Indiana Tribüne, Volume 19, Number 326, Indianapolis, Marion County, 12 August 1896 — Page 2

Zndiantt Trivüuc.

Erschein! Täglich und Sonntag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xxigtt i Cents per Woche, die e,ontagS.Tribüne'S tjewt per Woche. Leide ,usamen 15 Cent ,,e? S S. t? per Clonat. Per Post außerhalb d f5tt zugeschickt t oraube,Chlnz k pe, lJl: Ofn.it 18 Süd ZU ab am x Straße. Indianapolis, Ind., 12. August 1896. Der Fleischverbrauch in GroKstädten. Von dem irr. Erscheinen begriffenen 6. Jahrgange des Statistischen Jahrbuchs deutscher Städte liegt der Abschnitt über Vieh- und Schlachthöfe im Jahre 1894 bereits vor. dessen Verfasser Dr. E. Hirschberg, Directo-rial-Asststent am Statistischen Amt der Stadt Berlin ist. Die Wichtigkeit des Gegenstandes ist evident, zeigt doch kaum ein anderes Symptom mit der gleichen Deutlichkeit den Grad von Wohlhabenheit der Bevölkerung. Für das hier betrachtete Jahr 1894 ist vorab zu bemerken, daß die Fleischpreise in 1893 wegen des Futtermangels in einzelnen Theilen des Reiches im Ganzen sehr niedrig standen, woraus sich ein stark gestiegener Consum ergab. Mit dem Anziehen der Preise in 1894 erfolgte auch allerorts ein Rückgang des 'Fleischverbrauchs. Leider ist es nur heute noch nicht möglich, die Ziffern des Fleischverzehrs in den Großstädten unter sich vergleichbar zu gestalten; bald wird bei diesen Berechnungen der Gesammtverbrauch abgeschätzt, bald nur die Schlachtungen; dann werden in einzelnen Städten Geflügel und Wildconsum oder das eingeführte Fleisch nicht mit berücksichtigt. Allein für jede einzelne Stadt sind dennoch diese statistischen Daten für eine Reihe von Jahren fortgesetzt sehr bedeutsame. Aus 13 Großstädten, nämlich Berlin (mit Umgebung), Leipzig, München, Breslau. Köln, Dresden. Stuttgart, Chemnitz, Bremen, Straßburg, Cassel, Magdeburg und Augsburg liegen nunmehrBerechnungen des FleischVerbrauchs pro Kopf der Bevölkerung vor, die für Straßburg bis auf das Jahr 1870, für Stuttgart aus 1878 zurückreichen, für Magdeburg, jedoch nur erstmalige sind. Uebereinstimmend ergibt sich aus ihnen, daß das Jahr 1883 mt seinen ungemein niedrigen Fleischpreisen auch den bei Weitem höchsten Fleischverbrauch im Allgemeinen aufwies; nur in Straßburg und Cassel wurde dieses Jahr von dem zweiten Maximum in 1893 überholt. Gestiegen ist der Fleischverbrauch 1894 in folgenden Städten: die eingeklammerten Zahlen beziehen sich auf das Vorjahr Berlin und Umgebung: 72.9 (69,0) Gesammtverbrauch, Leipzig 53.8 (50.8) nur Schlachtungen. Breslau 44.5 (44,0). Dresden 69.7 (63.6) Kilogramm. Die beiden letzten Städte ohne Geflügel, Wild und Pferdefleisch. Dagegen trat eine Verminderung ein in München 76.8 (82.6) ohne Geflügel und Wild. Köln 64 (70) nur Schlachtungen. Stuttgart 62.4 (68.3) Gesammtverbrauch. Chemnitz 49.1 (51) ohneGeflügel und Wild, Bremen 59,7 (60.2) Gesammtverbrauch, Straßburg 70.9 (75.1) ohne Geflügel und Wild. Augsburg 59,9 (65.4) Kilogramm ebenso auf den Kopf der Bevölkerung. Im Ganzen scheint sich daraus zu ergeben, daß West- und besonders Süddeutschland in Folge der Futternoth 1893 besonders niedrige Fleischpreise aufwies, was durch detaillirte Notirungen aus Stuttgart und Straßburg noch eingehend belegt wird. Der Gesammtauftrieb hat sich auf den 23 Viehhöfen unbedeutend vermehrt; im Ganzen umfaßte er 1894 5,123.643 Stück Vieh (gegen 5.091.373 im Vorjahre), auf den 23 Schlachthösen hat er sich von 4,058,997 auf 4.041.548 vermindert. Dagegen ist von großer Bedeutung als Symptom für die Wohlhabenheit der Bevölkerung, daß unter je 1000 Stück Vieh in 1894: 452 (gegen 416 im Vorjahre) Schweine sich' befanden und die Zahl der Rinder gleich blieb (je 136), während Kälber von 235 auf 204, Hammel von 213 aus 203 sich verminderten. Dies deutet noch mehr darauf hin, daß der im Ganzen gestiegene Fleischpreis den Uebergang zu dem billigeren Schweinefleisch bewirkte. Das nämliche Resultat ergibt sich bei einer Berechnung des Fleischverbrauchs nach dem