Indiana Tribüne, Volume 19, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1896 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger J XftJ per Woche, die Sonntag.Tribüne'I Htnt per Woche. Leide usae ISTent der es E' -t t ,at. Per Poft außerhalb d ?t, - ,geschilkt im oraube,hlunz V p cJa. onui 18 Süd Vlabama Straße. Indianapolis, Ind., 7. Auguft 1896. Phttosopy und Vummler. ' Die Pariser Polizei ist jüngst eines wahrhaften Diogenes habhast geworden, eines Mannes, der dem großen Alexander zwar nicht erwidert hätte: .Geh' mir aus der Sonne", der aber gesagt hätte: 8a&' mich im Freien schlafen!" Seit einiger Zeit nämlich macht sich die Polizei das Vergnügen, die armen Teufel, die kein Obdach ha den und deshalb im Bois de Boulogne. auf den Bänken der äußeren Boulevards und unter den Pariser Brückenbogen campiren, mit ihren H'ascherar men zu verfolgen. Dabei soll sie schon mehrere Spitzbuben erwischt haben, die große Mehrzahl der bei Mutter Grün oder im Gasthause zum Goldenen Stern Uebernachtenden aber srnd harmlose Gesellen, denen außer Armuth kein Verbrechen nachzuweisen ist. Neulich nun ist der Polizei ein Mann Namens Raphael Venoit in die Hände gefallen, der nicht nur kein Verbrecher, sondern auch kein armer Teufel ist, und der aus philosophischen Gründen seit zehn Jahren nur bei grimmigster Kälte unter einem Dache geschlafen hat. Herr Venoit hat eine Jahresrente von 6000 Francs, kann also für einen wohlhabenden Mann gelten und könnte ein schönes Leben führen. Dies thut er auch, nur hat er andere Ansichten von .schön", als die große Mehrzahl seiner Zeitgenossen. Benoit hatte vor 2200 Jahren im schönen Hellas leben müssen. dann hätte ihn die Polizei nicht belästigt, und man würde heute von 8 statt von 7 Weisen sprechen. Also sprach Benoit zu Cochefert. dem OberHäscher von Paris: .Ich bin ein freier, unabhängiger Mann, dem jederZwang zuwider ist. Ich kann nur in der freien Luft leben, im Hause würde ich ersticken. Seit zehn Jahren führe ich dies ungebundene Leben, und es gefällt mir von Jahr zu Jahr besser. Kein Mensch kann kommen und sagen, daß ich etwaö Böses begangen habe ; aber viele meiner Schlaskameraden werden Ihnen bezeugen, daß ich sie in ihr Noth unterstütze und sie durch meine Unterstützung schon oft vom Verbrechen zurückgehalten habe. So lebe ich als Bummler und Philosoph und halö weiter nichts zu thun, als jeden Monat zu meinem Notar zu gehm, der mir meine Rente auszahlt. Auf dem Nordbahnhof habe ich einen Koffer stehen, dc? mem ganzes beweg lickes und unbewegliches Eigenthum enthält, und dorthin gehe ich. wenn ich Kleider wechseln oder sonst etwas ho len oder bringen will. Tagsüber gehe ich spazieren, betrachte Mir die Schau senster, die Vorübergehenden, die Gäste der Kaffeehäuser u. s. w. und wenn ich davon genug habe, gehe ich in die Nationalbibliothek, um mich in der Literatur auf dem Lausenden zu erhalten. Am Abend besuche ich ein Theater oder ein Concert und nachher suche ich mir einen passenden Schlafplatz im Freien, und zwar lege ich mich am liebsten unter einen Brückenbogen, weil da der Regen nicht zu befürchten ist." Diesen Bericht schloß Benoit mit der Drohung: .Wenn die Polizei nicht aufhört, mich zu belästigen, werde ich mich gezwungen sehen, mein Vaterland zu verlassen!" Natürlich denkt Herr Cochefert nicht daran, einen so verdienstvollen Bürger zu vertreiben, und so wurde Herr Benoit alsbald aus der Haft entlassen und seinem herrlichen Leben, um das ihn mancher im ausgetretenen Geleise der 'Ordentlichkeit wandelnde Mensch insgeheim beneiden dürfte, zurückgegeben. Schwedens Reichthümer. In keinem Lande Europas liegen noch so ungeheure Naturschätze ungenützt da, wie im nördlichen Theile Schwedens.'derProvinz Norrland.insbesondere dem Lehen Norrbotten, das sich ungefähr vom 65. bis über den 69. Grad erstreckt. An Umfang nimmt es fast den vierten Theil Schwedens ein, wird aber nur von etwas über 100.000 Menschen bewohnt, wovon über 4000 Lappen und über 19.000 Finnen sind. Die. Schweden nennen Norrland ihr .Land der Zukunft", und das mit Recht, denn neben den unaeheuren Waldbeständen ist es in erster Reihe der unermeßliche Reichthum an Eisenerzen, von dem nur erst ein verhältnißmäßig kleiner Theil abgebaut wicd, während die meisten der gewaltigen Erzlager noch der Bearbeituna harren. Die Bedeutung dieser nordschwedischen Eisenerzlager ist um so größer, als, wie auf einer GeneralVersammlung der Britisli Iron - Trade Ass." ausgesprochen wurde, das Eisenerz, das bisher am meisten auf dem Weltmarkt erschien, angeblich nicht mehr länger als 20 Jahre vorhalten soll, sodaß dann die Ausbeutung der Erzlager in den nordöstlichen Theilen Schwedens eine NothwendigZeit werden würde. Der einzige große Grubenbetrieb in diesen Landestheilen findet bei dem 617 Meter hohen berühmten Gellivara-Erzberg statt, dessen Inhalt auf über 300 Millionen Tons Eisenerz veranschlagt wird. Bei einer Erzeugung von 600.000 Tonnen jährlich würde dieser Erzberg somit ein halbes Jahrtausend ausreichen. Die Ausbeutung des Erzbezirks von Gellivara ist erst -durch den Bau der 211 Kilometer langen Bahn Gelli vara-Lulea möglich geworden, denn durch diese wird das gesammte Roherz nach Lulea gebracht, von wo aus es in's Ausland. aeht. Im vorigen Jahre' wurden fast "400.000 Tonnen verladen, doch rechne: man m diese!
