Indiana Tribüne, Volume 19, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1896 — Page 3

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Ans dem Freihos.

Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) Stadträthchen. Sie werden sich noch einen Jnjurienproceß an den Hals reden Dummes Zeug daß es auf dem Freihofe nicht geheuer ist, weib jedes ftmd. Doch da wäre ich ja schon zu Hause " Die Herren waren vor einem der Häuser in der langen Reihe der BahnHofsstraße stehen geblieben, aus dessen Fenstern der ersten Etage ein Heller Lichtstreifen quer über die Straße fiel. Sie kommen doch mit herauf. Her? Doctor.' und holen Ihr Fräulein Schwester ab." sagte er in einem Tone, als sei ein solcher Besuch des Arztes in später Abendstunde etwas Allgewöhn liches und Selbstverständliches. Nein, was meine Else glücklich ist. daß Fraulein Freygang von ihrer Ferienreise zurückgekehrt ist, glauben Sie nicht; kein Wunder, daß das Mädel so schwärmt. Fräulein Freygang wird von Tag zu Tag hübscher, und so ein gescheidtes Frauenzimmer, lieber Gott, da muß unsereiner die Segel einziehen." Der Stadtrath hatte schon den Schlüssel in das Schlüsselloch gesteckt und sah seitwärts zu der hohen Mannesgestalt auf. - Keine Umstände, lieber Doctor, stören gar nicht," fuhr er mit fauni schem Lächeln hastig fort, da Jener zu zaudern schien. Danke," gab Doctor Freygang kurz und scharf zurück. Meine Schwester wird wie gewöhnlich die Köchin zum Abholen bestellt haben. Gute Nacht, Herr Stadtraih." Der kleine giftige Herr knurrte etwas, was ebenso gut eine Verwünschung sein konnte als die Erwiderung des Grußes, und nach kurzer Verabschiedung vom Bürgermeister warf der Stadtrath die Thür seines Hauses sehr unsanft in's Schloß. Gemeine Klatschrose, murmelte der Doctor ingrimmig. Nur ein etwas verschrumpftes Exemplar dieser Species in unserer Gesellschaft," sagte der Bürgermeister lächelnd. Leider war diesmal ein Körnchen Wahrheit in der giftigen Auslassung des Stadtraths." So?" Das Gesetz von der Degeneration ?er Geschlechter bewahrheitet sich anch hier. Durch Jahrhunderte hat sich dies Geschlecht entwickelt. Ansihen und Reichthum der Roller haben langsam aber sicher zugenommen. Der eiacnthümlicke Cbaracter, diese Eisen festigkeit auch im Guten, hat sich mehr und mehr verschärft, doch sind damit auch die Factoren, die den Fall herbeiführen mußten, großgezogen worden: Der Starrsinn, der Äbsolutismus des Individuums. Den HöhePunkt scheint dieses Geschlecht überschritten zu haben. Wie der Wagen mit rapid zunehmender Schnelligkeit von der Spitze des Berges thalwärts saust, so-, furchte lch, wird auch der Niedergang der Freihofer ein erschreckend schneller sein. Der Baum ist kernfaul. Gottfried Roller hat sich noch einmal aufgerafft. Er soll in der That dem Ruine nahe gewesen sein. und das, was er als kluge Speculation hinstellte, war lediglich eine Handlung, bedingt durch die bitterste Nothwendigkeit er war ein Spieler und Trinker. Aber er ist es nicht mehv. Es muß ein gewaltiger Fond sittlicher Kraft m ihm stecken, daß er Herr seiner Leidenschaften wurde. Und den Freihof. den er in den ersten Jahren seiner Regierung ziemlich abgewirthschaftet, hat er wieder zu einer Höhe gebracht, daß kein Gut im ganzen Vogtlande an Ertragsfähigkeit dem Freihofe gleich kommt. Freilich steht ihm ja auch seine Tochter zur Seite, die bei aller Jugend das Muster einer Landwirthin ist, wie es eine zweite weit und breit nicht giebt. Sie kennen Fraulem Roller? Die Frage klang sehr nebenbei, und