Indiana Tribüne, Volume 19, Number 324, Indianapolis, Marion County, 10 August 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntag. Die tägliche Tribüne kostet durch den Txi&tt i SentS per Woche, die Eonntag..Tribüne'S dtntl per Woche. Beide zusam 15 Cents der S Cents per Vlonat. Per Poft außerhalb d, fStttt zugeschickt t oraube,hlunz V pei Iah . Ot xi 18 eüd fXMama etratze. Indianapolis, Ind., 10. August 1896 Orl?ini-(lor?ksxoudknj.) Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, in hundstägiger DallesZeit. Wie männiqlich bekannt, ist das Präsidenten-Wahljahr niemals ein gutcö Geschäftsjahr, zumal wenn Fragen auf dem Tapet stehen, die tief in das ökonomische Gebiet eingreifen. Chicago hat denn auch seinen anständigen sXn theil an der allgemeinen Flauheit, und wer überhaupt Geld hat und solches auch zu anderen, als zu dringlichen Nahrungszwecken auszugeben geneigt ist, hält sich zur Zeit meistens in anderen Gefilden aus. trotz des allerjährlich wiederkehrenden Puffes in den großen gartenstädtischen Zeitungen für Chicago als .idealen Sommervergnü-gungs-Platz-, woran die Chicagoer selber absolut nicht glauben wollen, soweit sie nicht dran glauben müssen ! Die Zahl dieser einheimischen MußSommervergnügler ist allerdings dieses Jahr hier größer, als gewöhnlich ; Profit davon hat aber, außer den Verkäufern kleiner Sommer-Erfri-schungen, weiter Niemand, als die Herren Straßenbahn - Magnaten. Denn die Benutzung der hiesigenStrasenbahnen auch zu bloßen ziellosen Sommernachts-Ausflugs-Zwecken ist während der jüngsten Backofen-Tem-peratur ganz gewaltig gestiegen. Dennoch gibt es auch manche andere Geschäfte, welche gegenwärtiz in der Gartenstadt blühen. So z. V. eine Masse schwindelhaster Arbeits-Agen-iuren für Männlein und Weiblein; in dieser Beziehung entfaltet sich gerade hier seit einiger Zeit eine ganz erstaunliche Bielseitigkeit und Mannigfaltigkeit, wie sie sogar von Gotham. dem classischen Hauptsitz solcher Schwindelhuberei, kaum erreicht und jedenfalls nicht übertroffen werden dürfte. Doch auch reellere Geschäfte gibt es, die beneidenswerth gute Zeiten haben, darunter auch ein Zweig des Versichelungsgeschästs, aber nur ein einziger, nämlich die ausschließliche CyclonVersicherung, welche erst nach dem fürchterlichen Wirbelsturm im Missis-sippi-Thale bei den Gartenstädtern aufgekommen ist und noch immer ihre Popularität bei vielen ängstlichen Seelen nicht verloren hat. Einen noch größeren S3hm" aber feiert gegenwärtig in der Gartenstadt . das Geschäft mit Schießwaffen ! , Der jetzige unerhörte Verbrechens-Ter-rorismus dahier war das Allerbeste seit Jahren, was diesen Geschäftsleuten passirt ist, und trotz des BaargeldMangel und gewisser auf dem Papier stehenden polizeigesetzlichen Hindernisse ist die Nachfrage nach Revolvern zur Zeit eine colossale. Wenn das so fortgeht, kann man schließlich noch förmliche Schlachten zwischen Bürgern und Desperados, ohne Mitwirkung der Polizei, erwarten. Es ist sogar zu be'fürchten, daß die so sehr gestiegene Nachfrage nach Mordwerkzeugen einen politischenBeigeschmack, wenn auch keinen beabsichtigten, erhalten könnte. Denn erregte Zeiten und eine außergewohnlich gestiegene Circulation der Schußwaffen im Publikum, das ist gewiß ein etwas bedenkliches Zusammentreffen der Erscheinungen, und schon bei früheren Gelegenheiten war es in dieser Beziehung hier nichts weniger als geheuer. In den Hundstagen ist es hier mit den politischen Leidenschaften noch nicht weit her (außer wenn unmittelbare örtliche Interessen auf dem Spiel stehen, wie Anno '94); aber wenn der Herbst kommt? Ich will nur wünschen, daß ich nicht zu schwarz gesehen. Wenn die Zeitungen Jahr für Jahr Chicago als idealen Sommer-Aufent-halt preisen, so sollte sich ihr Patriotismus wenigstens auch so weit versteigen, daß sie irgend etwas Greifbares dazu beitragen, eine der ersten Bedingungen eines solchen idealen Sommerplc.tzes in's Dasein rufen zu lassen ! nämlich Bade - Gelegenheiten, und zwar im Freien! Den vollständig gen Äangel an solchen hat die gartenstädtische Menschheit in den letzten Tagen, in denen man es beinahe bedauern konnte, kein Fisch zu sein, wieder sehr schmerzlich empfinden müssen. Vieltausendfach leistete man sich freilich diesbezügliche Gesetzes-Uebertre-tungen; doch kann dies in dev Rege! nur die feuchtohrige Jugend ungestraft thun. Es sieht nicht darnach aus. als ob das nächste Jahr in dieser Beziehung für die Chicagoer irgend eine Erlösung bringen sollte, zumal Geld das Wenigste" in der gartenstädtischen Kasse ist. Wie ich Ihnen früher einmal erzählte, hatte Chicago in der That einmal einen ganz bescheidenen ersten Anlauf zur Erreichung dieses schönen Zieles genommen ; aber die lumpigen paar Badehai2 Anlagen wurden von Gartenstädtern, welche billigesBrennholz brauchten, ganz gemüthlich niedergerissen und verkleinert heimgeschleppt. Es ist sehr zweifelhaft, ob es unter den jetzigen Verhältnissen anders kommen würde. Kann man sich doch nicht einmal mehr darauf verlassen, daß hölzerne Wohnhäuser in Chicago nicht das gleiche Schicksal erleiden, und zwar über den Köpfen der Insassen hinweg, wie ein solcher Fall erst in den letzten Tagen wieder vorgekommen ist!! Auch solche Austritte verdienen wohl hauptsächlich in das Schuldbuch des Kohlenbarone. Trust- eingetragen zu werden, der Vtc Kohlen sogar m Commer für ei. nen Theil der Bevölkerung beinah unerschwingbar zu machen beginnt Uebrigens gibt es schon infolge dn . .

