Indiana Tribüne, Volume 19, Number 320, Indianapolis, Marion County, 6 August 1896 — Page 2

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Zndian Tridttne. Erschein: Täglich und Sonntag Die tlglickie .Tribüne" kostet durch den Träger 1 Sents per Woche, die EonntagS.'rribüne''e CetS per Woche. Beide lufammeti IS Cents ibc 85 Cents per nat. Ver Post außerhalb In Ubt zuge'chiS't , VorauSbe,hlunz l' ve, ar. Gtfift 18 Süd lavama Zitate. Indianapolis, Ind., 0 August 1896. Alaskas Tonderfkellutlg. Z?ür die Mehrzahl der Bewohner unseres Landes ist Alaska ein mehr oder minder nebelhafter Begriff trotz seiner gewaltigen Größe. Alaska hat einen Flächeninhalt von 5S0,107pa5 dmtmeilen. das heißt, es ist ebenso grob wie alle Neu-England- und Mtlelstaaten zusammen mit Ohio, Indiana. Illinois. Wisconsin, Michigan, Kentucky und Tennessee, oder wie das Gebiet der Vereinigten Staaten ostlich vom Mississippi und nördlich von den Carolinas und Georgia. Auf diesem ungeheuren Raum wohnen freilich nur 35,000 Menschen, ungefähr so viel wie in der Giert)! Portland, Me., und diqe sind ein heterogenes Gemisch von Eskimos, Aleutcn, Indianern, Chinesen. Russen, sowie weißen Ansiedlern bezw. Glücksjägern aus den Bereinigten Staaten und Canada. Che Alaska in Onkel Sam's Besitz überging, stand es nahezu ein volles Jahrhundert unter dem Regime des russischen Zaren und der Charter der russisch-amerikani-sehen Pelz-Gesellschaft, welche nach dem Vorbilde der weltbekannten Ostindischen Gesellschaft gebildet war. ernichte erst im Jahre 1864 sein Ende. Von jener Gesellschaft, welche LJahre bestanden hatte, war die russische Regierung um eine Erneuerung desCharters angegangen worden; allein letzter? beeilte sich durchaus nicht, diesem Ge. such stattzugeben, und als Onkel Sam dem Zaren für den ganzen Ramsch das hübsche Sümmchen von $7,200, 000 in baarem Gelde bot. nahm letzterer die Offerte mit Freuden an und im Mai des Jahres 3807 ging Alaska in den Besitz der Vereinigten Staaten über. In Anbetracht der im Verhält. ni zu der ungeheurcnGröße des Landes überaus winziIn Bevölkerungzahl und im iniicf aus die Heterogenität der Bewohner hat sich den Congreß dem Verlangen, Alaska eine bestimmt organisirte Regierungsform zu geben, stets ablehnend verhalten. Vom Jahre 1867 bis 1884 stand Alaska unter militärischer Verwaltung und war der Jurisdiktion des Kriegssecretärs in Washington unterworsen, als wäre es eine eroberte Provinz. Im Jabre 1884. im letzten Jahre von Präsident Arthur's Administration, wurde Alaska zu einem Landdistrict gemacht; es erfolgte die Etablirung eines Districtsgerichts und die Bestallung eines Gouverneurs u. s. w. Letzterer, der vom Präsidenten ernannt wird, hat einen Assistenten, der die Obliegenheiten eines LieutenantGovernor und eines Staatsseetärs zu erfüllen hat. Die Rechtspflege liegt in den Händen eines BundesdistrictsRichters. Als das Gesetz, durch welches die Civilverwaltung etablirt wurde, in Krast trat, wurde bestimmt, daß alle Gesetze des Staates Oregon, soweit sie für jenes Territorium anwendbar seien, auch für Alaska Giltigkeit haben sollten, und zwar geschah dies, weil dev genannte Staat damals letzterem territorial am nächsten lag. Seitdem ist aber Washington, das nördlich von Oregon liegt, als Staat in die Union aufgenommen worden und es bestehen jetzt die folgenden anomalen Zustände: Alaska bekommt seine Gesetze von einem entfernten Staate und empfängt seinen Gouverneur aus Washington, D. C., dagegen hat es keinen Vertreter im Congreß. Alle übrigen Territorien, gleichviel ob dieselben durch Kauf erworben oder anderweitig organisirt wurden, sind im Congreß durch einen Delegaten vertreten, der ihre Wünsche zur Kenntniß desselben bringen und ihre Intereffen vertreten kann. Alaska dagegen ist, im politischen Sinne, immer noch ein nicht organisirtes Territorium, dessen Bewohner weder Vertretung in dem großen Rathe des Landes haben, noch locale Rechte politischer Natur besitzen; ihre Stimme wird vielmehr nur alle vier Jahre einmal auf der National-Convention der Demokraten bezw. Republikaner vernommen. Eine Abänderung dieser anomalen Zustände verlangen die Alaskaner mit Entschiedenheit und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß der nächste Congreß ihren Wünschen Rechnung tragen wird. ' Vor Kurzem traf in Odessa der Ehrenbürger Aksakow aus Jalta, ein in der Krim bekannter Geschäftsmann. mit seiner kranken Frau ein. Er ließ sich beim Oberarzt des Evangelischen Hospitals, Dr. Fricker, melden und erzählte demselben, daß seine Frau an einem nervösen Leiden laborire und während der dasselbe beleitenden Anfälle alle möglichen Gegenstände verschlucke. So habe sie u. A. nach und nach eine Gabel, Theelöffel. Nägel, Eisen. Glas u. A. m. verschluckt. Er habe seine Frau zu den besten Aerzten nach Charkow, Poltawa, Jalta geführt; zuletzt habe man ihm gerathen, sie nach Odessa zu bringen. Nach eingehenderUntersuchung der Kranken nahm Herr Dr. Fricker am nächsten Tage in Gegenwart mehrerer Personen eine Operation an derKranUn vor und richtig wurden in demMaaen der Kranken 37 . Gegenstände vorgefunden und entfernt. Unter diesen Gegenständen, die im Bureau des Hospitals zur Schau ausstehen, befanden sich: eine Tischgabel, ein Eisenstück von 3 Zoll Lange, einem halben Zoll .Breite und einem Viertelzoll Dicke, 2 Theelöffel, eine Nadel. 2 Nägel, zwei bis drei Zoll lang. Glassplitter. Knöpfe ' u. A. m. Es ist Hoffnung auf Wiedergenesung der Kranken vorhanden.

