Indiana Tribüne, Volume 19, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1896 — Page 1
h H ?y AO ft riTr M sfrr st ks A A tfl s$ vü' o W V w ü iiv m m few Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Indiana Kreitag, öen 7. August 1896. Jahrgang 19. Ao 331
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Editorielles.
Geometer F. O. Wegener von Seattle, der rayloS-unermüdliche Fürspreche? deS zum Tode verurtheilten BrauereiarbeiterS Crämer daselbst hat den bisher den Meisten haibmythisck erschienenen Alibi Zeugen Jack Quincy von Tacoma" zwar noch nicht aufgesunden, aber seine Spuren so nahe erforscht, daß man nun an dem nächstigen Erfolge Wegener'S, die Un schuld seine? Schützlings völlig klar ans Tageslicht zu bringen, glauben darf. Crämer sagte in seiner Vertheidigung, er habe geHort, daß sein Freund und Schuldner, Jack Quincy sich schon längere Zeit in den CaScaden-Gebir-gen aufhielte und öfters nach Tacoma käme. 3m Juli 1894 wäre ihm die sichere Nachricht von seinem Bekannten Charley gegeben worden, dah Jack damalS gerade in Tacoma an einer Spree" wäre. Nach mehrfachen, dergeblichen Versuchen, Jack zu finden, hätte Crämer ihn schließlich am 13. August 1894 in der Nähe deS LandungSplatzeS der Passagierdampfer in Tacoma getroffen. Jack hätte ihm sofort $35 alS Abschlag ans seine Schuld bezahlt und seine Freude ausgedrückt, Crämer getroffen zu haben, da er beabsichtigte in einem oder zwei Tagen, sobald ein erwarteter Brief ihm Nachricht brächte, von Tacoma fortzugehen, wahrscheinlich nach British Columbia, wo er Beschäftigung suchte, weil eS ihm in Montechristo, Wash. wo er den Sommer über gearbeitet hatte, nicht gefiele. Jack hätte ferner gesagt, er müsse noch einmal nach Montechristo gehen, um seine Arbeit fertig zu machen. Darauf hätten sich die Beiden getrennt. Crämer ist Abends um ca. 11 Uhr erfreut mit seinen 535 nach Hause gekommen Er hätte daS Geld seiner Frau gegeben und wäre sofort zu Bett gegangen und eingeschlafen. So weit Crämer. Am nächsten Vormittag (11. Aug 1894) ward er auf den Verdacht, am Abend vorher um ca. 8 Uhr die Frau Müller beraubt und ermordet zu haben, arretirt, und hat den Kerker seitdem nicht verlassen. Nun hat Wegener thatsächlich auSgefunden : daß Jack Quincy von Tacoma" in einem billigen Hotel in Victoria," B. C., viermal registrirt ist : 1) am 1. Juli 1892, mit fünf anderen Männern, deren einer, von Wegener aufgefunden, bezeugt, daß eS der Jack Quincy von Tacoma" ist, mit dem er selber in Tacoma von 189294 verkehrt hat; 2) am 16. August 189, also 3 Tage nach Crämer'S Begegnung mit ihm in Tacoma, wo er ihm sagte, er werde sich in einigen Tagen nach British Columbia begeben; in seinem Polizeiverhör am 14. August hat Cra mer daS so angegeben, zum Beweise seines Alibi'S; 3) am I.Oktober 1894 registrirte sich Jack Quincy als auS Montechristo ebenfalls in Uebereinftimmung mit CrämerS obigen Angaben; 4) am 7. Oktober 1895 als auS British Columbia." Wegener ist un nach den MinenDistrikten British Columbia'S abgereift, um den Jack Quincy dort zu suchen ES läßt sich hoffen, daß er nachdem er diese Spur entdeckt hat, den Mann, wenn er noch lebt, bald findet. GomperS zurechtgesetzt. Der Denver TradeS-Assembly lag daS Circular vor. welches GomperS von Stapel ließ, um den Arbeitern auf'S Neue einzuschärfen, daß die Gewerkschaften nicht antikapitaliftische Politik betreiben. Kaum dar daS Cireul verlesen, alS sich ein Sturm der Entrüstung erhob. Präsident John Bramwood machte GomperS in einer sarkastischen Rede so lächerlich, daß die Delegaten auS der Heiterkeit gar nicht herauskommen wollen, in welche. die beißende Satyre BramwoodS sie versetzt hatte. Auf Bramwood folgte Roady Kenehan, der General-Sekretär der internationalen Brüderschaft der Grobschmiede. Er beantragte, daS Circular solle an GomperS zurückgeschickt werden. Hq milto Aruftrong sagte u. A., Gom perS habe ihn, als er in New Sork ge wesen sei, dem Boß der republikani schen StaatSmaschine, ThomaS C. Platt und einer Menge anderer Poli t vorgefteyt und sich habei beno
men, als wenn er die ganze A. F. of L.