der Bürgermeister schwieg wartend einen Augenblick. Ich habe sie flüchtig gesehen," gab endlich Doctov Freyaana kurz zur Antwort, ohne ein weiteres Zeichen lebhafteren Interesses für dieses Gesprächsthema zu geben. Etwas wie ein leiser Pfiff entschlüpfte den gespitzten Lippen des Bürgermeisters. Wunderbares Mädchen." sagte er stehen bleibend. Zu unserem schwächlichen nervösen Geschlecht will-diese prächtige Wattürenerscheinung gar nicht meh? passen. Schade nur, daß dem Freihofe die Korbe feil sind. Davon weiß unser guter Stadtrath oder vielmehr sein Herr Sohn, der Referenda? Humprecht auch ein Lied zu singen. Aber hier trennen sich unsere Wege. Gute Nacht, Herr Doctov." Freygang schaute wie träumend dem Bürgermeister nach, bis die Gestalt in der Dunkelheit der Seitenstraße verschwand, dann schritt er langsam weiter, während er den Hau 8, schlüssel aus dem kleinen Lederetui zog. Aber als er vor dem Hause stand, neben dessen Thür das Laternenlicht auf die Nachtklingel und das blinkende Schild des Dr. med. Ernst Freyganc fiel, schob er hastig Schlüssel und Etuz in die Rocktasche zurück. Er schaute empor in das Zucken und Flimmern des Sternenhimmels übe? ihm. Fast im Zenith nach Süden zu leuchtete hell der Deneb im Schwan. Und der Strahl, der hernieder zuckte in das Auge des Mannes, schien einen Gegenßrahl zu erwecken, wie den Abglänz eines Sternbildes in seiner Seele. Freygang nickte dem Stern da oben zu und schritt dann rasch durch die nächtige Stille .die Straße entlang, dann 'sie überquerend bog er in eine Seitenstraße ein. An der Ecke flankirten' diese noch zwei prächtige Villen, dann säumten den Weg große vollkronige' Ahornbäume, zwischen denen sich i? Rechten der Blick weit über kl-

br?g schimmernde Getreidefelder öfsnete, bis in dem geheimnißvollenDLmmern des Sternenlichtes in der Ferne dunkle Conturen den Horizont begrenzten. Zur Linken zog sich eine

lange Mauer hm. ubev die hohe Birken schleierartig ihr hangendes Geäst wallen ließen. Freygang schritt langsam auf der rechten Seite der Straße dahin. Am Stamm eines der alten Ahorne lehnte er sich an. Sein Auge spähte scharf in bestimmter Richtung durch das Dunkel, bis in den Gläsern des Klemmers ein kleiner schwankender Lichtpunkt sich spiegelte, der durch das leicht vom Nachtwind bewegte Laub der Bäume im Garten fiel. Das Licht kam von dem dunklen Gebaudecom plex, das sich massig, unheimlich düster von dem flimmernden, lichtdurchwobenen Nachthlmmel abhob. Und vor den Augen des Mannes wuchs der Lichtpunkt, wurde immer größer und strahlender, und aus ihm löste sich ein herrliche, hohe Gestalt. -So hatte er Donate Roller zum ersten Male gesehen. Umflossen von dem vollen Goldstrom der Sommersonne, die durch das niedere unverhüllte Fenster der Mägdekammer brach, stand sie vor ihm, ein germanisches Heldenweib, aber im herrlichsten Ebenmaß der Linien und Formen der schönen Glieder. Auf dev dunkelblonden Flechtenkrone über der weißen Stirn schimmerte es wie Goldstaub. Die Augen unter den feingezeichneten schwarzen Brauen sind tief und dunkel wie ein Waldsee. in dessen geheimnißvollen Spiegel nie ein Sonnenstrahl gegaukelt, und kaum merklich ist die Einsattlung der schmalen Nase unter der Stirn. Die obere Partie des Gesichtes hat einen ernsten, fast düsteren Charakter, zu dem de? weiche schwellende Mund, die zartgerundeten Wangen, das anmuthig modellirte Kinn in reizvollem Gegensatz stehen. Und er hört wieder ihre Stimme von bestrickender, dunkler Klangfärbung. Sie spricht beruhigend zu der