Typhusbaelllen in Sluftrn.

Kaum ein zweites Seetyier, der Hering ausgenommen, hat solche wirthschaftliche Bedeutung, setzt so viele Hände in Bewegung und bringt solche Summen in umiaus wie oie Auster. Allein nicht bloß in Wirthschastlicher Hinsicht sind die Austern werthvoll, sondern sie müssen ihren Lebensbedingungen nach auch auf die Gestaltung des Meeresbodens einen beträchtlichen Einfluß ausgeübt haben. Austern wie Muscheln bilden namentlich an der Grenze von See- und SüßWasser oftmals Ansiedelungen von ungeheurer Ausdehnung und wirken dort gewissermaßen als lebendige Filter gegen all die Unreinlichkeiten. welche die Flüsse in das Meer tragen. Die Austern nähren sich bekanntlich von den im Wasser schwebenden organischen Stoffen und kleinen Lebewesen, und sie sind starke Esser. Unaufhörlich wimpern sie sich Wasser und somit auch Futter heran. Die Thiere nehmen die Stoffe aus dem Wasser und scheiden sie als Schlamm wieder aus. Nach den Beobachtungen von Vlallanes filtrirt in einer bcsti.'.imten Zeiteinheit eine französische Auster von 18 Munaten einen Liter Wasser, eine portugiesische bewält'.gt in demselben Zeiträum schon 5 uid eine Miesmuschel 3 Liter. Eine Muschel schlägt aus na türlichem Seewasser in 24 Stunden 1.768 Gramm Schlamm nieder, eine portugiesische Auster von 13 Monaten 1.075 und eine gleichaltrige sranzösische 0.199 Gramm. Je mehr Nahrungsstofse also im Wasser schweben, d:sto mehr werden der Auster zugeführt, und sie werden in der That in solchem Wasser fetter. Diese Beobachtung haben sich die Austernzüchter und -Händler zu nutze gemacht, indem sie die Austern künstlich in Parks mästen; es hat sich dabei aber herausgestellt, daß die Austern aus ihrer Umgebung auch Stosse aufnehmen können, die für den Menschen schädlich sind. Auch Krankheitserreger können sie qus dem Seewasser mitnehmen jede Auster hält immer etwas Seewasser in ihrer Schale zurück, das von den Fejnschmeckern besonders geschätzt wird. In letzten Jahrzehnt hat sich nun namentlich tn Ameijka und England der Verdacht unter den VUM jmmer mehr verstärkt, daß die Austern oftmals die Verbreiter von jyphuß- und choleraartigenErtrankungen sind. Auch in Deutschland wurden 'in den letzten Jahren einige Fälle von Vergiftung nach Austerngenuß beobachtet, ohne daß die Ursache oder der Träger der Erkrankung bisher nachweisbar war. Die Vergiftung mit Austern verläuft unter zwei ganz charakteristischen For men; die eine verläuft völlig ficberund schmerzlos, mit Lähmungserscheinungen. einzelner Muskeln und Muskelgruppcn stets in bestimmter Reihenfolge sie werden veranlaßt durch die Vergiftung mit Alkaloiden und Ptomainen; bei der anderen Form treten zuerst Erbrechen, schmerzhaste Koliken und starke typhusartige und choleraähnliche Durchfätte auf. ?r. H. D. Johnston Lavis beobachtete in Neapel namentlich unter neu angekommenen