Indiana Tribüne, Volume 19, Number 325, Indianapolis, Marion County, 11 August 1896 — Page 1
0 o o a A H AO HC A r y i W V 14 W W v AtV V Offtee : No. 18 Süd Alabama Strasze. Indianapolis, Zndiana Dienstag, öen . August 1896. Jahrgang 1. No 325
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Lditorielles. Wenn einmal späterhin in Amerika der Klassenkampf in ebenso schar, fer und heftiger Weise geführt werden wird, wie in Europa, und ausbleiben kann daö ja nicht, dann wird man hübsche Dinge erleben. Schon jetzt zeigen einzelne Vorkommnisse, was unter Umständen amerikanische Redesreiheit bedeutet. WaS die europäischen Monarchieen in Angriffen auf die Redefreiheit leisten, daS wird späterhin von Amerika weit in den Schatten gestellt werden. 3n San
Franzisko ist es kürzlich vorgekommen, daß ein Geistlicher zwei Stunden lang unbelästigt in der Straße predigte AIS er fertig war, begann ein Arbeiterführer zu sprechen und sofort derhaftete ihn ein Polizist w'gen Versperrung der Straße. 3n Dover, der Hauptstadt jenes gottgesegneten Staates Delaware, in dem noch die Prügelstrafe herrscht, wurden zw.i Single-ToxerS (Anhänger Henry George'S) verhaftet, welche auf offener Straße Reden gehalten hatten. Ein Advokat von Washington, der gekommen war, um einen der Angeklagten vor dem Friedensrichter zu vertheidigen, erzählt, daß man ihm das nicht gestattete, weil er nicht Mitglied der Bar" in Delaware sei. Der Friedensrichter weigerte sich, dem Angeklagten die Natur der Anklage mitzutheilen, und sagte ihm, daß er schon nach seiner Verurtheilung erfahren werde, wessen er angeklagt sei. AU bright, so hieß der Angeklagte, wurde zu dreißig Tagen Gefängniß verurtheilt. Der Advokat sagt, es hätte nicht viel gefehlt und man hätte auch ihn inS Gefängniß gesteckt, weil er dem Angeklagten zuflüsterte. DaS Sonderbare ist, daß eS in diefern Falle keine Appellation giebt und man will Versuchen, die Leute mittelst eines HabeuS corpuS Befehls herauszubringen, da sie sonst in der Straße arbeiten müssen. In dem Berichte wird hinzugefügt, daß die Stimmung gegen die Single TozerS in Delaware eine sehr bittere ist. Lautet eS nicht wie Hohn vom freien" Amerika zu sprechen ? -oft Nahezu fünfzehn Jahre find eS her, daß die Tribüne" als Zagehlatt erscheint und in dieser ganzen Zeit hat sie niemals verfehlt, für dieArbeiter, für die Masse deö Volkes Partei zu. ergreifen. Daß die Tribüne" daS in Wirklichkeit zu ihrem materiellen Nachtheil gethan hat, daß sie sich dabei die Klasse der Kapitalisten und zurreilen auch der Arbeitgeber zu Feinden gemacht hat, braucht wahrhaftig nicht erst erklärt zu werden. Daß die Tribüne" je nach Umständen eine oder die andere Partei unterstühte, sich aber niemals zur Parteisklavin machte, darauf sind wir stolz, wenn S auch Veranlassung zu mancherlei Verleumdung gab. Wir haben uns nie gescheut, darauf hinzuweisen, datz alle Sieichthümer, welche sich in den Handen Weniger ansammeln, daS Produkt fce? Feihigen HHnde deß Arbeiters find, und daß dem Arbeiter daS Produkt seines Fleißes und seiner Anstrengung durch d e eigentümlichen Manipulationen deS Kapitalismus entzogen wird, und daß es 'dagegen kein Mittel giebt alS die fV ' ff ' & m. A . !!.! M . V V Vioicyassung oes aplianvmuv no c rt 'r. rt . i ' "
ooniHnems.