Mgd, die wimmernd mit verbündenem Kopf auf dem Bette kauert. Er ist überrascht, als er den Nothverband abnimmt, ein Arzt hätte ihn nicht geschickte? anlegen können als sie gethan. Still geht sie ihm zur Hand, und alZ sie ihm für seinen Dienst dankt, da sieht sie ihn an. Den emsamen Träumer unter dem Ahorne durchrieselte es. Er zweifelte nicht, daß sie damals das gleiche Gesuhl habe erbeben lassen, das seme Seele aufwühlte, die Gewißheit, daß unauflöslich ihre Geschicke verkettet seien. Und dennoch nahezu ein Jahr war seit jener ersten Begegnung vergangen. Doctor Freygang hatte die Praris jenes alten Arztes, den er damals vertreten, übernommen. Manchesmal hatte er noch in die tiefen geheimnißvollen Auqen geschaut, aber das Geständniß seiner Liebe wollte nicht über seine Lippen. Was hinderte ihn? Kernfaul? Sie? Nimmermehr! Aus dem alten entartenden Geschlecht war sie hervorgegangen, stark und gefund rm innersten Mark, wie eme schlanke Tanne, die aus dem morschen Strunk eines gestürzten Waldriesen emporwächst. Aber in ihren Augen liegt ein Geheimniß, und das Geheimniß sperrt den Weg zu ihren Herzen. Er wandte den Blick langsam von dem Lichtschein und schloß momentan die Augen, vor denen es in feurigen Kreisen tanzte. Das Licht kam aus ihrem Fenster was sie noch in später Stunde machte? Er sorgte sich sie muthet sich zu viel zu. denn zuwei len lag es wie eine leichte Ermüdung und Abspannung über den schönen Zügen. Er mußte sie mahnen, sich zu schonen. Unwillkürlich spielte ein Lächeln um seine Lippen wenn sie wußte, daß er hier so manches Mai sie belauscht Ev mckte dem Licht noch einmal zu und wandte sich dann zum Gehen. Da klangen durch die tiefe Stille Stimmen die Straße herauf. Ein Liebespaar offenbar, ein Fabrikmädchen mit seinem Schatz, wie man ihnen oft in späten Abendstunden aus diesem einsamen Weg begegnen konnte. Aber unwillkürlich hielt Doctor Nreygang plötzlich den Schritt an. Die helle Frauenstimme war ihm bekannt. Sie klang ängstlich, abwehrend. Und jetzt konnte er auch in der Dunkelheit die zwei Personen erkennen. Die zierliche Mädchengestalt, die sich silhouettenartig von dem silbrigen Schimmer abhob, schien sich ängstlich gegen ihren Begleit ter zu wehren. O Gott, laß mich. Feli? bitte, laß mich in Ruhe Felix!" Aber der Angeredete drängte mit der seitlichen Bewegung der Hinkenden noch dichter an das Mädchen heran, umschränkte mit seinen Armen die 1 . ... .' r?. schlanke Gestalt und räume, oie Kip pen dicht an ihrem Ohr: Heute bekomme ich den Kuß, magst Du wollen oder nicht, Tildchen, heute kommst Du mir nicht aus Doch. Herr Roller." fiel eine kräf. tige, im Zorn bebende Stimme ein, itn'h im näcksten Moment fühlte sich Felix Roller gepackt und sehr unsanft zur Seite gedrangt. , ftiir den Auaenblick schienen ihm Zorn und Ueberraschung die Sprache zu rauben. Nur die Augen funkelten unheimlich tückisch wie die eineL gereizi miijt f.ii. Crrti-trtT len liers, ocn i yunt jw" Freygang heute schon einmal gesehen. Dann brach Felix los: .Sie sind ein Unverschämter: mm welchem Recht wagen Sie sich einzudrängen?" Mit dem Rechte, das jeder anstandige Mann hat. Bedrängte vor frechen Burschen zu schützen." Ein wüster Fluch war die virnroo. Ernst Freygang . trat dicht, an den Wüthenden heran und sagte mit halblauter Stimme: Beherrschen Sie sich soweit. Herr Roller, daß Sie Rücksicht auf die Gegenwart der jungen Dame nehmen, und nun geben Sie den Weg frei " .Sie werden mir Rede sieben müs-

len,' knirschte Felix RoUer. trat aber aeborlam zur Seite.