Schlachtgewicht. Im Jahre 1894 entfielen in Berlin 47 Procent des Gesammtverzehrs auf Schweinefleisch, in Dresden die gleiche Quote, in Augsburg dagegen nur 29 Procent; auf Rindfleisch dagegen nach dem Schlachtgewicht an Berlin 37Procent, in Dresden 35 Procent, w Augsbürg 55 Procent; auf Kälber in Berlin 9, in Dresden 13, in Augsburg 14 Procent; auf Hämmel in Berlin 7, in Dresden 5, in Augsburg nur 2 Procent. Von dem größten Interesse ist endlich die letzte Tabelle, welche den Verbrauch von Pferde-, Esel- und Hundefleisch darstellt. Für 39 deutscheStädte ist die Schlachtung von Pferden dargestellt für die beiden Jahre 1893 und 1894; m Bremen, Danzig, Bremen und Wiesbaden liegen Angaben für je ein Jahr vor. die Magdeburger Ziffern sind, ganz vergleichbare. Im Allnieinen laßt sich daraus eine beträchtliche Abnahme des Pferdefleischconsums entnehmen, dit am bedeutendsten in Breslau war: 2834 Pferdeschlachtungen, gegen 4374 im Vorjahre. Weiier weisen sehr erhebliche Abminderung auf: Crefeld 453 (731), Dortmund 539 (711). Kassel 245 (393). Mainz 405 (533).besonders aber Görlid 373 (604) und Düsseldorf 957 1263). In den anderen Stätten war i?as Herabsehen der Schlachtzisfer an Pferden geringer oder stationär, wie ta Berlin 7620 (7633), woselbst 527 510) Pferde in die zoologischen Gär-

ten gingen. Zugenommen hat diese Ziffer in Hamburg 951 (720). Stutt gart 124 (119) und Augsburg 655 (567). Womit dieses relativ starke Sinken desPferdefleischconsums zu erklären ist. kann nur vermuthet werden. Höchstwahrscheinlich hat das Sinken der Fleischpreise in 1893 die ärmere Bevölkerung.um welche'es sich hier fast ausschließlich handelt, an einen Uebergang zu anderenFleischsorten gewöhnr, so zu sagen, dieses Fleisch degoutirt. derart, daß die Wirkung auch bei höheren Fleischpreisen fühlbar war. Uebrigms sind die Verbrauchsziffern noch immer ziemlich bobe. und der Na-

tionalökonom wird sie mit .einem heilern, emem nassen Auge ansehen. Denn an sich ist der Verzehr von Pferdesleisch gewiß dem von anderen Consumptabilien der ärmeren Volksschichten vorzuziehen, während doch das Ueberwinden des dagegen anerzogenen Vorurtheils auf ein Herabsteigen in Culturbedllrfnissen hindeutet. Die Gesammtziffer betrug 28,164 (34.558) Pferdeschlachtungen. Esel werden in erwähnenswerther Zahl nur in Straßburg geschlachtet 21 (18) und etwa in Berlin 7 (6) und Freiburg 6 (2), sonst ist rar gelegentlich dies berichtet. Dagegen wird aus fünf Städten ein theilweise erheblicher Verzehr von Hundefleisch gemeldet, der keineswegs, wie man gelegentlich annahm, etwa mit der Höhe des Lösegeldes zusammenhängt, sondern in der That in Sachsen eine directe VolksNahrung geworden zu sein scheint. Denn es haben in Chemnitz 186 (185), in Dresden 53(53). in Leipzig 22 (20) Hunde ihr Leben zu Consumzwecken lassen müssen, außerdem in Breslau 116 (94), in Halle 3 (3) und in Barmen 1; im Ganzen 264 (261), Aus Chemnitz wurde im Vorjahre berichtet, daß daselbst die geringeren Schankwirthschaften zu erheblichem Theile Hundefleisch zum Verzehr anboten. Alles in Allem lassen diese statistischen Daten erkennen, daß es mit dem Wohlstand der Bevölkerung in 1894 nicht eben glänzend bestellt war. In jedem Falle sind sie höchst bemerkenswerthe und wichtige Resultate, die hoffentlich noch weiter ausgedehnt werden, um so mehr, als die Reichsstatistik dieses Gebiet leider ganz vernachlässigt. Wichtige Funde. Kaum sind die bedeutsamen Ergebnisse der neuerdings durch die Ezpedition der Universität von Pennsylvanien veranstalteten Ausgrabungen den Gelehrten vorgelegt, so wird auch schon ein anderer sehr wichtiger Fund aus der letzten Arbeitszeit der franzöfischen Expedition in Tello gemeldet. Unter den Tausenden von Thontafeln, die Herr de Sarzec im südlichen Babtlonien kürzlich ausgegraben und in dasKaiserliche archäologische Museum in Constantinopel gebracht hat, befinden sich die ersten datirten Urkunden von Sargon I., dessen gewaltiges Reich sich um 3800 vor Christus vom