ausgedehnten Verwendung des Holzes für Straßenpflasterungs-Zwecken viele Chicagoer (nicht durchweg von den ärmsten!), welche es sich schon seit Iahren mit einer kleinen Umwandlung eines bekannten Bismarck'schen Wortes zum Wahlspruch gemacht haben:

Wir nehmen vas Arennmalerml, wo wir's finden." Als ein schwacher Trost in flauen Zeiten, wenn auch keineswegs als eine allgemeine volkswirthschastliche Woylthat, können wenigstens die niedrigen Preise für' allerhand Bedürfnißgegenstände und Dienstleistungen gelten. Verschiedene fabelhafte Beispiele dieser Art habe ich Ihnen schon bei früderen Gelegenheiten erzählt. Ein neues, welches mir dieser Tage auf der Westseite aufgefallen ist, kann ich mir nicht versagen, mit der Gucklaterne zu beleuchten, zumal es sich m diesem flau auch um eine erst neuerdings aufgekommene Industrie handelt, allerdings schon mehr eine Verzweif-lungs-Jndustne. Sie ist nicht von den Allerwelts-Handelsläden ausgegangen, sie singt ihr Lob nicht in Zei-tunas-Anzeiaen. aber sie scheint einen stetig zunehmenden Kreis von Liebhabern zu finden. Nämlich: Wer sich bisher einen billigen clc-ganten-Strohhut leisten wollte, der hatte allermindestens 25 Cents zu verausgaben, wofür er dann eine neue aufgetakelte voriährige Ruine in seinen Besitz bekam. Aber das ist nun nicht mehr nothwendig. Er kann jeden alten Strohhut, selbst wenn er selbigen im Müllkasten ausgelesen hätte. sur ganze fünf Cents in einen funkelnagelneuen verwandelt bekommen! Wenn er will, kann er sogar darauf warten. Die betreffenden Unternehmer" sind durchaus kerne ordi nären Pfuscher, sondern lauter ersahrenetzutmacher. welche aber leider Gottes an der Hungerpfote saugen mußten, wenn sie sich nicht dazu herabließen. fünfcentsweise Geschäfte zu machen, wo sie doch n7?t sünszigcentsloeise Geschäfte machen konnten, ilnv so sind sie denn auf diese großartige Idee verfallen. Gleich Stiefelwichsern und anderen Straßen-Arabern. rufen sie auf der Straße das neue Geschäft aus und ziehen Kunden in ihre Stroh-hüte-VerjüngungsAnstalten. Die t schichte scheint, wie gesagt, zu ziehen, und wie ich höre, sind bereits auch aus der Nordseite einige solche Anstalten in's Leben getreten. Da sage noch Einer, daß die Arbeits-Gelcgenheiten mangelhast seien. nur findig muß der Mensch sein!! In guten wie in schlechten Zeiten will der Chicagoer doch allzeit hoch llnaus-. Wenn's keine Astronomie ist. so sind' Luftballone oder FlugMaschinen oder sonst etwas Höchst bendes. Aus dem längst von Weitem geplanten himmelstllrmenden babyloNischen Thurm auf der Westseite soll jetzt bald Ernst werden. Natürlich iiuß es der höchste Thurm der Welt sein, billiger thun's die Chicagoer nun einmal nicht. Eine Gesellschaft, die sich unter dem Namen City Tower Co.- endgiltig organisirt und bereits das nöthige Grundeigenthum erworben hat (schnöderweise mußte dasselbe einigen New Forker Großcapitalisten erst abgekauft werden) wird in einem der westlichen Parks einen Niesenthurm von 1150 Fuß Höhe ausführen, neben dem der berühmte PariserEiffelThurm sozusagen nur ein Zwerg sein wird (wenn auf diesen nicht etwa bis zur Weltausstellung von 1900 noch einige Stockwerke aufgesetzt werden konnen.) Dieser Thurm wird sich auf einem Fundament von 350 Quadratsuß erheben. Nicht wenige: als 35 Fahrstühle werden das staunenslustige Volk hinauf befördern, und oben werden alle möglichen Unterhaltungen geboten werden, wie Concerte, Feuer-werks-Wunderschaustellungen, Ausstiege von Luftballons u. f. w., und die grandiose Aussicht noch obendrein. Es ist gut, daß Chicago sehr viel Raum hat. und dieser Thurm sich viele Meilen von dem Ferris-Nad entfernt bcfinden wird, dessen Unternehmer sonst 'or dieser Concurrenz zittern müßten (namentlich da auf diesem Thurm jedenfalls dem Verkauf geistiger Getränke nichts im Weg stehen wird). Die Unternehmungen auf dem Dach des Freimaurer-Tempels. welche etwas näher liegen, dürften ohnedies arg in's Gedränge kommen bei diesem furchtbaren Mitbewerb. Nebenbei mag vielleicht dieser neu - babylonische Thurm auch zur Hebung des Lebens-versicherungs-Geschäftes etwas beitragen. Doch in allem Ernst: ein solider Thurm kann sozusagen eine neue Aera in der Geschichte östlicher und centraler amerikanischer Großstädte bilden, denen es fast ohne Ausnahme an guten natürlichen Aussichts- und Ueber-sichts-Punkten, einem der Hauptreize sonstiger Metropolen, vollständig gebricht. Möge er sich darum rnch. als auf Sand gebaut erweisen, möge er ja keine umstürzlerischen Tendenzen bekünden!' Ein großartiges Project Chicagoer Turner ist vielleicht schon zu Ihren Ohren gedrungen. Angefeuert durch die glänzenden, welterschütternden Leistungen amerikanischer Athleten auf dem classischen Boden Alt-Gricchen-lands. geht der Turnverein, welcher den stolzen Titel Vorwärts- führt, darauf aus, die Schaffung eines nationalen amerikanischen athletischen Parks herbeizuführen, in dem sich Olympische Spiele" veranstalten licßen. welche die griechischen womöglich noch in den Schatten stellen, sozusagen die wahre Fortsetzung jener großen längstvergangenen Zeit in unserem Welttheil bilden würden, und er rechnet auf die Mitwirkung nicht blos sämmtlicher Turner und des gesammten amerikanischen Sport - Elementes aller Gattungen, sondern auch des Congresses, der sobald wie möglich darum angegangen werden soll, mit etlichen Milliönchen beizuspringen. Diese, schon bis zur Versendung von Rundschreiben gediehene Bewegung ist schon als ein neues, interessantes Anzeichen