Wenn jetzt von Nichtswissern, Fana
tikern und Demagogen ein Mittel zur Besserung der Lage der arbeitenden und ärmeren Klassen vorgeschlagen wird, dann glauben wir aus daS Vertrauen unserer Leser Anspruch machen zu dürfen, wenn wir sagen, daß dieses Mittel ihnen nicht nur nicht hilft, sondern ihre Lage sogar noch verscklimmert Gerade darum, weil wir immer daS Interesse der arbeitenden Klassen vertreten haben, gerade darum find wir so entschieden gegen die Sil-ber-Freipragung. Von allen Klassen der Gesellschaft würde keine mehr leiden, als der Ar beiter, von allen Klassen der Gesell schast ist keine schwächer, keine wider standöunfähiger den Strömungen im wirthschaftlichen Leben gegenüber, als die der Lohnarbeiter. NachdemSchreiber dies feit etwa zwanzig Iahren Wirthschaftliche Fragen, speziell die Arbeitersrage, zu seinem besonderen Studium gemacht hat, nachdem diese Studium ihn mit unwiderstehlicher Kraft von der Nichtigkeit sozialistischer Ideen überzeugt hat, wird es ihm nicht einfallen, sich, weil ,ö gerade populär ist, in daö Fahrwasser einer absolut salschen, gefährlichen, geradezu lächerlichen Bewegung drängen zu lassen. Wir sehen jetzt Politiker und Zei tungöschreiber so thun, a'S ob ihnen nichts näher stände, alö der Arbeiter, wahrend sie Jahrzehnte lang bloß im Interesse deS Kapitals sich bemühten. ES veranlaßt sie jetzt nichts dazu, alö Parteiinteresse und Dummheit. Lasse sich der Arbeiter von dem Silberfanatiker nicht bethören, und vor Allem werde er nicht selber zum Fanatiker, sondern bleibe er ein ruhig, vernünftig denkender Mensch. - MlMMM. Inland. . Wetterbericht. Kühleres, schönes Wetter heute Nacht und morgen. Gestrige Temperatur: Mazimum 95 Grad, Minimum 74 Grad. Bryan in Chicago. C h ica g o, 3ll , 10. Aug. Tausende'enthufiastischer Silberleute spra chen heute im Cliston House vor, um W. 3 Bryan und seiner Gemahlin ihre Aufwartung zu machen. Sie kamen mit grau und Kind, aber erst spät am Nachmitag wurde ihr Wunsch erfüllt, denn die Herrschaften schliefen bis in den hellen Tag hinein, was nach dem heißen Wetter und den Anstrengungen von gestern nicht zu verwundern war. Auch wollten sie sich auf die morgigen Strapazen vorbereiten. Nach dem Frühstück bestiegen Herr und Frau Bryan einen Wagen, fuhren ollein zur Preöbyterianer-Kirche .in Englewood und hörten aufmerksam einer Rede des Dr. Zohn Clark Hill zu. Weder der Geistliche noch die meisten Kirchengän ger wußten, oap der oemokratljche Präfidentschaftk-Candidat dem Gotteö. dienst beigewohnt hatte. Daß der Pastor daher die Politik durchaus nicht berührte, ist erklärlich. Einer der Gründe, daß Herr und Frau Bryan gerade die PeeSbyterianir-Kirche in Englewood besuchten, ist der, daß der Pastor Hill einem Rufe der ersten Preöbyterianer - Kirche in Lincoln, Neb , zu der die Brvan'sche Familie gehört, in nächster Zeit folgen wird. Rev. Hill ist zur Zeit noch Pastor in Austin und predigte heute nur vertretungöweise in Englewood. Während daS Ehepaar in der Kirche war, strömten die Demokraten in hellen Schaaren zum Clifton House, aber sie mußten lange warten, denn nachdem Herr und Frau Bryan zum Hotel zurückgekehrt waren und zu Mittag gegessen hatten, hielten Beide ein NachMittagsschläfchen bis 6 Uhr AbendS. Dann erst hielten sie sich längere Zeit in dem Hotel-Parlor-auf und begrüßteil die zahlreich erschienenen Anwesenden. Stundenlang hatten der demokratische PrafidentschaftS - Kandidat rnd seine Gattin nichts zu thun, als den Anwesenden die Hände zu schütte'n und Kinder zu küssen. Um 11 Uhr 39. Minuten fuhren ße mit der Pennsylvania. Bahn nach dem Osten ab. Morgen Abend werde, se in Plttöburg ankomme. , Per Zug wird auf qhen Ttat. ionen anhalten und Lrv.n L Freunde und yev..under