Persischen Meerbusen bis zum Mittel meer erstreckte. Dadurch wird nicht nur die von Hilprecht in den letzten Jahren mit so viel Nachdruck betonte Geschicklichkeit dieses Königs Sargon glänzend bestätigt, sondern auch der Inhalt der von den meisten Gelehrten für eine unglaubwürdige spätere Fassung erklärten sogenannten Omentafel mit ihm als eine geschichtliche Thatsache erwiesen. Auch auf diesen soweit bisher untersuchten werthvollen Tafeln erscheint Sargon stets in der vollen Namensform Shargani-shar-ali. Auf einer der kleinen gebrannten Tafeln heißt es z. B. am Schluß, im Jahre, da Sargon gegen das Westland (d. i. Palästina-Phönicien) marschirte". Die Angaben der Omentafel erweisen sich darnach als eine chronologisch geordnete Liste von den Feldzügen und Thaten Sargons I., vielleicht im Auszug. Zwei andere Thontafeln geben uns die so lange vergeblich gesuchte Auskunft auf die Frage, wer der südbabylonische Gouverneur oder patesi von Lagash gewesen sei. der zur Zeit Sargon's lebte. Aus den auf diesen Tafeln befindlichen Siegelabdrücken erfahren wir.daß Lugul-ushumgal gleichzeitig mit Sargon und dessen Sohne Naram-Sin in Tello regierte. Durch diese Funde ist Helles Licht auf die bisher so dunkle älteste Geschichte Babyloniens geworfen worden und das vom Herausgeber des amerikanischen Ezpeditionswerkes auf Grund einer Reihe logischer Schlußfolgerungen entworfene Bild dieses Geschichtsabschnittes in allen Hauptzügen als richtig befunden worden. Mehrere Hundert der bisher untersuchten Thontafeln gehören dieser uralten Zeit an. etliche sind sogar noch älter. ' So ist z. B. auch endlich auf einer Tafel der Name des Königs Urukagina aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert als Unterschrist gefunden worden. Auf Antrag des Curators vom Louvre in Paris hat der französische Gesandte in Constan tinopel soeben vom Sultan ein besonderes Jrade erwirkt, wonach diese und andere wichtige monumentale Funde de Sarzecs als Geschenk dem genannten Pariser Museum überwiesen worden find. Srotze Regenfalle. In jüngster Zeit sind im Gefolge von Gewittern in verschiedenen Landeötheilen ungewöhnlich starke Regenfälle niedergegangen, und es dürfte deshalb für weitere Kreise von Interesse sein, zuverlässige Daten vjtz die Wasserhöhe der stärksten Niederschläge kennen zu lernen. In dieser Beziehung ist vorab, zu bemerken, daß die gewaltigstenRegenfällf stets zusammen mit Gewittern auftreten und fcafrci immer ziemlich localisirt bleiben. Die größte in 24 Stunden in Norddeutschland beobachtete Regenmenge fiel auf dem Büchenberge, zwischen Wernigerode und Elbingerode.am 22. bis 23, Jutt 1B55. . Sie lieferte daselbst eine Wasserhöhe von 243 Millimeter, woturch Ixt Wernjaerode ein furchtbare

Überschwemmung entstano. -jcüx wenig unbedeutender lvar der Regenfall am 17. bis 18. Juni 1882 im Riesenyebirge über der Schneekoppe und Elb-sall-Baude. woselbst auf einer Quadratmeile Oberfläche über zwölf Millionen Cubikmeter Wasser fielen. Re gentage mit 50 Millimeter Niederschlag sind in Norddeutschland selten, weniger in Süddeutschland. In Westfalen hatte Gütersloh im Juli 1852 an einem Tage 90 Millimeter Regen, in der Rheinprovinz Trier am 17. Juni 1856 73 Millimeter, Aachen am 24. Juni 1875 75 Millimeter, Köln am 1. August 1881 63 Millimeter. In Süddeutschland sind inFriedrichsHafen schon über 100 Millimeter Regen an einem Tage gefallen. Weit bedeutendere tägliche Regensälle sind aus Oesterreich bekannt. dasMaximum hat Hermsburg in Krain aufzuweisen, wo am 31. October 1889 in 24 Stunden 233 Millimeter Regen fielen, und zwar bei Südwind. Die größte überHaupt bekannte Regenmenge in SüdEuropa weist die Sierra Estrella an der Nordseite auf. nämlich im Durchschnitt jährlich 3900 Millimeter, bei eine'r größten Tagesmenge von 292 Millimeter am 4. März 1886. Sehr viel erheblicher noch sind die Wassermengen, welche die tropischen Regen liefern. Zu Purneah in Ostindien sielen in 24 Stunden 889 Millimeter, zu Madras 523, in 5)ongkong in 33 