Gewiß, wenn Sie hören wollen, wie ich über Ihr Benehmen urtheile. Erlauben Sie. Fräulein Mathilde, daß ich Sie sicher nach Hause führe." Er richte dem Mädchen den Arm. , Ein blasses, liebliches Gesicht schaute ' mit bangem, scheuem Ausdruck zu ihm !auf. . Herr Docwr. er wird q oocy nicht mit Ihnen schlagen wollen?" Unwillkürlich flog ein heiteres Lä.s iW ht rnfffn Qiine des Man iuytlll uvv v v. yj" z " ,L Wie kommen Sie auf die Idee, Kind? Aber feien Sie ruhig, n.it dev Sorte schlage ich mich überhaupt nicht. Hatten Sie denn aber keine andere Begleitung für Ihren Heimweg als die Ihres Cousins?" Gewiß." war die eifrige Entgegnung. Das Hausmädchen hat mich abgeholt, aber dort an der Ecke trafen wir Felix. Er schickte das Mädchen noch einmal weg in die Wartburg." wo ev sein Cigarrenetui liegen gelassen, er würde mich schon nach Hause bringen. Ach. wenn das Donate wüßte, ich dürfte nie mehr ausgehen. und ich bm doch so glücklich, wenn ich einmal eingeladen werde." Sie waren an das Thov des Frei Hofes gekommen. Ja, Ihrem Pflegemütterchen dürfen Sie die Sache freilich nicht verheimlichen," sagte der Doctor stehen bleibend. Er schaute fast belustigt in das bestürzte Gesichtchen. Aber beruhigen Sie sich, liebes Kind, Ihr Vergnügen wird Ihnen sicher nicht geschmälert werden, soweit, denke ich doch, kennen wir doch Fraulein Donatens gutes Herz, nicht wahr?" Mathilde nickte mit einem blitzschnellen verständnißvollen Aufleuchten in den Augen und legte dankend ihre Hand in die seine. Drinnen schob sich der Schlüssel in das Schloß des Thores. Der Wächier öffnete. . Gute Nacht, Fräulein Heinsius " Ernst Freygang wandte sich zurück. Die Lippen fest zusammengepreßt, schritt er rasch, als müsse er dem Bereiche des Freihofes entfliehen, durch die Nacht. Der rohe Mensch war Donatens Bruder. Kernfaul." murmelte Ernst Freygang, und em schwerer Seufzer hob seine Brust. O tu. Ueber dem Freihofe lag es wie Sonntagsfrieden, obgleich heute ein Wochentag im Kalender stand und obendrein die Ernte im vollsten Gange war. Aber wie auf Gummirädern, fo wenig geräuschvoll waren die leeren Leiterwagen von den schwerfällig trottenden Ochsen gezogen m früher Morgenstunde aus dem Thore gerollt, und die Knechte hatten nicht Hott und Huh hören lassen, nicht wuchtig mit der Peitsche geknallt wie sonst. In den stallen schwatzten die Magde nur mit halblauter Stimme und die Schirrmeisterm ließ die schweren Holzpantossei an derStallthü're stehen und huschte barfuß über das thauseuchte Hospslaster. Nur die dicken Spatzen lärmten gewaltig in dem sonnenglitzernden Blättergewirr der Linden vor dem yause, und die Schwalben, deren zweite Brüt ängstlich yuf dem Nest-, ?and hockte, schössen zwitschernd über den stillen Hof. Zuweilen richtete sich der Hofhund auf. der vor seiner Hütte von den warmen Strahlen der hoher steigenden Sonne sich das struppige Fell beschei nen ließ, rasselte ein wenig - mit der Kette, blinzelte hinüber nach dem Wohnhaus, riß gähnend die rothe Schnauze auf und streckte sich auf die andere Seite. Nur wenn von dem Thore her Schritte auf den Steinfliesen. die am Hause hinführten, erklangen. hob er knurrend den Kopf und rief dadurch em Erstaunen m den Kommenden hervor, da er doch sonst )on allen, die nach dem großen MilchGewölbe wanderten, niemals Notiz 'ahm. Warum woöte er heute gegen ede Störung protestiren, und warum chüttctt: cv ärgerlich die Hängeohren, cnn die kle'.''