Indiana Tribüne, Volume 19, Number 320, Indianapolis, Marion County, 6 August 1896 — Page 3

C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania Ät,. (Hat wird auf Wunsch angcwandl.

Dr. C. R. Schaefer, 5örzt und Svirurjz, No. 430 Madison Ave., nahe Morris Straße. Tpreck.'iunden: i' Uor Morqens. 2 Uhr achmitt.ig. lv nur viucno. Telephon Dr. Leonli. Bell, deutscher Arzt, Ecke (Saß und Ohio Ttrasze. vrattiztri gememichaftlich nut sän Bater Dr. uido Vell. . ormtktag 10 1 Nhr. p?kÄund?n. iin. Dr. THEO. A. WAGNER No. m i?kord Delaware Str. Sprechstunde : 9 10 lldr orm.; 1 4 Ur :,:achm.: Sonntags: nur VN. Telvk0N 84R Mdi M Piiln - Zähne so gut wie GoldEs verhindert daß der Gau mcn mit dem Rubber, in Be rührung kommt, so daß die schädlichen vsfekte desselben verhinder! werden. Tafts Dental Farlors, 25 West Washington Str.. Ter ,l!(Wi" Ctfice acacnüber. Dr. I. Bttylcr, 120 Gst PlcCnrty tr. Sprechstunden : 8 bis f Uhr Vorm. ; 2 bis 3 Uhr Nachm.; 8 b's 9 Uhr Abends. Telephon 144C S.vrkchstunden : TonnkazS nui Bvrmittaa. Dr. I. 21. Ttttcliffc, Kelch isttat sit aucMi ülich mit zvundäLztlicken sZauen und mit ridlccbt- und llnnfi anthaten. No. 9. Ost Market Straße. Osnce.TtunKen: i bis 10 Uhr 'orm. 2 bi 3 Udr 'Kaiirnt. Sonnlaa-z ausgenommen. 3clc vhon 1141. Injektion. ( inc permanente .Qut der "irlnniftgftf n Fälle rin lonorrh? und Oiieci, aranurt in ron 3 d5 6 Xaam; keine 5 andere VeKa, lunz nötdig. und ebne die an, ekelnden Wctuitate be ianebmeti Vbii u 2 tebe. (iopaida od,r Mandelöl. I. jerre So. 4 (tou'4 Nachfolger), pol"-ker.Paxi, Ber. t taust vo allen Truggiüen 2 Unsere vollkommene Sv?'k, frei mit jekrr??'ae. Makßt keine Flecken, öerhütrt Ttrikturen. .ll Dri,'pr und friutfUifc in 1 fcii 4 Taaen. ftrSgi 2i?rüttcr.i bafir Ufrlanbt bei 5rjrtft für Jl.OO. Man sitreifir: MALYOOR M FG.CO.. UfCASTCR. OHIO. Dach Material. T. F. SMITHER. Händler in ziikSdach-Matrrial, 1- und z-ply iKcabq tfooflna. wasserdichte Eheeting, feuer, festem ALvhalt'il. Strohpuppe. Tack und Metall Farben :c. :c. Office: 109 West Vkarylanv Strafte. Telephon 8C1. 35 a rft b f C t ? t. fähige und deranlworllich: Tackdecker. Kies dächer. Trinidad und ilsonite ApbaltTäcker. Alle Arten (lompisittonS'Tächer mit bestem Ma. terial. Otfice: No. 109 ; Aard : 180 W. Marylandstr. Telephon 8sil. Indianapolis, Ind. Theodor Stci, wtracter oi Titles, tzcke Market nnd Pennsylvania Str. Tue Lemcke, Suite 229, eine Treppe hocb. Telephon 17). Indianapolis. ' X7 Telephon 12G9. Unterstützt die M0N M , betriebe von Union Üaschmädchen. No. 133, 140 und 142 Virginia Avenue. K. Soinorviile. Manager. Adolph IFrcy, (Ol J Frccdom Right.) Notary rul)lic, Translator, Correspomleiit etc. No.196 Ehzabetb Stret. Take Blake St. Car 5 SVEÄTSJRACE MÄRks" nliA tnl Ut 1 1 inUL ITIriAsX'i . r m m w - t 1 " Ä LrUr r man i v CAK I OBTAIN A PATENT? For prompt nswr and n bonest opinion. wrlte to AI U N N V CO.. who hftTe hnd nearly östy yeari experlence In the patent bosir. Commanications Btrtrtly conf?1f nttal. A llnnnbnoli OI Im formatioa conoriiiiii l'ntrnti and bow to Obtain them nent frc". Aly a ratalogue of meeban leal and acicntiUo IxMikM nt sree. . fatents taken tnrongb Munn et co. receir gfeci'ül notieein th SrirrtUic Aitirrirnn. and tbna are braucht wkIpIt beforethe publtcwitb ont cont to tbe inTpntor. This splendid paper, Imatd weeklr, elegant lyillntrntc1. baa br farthe larpest rirculation f any acientinc work In tbe world. 83 a year. Sample roi'iea eent free. Baildlnif K-Iition, monthly. $2JMm year. Plngle coptea, U!i cents. Kvery nunilKr contalna beutllul platea, in colora, and ihutvraphs of oew bousA. witb plan, enablini; luillers to Bhow tb laj t detl(rns and neoure contracts. Addrens iJ!. A (?o. Nkw Vork ;mi Rkoauwat Pfinoo.no , Mr 1t Mng m1. b? John K Uao4jwin.Troy.N.V.it work fjr. Kratler, yom m.T not nak marh, bul . ran tmtrh y "ii quick ly how toraa fr" in fite It kt th irt, lad ,, yoa f. on. h.nU wir, all f. In any wut ol mw, yiu r.a eomninin at butr, pri. -.iig all uur tim.,or z.. r. mumenta onl to tu. wuck. All ia n.w. Umt .y fei I.M. t mrrwerker. W. atart yo, furnl.hii ( ...tTthmc. EABII.Y, bl EKML lMnr4 PIU U.alü kUEK. Adttnaaatoo tuava rvftXLAU tutv