Jahr auf eine weit größere Ausdeute. Gellivara ist aber nicht das einzige bedeutende Erzgebiet dieses Landestheiles: bier lieaen noch die Eisenerzlager
von Luossavara und Kirunavara, die den Berechnungen nach jährlich über 3i Mill. Tonnen Erz aus unabsehbare Zeit liefern können. Da sich die Aufmerksamkeit in immer höherem Grade auf diese colossalen Erzgebiete richtet. wird der schwedische Slaat kaum mehr lange damit warten tonnen, durch werteren Ausbau der Gellivara-Lulea-bahn die unbenutzt daliegenden Reichthümer zu erschließen, um so mehr, da die eben genannte Bahnstrecke, die sich im Besitz des Staates befindet, bloß durch die Fracht des Eisenerzes eine der lohnendsten ist. Berechnet man nach einer niedrigen Schätzung den Abbau dieser drei Erzgebiete. Gellivara, Luossovara und Kirunavara, auf jährlich zwei Millionen Tonnen zu einem Preise von sieben Kronen für die Tonne, so würde sich ein jährlicher Gewinn von etwa 14 Millionen Kronen ergeben, wogegen zur Zeit nur der dritte Theil qewonnen wird. Im nördlichsten Schweden wird aber nicht nur Eisenerz allein gefunden. Hier lieaen noch machtige Lager des werth vollen Apatit, ebenfo findet sichKupfer, Blei und Silber, auch Gold' ferner Magnetit, Schwefelkies. . Marmor, Talkstein. Schiefer. Platina. Kalkstein. Arsenik. Magnetkies, Zink u. s. w. An. .esichts dieser Schatze kann e nicht zweifelhaft fein, daß Schweden in seirem nördlichsten Landestheile viele schlummernde Millionen" besitzt, die es über manche financielleSchwierigkei ten hinwegsetzen können. Um so merkwürdiger ist es. daß der schwedische Staat noch keine Anstalten gemacht hat, diese Schätze zu heben. In neuerer Zelt hat sich die Presse verschiedentlich mit der Sache befaßt, und auf der jüngst in Malmö abgehaltenen Versammlung des schwedischen Agrarierbundes beschäftigte man sich gleichfalls mit der nördlichsten Provinz als einem Absatzfelde für die Landwirthschaft des südlichen Schwedens, da ihr die ausländischen Absatzgebiete verloren gehen. So schwach nämlich gegenwärtig auch der nördliche TheilSchwedcns bevölkert ist. so könnte eine Eisenindustrie hier doch Wandel schaffen. Denn die Wirkung der Ausbeutung aU ler Erzlager würde sich vollends zei gen. wenn das Erz auch in jenen Landestheilen veredelt werden könnte, wah rend es jetzt in's Ausland gehen muß. Es fehlt nun zwar an Steinkohlen, dafür sind aber zahlreiche, gewaltige Wassersalle vorhanden, die der Jndu strie dienstb?iL gemacht werden können. Mit Jnslebentreten einer solchenEisen industrie würde auch eine zahlreicheAr beiterschaar herangezogen, die Landwirthschaft wurde em erwünschtes Ab satzgebiet finden u. dieErzbezirkeNord schwedens müßten zu einer Goldgrube sur den Staat werden. Eine Expedition der EunUi Fischcommisfion. 1 . rv m . unicr ,5ur,run oes zuror. vermann ist soeben von derBundes-Fisch commission nach dem äußersten Westen eine Expedition, welche mit der Vornähme von einer Reihe hochrnteressan ter Forschungen betraut ist, abgesandt worden. Vor allen Dingen soll eine gründliche Erforschung des berühmten Crater Lake m Oregon stattfinden, welcher der tiefste Südwassersee in Amerika ist und der m der ganzen Welt nur von einem einzigen See, dem Baikal, an Tiefe Lbertroffen wird; in letzterem hat man 2400 Fuß gelothet. während man im Crater Lake fchon bei 2000 Fuß aufGrund gestoßen ist. Von Geologen wird Crater Lake als ein Naturwunder eigener Art angesehen. In einer Höhe von 6329Fuß über dem Meere, ist dieser auf der höchsten Er Hebung der Cascade Range ungefähr lxilbwegs zwischen Mount Shafer und Mount Hood belegen und von einer großen Anzahl hochragender Felsen, die sich durch wildeSchonheit auszeich nen, umgeben. Von dem