Indiana Tribüne, Volume 19, Number 322, Indianapolis, Marion County, 8 August 1896 — Page 2

Jndtana Tribüne.

Erscheint Täglich nud Sonntagv. Die tSzltche.Trtne- kostet durch tenXrftae 1 Cents per Zocke, die onntagS..Lribüne'S Set per voche. Beide ,usam 15 Cent der es Senil tzer Cttnst. Per Poft außerhalb d tt jugeschickt i oraulbe,hlung V pe, fJa . o ;t 18 Lüd Alabama Strafte JnUanapoliö, Ind., L. August 1896. Der Stand der Vnndesfrage in Australien. Die Zusammenfassung der bis jetzt völlig unverbunden neben einander bestehenden australischen Colonieen zu einem bundes staatlichen Ganzen nach Art der Dominion of Canada ist wieder Gegenstand lebhafter Erörterung in den Parlamenten und der Presse Australiens. Bekanntlich hatte schon im Frühjahr 1891 eine aus Anlaß des verstorbenen Sir Henry Parkes versammelte und von allen sieben Colonieen beschickte Versammlung eine Verfassung für den geplanten Bundesstaat en'.worfen. Sie war aber infolge der unmittelbar darauf über Australien hereingebrochenen wirthschaftlichen und financiellen Krisis liegen geblieden. Zu Anfang des vorigen Jahres batte banr der gegenwärtige Premier von Neu-Südwales, G. H. Reid, eine Konferenz der leitenden Minister der Colonieen in Hobart zu Stande gebracht, bei welcher die Föderatioz von Neuem als dringend wllnschenZwerth anerkannt und ein aberrnaliges Vorgehen zu ihrer Verwirklichung vereinbart wurde. Man einigte sich über eine Federal Enabling Bill, die den einzelnen Colonialparlamenten vorgelegt werden sollte. Danach soll eine neue Versammlung berufen werden, zu der jede Colonie zehn Vertreter entsendet. Diese werden nicht wie das vorige Mal von den Parlamenten, sondern vom Volke direct nach den für die Parlamentswahlen gültigen Bestimmungen gewählt. Sobald die neu? Versammlung sich über den EntWurf einer Bundesverfassung geeinigt hat. wird dieser für einige Monate der öffentlichen Kritik unterbreitet und dann von derVersammlung einer aber maligen Berathung unterzogen, hierauf zur Volksabstimmung gebracht, bei deren bejahendem Ausfall die Colonialregierungen die Genehmigung ih rer Parlamente nachsuchen, die In kraftsetzung der Bundesverfassung durch die Reichsgewalt herbeizuführen. Der Zusammentritt der Ver.sammlung sowie dieJnkraftsetzung der von ihr entworfenen Verfassung soll gegebenenfalls bereits erfolgm. wenn auch nur drei Colonieen zustimmen. Bis jetzt haben vier ParlamAite.dZejenigen von Neu - Südwales. Victoria. Süd Australien und Tasmanien, die Enabling Bill angenommen. In Queensland ist sie dem Parlamente erst dieser Tage zugegangen und zwar mit einer wesentlichen Aenderung, welche die Theilnahme der genannten Colonie an der Convention ziemlich unwahrscheinlich macht. Die Regierung fchlägt nämlich vor, daß die Vertreter nicht, wie in Hobart beschlossen wrrden ist, vom Volke, sondern vom Par.lamente gewählt werden sollen, das selbst erst vor Kurzem gewählt worden und daher als der getreue Ausdruck du gegenwärtigen Volkostimmung zu betrachten sei. Dagegen haben bereits jene andern vier Colonieen Einspruch in Brisbane erhoben, und im Parmente von Neu - Südwales ist der Anticg eingebracht worden, es solle ven Ver tretern der Colonie ausdrücklich un tersagt werden, mit Vertretern, die nicht vom Volke direct gewählt seien, zusammenzujagen. Daß QueenZland nachgeben werde, ist kaum zu erwarten. da Regierung und Parlamentsmehr heit hier nach den bei dem großen la trosenausstand und bei den wlederhol ten Unruhen der Schafscheerer gemachten Erfahrungen den radicalen und socialistischen Strömungen entschieden feindlich gegenüberstehen und von el ner durchweg aus directer Volkswah! hervorgegangenen Foderations - Ver sammlung eine den besonderen In, teressen ihrer Colonie wenig entsprechende Gestaltung des neuen Verfassungsentwurss befürchten. Im In teresse der Baumwoll- und Zuckerrohr Pflanzer des mittlern und des nördli chen Theils der Colonie ist vor einigen Iahren die zeitweilig verboten gewese ne Einführung farbiger Arbeiter von den Südsee Inseln wieder gestattet worden, eine Maßregel, die nicht bloß in