Indiana Tribüne, Volume 19, Number 323, Indianapolis, Marion County, 9 August 1896 — Page 1
o VI fr rrTr fKr nr s ft A S ift r U w y y y w v k w W W V & Offlee : No. 18 Süd Mabama Straße. Indianapolis, Indiana Sonntag, öen 9. August 1896. JaKrga 19, No 323
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Groszes Mnldfest des
Protest. Diakonie Vereins. im Garfield Park. 13. August. Nachmittag: Fksneden in deutscher und englischer Sprach,. Reichhaltige, Orchester onzeri, all Art, zum Amüsement von Troß und Klein; auch iclt ist füt Erfrischungen zur Genüge Sorge gerragen eicd haltiger Mittagslisch. Zlk.nd? SesanavorttZzk sämmtlicher deutscher Et sangvereine, sowie groß Feuerwerk. Suteibdeff en. Eintritt frei l etraimhahnmaatn athttl alle 5 Minuten von d Ecke Washinztoa und Illinois Stt. ad und sind Tran van allen Linie aültia. er Zur Unterbringung von Fuhrmerken und Fahrrad and Lorze getragen. BLUfi B1YEK PARK. dern Großes Familien Pic-Uic des Südseite Turn-Vereins (QxtxtvyXon Sonntag, den 6. August 1896 Kkakrt VanratnS. g VLbt und NackmittagS UM 2 Uhr, vom Union Bahnhof. Rückfahrt dendS um 7 Uhr. Ruudfadrt nur 35c : Kinder unter 10 Jabren frei ; zwischen 10 14 Zladre 15c. Eintritt zum Park frei. Für beste Ordnung auf der Fahrt und im Park, sonne für ifui.tr, umeryaliung uno alles andere Zubehörige ist reichlich gesorgt. Ausflug nach MADIS0N, IND. arrangirt durch den Jnd'pls Männerchor, am Sonntag, 1. August '96. Abfahrt 7.30 Uhr Morgens. Rückfahrt Abends 7 Uhr. preis der Rundfahrt 1,50. Kinder die Hälfte. Billets find zu bekommen bei Paul Krauß, 46 Ost Washington Straße ; Pennsylvania Eisenbahn Ticket-Office und im Union Depot. Cteorge Hermann i Zeichenbeftsttee, Office : 26 Süd Delawareftr. 6tSHe: 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr elevdon 4 1. Offen Tag und Nacht. IrchlMicsjlen. Eine Seiltänzerin ertrun1 1 n. Baltimore, 8. Aug. FranceS Thurman, eine Seiltänzerin unter dem Namen Frl. Zon bekannt, und 34 Jahre alt, ist gestern im CurtiS Bai nahe dieser Stadt ertrunken. Während sie auf einem Drahtkabel von 800 Fuß Länge, das bis zu einem im Fluß erbauten hölzernen Thurm von 70 Fuß Höhe ausgespannt und beseftegt war, ihr Kunststück ausführte, siel plötzlich der Thurm nm und sie stürzte ins Wasser und ertrank. Narrowburg, Sullivan Co., soll ihre Heimath gevesen sein. Die Ernte in West Virginien ruinirt. ParkerSburg. W.Va., 8. Aug. Dem gestern vom Wetterbureau des Staates veröffentlichten Bericht über den Stand der Ernte zufolge sind die Aussichten für Farmer und Geschäfts leute, welche davon abhängig find, sehr entmuthigend. Der Bericht führt den Schaden, der durch Wolkenbrüche, Sturm und Hochwasser angerichtet worden ist, nach Countieö an und sagt: Großer Schaden wurde in den nördlichen Distrikten und im Ohio Thale angerichtet. Weizen und Haser wachsen aus in den Garben und die
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Kartoffeln verfaulen im Erdboden. In Randolph County allein wird der Schaden, den die Farmer erlitten haden, auf $100,000 geschätzt. Ganze
Kornfelder und Gemüsegärten sind durch Überschwemmung zerstört wor den." Prozeß um Millionen. San Francisco, Cal., 8 Aug Der Streit um die Erbschaft der Hin terlassenschast des verstorbenen Millio. närS JameS G. Fair, welcher schon Monate lang zwischen einer kleinen Armee von Advokaten geführt worden ist und in welchem eS sich um einige zwanzig Millionen Dollars handelt, wird nun endlich vor Richter Slack zur Entscheidung kommen. Lttzterer hat gestern angeordnet, daß der von Frau Nettie R. Craven aus Grund eines mit Bleistift geschriebenen Testaments erhobene und von