Hochplateau. welches dort das Gebirge bildet, erhe ben sich zahlreiche ausgebrannte Vulkane, von denen der größte. Red Cone genannt, die Höhe von 1000 Fuß erreicht; Red Cone, dessen Krater bei tv nem Durchmesser von mehreren hundert Fuß ekie ungeheure Tiefe hat, befindet sich 2 Meilen nordöstlich von Crater Lake. Der ausgebrannte Kra ter, welcher diesen See enthält, hat ei nen Durchmesser von nahezu 6 Meilen und ist ungefähr 4000 Fuß tief. Gen Westen erhebt sich von dem Grunde des Sees ein Bergkegel, dessen Gipfel Wizard Island bildet. Es ist dies selbst ein erschlossener Vulkan mit tx nem iöu liefen Zcrater unv man glaubt, daß die in seinem südwestli y . r . v)en 2.yene geringere xtcsc von oraler Lake einstmals durch das Ausströmen der Lava verursacht worden ist. . Die ser Vulkan, der hmte eine ungeheure Lavamasse von 2500 Fuß Höhe bildet. ist nach dem Dafürhalten von Geofo gen noch vor wenigen Jahrhunderten in Thätigkeit gewesen. Crater Lake. dessen Wasser m prachtig ultramarin blauerFärbung strahlt.hat keinen sicht baren Abfluß, doch ist aller Wahrscheinlichkeit ein solcher, der mit einem unterndlschm Wasserlauf ln Verbin dung steht, vorhanden. Fische finden sich lm Crater Lake nicht und eineAusgäbe des Prof. Evermann geht dahin. festzustellen, ob in seinem Wasser Vfo rellen sntkommen würden. DaS Aussetzen von Forellenbrut würde selbst verständlich weder besondere Mühen noch große Kosten verursachen, allein die Arbeiten wären umsonst, falls das Seewasser nicht genügende Nahrung für die Fische enthält. Um dies festzu stellen, werden mit kleinen Gazenetzen die winzigen ThieHen. welche den See an der Oberflache nur rn geringer Tie fe beleben, gefangen und von Speciali sten auf ihren. Werth für die Ernäh cung von Forellen untersucht werden. Die Temperatur des Wassers wird mit selbstregistrirenden Thermometern, die an Lothlernen herabgelassen werden. gemessen. ..Die Geoloaen nebmen an.
da in der größten Tiefe von ca. 2000
Fuß die Temperatur nur um em 0eringeö höher, als der Gefrierpunkt ist. doch liegen für diese Annahme keine positiven Beweise vor. Die Temperatur in der Tiefe aller Oceane, selbst in den Troden. betraat jahraus jahrein ca. 40Grad. allein es ist durchaus nicht ausgeschlossen, daß das Wasser des Crater Lake in semer arokten 2me durch vulkanische Hitze auf einen höheren Grad erwärmt wird. Nrof. Evermann hat auch den Auftraa. sick über das Fortkommen der im Jahre 1889 in mehreren anderen Seen des äußersten Westens ausgesetzten Weißfischbrut Gewißheit zu vericyasfen. In dem genannten Jahre wurde Weißfischbrut in großen Mengen in den Klamatb-Seeen im südwestlichen Oregon. im Lake Pend d'Orelle. sowie Coeur d'Alene m Jdayo unv im Xiaie Washington be! Seattle ausgesetzt und in der Zwischenzeit mufe diese Brüt zu M r , W STt W einer beträchtlichen rone yerangewachsen sein; bestimmtes weiß man jedoch Nicht, da die Gesetze der Staaten Oreaon. Washinaton und Jdaho das Fischen mitKiemennetzen verbieten und Weißfische aus me Angel anveitzen. Nächst den genannten Seeen wird die ' . . , t i w m Expedition die Lalchgrunve ver acyse in den Flüssen jener Gegend untersuchen und nach geeigneten Lokalitäten für die Anlaae von Lachsbrutanstalten am Columbiastrom und an den kurzen ??r, rr. , n... CKT . sf.! unensiuen vvu suicijuu, uuyiuij ton, fowie CalifornienUmschau halten. Die Bundes-Fischcommission beabsich.'qt, mehrere Arten von Lachjen vurch Mustliche Züchtung zu verbreiten, und .war soll dies in demselben großen Maßstabe erfolgen, wie es in den Shad-Brutanstalten an der atlantisehen Küste mit dieser Fischart geschieht. Nlkohol in Temptrtnzgetränkt. Die fanatischen Prohibitionisten, welche den Ausspruch