-

siSf

W&

nn r tf&ö ' MBmsw ! vQs Lll ZvzFM li-fei .r SStrrtn

, I "

A

Gefährliche Pfade.

Roman von M. Schoepp. (Fortsetzung und Schluß.) Was thun? Bis tief in die Abendstunde hinein saß er in dem Hotelzimmer an dem nüchternen Schreibtisch und merkte nickt, daß es dunkel geworden und daß er allein war. Er hatte ja Gesellschaft, eine schreckliche, unheimliche Gesellschaft: Die Erinnerung! Was hatte ihn hinausgetrieben aus dem heimathlichenHause seinesOheims, wo er einst an der Seite Trautens, feiner Braut", der Geliebten seiner Kindheit, als Herr und Gebieter zu schalten gedachte? Vor sich sah erTrautens Vater, den strengen Chef derFirma Schlüter: sein Körper bebte vor innerer Erregung, die Fäuste ballten sich so war ihm auch Traute heute entgegengetreten. Und sein Vergehen? Verführung hatte den heißblutigen Jüngling umgarnt, die dumpse Eomptoirluft erstiäte seinen sprudelnden Lebensmuth, er mußte hinaus, es den glänzenden Cavalieren gleichthun die wachsenden Ausgaben, die Schuldenlast wollte er mit kühnen Spekulationen decken, hinter dem Rücken des Oheims, aber auf Nisiko der Firma. Da. noch ehe er den erhofften gewinnbringenden Coup ausführen konnte, kam Alles an den Tag unlautere Speculationen das Haus Schlüter! Trotzig stand Peter vor seinem Oheim, nicht ein Wort, eine Bitte um Verzeihung kam über seine Lippen, als ihm Trautens Vater für immer die Thüre wies. ihm. der Schmach des Hauses!" Aber draußen rannen heiße Thränen über desJünglingS Antlitz er wußte, was er verloren. Niemand im Schlllter'schen Hause außer dem alten Redlich kannte den eigentlichen Grund von Peter's Verstoßung. Alle bedauerten ihn. Peter Alsen aber ward von Stund an ein Anderer. Glühender Haß gegen seinen einstigen Wohlthäter brannte in seinem Herzen Rache schwur er dem ganzen Hause Schlüter. Nur die Macht dazu erst erringen, die Macht durch Geld! Und nun begann das wilde. rücksichtslose Jagen nach Erwerb, gleickviel um jeden Preis! Da tauchen sie auf. die Gestalten der gramgebeugten Mütter und verzweifelten Töchter mit den thränenüberströmten Gesichtern wie er sie hart von sich sößt. wie sie ihn umsonst um Barm Herzigkeit anflehten. Männer hatten ihm geflucht, als sie ihm ihr Hab und Gut für seine früheren Gefälligkeiten verschreiben mußten, um wenigstens ihre Stellung zu retten und wohin er ay. veaeanetkn uim orovenoe Vliae, wohin er sich wandte, drehte man ihm verächtlich den Rücken. Der Wucherer hatte keine Freude und die ihn noch grüßten, mußten es, weil sie vor ihm zitterten. Und dieses Leben wieder beginnen? Jetzt, nachdem er empfunden, welch' ein hohes Gut der Menschen Achtung ist? Nachdem er hier wie ein lieber Freund und nicht wie ein Ausgestoßener behandelt wurde? Von Neuem gehaßt und verflucht werden und wei ter hassen, weiter lugen und weiter wuchern für Wen? Ganz flüchtig dachte er einmal an Elise Lüttgen und lächelte dabei. Wie empört sie über ihn sein wird, wenn sie erfährt, wer er ist. Wie sie die Abschiedsstunde verwünschen wird! Es war ganz dunkel geworden; der einsame Mann hatte die Arme auf dem Tisch verschränkt und seinen Kopf daraus gelegt. Er träumte von Traute und einem verfehltenLeben. Er träumtc von seiner schuldlosen Kindheit und der zärtlichen Liebe eines edlen Man nes. Und von Schuld von Untergang und von Verzweiflung DaS ist zu schrecklich! Das tödtei mich! Dieser Mensch! Machen Sie mir Umschläge, Werner das ist mehr. als ich ertragen kann. Zwei Hiobsbotschaften an einem Morgen; Mon dieuj Wie soll ich das aushalten!" Frau v. Nabeneck lag zammernd auf ihrer Ottomane und rang die Hände. Da hat sich der Mann erschossen. Der einzige Mensch, der m.ich verstanden hat und mit dem man mal sprechen konnte! Und die Melanie verlobt sich hinter meinem Rücken mit meinem Hauswirth. 1'err!d.e!'Jch begreife es nicht. Ich kann's nicht fassen! Warum hat er sich todt geschossen? So lassen Sie mich doch endlich in Ruhe, Werner! Was soll ich denn mit den nassen Lappen? Umschläge? Werner. Sie sind wirklich einMusterwerk derSchöpfung! Bei dieser Temperatur ich friere, daß meine Zähne klappern und kalte Umschläge! Legen Sie mir lieber mein schwarzes Krepkleid zurecht wenn man schon in den sauren Apfel beißen muß, soll es wenigstens anständig geschehen. Hinter meinem Rücken! Du hättest auch dieAugen offen halten können, Leonie! Steht denn nicht da, warum er sich todtgeschossen hat?" Nein. Mama aber nein, das ist doch wunderbar! Hör nur mal" und sie las die Berichtigung des Barons Bellinghausen vor. Siehst Du, Mama! ich sagte gestern gleich" Die alte Räthin hatte die Augenbrauen sehr hoch gezogen und auch ihre gefürchtete Ruhe wieder völlig erlangt. Ich war davon überzeugt. Kind. Wenn mein schrecklich! künftiger Schwiegersohn hier'gewese'nhalteDich bereit, damit wir Elise Lüttgen einen Gegenbesuch machen und gleichzeitig bet der Baronin Bellinghausen vorsprechen. Ich werde das Frauchen protegieren. Wenn wir in der Gesellschaft nicht zusammenhalten, werden wir niemals eine Macht bilden. Vielleicht kann ich unsere theure Durchlaucht bestimmen, die Bellinghausen zu empfangen." ' , Na ja. Mama," meinte Leonie gleichgiltig und setzte sich mit ihrem Tischläufer an's Jenver. Und backte