Charles L. Fair bestrittene Anspruch sofort zur Verhand lung aufgenommen und zur Entscheidung gebracht werden soll. 3eneS Te stament war die letzte Verfügung des Millionärs und Frau Craven ist eine von den verschiedenen angeblichen Wittwen des Verstorbenen. Ein Testament wurde bekanntlich den GerichtSschreibern vor der Nase weggestöhlen. JameS Kampdells Abenteuer. San Francisco, 8 August JameS Campbell, der reiche ZuckerPflanzer aus Honolulu, welcher kürzlich aus 2 Tage verschwand, behauptet jetzt, daß Oliver W. Winthrop ihn entführte und gebunden und geknebelt gesangen gehalten hat, um ihm die Unterzeichnung eine? Checks über $20.000 abzupressen. Winthrop wurde im vorigen Jahre auf die Anklage, eine Frau auf dem Laurel Friedhof vergiftet zu haben, freigesprochen und war seitdem derschwunden Auch von seinem Spießgesellen ist keine Spur zu entdecken. Die Missethäter sollen durch die ZeitungSberichte über CampbellS Verschwinden in Angst gerathen sein, und ihn am Dienstag Abend wieder freigelassen haben. Nach Winthrop und einen Genossen wird gesucht. Die Wahlen in Tennessee N a s h v i l l e, Tenn., 8 Aug. Weitere Berichte ergeben, daß die demokratischen NomineeS, R. M. Baron, S. F. Wilson und M. M. Neil ür Richter de AppellgerichteS mit einer Majorität von 15.000 gewählt worden find. Das Votum im ganzen Staate blieb hinter den Erwartungen urück. 3n County und Stadt handelte eö sich um den Kampf der Demokraten gegen eine Combination von Republikanern und A. P. A.'S. Die Demokraten siegten mit großen Majoritäten und erwählten einen KanzleiKreiörichter und zwei County-Beamte, während die Combination mit einer Majorität von sechs Stimmen den Sheriff erwählte. WölfeinWiSconsin. Wautoma, WiS., 8. August. Trübe Erfahrungen mit den zur Zeit wieder häufig auftretenden Wölfen hat der in Mt. MorriS wohnhafte Farmer P. A. Porter gemacht. In einer Nacht wurden ihm nicht weniger als 15 Schafe getödtet und von seiner Heerde, die im Frühjahr noch 95 Schafe zählte, find nur noch 60 übrig. Niederlage derMatabelen. Kapstadt, 8. August. Ueber den Sieg deS Col. Plumer am Mittwoch verlautet jetzt, daß der Colonel mit 700 Mann britischer Truppen etwa 5000 bis 7000 Eingeborenen gegen über gestanden hat, welche verzweifelt und tapfer kämpften und bis auf we nige FardS gegen die englischen Schnell feuer-Geschütze vorgingen. Etwa 500 Matabelen wurden in dem Engage ment, welches mehrere Stunden dau erte, erschlagen, und die Engländer verloren Major Kerfhaw, Lieutenant Hervey, 4 Sergeanten und 35 Mann, und 6 Ossiziere, mehrere Unteroffiziere und etwa 50 Mann wurden verwundet. Die Matabelen standen unter dem
Kommando der großen Häuptlinge Sukombea und UmbuguluS und waren in fünf Regimenter zu 1000 Mann getheilt und mit Waffen und Munition wohl versehen. DaS Treffen begann im UmbuguluSthal und zog sich auf
die benachbarten Höhen. Capt. Bereöfords Abtheilung gerieth in eine kritische Lage, wurde jedoch von dem enaliscke (3ro8 berauSaebauen. wobei "X)"TW" 7 ' Major Kershaw einen wackeren Kaval lerie-Angriss aus die vom Feinde be setzte Stellung machte, aber selbst er schössen wurde. Die Niederlage der Eingeborenen wird von bedeutender Wirkung sein da die geschlagenen JmpiS zu ihren besten Truppen gehörten, doch glaubt man, daß die Leute nochmals vorrücke und einen weiteren Sieg erkämpfen müssen, ehe eö zum Friedenöschlu kommt. Die befreundeten Eingebore nen fielen während deS sechsstündigen Kampfes von den Engländern ab. Ge neral Carrington trifft jetzt Anstalten den Feind im Osten im oberen Theile deS Landes aufzusuchen, und eö zu einem Entscheidungökampf zu bringer Die Vorgänge in Creta. Canea. Creta. 