Indiana Tribüne, Volume 19, Number 319, Indianapolis, Marion County, 5 August 1896 — Page 3
k V
fr . V
Dr. I. A. Tuteliffe, desiäftiat sicb auSfctilteBliA mit wundäiUlicben Fällen und mit iÄkscblectilS- und Urinkrankheiten. No. 95 Ost Market Straße. OfnceLtunden: 9 bi? 10 Uhr Borm. 2 bi 2 Uhr ackm. Sonntags ausgenommen. Tele phon911.
C. C. EVEHTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania Str. ai wird auf Wunsch angewandt. Dr. C. N. Schacfer, fSrzt nnö &tnrmrr. No. 43 Madison Ave., nahe Morris Straße. Sprechstunden: ! HO Uur Uforqtn?. 2 Uljr achm,ttag?. 79 Uhr brnd. Telephon 2S4. Dr. Leonh. Bell, Teutscher Arzt, vcke (?aJ und Cöio Strahe, rraktizirt geminschastlich mit ftinem Bater Dr. uido ell. Vormittag lü-mitjt. vreftundk. .Lg 4- ndr. Dr. THEO. A. WAGNER No. f Nord Delaware Btr. Sprechstunden: 9 lOUfcr arm.. 1 4 Uit achm.: onn:ag: Kl' Uar T Telephon 84. illiisiMPlai - l Zähne so ant wie ttotd. Es verhindert daß der Äaurncn mit dem flubber in Be rührung kommt, so daß die schädlichen v.ssekte desselben verhindert werden. Tafts Dental Parlors, 25 West Washington Str.. Tcr June" Office gegenüber. Dr. I. Bühler, 120 Ost PlcCnrty ötr. Sprechstunden : 8 bis 9 nbr Vorm. ; 2 bt8 3 Uhr Nachm.; 8 b.s 9 Uhr Abends. Telephon 1440 SDTfititun6t : Snnnta:? nur Vormittag. tafc Trr Herren Freun Nnserdo?kzMn,k Gtrsefrn mit jcer Ias.ff. Vlaül feine tatra. S'erbiiti-t etrittittin. X U 2srtVter tinl tf;tr,flufc ,n 1 bii 4 Xa.tcn. Fräqt Apv:brkern ta2U Lerjandt bei Erpreß sur il.. Wart air;tirt: MALYDOR MFG.C0..lAlCAäTCR.0Hia. 5 .aalt jjy.k-j & 9 i m &v - - V-Jf ... t I V II. (?ine permanent? 5lur der 'i.ttn'.i;Iiij?tcn 7?älls ron ttonorrbea und J Alert, aarantirt ron ö bs G ciqkn; kein nöere edan lunq ncidia, und ebne die an 5 ekelnden :etu:tate des kinnehineni von Eu, j dede. Sovaida od,r Mandelöl. 3.erre&Co. Z rou'K Nachfolger). pot".'ker, Pari, er. p kaust von allen .ruggisten. mt Dach . Wlaterial. T. F. SMITHER, Händler in Kie5dachMaterial, 2' und Z-ply Readu Roonng, wasserdichte Sheeting, feuer festem svhalt Strokipappe. Tach und Vketall starben ?c. ?c. Oisice : Ig Zwest Maryland Ltrafze. Telephon stil. D tt n, d e c? r r e i. ffähige und ve, anllvortlich: Tachdecker. Stiti dächer, Trinidad und Ä:lsonlte ?lsptaN-Täcker. Alle Arten Uomv,sitton?äber mit bestem Via terial. Office: No. 19 ; Aard : 180 W. Marylandstr. Telephon 361. Indianapolis, Ind. Theodor Stein, Afcstracter of Titles, ßcke Market und Pennsylvania Str. Thf. Lemcke, Suite 22, eine Treppe hoch. Telephon 1760. Indianapolis. CT Telephon 12C9. Unterstützt 'die li L a betrieben von Union Tafchmädchen. No. 133, 140 und 142 Virginia Avenue. &. Somervitte Manager. The C0AST LINE to MACKINAC fr TAKE THE ifD&yVft - T0 MACKINAC DETROIT PETOSKEY CHICAGO 2 New Steel Passenger Stearaers The Greifest Perfectlon vetattalned In Boat Coattruction Luxurious Bquiprnent. ArtlstiC r-urnistung. Uccoration na tilicicni dervice, "jsurinz the Uighest degree of COslFORT, SPEED AND SAFETY. Four Trips per Week Between Toledo, Detroit & Mackinac PETOSKEY. THE SOO," MARQUETTE. AND DtLUTH. LOW RATES to Picturesque Mackinac an Peturn. including sleals and Berths. Frorn CUveland, Irom Toled. $15 ; from Detroit. 13.50. EVERY EVENIN3 Between Detroit and Cleveland Connecting at Cleveland wlth Earliest Trains for all points East, South and Southwest and at Detroit lor au points rortn and Northwest, Sunday Trip June, Jaly, August and September Onfy. EVERY DAY BETWEEN Cleveland, Put-in-Bay $ Toledo Send for Illustrated Pamphlet. Address A. A. 8CHANT2, a. . ... OBTnoiT, MICH.