dadet, wie praktisch Melanie vocy war Die Nachricht von Alsen's Selbstmord hatte die ganze Stadt in Aufregung versetzt, die Bewohner des Hauses Schlüter geradezu erschüttert. Als man ihn todt und starr auf einer Bahre brachte, hatte sich ein Jammer im Hause erhoben. Schluchzend hatte sich Traute an ihres Mannes Brust geflüchtet und er sah seltsam ergriffen auf das im Tode fast verklärte Antlitz: Die Majestät des Allbezwingers thronte auf der bleichen Stirn. Hermann drückte dem Todten die Augen zu und dachte schaudernd, daß er gestern selbst bereits mit einem Fuß im Grabe gestanden. All' das Leid, was Peter ihm im Leben zugefügt, hatte der Tod gesühnt. Und ebenso dachte Graf Holten und fand Frau v. Lüttgen's Entschluß, zur Beerdigung zu bleiben, correct. In dem großen Saal hatte man die Leiche aufgebahrt; schwarzer Flor verhüllte die Wände, Palmen und prachtvolle Topfpflanzen schmückten den düsteren, vom Kerzenlicht erhelltenRaum. Zu Häupten des Todten kniete Frau Schlüter; ihr weißes Haupt lag auf der Brust ihres Lieblings und ihre zitternden Hände hielten die kalte, starre Rechte. Nur sie war bei ihm. Und hatte nur den einen Gedanken, daß sie bei ihm bleiben müsse, damit er nicht so allein sei. Es wurde eine großartige Leichenfeier. sozusagen eine Nehabilitirung der Bellinghausens. Sogar der Hof hatte einige Equipagen geschickt und die Anzahl der Kränze war fabelhaft. Es berührte allgemein versöhnend, daß der Verstorbene sein beträchtliches Ver-