Reisenden auffällig viel Erscheinungen von gastrischen Störungen, die er in Beziehung zur Auster brachte. Die Austern Neapels werden an verschiedenen Stellen der italienischen Küste gefischt und in Neapel dadurch längere Zeit am Leben erhalten, daß die Austernhändler sie auf großen geflochtknen 5törben in das Wasser des alten Ha fens versenkten. Die Austern blieben darin Monate lang und wurden fetter, weil dem Hafcnwasser viel organische Stosse zugeführt werden. 180 Meter von der Stelle, wo die Austern auf diese Weise gemästet wurden, mündete ein großer Abzugscanal ein; den Austern wurden also auch eine Menge Krankheitskeime mit zugeführt. Noch eine ganze Anzahl von Beobachtungen liegen vor. wo Menschen-nach dem Genuß von Austern aus derartig verun reinigtemWasser unter typhusähnlichcn Erscheinungen erkrankten. Am meisten haben solcheFälle in unserem Lande beunruhigt und man hat Schutzmaßregeln in Erwägung gezogen, die im Wesentlichen darauf hinauslaufen, daß alle Austern, bevor sie auf den Markt kommen, erst einige Wochen in reinem Seewasser gelebt haben müssen, um sich während dieser Zeit von allen Verunreinigungen zu befreien. Neuerdings ist es nun dem franz'ösi schen Arzt Dr. Chantemesse gelungen. durch Versuche über die Ursache der Schädlichkeit mancher Austern den wissenschaftlichen Beweis zu erbringen. Er beobachtete in dem Flecken Heranlt in Frankreich eine typhusartige Seuche. Als deren Ursache schienen ihm Austern verdächtig, da nur die Familienmitglieder, die Austern gegessen hatten, krank waren, während das Gesinde, das keine, gegessen hatte, gefund blieb. Bei zwei der jüngeren Familienmitglieder ließ das Krankheitsbild deutlich Typhus erkennen. Die Herkunst der verdächtigen Austern war schwer festzustellen, da sie in Paris auf dem Markte gekauft waren, wo Austern aus allen möglichen Ländern verhandelt werden. Chantemesse begab sich nach Paris und kaufte auf gut Glück bei einem Händler Austern verschiedener Herkunft, grüne und weiße Marennen, englische, Ostender, portugiesische u. s. w. Alle lebten und sahen gut aus. Bei der bakteriologischen Untersuchung ließ sich schon feststellen, daß alle Bakterien in sich schlössen. Einiae von diesen Austern wurden in lebendem Zustande in Meerwasser gesetzt, das absichtlich mit Typhuskeimen und Auswurfstoffen von Typhuskranken derunreinigt war. Nach 24 Stunden wurden sie wieder herausgenommen und 24 Stunden kunstgerecht aufbewahrt und verpackt, so lange brauchen die Austern ja in der Regel, um von der See an den Ort des Verzehr? gesührizu werden. Nach dieser Zeit waren die Austern noch lebend und sahen auch gut au. Die bakterlIogische Prüfung eraab nun die bemerkenswertbe Tbatlacke. dak die Austern in ih

rem Innern unv mdem ant. icci ches sie benetzte, u. A. auch eine ganze Reihe lebender Typhusbacillen enthielim. - Postmarken Desperados.