8. Aug. Muselmännische Flüchtlinge find in großer Zahl in Candia eingedrungen und es war unmöglich, sie zurückzuhalten, da sie Hunger litten. Die Christen find höchst bestürzt und suchen die Stadt zu verlassen, wobei ihnen aller mögliche Vorschub geleistet wird. Viele gehen per Dampfer nach dem PiräuS. DaS britische Kriegsschiff Hood" ist nach Candia gegangen, und seine Gegenwart wird daö Vertrauen herstellen. Auch daS französische Kriegsschiff Linoiö" ist nach Candia dirigirt. Der Gouvernör von Candia, Hassan Pascha, hat eine Commission eingesetzt, welche für die Nothleidenden sorgen soll. Ein Bataillon Truppen ist soeben in Candia eingetroffen. Abdallah Pascha, der Befehlshaber der ürkischen Truppen auf den Inseln, glaubt die Ordnung ausrecht erhalten zu können und hat viele Truppen in Bereitschaft. Schweres Unwetter in Oesterreich-Ungarn. Budapest h, 8 Aug. Furchtbare Orkane, begleitet von schwerem Hagelchlag, haben gestern verschiedene Theile Ungarns heimgesucht. Viele Personen find bei Überschwemmungen im Gebirge umgekommen und man ürchtet, daß man noch nicht den vollen Umfang deS angerichteten Unheils kennt. In allen Landdistrikten ist der Schaden höchst bedeutend. In den Städten Graz, Terentschin, Teplitz und Keczkemet ist ungeheurer Schaden durch Sturm und Ueberchwemmung angerichtet. In der letztgenannten Stadt, welche 50.000 Einwohner zählt, und etwa 50 Meilen üdöstlich von hier liegt, ist fast jedes HauS beschädigt und der Verlust berügt Millionen FlorinS. wertet, lter Aerut. A.: Sie scheinen mir auch Ihren Beruf verfehlt zu haben, was sind Sie denn? B.: Privatier! Bosbakt. st es eine Sünde. fraat eine Modedame ihren geistlichen Berather, wenn ein Herr mir sagt, daß ich hübsch bin? Ja wohl, meine Toch. ter, denn man muß sich niemals qn Falschheit erfreuen! rrrr S H U st t ? l U N g k N'L 0 g , k. Du. sieb mal. Cde. das sind welche von de Eisenbahner!" Der mit de Sporen oock?"" Natürlich: das ist Eener von der Pferdceisenbabn!" -2xi P o , ! o i o p y. ieo; Durch Schaden wird man klug! Herr Gott, was hab' ich schon zur Klugheit der Menschen beigetragen. Unverfroren. Hotelgast: n den 5Zeitunaen inseriren Sie. dak in Ihrem Hotel Zimmer von drei Mark an vro Taa au haben sind, unö jetzt verlangen Sie für das billigste Zimmer fünf Mark. Wie ist das?" Wirtb: ..Ganz reckt: die Zimmer sür drei Mark liegen nämlich in der vierten (5tage, und die wird im nächsten Jahre erst gebaut." Brave Kinder. Nun, ofcanna, waren die Kinder während meiner Abwesenheit recht brav?" 0 ia . . . . nur zum Schluß haben sie tuchgerauft miteinander!"' Warum im nur 5 Jeoes wollte am uöUcn gewesen sein!"
Alpenglühen.. Das wunderbare Schauspiel eine vollkommenen Alpenglühens spielt fd) in drei Acten ab. Der erste Act. eiaentlich nur ein Borspiel, ist die gek?ök)nliche Beleuchtung durch die In überwieend röthlichen Farben untergehende Sonne. Wenige Minuten darauf, nachdem mit dem Untergang der Sonne die Acendbeleuchtung der Hochzlpen erloschen und die Dämmerung von den Thälern zu den Hohen emporzujchleichen scheint, beginnen plötzlich die Bcrge viele hundert Meter unter dcm Gipfel zu leuchten. Langsam steigt die Färbung empor, bis noch einmal die ganzen Berge in mildem Rosa bis zum feurigen Roth erglühen. Wieder erblassen die schneebedeckten Gipfel, schrn will sich das Auge des Beschauers, der das Schauspiel beendet glaubt, von ihnen abwenden, als sie sich aufs neue, und zwar viel länger anhaltend, als vorher, mit gelblichrother, bisweilen bis zum Purpurroth sich steigernder ZZarbe überziehen. Unter allen Naturerscheinungen im Hochgebirge giebt es kaum eine zweite, die