Queensland selbst, sondern auch in den andern Colonieen von den weißen Arbeitern auf'S Heftigste angefeindet worden lst. Eine von Radialen und Socialisten beherrschte Bundesversammlung idüi. de wahrscheinlich in der Vundesverfas, sung die Zuständigkeit der einzelnen Colonieen in der Arbeiterfrage nach V!.r. 1- je cr , . wie nallz anoern nicyiungen rnn r.fc t.rx.t:- m -im icm uquajucji. cameniiicy Milvcua sich: hierauf ist in Queensland die Be geisterung für die Föderation bei der herrschenden Partei bis jetzt recht ge ring geblieben; einer der Minister hat sich in der Wahlbewegung sogar offen gegen sie ausgesprochen. Unter diesen Umständen ist die Annahme der Volks, wähl der Vertreter durch Queenslan! kaum zu erwarten und damit bal fernbleiben dieser Colonie von der Versammlung wahrscheinlich. Das Gleiche gilt von West - Australien, des. sen Premier Forrest schon in Hobari sich aufs ' Entschiedenste gegen di, Volkswahl ausgesprochen hatte. Neu Seeland hat mit Rücksicht auf sein, Jnsellage diesmal seine Betheiligung von vornherein abgelehnt. Sollte also jetzt überhaupt eine Versammlung zu Stande kommen, so würden voraus sichtlich nur die drei südöstlichen Colo. nieen und Tasmanien sie beschicken, und dabei würde es auch dann noch recht zweifelhaft sein, ob es gelingen wird, eineVerständigung über die wich. tiae Zcllfraze zu erreichen. t

Las Vlutcapltel ekneS Eisenbahn BaueS.

Die Entscheidung des Secretärs des Innern, der zufolge nahezu 200.000 Acres des besten Waldlandes im Süden wieder in den Besitz der im Staate Mississippi domicilirten Gulf & Chip Island Railway Company gelangen, hat nicht nur die allgemeine Aufmerksamkeit auf die großartigen Projecte dieser Corporation gelenkt. sondern auch die Erinnerung an ein Blutcapitel aus ihrer Geschichte wieder in die Erinnerung zurückgerufen. Wenige Corporationen haben eine so romantischeGeschichte wie die genannte Eisenbahn - Gesellschaft, welche nicht nur ungeheuere Landstriche des Sudens dem Verkehr erschließen, sondern auch denselben in neue Bahnen lenken will, wenigstens so weit die Golfstaaten in Betracht kommen. Nahezu 15 Jahre sind verflossen, seitdem Col. Jones S. Hamilton vonJackson.Miss., der Urheber des gewaltigen Projects. für das Unternehmen die Cooperation capitalkräftiger Männer im Norden gewann, mit denen zusammen er die vorgenannte Eisenbahn - Gesellschaft gründete. Damals wie heute war Col. Hamilton eiuer der reichsten und politisch einflußreichsten Männer des Südens und ohne Schwierigkeiten ge lang es ihm, sowohl in der Staatswie in der Bundes - Hauptstadt höchst werthvolle Landschenkungen für das Unternehmen zu erhalten. Die Pläne der Gesellschaft gingen dahin, unge fähr 60 Meilen westlich von Mobile am Golf einen großartigen Hafen mit Docks, Schienengeleisen, Speichern etc. zu bauen, dort eme Stadt anzulegen und von derselben eine ca. 400 Meilen lange Eisenbahn schräg durch Mississippi nach Memphis. Tenn.. zu führen. wo dieselbe mit den aus allen vilchtun gen der Windrose mündenden Schienenwegen verbunden werden sollte. Im Bayou - Staate war diese prozectirte Bahn durch die ungeheueren Fichten- und Cypressenwaldungen tracirt. welche wegen mangelnder Verblndungen noch vollständig intact sind, und der AbHolzung der gewaltigen Land complexe sollte ihre Besiedelung durch Colonisten aus dem Westen sowie Norden folgen. Mit Energie gingen die Unternehmer an die Ausführung ihrer gigantischen Projekte. Die Stadt Gulfport wurde ausgelegt, längs der Eisenbabntrace Land gekauft und 20 Meilen Schienen waren bereits gelegt. als die Katastrophe, welche dem gan zen Unternehmen ein jähes Ende zu bereiten drohte, eintrat. Col. Hamilton. damals der Führer der Demokraten und Anti-Prohibitio-nisten von Mississippi, repräsentirte eine politische Macht im Staate, vor welcher sich Alles beugte. Nichts schien seinen Plänen hindernd im Wege zu stehen, bis eines schönen Tages ein kaum 22 Jahre zahlender Mann Na mens John H. Martin mit seiner financiellen Unterstützung das in Jackson erscheinende demokratische Wochenblatt New Mississippian". das