in der Westentasche mit sich herumtrage. Der einzige, welcher GomperS zu vertheidigen suchte, war C. L. Merritt, aber er entfesselte einen solchen Sturm der Entrüstung, daß er sich ohne aus geredet zu haben, niedersetzen mußte. Der Antrag KenehanS wurde schließ lich ohne Widerspruch angenommen. (Clevelander Volksfreund ) MWlhWe. Inland. Wetterbericht. Wärmere, schönes Wetter. Gest rige Temperatur : Mazimum 98 Grad, Minimum 70 Grad. Lucy Parsonö abgebrannt. Chicago. Aug. DaS Wohnhauö der Frau Lucy ParsonS, Wittwe deS im Jahre 1887 in Avondale gehängten Anarchisten Albert R. Parsons, wurde heute durch einen Brand zerstört. DaS Gebäude war sehr hübsch,' lag in einer der Vorstädte und repräsentirte einen Werth von $2500 bei voller Versicherung Frau ParsonS steckte heute Morgen einen Gasolinofen in der Küche in Brand und ging für einige Minuten in den Keller. AlS sie zurückkehrte, stand der. ganze Raum in Flammen. Eine werthvolle Bibliothek ging gleichfalls in Flammen auf. Cecilia Charles' Abenteuer. NewSork, 6. Aug. Fräulein Cecilia CharleS traf hier heute auS Havana ein, von wo sie den ihr nachstellenden Behörden mit Mühe entgangen wir. Fräulein CharleS hat über spanisch - amerikanische Fragen geschrieben und ist eine glühende J.nhängerin der kubanischen Insurgenten. Sie ging vor zwei Monaten nach Havana um die Situation im westlichen Theile der Insel zu ftudiren und hatte Empfehlungsbriefe an die besten Familien in Cuba bei sich, welche ihr eine treffliche Aufnahme sicherten. . Nach zweiwöchigem Aufenthalt in Havana trat sie eine Tour an, um die berühmte Militärlinie in Augenschein zu nehmen, und hatte eine Begegnung mit dem kürzlich gefallenen General ZayaS. Bei der Rückkehr nach Havana verwendete Fräulein CharleS einen Tag auf das Gefängniß in CabanaS, besuchte die Gefangenen vom Competitor" und bestand verschiedene Abenteuer. In Folge ihrer Thätigkeit erregte sie den Verdacht der Behörden, und eö wurde gegen sie ein Hastbefehl alS Emissärin der Revolutionspartei erlassen. ES gelang ihr jedoch sich der Verhaftung zu entziehen, indem sie aus einem Hause in den Vorstädten von Havana entschlüpfte, und meilenweit in brennender Sonnenhitze ohne Nahrung und 24 Stunden ohne Trank wanderte, und sich schleunigst einschiffte. Ausland. Kaffee gegen Hitzschläge. B erlin, 6. Aug. Zu den vielen auö Königsberg i. Pr. gemeldeten TodeSfällen in Folge von Hitzschlägen werden wieder 6 Fälle gemeldet. Der Magistrat hat sich der Sache angenommen und läßt an solche Arbeiter, die viel im Freien thätig find, Kaffee vertheilen, um den bei der großen Hitze verderblichen Genuß von Spiritussen zu verhüten. Taubenschießen. B erlin, 6. August. Große Ausregung herrscht in dem hocharistokratischen mecklenburgischen Seebade Doberan. ES ist nämlich einem dortigen Gendarmen gelungen, die Theilnehmer an den daselbst zu veranstalteten Taubenschießen zu ermitteln und anzuzeigen. Der StaatSanwalt hat gegen diese Herren, die sämmtlich dem Adel angehören, die Anklage wegen Thierquälerei erhaben. Unter den Theilnehmern soll sich auch der Großherzog incognito unter dem Namen eineS Grasen Schwerin" befunden haben. nM Zum Th orner Landeöverrath. Berlin, 6. Aug. Um die unter dem Verdacht deS LandeSverrathS in Thorn verhafteten Personen scheint eS nicht gut zu stehen. DaS gesammelte