so zum Nachdenken über ihre Entstehung anreizte, wie das Alpenglühen. Auch unter den Meteorologen hat sich die ZZrage nach der Entstehung des 'Alpenglühens, mt man bisher hinreichend beantwortet glaubte, zur Zeit zu einer viel diskutirten Streitfrage zugespitzt. Noch vor einem Jahre war die Annahme, das Alpenglühen sei derWiderschein erleuchteter Wolken, allgemein anerkannt. Da trat in der letztjährigen Versammlung der Schweizer Naturforscher - Gesellschaft zu Schaffhausen der Mathematiker Professor AmslerLaffon mit einer ganz neuen krklärung auf, die alsbald durch namhafte Physiker, wie Raoul Pictet, einem grösiercn Publicum als gültig vorgetraaen wurde. Erst jetzt machfsich gegen die Amsler'sche Erklärung eine ernsthafte Opposition bemerkbar, die in einer soeben m der Meteoroloaischen Zeitschrift" veröffentlichten Kritik von Maurer zum Ausdruck gekommen ist. Nur wenige Bevorzugte haben daS Glück, den ganzen Verlauf eines Alpenglühens zu genießen. Das eiaentliche Alpenglühen, das zweite Glühen, ist eine seltenere Erscheinung. Die meisten Beobachter müssen uch mit dem Vorspiel begnügen. Dieses bedarf keiner weiteren Erklärung. Dak die Säupter der Bergesriesen noch von der r ' , ' toonne veicyienen werden, wenn das Tagesgestirn dem Beobachter im Tkale schon untergegangen scheint, und dak , "it. jr . . ,i u uicö vvn uei loiqucg gesarvlen onne mit röthlichem Schimmer geschieht, ist ia selbstverständlich. Wie aber ist die zweite und dritteFärbung zu erklären? Alle Beobachtungen stimmen darin uoerem. daß sie jedesmal bei bewölktem Himmel stattfinden, und zwar bei ganz besonderer Beleuchtung der hoben Cirruswolken. Schon Wolf, der am 1. Januar 1851 ein vollkommenes Alpenglühen von Bern aus beobachtete, erklärte die Entstehung des zweiten Glühens als Widerschein des erleuchteten Abendhimmels. Wenn das vtoly von West bis zum Zenith aufsteige. steigere sich das Alpenglühen zu einem dritten soaenannten ..Nachglühens Wie später v.Bezold ausführlicher darlegte, erscheint dieses 'achgluym im mer nur dann, wenn am Abendhimmel die Purpurlicht" genannte Däm merungserscheinung wayrgenommm wird. Dieses Purpurlicht ist eine schwach leuchtende kreisförmige Schei be von purpurner Färbung, die man über dem Untergangspunkt der Son i v v p i r" !!f ne wayrmmml. Jym na? öf ters ein zweites, aber schwächeresPurvurlicht an. Das erste Purpurlicht wird von Cirruswolken ausgestrahlt, das zweite hält man für den Widerschem des unter dem Horizonte besmdlichen Theiles der das erste Purpurlicht ausstrahlenden Wolkendecke. Solche. Cirrusdecken haben sich für pic Tage vollständiger Alpenglühen genau nachweisen lassen. Alpenglühen und Dämmerungsersche.inungen sind nzatrjnn .. I c ' . ....,.ei -n 2ft na) miieinanoer. verlnupsi., fixeres der Widerschein de.r letzteren. Dement sprechend hatten auch die vielgenannten intensiven Dämmerungserscheinungen von 1883 1884 im ganzen Alpenge? biete außergewöhnlich lange dauernde Alpenglühen zur Folge, So beobachte te. um nur eine Beschreibung aus die ser ZeN anzuführen. Herr Beyer aus dem Säntis am 29.' November 1 Stunde nach Sonnenuntergang die Kette vom Falknis bis Scesaplana an gehaucht von tiefem Eitronengeld uns die Kette vom Fluchthorn bis Zugspitze vom lieblichsten Pfirsichblüthenroth. Als alle diese Farben erloschen und das ganze Rund in Schatten getaucht war. glühte allem noch die naheWand von Altmann bis Schafberg und stellte die großartigste, natürlichste Beleuchtung vor. Dieser einfachen und befriedigenden Erklärung stellte nun Amsler eine ggn neue Theorie entgegen, Im Vctöver 1891 befand er sich aus Wgi' - Schelt. ..v. r.w. t.,: v , v.