prohi bitionistische Tendenzen hatte, erwarb und ein Altersgenosse und intimer Freund Martin's, Roderick Dhu Gambrell aus Clinton, in Jackson un ter dem Namen Sword and Shield" ein wöchentliches Prohibitionsorgan in's Leben rief. Diese Beiden began nen in ihren Zeitungen wüthende Angriffe gegen Col. Hamilton, den sie der politischen Korruption ziehen. Trotzdem die gegen ihn gerichteten Artikel giftgeschwollen waren, ignorirte Col. Hamilton dieselben, doch schließlich nahm der Times - Democrat" in ?!ew Orleans die Sache auf und verdämmte das Vorgehen der Prohibitionisten. Dies hatte zur Folge, daß Gambrell dem Redacteur Baker eine Herausforderung auf Pistolen zukommen ließ. Baker lachte den jungen Heißsporn aus, und darauf ließ letzterer Col. Hamilton fordern, aber auch dieser strafte den Burschen mit Verachtung. Nun wurden die Artikel im Sword and Shield" immer ausfallender, und eines Tages wurde Col. Hamilton direct beschuldigt, den Staal um 580.000 betrogen zu haben. Daß eine solche Anklage Blutvergießen im Gefolge haben würde, wurde von Jedermann erwartet, und dieKatastrophe trat denn auch bald ein. Eines Tages trafen Hamilton und Gambrell auf der Brücke zwischen East und West Jackson zusammen, und Beide zogen ihre Revolver; als das Feuer vorüber war, lag Gambrell als Leiche auf dem Platze und Col. Hamilton hatte zwei Kugeln im Leibe. Die Prohibition!sten erhoben nun ein Wuthgeheul gegen Letzteren, den sie des Meuchelmordes beschuldigten, und nur mit Mühe und Noth wurde der Verwundete im Gefängniß vor den Freunden Gambrell's, die ihn aufknüpfen wollten, geschützt. Ueber ein Jahr brachte Col. Hamilton, der nicht zur Bürgschaftsstellung zugelassen wurde, im Gefängnisse zu. dann wurde er vom Gericht freigesprochen. Ca. 14 Tage später kam es zwischen Martin und dem General Wirt Adams, einem warmen Freunde Col. Hamilton's, auf öffentlicher Straße in Jackson zum Kampfe und der Erstgenannte wurde erschössen. Während Col. Hamilton im Gefängniß saß, geriethen die Arbeiten der Gulf and Ship Island Railway Company" in's Stocken und die Landschenkungen wurden zurückgezogen, da die Gesellschaft den übernommenen Verlicbtunaen nickt nachkam. Durck die Entscheidung des Secretärs des Innern bat das liefine Unternebmen neues LZben erhalten und der Bau der Eisenbahn ist vor einigen Tagen wieder begonnen worden. $i? Jungfravbahn. Die Besprechung der Eisenbahn auf die Jungfrau tritt wieder m den Vorvergrund.' Als die Bahn pon per Bun vesversammlung concessionirt wurde, erklärte der Abgeordnete Forrer in allem Ernst: Meine Herren, ich habe das Gefühl, wir liehen im Begriffe.

eine gros;? Narrcthei zu vcgeycn. inoem wir dem .Herrn Guyer-Zeller die Concession für lyn Bau einer Eisenbahn auf die Jungfrau ertheilen." Man hielt die Aeußerung für einen pessimistischen Gedanken und glaubte allge-

mein an die Aussuhrdarkelt des unter nfimfnÄ .link mm meldet die utunterrickte't'e Neue Zürcher Zeitung". technischen Kreisen mehren sich die Zweifel über die Zweckmäßigkeit und Ausführbarkeit der von Herrn uyer Zeller projectirten Tracc. 5n der wissenschaftlichen Commis sion für Erbauung der Jungfraubahn traten über die zu wählende Trace in der That Meinungsdifferenzen zu Ta ae. Professor Becker vom Polytechni kum Zürich referirte über eine Variante zu der gewählten Trace. Nach otzti ben bleibt derTunnel ausschließlich au der Berner Seite der Jungfraugruppe athl unter dem Eiaeraletscher hindurck und mit einer einzigen Zwischenstation (Guggi) direct bis zum Jungsrauioch wo er in die ursprüngliche Trace cin mündet. Die Idee einer Traceverkür zung durch Verzicht auf die Stationen Krindelwaldblick (Grindelwaldgalerie), Kalifirn (Eigergletschergalerie) und Mönck ist bereits in dem ersten Concessionögesuch vom 20. December 1893 als mögliche Variante angegeven in nvei Commissionen einläßlich besprachen, dann abgelehnt worden. Der Antrag des Professors Becker, emer Autorität, wurde mit 8 gegen 2 fcttrn men abgewiesen. Wenn man auch zu aab. dak dieser Variante vom techni schen und ökonomischen Standpunkte gewisse Vorzuge