r- I T
WZ ff, pVi? -v..tx$S$ M 5? yif mAmB &gm
d. J
muM
KL?
iT.
W
mm
MB
-? -
uj
Tta Ciitoit am j leYtiay sttq ui. ö
Gefährliche Pfade.
Roman von M. Schoepp. (Fortjehung.) Vta, lch hab mir's ja gleich gedacht," sagte Herr Neuß und brach damit den Bann, der auf seinen Collegen ruhte und las noch einmal mit lauter Stimme über des Correspondenten Schulter hinweg, was da dictirt worden war. Und dann setzte er sich den Hut auf, griff nach dem Stock und besorgte die Berichtigung selbst auf die Redaction. Alsen hatte seinen Koffer amMorgen schon nach dem Hotel bringen lassen; stundenlang war er ziellos in der Stadt umhergeirrt und stand endlich dock wieder vor dem Hause Schlüter. Ich muß ihr wenigstens sagen, daß ich qehe, ich muß ihr Lebewohl saaen", entschuldigte er sich selbst. Und erstieg die Treppe hinauf zu Frau Schlüter's Zimmer. Hier wollte er sie erwarten. Die Greisin saß in ihrem Stuhl; ihre Hände ruhten im Schooß. Sie fühlte sich müde und gebrochen. Vielleicht weilte ihr Geist in der Bergangenheit. Als Alsen eintrat, belebten sich ihre Züge. Das ist schön von Ihnen, Peter, daß Sie heraufkommen. Nehmen Sie sich den Stuhl und erzählen Sie mir haben Sie Traute gesehen?" Nein. Tante." Er begrüßte sie herzlich, ohne indeß ihrer Einladung Folge zu leisten. Und ich will aufrichtig sein; ich kam. um von Traute und von Ihnen Abschied zu nehmen." So wollen Sie fort?" Nichts lag in ihren ruhigen Wor ten, das ihm ihre Ueberraschung, ihr Bedauern verrathen. Er war einigermaßen erstaunt und unangenehm berührt. Ja, Tante, geschäftlich und ich habe Ihre Gastfreundschaft fchon so lange genojien." Sie ist gern gewährt worden." Das habe ich gefühlt. Ich trenne mich schwer von hier." Weiß es Traute denn schon?" Nein." Also ganz plötzlich es wird ihr sehr leid thun sehr leid aber wo ist sie?" Sie zog die Glocke und fragte das eintretende Mädchen nach ihrer Enkelin. Ich glaube, die gnädige Frau sind noch im Salon". Dann gehen Sie zu ihr. Peter. Und leben Sie woh!. Der Herc behüte i-te. Sie forderte ihn weder zum Bleiben noch zum Wiederkommen auf. Und ihre Stimme klang so matt, so einförmig. Und ihre Hand, die er an seine Lippen gezogen, war kalt und lag schwer und kraftlos in der seinigen. Sie war alt geworden über Nacht. Schmerz und verletzter Stolz und Selbstvorwürfe hatten sie gebrochen. Peter gmg. Als er auf dem dunkeln Eorridor stand, meinte er, ein eisiger Hauch wehe ihm entgegen; die lautlose Stille ringsum war ihm unheimlich. Ein kalter Schauer ging über seinen Körper. Als er einige Stufen hinuntergestiegen, blieb er stehen und sah noch einmal zurück. Die niedrige Thür dort führte zu seinen Zimmern und gegenüber hatte Traute früher gewohnt. Früher, als sie Kinder waren ; als er sie seine Braut nannte, als er noch glücklich war. Noch glücklich? Wurde er es nicht wieder werden? Würde sie ihm nicht doch noch gehören? Und wollte er nicht herrschen in diesen alten, ehrwürdigen Räumen? Leise nickte er mit dem Kopf und folgte dann rasch dem Mädchen, das ihn wiederholt verwundert angeblickt hatte. Es öffnete ihm dienstbeflissen die Thur die weibliche Bedienung schwärmte ausnahmslos für ihn und entfernte sich mit einem coquetten Knix. Traute hatte erstaunt aufgesehen ; sie war so glücklich: mit