So könnte man füglich die Classe Menschen nennen, von welcher in diesen Zeilen die Rede sein soll. Dieser Titel erscheint nicht unverdient, denn es haiu delt sich dabei um Abenteuer und Verbrechen, qerade wie manche andere Menschenkinder sie im Interesse der Wissenschaft oder des rohen materiellen Erwerbes riskirt haben. Es gibt natürlich viele höchst ehrenwerthe Postmarken-Cranks". welche mit diesem Steckenpferde sich niemals auf verbrecherische oder gefährliche AbWege wagen würden, und es giebt andere, welche die Postmarken - Manie ausschließlich vom Standpunkt desGeschäftsmenschcn behandeln und daher auch, soweit sie können, zu gelegentlicher NeubLlebung dieser Manie beizutragen, sie förmlich zu züchten wchen. Daneben gibt es mx auaz wslme, die als Postmarken - Jäger unter Umständen sogar über Leichen sich ihren Weg zu da'hnen sädig sind oder wegen irgend eines BNßerfolgeö in dieser Bezichnng hm. ToflhauH verfallen können ! So sehr verwunderlich kann das ichj erscheinen; aidt es doch kaum irgend einen, n..c:m'cnlch noch so geringsügigen Gegenstand me: schlichen Interesses. üher welchen nicht dieser oder jener Sonderlinq iv ,.MN und Himmel" zu verzichten im Stande wäre: schließlich hat Alles für uns d:njenigen Werth, den wir selber ihm mit unserem eigenen Maßstab verleihen. Vor einigen Jahren entleibte sich sn San Francisco ein gewisser ' Arthur Tilden, nach eine? verzweifelten, abe? vergeblichen Suche nach elner Baltlmore Zehncents - Marke, welche von länglicher Form und sehr ordinärer Zeichnung, jedoch in unserer Zeit äußerst selten geworden ist. Der Unglückliche verschluckte eine Quantität Carbolsäure, unh seine Freunde haden nie einen anderen Grund für die schreckliche That entdecken können, als zeitweiligen hochgradigen HZahnsinn, hervorgebracht durch die erfolglose Jagd nach dem elenden Paplerzettelchen, welches seinerzeit ein Postmeister in uix 2lnd der Monumente in die Welt hatte setzen lassen. Schon Mona te vor dem Selbstmord hatte Tilden von garnichts Anderem mebr gesprochen, und in Tagebuch - Aufzeichnungen deutete er wiederholt an, daß er sich in's Jenseits befördern würde, wenn er dieses einzige Ziel, für das er noch in diesem irdischen Jammerthal weile nicht erreichen sollte! Beiläufig bemerkt, bat einer der wenigen Besitzer dieser Marke in unseren Tagen für dieselbe 4400 gute Dollars bezahlt, und auch früher brachte ein solches Exemplar nicht weniger als $1900 ein. Doch soll es jenem Selbstmörder gar nicht um den Geldeswerth zu thun gewesen sein. Eine Brattleboro - Markeebenfalls eine große Rarität, von der unlängst ein Exemplar im Osten unseres Landes mit $650 bezahlt wurde scheint den Anlaß eines geheimnißvollen Mordes gebildet zu haben, über welchen die Polizei vielleicht niemals nähere Aufklärung finden wird. Ein Amerikaner Namens Duncan Teasdale kaufte vor einigen Monaten eine solche Marke auf einer öffentlichenAuction, und kurz darauf reiste er nach Europa. In London, in Berlin und noch in einem Halbdutzend anderer europäischer Großstädte klagte er regelmäßig der Polizei, daß er von Stadt zu Stadt von einem Manne verfolgt werde, dem es lediglich darum zu thun sei, in den Besitz einer Marke zu kommen. welche er bei sich trage und wie ein Heiligthum verwahre. Man hielt den Klagführer überall für verrückt; ist man doch nachgerade in der ganzen Culturwelt an Leute, die vom Berfolgungswahn befallen sind, sehr gewöhnt. Aber siehe da! ein Vierteljähr nach seiner Abreise vom amerikanischen Hafenplatz fand man den Mann unweit der spanischen Hauptstadt Madrid ermordet vor. Der Raubmörder scheint nicht Zeit genug gefunden zu haben, sein Opfer gründlich zu durchsuchen: denn man fand an der Leiche im Futter der Weste die werthvolle Marke eingenäht. Schließlich sei nur noch erwähnt, daß seit einem Monat die sensationelle Ermordung eines jungen, schwindsllchtigen Postmarken - Händlers Namens Delahaeff, und zwar eines der unbedeutendften in der Seine-Weltstadt. die Marken - Liebhaber in allen CulturHindern in Aufregung erhält. Ein n5ch greulicherer Mordfall desselben Characters hat sich übrigens in der nämlichen Stadt vor etwa, vier Jahren zugetragen. Diese Beispiele ließen sich noch leicht vermehren. Lebende NeelameModelle. Fast alle die hübschen, lächelnden Gesichter, welche uns auf zahllosen Waaren - Umschlägen, Seifenkistchen. Strampelrad - Bildern, Etiketten aller möglichen Art. Placaten. Zeitschriften - Deckblättern u. s, w. entgegentreten, sind die Gesichter wirklicher Evastöchter, und während in manchen Industrien, z. V. im Cigaretten - Geschäft, nicht selten hübsche weiblicheAn gestellte nebenbei,. . sozusagen ex ollicio", die Modelle zu derartigen Bildern abgeben müssen, bildet im Allgemeinen das'Modellsitzen zu solchen Zwecken ein großartig entwickeltes Geschäft für sich selbst. ' Von lebenden Modellen für eigent liche Kunstzwecke sei dabei ganz abgesehen; solche gibt es schon längst, und es .ist schon allerlei über ihr Leben gesagt worden. Das sonstige geschäftliche Modellsitzen aber hat erst in den letzten Jahren in unseren Großstädten einen viel bedeutenderen, Umfang erreicht, als die Meisten wissen. Es liegt in der Na. tur der -Sache.' daß die Modelle ; ". ge wohnlich. btfchekdentlrch imHintergrunv bleiben; haben sie doch über das Abnehmen ibrer Gelicktcken Kmaus eisent-