nicht abzusprechen seien, da sie kurzer ist als die conce sionirte Trace, so werdcn dieselben nach Meinung des Herrn Guyer-Zeller durch die für die alte Trace anzusuy rendcn Gründe vollständig überwogen Diese biete nämlich an jeder Station ein vollkommen anderes Bild, ne er möalicke von der Station Mönch den Aufstiea auf den Mönchgipfel in 1 Stunden, auf den Eiger in 2, auf den Trugberg in 1 Stunden sowie herrliche Touren auf den Jungfraufirn.den Aletsch. das ewige Schneeseld, das un tere Mönchjoch etc. Durch die conces sionirte Trace wird auch jede Concur renz einer eventuellen Eigerbahn oder Mönckbabn von vornherein ausge schlössen, weil, sobald sich später ein Bedürfniß danach zeige, von den Hauptlmlen aus ohne große fc?d)ttnc ngkeiten ein Aufzug auf den Eiger aivfel und Mönchaipfel hergestellt wer den könne. Zudem werde die Station Mönch ein eigentliches Reservoir für die Reisenden sein, einmal weil der Elevator nach dem Jungfraugipfel nicht mehr als 40 Personen gleichzeitig befördern könne, auch dann, weil man nur kurzeZeit auf dem Jungfraugipfel desto länger aber, uin nicht sofort wieder zu Thal fahren zu müssen, in der offenen Monchstation verbleiben werde Für die längere Trace sprächen auch hygienische Gründe. Der Reisende werde sich hier leichter an die veranderten Luftdruckverhältnisse gewöhnen können, als bei der kürzeren Trace Passagiere, welche die Fahrt aus ir gend einem Grunde unterbrechen wol!en. werden das auf den vier Zwischen stationen bequem thun können. Ueber den auf der ersten Section be aonnenen Bau machte Direktor Strub folgende Angaben. Gegenwärtig wird ein transportables Gebäude für die Ingenieure auf der kleinen Scheidegg erstellt, desgleichen eme Baracke sur W Arbeiter zwischen dem Hotel Bellevue und dem Eigergletscher. eine zweite gleich große Barcae kommt m der via be der Station Eiaeraletscher zu ste hen. Director Strub legte ferner die Vläne sur einen ochbau bei der Sta tion Kleine Schejdeqq vor. in welchem der Transformawr, die Reparaturwerkstatte, die Locomottvremije, ein rm t rm - e ' ci. m cagazin uno xuoynungen sur vlk etriebsbeamten untergebracht werden sollen. Die Detailpläne sür die erste Section sind vom Bundesrathe am 7, Juli dieses Jahres genehmigt wor den. Die zur Verfügung stehenden Was serkräfte der beiden Llltschinen sind, den Messungen de'r Ingenieure zufolge, mehr als doppelt so groß, als früher .angenommen wurde. Die Jungfrau bahn wird also in der Hinsicht außer? v liijc : n r" 1 . i r v ic oroenittcq gunjng juuiii cin uno nouj Kräfte an Dritte abgeben können. Da man den Emfluk der öhenverbalt nisse auf die Gesundkeit der Arbeiter nicht kennt, hat ein ständiger Bahnarzt die Arbeiter genau zu untersuchen, na m n c?. cn i t,r menillky vle runorgane, du Puissreauenz. die Vitalcavizität. den öämo, alobinaehalt des Blutes, die Vulscur ven etc. Die Stelle des Bahnarztes ist , , ,?.. . c ... lenirnn auscscyrieoen worocn. Am 1. August ist der Termin für Einreichung der Arbeiten sür den in ternationalen Wettbewerb zu Ende gegangen. Zur Entgegennahme der Arbaten wird die wissenschaftliche Com Mission im August wjeder zusammenireien. Lllte yauptstavt,. Die Centennialfeier der Stadt Chillicothe, welche dieser Tage unter zahlreicher Betyemguna von nah uno fern in angemessener Weise abgehalten worden ist, hat nicht nur die Aufmerksamkeit auf diese freundliche. Stadt selbst gelenkt, sondern auch die Thatsache in das Gedächtniß gerufm, daß außer Chillicothe eme stattliche Zahl anderer Städte einst die Ehre gehabt hat, die Capltole ihrer respecjiven Staaten zu sein. Zu wiederholten Malen ist es vorgekommen, daß durch Legislaturbeschluß der Verwaltungssitz aus der bisherigen Haupt stadt an einen andern Ort verlegt wurde, stets zum Nachtheil der Ersteren, aber nicht immer zum Vortheil der Letzteren. In verschiedenen Staaten unseres Landes erfreuen sich die Hauptstädte durchaus nicht der Vortheile, welche eine natürliche Folge der Zunahme der Bevölkerung und der Entwicklung der Industrie sind, allein manche Orte, die ruher eine Hauptstadt gewesen, sind jmLaufe der Jahre in eine derartige Stagnation verfal-