Stunden 866 Millimeter. Die größte Regenmenge überhaupt fällt zu Eherrapugni an der Südseite des Khassiangebirges in Indien. Der Ort liegt in 1250 Meter Seehöhe und die Khassian - Hills erheben sich 15- bis 1800 Meter hoch steil aus einer Ebene, die nur wenige'Fuß über dem Meere liegt und zur Regenzeit völlig unter Wasser steht. Die warmen, mit Wasserdampf gesättigten Luftmassen des SüdwestMonsuns entladen sich ihrer Feuchtigkeit bei dem raschen Aufsteigen an den Khassianbergen und verursachen dadurch den ungeheueren localen Regenfall Cherrapugni's. Dort fielen, als Mazimum. am 14. Juni 1876 nicht weniger als 1036 Millimeter Regen, d. h. um die ftälfte mehr, als bei uns im Laufe des ganzen Jahres. Ein fünftägiger Regen lieferte an demselben Orte 2898 Millimeter, ein neuntägiger 3260 Millimeter Wasser. Im Juli 1861 fielen daselbst 9300 Miss!' meter. während des ganzenJahres aber 23 Meter Regen. Diese wahrhaft ungeheueren Wassermengen sind den beidenUmständen zuzuschreiben, daß dort die Regensälle sehr intensiv sind und gleichzeitig lange andauern. An anderen Orten der Tropen sind zwar noch intensivere Reen beobachtet worden. allein glücklicherweise waren dieselben stets von kurzer Dauer. So sielen zu Hongkong in zwei Stunden 163 Millimeter Regen, also in der Minute 1.2 Millimeter oder dreimal melfi, als in der gleichen Zeit zu Eherrapugniz ein Regenfall zu Lahore in Ostindien lieferte sogar in 15 Minuten 36 Millimeter Wasser, also volle 2.4 Millimeter die Minute. Dies macht auf einer Fläche von 1000 Quadratmeter 2, 500.000 Kilogramm Wasser, die Minute! Nach den Beobachtungen, welche I. Wiesner im Winter 189394 zu Buitenzorg auf Java angestellt hat, kann man als durchschnittliche Intensivität der dortigen Regen 0.3 Millimeter die Minute annehmen. A. Lancaster bemerkt, daß die Jntensivität der Reqen zu Brüssel durchschnittlich 0.04 Millimeter die Minute beträgt. Dagegen kommen bei Gewittern bisweilen erheblich größere Regen-Jnten-sitäten vor. So fielen am 12. Juli 1889 zu Brüssel 2.9 Millimeter Regen in der Minute, am 10. Juli 1889 zu Turnhout sogar 4.17 Millimeter und zu London bei einem Gewitter im Jahre 1878 4.25 Millimeter in einer Minute. Dies beweist, wie Lancaster richtig hervorhebt, daß, wenn auch im Allgemeinen die tropischen Regenfälle intensiver sind, als außertropisch: Rejn von gleicher Dauer, doch bei außergewöhnlichen Gelegenheiten auch in Europa Regengüsse niederstürzen, die nicht weniger intensiv sind, als diejenigen der heißen Zone. Der Unterschied ist nur der, daß solche wölkenbruchartigen Regen in der tropischen Zone sehr viel länger, ost Stunden lang dauern, während sie in der gemäßigten Zone nur kurz sind, und zwar um so kürzer, je heftiger sie auf-treten.

Das Haar der Frau Elizabetb Taylor in Richmond, Ind.. ist bereits von dem Schnee von 85 Wintern gebleicht, allein die alte Dame isi noch so rüstig, daß sie ihren Lebensunterhalt mit Waschen verdient. Auf der Walfischjagö beim Noidkap wurde der Daiapfer Jarfjord" von einem nicht durch den Harpunenschuß getroffenen Wal anzerannt und der ganze Bug des Dampfers eingedrückt, fo daß dieser nach 15 Minuten in die Tiefe sank. Die Mannschast wurde von dem Dampfer Veta" gerettet, verlor aber alle ihre HabfeligZeiten. Der Stadtmagistrat der Stadt Kaposva? im ungarischen Komitat Somogy hat in seiner jüngsten Sitzung einen Beschluß gefaßt, welcher an die Glanzzeiten von Schilda oder Abdera gemahnt. Die StadtVerwaltung von Kaposvar hatte nämlich dem gewesenen Bürgermeister Jgnaz Nemeth als Belohnung seiner Verdienste" eine Remuneration von 3000 Gulden zugebilligt. Von diesen 3000 Gulden jedoch, durch welche nur das Verdienst belohnt wurde, hat die Stadt in Anbetracht dessen, daß sich Verdachtsgrüni'e. ja bandgreifliche Beweise dafür ergeben haben, daß der gewesene Bürgermeister Jgnaz Nemeth die Stadt infolge amtlicher Versäumnisse und Veruntreuungen geschädigt bat. und in Anbetracht dessen, daß aus diesem Grunde gegen den gewesenen Bürgermejstfr hje Strafanzeige erstattet worden war, . damit die Stadt keinen Schaden erleide" - vorsichtshalber 1200 Gulden zurückbehalten, So hat die Stadt Kaposvar zwei FlieSen auf einmal todtaelcklaaenj '-