lich nichts mit er "Oeffentlichkeit zu schaffen. Es ist eine sehr gemischte Menschenclasse, die ihre anziehenden Gesichtszüge in dieser Weise verwerthet. Wahrscheinlkh gibt es nicht Viele, die sich ausschließlich darauf verlegen, jeoenfalls verhältnißmäßig nicht so Viele, wie unter den lebenden Modellen der Künstler; aber eine Menge Personen macht nebenbei Gebrauch davon, um ihre Einnahmen oder ihr Taschengeld zu erhöhen, womit es in der Regel sehr kärglich steht. Manche werden nach der Stunde oder halben oder Viertelstunde bezahlt, während andere einenRamsch betrag erhalten. Alle bedeutenderen amerikanischen Photographen, welche sich damit beschäftigen, Bilder zu Reclamezwecken zu liefern, pflegen, sich Listen von den Namen geeigneter Modelle anzulegen, theilweise mit Bemerkungen über die Farbe der Augen, Größe der stände und Füße, und an dere Einzelheiten, die pon Bedeutung sein mögen. ... - Aenn'natürlich handelt es sich nicht immer nur um die Gesichtszüge, und es gibt sogar Modelle, welche nur für die Porträtirung ihrer Füße. Hände und Arme sitzen, wie es auch viele Re clame - Bilder gibt, bei denen nur die Hervorhebung solcher Einzelheiten in Betracht kommt. Man hat auch die verschiedensten Methoden, geeignete Modelle aufzutreiben. Daß mitunter

auch Kunster - Modelle entliehen werden, bedarf kaum der Er. Wohnung; in deß wird nach allen Seiten hin frisch in's volle Menschenleben hineingegrifsen, und auch der Zufall kommt nicht selten zu Hilfe. Es lieat in Natur der Sache, daß die allermeisten 'Modelle hübsch? Mädchen sind; auch Kmdej kommen oft haruntßr vgr. denen es gewöhnlich ein großes Vergnügen macht, ihr Conterfei in allerlei zweckentsprechenden Haltungen abgenommen zu sehen. Männer - Modelle gibt es nur wenige, aber diese wenigen sind sehr siesi;ch Letztere dienen manchmal viele' Jahre hindurch als Modell, Mädchen und Kinder dagegen selten über eine Sai son hinaus. Eingeweihte sagen, datz sich die weihlichen MtzdelZe gewöhnlich früh verheirathen, - trotz der bescheidenen Zurückhaltung. Deutsche Lokql-Nachrichtefl. Freie 5tädle. Hamburg. Der Makler F. Riczka wurde wegen Betrügereien in Höhe von 100.000 Mk. verhaftet. Dieser Tage wurde gegen die Bankiers Fritz Beuther und Ferdinand Gärtner wegen Betruges, Unterschlagung, Untreue und Concursvergehens verhandelt. Unter Zubilligung mildernder Umstände wurde Beuther zu fünf Iah ren Gefängniß und fünf Jahren EhrVerlust und Gärtner zu vier Jahren Gefängniß und vier Jahren Ehrverlust verurtheilt. Letzthin lief ein durchgehendes Pferd in eine zur Schule gehende Schaar Kinder. Ein 8jähriges Mädchen erlitt einen doppelten Schädelbruch und war sofort todt. Zwei andere Mädchen wurden verletzt, Thüringen. . A p o l d a. Die Angelegenheit des f. Zt. wegen Hehlerei zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilten Fabricanten Volkholz beschäftigte nochmals das Landgericht in Weimar, da dasReichsgerich! das erste Urtheil wegen eines Formfehlers aufgehoben hatte, Die !5ache wurde vertagt, da neue Beweisantrüge gestellt worden sind. Coburg. In Erdorf war Gu-stov-Adolffeier. Mitten im Vortrag des Liedes: Ich suche Dich" ereilte den durch seine schöne Tenorstimm? in: Thüringer Lande bekannten Lehre? Truckenbro'dt aus RLmhild der Tod. Er sang noch mit Heller und klarer Stimme: Du Herrlicher, Du Herrlicher, wo find' ich Dich da fiel er einem anderen Sänger todt in die Arme. Gera. Beim Abbruch des alten Schützensalons wurden von dem Unternehmer alte Documente gefunden, deren Eigenthumsrecht nun die Schützengesellschaft beansprucht, während der Unternehmer auf Grund des Abbruchsvertrags Eigenthümer zu sein behauptet und 1000 Mk. für den Fund verlangt. Dem Ausgang des interesssnten Streites wird mit Spannung entgegen gesehen. L o b e n st e i n. Zu zehn Jahren Zuchthaus wurde der Kaufmann Anton Korb wegen vorsätzlicher Brandstistung verurtheilt. Sachsen. Dresden. Auf dem Heimweg von einem Gartenlocal in Ober-Losch-witz verfehlte der Staatsanwalt Stein vom hiesigen kgl. Landgericht in der Dunkelheit am Elbufer den Weg und hat den Tod durch Ertrinken gefunden. Sein 25jähriges Capitäns-Jubi-laum beging der Capitän Richter auf dem Dampfer Schande". Bereits 33 Jähre lang steht der Jubilar im Dienst der sächsisch-böhmischenDampf-schifffahrts Gesellschaft und hat sich vom Bootsmann zumSteuermann und zum Capitän emporgearbeitet. Im October 1873 hatte er die traurige Pflicht zu erfüllen, die irdischen Ueberreste des Königs Johann von Schloß Pillnitz mit dem von ihm geleiteten Schiffe Sazonia" naH Dresden- zu überführen. Altgersdorf. Ein seltsames Lerbandsfest fand kürzlich hier statt. Es hatten sich ca. 25 Pfeifenclubs aus der Lausitz und dem nördlichen Böhmen in der Stärke von 500 Mann eingefunden, die durch Commers. Festzug und Ball ihren zweiten Verbandstag begingen. Es hatte natürlich jeder Theilnehmer sein geliebtes Pfeifchen mitgebracht, was besonders dem Festzug ein originelles GepräZ? verlieh. B u ch h o l z. Das kgl. Finanzministerium hat beschlossen, demnächst in unserer Stadt eine eigene Zolldienstjtelle zu errichten. Das Ministerium entspricht' damit einen längst gefühlten Bedürfnisse der hiesigen GeschäftsWelt.