größerer Annäherung deutsch-ameri-janischen und anglo-amerikanischen

Krastmenschcnthums von Bedeutung, und obwohl ein Präsidenten-Wahljahr . r i c c riin. o:i c;: incyl geraoe Die guni.ngi.ic ocu lul Förderung sein mag. glaube ich. sie dennoch mit einem wohlgemeinten Gut Heil" begrüßen zu vursen! 2 Der Prozen Monti'(5asalittl. Non dem Sckwuraericht zu Genua ist soeben das Urtbeil in einem Proceß gesprochen worden, dessen Verhandlung mehrere Wochen gewährt hat und der von der öffentlichen Meinung mit der lebhaftesten Spannung verfolgt wurde, da das Ällnalein der Wage hin und her schwankte und die Möglichkeit . .etrr :ri VC, sXli nicyl ausgeiailviieil i,i, yvnuj die Parteien sich umkehren und der zualeick als Civilkläaer auftretende Hauptbelastungszeuge wegen schwerer Verbrechen auf die Anklagevanr kommt. Diese Hauptperson des Äramas, über der das Damoklesschwert einer furchtbaren Anklage schwebte, war ein steinreicher ligurischer Gutsbesitze? von 60 Jahren Namens Mosjs. : r'i tnrt-r .11 Ws fU.-.Uar UCm. V2CII lö Illll 5 Hl viu nn vermählt, scheint er elf Jahre lang mit ihr in gutem Einvernehmen gelebt zu haben. Im Jahre 1838 aber kai -r:.ri 3 Vt men iuci -iuciijii'üuji in ouus, vu für den ehelichen Frieden verhangnißvoll wurden, das Kammermädchen Bettina Roncalia und die KinderWärterin Bittoria Fanetti. Mit beiden unterhielt der Hausherr ein vertrauliches Verhältniß. Die Roncaglia wurde aus dem Hause entfernt, weil die Gattin hinter ihre Geheimnisse gekommen war; der Mann mieigele aber der weggeschickten Kammer?ofe eine Wohnung, in der sie eines Mäadleins genas. Inzwischen sah auch die Fanettl Mutterfreuden entgegen und muhte deshalb das 5)aus Moschcnis verladen. Sie wohnte mit ihrer Genossin Noncaglia zusammen, bis geqen Ende des Jahres 1889 ein aus dem Gcsängniß entlassener Finanzwächter Mattioli sie zur Gattin erwählte. Nachdem die Fanetti auf diese Weise versorgt war. starb plotzlich am 16. December 1889 die Frau Moscheni-Gaiter auf dem Landgute ihres Mannes in Molare, und der Wittwer meldete den Trauerfall sofort brieflich der in Genua mit dem Ehepaar Mattioli zusammenlebenden Roncaglia mit dem Zusatz: Ich habe keine Sckuld daran, aber jetzt sind wir frei." Nach Ablauf des Trauerjahres heirathete Moscheni seine Geliebte Noncaglia. Im Januar 1891 begann der Mann der anderen Geliebten, Mattioli. mit Hilfe des Advocaten Monti seine Erpressungsversuche bei Moscheni. indem er mit einer Anzeige wegen Vergiftung derFrau MoscheniGaiter und Beihilfe zu einem weiteren Verbrechen drohte; es gelang ihm auf diese Weise, nach und nach die schöne Summe von 300.000 Lire aus Moschcni's Tasche zu ziehen. Um die spätercn Erpressungsversuche wirksam zu unterstützen, bediente sich Mattioli der Hilfe eines Lebemannes Cafalini. der zu diesem Zwecke die Rolle eines Polizeicommissars spielte und durch gefälschte Briefe bei Moscheni denGlauben zu erwecken wußte, daß die Polizei seinen Verbrechen bereits auf derSpur sei. So nutzte das Kleeblatt Mat-tioli-Monti-Casalini die Lage bis Ende 189 aus. Dann begann gegen sie die Untersuchung wegen Erpressung. Im Laufe derselben brachten die Angeklagten Beweismaterial für ihre gegen Moscheni gerichteten Beschuldigungen vor und fügten eine neue hinzu, ngmlich die auf einen Brief Moschcnis gegründete, daß er :inen Versuch zur gewaltsamen Veseitigung des Ehepaares Mattioli gemacht habe. Gegen Moscheni sprach der Umstand, daß er vegetabilische Gifte im Hause zu führen und in seiiem Bekanntenkreise zu quacksalbern pflegte, daß in der 1894 ausgegrabencn Leiche seiner ersten Frau in bet That Spuren eines Giftes gefunden wurden und daß er noch 1895. als seine Erpresser bereits in Untersuchungshaft saßen, sich bemühte. Brief, zurückzuerlangen. die er früher an sr geschrieben hatte. Es gelang dei Vertheidigern nicht, die Geschworene, davon zu überzeugen, daß die beide:, angevlichen Verbrechen, auf derer Kenntniß die Angeklagten ihre ErPressungen bei dem Herrn Moschengründeten, von diesem wirklich begangen worden seien. Infolge besser wurden drei der Erpressung Angeklagte, der Advocat Monti und seine .haupthelser Casalin: und Mattioli. schuldig befunden und zu Gefängniß' von 14. 12 und 7 Jahren verurtheilt T i e HeldlbTer-ttönlgin. Wieder einmal liegt die HeidelbeerSaison hinter uns, welche in manchen Tyeilen unseres Landes, trotz Politik und alledem, zu den Haupt-Tageser-gnissen gehört. Lange Jahre wohnte denHeidelbeer-Marschen des nördlichen Indiana ein besonders, geheimnißvolles Interesse inne, und obwohl die Mittclfigur dieses Interesses jetzt von t.er Bühne verschwunden ist, setzte sie vielleicht gerade deswegen die Zunge erst recht in Bewegung, und sie dürfte ncch nicht sobald in das Reich der Vergessenheit versinken, nämlich die Hcidclbeer-Königin." Wer war sie? Woher kam sie? Wohin ging sie? Diese Fragen werden vielleicht niemals eine bestimmte Antwort finden. Doch läßt sich verschiedenes Merkwürdige über ihr Austreten in jenen Heidelbeer-Marschen erzählen, in denen sie bei einem gewissen Element die Rolle einer Zigeuner Königin spielte. In den Ventley'schen Marschen welche allein M.000 Acres einnehmen und der Nqchbarschast wuchsen früher die Heidelbeeren noch üpviger, ols jetzt' da sie zum Theil verschiedenen Kulturpflanzen nach Trockenlegung des Bodens haben weichen müssen, und hierher zog sich alljährlich eine unstäte Bevölkerung von vier Staaten auf längere Zeit zusammen.