werden morgen überall Gelegenheit ha
den, ihr Ideal reden zu hören. Herr Bryan sowohl wie seine Gattin sehen sehr wohl aus und scheinen sich aus ihrer Reise prachtvoll zu amüsiren. WaS Whitney denkt. N e w I o r k. 10. August. Gestern Morgen circulirte daS Gelücht in de Stadt, bah 305. Wtnlnev na, in einem Gespräch über die in Jndiana poliS stattgefundene Versammlung aus gelassen und erklärt habe, daß Bryan den Staat New Jork bei der Wahl er obern werde. Kaum war daS Gerücht an die Oeffentlichkeit gelangt, als auch sofort eine Widerlegung deS Gerüchtes erfolgte. Herr Whitney sagte in derselben Folgendes : ES wird mir nachgesagt, daß ich die Anficht ausgesprochen habe, daß daS Wahlresultat im Staate New Jork im Zweifel sei. Eine solche An ficht habe ich nicht geäußert. Im Ge gentheil habe ich gesagt, daß Bryan den Staat mit einer großen Majorität verlieren wird. Ich würde allen Gerückten dieser Art keinen Glauben schenken, wenn ich nicht gesehen hätte daß man meinen Ansichten ungehörige Auslegungen gegeben hat." Sie geben also den Staat New Jork noch nicht für die Demokraten verloren ?" WaS. den Staat New Jork verloren zu geben auf eine Frage, die Repudiation. bedeutet ? Nie, niemals können ehrliche Menschen such nur einen Zoll breit von ihren Ansichten abweichen. Sie können ruhig meine Ansicht aussprechen, daß McKinley den Staat New Jork mit ungefähr 200.000 Stimmen Majorität erobern wird. In dieser Majorität werden Sie Stimmen von Personen finden, denen der PatriotiömuS über die Partei geht und die bei einer Frage dieser Art alle Parteiunterschiede vergessen. Nicht einen Augenblick zögere ick, diese meine Anficht zu äußer. Dieselbe ist aus das, was ich gesehen, mit meinen eigenen Ohren gehört und dem ich nachgeforscht habe, basirt. WaS ich weiß, wovon ich mich selbst überzeugt und von dem, waS mir verständige Leute gesagt haben, habe ich meine Anficht gebildet und von dieser kann mich nur die Wahl im November anders überzeugen. Die Hitze. Chicago, 10. Aug. Nach den letzten Berichten find hier am Sonntag 65 Personen vom Sonnenstick ae- , , , w . troffen worden. Davon find 22 gestorben, 10 aufgegeben und 3 im Wahnsinn verfallen. Von den Letzteren schnitt sich einer mit einem Rasirmesser den HalS ab. DieS war Mich. Enright, Fred. Krohme nahm Gift und starb in seiner Wohnung. Saginaw, Mich, 10. Aug. Ein furchtbares Gewitter entwickelte hier heute Morgen die Wuth eines TornadoS und richtete in der Stadt und Umgegend viel Schaden an. Der Blitz schlug in die M. E. Kirche an der 3efserson Ave. und verursachte Schaden im Betrage von I5000. Fünfzig andere Gebäude wurden abgedeckt und viele Bäume entwurzelt und Leitung?Pfosten umgeworfen. Der ganze Schaden beträgt über Z100.000. Washington, 10. Aug. Major Dunwoody, der offizielle Wetterprophet, prüfte heute Abend die Karte vergeblich nach irgend' welchen AuSsichten auf Linderung der furchtbaren Hitze, unter welcher daS Land seit vier Wocken seufzt. Im Ohio-Thal ist eS etwas kühler geworden, und die unteren See-Regio-nen haben sich durch Gewitter etwa abgekühlt. Auch im Mifsiffippi-Thal ist eine geringe Besserung zu verzeichnen, und daS Thermometer registrirte. in St. LouiS und Chicago 92 Exa!) gegen 98 gestern. ' Aber in den Prqirisn vyy KsaS und südlich in, den GolsAaaien seufzt die Menschheit noch nter 10Q Grad. Auch an der atlantischen Küste bis Boston hinauf herrscht noahohe Temperatur. In Boston wurden 96 Grad und in Atlantik City ebensoviel registrirt. In diesem Territorium besteht keine Aussicht auf baldige Besserung, ber im fernsten Nordwesten zeigte. sich ein schwacher HognungöflrM Dal Barometer ist dort. h?te gestiegen und in den unteren eevtralen Thäle n und her See-Region gefallen. Wenn diese. ! Temperatur - Gehiete sich entwickeln. wird die Hite enden. ?aS tann ;her