N,m,iniat,kiI mukl ankerst aravirend
y r I i ' lk . . U.1. A.Mt.lX.i MtK ciu, ucnn wie qcuic yirnuvu uiv, sind die Verhafteten nach Leipzig tranSportirt worden, um ihre Prozessirung vor dem Reichsgericht zu erttarten. - Prof. Mendel in St. PeterSbürg. Berlin, 6. Aug. Der Berliner Vorwärts" sagt, daß Prof. Mendel, Spezialist für Geisteskranke, nach St. Petersburg abgereist sei, wohin er von der kaiserlichen Familie berufen worden. Berlin, 6 Aug. Professor E. Mendel, von der hiesigen Universität, ist von dem Sommerpalast deS Zaren zurückgekehrt. Derselbe war vom Hcsmarschallamt deS Zaren dorthin berufen worden, wahrscheinlich um sich darüber auözusprechen, ob eö für die Zarina. die ihrer Entbindung entgegensieht, noch rathsam sei. die vom Zaren geplante Auslandsreise zu unternehmen. Die Unruhen in Spanien Madrid,. Aug. Allgemein ist man jetzt der Ansicht, daß die Unruhen in der Vrovinz Valencia aus der UnZufriedenheit der Bevölkerung über die Unfähigkeit der Regierung, den Ausstand in Cuba zu bewältigen, hervorgehen. Die neuerdings nothwendig werdenden bedeutenden Verstärkungen der Armee in Cuba legen daS beste Zeugniß von der wachsenden Macht der Insurgenten ab, und die allgemeine Unzufriedenheit wird noch durch die Berichte der spanischen Soldaten, an ihre Angehörigen gesteigert welche nicht genug über die Entbehrungen und Mühsal und Krankheiten, über die Unfähigkeit der Leitung, die unregelmäßige Löhnung etc. berichten können Unter solchen Umständen fällt eS den kubanischen Agenten nicht schwer, einen VolkSaufstand zu Stande zu bringen, und sie schüren unablässig die Flammen deS AufruheS. Dazu kommt, daß die Republikaner die Gelegenheit gleichfalls benutzen, Propaganda für ihre Sache zu machen, und diese gemeinsame Bewegung macht schnellere Fortschritte, als die Regierung zugeben will. Die Präfekten haben bereits die strengsten Befehle erhalten, alle Demonstratioven nöthigenfalls mit Hülfe deS Militärs zu unterdrücken, und viele Confllkte sind bereits zwischen den Aufrührern und der bewaffneten Macht vorgekommen, bei denen auf beiden Seiten Verletzungen vorkamen und viele Verhaftungen vorgenommen wurden. Die Landstraßen in Valencia werden von Gendarmen abpatrouillirt, und selbst in Madrid erwartet man Unruhen, da eS nicht an Zeichen der UnZufriedenheit fehlt, und klar ersichtlich wird, daß die Aufreizungen gegen die Ver. Staaten als die Quelle alleS Uebels nicht mehr ziehen wollen. In einer Fabrik bei Valencia haben die Behörden Waffen und Munition gefunden und ähnliche Vorräthe find vermuthlich in der ganzen Provinz versteckt. Die Waffen tragen auöländische Fabrikstempel, woraus sich ergiebt, daß sie eingeschmuggelt find. Die spanischen Behörden machen Amerika, wie gewöhnlich, sür die Unruhen verantwortlich und beziehen sich darauf, daß an der Spitze deS jüngsten AufstandeS Dr. Bernardo Toledo, anangeblich ein amerikanischer Bürger und Bruder eineS kubanischen