Sobald die Heidelbeeren reis wurerschien regelmäßig in jämmerlichen Wagen, die von ausgehungerten Pferden gezogen wurden, eineAnzahl Menschenkinder. welche offenbar zu den Declassirten" gehörten. (Mehr noch in moralischer, als in sinancieller Hin-

sicht.) Sie verschwanden in den Eumvfdlstnlten und uenen meyrere Wochen hindurch nichts mehr von sich hören. Alsdann jedocb wurde ihr Aufenthalt dadurch, daß sie von einer gewissen Bahnstation aus großeQuan- .. cm - i. rjc: j . Maien q)eioeioeeren zu jjtaiuz lauten, ungefähr bekannt. Die Beeren wurden alle auf Rechnung der Heidel-bcer-Uönigin verkaust, welche jedoch nicht leicht ein Fremder jemals zu se hen kriegte. ,. m rf V Diese mn terio e Perjonlicyttil pflegte stets, um Mitte Juli herum mit männlichem und weiblichem Gefolge ir bedecktem Wagen zu erscheinen und sich sofort tief in das Innere der Sumpfländereien zu verziehen, wo sie . . , sozusagen Hos yieil uno uoer lyre .Unterthanen" regierte, denen sie in geistigen Anlagen und Bildung weit überlegen war, und über die sie einen starken, persönlichen, man möchte fast sagen, magnetischen Einfluß übte. 5hren Befehlen wurde von den Heidelv ' . . veer-Psiuaern Scannern wie Frauen gewöhnlich bedingungslos Folge geleistet. Ja man gehorchte ihr m Furcht und Zittern. Uno schwerlich hätte irgend eine andere Person einen solchen Einfluß auf diese Menschen üben können auf diese rohen Gesellen und ziemlich zweideutigen Frauenzimmern. Sie nöthigte diese ihre- Leute. Tag für Tag mit allem Fleiß Heidelbeeren für sie zu sammeln, und alle diese Beeren wurden nach der Gartenstadt verkauft, deren Großhändler in der South Water Str. sämmtlich nur dunkel von. der Heidelbeer-Königin wußten, welche ihnen doch Millionen von Vushels Beeren hat zusenden lassen. Alles beim Verkauf an der Station erlöste Geld mußte an die Königin abgeliefert werden, welche Alles verwaltete, und wahrscheinlich, ohne je ihre eigenen vornehmen Hände mit den blauen Beeren zu beslecken, in ganz hübsches Einkommen au? diesem System zog. dabei aber zugleich Zucht und Ordnung bei diesem Element leidlich aufrecht erhielt, zu Zeiten und in Gegenden, wo keine andere Organe dies vermocht hätten. Alle Streitig leiten wurden von ihr geschlichtet, auch Strafen von ihr verhängt und meistens sogar von ihr selbst vollzogen, wobei ihre' starke Körperconstitution ihr sehr zu statten kam! Wenn ihre Trabanten gestohlenes Eigenthum in das Lager brachten, so zwang sie dieselben prompt, dasselbe zurückzuerstatten. Uebrigens waren Streitigkeiten zwischen diesen Pflückern und den Angesessenen der Umgegend nichts Seltenes. Erstere sahen mit Verachtung auf Letztere herab und brachen leicht Händel mit ihnen vom Zaune. Dann versuchten wohl häufig Constabler und Sheriffs, der Heidelbeer-Königin auf's Dach zu steigen-; aber sie vermochte ihnen Trotz zu bieten. Gar mancher Haftbefehl wurde in früheren Tagen gegen sie ausgestellt, aber niemals ist sie gefangen genommen worden. Ihren Anhängern blieb ihre Herkunst ein eben solches Geheimniß, wie alle Uebrigen. Schließlich ereignete sich doch etwas, das dazu beitrug, sozusagen einen Zipfel dieses Geheimnisses zu lüften. Trotzdem die Königin ein leidlich gutes Regiment führte, gab es gelegentlich hin und wieder garstigen Radau im Lager, und einmal begab es sich sogar, daß die Königin dabei verletzt wurde. ob durch einen Schlag oder einen zufälligen Sturz.' hat man nicht erfahren. Einer von ihrem unmittelbaren Gefolge schwang sich auf ein Pferd und sprengte zum nächsten Doctor. Es ist bezeichnend, daß ex dref Aerzte aussuchen mußte, bis sich eine? bereit fand, mitzugehen und sich in dieses Reich hineinzuwagen. Er verband die Wunden der Patientin und behan dclte sie mehrere Wochen hindurch. Ski aenas und bezahlte ihm, was er verlangte. Vor zwei Jahren erhielt dke ser selbe Arzt, der sich inzwischen auS der Praxis zurückgezogen hatte, ein Bündel Briefe und eine Anzahl Banknoten, und er zögerte nicht, zu erklären, daß dies ein Vermächtniß von der Heidelbeer-Königin sei, welche, aus guter Familie stammend und. von derselben verstoßen, zuletzt zu ihren Angehörigen zurückgekehrt sei und dort das Zeitliche aesegnet habe. Anfangs Mai. d. I. starb auch dieser alte Arzt. Er hatte vorher alle erwähnten Briefschaften verbrannt, und was er etwa sonst noch über dieses ge heimnißvolle Weih wuhte, hat er Keincm verrathen. Rinderpest und Slufstand in ä Slfriea. Die Geschichte des Ausbruchs der Rinderpest im Gebiete der Chartereh Company ist die Geschichte des Auf, standes der Eingeborenen. Es hatte bereits einige Zeit Mißstimmung unter der Bevölkerung geherrscht wegen der streitigen Frage des Besitzrechtz an Lobengulas erbeutetem Viehstande. Dann kam die Viehseuche und setzte die Gemüther jn Aufregung. Die von der Regierung verfügten Maßregeln zur Einschränkung und Auspampfung der Krankheit, namentlich dssSchlachten des Viehes, das mit anderem verfeuchtem Vieh in Berührung gekommen, waren den Eingeborenen nicht verständlich zu machen. Selbst die Zusage der Entschädigung für das ge tödtete Vieh, das Versprechen, für die Nothleidenden zu sorgen, konnte wenig fruchten. - Die Eingeborenen sahen ihren ganzen Besitz dahinschwinden. Jn die einsältigen Gemüther wurde durch die Medicin- und Orakelmänner der Kl'auhe hineingetragen, daß die Weißen die' Urheber glle? Noth und alles Hammers seien und daß'sich eine günstige Gelegenheit biete, nun. nachdem die Gchutztruppe jn Transvaal seschlagen und gefangen genommen,

lyre Herrschaft dzuchUtteln, und die Erhebung war im 5)andumdrehen bewerkstelligt. Im englischen Schutzgebiet in Betschncmaland. in Transvaal und anderswo war der Verlauf der Sacke ein ähnlicher, nur ging es