mögen den Wittwen und Waisen dieser Stadt hinterlassen. Am Abend war Elise v. Lüttgen abgereist. Die Woltaus saßen noch in Trautens Salon und wollten Alles ganz genau wissen; dabei warteten sie auf Helene, die unbegreiflicherweise nicht mit ihnen zurückgekehrt war. An dem frisch aufgeworfenen Hügel kniete sie und hatte das Grab mit ihren Armen umfaßt und dasGesicht auf den kühlen Sand gelegt. Ihre Thränen waren versiegt. Still und leblos lag sie da. Das Grab war das Grab ihrer Jugend, ihrer Liebe. Ein einzig Sonnenblick hatte ihr nüchternes Leben erleuchtet und der war so blendend gewesen, daß sie. nucl er verschwunden, nur Nacht um sich sah. Hermann hatte sie hier gefunden; die allgemeine Vesorgniß hatte auch ihn angesteckt und er war gegangen sie zu suchen. Auf seinen Armen trug er die Besinnungslose in den Wagen und stellte sie unter Trautens Schutz. Er unterstützte ihre Bitte, das Mädchen für einige Zeit bei ihnen zu lassen, was auch zuletzt widerwillig gewahrt wurde. Diesen Abend verbrachten 5)ermann und Traute in dem Zimmer der Matrone. Arm in Arm hatten sie ihr gegenüber gesessen und jedes Wort, das gesprochen wurde, zeigte dieVemühung, das Bittere und Herbe der Vergangenheit vergessen zu machen. Als die elfte Stunde herangerückt war, erhob sich Traute. Nun ist es Zeit, Hermann Großmutter braucht Ruhe." Und sie beugte sich über die alte Frau und küßte sie zärtlich. Da stand auch er auf und ein warmer Blick streifte die beiden Frauen. "Gute Nacht Großmutter!" sag? te er innig und drückte ihre Hand an seine Lippen. Hermann!" flüsterte Traute mit feuchten Augen. Und Frau Schlüter zog seinenblonden Kopf mit beiden Händen herab und küßte seine Stirn. Mein Sohn!" murmelte sie. Nun wird das Glück einkehren im Hause Schlüter." (GnbO Auf dem Freihof. Roman von Anna Harten st ein. (Fortsetzung.) Das Geschäft des ruhigen Veobachtens schien er aber zu verstehen. Ohm den Ausbruch der Gereiztheit seines Nachbars zu brachten, sah er unverwandt auf das Gesicht des Freihofers. Dabei hatte sein Blick, verschärft durch die Gläser des goldenen Klemmers, etwas ruhig Prüfendes, wie der Forscher das Object betrachtet, das ihn zu einer Erkenntniß führen soll, aber auch etwas Gespanntes, als sei nicht , nur das Intellekt, sondern auch das Gemüth bei dieser Prüfung b:theiligt.ünd als fürchte dieses, durch ein ungünstiges Resultat sich selbst weh zu thun. Und in der That glitt ein kaum merkliches Zucken um die feinen, von einem kräftigen schwarzen Schnurrbart überschatteten Lippen. Der Bürgermeister hatte bei jener Rede des Freihofers nur leicht den Kopf geneigt und unablässig den kurz gestutzten Kinnbart gerieben. Die Aeußerungen des Unwillens schienen 'ihn ebenso wenig wie den Roller zu berühren, aber er heftete, als jener geendet, das Auge ruhig und scharf auf ihn. Sie werden nach dieser Erklärung vor weiterer ' Behelligung sicher sein, Herr Roller. Ich wünsche Ihnen aber, daß Ihre Traditionen trotz des kleinen Risses, den sie schon haben,' nicht vollends zusammenbrechen mögen.denn nicht wahr, Sie sind der jüngste Sohn des weiland Fürchtegott Daniel Roller?" - ---- Als habe er 'einen Faustschlag erhalten, so schlug jäh das Blut dem Freihofer in's Gesicht, um in der nächsten Secunde einer fahlen Blässe zu weichen,' und der Stadtrath Humprecht hatte vorhin den treffend sten Vergleich gebraucht unter den buschigen Brauen glühte es unheimlich auf wie in den Augen eines tückischen, gereizten Stieres Hatten sich die Worte des Bürgermeisters in die Seele des Mannes eingehakt? Hatte der Freibofer trod des ehernen Panzers seines