JnsurgentensührerS, stand. Von seinem Hause auS sollen Geld, Waffen und Munition vertheilt worden sein, und in seiner Wohnung fand man Briefe auS Amerika, Cuba und Argentinien, auS denen sich ergiebt, daß die Führer der Cubaner den Ausstand geleitet haben, und daß die Bewegung eine weitvetbreitete ist. Von gewisser Seite wird versucht, die Masse gegen die Protestanten auszureizen, als welche alle Amerikaner bezeichnet werden. Die kubanische Agenten suchen jedoch diesen Bemühungen entgegenzuwirken und stellen namentlich die alberne Erfindung in Abrede, daß die amerikanische Regierung Spanien am Ankauf von Kriegsschiffen zu hindern suche. - OchiNS.Nachrich.eu. Angekommen in : Soutchampton: Spree" voq New Jork nach Bremen. Genua: Kaiser Wilhelm von New Aork.
j Liverpool : Corintha" von I oan-
jvivn. Boston: Sylvania" von LiverPool. Philadelphia: Niederland" von Antwerpen. New Jork: Thinvalia" von Copenhagen. Q u e e n S t o w n : Adriatic" von New York. , allerlei. Eine Stadt nach dem Herzen der Prohibitionsfanatiker wurde Phoenix, Ariz., weil es dort keine Brauerei gibt, allein es kamen bedeutende Quantitätm des edlen Gerstensaftes dorthin. Im verflossenen Monat betrug der Bierconsum 15 Eisen bahnwagen-Ladungen und in dem laufenden Monat ist derselbe durchaus nicht zurückgegangen. Die erste Anwendung des drakonischen Gesetzes von Connecticut, dem zufolge dreimal rückfällige Verbreche? für unverbesserlich erklärt und nach Verbüßung ihrer Strafe weitere 25 Jahre hinter Schloß und Riegel behalten werden können, ist dieser Tage in dem Falle eines gewissen George A. Minor geschehen. Der Bursche befindet sich jetzt im Gefängniß von Wethersfield. , Die zurZeit imVaubegriffene stählerne Bogenbrücke über den Niagara-Fall wird nach ihrer Vollendung eine der größtenBrücken der Welt sein. Sie wird zwei Etagen haben. Die obere ist für Eisenbahnzüge bestimmt, die untere für Wagen, Fußgänger u. s. w. Die Spannweite zwischen den beiden Endpfeilern beträgt 650 Fuß. Zum Bau der Brücke werden 5.560.000 Pfund Stahl verwandt. In dem Schaufenster einer Apotheke zu Nicholasville, Ky., hat ein gewisser Gorden emen menschlichen Schädel aufgestellt, um den Halbkreisförmig verschiedene tödtliche Droauen aufgehäuft sind. In der Mitte des Halbkreises stehm die Worte: Alles in diesem Fenster ist Gift!" Bon sonstigen Giften-.kann mairin dem Fenster autzerdem noch sehen: eme Clgarette, welche zwischen den. Kinnladen des Schadeis hervorragt, ferner em Packet Spielkarten, Würfel, ein Quart Whisky und ein Quart Wein. Die Namen der Dichter Gothe und Schiller sind in Süd-Caro-lma sehr gut vertreten. In HamptonCounty wohnen mehrere Familien Namens Gothe, und giebt es dort soaar ein Gölhe Township. In Hamburg, dem kleinen Städtchen, Augusta gegenuder, am Savannah-Flun, sind die Schiller ansässig. Man findet in allen Districten Süd-Carolina's Bewohner mit echt deutschen Namen, deren Trager freilich nichts mehr wissen von Deutschland, txnn ihre Vorfahren sind schon vor über hundert Jahren nach Süd-Carolina gekommen. Nicht mehr iung an Jahren. aber gelenkig wie ein Springinsfeld von 16 Sommern ist Frank