lcn, daß man ste mit ven sogenannten Kathedralstädten in Europa vergleichen kann Städte, die einst wegen ihrer imposanten Kirchengebäude einen hervorragenden Rang einnahmen, die aber an dem allgemeinen Fortschritte nicht theilgenommen haben. Chillicothe. das im Jahre 1796 von Ansiedlern, die aus Virginia gekommen waren, gegründet wurde, war bis zum Jahre 1810 die Hauptstadt des Staates Ohio, und seitdem ist es Columbus. In Georgia hatte die gleiche Ehre einst der kleine Ort Milledgeville, von dem Wohl nur wenige gehört haben mögen; jetzt ist Atlanta, das sich durch seine Ausstellung einen Namen gemacht hat, die Capitale. Ursprünglich war Omaha die Hauptstadt von Nebraska, seit einer Reihe von Jahren ist es Lincoln; Carson City hat Virginia City als die Hauptstädte von cevada ersetzt und in West-Virginia ist Charleston an die Stelle von Wheeling getreten. In Neu-England war die Rivalität zwischen den älteren Staaten so groß, daß es selbst in den kleinsten Staaten mehrere Hauptstädte gab. in denen die Legislaturen abwechselnd ihre Sitzungen abhielten. So waren einst Hartford und New Haben die Hauptstädte von Connecticut, ja das kleine Rhode Island hatte deren nicht weniger als fünf. Connecticut hat als einzige Capitale Hartford beibehalten, in Rhode Island aber gibt es immer

noch zwei. Manche Staaten haben die Hauptstädte ihrer Territorialzeit nicht beibehalten, wie zum Beispiel Nord- und Süd-Dakota. Vankton war die Hauptstadt des Territoriums Dakota, aber seitdem die beiden genannten Staaten gebildet wurden, ist Pierre die Capitale des Erster und Bismarck die des Letztern. Im Staate New gork haben mehrere Städte die Ehre, die Capitale zu sem, gehabt. In der Colonialzeit war die Stadt New Jork der Sitz der Regierung und anfänglich fanden die Sitzungen der Legislatur in dem an der Battery belegenen Fort statt; später geschah das in der City Hall. Während des Revolutionskrieges war die Stadt New Jork nur dem Namen nach die Hauptstadt, da die Occupanon durch die britischen Truppen die Legislatur zwang, derselben fern zu bleiben. Aus diesem Grunde wurden die Ses sionen abwechselnd in Poughkeepsie, Kingston und Albany. nach der Eva cüation auch in New Aork abgehalten; seit dem Jahre 1793 jedoch tagt die Staatsgesetzgebung nur noch in Albany. (Semeinnützigeö. Milch als Löschmittel gegen Petroleumbrand ist schon oft em pfohlen worden. Damit im Laborato rium der württembergischen Central stelle für Handel und Gewerbe ange stellte Versuche haben die Richtigkeit dieser Wahrnehmung insofern bestätigt. als Petroleumbrande m begrenz tem Raume, bei denen durch Aufgießen von Wasser nichts ausgerichtet wurde, mit Milch verhältnißmäßig leicht bewältigt wurden. Die Wirkung der Milch beruht wohl daraus, daß diese, im Gegensatze zu Wasser, mit dem Petroleum eine Art Emulsion bildet, die den Zusammenhang der Petroleum theilchen aufhebt und so das brennbare Element verdünnt. Eier aufzubewahren. Man nehme übermangansaures Kali eine Messerspitze voll genügt für zwei Quart Wasser rühre diese Mischung eine Weile durcheinander, bis das übermangansaure Kasl ganz aufgelost ist und dem Wasser eine tiefrothe Farbe gegeben hat. Dann lege man die frischen Eier so in diese Lösung, daß sie vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind, Die verwendeten Eier müssen aber gan rein und frei von Schmutzflecken sein, weil sich von diesen Stellen aus die Fäulniß am schnellstzn entwickelt. Nach einer Stunde nehme man die Eier wieder aus der Losung, trockne dieselben gut ab und wickle sie sorgfältig in reines Papier, lege sie dann m emen Korb oder rn eme Kiste und bewahre sie in einem trockenen. frostfreien Raume auf. Gummi als Reparaturm i t t e l für den Hausgebrauch. Dünne Gummlblatter und m ledem Gum migeschäft zu haben und sind aenau das. was der Name sagt, ein tuck durchsichtigen Gummis. Offene Löcher an Kleidungsstücken lassen sich freilich ?i j i t.j' - " r ' !....' oamll nicoi zuoeaen, aocr pes Nissen, Schnitten, bei dünnen, abgeschabte Stellen, oder überall da. wo keinStüoj des zu reparirenden Stoffes verloren gegangen ist. ist es ein vorzügliches BindungS- bezw.Stärkungsmlttel. Ist z. B. ein dreieckiges Loch in ein Kleid gerissen, so schneidet man zuerst - die Rißstelle etwas glatt und zieht dieEnden mit unsichtbaren Stichen zusammen. Dann bringt man ein Stück des Gummis von entsprechender Größe auf die Ruckseite des beschädigten Stuckes, welches mgn außerdem poch mit Battist oder einem ähnlichen Stoff bedeckt. Hierauf preßt man das Ganze '.