des griechischen Philosophen .Das Beste ist das Wasser" wissentlich oder unwissentlich falsch deuten und die ganze Welt zu einem wässerigen Jammerthal machen möchten, thäten wohl daran, einmal im eigenen Lager Umschau zu halten, ehe sie das Bier als die Quelle allen Uebels brandmarken. Ohne Unterlaß jammern sie ubtz den Biergenuß und doch consumiren sie m den sogenannten Temperenzgetränken mehr Alkohol, als die leichteren Biersorten enthalten. Unter dem harmlosen Namen Malzeztract sind von Temperenz-Ge sellschasten empfohleneGetranke m den Handes gebracht worden.die selbst starns Bier an Alkoholgehalt weit übertreffen, und viele .Tonics" werden von ihnen hoch gepriesen, trotzdem die stlmullrende Kraft derselben Nichts weiter als Alkohol ist. Die Zahl die ser .Tonics" ist Legion, ihr Preis variirt zwischen 15 Cents und $1 pro Flasche und in den meisten Fällen genügt eine Flasche vollständig, um einen ganz respectabeln Rausch zu verursa chen. Noch viel schlimmer sind andere Getränke, von denen das große Publl kum gewiß keine berauschende Wir kung erwartet. An erster Stelle ist Calisaya zu nennen, zu dessen Herstellung der Eztract von Cmchornen rinde benutzt wird und das in höhe remGrade berauschend wirkt, als selbst Whisky. Schottischer Hasereztract so wie Jamaica - Ingwer gehören eben falls in diese Kategorie und namentlich nach letzterem ist in Staaten sowie Städten, die unter der Fuchtel der Prohibitionisten stehen. zurSommers zeit eme sehr große Nachfrage. Auch die. sogenannten Fruchtweine, welche auf den Nankeefarmen dem Gaste an geboten werden und vor deren Genuß der mäßige Trinker drei Kreuze macht. ehe er sie semem Magen zumuthet. wie auch der .harmlose Cider", bei dessen Gernitj die Vettern vom Lande in die höchste Ekstase über die Völlerei der blertrmkenden Stadter gerathen. stehen auf der gleichen Stufe. . In England angestellte . Untersu chungen haben ergeben, daß von 633 Proben von unter dem Namen .Root Beer" bekannten und angeblich aus Wurzeln hergestellten Getränken 313 nicht weniger alZ zwei Procent Alko hol enthielten und 130 Proben davon sogar drei Procent. .Parsnip Beer", auch als Tempermzgetränk bekannt, enrhielt dreizehn Procent Alkohol, d. t). mehr als das starktte Bockbier. Als ein der. Gesundheit höchst schädliche. Getränk wurde auch der .Teetotal Sherrh" bezeichnet, ohne daß mit die sem, der .gänzlichen Enthaltsamkeit gewidmeten Getränke die Liste dene nigen erschöpft wäre, die den .Tempe renzpredlgern als Stimulanzmittel zum Kampfe gegen die sündhafte Menschheit dienen. Oemelttnages. Will man alte Etiketten vr Flaschen oder anderenGefäken ent' fernen, so gelingt dies am leichtesten wenn man die Etiketten aut mit Wasser anfeuchtet und dann über eine schwache Flamme halt. . WUI man Fischschleim und Fischaeruck nack dem Sckuvven von Fischen von den Händen entfernen, darf man ja lern heißes Seifenwasser zum Nemigen nehmen, sondern man mun die ande mit femem Sand ab reiben, mit kaltem Wasser spülen und mll ensmevl trocken reiben. Rostflecken aus Wäsche zu entfernen. Man legt die fleckiaen St.'llen auf eine heiße Platte und befeuchtet ,le mit nasser. Dann tupft man auf gelöstes Kleesalz mit dem Finger auf die Stellen, bis die blecken versckwinden. Die Stellen, die mit. dem Kleesalz ...:(...... !-- r t i ni ociuijiuiit) luuicn. THuncn fossil mit tonte und viel Wasser abaewascken werden, da sie sonst vomKleesalz durchfreuen werven. Phosphors au r e r K a l k sü r die Geflügel - Fütterung. Ein bedeu. 1 I Tl r," " t " m ....... uiiücr vseiiuaeuuazter bat torataltme :i c r mjLi' ' : r.P'.rivg "iu mit ozx ueerung von pvysxyorsaurem all beim Geflügel Kg macht. Er verwendet H. B. auf fünf.