hier ohne Aufstand ab. Wie der Verlauf derDinae in Britisch-Betschuana-land gewesen, darüber gibt ein Blaubuch Auskunft, das von Anfang März bis in die letzten Tage reicht. Im April sahen sich auch dort die Beamten genöthigt, von weiterem Erschießen des Viehes abzuratyen. umzelne Häuptlinge zeigten sich zwar sehr aekUaia und unterstützten die Regierung in ihren Maßregeln, allein die Masse der Eingeborenen hatte auch hier kein Verständniß für derartige Schutzmaßregeln und schon kam auch hier der Augenblick heran, wo die Regierung sich genöthigt sah, Getreide einzukaufen, um eine allgemeine Hungersnoth zu verhindern. Herr Chamberlain bewilligte unverzüglich Ankäufe im Betrage von 45.000 Pfund Sterling. Jn Mafeking. wo das von Norden kommende Transportvieh geschlachtet werden mußte, um die Ausbreitung der Ansteckung in der Richtung nach dem Caplande zu abzuwenden, erhielten die Eingeborenen für einen ganz tüchtigen Ochsen 5 Psd. Sterling, für geringere Stücke 4 und 3 Pfd. Sterling Entschädigung. Jn einem der neuesten Berichte werden von einem der englischen Residenten Aeußerungen des Häuptlings Khama gemeldet, der, wie man sich erinnert, vor einiger Zeit selbst in England war. Khama hat seinen ganzen Viehstand eingebüßt. Er ist ein verständiger Mann und redet im Tone der Fassung in das Unvermeidliche. Er dankt für die angebotene 5)ülfe. bemerkt aber, das große Sterben unter dem Vieh sei noch nicht vorüber, und man könne sich nicht auf Pferde und Maulthiere verlassen, weil die Pferde sich auch nicht hielten und er und die Seinigen mit der Lebensweise der Maulthiere nicht vertraut seien. Wir sehen-, bemerkt der Häuptling weiter, daß das englische Volk sein Mitgefühl für uns ausspricht und wir sind dankbar dafür; aber wir glauben, wir müssen selbst thun, was wir können, aus eigenen Mitteln. Es wird wohl etwas gehungert werden, indessen wir wissen, was Hunger ist. Die Vamangwate haben noch einiges Vieh übrig, und mit Hülfe dieser Ochsen und mit Handarbeit wird wohl ein ziemlicher Theil Ackerland umgearbeitet werden. Vielleicht wird uns Lord Lochs Ausschuß einige Säcke Saatkorn undKUrbissamen senden. Das müßte aber vor October zur Stelle sein, um die Saatzeit." Der letzte Bericht des stellvertretenden Obercommissars General Goodenough vom 2. Juli sieht die Dinge wieder etwas günstiger an. erwartet eine viel geringere Ausdehnung des Nothstandes und hält weitere Ankäufe von Getreide nicht für nöthig. Wenn man sich sagt, daß in Betschuanaland die Dinge Verhältnißmäßig am günstigsten liegen, so sind die Rückschlüsse auf Matabele- und Maschonaland von selbst gegeben. An Hülfe ist dort nicht zu denken. Zwischen Weißen und Eingeborenen tobt ein Verzweiflungs- und Vertilgrngskämpf. Sieger bleibt schließlich, wer am längsten sein Dasein zu fristen vermag. Wenn heute gemeldet wird, daß stellenweise die Weißen auf Conserven angewiesen sind und die Afrikaner schaarenweise das Land räumen, so sind damit Anhaltspunkte für die eurkhettung gegeden, ' wie weU auf dieser Seite der Kampf gediehen ist. Die Aufständischen haben den Vortheil, aber auch den Nachtheil der ungleich größeren Zahlen. Jede Meldung über Streifzüge der Weißen, bei denen zahlreiche Kraals niedergebrannt wurden, bedeutet Verminderung der Lebensmittelvorräthe für die Aufständischen, auch dann, wenn zufällig keine Vichheerden erbeutet werden. Und die Rinderpest dringt unaufhaltsam und verheerend weiter. Es ist im Charterlande von Anfang an nicht mit seh? zarter Hand zugegriffen worden, Sckneidigkeit war dort die Parole. Heute wird der Vernichtungskrieg geführt. Den Weißen ist wohl am letzten Ende der Sieg geMiß, allein dieses Ende mag noch ziemlich entfernt sein, und wenn zuletzt die Matabeles zum Theil ausgerottet, zum Theil vertrieben sind, mögen die Sieger im weiten verödeten Lande die Kosten und Opfer verrechnen, mit denen sie wieder zum Anfang des Anfanges gelangt sein werden. Oom 3ttU9f Zu den P a t e n t f a z k e n mit Eichenlaub- gehören bekanntlich die C Cf ... 1 f 'jjnigiicocr ver nncienk anoyonoravie Artillery- pon Boston, welche in den Augen afler vernünftigen Menschen sich erst kürzlich wieder dadurch lächerlich machten.daß sie ßor der englischen Aristokratie scharwenzelten. Die Herrschatten thun sich, wie so viele PatentAmerikaner, ganz besonders etwas auf ihre Abstammung zu Gute und weisen mit großem Stolz auf den Gründer ihrer Compagnie hin. Nun haben aber dieBohnenesser durchauI keinenGrund, auf diesen Mann, der ejn Schneider Namens Keayne wg'x, stolz zu sein. Von Keayne weiß HZe Chronik zu nielden, daß er in seiner hritischen Heimath ein Wucherer war, fce? mehr als 6 Pence vom Schilling nahm und da für zur Zahlung ejner Strafe von 200 Lstr. verurtheili wurde. Der Richter faßte den Wucher um so schlimmer auf. weil Keayne eilt hervorragender Lehrer der heiligen Schrift- war. Aufder125.Straßen - Linie der 3. Avenue - Bahn in New York haben Probefahrten mit den von der American Air Power Co." nach dem System Hardie construirten Lustmotoren stattgefunden. Als Triebkraft wird comprimirte Luft benutzt, die sich in Stahl Behältern unter den Cars befindet. . Dje Vorrichtung zum Vxemsen.ist eine 'vorzügliche. Mit einer nnzigen Hanbbewegung hat der Mofornignn den Magen vollständig