Hi?. lui!u qici uieirnai m ucii Strahlen, der untergehenden '.S.onne. l V . .11 . . .
die nacy tyrem ersten gewoynUchenBerschwinden seinen Blicken in kunerZeit
noch zweimal wieder erschien. Nachdem die Sonne bei vollkommen klarem Horizonte untergegangen war, hatte er sich kurze Zeit den Hochalpen zugewendet, blickte dann aber zufällig wieder nach Westen und war überrascht, die Sonnenscheibe wieder über dem Horizonte zu sehen. Bald war sie zum zweiten Male untergegangen. Nach einigerZeit stieg sie scheinbar wieder in die Höhe, etwas über die Hälfte des scheinbaren Durchmessers, in rother Färbung, um dann endlich zum dritten Mal definitiv unterzugehen. Auf diese Beobachtung stützt Amsler seine Theorie. Durch Strahlenbrechung, die durch den Unterschied der Temperatur, des Feuchtigkeitsgehaltes und des Druckes in den verschiedenen Luftschichten erzeugt wird, werde die Sonne scheinbar wieder in den Horizont der Berge emporgehoben, so daß diese aufs neue erleuchtet erschienen. Wie erwähnt, fand diese von Amsler ausführlich begründete Theorie, zumeist wohl auf Kosten des Reizes der Neuheit. Anklang. Erst jetzt ist von berufener Seite gewichtiger Einspruch erfolgt. Mit Recht hebt Maurer hervor, daß eine Beobachtung, wie sie Amsler auf Rigi-Scheidegg gemacht hat, einzig in ihrer Art ist. So lange die Höhenstationen in der Schweiz und dem deutsch - Lsterreickischen Alpengebiete ezistiren, ist noch kemem einzigen Beobachter eme folche Wahrnehmung des dreifachenSonnenunterganges zu theil geworden. 'Auch die gewaltige Literatur der mereoroiogijchen Optik weiß nichts Aehnliches. Wie kann aber eine solch ein,!ge Erscheinung etwas Gewöhnliches uno cormales, wie es das Alpenglühen ist, erklären? Da Maurer außer zahlreichen anderen gewichtigen Gründen, die gegen die Theorie Amslers sprechen, auch noch ein rechnerisches Versehen in der mathematischen Begründung dieser Theorie unzweifelhaft nachgewiesen hat. werden die Meteg.rologen und mit ihnen die unparteiischen Laien wieder zu der einfachen und ausreichenden Erklärung Wolfs und v. Bezold's zurückkehren. Die sonderbare Zwölf. An jedem lieben Wochentag, Sobald die Nacht beginnt. So um den achten Glockenschlaa Zwölf Mann versammelt sind. Was woyl die Zwölf zusammentreibt? Sie athmen tief und schwer . . . Ach. etwas, was unheilbar bleibt. Ein Leiden führt sie her! Verschieden sind nach Stand und Art Die Zwölf: der ernst, der froh. Der malt, der reimt, der schreibt at labrt Und der verkauft en gros. Doch worm sich Gemeinsamkeit Bei Allen thuet kund. Ist: permanente Trockenheit Im Gaumen, Mund und Schlund! Vor Hohlgefäßen sitzt die Schaar Und löscht mit fester Hand Im Trank der Mosel. Ahr und Sa Den unaeheuren Brand. Sie löscht mit Unerschrockenheit und plaudert nebenher Doch weh o weh, die Trockenheit, Sie wächst nur immer mehr! Die Gläser areulick-wunderbar Zu seh'! sind leer im Nu . . . Visa) neuen Flaschen ruft die Schaar Und gönnt sich keine Ruh'. Sie schluckt, was nur die Kehl? hätt, Sie gurgelt, gießt und schlingt, Sie hält nicht ein so schwer 's ihr fällt Und siehe! e2 gelingt: 1 Die bleichen Köpfe rötben sich. JW ssfvTtrnmtt Tft TXC "v lM7lmmllt H! UD Gesänge, schön und fürchterlich. Durchbrausen daS Gemach! Der DrucZ. der schwer auf Men lag O Ul . . V . 5 wich nolt ob und Dank! Doch auf den nächsten Wochentag -Sind Alle wieder krank! GewobndeitSvbras-. Alter Samtätsrath: 9?a. wie bekommt denn Ihrem Freunde die von mit der ordnete Brunnenkur?" Bekannter: Ach. der ist leider voraestern aestor den!- Snitätsrath: Nun, lassen Sie's nur aut sein die aute Wir. kung kommt sicher nach!" Starke Bescb äktia u n a. Nremder l,um Qauskneckt. der durch einen Fußtritt einen Gast an die Luft lebt : Haben st oft solche Belcbasti. auna? Hausknecht: O ia! 5 brauch alle vierzehn Tag' a paar neue Stiefel, sohlen! Wenn ihr ein öieS Mitte haben wollt Euer. Plut zu reinigen die Nerven zu. Ö4r?n und die ConftitHo? zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarfaparilla. Gebraucht uun Hood'S. Hood'S Pill.en heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS, dem y.nverday.lichkeit.
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