9 " zehn Hühner täglich 75 bis 123 Gran, die er dem Weichfutter beimischte, während er mehreren Thieren diese Beigäbe nicht verabreichte. Die Folge war, daß die letzteren wesentlich zurückblieben, während bei ersteren das Wachs-
thum durch den phosphorsauren Kalk gefördert wurde und die Federn einen schönen Glanz erhielten. RattenundMausezuvertilgen. Man zerstößt weißes Glas recht fein, legt ein Bund Schwefelhölzchen in Milch, kocht dieselbe, läßt sie nach dem Kochen mit den Streichhölzchen stehen und entfernt diese dann aus der Milch. Dann mischt man das GlasPulver unter Weizenmehl, schüttet alles zusammen in die Milch, so daß ein dicker Brei entsteht, füllt denselben in Scherben und stellt diese an solche Orte wo sich die Ratten oder Mäuse aufhalten. Durch einen allzu kühlen Trunk an heißen Sommertagen hat schon mancher sich eme Krankheit geholt, und die Hausmutter sollte daher vor Allem nach der Heimkehr von langen Spaziergangen darauf achten, daß ihre Lieben sich mit dem Trinken vorfehen. In kaltes Wasser thut man am besten ein Güßchen Rum oder Cognac, auch schwerer Rheinwein, kalte? Mosel oder kaltes Bier, wie es aus dem oft sehr kühlen Keller oder gar wohl aus dem Eisschrank kymmt, muß zu richtiger Temperatur gebracht werden, bevor es genossen wird. Man füllt einen hoycn Stemguttops mit. kochend heißem Wasser, läßt dies etwa fünf Minuten dann und schüttet nun das Wasser, will man Bier die rechte Temperatur geben, aus und schüttet das Bier hinem. das man emen Augenblick darm durchschüttelt und dann sofort eingießen.kann. Es verliert weder Wohlgefchmack noch büßt es Schaum undKohlensaure ein. Will man Wein warmen, zieht man die Flasche zwei bis dreimal ganz rasch durch das Wasser, er wird dann noch kühl genug sein, ohne aber erkältend zu wirken. Wiediemodernen praktischen bastseidenen Kleider. Röcke und Blusen gewaschen werden, ist denHaustrauen meist bekannt, dagegen machen sie meist beim Bügeln einen großenFehler. indem sie die Sachen ebenso wie sonstige Stoffe, feucht bügeln. Gerade hierdurch büßt Bastseide ihr schöne Ansehen ein, sie muß stets ohne jegliche Feuchtigkeit geplättet werden. In gewitterschwulen Tagen hält sich Tags zuvor gekochte Fleischbrühe nur, wenn man sie sofort so heiß wie möglich in peinlich saubere erst mit warmem und dann mit heißem Wasser umgespülte Flaschen füllt, die man sofort mit einem dichten Wattepfropfen schließt und an einen kühlen Ort stellt. Wenn Bouillon aber schon einen leicht säuerlichen Geschmack zeigt, IN auch t wiever ganz wie frisch gekocht herzustellen, wenn man die Suppe mit einigen frischen Knochen zusam men aufsetzt, 15 bis 20 Minuten langfam kochen laßt, sie durchseiht, mit ei ner großen Messerspitze Flelscheztrakt versieht und ihr eine frische Einlage gibt. Durch dies Verfahren ist fchon manche säuerlich gewordene Suppe ge rettet worden. Bezieht man im Sommer seine Butter von auswärts in größerer Menge, so soll keme Hausfrau dieVor sichtsmaßregel versäumen, die Butter, nachdem sie aus derKiste genommen ist, mu doppelkohlensaurem Natrium aus zuwaschen und dann in eine antiseptische Lösung aus 93 Theilen Wasser. 2 Theilen Milchsäure und 0.002 Thei len Salicylsäure zu legen. Die Lösung ist völlig ungefährlich, erhält aber der Butter ihren lieblichen, reinen Geschmack. Ist Jemand vom Hitzschlag betroffen, so haben die Anwesenden sofort folgende Maßcegel zu ergreifen: Der Kranke wird an einen kühlen, fchattigen Ort gelegt, alle eng anliegenden Kleidungsstücke werden entfernt und ctopf sowie Brust immer von Neuem m:t kaltem Wasser übergössen oder mit lassen Umschlagen belegt. Zugleich ver sucht man, dem Patienten Wasser, am besten mit etwas Cognac (Rum) oder Wein einzuflößen. Diese Mittel werden in den meisten Fällen ihre Schulvigkeit thun. LandwirthschastlicheS. Daö Ausputzen der Obstbäume. Wenn wir den Obstbaum wachsen lassen, wie es ihm beliebt, bekommt er häufig eine zu dichte Krone, in der die feinen Verzweigungen nach und nach absterben. Das wollen wir aber nicht: die Krone soll offen