l

Stolzes eine Lmdblattstelle, wo er schwer zu verwunden war? Doctor Freygang hörte nicht auf die erregte Debatte um ihn herum, er sah nur immer noch, wie die Erschütterung t dort in dem scharf markirten Gesicht nacyzltterle, und von ceuem zog es wie der Schatten widerwärtigen Empfindens über die offenen ernsten Zi' ge. Und dann flog sein Blick wie magnetisch angezogen hinunter an das andere Ende der Tafel, wo eben ein langer hagerer Mann sich von seinem Sitz erhob. Er hatte graues, sehr sorgfältig gescheiteltes Haar und das glatt rasirte, etwas pergamentfarbige Gesicht zeigte ein wohlwollendes Biedermannslächeln um die dünnen Llppen, aber es war ein höhnischer, böser Blick, mit dem er dem Freihofer nachfah, der sich mit wuchtigen Schritten entfernte. Als sei mit des Rollers Fortgehen der Damm gebrochen, so brausten nun die Schmähungen, die Aeußerungen des Grolls und der Entrüstung wis ein gewaltiger Wogenschwall an dem Ohr des Doctors vorüber. Für Freygang hatte die derbe, ja grobe Art, die durch den Dialekt, in den einige der Herren unwillkürlich fielen, verschärft wurde, etwas Verletzendes. Er erhob sich. Ich begleite Sie. Herr Doctor", sagte der Bürgermeister, anscheinend froh, den Kampfplatz, auf dem er eine so empfindliche Niederlage erlitten, verlassen zu können. Der kleine Stadtrath Humprecht sprang ebenfalls auf. Ich gehe auch mit, war haben ja einen Weg. Mir schmeckte ohnehin heute kein Tropfen Bier mehr." Der Mann mit dem pergamentenen Gesicht nahm in demselben Augenblick seinen Hut vom Haken, als auch die drei Herren sich zum Fortgehen anschickten. Er strich dabei dicht an dem Bürgermeister vorüber, und Doctor Freygang hörte,, wie er mit halblauter, sanfter Stimme zu ihm fagte: Nur Geduld, Herr Bürgermeister will der Alte nicht, wird der Junge um so eher kirre." So? Nun. das müssen Sie ja wissen. Wir haben aber mit solchem Kirmachen nichts zu thun, Herr Harnisch," gab der Bürgermeister mit unverkennbarer Verachtung in Ton und Blick zurück. Und Doctor Freygang erwiderte den Gruß dieses Herrn mit einer Zurückhaltung, die hart an die Grenze der UnHöflichkeit streifte. Sie haben diesen Menschen, den Roller, wieder viel zu sehr mit Glac6Handschuhen angefaßt," brach Stadtrath Humprecht hitzig los. als sie aus dem Dunst der Gaststube hinaus in die reine, milde Luft des Spätsommers traten. Zwingen können wir ihn nicht," entgegnete der Bürgermeister. Aber von dem hohen Pferd seiner ehrenhaften Grundsätze konnten Sie ihn leicht herunterreißen. Von der Enthüllung seiner Spekulation, die er mit solcher brutalen Dreistigkeit, solch frechem Stolz auf seine Pfiffigkeit uns in's Gesicht warf, noch ganz abgesehen, aber da erdreistete sich dieser 'Mensch uns Belehrung zu geben über das. was er unter Ehrenhaftigkeit eines Mannes versteht und hat selber keine reine Wäsche " sprudelte der kleine Mann giftig hervor. Aber Herr Stadtrath " Ach was, Herr Bürgermeister! Man müßte ja ein Oelgötze sein, wenn einem da nicht die Laus über die Leber laufen sollte! Und hab' ich etwa Unrecht he? Können Sie's leugnen, wenn ich sage, der ganze Freihofer und sein Freihof dazu, so wuchtig sie dastehen, sind kernfaul he?" Was soll das heißen, Herr Stadtrath?" frug der Doctor, der schweigend neben den Herren hergegangen war. Der Bürgermeister sah ihn von der Seite an. Wav es nur das zitternde rothe Licht der aufstiebenden Cigarrenasche, die der Doctor eben mit dem Finger wegschnippte, was seine Züge wie in zuckender Bewegung erscheinen eß? Haben Sie im Löwen" die Frage gehört, die ich an den Freihofer stellte." frug er, ehe der ?tadtraty antworten konnte. Ja. aber so frappirend mir ihre Wirkung auf den Freihofer erschien, so bleibe ich doch über den Zusammenhang im Dunklen. Ich habe mich allerdings bis jetzt wenig um die VerHältnisse in Ihrer Stadt und die des Freihofes insbesondere bekümmert. Was bedeutet, wenn ich fragen darf, der Riß in den Traditionen" der Roller?", Der kleine, noch vor Aufregung puftende Mann wollte sogleich wie eine geladene Kanone losschießen, aber der Bürgermeister, legte mit einem nicht mißzuverstehenden: Bitte, mein lieber Stadtrath " die Hand auf die Schulter des Kleinen und fuhr dann fort: Der Freihof ist seit altersher und von den Rollern wird uns in der Chronik unserer Stadt schon aus dem fünfzehnten Jahrhundert berichtet ohne Majorat zu sein, stets auf den ältesten Sohn übergegangen, während sich in der späteren Zeit von den jüngeren Söhnen meist einer dem geistlichen Stande widmen mußte. Nach diesem alten traditionellen Recht hätte nach dem Tode des Daniel Roller der Freihof auf seinen. Sohn Leberecht übergehen müssen. Gottfried also unser Roller studirte, als sein Vatev starb,' bereits in Jena Theologie. Da jedenfalls heißt es auch hier wieder: chnrliez la tVrnrne verläßt Leberccht. ein ganz prächtiger guter Mensch, den Freihof, geht nach Freiberg auf dieBergacademie und von da nach Amcrika, dev Gottfried aber wird Herr des Freihofes und heirathet die Braut feines Bruders. Glücklich mag die Ehe nicht gewesen sein, doch dessen, was an dunklen Gerüchten darüber hinausdrang, hat sich Frau Fama begierig bemächtigt " Ach was Fama " unterbrach ihn der Stadtratb. aben es zzicht un-

sere Dsenstmädchen beim Milchhokn gehört, wie der Freihofer in brutaler Weise seine Frau mißhandelt hat, und wie ist sie gestorben, he? Na, na, darüber will ich nichts weiter sagen. Sie waren dazumal ja gar nicht in Ambach, Herr Bürgermeister! Und seiner Speculationen brauchte er sich erst recht nicht zu rühmen. Er mußte ja verkaufen, denn das werden Sie doch gehört haben, daß es der Vater getrieben, wie es jetzt der Sohn treibt, he? Der Lcberccht war der Dumme, auch später noch, 's soll amerikanisches Geld gewesen sein, was dem Fieihofe damals wieder vollends auf die Strümpfe geholfen hat. Na wenn der Leberecht jetzt kommt er wird ja wohl jeden Tag im Freihofe erwartet da kann er mit seinen Dollars den