-stärk mit einem warmen Eisen, welches jedoch keinesfalls . heiß sein darf. Nach der Entfernung des Eisens ist dieRepavatur fertig, hie ost fqst unsichtbar und sehr, dauerhaft sein stird. ; Awjschen dem Gummi und dem Eisen muß sich stets ein Stück Stoff befinden, da ersteres sonst schmilzt und an, dem Eisen anklebt. Zum Säumen von TU. chern u. s. w. ist diese Manipulation ebenfalls sehr nützlich. Es werden alsdann schmale Streifen des Gummi in die Ränder der Tücher eingeschlagen und mit dem warmen Eisen 'gepreßt. Freilich lab sich das Mittel nur bei Stücken anwenden, wilch.'f keiner Wasche jn heißem Wasser unterworfen werden. ' ,' ' ' ' Verfahren bei Schlang n? b i s s n, Einspritzungen von starke Lösungen von übermangansauxem Kali. Eisenchlorid und kohlensaurem Magnesium zerstören die Wirkung des Schlangengiftes. Da diese Behelfe im Nothfalle nur selten zu sofortiger Ver, füauna stehen,, ist es wicktiaer ' der

Ausbreitung und Resorption desGistes im Körper entgegen zu arbeiten. Zweckmäßig ist es da zunächst, mittelst einer Schnur oder des in Streifen gerissenen. zusammengedrehten Taschentuches die gebisseneExtremität oberhalb her Aikstelle. am besten in den Gelenk-

biegungen, mehrfach zu unterbinden, mund rücksichtslos, nötbiaenfalls mit einem scharfen Taschenmesser, zu . m r. . i erweitern uno zum reicyiicyen iuien z brinaen und womöglich noch auszubrennen. Dev drohenden Lähmung und Erstickungsgefahr tritt man am besten durch Verabreichung seyr großer Mengen starken Alcohols entgegen. L . . . l m welcher der Räumung oer vtuam mnrksnerven entaeaen wirkt. Seltsam merweise bleibt die berauschende Wirkung des Alcohols dabei selbst beiVerKreicknna solcber Quantitäten aus. welche unter gewöhnlichen Umständen es c .:i c::c zur XlUIllCUtyCU UllCU IUUIUCU. . so JukanVs. Jn Anniston, Ala., kam eö zwischen Warren V. Rouse und Nora Tanner zu ei.iem tödtlichen Zwelkampf. Letztere erschoß ihren Gegner, oer diese? hatte sie vorher mit einem Messer derart zugerichtet. daß auch sie starb. Ein merkwürdiger Fischsang fand jungst am User von Wa ter Island. N. I., statt. Tausende von Makrelen wurden gerade vor dem Tanzpavillon :?d den Hotels an der Brandung an den Strand geworfen und von den Badegasten im Sande gefangen. Die Makrelen, welche sich auf der Flucht vor gefräßigen Blaufischen befanden, waren in süßes Was e t n cr icc acraiaen. uno Dir liaric randung wurde ihnen verhängnißvoll. Am Gila in Arizona sind jüngst 518 Kameele gezählt worden. Diese Thiere sind die Nachkommen einer 150 Stuck zahlenden Kameel heerde, welche vor 30 Jahren seitens der Bundes-Regierung nach dem ge nannten Territorium gebracht wurde. um in dem dortigen Wüstenmeer Verwendung zu finden. Dieses Pro ject wurde aber fallen gelassen, weil der scharfe Kies die Füße der Kameele verletzte, und die Thiere wurden in Freiheit gesetzt. EinRichternachdemHerzen der verbohrtesten Fremdenhasser ist der Kadi Ewing zu Pittsburg. Jn ei nem jüngst abgegebenen Urtheil stellte diese juristische Leuchte den folgenden Rechtsgrundsatz auf: 6m Verein, dessen Statuten die Fortpflanzung einer fremden Sprache in diesem Lande und die Erziehung von Kindern m an deren als öffentlichen Schulen zum Ziele haben, ist in diesem Lande nicht existenzberechtigt." Dem Manne geouyrt eme lederne Medaille. Auf dem Geflügelhofe des Pflanzers William McDowell in. Ar redondo. Fla., wurde, neulich ein erbit terter Kampf zwischen einem Hühner Habicht und drei Hennen beobachtet. Der Raubvogel war auf eine Henne herabgestoßen und versuchte dieselbe iy seinen Krallen