Europäische 'Rundschau. Provinz Brandcnbnrg. Berlin. Berliner conservativer Club" ist der Name eines neuen vornehmen Clubs, der augenblicklich in aristokratischen Kreisen Berlins constituirt wird. Der neue Club will außer geselligen und sportlichen Zwecken auch'der politischen Tendenz huldigen, für Kaiser und Reich einzustehen. Der Club beabsichtigt, sein Heim in dem Borsig'schen Palais. Ecks Wilhelmund Voßstraße in Berlin, aufzuschlaaen. Eine zweite Telephonleitung Berlin - Danzig ist im Bau begriffen; sie wird über Stettin und Stolp führen. Der Schriftsteller Herr v. H. befand sich neulich Abend gegen 12 Uhr auf dem Weg von der Sonderausstellung Kairo nach dem Droschkenhalteplatz, als er in der Nähe des Bahndamms plötzlich von zwei unbekannten Männern angegriffen und trotz heftiaer Gegenwehr zu Boden geworfen und mit Knüppeln oder Schlagringen derart zugerichtet wurde, daß er blutüberströmt und fast ohnmächtig liegen blieb. Cottbus. Die Strafkammer verurtheilte den Lehrer an der Königlichen Webschule Adolf Frost wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen in sechs Fällen zu einem Jahre Gefängniß und zwei Jahren Ehrverlust. Frankfurt a. O. Dem hiesigen Grenadier ,- Regiment, in welchem ein Japaner Dienst thut, soll im Herbst auch ein Chinese als Avantageur bei,treten. Spandau. Die Militärverwaltunq beabsichtigt, ein großes Electricitätswerk zu bauen, um die MilitärWerkstätten mit elektrischer Krast zum Maschinenbetriebe und mit elektrischem Licht zu versorgen. Provinz Ostpreußen. Allen stein. Bei der zwölfjährigen Tochter des Arbeiters Matzpohl. welche vor mehreren Wochen von einem tollen Hunde gebissen wurde, brach plötzlich in furchtbarer Weise die Tollwuth aus. Nach wenigen Stunden traf der Tod ein. L ö tz e n. Letzthin brannten auf der am Stadtwalde belegenen Besitzung Abbau Sulimmen sämmtliche Gebäude des Besitzers Bährmann nieder. Die Jnstleute retteten vor allem ihre cige nen Sachen, und so kam es. daß dem Besitzer fast illes lebende und todte Inventar verb.annte. Eine Menge Vieh kam in den Flammen um. Die Pferde, welche sich glücklicher Weise auf der Weide befanden, sind gerettet, Außer den Sachen im Wohnhause verbrannte dem Besitzer eine Summe Geldes. Neidenburg. 24 Kühe vergiftet mittels Chilisalpeter wurden demRittergutsbesitzer Kautz zu Roggenhausen durch seinen eigenen Hirten. Das hiesige Amtsgericht vcrurtheilte nun den verbrecherischen Hirten zu 1j Jahren Gefängniß. Provinz Westpreußcn. Äraudenz. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Rittergutsbesitzer, Amtsvorsteher und Schulpatron Reiche! in Tursnitz wegen Körperverletzung des jetzt pensionirten Lehrers Mollenhauer zu 300 Mark Strafe und 100 Mark Buße an Mollenhauer, In einer früheren Strafkamizzersitzung wurde er zu 500 Mark Geldstrafe und Tragung sämmtlicher Kosten wegen arobev Beleidigung (er hatte den Lehrer Lümmel" genannt) verurtheilt. Das scheint ein außerordentlich liebenswürdiger Patron" zu sein! Marienburg. Neulich ist Buchdruckereibesitzer Otto Giesow infolge eines Jnsectenstiches verstorben. Vor Kurzem wurde Herr G. von irgend einem Jnsect in die Nase gestochen. Erst nach mehreren Tagen wandte er sich an einen Arzt, aber es war schon zu spät, die Blutvergiftung war schon zu weit vorgeschritten. Ein schleunigst von Danzig herbeigerufener Arzt konnte auch nicht mehr helfen. Giesow war erst 32 Jahre alt. M e n s g u t. In einem Anfalle von Geistesumnachtung tödtete dieBesitzerfrau T. ihren 11 - jährigen Sohn, indem sie ihm. während er fchlief. mit einem Tischmesser den Hals durchschnitt. Die königliche Staatsanwaltschaft hat die sofortige Verhaftung der Unglücklichen und die Secirung der Leiche angeordnet. . Provinz Pommern. S ch w e d t. Welche Verheerungen die in diesem Jahre auf den Tabaksfeldern