E 13 1 n st o es. Der 67 Jahre alle Waldarbeiter-Invalid Baumann aus Wildenthal ist im Bockaufluß todt aufgefunden worden. Derselbe befand sich vorher in der Gnüchtelschen Siestauration und dürfte in der Dunkelheit den über die Bockau führenden Weg ver-

fehlt haben. H a i n i ch e n. Hier feierten zwei würdige Bürger, der Webermeister Karl Aug. Berger und der Tuchmachermeister Karl Adolf Heinrich, ihr Ojähriges Bürger-Jubiläum. Gtoßhcrzogtlinm Hessen. Mainz. Es besteht dei Plan, die Mainz gegenüberliegende StadtKastel Mainz einzuverleiben, weßhalb m der letzten Zeit zwischen der rheinischen Provinzial-Direktion und der Bürgermeistere; eingehende Berhandlungen gepflogen worden sind. Die Straf kammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte den 13jährigen Volksschüler E. Q. Sommer wegen Straßenraubs zu acht Wochen Gefängniß. Der Junge hatte am 6. Mai einem 16jährigen Mädchen mit der Drohung: Das Geld her oder das Leben" 1 Mark 70 Pfg. abgenommen und am folgenden Tage einen ähnlichen Versuch bei einem 9jährigen Mädchen gemacht. Ober-Jngelheim. Dieser Tage sollte hier eine. Beerdigung stattfinden. Schon waren der Geistliche und das Trauergefolge erschienen; wer aber nicht kam, das waren die Todtengraber. Diese hatten keinen Auftrag erhalten, das Grab zu machen und so mußte die Beerdigung auf den nächsten Tag verschoben werden. S t a d e ck e n. Ein Mord wurde in hiesiger Gemarkung begangen. Der Bauersmann Runkel. einer der angesehensten hiesigen Einwohner, wurde nämlich in den Wiesen mit abgeschlaaener linker Hand todt aufgefunden. Die sofort eingeleitete gerichtliche Untersuchung roird hoffentlich über die That völlige Klarheit bringen. Elsaß-Lothringcn. Straßburg. Der Regierungskanzlist Cabannes. der im Jahre 1883 wegen Landesverraths zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war. wurde begnadigt und aus seiner Haft entlassen. Er hat sich zu seiner Familie nach Paris begeber;, Bayern. München. Der Statistik des ärztlichen Personals ist zu entnehmen, daß zur Zeit 2404 Aerzte in Bayern praktiziren, gegenüber 2315 des Vorjahres. somit also eine Mehrung der Aerzte um 89 stattgesunden hat. Nachdem die Güterhallen an derVayerstraße schon längst beseitigt sind, haben dieser Tage an der Stelle, wo das neueVahnhofsgebäude errichtet werden soll, elNlge Arbeiter begonnen, dle Erde luszubeben. Es besteht deßhalb die 5)offnung, dak noch diesenHerbst ernstlich die Arbeiten in Angriff genommen werden. Nürnberg. Nachdem nun acht Wochen seit Eröffnung der Ausstellung verflossen sind, gestaltet sich das Bild über den Besuch wie folgt: 1. Woche 22.527 Personen, 2. Woche (Pfingstwoche) 58.990, 3. Woche 40.132. 4. Woche 64,855, 5. Woche 63,236, 0. Woche 47.167. 7. Woche 63,236, 8. Woche 51,227. Die Gesammtzahl dieser Besucher ist 404.767. Die Jnhaber der Saison-, Aussteller- und Ehrenkarten sind nicht mitgerechnet. P a s s a u. Der Polizeiofficiant Kölöel wurde auf dem Spaziergang mit seiner Frau und drei kleinen Kindern von einem Bienenschwarm überfallen. Alle fünf Personen wurden fürchterlich zugerichtet. An der hiesigen kgl. Studienanstalt wurde eine geheime Schülerverbindung entdeckt und es sind in Folge dessen zwei Schüler der 8. Klasse dimittirt, einige mit Dimissionsandrohung und Rektoratsstrafe und eine größere Anzahl mit Rektoratsstrafen bedacht worden. So.nthofen. Der in der hiesigen Apotheke beschäftigte Provisor Kitz. 23 Jahre alt. aus Aschaffenbürg, der eine Hochgebirgstour ohne Führer nach demNcbelhorn unternahm, ist abgestürzt und nach langem Suchen von seinem Schwager als Leiche aufgefunden worden. Windsfeld'. Hier wurden der Schuhmachermeister Christian Wilbekn und der Dienstknecht Georg Rebensberger, von Dittenheim. wegen Falschmünzerei verhaftet und in's kgl. Amtsgerichtsgefängniß nach Heidenheim a. H. abgeliefert. Nhcinpfal;. Kirchheimbolanden. Gelegentlich des jüngst hier abgehaltenen Turnfestes erregte es allgemeine Entrüstung, daß das Haus neben dem kgl. Rentamte mit einer französischen Flagge geschmückt war. L a n'd a u. Die socialdemokratische Pfälz. Post" brachte Anfangs d. einen Artikel, worin dem Landg,'richtsrathe Cullmann, in Landau schwere Vorwürfe in Bezug auf seinen sittlichen Lebenswandel gemacht wurden. Der Redacteur gab. nachdem dos kgl. Landgericht Landau die Sache in die Hand genommen hatte, eine Ehrenerklärung für Landgerichtsrath Cullmann ab. Gegen die zwei Verfasser des Artikels wurde gerichtlich eingeschritten. Längere Zeit darauf erfolgte jedoch die Einstellung des Verfahrens gegen die Beiden. Dieser Taae- erhielt Landgerichtsrath Cullmann seine Entlassung aus dem Staatsdienst, um die er nachgesucht batte. Württemberg. C a l w. Die hiesige Handelsschule, gegründet von Director Karl Spöhre. wurde von dem seitherigen Besitzer an zwei seiner Lehrer vertauft; die Käufer sind die Brüder Wiest, der eine Bräceptor. der andere Handelslehrer. Der Kaufpreis beträgt 220,000 Mark ohne die Oekonomie. Der Antrittstermin ist 1. April 1897. - E b i n g e n. Neulich Nachmittags, während alle Leute aus dem Felde waren. brach in Hettingen in der erst vor einem Jahre neu eingerichteten Mühle des Müllers Maier ein. Brand auS.I