Ehrenschild der Roller, den der liederliche Neffe wieder gehörig in den Schmutz gezerrt, neu vergolden. Billig wird's nicht sein, den Freihof diesem Vampyr, dem Harnisch, zu cntreißen. der ja schon glaubt, er hat ihn im Sack" (Fortsetzung folgt.) , ,, Tankbarkeitsgefühl. Dankbarkeit ist ein Gefühl, welches eigentlich angeboren fein müßte, und das ist es thatsächlich auch bei sehr vielen Menschen. Im letzteren Fälle wird es stets Bedürfniß sein, für eine empfangene Freundlichkeit oder eine genossene Wohlthat aus innerstem Herzen heraus dem Dankoarkeitsgefühl Ausdruck zu verleihen. Ist dies Gefühl jedoch nicht angeboren, so muß es anerzogen werden und man beginnt am besten damit bei den Kindern im zartesten Alter. Die Händchen zusammenzulegen und zu bitten, ist fast immer das Erste, was die liebende Mutter dem Kinde lehrt, aber seltener schon wird das Kmd zum zedesmaligen Danken durch Händchengeben angehalten. Wenn es auch anfangs nichts weiter ist, als äußerliche Form, so wird die Form doch nach und nach zur Gewohnheit und aus der Gewohnheit folcrt schließlich bei reiferem Verständniß das Bedürfniß. Wie oft hört man die Aeußerung: Ich freue mich ja über dieses Geschenk, über die Aufmerksamkeit, aber ich kann es nicht so zeigen." Das ist nicht richtig! Es ist ja kein großer Wortschwall nöthig, im Gegentheil. Ein einfacher, inniger Druck der Hand, ein herzlicher Blick und dieWorte: Ich danke", sagen oft mehr, als lange Reden. Die cche, aus dem Herzen strömende Dankbarkeit findet übrigens zu jeder Zeit das rechte Wort, dort aber, wo ein schüchternes Gemüth, ein stolzer Sinn nicht so rechte Worte sinden. da eben thut die Gewöhnung von klein auf das ihrige. Ein Sprüchwort saat Danken ist Schuldigkeit", ein anderes: Undank ist der Welt Lohn". Es giebt viel Leute, die. ohne sich auch nur entfernt für undankbar zu halten, dennoch das Danken unterlassen. Diese Leute würden sehr erstaunt sein, wollte man sie unter die Taktlosen" zählen, wohin sie doch eigentlich gehören. Vor einiaer Zeit feierte eine mir bekannte Dame ihren ersten Hochzeitstag. Ich war gerade zugegen, als ihr von ihrem Gatten ein herrlicher, sehr werthvoller Schmuck überreicht wurde. Die Augen des Mannes strahlten vor Freude, sein Gesicbt drückte die höchste Befriedigung aus, daß es ihm möglich gewesen, einen schon lange gehegten Wunsch seiner geliebten Anna zu erfüllen. Wochen vorher hatte er sich darauf gefreut, was wohl sein Weibchen zu dieser Ueberraschung sagen würde. Und was sagte sie: Ja, ganz hübsch!" Das kam so kühl heraus, als lohnte es nicht weiter darüber zu sprechen, die junge Frau sah oder beachtete nicht die enttäuschte und betrübte Miene ihres Mannes, sie schien es für ganz selbstverständlich zu halten, daß ihr Wunsch erfüllt wurde. Wie häufig kommt es vor, daß man zu einem Geburtstage schriftlich gratulirt, auch gleichzeitig einen Blumenstrauß sendet, und wie selten wird davon Notiz qenommen.Wahrscheinlich hält man es überflüssig, für einen Glückwunsch zu danken. Ist die Sache auch richt des Dankes werth, so doch des Denkens. Dank ist ein Gefühl des Herzens, Danken eineForm. Aber emeForm, die man nicht verletzen soll, weil man sonst die 5)öflichkeit leicht verletzt. Erweise ich iraend Jemand eine noch so kleineAufmerksamkeit, so beabsichtige ich doch in erster Linie eine Freude zu bereiten, und es ist nur natürlich, daß ich auch gern erführe, ob diese Absicht gelungen ist. Laiwclz. Vaselstadt. Ständerath Dr. Fritz Göttisheim ist in Basel gestorben. Ein Pump mit tragischem Ausgange ereignete sich in Basel. Ein junger Mensch ersuchte einen Bekannten um cm Darlehen mit derDrohung, sich zu tödten, wenn er es nicht erhalte. Als auf die jedenfalls nicht ernst genommene Drohung eine Weigerung erfolgte, warf sich der Bittsteller ohne Weiteres auf das Geleise der ReichsEisenbahn und wurde von dem heranbrausenden Nachtschnellzuge getödtet. Bern. Dem Berner Bund zufolge hat die preußische Regierung die Auslieferung des von der Berner Strafjustiz wegen Fälschung von Doctordiplomen verfolgten ehemaligen Privatdocenten , der Berner Hochschule, Dr. Ganting. bewilligt. Sie wird erfolgen, sobald eine. in Deutschland gegen den Genannten anhängige Strafsache erledigt ist. Der Studirende Riniker von Bern ist in der Nähe des Gurnigel - Bades über die Nunenefluh abgestürzt. Die Leiche ist bereits geborgen. - Kehlt Euch Lebenskraft in iraend ei nem ?heil eur:S Systems, oder ist euer Ner vensystcm zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben wa mir am Meisten half, da ich auch Hilfe nothwendig latte. Ferner sende ich auch frei da Recept emeS einfachen HauSmittelS, das mick rettete. Verschiebt nickt auf Morgen, waS ihr heute thun sollt. Schreibt unter Beischluß einer Briefmarke für RückAntort an Thomas Slater. L. O. Bor Kslama oo, Mich.

?srrs Staute Brewing Company.

W n m fjrv?, g.-)ir.a'

MAUllICE D0XELLY, Manager.