Pickering in Saco, Me. Auf einem im genannten Orte abgehaltenen Volksfest wurde auch ein Wettklettern arrangirt und zu diesem Zwecke ein 65 Fuß hoher Mastbäum errichtet. Um den jungen Burschen zu zeigen, daß er es an Gelenkigkeit mit ihnen allen aufnehme, kletterte der Mann wie ein Eichhörnchen den Mast in die Höhe, befestigte an der Spitze emeFlagge und glitt dann blitzschnell hinunter. Frank Pickering ist ein Knasterbart von über 60 Jahren. Endlich ut sie da. unsere alte Freundin die Seeschlange! Wie gewöhnlich hat sie sich im Long Island Sunde, dessen Bewohner einer bedenklichen Art von Feuerwasser yuldigen, gezeigt und der LeuchtthurmAufseher Theodore Judson von Stratford erhebt Anspruch darauf, sie zuerst gesehen zu haben. Judson behauptet, daß die Schlange mindestens 200 Fuß lang war und ihr Haupt an 20 Fuß über die Wogen erhob. Mit einer Geschwindigkeit von 25 Knoten in der Stunde durchfurchte der Leviathan das Meer. Soweit Capt. Judson's Mittheilung. Der Biedermann muß übrigens gute Kinder haben, denn sein Sohn Henry wie seine Tochter Agnes sind bereit, die Aussagen ihres Münch-hausen-Papas mit einem Afsidavit zu corrobonren. Die Kunde von einer Millionenerbschaft, die einen stark märchenhaften Beigeschmack hat, kommt aus Williamsport, Md. Die daselbst ansässigen Nachkommen von Peter Dunkel wollen Beweise erlangt haben. daß sie Anspruch auf ein drei. Mlllignen Dollars betragendes, Vermögen haben, das John Daniel Dunkel, der Vater von Peter Dunkel, daselbst hinterlassen hat. Letzterer soll aus religiösen Gründen Deutschland verlassen und Beweise für seine Abstammung von John Daniel Dunkel seinem Sohn Peter hinterlassen haben, der in Fork, Pa., beerdigt liegt und in dessen Sarg, wie sich jetzt angeblich herausgefteöt hat, die Familienchronik und andere Dokumente eingeschlossen wnden sind. Die Geschichte klingt zu romanhaft, als daß man sie ohne weitere Beweise glauben könnt?, :
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Fröhiat)? vom BntStanz und SlervöfitSt befalle. Ihre ganze rechte Seit, war aesibllo und beinahe gkUhmt. W unsulttnen einen Arzt und dieser c 'iv r 7-r atv Vr."'C IMiTSU verschrieb Dr, Mile' Restorative Nervine. Sie nahm drei Flaschen, ehe wir irgend welche bestimmte Zeichen von Besserung wahrnahmen, aber dann besserte sich ihr Zustand sehr schnell und meiner Ansicht nach ist sie jetzt völlig hergestellt. Sie hat neun Flaschen Nervine eingenommen, aber sonst keine Medicw irgend welcher Art. nor, Ind.. 5. Jan. 189 H. W. Hofietter. Lerzte verschreiben Tr. MileS' Heilmittel, weil e bekannt fiud üli bat Ergebnis langjährig Praxis uud rsahrungen eine? der glänzendsten Mitglied ihre? CtavdeZ. und von erfahrenen Chemikern aena nach den in seiner PraxiZ gebrauchten Vorschriften de r. MUe zusammengestellt sind. 5iu haben bei alle &hnh.f,rn CifmiW r;. , 2)1. MileS' Buch über daS tr) und die Nerven. xji . aiiies Aieiucai to., r-l kHri, XHCL Dr. MileS' Heilmittel machen gesund. In Ä-regnaao v e i Berona starb vor wenigen Tagen ein alter Advocat. dev vier Kinder hinterließ. Diese hatten bisher kümmerlich genug gelebt, eine Tochter hatte