welcher' die Mühle nebst Wohn- und Oekouomiegebäude vollständig inAsche legte. Stuttgart. In dem Befinden der bet der Benzin-Explosion in der

Calwerstraße verunglückten Frau Christiane Jlg ist nach ärztlichem Aus pruch letzt Wider alles Erwarten eine Wendung zum Besseren eingetrelen, so daß die Hoffnung, belde Verunglückten am Leben zu erhalten, nicht ausgeschlossen ist. Bei dem lljährigen Knaben Staiger darf ebenfalls die Lebensgefahr als beseitigt angeseben werden. Bei Münster wurde die Leiche des pensionirten. 50 Jahre al1 nn r - r ' 1 im aanyosausjeyers Koch von hier aus dem Neckar gezogen. Langes kör. perliches Leiden soll den Mann in den Tod getrieben haben. U l m. Das Comite zur Errichtung eines Heim-Denkmals hat sich für einen Entwurf des Bildhauers Federlin hier entschieden. Das Andenken des hochverdienten früheren Oberbürgermeisters vonUlm soll durch eine Büste aus carrarischem Marmor, in den Anlagen zwischen der Alt- und Neustadt aufgestellt, geehrt werden. Untertürkher m. Der des Schwimmens unkundige, 18 Jahre alte Bäckergehilfe Martin Reisig von Schönbcrg. O. A. Hall, welcher hier in Arbeit stand, ging beim Baden zu weit in den hochgehenden Neckar hinein und ertrank. Baden. Donaueschingen. Letzthin entstand in dem benachbarten Sunthausen infolge eines Blitzschlages wäh rend eines sehr heftigen Gewitters ein Brand, dem drei Gebäude, das SchulHaus und die Anwesen der Landwirthe Vosseler und Honer zum Opfer fielen. E i e r s h e i m. Während eines Gewitters stellten sich die auf dem Felde arbeitenden Karl Hauck und die beiden Brüder Sebastian und August Krug unter einen Baum. Unglücklicherweise schlug der Blitz in den Baum und tödtete den 19 Jahre alten Karl Hauck, während die beiden anderen betäubt wurden. Emmendingen. In Furchheim ist die Wittwe Gerber erwürgt ausg'funden worden. Als der BeiHilfe und Anstiftung verdächtig ist nicht nur der Enkel, sondern auch tine Schwlegertochter in Haft genommen worden. Ueber das Motiv der T7? cursirt das kaum glaubliche Gerücht. daß Nicht die öabsuckt. sondern Aber glaube die Veranlassung war. Die beiden Verhafteten sollen die Wittwe für eine Hexe gehalten haben, die ihnen verschiedene Kranklx'iten. von denen sie befallen waren, angezaubert babe. Sie suchten durch den Tod der Frau den Bann zu losen. F r e i b u r g. Der Wittwe Frau E. v. Hermann, welche, nachdem sie im Münster communicirt hatte, sich nach lhrer Wohnung am Karlsplatz begeben wollte, fiel im Dillengäßchen einSpülkübel aus dem 3. Stockwerk des Hauses Herrenstraße 14 auf den Kopf. Sie war nach wenigen Minuten eine Leiche. Karlsruhe. Architekt Fr. Ratzel dahier wurde mit der Ausarbeitung der. Pläne für den Neubau ves Rathhauses in Duisburg am Rhein betraut. Bei Hochstetten ertranken neulich Mittags