Versuchen Sie unsere Flaschenbiere Velvet- und Tafel -Vier. Einzige Agenten: Di C. HABICH Co., 183 187 nwb 101 West Ohio Str

mmu

Gebaut in der größten und besten Fabrik der Welt. Kommt viel aus das Rad an. Kaust eins aus daö Ihr Such verlassen könnt durch Dick und Dünn. Das W allerley hat Renornme als solches. Fragt die, welche aus denselben

Das vergnügen

fahren. Lcorcker (3 Höhen) 585 00. Belle (20 und 28 belmjalzren Zoll) $75.00 und 535.00. Detailaeschäft: de ZZsnnsylvnn.N und 0(mo Strafte.

Cement-Arbeiten

aller Art werden preimpt gut und billig anSgefnhrt von cTij;miiTiJ iKLiiiXL.iDrijxLc, Office: Zlo. 7 ZZsrnbroks jOrcabc.

WWZ DR. KAY'S Rä 7 m

f&i sicheres Mittel gegen Unverdaulichkcit, Kopfschmerz, Lcbcr- und Nicrcnkrankliciten. nervöse Erschöpfung. Verstopfung zc. Es erneuert

m

nnd belebt das ganze System, steigert den Appetit, fördert die Verdauung, Ypreinigt und bereichert das Vlut und verleiht dem ganzen Körper neues .'cbcn L oh Ö rnft !5rri3 ?ir 1111h $1 .00. W

Dr. Kay's Renovator Man sende scme Adresse und den Namen dieser Zeitung, woraus wir ,,Dr-

VA a VA m

Kay's Hand Book of Valuable Reeeipts and a Treatise on Diseases" losten TA

IA

frei zuschicken, dessen Werth von Manchen aus sunf Tollars geschätzt wnd.

L2l Nr R .1 K 3ii Mprilral sWpcf.Iis.hp U I ft t Cj 1UU WVß UU VI IXSIIVJ sl

Z Haben bei-

H. C. POMEROY, gegenüber Oom NuSlanVs. Die schnellsten Personendampfer der Welt sind diejenigen, welche zwischen Holyhead in England und Dublin fahren. Jetzt werden für die Linie vier neue Dampfer gebaut, welche sowohl eine Doppelschraube wie Räder haben sollen. Sie sollen 23 Knoten die Stunde zurücklegen. Ei n Strolch überfiel im Walde die Gattin des Malz - Fabrikanten Ezepek aus Olmütz und forderte von ihr zehn Gulden. Sie gab ihm ihre ganze Baarschaft von dreißig Gulden. Der habgierige Strolch war damit jedoch nicht zufrieden und warf die Frau zu Boden. worauf er ihr einjähriges Kind, das ste begleitete, bei den Füßen packte und es mit dem Kopfe so lange gegen eirs n Baumstamm schlug, bis es todt tüd i Dann floh der Räuber. j Ein interessanter Fund wi.rde auf einem brach liegenden Terrain neben dem Kreiskrankenhause in Britz gemacht. In geringer Tiefe legte man ein altheidnisches Urnenfeld frei, das etwa aus dem 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung stammt. Der Leichenbrand war noch gut erhalten. In einigen Urnen fand man kleine Ei-sen-und Bronzegeräthe, anscheinend Schmuckstücke. Die am besten erhaltenen Urnen sind dem Märkischen Provmzial - Muskum als Geschenk überwiesen. Eine Naturmerrwur,digkeit eigenster Art findet sich in den zwei Waaaons der May: eilvayn, me Viel mit dem bekannten hochgelegenen Luftcurort Magglmgen (Macolm) verbindet. In jedem der zwei Waggons findet sich ganz an der gleichen Stelle je e.in Schwalbennest. Ein Schwalbenpaar hat dieselben gebaut. Das Vaar hätte offenbar die Absicht, nur ein Nest zu bauen, da aber bald der eine Wagen, bald der andere Waaen an dev Stelle war. haben sie an beiden Orten gebaut, wohl in der Meinung, nur ein Nest zu bauen. Das gleiche Schwalbenpaar hatte auch m beide Nester Eier gelegt. Diese wurden iedoch alle m em Nest gethan; es befinden sich nun in dem einen Ncstl Junge. Interesantjlnvzweifellos folgende Ziffern über den Eonsum an Getränken während des in Mannheim stattgefunden! Verbands schießens. Getrunken wurden 5800 Liter offener Wein,, 13.600 Flaschen Schützenwem, 1400 ganze und 1000 halbe Flaschen Wachenheimev. 900 Flaschen Markgräfler. 500 Flaschen Moselwein. 400 Flaschen Affenthaler, 150 Flaschen Deideshcimer und 104 Flaschen Rüdeshcimer Wein. Sekt wurden im Ganzen etwa 1000 zrlasckien aetrunken. darunter 400Flaschen Matthäus Müller.' 22-i FläschenVurggräf. 212 laschen Adlersekt. 107 Flaschen Luginsland u. f. w. An Bier wurden et.ias über 400 Hektoliter verzapft. Wie nunmehr als feststehend zu betrachten ist. hat das Schützenfest einen Ueberschuß von etwa 25.000 M. ergeben. , Meerschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen bei Wm. Mue5o, 199 Washington Str.

(q

t0fa 4 "V1" .7 nULsBEEIi 'f&fJodtM. I Telephon 1557. W&f t I6YGLES,

ar?

1

Amerikas Günstling.