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von
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Odd Fellows Gebäude, 6cke unter zwei Tagen nicht geschehen. Vor Mittwoch kann eine Aenderung, abgesehen von lokalen Gewittern, nicht eintreten. Heute war hier die Temperatur nicht so hoch wie gestern Das Mozimum betrug 93 Grad gegen 93 gestern. Chicago, 10. Aug. Hier hatten heute besonders Polizisten und Briefträger unter der Hitze zu leiden. Von letzteren mußten gegen 50 die Arbeit einstellen. Die Angestellten der großen Läden haben nicht minder zu leiden. Hunderte mußten heimgehen und 35 Todesfälle unter ihnen wurden aus die Hitze zurückgeführt. Die Sterblichkeit belief sich in letzter Woche auf 577 Fälle, mehr alö seit vielen Iahren. New Jork, 10 Aug. Die Zahl der angemeldeten Todesfälle in GroßNew betrug heute gegen Hundert, und stündlich werden noch neue Opfer angemeldet. Viele Fabriken haben die Arbeit einstellen müssen, und die Patrollwagen und Ambulanzen haben mit der Fortschoffu-g der Erkrankten fast den ganzen Tag zu thun. Tausende von Menschen suchen aus den Dächern Schlaf und etwas Kühlung zu sieden. Cincinnati, 10. Aug. Hier amen heute 15 Fälle von Hitzschlag vor, in denen die Polizei mittelst Parollmagens die Erkrankten nach dem Hospital schaffen mußte. Aber nur ein Fall, der von GuS Schmitt, 907 Cenral Ave., verlief tödtlich. DaS Ther mameter stand von MoraenS 9 Ubr bis AbendS 8 Uhr in den neunziger Graden und zeigte zwischen 1 und 5 Uhr Nachmittags 93 Grad im Schaten. Furchtbares Straßenbahn unglück. L a n c a st e r, Pa , 10. August. Ein elektrischer Straßenbahnwaggon, welcher mit Passagieren gefüllt von Chickie'S Park nach Columbia zurück ehrte, wurde an einem starken Gefälle deö Niveau unlenkbar und jagte mit urchtbarer Schnelligkeit den Hügel hinab. Die 90 Passagiere des WaggonS wurden von einer Panic ergrissen und eS herrschte eine entsetzliche Todesangst unter dem dicht zusammengedrängten Menschenhausen. Der Waggon gerieth im schnellsten Laufe von den Geleisen, rannte quer über die Landstraße gegen einen Baum und fiel in einen tiefen Graben. Sieben Personen wurden getödtet und fünfzig andere Passagiere mehr oder weniger gefährlich verletzt. Ausland. Schandthaten aus Creta. Aren, 10. August. 3n Anapoliö Redia unweit Heraklion aus Creta haden am Sonntag 1000 bewaffnete Muelmänner 30 wehrlose Christen im Precinkt deö St. 3ohanneS-KlosterS niedergemacht. Mehrere Geistliche, grauen und Kinder gehören zu den Opfern. Eine Frau wurde hingemordet nachdem sie der Niedermetzelung hreS Gatten und ihrer Kinder hatte zusehen müssen. Mehrere Kirchen wurden entweiht und ein Priester Namenö 3arewich wurde lebendig verbrannt, nachdem man ihm Ohren und Nase abgeschnitten hatte. $ie Beobachtung der S o n. nn siufterniß. St. Petersburg, 10. August. Die Beobachtung der totalen Sonnensinsterniß, welche im nördlichen Europa, im nördlichen Asien und Japan sichtbar war, und für welche große Vorbereitungen getroffen waren, ist sowohl in Vadco, an der Westküste von Nova Zembla, als in St. Petersburg in Folge von Bewölkung fehlgeschlagen. Die Beobachtungen in Vadco wurden von Sir Robert Ball von Cambridge geleitet. A. o k o h o m a, IQ. Aug. Die Sonnenfinsterniß war tx und in Tokio deutlich wahrnehmbar, aber die wissenschaftliche Beobachtung wurde durch eiye.n bewölkten Hiymel veredelt..