vorgefundene Raupe anrichtet, geht aus dem Umstände hervor, daß zum dritten Mal gepflanzte Flächen total zerstört wurden. Und gerade die Schwedter Feldmark hat sich dies Ungeziefer zum Weideplatz ausersehen; aus den ländlichen Districten ist bisher keine Mittheilung darüber zugegangen. Stolp. Ein seltenes Jubiläum wurde auf dem Rittergut? Sorchow gefeiert. Seit hundert Jahren ist die genannte Besitzung nämlich Eigenthum der'Familie von Braunschweig. Auö diesem Anlaß hatte die jehigeVesitzerin. Frau ton Braunschweig, geb. von Bandemer. sämmtlichen Beamten und Tagelöhnern des Gutes ein Fest veranstaltet. Stralsund. Hier war für daö Jahr 1897 die Veranstaltung einer Vorpommerschen Gewerbe - Äusstellung " geplant, in einer Hierselbst abgehaltenen Versammlung wurde beschlössen, die Ausstellung aufzugeben und den ganzen Plan für. eine Reihe pon Jahren fallen zu lassen.' Provinz Posen. F r a u st a d t. Ein bedauerliche, Unfall ereignete sich neulich in dem benachbarten Jlgen. Der Schmiedelehrling Scharte war mit dem Schär fen einer Pflugschaar beschäftigt. Plötzlich flog von der Schaar einStück Stahl ab und durchschlug dem Lehrling eine Ader des rechten ArmeS. Erst nach vielen Bemühungen gelang es, das Blut zu stillm. Der Verunglückte wurde in das hiesige Johanniter-Hos-pZtal überführt. G n k f e n. Von der hiesigen StrafZammer wurde her Messerstecher. Ho

telkukscher Rychwalski. der in derNacht zum 19. März d. I. dem Ziegelarbeiter Lange so schwere Verletzungen beibrachte, daß derselbe dauernd erwerbsunfähig und siech bleiben wird, zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt. Der gleichfalls in die Schlägerei verwickelte und mit angeklagte Bruder des Verletzten erhielt 3 Monate. I a n o w i tz. Das mit Materialund Colonialwaarenhandlung verbundene Schankgeschäft des Herrn L. aus .Gonsawa hat Zulecki. ein Janowitzer. für 7800 Mark durch Kauf erworben. Posen. Einen Gcldfund hat man auf dem Rittergute Dobieszewsko gemacht. Dort sind in einem Steingrabc zwei Ccntner 85 Pfund in Gold- und Silbermünzcn in sieben Fässer aufbewahrt, entdeckt worden. Der Schatz kann aus der Zeit des Schwedenkrieaes oder auch aus jener Zeit herrühren, in welcher der französische General Davous die Provinz 1812 durchzog. Provinz Schlesien. Veuthen. Der frühere Commandeur und Oberlieutenant Peter Protopopoff aus Petersburg wurde von der Strafkammer zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt, weil er bei dem Hotelbesitzer Frieter in Kattowitz eine Zechprellerei verübt und dem BuchHalter Nawiakowski aus Sosnowice aus dessen Brusttasche 90 Rubel entwendet hatte. Breslau. Bei einem nächtlichen Einbruch in die hiesige fürstbischöfliche Domcapitalscasse wurden zwei auf das Dach geflüchtete Diebe durch die Polizei unter Assistenz der Feuerwehr unter großer Gefahr festgenommen. Drei andere Spitzbuben entkamen. Der Kassenschrank widerstand den Oefsnungsversuchcn. Die Wiener Polizei verhaftete in einem Hotel den aus Breslau durchgegangenen Landwirth Arthur Winklerder einem Breslauer Bankinstitute 40.000 Mark entlockte. 30.000 Mark wurden bei dem Schwindler vorgefunden. L i e b a u. Der Buchbinder Barschdorf aus Peterswaldau erschoß beim Wichardberge seine auf Besuch wei lende Geliebte, die 21 - jährige Bertha Krause ausStäubchen beiSchweidnitz. Tochter einer angesehenen Familie. und tödtete sich dann selbst. Löwenberg. Der Steuereinnehmer Pietrowsky. dessen Casse revidirt werden solle, ist verschwunden. Man nimmt einen Selbstmord an. Der Ver.schwundene hinterläßt Frau und fünf