.e Schelle an der Thüre s ? Milchgewölbes lustig klingelte? lind la? geschah l)2ute häufiger als (Fortsetzung folgt.) , Vom Jnlande. In verschieden Counlies des Staates Ore.i richten Heuschrecken großen Schaden an. DieClallct'm-County EinWanderungsgesellschaft von Port Angelos. Wash., hat in St. Paul, Minn.. em Bureau etablirt. durch dessen BerMittelung ganze Familien nach dem neuen Westen gesandt werden. j DerFischerE. I. Debet von Portland. Or., hat dieser Tage einen gewaltigen Lachs gefangen: der Fisch wog nicht weniger als 79 Pfund 8 Un-! zen und dürfte der größte seiner Art gewesen sem. der zemals einem ylcyer in das Netz gegangen ist. VoreinigenTagen wurde in Warsaw, Duplin County, N. C..' ein Schneefall beobachtet, der bei Sonnenaufgank- stattfand und etwaio Mi, nuten dauit. Der Schnee kam in kleinen Flocken aus einer schmalen Wolke, die sich vom Horizont bis zum Zenith , hinzog. Als das merkwürdige m t. r , i . . i:. o,,ri jpyauomcn ncy ereigneie, war cu frisch, doch herrschte die normale Temperatur. ' Unter den Badegästen und Sommerfrischlern in Seabriaht, N.' I.. herrschte jüngst nicht geringe Aufr-. f ?l c . ..:ii. tegullg, va tcQ vle unoe vervlcttvlv, auf dem Badevlake wäre ein riesiger Haifisch gesehen worden. Anfänglich waren Zweifler geneigt die Hyäne des Meeres für eine. Ente zu halten; allein dem war nicht so. denn der Hai wurde noch an demselben Tage gefangen Dle Bestie maß über 12 Fuß. In e,nem Biberbau unweit von Doa Creek. Mont.. wurden neulich Stempel zum Herstellen falscher

Fünsdollars-Münzen gesunden 'uttd 'den Bundesbehörden übergeben. Offenbar waren die Prägestöcke dort von Falschmünzern versteckt, doch - ist es trotz der eifrigsten Nachforschungen nicht gelungen, die 'Herkunft der Utensilien zu ermitteln. I Bei Nivellirungsarbeiten, die an Point Lobos Avenue in San Franscisco ausgeführt wurden, stieß man auf Quarz, das anscheinend j Gold enthielt. Die Kunde davon hat

begreiflicherweise keine geringe Aufregung hervorgerufen. Ob das angcblich goldhaltige Felsstück der Ausläufer einer Erzader ist, oder nur vereinzelt dort liegt, muß erst durch weitereNachgravungen festgestellt werden. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, daß die großen Erwartungen, welche auf die Entdeckung der vermeintlichen Goldmine gesetzt werden, einen starken Dämpfer erfahren werden. Ein merkwürdiges Abenteuer hatte jüngst ein Radfahrer aus Sacramento, Cal., der emen längeren Ausflug machte, zu bestehen. Während der Stahlroßdragoner auf einem ebenen Wege dahinsauste, bemerkte er ein kleines Thier, das durchaus keine Miene machte, ihm die Bahn frei zu aeben, und er beschloß, dasselbe über den Haufen zu rennen. Allein der Versuch bekam ihm sehr schlecht. Das anscheinend harmlose Thier war ein Stachelschwein, dessen Stacheln die pneumatischen Reifen durchbohrten und die Maschine unbrauchbar machten. Solcher Gestalt hatte die Unbesonnenheit des Radfahrers zur Folae. daß er sein Rad an 10 Meilen weit schleppen mußte, ehe die erforderlichen Reparaturen vorgenommen werden konnten. Die gesammte Naturgasausbeute im Gebiete der Vereinigten Staaten während des Jahres 1895 wird auf N3.006.650 bewerthet gegen 13.954,400 im Jahre 1894. Das bedeutet einen weiteren, wenngleich geringen Rückgang. Die Gesammtbeträge der zur Leitung des Naturgases gelegten Röhrenstrecken beträgt 43.830.241 Fuß und die Zahl der im Laufe des Jahres erbohrten neuen Gasquellen 3726. Der Naturgas verbrauch hatte im Jahre 1883 feinen Höhepunkt erreicht. Er repräsentirte damals einen Werth von nicht weniger als Z22.629.875. Von da ab bis zum Jahre 1891 sank die Ausbeute sehr schnell, während sie in den letzten Iahren langsam aber stetig zurückgegangen ist. In einem Stalle zu Elizabethport. N. I.. wurden sieben Kinder im Alter von zwei' bis acht Jahren halb verhungert in einem Stalle gefunden. Ihr Vater ist ein Kutscher Namens Charles Hopkins, der seit Wochen keine Arbeit finden konnte und dessen Weib ob des Elends den Verstand verloren