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Europa ! Washington und Pennsylvania Straße. B o d o e, Norwegen, 10. August. Die Witterung war hier hell und klar und die Sonnenfinsterniß ließ sich vor trefflich beobachten. Kopenhagen, 10. Aug Er folgreich sind photographische Auf. nahmen von der Sonnenfinsterniß in Bredviz am Skerstad Fjord aufgenommen worden. Schisfs-Nachrlchtcn. Angekommen in : Queenötown: Cephalonia" von New Jork. Boston: Prussian" von Glaögow. N e w I o r k: Ethiopia" von GlaS gow; Nomadic" von Liverpool und Massachusetts" von London. M o v i l l e : Parisian" von Montreal. Bremerha den: H.H. Meier" von New Jork. - ES lohnt sich, Hood's Sarlaparrua zu georaucyen. Ver rernem Blut brauet Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph teritiS oder Fieber. Hood'S Pflanzen von den ausge suchtestenPillen sind sorgfältigst zube. reitet. 60 für einen Fmnace für ein HauS mit 8 Zimmern. - m für ein Haus mit 5 Zimmern. Referenzen : Sr. Pbil. Rappaport, Heraulgeber der Jndiana Tribüne. Hr. Shö. H. Kahl, Grocer. 873 23. Michigan Str. te W und M hm 100 Kentucky Avenue. Achtung v Jetzt ist die Zit für Junge Papageien u. Spoitoögel Große Auswahl, killige Preise, jeder Vogel garuntirt. Beim Dutzend oder einzeln. äsige, Futter, Saamen :c. Das beste und billigte. C. P- XSloppor. 133 Massachusetts ve. George Hermann ZeichewveßstteV, Office : 26 Süd Delawareftr. 5tm : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr relevbon 911. Offen Tag und Nacht. Ibe C0AST LINE to MACKINAC TAKE THE'S " T0 MACKINAC DETROIT PETOSKEY CHICAGO 2 New Steel Passenger Steamers The Qreatest Perfcction yet attained io Boat Conitruction Luxurioas Equipment, Arti&tic urnishiajr, Decoratioa and EHiclcot Service, surin g the highest degree os COHFORT, SPEEl AND SAFETY. Four Trips Wuk Betwecn Toledo, Detroits Mackinac ?5T0SKiY, M THE SOO," MARQUETTE, AND DLLUTK. LOW RATES to Plctnresque MacfcbMQ tf teeturn, includin? ileals and ftertb, Fron Cleveland, Irom Toled. tvii fana Detroit, E.YER.Y ?VMNQ Bstweea Detroit and Cleveland CoMectigr at Cleveland !ik Earllest Traina fct au poinu Bast, South and Southwest a&4 at ftetroit or all points Korth and Nofthytestu lUSulAI T(te J!y. August and $eptatbr Onty. EVERY DAY, BETWE&K Cleveland, Putm-Bay $ Toledo Send for Hlastratid F3Sr;le.t. AddTW A. A 8CWANT1 m. Dirnovr, MICH. TtS Ktntt Cld!I2K;l SttT5 &1f. Ü
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