davonzutragen. Die Henne setzte sich aber energisch zur Wehre und auf ihr Geschrei eilten ihr . I V I 'tt V t zioci unoere pennen zu vllfe; nacy es nem wüthenden Kampfe blieb der Ha dicht als Leiche auf dem Platze. Eine merkwürdige Vora h n u n g von feinem Tode hatte der Farmer William West jr., unweit von Antwch Church ,n Kemper County. Miss. Neulich Vormittag kam der im besten Alter stehende Mann von der Feldarbeit heim und, von seiner Frau nach der Ursache gefragt, erklärte er, . nr & pay er ein ao neymen uno rerne Kleider anlegen wollte, da sein Tod nahe bevorstände. Die Frau lachte ic ' 2 tr.: v.' cm r , , r lyll au, aucrn ver Alann sllyrie sein Vorhaben aus und legte sich auf sein Bett; wenige Minuten spater war er eine Lerche. PnweitvoyKokonio. Ind., wurde kürzlich der Farmer William Mttcaif vom Blitz erschlagen und die Obduction seines Körpers' ergab, daß fast alle Knochen des Mannes zu kleinen Splittern zerschmettert waren, ohne daß das Fleisch Brandwunden oder andere äußere Verletzungen auf wies. Metcalf's Pferd, das unter einem Baume gestanden hatte, war von demselben Blitz getödtet worden, doch hatte derselbe auf das Thier in ganz cm .IT . ., ?! s. em ist anocici üciii rwirii. A)ie AlUSlelN und Gelenke des Pfe'rdeS 'waren in Folge des elektrischen Schlages voll ständia steif geworden, so daß es auch nach yem Tod$ auf Urnen Bemen ri t 's siano. D je Herzogin von Man chester ist in New York eingetroffen. Der Zweck ihrer Amerttareise ist d:e Auswahl einer amerikanischen Mlllwnärin, die ihren Sohn, den jungen Herzog, mit Herz und Hand und nebenbei mit einer möglichst großen Mitgift beglücken soll. Gerüchtweise verlautet, daß Frl. Alice Gould. die jüngste und reiche Tochter des verstordenen 'Spekulanten, die Glückliche sein soll. Sie ist 18 Jahre alt und passabel hübsch.' Verschiedene ändere Töchter aus den ersten Areisen" New Forks, wie die Frl. Perkin?. Dumond, Havemeyer u. A., würden nichl zögern, ihre Millionen gegen einen Herzogstitel einzutauschen, Im abgelaufenen Iah sind, nach Ausweis des soeben veröffentlichten Berichts des geologischen Büreau, in den Ver. Staaten 13.333.714 Tonnen Cokeö im Werthe von 519.234.319 producirt worden. Es ist L i "tl. i . m ' vies oic grolle visyei erreicyie Produktion, am nächsten kommt ihr die des Jahres 1892. Die Zunahme wird der um 50 Procent höheren Produktion von Roheisen gegen 1894 zugeschrieben. ' Dte Zunahmen betrugen für Pennsylbaniea "3,340.493 Tennen, West Birainien'' 9173 Alabama 520.5W, Tennesse M.M, Colorado 16.093 pnb Virginjen 4.647. Ebenso fand eine Zunahme der Cokeööfen von 44.772 auf 45.565 statt und ejnePrtiS. ri ' , V..X.f-.u;iir! - n rr i sielgerung wu yuuviunuicgiv enis pro Tonne. ' . .

Vom Auslande.

EinfurchtbarerVorfall ereignete sich in Weißhof im Graudenzer Kreise. Der Käthner Haak, der mit r.:.. . ev ift! l... .! ir iciuct tfiau in unyncocn icoic, geriely bei Kartoffelhacken in Streit mit ihr; im Berlaus des Wortgefechts durchschnitt Haak seiner Ehefrau den Hals mit seinem Taschenmesser. Die Frau war sofort todt. Da wurde sich der Mörder seinerThat bewußt und durchsaznitt sich mit demselben Taschenmesser den Hals. DerJnhaberderRosenapotheke in Straßburg. Camille Levy, rgurde seitens der dortigen Strafkammer wegen Betrugs zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt. Levy hatte sich gegenüber einigen Cassen fälschliche Ausstellungen von Recevtrechnunaen zu Schulden kommen lassen. Auf dem Wege vom Gerichtsgebaude zum Un tersuchugsgefangniß machte der Ver urtheilte einen Vergiftungsversuch, welcher jedoch nicht tödtlich verlief. JnLeipzigfollein neues Rathhaus mit einem Kostenaufwand von 6 Millionen Mark innerhalb eines Zeitraums von 6 Jahren erbaut werden, und zwar auf dem Areale der ehemaligen Pleißenburq. Die Stadtver-, ordneten beschlossen, zur Beschaffung ver Plane em Preisausschreiben für die deutschen Architecten zu erlassen, und eine aus je 5 Mitgliedern des Rathes und der Stadtverordneten bestehende Deputation zur Vorbereitung ver erforderlichen Schritte einzusetzen. Die Erhaltung auch des