geschlossenen Augen hatte sie dagesessen und ge träumt war Hermann den schon wieder da? Alsen?" Vor meiner Abreise, Traute " Sie wagen es, noch einmal vor mich zu treten? Sie? Nach Allem was vorgefallen?" Betreten sah er sie an. Er hatte geglaubt, sie verzweifelt zu finden, ihr Trost zu bringen, und sie stand ihm kampfbereit gegenüber? Ja. empört war sie aufgesprungen, am ganzenKörper bebend und ihre Augen blitzten ihn aus dem bleichen Gesicht an. feindselig, haßerfüllt. Er hatte ihr den Geliebten rauben wollen! Er war es. der sich zwi schen sie gestellt? Er wollte ihn verderben. hätte ihn herzlos zu Grunde gerichtet, wenn Ruprecht Holten die zum Schlage schon erhobene Hand nicht aufgehalten? Was hatte Hermann ihm gethan, daß er ihn so verfolgte? Was hatte sie ihm gethan, daß er sie unglücklich machen wollte? Sie haßte ihn. Sie zitterte vor Haß und Empörung. Ganz dicht stand sie vor ihm, die feinen Hände zu Fäusten geballt. Wie können Sie es wagen?" bitte Sie. Traute." Warum sind Sie hierher gekommen? Was haben wir Ihnen gethan, daßSie so schlecht, so ungeheuer schlecht gegen uns handelten? Wie einen Freund haben wir Sie willkommen geheißen und Sie haben uns mit Verrath gelohnt! Wie einen Bruder habe ich Sie geliebt, ehrlich und aufrichtig, und Sie Sie wollten mir das Höchsie, das Köstlichste nehmen, was ich besitze? Ist denn Alles, Alles in Ihnen erstorben, das Ihnen ein Recht aab, sich diesem Hause verwandt zu fühlen? Warum haben Sie mich belogen? Stündlich belogen? Warum sind Sie noch einmal gekommen?" Sie war außer sich. Die Worte sprudelten über ihre Lippen und je mehr sie sprach, desto größer ward ihre Erregung. desto mehr empfand sie, was er ihr nehmen wollte, wie groß der Vertrauensbruch gewesen. Wie konnte einer von den Schlüters so erbärmlich AjtWs2
Warum sind Sie noch einmal gekommen?" wiederholte sie. Ich ich mußte Sie sehen, bevor ich ging." murmelte er dumpf, ohne die heißen Blicke von ihr zu wenden. Ich wollte Ihnen sagen, daß daß" Daß Sie bereuen, daß Sie erkennen, wie bübisch Sie gehandelt? Wollten Sie das sagen?" Nein," stieß er heiser hervor, ich bereue nicht. Und ich würde dasselbe noch einmal thun, und", rief er wild, sicher mit besserem Ausgang. Sie wissen, was geschehen man hat Sie davon unterrichtet und ich bin zu stolz, zu leugnen oder nur mich zu vertheidigen. Warum ich es that? Weil ich Sie liebe, weil ich Sie gewinnen wollte". Schweigen Sie!" Ich sah. daß Sie glücklich waren und wollte an die Stelle des Mannes treten, der sich in meine Rechte geschlichen. Ich sehnte mich nach Glück, das nur Sie. nur Sie mir gewähren konnten." Voller Abscheu wandte sie sich von ihm ab. Deshalb bin ich gekommen. Wenn Sie glauben, frei von jeder Schuld zu sein, verdammen Sie mich". Sie haben kein Recht zu einer derartigen Bemerkung." Ich nehme es mir. Ich habe Sie geliebt. Traute, und liebe Sie noch, trok Ihres Hasses, trotz Ihrer Verachtung für mich. Ich liebe Sie mehr als jener, der Sie ohne Kampf errang ; die Liebe für Sie bedeutet Leben." tcb will nichts mehr hören," unterbrach sie ihn zornig. Ich bin auch zu Ende. Vielleicht wird die Zukunft Sie milder urtheilen lassen. Leben Sie wohl, Traute. Ich glaube an keinen Gott, sonst würde ich für Sie beten. Wollen Sie mir