hatte. Hopkins brachte seine Sprößlinge, ohne daß Jemand darum wußte, im Stalle seines ehemaliaen Brotherrn unter und machte sich dann auf die Suche nach Arbeit. Was die armen Wurmer gelitten, wahres weder ihr Vater, der selbst hungernd auf de? Straße umherirrte, noch sonst eine Menschenseele sich um sie bekümmerte, darüber vermochten sie selbst in ihrem kindlichen Unverstand nur schwacheAuskunft zu ertheilen. Mamie. die Aelteste, welche die Anderen bemutierte, wußte nur anzugeben, daß sie .alle im Heu lagen, nichts zu essen hatten und daß Charlie nur einmal einen Apfel gefunden." Die Geschichte Ware wahrscheinlich so fortgegangen, bis man eines Taaes die Leicken der Kinder gefunden hatte, wenn nicht nach Verlauf von beinahe einer Woche eine blutarme, aber gutherzige Nachbarin die zu Skeletten abgezehrten Kinder entdeckt, ihnen etwas zu essen aeaeben und für ihre Ueberführung in eine Anttalt gesorgt hatte. ' Ein Clerk der IndianerAgentur von Fort Hall hat einen Schnurrbart, der von Spitze zu Spitze neun Fuß mißt. BeimCroquetspielen wurde unweit von Vaiden. Miss., ein Mann vom Blitze erschlagen und zwei 'iaoazen wurden schwer verlebt. kaufe des am 30. Juni beendeten Fiskaljahres sind im New Yorker Hafen Waaren im Werthe von P49S.363.091 (davon für $217.003, 342 zollfrei) gelandet worden, gegen 5480.766.861 (davon für Z224.317.445 zollfrei) im Borjahr, somit um 518.602,275 mehr. Der WaarenexPort von New Fork bewerthete sich dqgegen 'auf 5354.173.341 gegen $325,? 696.760 im Vorjahr, also um $28,' 476.681 mehr. An Hartgeld und Boullion wurde für 530.531.834 importirt und für N54.102.910 expor tirt, gegen 535.486.205 bezw. 595.456.466 im Vorjahre. - Die New Z)orker Zolleinnahme delief sich auf 5103,493,536 gegen $103,422,842 im Vorjahr. Unter den ZwischendecksPassagieren, welche dieser Tage auf dem Dampfer Spaarndam" auf El-, lis Island landeten, befand sich auch die Wittwe Crescentia Hartmann mit neun Töchtern, deren Alter von zwi-' schen 3 und 14 Jahren variirte. ' Als die Einwanoerungsbeamten die brave,! aber mittellose Frau mit ihren Mädels in Reih' und Glied stehen sahen, schütt telten sie gar bedenklich die Köpfe,! denn sie befürchteten, hab die Familie, dem Lande zur Last fallen könnte.' Da aber trat der biedere Contractör' Hartmann aus Dubüque, Ja., vor die! Front und erklärte daß die Mädcheni seine Nichten wären und er für Mut-! ter wie Töchter sorgen würde. Das' genügte und Herr Hartmann durste' die Ankömmlinge mit sich nehmen, j Fedlt ucÄ Lebenskraft in irgend ei nem Theil eure Svstemi. oder ist euer Ner venlystem zerrüttet durch weise Lebensart oder irgend welch Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreibe was mir am eisten half, da ich azch Hilfe norywenvig vaue. fferner sende xq auq tret da Recept ane einfachen HauSnnttelS, da? ich rettete. 1 c ; - :.. : i Verschiebt nicht auf Vkoraen, va ihr deute

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H. C. POMEROY, gegenüber Optt VUSlaaNd. yei archäologischen Studien über den Drachenfels bei Düv!heim. an dem noch heutzutage die deutsche Volkssage von Siegfried, dem Drachentödter. haftct.gelang es. in der sogenannten Arachenhohle. einer natürlichen Höhlung 16 Fuß unterhalb der Felsmasse des Drachenfels, eine Runenschrift zu entdecken und zu deuim. Dieselbe enthält mit Sicherheit den Namen des Widmers, Jtherfid, gleich Jtherfrid, der nach dem bekannten Forscher Dv. Wilser blühend schön" bedeutet. Die Inschrift scheint dem Kriegsgotte Tyr gewidmet zu sein. Der Entdecker, Professor Mehlis. hält diese Inschrift für ein Werk der in der karolingischen Zeit bis Mainz, Speyer und Straßburg handeltreibenden Friesen und nimmt als Zeit für sie den Beginn des 