unter Controlle. Die Wagen sind 28 Fuß lang und wiegen einschließlich des Mechanismus etwa 18.000 Pfund. Es heißt, daß die Wagen augenblicklich zum Stillstand gebracht und reversirt werden können. Auch foll beim Anhalten sowohl wie beim Losfahren nicht die geringste Erschütterung zu spüren sein. Die Wagen sind so construirt. daß sie bis z& 12 Meilen per Stunde zurücklegen können und erst nach Zurücklegung von 16 Meilen wieder derFüllung mit comprimirter Luft bedürfen. Um bei dem hohen Druck der Luft das dadurch erzeugte Einfrieren der Ventile zu verhindern, kommen kleine 5)eizapparate in Anwcndung. durch welche außerdem die Spannkraft der Druckluft noch erhöht wird. Das Füllen der Stahlcylinder mit comprimirter Luft foll nur eine halbe Minute in Anspruch nehmen. Die Probefahrten, an denen zahlreiche Fachmänner theilnahmen, fielen höchst befriedigend aus. Ein recht ungemüihliches Abenteuer haben neulich mehrere Stoppelhopser unweit von dem Orte Victor in Fayette County. W. Va.. mit einem schwarzen Bären zu bestehen gehabt. W. M. Scaggs hörte in dem Dickicht bei seinem Blockhaus eines seiner Schweine jämmerlich quicken und als er nach der Ursache forschte, sah er zu seinem Entsetzen, daß ein mächtiger Bär dem Grunzer den Garaus zu machen im Begriff stand. Da Scaggs unbewaffnet war, versuchte er Meister Petz durch Steinwürfe zu verscheuchen. Dies hatte den beabsichtigten Erfolg freilich nicht; der Bär ließ wohl von dem Schwein ab und ging auf den Mann los. Bei dieser Wendung der Dinge erschien ein Nachbar Scaggs. James Steele. mit Namen, auf dem Kampfplatze und dieser gab aus einem Revolver mehrere Schüsse auf den Bären ab. Den Meister Petz aber genirten die Kugeln nicht und er triebSteele wie Scaggs, die in das Blockhaus retirirten. in die Flucht. Durch das Knallen der Schüsse angelockt, kam Aler Steele. mit einer Büchse bewaffnet, herbei und diesem gelang es, die Bestie mit mehreren Schüssen zu verscheuchen. Hm Oo ClttUSS9t

Ihr 200 - j ä h r i g e s Geschaftsjubiläum beging dieser Tage die Wachsfabrik Guizetti in Celle. Am 4. Juli 1696 ertheilte der HerzogWilHelm von Braunschweig und Lüneburg der von Solto in Italien nach Celle gekommenen FamillcGulzetti di Capo feri - Bonazzo das Privileg, eine Ker zenmacherei" in Celle einrichten zu dü sen; auk ihr hat sich die noch jetzt zu Celle blühende Guizettische Wachsbleiche entwickelt. Der Schooner W e stJndia- ist auf dem Kaspischen Meere verbrannt. Die Ladung bestand aus Naphtha. Der Capitän begab sich mit mehreren Leuten in den Raum, wo ein schadhaft gewordener Behälter ausgepumpt werden sollte. Dabei erfolgte eme Explosion; der Capltan. der Steuermann und zwei Matrosen verbrannten, die andere Mannschaft rettete nck. I n S a l e m i (Provinz Palermo) hat eine nächtliche