Kmder. Provinz Sachsen. Aschersleben, Bei Thale im Harz genethen zwet Kinder emes Hüt tenarbeiters. welche in den Wald zum Heidelbeersammeln gegangen waren. in einen Bienenschwarm. Während das arg zugerichtete 7 - lahnge Mädchen nach Hause flüchtete, fiel der. 5 - jähnge Knabe zur Erde, und der Bienenschwärm kam über ihn. Als die Eltern zum Walde eilten, fanden sie das Kmd als Leiche. ' Erfurt. Die Stadtverordneten beschlossen, dem Maler der RathhauSbilder, Prof. Kümffer - München, eine Dotation von 2000 M. zu gewähren und um eine solche in gleicher Höye den preußischen CultusmlNlster an zugehen. H a l b e r st a d t. Die große. 8700 Kilogramm schwere Glocke, die denNamen Domina" führt, ist im hiesigen Domthurme wieder angebracht worden. Die Domina" ist 1457 gegossen, sie sprang 1840 beim Läuten und wurde später erfolgreich umgegossen. Die Glocke Osanna" ist 5500 Kilogramm schwer. S a l z w e d e l. In Carnebeck wurden beim Roggenmähen drei Personen vom Blitz erschlagen. Provinz Echlcöwig-Holstem. Flensburg. Die 1. Strafkammer verurtheilte dieser Tage den Hufner Jcpsen aus Busdorf, welcher als T'.rwalter der Sparcasse in Hciddebq 20.000 Mark unterschlagen und die Bücher gefälscht Jjat, zu fünf Jahren Gefängniß. K e l l i n g h u s e n. Bei der letzten Wahl eines Bürgermeisters der Stadt Kellinsh'sen wurde fast einstimmig gewählt. Bürgermeister WendlandKrempe. K i e l. In der Werkstatt des Kaiserlichen Canalamts wurde der Heizer Heilmann beim Reinigen der Maschine vom Schwungrade erfaßt und fortgeschleudert. Er erlitt einen Schädelbruch und starb bald darauf. Rendsburg. Der Arbeiter DanonLki. welcher seit langen Jahren hier im Zuchthaus saß und noch sieben Jahre zu verbüßen hatte, ist bei einem Fluchtversuch von einem Militärposten erschossen worden. Wandsbek. Dem Oberlehrer. Paul Eickhoff ist der Charactcr als Professor verliehen worden. Provinz Hannover. C s l l e. Geh. Regierungsrath a. D. v. Reden, der Director der Lüneburgischen Landschaft, ist hier gestorben. Hannover. Postdirector a. D. Möller, in weiten Kreisen bekannt als Herausgeber von Möller's Kursbuch, ist hier gestorben. Hoya. Erhängt aufgefunden ist in einer Hecke im Hägerdorn. einun Gehölz zwischen Hoya und Hoyerhagen. der 57 - jährige Arbeiter Heinrich Finke von hier, welcher von der Königlichen Staatsanwaltschaft in Verden wegen Diebstahls steckbrieflich verfolgt wird. L i n g e n. Bei dem letzten hiesigen Schützenfeste der Vürgersöhne errang die Königswllrde Herr Nave. Das Fest nahm einen glänzenden Verlauf. Neuenfelde. Laut Benachrichtigung des Ministers des Innere hat der Kaiser in Folge eines Vo?.rages über die Tödtung des Gärtnergehilfen durch den Fuß - Gendarm Quenfell in Altenwerder. Kreis Harburg. befohlen, daß der Gendarm wegen seines tapseren Verhaltens belobt werde. Provinz Westfalen. Annen. Kürzlich fand am Bahn Hofe Annen - Süd die Verpachtung der 5?reiberrlicb von Rombera'schm ,

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Jagd fra SchutzSezirke NüdingyauZen durch dm Oberförster Spork zu Biünninghausen statt. Das höchste Gebot machte Fabrikbesitzer Görke Hierselbst mit 400 M. Der bisherige jährliche Pachtpreis betrug 200 M. Die VerPachtung gilt auf die Dauer von 6 Jahren. Bielefeld. Einen ganzen Waggon voll gebrauchterKlaviere. 23 Stück enthaltend, hat die kgl. Hof-Piano-forte - Fabrik Rud. Jbach Sohn in Barmen dem Pastor v. Vodelschwingh für seine Anstalt Bethel zum Geschenk gemacht. 'Die Sendung kam dieser Tage aus dem hiesigen Bahnhöfe an und würd? nach ihrem Bestwimungsorte weiterbefördert. Bochum. Dem Pfarramts-Can-didatcn Fritz Bülow. Sohn desHauptlehrers Bülow Hierselbst, ist mit dem 1. Octobcr die Stelle eines Erziehers der Söhne des Fürsten von Ventheim (Vurgsteinfurt) übertragen worden. Für den Bau der Bergschule ist das zwischen der Hernerstraße. Dorstenerstraße und rheinischen Eisenbahn gelegene große Grundstück, welches bisher den. drei katholischen Kirchengemeinden gemeinsam gehörte, in Aussicht genommen. Münster. Bei Mannschaften des Kürassier - Regiments No. 4 soll im Barackenlager der Senne der Unterleibstyphus ausgebrochen sein. Nhcinprovinz. Bonn. Cicero", das älteste Schiff auf dem Rheinstrome, ist bei Linz gesunken, und zwar derart, daß das Wasser auf dem Deck steht. Es wurden Anstalten getroffen, dasSchiff wieder zu heben. Der hiesigen Universität ist von der verstorbenen Frau Geheimrath Arnold Schäfer ein Legat von 100.000 M. vermacht