althistorischen von HieronymusLotter erbauten RathKaufes wurde vom Oberbürgermeister jüt. lseorgl warm befürwortet. Mühlenbach bei Ha slach im Kinzigthale scheint für Lehrerinnen ein recht ungastlicher Ort zu sem. Dortige Wirtbe baben sick nam. lich sämmtlich verabredet, der vor ewigen Tagen eingezogenen jungen Lehrerin keine Kost zu verabfolgen; ste haben diesen Beschluß ausrecht erhalten, trotzdem sich verschiedene einflußreiche Personen für die Lebrenn ver wendet baben. Da auck in keinem Privathause Kost zu bekommen ist, wird die junge Lehrerin in eine bedauerliche Lage versetzt. Die Wirthe wollen durch mt Boycottirung derLehrerin deren Versetzung herbeiführen, um an ihrer Stelle einen Unterlehrer zu erkalten. AlsDoctorderMedicin promovirte in München der bayrische Major a. D. Adolph Höbe, der in ??reibura und München studirt und das Approbationsexamen im letzten Semester bestanden hat. Die Promo tion rkolat? summn mm lnudp. IN Dornbach bei Wien lebte seit sechzehn Jahren in günstigen Vermögensverhältnissen ein ehemaliger Schiffscapitän Namens Dierksen. Kein Mensch kannte ihn anders als vom Ansehen; wahrend der gesammten Zelt semes Ausenthaltes m Dornback. also während mehr als anderthalb Jahrzehnten, hatte nur seine Wascherin seine Stimme gehört. Er bewohnte allein eine elegant einaerichtete Wohnung, in der er der Erinnerung an seine Frau und seine Kinder lebte, die er. mit der gesammten MaMischaft beim Untergang emes von ihm gelel teten Schiffes verloren hatte. Unter dem Einfluß des furchtbaren Ereignisses hatten seine Geisteskräfte aclitten; jahraus, jahrein packte er seither ,elne Habfellgkelten aus und ein. um eine neue Seereise zur Entdeckung seiner Lieben, die er nur verschollen glaubte, anzutreten, ohne daß er doch e dazu kam. Jetzt ist er gestorben. Die Leiche wur.de erst gefunden, als sie bereits so stark in Verwesung übergezangen war, daß man annehmen nußte. der Tod Ware vor mindestens wei Wochen eingetreten. Die zuaeiagelten Kisten, die in großer Zahl in öer Wohnung herumstanden, zeugten )on der Reisemanie des Verstorbenen. Die Auffindung der Leiche verursachte 'in Dombach große Ausrequna. Es hieß. Dierksen sei ermordet worden. Ein Schlaganfall hat jedoch, wie die Aerzte feststellten, das Leben des Ein. pedlers beendet. Die Wagenfabrik Gebrüder Gastell bei Mombach hat für hre Arbeiter Fahrräder angeschafft. um denselben den Weg zu und von der Arbeit zu erleichtern. Die Arbeiter wurden zum Selbstkostenpreise Eigenthumer der Rader und tilgen die Vor läge durch kleme wöchentliche Lohn abzüqe.' ' "Den interessantesten Bahnhof in aanz Deutschland dürfte wohl die Station Oldenbrock auf der neu eröffneten Bahnstrecke OldenburgBrake haben, Dgs Stationsgebäude befindet sich mitten in einem Moore übe eine halbe Stunde vom Dorfe entfernt und besteht aus einem uralten weingestrichenen Bahnwaaen. Da der Verkehr auf dieser Station nicht sehr rege ist, so genügt der Bahnhof vorerst seiner Bestimmung. Jn Hesel bei Meldorf in Oberschlesien wurde kürzlich eine merkwürdige Erscheinung im Thierleben ' beobachtet.' Das Haus emes Landmannes wurde kam Blik aetnosfcn und eingeäschert. Der Blitz' schlug in daS'tztorchnest aus dem Hause und ,:. it-i r:.r. .i.vi . fcacfif keruntei. ?1n kurzer 5Zt der uic irniucu vsiviwc iicicu iuul vom sammelten' sich sämmtliche Störche der pmgegenv ihre Zahl wurde aus 30 bis 60 geschätzt und umkreisten stundenlang pas hrennende Hehöf. Der Bürgermeister von O 3 - - 1 1 - " f I '' ... r yrascail, cm nou? junger uno m sei ner Gemeinde ehr angesehener Mann. hat semen. Mitbüraern eine seltene Üeberraschung bereitet. Unter dem Borgeben, eine Bergnugungsreise zu machen, verschwand er vor einigen a. gen und kehrte Nicht mehr zurück. Durch emen Brief des Cardmals Vannutelli an die Eltern sowie durch das an den Präfecten gesgngende Entlassungsgesu'ch'de's' Bürgermeisters er v: r v . V . . uyr man parau?, vag oersezve der Welt entsagt und sich nach Krakau'i'n em ,amalou:enier!iotter zuruckaezo. een vave. . .. v v y -

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