Raub that dem Betroffenen das Leben gekostet. In das Haus eines Bauern drangen Briganten ein. die 1200 Lire mitnähmen, darüber erschrak der Bauer so sehr, daß er an emem Schlagan fall verschied, während seine Frau, die stärkere Nerven hat. sich gegen dieEinbrecher zur Wehr setzte und dabei ei nige leichte Verletzungen erlitt. Untereigenthümlichen Verhältnissen wurde em junger Kauf mann aus Berlin unterhalb der So phienvrücke in Bamberg aus dem Wasser gezogen. Nach den gepflogenen ErHebungen ist der Verunglückte als mondsüchtig 12 Stunden zuvor in die Regnitz gesprungen und lag imStarrkrampt bis zur Stunde der Auffin dung an einex seichten Stelle, Als er m's Spltas verbracht worden war. ge lang es, ihn wieder m's Leben zurück zurufen. Derim vorigen Jahre in Königszelt, Altwasser und Sopienau inscenirte Streik der Porzellanarbeiter, der für die Arbeiter vollständig ..t!Lf.3 t'r r i ii c. rlgcvillijtvs verlies, yai zeizl oadurch sein Ende erreicht, daß die letzten Ausständigen endlich Arbeit gefunden haben. Die Streikenden wurden von den Ortsvereinen des Ver bandes der Porzellanarbeite?, durch Berufsgenossen m Oestermch, durch Geldspenden aus dem Auslande und durch die Hauptkasse des Verbandes unterstützt. Vom April v. I. bis zum Mai d. I. gingen an freiwilligen Un terstützungen 52.937 Mark ein. Hier von wurden insgesammt 52.224 Mark an xt Streikenden vertheilt ; außerUm gewährte die Hauvtkasse des Verbandes 30.097 ÄZark ' Hiernach hat der Streik in Altwasser 82.321 Mark ' n l " ' 'l - 1 ' " gekostet. Ei n wunderbares Ueberbleibstl deutscher Kleinstaqterei soh nun endlich verschwinden. lZs verlautet, daß der halb hessische, halb badischeOrj Kürnbach d,"- Staatsvertrag an Baden übergehen soll, Die jetzigenZustände sind aeradezu fiabnknN tm, mnn f r i 5. ii rr 7"'""r"f f'r aus folgender Schilderung hessischer WAU.y rnf, . cK;i ÄJ:rr. i- rskU iyuujci )l JUU1U hach sind nicht e'jwa diesseits und imf?f2 in rttrcntr;:. s:r,& er' fc'r t"?r r"St""? vwiU uct lC? isck. sondern sie kieoen bunt du r. ander, dq nicht dje Lage hes'Platzes, sondern pie Zahl, nnd die Niihenfolge des Baues die Nationalität entschied' einerlei wo das L)aus binaebaut tnr de. Sehr hübsch trat bisher die gemeinsame einträchtige Herrschaft in dem für beide Landesangehorige bestellten Diener der Hermandad zu Tage. Dieser trägt den grünen badischen Nock iedock mit hm firfTHrfiMt frirn Ausschlägen, an schwarzem Lederzeua . i l i!ir.. j . . 3 angi ein oaoiicDr s-avei an dem wieium hessiscke Troddeln baumeln Mindestens sollte ' man diese Uniform im Germanischen Museum enifbewa reu! - ' -

momommmmemmemm

Die Deutsche,, M. 8 ::: halten M&i Dr. August K'özlig's Hamburger Tropfen

'ur oas Selle bJM Mt es nichts kcssere

r .

eik ,s oewicsen ist. WM) gZcöt gegen . . .