RENOVATOR Ixj IT 1 fiffirl A9fi lAth &t. Omah.1. Nph. &A VI IIUV VS V W IWW Vrvf waiiuouy M wv der Pofl -Office. Indianapolis. Ind. Die Undiana Tribüne ist ösS einzige Blatt in Jndiana, we! cheS öi Interessen des Volkes gegenüber ber Macht der Plntokratt, bertritt. Al Organ des Volkes und nicht einer Partei ode? Parteiin tereffen körnvft sie nentwezt für Freiheit u. Recht auf allen G?d-jeten deß Lebest. Die Arbeit des Velket ist tu Schöpferin aöeö MohlftaudeS und da. rum rrirken wir für solche soziale Re fsron, welche die Arbeit zur freude, bringenden 8ß, ?att zr mrhttlr enden Last vechen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, fbllt, eö slk morslisch? Pflicht tinpfinbe, ese? d Jsdisk Xvlv.e ,u fi Vor AknnnemomS Prcil :er isa?ien Tnäe tsl, lc M ScyMiM? 5c beide? Zusoninen 13 p?r Zvoche oder 6$ f n Mont. Durch die Post hersaudt,' fost doS v i Toqeblatt HA, dsk SonnUlgSb-latt , . Bä per Ish?. WU zrssrrrnen 1 8 ?ö Z?S55V?b?j5h!yNZ

?ii mm M afctttta&Ilf, 3a.

AdreßKaleu! für Geschäftsleute.

(Dieser Adreßkalender erscheint w: zwei Mal. äir berecbnen für eine tx Cinrückung 15 Cts., für einen Mona: drei Monate $2..'0, für sechs Monate ! ein Jahr $8.00.) Fleisch-Markt. CHS. Aisenbrey, 25 Virginia A W. 3auß, 902 Süd Meridian Peter Liehr, Ecke Davidsons i GrocerieS mit g l e i s ch 5 l5onrad Ries, Ecke Erove k ) Hrau John Lippert, Cüdwest.l? k '2.'cerrillstr. Theotor Wörncr, 512 N. Miss: 3ul. Zorn, Ecke Wright & San 1 Nikolaus Kerz, Ecke Michigan terjsnstr. Iacoby & Maas, Ecke Delar. Mclartystr. Koehler Bros., 34G Clifford A: Christ. Schetter. Ecke Pennsylr ZvcerriU str. Paul John, Ecke West & Wilkc' Aug. Borchert, 304 Shelby Et Erocery mit Saloo Easpar Heß, Ecke Madijon Ad, Lowneystr. Eustav Pink, Ecke Zndiana At West Str. Daniel Rost, Ecke Michigan ü'n Äve. Bäckereien. Bernh. Thau, Ecke Erove & Hc Aug. Haug, 421 Süd Meridiai Warmeling Bros., 175 Madis, Zirthschasten. (s,anrad 220 V?ss,r.,1 - - MMkHiil A-i 9ottl Leukhardt, Ecke Ohio k 3 ftrifc Kleis, New Jersey Sz Vi Henry Victor, Mozart-Halle. John Weber, Ecke Market Sz Gottlieb Hassert, Bluff Road Otto Schmidt, Columbia. Hall 3ohn Weilacher, 86 O.Wash Jul. Keller, Ecke Delaware &C Ehrist. Seiter. 476 Ost Wash.! Frank Arens, Ecke East u. Mor Gottl. Gassert, Ecke Delaware drson Ave. E. Krauß, 219 Massachusetts ( Ö. Keller, 113 Oji" ffiäfiinfli Jul. Vottler, 223 Süo Dela! Roepke & Weiland, Virginil Coburnstr. Henry Sponsel, 345 Madison Mich. Haberern, Ecke West & 3. Iacoby, Ecke Columbia & Cbs. Nisckinaer. sra ff 5, Noble Str. w 1 7 n r - Chaö. Hellmann 259 Bateö S I Frih Bernhardt, 76 Süd Del H Grünert, 61 Ost South Chö. Strack, Morriöstr Sz Mi 3ohn Emhardt, 772 Süd Gaj 3ohn Sissl, 135 Ost Wafhinc Otto Schissel, Ecke West Str. Frank Giöler, 185 Ost Wash Math. Peters, 195 Ost Wash John Krupp, 341 Süd Penn Matthias Selb, Ecke Capitel Morris Str. John Roeder, Ecke Michigar, dldson Str. Philip Delus, Ecke Central New Jersey Str. CH8. Glihenstein, 286 W. 83c Frank Funk, Ecke High W: 3ohn Pflumm, Ecke Delav. P a i n t e r. Fred. Mack Sz Co., 32 Süd Ä. Studer, 235 Süd Linden' Barbiere. Henry Hert, Ecke Market & 1 George Bernlöhr, 1 English Zermalmten und C o ö e u haben bei der Ind'polis

ThQ j Twentleth C eine auSaezeichnete Wochens fortschrittlich gesinnten Lesern i len ist. In der Tendenz zw werden doch andere fortschri' darin unparteiisch besprochen, ' Man bestelle direkt bei dn II' PubUaliirm Co-19

i . -- ":: i . v .. " - tK-y fr; - S-y' T . ---r -!.-" -r-.- "-- ' . - A. t'f' : V; "v ' -1 Li.Z5?i!L'f' jLl . ' '