sein, damit Lust und Licht ungestörten Einfluß auf ihre inneren Theile haben und die Aeste bis möglichst nahe an ihre Ab zweigung mit feinen Verzweigungen t. .v . ji c - . . oeoeai meloen. Ju oem jweae musfen wir gleich von Anfang an auf richhge Kronenblldung hinarbeiten: hier zu ist ein regelrechter Schnitt in den ersten Jahren nach der Pflanzung nö thtg, sodann müssen die Baume unae fähr alle drei Jahre ausgeputzt werden. Bei diesem Ausputzen sind hin wegzunehmen: 1) Alle Zweige, die nach innen wachsen und so die Form der Krone stören und der Luft und dem Licht . dem Eintritt in dieselbe verwehren. 2.) Alles trockene und absterbende Holz, was sich freilich bei gut gepflegten Obstbaumen selten fm den wird. - 3.) Alle kranken und krabsin Zweige. Dieselben kommen besonders dort vor, wo der Untergründ kalt ist, ungeeignete, empfind licke Sorten gepflanzt sind, und bei ?u kräftigem Triebe. 4.) Alle Zweige. bte: sich kreuzen unv reiben. Die durch das Absägen entstehenden Wun den-dürfen nicht großer sein, als es nöthig ist? vor Allem muß man durch . 1... I t r. i einsagen von. unien oas Avspauen der Zweige verhüten, wie man.daS ! leider so häufig sieht; , größere Wun den sind alsbald mit Holztheer, Oelfärbe oder Baumwachs zu bestreichen. Dieser Anstrich Hat. den Zweck, die ab sterbenden ' Holztheile - vor' dem Eintritt der Feuchtiakeit und so vor dem
Verfaulen 'zu 'schützen unv mu osters erneuert werden, bis die Wunde vernarbt ist. Vor einem Mißbrauch beim Ausputzen ist besonders zu warnen; es ist dies das Entfernen aller kleinen Seitenzweige bei den Aesten bis in die äußersten Spitzen. Die wenigen Blätter, die solch ein Ast
dann behalt, haben vollauf zu thun, um dem Ast die Nahrung zurecht zu machen, die er zu seiner Erhaltung und zum Ueberwachsen der Wunden braucht. Zur Neubildung und zur Erzeugung von vielen und guten Früchten bleibt keine Nahrung übrig und solch ein Obst kann daher nur wenige kümmerliche Früchte hervorbringen. Endlich soll man bei älteren Bäumen, die im Fruchtertrage nachlassen, auf eine Verjüngung bedacht fein. Dies ist namentlich bei Aepfelsorten nöthig, die zeitig mit dem Ertrag beginnen. Die Bäume zeigen gewöhnlich durch reichliche Bildung von.Wasserreisern" an, wenn sie einer solchen Verjüngung bedürfen. Man entfernt dann den größten Theil der alten Aeste und bildet aus den .Wasserreisern" eine neue Krone, die in 2 bis 3 Jahren wieder Früchte bringen wird, und. zwar in einer, Vollkommenheit, wie sie sonst nur an jungen Bäumen sich finden. Nicht versäumen sollte man, solchen verjüngten Bäumen zugleich durch eine Düngung zu Hilfe zu kommen; sie werden dieselbe reichlich belohnen. Behandlung der Milch. Die Milck mun nack dem Melken sofort durchgeseit werden; am besten mit einem Seiher aus Weißblech, dessen Sieb aus Messingdraht ist. Das Seihen hat einen doppelten Zweck, einmal die Milch von den . fremden Bestandtheilen, wie Schmutz, Stroh usw. zu reinigen, sodann dieselbe zu durchlüften; denn sie nimmt begierig fremde Gerüche auf. Je langer die Milch mit reiner Luft in Berührung ist. desto weniger rasch wird sie sauer und desto besser ist ihr Geschmack; aus demselben Grunde empfiehlt es sich auch, den Sammeleimer, der die Milch nach dem Melken aufnehmen soll, außerhalb . des Stalles in freier Luft aufzustellen. Noch vortheilhafter sind die. Seiher mit doppeltem Siebboden. von denen sich der obere herausnehmen laßt um schnell gereinigt werden zu können, so daß die später ausgossene Milch den oben angesammelten Schmutz nicht noch einmal durchrieseln muß. Der Haltbarkeit wegen muß sodann die Milch, falls sie eine Zeit lang stehen soll, abgekühlt werden. denn die Milch unterliegt, wenn sie vei gewöhnlicher Temperatur ausbewahrt wird, rasch dem Verderben; auch wird sie leichter sauer und dick. Je früher nun dieses Sauer- und Dickwerden eintritt, desto früher hört auch die Rahmbildung auf. Diese besteht darin, daß die in der Milch in Form von Kügelchen vorhandenen Fetttröpfchen, die leichter sind als die übrige Milchflllssigkeit. in die