Verstopfung

tvclche daraus entstehen. Man fühlt nach t ren Anwendung gereinigt und erfrisch: ur.d erhält einen gesunden Magen.

(U.WW

ronhE

&MM

imwmwomwmmmmcü2

mi sierc ? Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglccted increase in extent and gradlially grow dangerous. ,ri:;sz ripans tabules "ä,!!.':.1::: ripans tabules If your Complexion ia ehallow, or you ' T5 Tü A ITC fl1 A T5TTT uffer Dietress alter eating TAKhj 4virillM LflDVLLlH To"..n. RIPANS TABULES Ripans Tabules Regnlate the System and Preserve the Health. Vrw, . . I HMC 1 3Sy t0 taB Givcs Quirij w act. so? t 7 n & Ripans Talnilcs urepold iy tlru-rpistfl, or liv mail JtPdi Ct $ if the jiricc (50 cents a box) is nt t Tl.e Ni,.,

ampie Berliner Weißbier in glaschen zu haben bei J.Mefzgenöo M?miie jOslcntcn. Telephon 407. Columbia Halle ! Ecke MeCarth & Delatvare Str. OTTO SCHMIDT, Ligentlzr. VersammlungS-Kalender : Sierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat südseite SchwabemVerein, 2. Sonntag im Monat. sozialistische Sektion, 2 Sonntag im Monat. Sadischer Unt. Verein, 3. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Lreußen U. Verein, letzten Sonntag im Monat. öermannösöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde jeden Di'nstag Abend. vreußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend, öincoln Leaaue jeden Freitag Abend. !6. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und ein feiner Lunch. Konrad Heeß, Saloon, 30 Massachusetts Avenue Beste Getränke und Cigarren. LTTHOH. G. Aeukhard- ' . ' : tdcai -. OSe Obio t Otraß, Geräumige? alungtlokal für Vereine, Vo ' Ugent de? , ? ker Schwäbischen Wochenbla'!??Cleiw ks r w vn 4 ' i t . ml r uiiuraiiti' X : Dst Washington St?. 184 ; Wirt J7ree Guards. 7c -lry Xrot-tiag-Ganl :i Implernents. Lawn Moirers. i v so p poqq of all kinds. ,

ura. lv?ierw'i.'w

:;; & m,d alle Uebel (iiii G V H

t- nemicw wrnipany, xxo. iu irucc m., ew lort.

viat iu cenu. 25252S2S2SHS2S2SHSSCZS2S2SZSaL 11 A W A M Mm 1 O ü OKCE TRIEO, ÄLWAYS ÜSED. 8 ro CltAftfa I kl BAR il AOAint oaa öre wanuu Dvnrvu AND AU Tin. Ztne, Brosfl, Copper. Nickel ond all Kltchen end Plated Utensils CIüoö Vood, Marblo Pos cetaln. Etc CEORCE WM. MOFFMAN toi Ka&tur aad froprUtoc 20S EatWabmimton St.. Indianapolis. Z THE BAR-KEEPERS' FRIEND. B S A MAA KAM MMTCM Zum Verkauf in pethekeu 5 fttnif ve? S3fofib rjHn.iLci?5aiai, Nach u dem Ween, Nvrdwrstcn, und den Sommer Resorts von Wisconsin u. Minnesota, erreicht man am Besten durch die clcuisviLir.Ncw Ai Brni tes Rr.(g) tagliche Züge vxlafsen Jflvisnapc!iZ 7 0 3 45 12 40 Vorm. Nachm. .'achts PullmanBuffet Cchlkswagrn. Vestibüls, Varlor Carö. Ticket Ofsices : 2 Wcst Waibinaton Etr.. Union Station, Massachusetts ttc. Depot. Geo. W. H a y l e r, D. V. A ßA.mr Pr::- ' ;t 2 Vv , ";':" ' ' . s s i - v, . r -- pJJl f r-.' I 1 . z w v '-..rC ; JL r CiNCINNATIv, ÜcANAPOLISrOtON eQo k-- Chi TOPETROiy! ' tft die belteteke Bah ach MKllM'Il, Niit Cafe undSpeife'lZgr Pjkug twtschen Cincinnati, Indianapolis & Chicago Die beste Linse nach Payton.Lsma. Toledo. Detroit sind nordischen Ajichi? flan Resortn. Direkte Berbiadung tu dtnnnnutt bn, Wege rÄjclna Washington, Valtiinorf, Philadelphia und SZew goxk und allen Punkten Züdli. Information bk,üalick Mattn, on e ,c. tttrfc ertheilt tn der . H. I. 'titftt.0fp.ee. ., We Washington tz-lr., den, alten - c vtcriian ieir.) nn in et unton tatt. Gea. W. Havler D. V. . .HERIIIANN LINKE, 197 d Weridian vtraie. Deutscher Messerschmied, Rafirmefser, Scheeren und alle Orten tneidwJrumente adritirt und xeschliZtü

W

WN