worden. Verunglückt ist durch Ertrinken im Rheine der 24jährige Dr. med. WilHelm Krall aus Berlin. D U s s e l d o r f. Die StadtDüsseldorf, die alljährlich am Sedantage auf städtische Kosten eine Feier veranstaljete, hat beschlossen, eine alljährliche Feier des Sedantages nicht mehr abzuhalten, sondern in gewissen Zeitabschnitten, etwa alle fünf oder zehn Jahre, eine Erinnerungsfeier zu begehen. Essen. Der 100.000. Einwohner der hiesigen Stadt wurde dieser Tage getauft. Vathenstelle vertraten OberBürgermeister Zweiger und Frau Wittwe Friedrich Grillo. Der Täufling erhielt von der Stadt ein Bathengeschenk von 300 M.. von Frau Grillo cm solches von 200 M. Provinz Hessen-Nassau. Johannisberg. Aus Graz (Stevermark) lief hier die 5)iobsnackricht ein, daß der für die Firma Klein, Forst & Bohn Nachf. in einer Grazer Druckerei mit dem Aufstellen einer neuen Schnellpresse beschäftigte Monteur Valentin Merkator von hier von einem Eisenbahnzug überfahren wurde und aus der Stelle todt war. Marburg. Der vor dem Staatsexamen stehende 25jährige Student der Medicin Lehnebach aus Schmalkalden ertrank in der Lahn, als er von der Kneipe kam und ein Bad nehmen wollte. Wiesbaden. Das 8jährige Töchtcrchen des Tünchers Vl. von hier ourd? dieser Tage von einer Fliege n den Arm gestochen. Derselbe schwoll ''ofort an, es trat Blutvergiftung ein .nd trotz aller Bemühungen der ler,te starb die M&at. D ak i u n a e Mädchen allzu strenger Zucht entlaufen, gehört bet H'. Ya. .Twk?lo lUUUlllU lllll flU HUI UlUUjUlUl , aber einzig in seiner Art dürfte der Fall sein, daß ein 15jähriger hübscher izi i fi tr. i 5 Baaslich aus oem irernyaue ourcy Krennt. um in den Beraen ein Einsied lerleben zu führen. Dies hat Lottie Cashman gethan, deren Eltern in Ocean View. Cal., ansässig sind. Alle Versuche, ihrer habhaft zu werden, . ' t;a 1.1.1 r-f-f3 w waren ois jcgi uiijiu, du ic jcucu 9Rm und Gtfsl in den Veraen kennt und sich Keim Herannahen der auf sie m v i v i . n . J saynoenoen zeamien icicai ver'ieaen kann. Lottie war vor zwei Jahren wegen ihrerWildheit einer Besserungsynstalt überwiesen, nach einiger Zeit aber aus wieveryotse elyeuerungen, sich bessern zu wollen, wieder in's Elternhaus aufgenommen worden. Nachf i i r i t..i .u vem sie sicy lange 3m gui ocirascii hatte, begann sie vor Kurzem plötzlich sich zu weigern, die Schule zu besuchen, und qls die Eltern ihr deshalb mit Rücksendung nach der Besjerungsanstalt drohten, floh sie einfach in die Berge. Wie sie dort lebt, ist ein Räthr 5 rr . cr C a.:ii.T .X1 sei. jDa sie jerne 2lllllunutilillc! tii zugenommen und auch darum bei den in dortiger Gegend wohnenden Leuten nicht nachgefragt hat. !?ird angenommen. daß sie entweder Nahrungsmittel .. . 1 m 1 riT.YYi r r . wayrend ver nacyl siieyli ooer ncy von selbst gefangenen Fischen nährt. Wie es heißt, hat sie ihren Eltern sagen lasfen, sie sollten keinen Versuch machen, sie einzufangen, da sie lebend die Berge nicht verlassen werde. I n dem Dorfe Cardito bei Neapel hat die Dampfstraßenbahn kürzlich ein schweres Unglück angerichtet und Anlaß zu einem Ausbruch der Volkswuth gegeben. Zwei Kinder, die gerade vor dem durch das Dorf fahrenden Zug über das Geleise liefen, wurden ohne Schuld des Machinisten überfahren: das eine, ein neuniäbriaes Mädchen, blieb schrecklich verstümmelt auf der Stelle todt, wäh1 v. r.ii. cn t m kn izuu ciu )iuuciucu um einer Verletzung am Fuß davon käm. Der Vorfall regte die Bevölkerung' des Ortes dermaßen auf, daß sie über die Wagen yerslel, yuren und Fenster zertrümmerte und Feuer an die aevolstert-n Sitze legte. Die Ortspolizei war nicht im Stande, diese Ausbrüche blinder Wuth zu verhindern, erst dem Prätor des Nachbarortes gelang es. mit drinenden Mahnungen die Nolkskn wieder zur Vernunft zu bringen. Einen auplantheU an dem Vandalenwerk sollen die in Cardito zablreick ansässi. gen Droschkenkutscher haben, denen die Straßenbahn als Concurrentin verbaßtwar. . .

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