ode steigen und in einer Rahm ode? Sahneschicht ablagern. Fängt die Milch an, früh dick zu werden, so wird den Fettküaelchen der Wea nack oben bald abgesperrt und dieMilch rahmt schlecht aus. Dieses Alles wird dadurch verhindert, daß die Milch in kaltem Wasser aekllblt wird. Am besten eignen sich dazu die verschiedenen Arten Milchkühler Coolen ; steht ein solcher nicht zur Verfügung, so muß die Abkühlung von der Kühle des Aufbewahrungortes und der Beschaffenheit der dazu verwendeten Gesäße . bewirkt werden Die besten Mllchaufbewahrungsge säße sind .Satlen- aus starkem ver zinntem Eisenblech; sie sind besser wie die leicht zerbrechlichen gläsernen, die Satten von Steingut. Die Milch kühlt in den Blechsatlen schneller ab. rahnzt also auch besser aus und das Gefäß ist schnell und leichter gereinigt. Die Mllchgefaße müssen nach dem Ge brauche immer mit heißem Wasser, dem etwas Soda zugesetzt ist. rein ausgewaschen und im Sommer in der Sonne, im Winter cmf einem Ofen gut ausgetrocknet werden. Wie Salz auf Milch ein. wirkt. Wenn man den Kühen Salz giebt, so hat das einen gewissen Einfluß auf die Beschaffenheit der Milch. Das ist tmt ffslni natürliche 5?o!ae. da das Sal, die Verdauuna des Nutters we sentlich befördert und auf der andern Seite die Menge des verdauten Futters den Makstab für di Menge und Güte der Milch giebt. Salz ist ein nothwendiges Gewürz und also eine Grundbedingung sur das gesunve e finden aller vflanzenfressenden Haus thiere und die Güte der Milch hängt in erster Linie von dem körperlichen Zustande ver uy av. aiz in uoergroßen Mengen verabreicht, ist unbedinat ickädlick und verursacht brennenden Durst. Wenn die Kuh mehr yNasser trinkt, so ist das immer kein Grund zur Annahme, daß hierdurch w c emn auch mehr Wasser m o:e wiua) gelärmt, also die Milck verdünnt wird. 2)tt ntstebuna der Milck im Korver schließt dies von vorneherein aus; sie i n i cf..3f jc.:s eniileyl Duxaf cnic 'auiciuuug uci Drüsen im Euter und der Wassergehalt überschreitet nie ein bestimmtes Maß. Vielmehr, wird ein Ueberschuß Massers durck das Blut den Nieren zugeführt, welche, als Abzugsii. ..v. v: cs.. prx.:v.. . canaic louicuu, uic auuciuuuy selbst besorgen. Wird die Thätigkeit der Nieren aus irgendwelchem Grunde gestört, so können auch dann dieMilchdrüsen nicht die Arbeit der Nieren übernehmen, sondern die Kuh wird krank. Ein vorsichtiger Farmer wird niemals in die Lage kommen, eine derartige Krankheit. die unter dem Namen Salzvergiftung bekannt ist, hervorzurufen, er-wird-feinem Vieh reoelmäkia aerinae Salzaaben. eine bis zwei Unzen täglich auf das Stück. . ? Crt.. W rr" veraoreicyen. ?ut vzi nacyianige und unverständige Farmer läßt fein yieh längere Zeit ganz ohne Salz, um dann wieder auf einmal zu viel zu geben.
Das Putzen der Pferde. Nicht immer sind Sprichwörter wahre Wörter; es giebt manche, von denen man mit Fug und Recht das Gegentheil behaupten kann. Zu diesen
letzteren geHort das fo geläufige: .Putzen ist das halbe Futter." Das st sicherlich falsch; aber der Eine sagt es. der Andere spricht es nach und so geht es gedankenlos von tund zu Mund. Nun soll durchaus nickt der Unreinlichkeit das Wort geredet und das Putzen der Pferde als überflüssig Angestellt werden. Jedes Pferd sollte jeden Tag einmal gründlich gereinigt und geputzt werden; jedoch den Hafer ersetzt Striegel und Bürste nicht. Stelle zwei Pferde neben einander. gieb dem Einen ein Peck Hafer zu jeder Mahlzeit und putze es nur einmal täglich; dem andern gieb jedesmal nur em halbes Peck Hafer und putze es zweioder dreimal; welches Pferd wird, wenn sie gleiche Arbeit verrichten, das beste Aussehen zeigen und die meiste Arbeit verrichten können? Ohne Zweifel das erste Pferd; denn das Putzen ist nicht das halbe Futter. .Aber beim Militär werden die Pferde doch auf's sorgfältigste und peinlichste ge putzt?" Wahrscheinlich kommt das mehr auf' Rechnung militärischer Zucht und Ordnung, als daß es die Nothwendigkeit erfordert, denn im Kriege kann an's Putzen oft Nicht gedacht werden. Dazu sind die