8. JahrHunderts unserer Zeitrechnung an. Die Inschrift wird demnächst ausgehoben und in das Cantonalmuseum zu Dürkheim a. d. Haardt verbracht. Ein schwerer Unglücksfall, der vier Menschenleben zum Opfer forderte, trug sich auf einem Neubau an der Ecke der Könnerikstraße und Schnorrstraße in LeipzigNeuschleißig zu. Dort sollte ein b Centner schweres Fenstersoblstllck zum dritten Stockwerck emvoraewunden werden. Oben angelangt, schlug das schwere Stück, angeblich in Folge falschen Anziehens der unten an das Seil gekoppelten Pferde gegen das Gerüst. Bei dem hierauf erfolgenden Nachlassen des Seiles durchschlug der Steinblock die ausgelegten Bretter des Gerüstes und vier Personen, die das Stück hereinziehen wollten, stürzten aus einer Höhe von ca. 60 Fuß in die Tiefe. Hierbei erlitten der Polier Hermann Zechendorf, ferner der Maurer Eduard Reinhardt fowie der 17jährige Bauschüler Robert Herrmann den Tod. Außerdem wurde der 25 Jahre alte Maurer Ronniqe aus Großzschocher schwer verletzt. Er erlitt einen Schädelbruch und mehrfache Gelenkbrllche und erlag seinen Berletzungen nach weniaen Stunden. echt liebliche Dinge ereignen sich bekanntlich öfters an der preußisch-russischen Grenze. Hier das Neueste: Der Arbeiter Jakob Snierzewski aus Przedusz m Rußland war in Popowo bei Kvuschwitz beschäftigt und begab sich nach Mietlica an der preußisch-russischen Grenze, um seine Tochter zu besuchen. Von dort wollte er über die Grenze nach seiner etwa 200 Schrille davon befindlichen Wohnung gehen. Das bemerkten die drei russischen Grenzsoldaten Hindu.Smolukow und Piskunow vom Cordon Polajewek. Snierzewski befand sich noch auf preußischem Gebiete, als er von den berittenen Grenzsoldaten Hindu und Smonukow verfolgt wurde. Er flüchtete nach dem preußischen Mietlicaer Forst, . die beiden Russen eilten ihm jedoch nach und holten ihn 150 Schritte auf preußischem Gebiete ein. Hindu zog sofort seinen Säbel und versetzte dem Snierzewski zwei Hiebe über den Kopf, so daß der Getroffene besinnungslos zu Boden fiel. Dann nahmen die Russen dem Verwundeten auf preußischem Gebiet den in Popowo verdienten Lohn von 5.d0 Mark ab und -schleppten den Mann über die Grenze, wobei er noch weitere Säbelhiebe erhielt. Auch der Fußgrenzsoldat Piökunow, welcher 10 Schritt von der Grenze aüf preußischem Gebiet stznd. mißhandelte den an's Pferd gebundenen Srnerzewskl durch einen Bajonettstich in den Kopf und durch Kolbenschläge. Einer der zungen Baren aus dem Vevner Värengraben war in diesem Fruylmg dem Herrn Boß zum Baren n Grmdelwald übergeben worden, der ihn auserziehen und zum Vergnügen der Tguristenwelt bei sich behalten wollte. Anfänglich ging auch Alles recht gut und ein eigenartiger Anblick soll es gewesen sein, dem klnen wolligen Thiere zuzusehen, wie es. emem Baby gleich, aus der Saugflasche Milch trank. Abev daö Mutzli wuchs und bekam es fertig, dir Pforte feines kleinen Zwinuers gelegentlich zu offnen; überhaupt waren ihm Thürfallen in der Mechanik bald kemGeheimniß mehr. Und so begab sich eines schönen Morgens das ungewöhn-, liche Ereigniß, daß am Bett einer inr Gasthof logirenden Engländerin der braune zottige Gesell erschien, mit denVordertatzen auf ihr Deckbett tappte' :nd zu ihr endlich in's Bett kletterte. Die Dame, die nicht gedacht hatte, daß das Gastyysschilh des .Bären- ihr je-j mals' persönlich einen Morgenbesuch abstatten konnte, mag nicht übel gequietscht haben, alö daS zärtliche kleine Ungeheuer auf ihrem Deckbett herumrutschte; doch soll. sie sich später getrö-! stet haben dem Gedankens zwei na-, tionale Besonderheiten erlebt tu baben.' erstlich einen' veritablen Baren in der schweizerischen Alpenwelt, zweitens einen Kiltgang, Dinge, die nicht jeder Engländerin passiren. . Dieses war jedoch der letzte Streich des Grindel waldner Baren; er wurde, zur Besse-! rung seiner Sitten in den Basler Bä-' renzwinger verschickt,'lvo es ibm nicht, )o gul"gefauen kann, wie m-der. Hei maly des Berner Äarengrabenö oder vollends in der guten Alpenluft Grw delwaldi. r: - ; Laufe Mucho'T MOett Savauu