zwei Grenadiere des hiesigen Regiments beim Baden im Ähein. Wie verlautet, gehörten die beiden Ertrunkenen der 5. Compagnie an. Der Eine ist ein Elsässer. der andere der einzige Sohn einer Wittwe in Hochstetten. Ocstcrrcich-llnzllrn. Budapest. In einer Tapeziererwerkstätte wurde die Leiche des 17jährigen Johann Szabo, unter Seegras versteckt, aufgefunden. Als Mörder wurde der im gleichen Alter stehende Anton Csibra ermittelt und verhaftet. Er gestand ein. seinen Kämecaden getödtet und eines Betraaes von 2 Gulden 10 Kreuzern beraubt zu haben. Graz. In Vordernberg ist Bergdirector Kautb in ??olge eines vorzeitigen Sprengschusses getödtet worden. usltein. Der hier, bei einem Conditor beschäftigt gewesene Karl Kruckenhauser, Sohn einer in Jnnsbrück wohnenden Wittwe, ist beim Abstieg' vom Kitzbühlerhorn auf einer steilen, stets gemiedenen Stelle abgestürzt. Er ist todt. L e i p ä. Der älteste Mann von Böhmen und wohl auch von Oesterreich lebt zur Zeit als Mitglied des Militär - Veteranen - Vereins inLangenau. Es ist der am 4. December 1788 zu Warnsdorf. Bezirk Kaaden.in Böhmen, geborene Joseph Berndt, der also im 108. Lebensjahre steht und noch ein Zeitgenosse Kaiser Josephs II. war. Wien. Der Sohn des Schillerbiographen Palleske. Emil P.. wurde hier in verwahrlostem Zustande weg?n Bettelei auf der Straße verhaftet und hat auch gleich zugegeben, daß er gebettelt habe. Er wurde zu 14 Tagen Arrest verurtheilt. Vor dem Rickter erzählte er, auf welche Weise er so weit gekommen sei. Danach hatte er sich nach absolvirtem Gymnasium dem Kaufmannsstande gewidmet und nach kurzer ye stch von semer Frau schejden lassen. Er kam Anfangs Januar nach Wien, um einen Erwerb zu suchen. Er fand aber keinen und ist. wie er sich ausdruckte, allmalig so tief gesunken. urcmburg. A l s cb e Z d. Letzthin brannten die Scheune und Stallungen der benachbarten Schüttburger Mühle. Besitzer v. Kirsch, gänzlich ab. Der zwischen 2000 und 3000 Francs betragende Schaden ist Nicht durch Versicherung gedeckt. D i e r i r ch. Herr Joh. H.. Schreinermeister bierselbst. hat sich, an der Dampfsäge seines Sohnes beschäftigt, schwere Verwundungen an der linken Hand zugezogen. Zeige- und Mittelfinge? wurden von der Hand total abgetrennt. Vom Rinakinaer wurde das erste Glied abgeschnitten und auch ver kleine Finger stark verleit.

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Vcrgmlguttgett im Freielt, am Lande und auf dem Wasser. Aber seid eingcdeitf, daß grsZbrlicke

Verrenkungen und zucticyllttgen . . . , . T -

Zt. Vakobs Gel bereit zu haben und Ihr braucht Euch über den ernstesten Unfall dieser Art keine Sorge zu machen. Fle Athleten und SportsNckyaSer w, daß es ua Meisterhcillnittcl ist.

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