Pferde allem Wind und Wetter ausgesetzt und befinden sich wohl dabei. Die Araber, die ihre Pferde auf's Sorgfältigste hegen und pflegen, ja als Glieder der Familie betrachten, putzen ihre Pferde nur emmal des Tages. Auch die Russen und Polen putzen ihre Pferde wenig, und doch stellen alle diese Völker große Anforderungen an ihre Thiere, s ist wohl unbestritten, daß vieles Putzen die Haut reizbar macht, so daß das Pferd den Witterungseinflüssen gegenüber weichlicher wird und mehr unter dem Wechsel der Temperatur leidet. Man kann deshalb das Sprichwort .Putzen ist das halbe Futter" ganz getrost umgekehrt anwenden und sagen: .Gut gefuttert ist halb geputzt" man kommt der Wahrheit damit nä her. Das Absetzen der Füllen. Man läßt die Füllen gewöhnlich vier bis iunt Monate lauaen: nur wenn die Stute schwach oder gar kränklich ist. nimmt man das Füllen früher ab. Bevor man vas Füllen absetzt, ist es aut. dasselbe an's Anbinden zu gewöhnen, und ihm sein Futter, am besten Kleie und eingeweickten Hafer zu reichen. Man schüttet das Futter in einen Behälte vor die Mutter, damit das Füllen ab und ZU davon nimmt. Sobald das Zunge Thier an das Anbinden ge wöhnt ist und das gegebene Futter mi Avvetit frißt, fängt man mit der Entwöhnung an. Stute und Füllen werden beide derartig angebunden. daß sie einander nahe sind, daß letzte res aber nicht saugen kann. In den ersten Tagen gestattet man ihnen noch Morgers, Mittags und Abends zu saugen, dann nach zwei oder drei Ta gen nur noch Morgens und Abends. wobei allmälig die Zeit des Saugens verkürzt wird. Nach Verlauf einer Woche trennt man das Füllen von der Mutter, giebt ihm Heu und täglich drei- bis viermal Wasser; gleichzeitig giebt man ihm ein Quart Hafer und etwas nur wenig engefeuchtete Kleie. Hat man reichlich Kuhmilch, so gebe man dem Füllen Morgens undAbends bis zu einem Quart kuhwarmer Milch. Manche Füllen mögen reine Milch nicht saufen; in diesem Falle kann man Hafer und Kleie mit Milch anfeuchten und etwas Zucker einstreuen, wodurch es sich bald an den Lenuß der Milch gewöhnt. Will das Thier nicht an's Hafer- und Kleiefressen. so lege man einige zerschnittene süße Aepfel auf daS Futter. Die meisten Füllen und auch alte Pferde fressen füße Aepfel sehr gerne. Man beachte, daß die Füllen nie eine zu große Menge Futter auf einmal erhalten, also nicht überfüttert werden; denn sie fressen wohl gierig eine übergroße Portion, verlieren aber darnach ihre Freßlust und gehen zurück. Krippe und Saufgeschirre halte man stets sauber. Man gebe keine abgekochte Milch; frisch von der Kuh ist die Milch am besten. Milch von einer Kuh, die erst kürzlich gekalbt hat. darf nicht mit verwendet werden, weil damit Durchfall erzeugt würde. Mit zunehmendem Wachsthum des Füllens werden die Futterrationen vergrößert. Bewegung im Freien, Weidegang, ist durchaus nothwendig. Pietätvoll. Koch'm: Hier haben Sie einen Groschen, guter Mann. Aber sagen Sie 'mal, w?r ist denn der andere Mann, den man beständig in Ihrer Begleitung sieht? Fechtbruder: Das ist mein alter Fechtlehrer! Abschlägiger Bescheid. Ehefrau: Du siehst ja so zerschlagen aus, lieber Mann? Ehemann (junger Beamter): Habe heute einen abschlägi gen Bescheid erhalten! Ehefrau: So! Wohin denn? Richtige Bezeichnung. , Kamerad tragen Verlobungs. ring" Ja, bin seit gestern mit der Tochter deS reichen Bankiers Goldfuchs verlobt!" Also Rettungsring'.Jndirect. .Unsere Post wird immer unzuverlässiger. Ich werde mich über die unpünctliche Bestellung beschweren. .So? liefert man Dir denn Deine Postsachen nicht pünktlich?.Nein, so zum Beispiel sind die hundert Mark, die Du mir schon vor acht Tagen senden wolltest, immer noch nicht in meinen Besitz gelangt !" Die Erklärung. Frau Goldbaum (zu ihr Tochter): .Der Zunge Feigelstein ist bei unserm Täte. Gieb acht, Sarah, daß de wirst heute noch e glückliche Braut.- (Zum zurückkehrenden Gemahl): .Nu, hat er nck erttärt?" Herr Goldbaum: .Wie heißt erklärt? Wann er hat sich erklärt ..insolvent'.-
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