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3 j.a i k i r M fca rK 3 der Post-Office. Indianapolis. Ind. - Die Indiana ribüns ist das einzige Blatt in Sndiana, well $e die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokratt, vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partetw. teresse kämpft sie unentwegt för i Freiheit .Recht auf allen Gtbitten deß Leöenk. Die Arbeit Ui Kolket it) th Schöpferin aüeS Wohlstandes und da. rum wirken wir für solche soziale Re fgnnen, welche die Arbeit zur freude. bringenden Luft, ftatt ;r nieberd'ückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollt. eS slS moralische Pflicht empfinde Aser der Jkchiana Tnbö?e zu sei mteksttchen aller Art werd? rasch unb billig aubgeführt. (ZintrittASise. nittuugen GonüU&ttentvi WechRunger OtäfUatttitf mtsm&u Zirkuläre. Arsgrsmu.5 ,f.w für GeschäftSleutk und Yereine werd geschmackdsll ausgeführt Daß reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine gülle .unterhaUenbtn Lese. SoffeS. Der Abonnements tyxttä der täglichen Tribüne ist 12c det SonntagSblattS Se, beider zusammen IS OtS., per Woche oder SS (ItS. per Monat. . Durch die Yoft versandt, kostet da4 Tageblatt SS, daS SonntagSblatt ' 02 per Jahr, beide zusammen SS in Vorausbezahlung. l mi WM ZMZLäpsliZ- Sa .

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Abgang Expreß 4 50 5m Columbus Accomodation... 8 00 slm Expreß 3 30 Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 510 NmAnkunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 12 40 Dm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 20 Nm Expreß 6 50 Nm . Expreß 10 15 Nm

Chicago Divisien via okomo. Abgang Expreß 11 00 Vm ErvreK .11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Vm Expreß 3 15 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 Vm LouiSville Accomodation. . . 81) Vm Schnellzug....'. 3 25Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50 Vm Accomodation K 50 Nm Epezial täglich 1100 31m Cincinnati, Harnilto und Zndianapolit. Algang-Expreß 3 40 5m Cmcmnatt Accomodotron . . 10 50 T'm Expreß 7 45 Nm Expreß 5 30Nm Erpreß fi 20 Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Dm Expreß 7 45 Nm Expreß 10 55NM Sc?reß 12 15 Vm Indianapolis und VineenneS. Aigana Expreß 8 00 Vrn VincenneZ Accomodatio .. 4 00 Nm Ankunft AmcenneSAccomgdat.on10 40 Nm Expreß KOONm Cincinnati, Wabafh und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Erpreß 11 15 Vm ErvreK : 45 Nm Ankunft Expreß 9 55 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 9 00 Nrn Indianapolis, Deeatur und WeSern. Abgana Expreß .'. .... 8 30Vm .... 3 40 91m ....11 20Nm .... 3 30VM ....1040 Vm .... 4 50 Vm Zkccomooarion Schnell, ErvreK Nnkunft Schnell Expreß .... i - ucemnoduu)'. Expreß.. Louitbille, New Albanh und Chicago. Abgang Expreß 12 25 Vm xprej, 3 45 Vm WN 9ffnttmfcff;n. 7 m m - w.Mw.mnm . . . . . . .. Ankunft Expreß 4 40 Vm O IV l i 2Aonon cumiovanon 3 zo m Expreß 810 Nm Tho Trrentletli Century, eine Zaneianete Oosenschrift, welche ' V -"- t 1 t -i -r " t IftrHArtHstA AtfrnwffW 9fmt tfer tu 7?v5,K. 1W m vm9m i ' Tl'f" t n ' aa T afew aV . a I..! .Iinff at ich tn. IN ver xnxrcni jttct lcziaiintiq, tedmdfc5,r-Vm fortschrittlich Theorien 5feftri tmisstrtms.S MimAan deneue fctrm et &n tiamooiat PnbUcIiina C-13 O ke. . " 7T .

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