sich sogar als Dienstmagd verdingen müssen, weil der alte Vater Nichts hergab und auch wenig zu haben schien. Als man aber nach seinem Tode seine Bureaus durchsuchte, fand man an' verschiedenen Stellen verborgene Sparkassenbucher und Obligationen, die zusammen ein Vermögen von 800.000 Lire darstellen. Bis dahin hatte der Geizhals es verstanden, diese Schätze geheim zu halten, sowie zw Schubladen voll Cigarrenstummeln, die er, wer weiß wo, nach und nach aufgelesen hatte, um sich in seinen alten Tagen die Sorgen damit hinwegzurauchen. ElnpelttlrcherVorgana spielte sich bei einer kirchlichen Trauung in einer protestantischen Kirche von Halle ab. Ein Fleischer hatte sich mit seiner Braut standesamtlich verbinden lassen, und gleich darauf fand auch die kirchlicheTrauung m der Neumarktkirche statt. Der trauende Geistliche, Hilfsprediger Freybe, hatte seine Rede gehalten, die Ringe waren gewechselt, das bedeutungsvolle Ja" war gesprochen und nun sollte das Brautpaar niederknieen, um den Segen zu empfangen. Statt aber niederzukrneen, that der Bräutigam eme Aeußerung, die bekunden sollte, daß ihm der Trauact etwas umständlich vorkam, verschwand von dev Seite seiner Braut und verließ die Kirche. Die Braut war so erschreckt und aufgeregt, daß sie, einer Ohnmacht nahe, in die Sakristei geführt werden mußte. Der Fürst von Montenegro scheint ein Peter der Große eil miniature zu sein. Nikiw ist ein sehr temperamentvoller Herr, der seme Montenegriner zu nehmen weiß. Um sem Landchen auf eme höhere Stuse zu heben, hielt der Fürst es für evforderlich, daß seme Montenegrmer sich auch dem Handwerk zuwenden. Er stieß aber hier auf große Schwierigleiten, da die stolzen Söhne der schwarzen Berge es von jeher für entwürdigend gehalten haben, ein Handwerk zu betreiben. Der energische Fürst begann trotzdem zunächst mit der Einfuhrung deZ Schmiedehandwerks und baute Schmieden, aber wie er auch bat und befahl, keiner seiner Unterthanen wollte die Schmi:dekunst erlernen. Da ging der Fürst selbst in die Schm ede und hantirte dort einen ganzen Tag herum, und am anderen Tage fanden sich viele Montenegriner, die sich bereit erklärten, das Schmiedehandwerk zu betreibm. Noch schwieriger war die Einführung des Schusterbandwerks. Alle Mittel, selbst väterliche- Züchtigungen. blieben umsonst. Da ent schloß sich der Fürst, auch einen Tag den Schuster zu spielen; das Volk gevieth in Verzweiflung, daß der Fürst sich so erniedrigen wolle. Man .bat ihn auf den Knieen, von seinem Vorhaben abzustehen.und rief ihm schluchzend zu: .Lieber haue uns Alle durch, aber erniedrige Dich nicht." Der Fürst aber blieb fest und spielte den Schuster. Damit hatte er sem Ziel erreicht; viele Personen erklärten sich jetzt bereit, sich mit der Erlernung des Schusterhandwerrs zu vetleaen. 'HM Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Husten, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken enfieht durch zu viel Saure m Blut. Hood'S Sarsaparilla Heilt RtzeumatiSmuS. Ho o d'S y illen sind die beste Abführ-und Leber-Medizin für gamiUengebrauch. 25,
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