nicht die Hand geben? Werden wir uns nie wiedersehen, Traute? Wirklich nicht?" Er fragte dringend, angstvoll, war dicht an sie herangetreten, und sie hätte kein Weib sein müssen, wenn sie in seiner Liebe für sie keine Entschuldigung tzefunden. Es lag Etwas in seinemÄntlitz. was sie sonst erschüttert hätte. Zögernd reichte sie ihm die Hand, ohne aufzusehen. Es galt einen Abschied für cwig. Sie hätte sichs später nicht verzeihen können, ihm eine letzte Bitte versag zu haben, das wußte sie. Einen Augenblick fühlte sie seine heißen Lippen auf ihrer zarten Hand, dann war er wortlos gegangen. Wenn Sie glauben, frei von jeder Schuld zu sein, dann verdammen Sie mich", meinte sie ihn sagen zu hören. Und sie fühlte es. sie war nicht frei von Schuld! Wie im Traum schritt Alsen vorwärts und verließ das Haus, das er mit so stolzen Hoffnungen betreten. Nun war Alles aus. Alles! Ein Zurück gab es nicht mehr. Seine ganze Zukunft hatte er einzig von diesem großen Erfolg abhängig gemacht, nur diesen einen Weg hatte er sich klar vorgezeichnet; mit einem Fehlschlagen hatte er nicht gerechnet. Es war nicht das Gut. das Geld, dessen Verlust er betrauerte, nicht einmal der Gedanke daran kam ihm. Nur sie war es, nur sie! Sie hätte die Macht gehabt, ihn aus dem bisherigen Leben herauszureißen. Durch sie. an ihrer Seite hätte er gestrebt, eine Stellung einzunehmen, die ihm die Achtung seiner Mitmenschen verschaffte und hätte sie verwaltet, wie es ein ehrlicher, arbeitsfreudiger Mann' nur thun kann. Durch ihren Besitz wäre er geadelt worden. Er hätte Alles gethan, um ihrer würdig zu sein. Freudig hätte er jede Buße auf sich genommen. Nun war es anders gekommen, ganz anders! Traute liebte ihren Mann, ihre Liebe für ihn hatte hundert Entschuldigungen da, wo er gefehlt. Ihr Glück suchte sie in ihremGatten. Er fühlte, daß selbst das Urtheil der Welt nichtig für sie war. Sie hätte an ihn geglaubt, wenn sich auch Alle von ihm wandten. Was thun? Er hatte kein Ziel mehr; keine Hoffnung, keinen Wunsch. Es gereute ihn. in das Leben zurückzukehren, das er heute hatte aufgeben wollen. (Schluß folgt.)
Aus k IreiU Roman von Nnna Hartenstein Breit und stattlich liegt der Freihof da mit seinen Ställen und Scheuern. Scheu und trotzig fast lugt er hervor zwischen den Wipfeln der alten mächtigen Linden und Kastanien, die ihn umgeben wie gewaltige Recken, als wollten sie ihn mit ihren breiten starken Armen schirmen vor der neugierigen Welt, die sich so dicht an ihn herandrängt. Er hätte frei dastehen müssen, wie sein Name sagt, einsam auf seiner AnHöhe, nur umgeben von seinen Aeckern, von Wiesen und Wald. S. war es auch gewesen, als die Stadt da unten sich noch hinter, ihre Mauern verkroch, klein und still dalag und nichts anderes über die Hausgiebel lugte als die Thürme von St. Marien und der dicke Kopf deS Rathhauses. Dann aber war es ihr aus einmal zu eng geworden, der straff umspannende Gürtel wurde gesprengt, und nach allen Seiten dehnte sie sich langsam und stetig aus. Der Freihof hatte wohl verwundert hinabg'eschaut und hinüber nach dem alten Schloß der Reichsvögte. Oho ist's so gemeint? Da drüben reiht sich ja 5)aus an 5)aus, und um den Schloßberg zieht sich Straße um Straße! Wollen doch sehen, wer stärker ist, ich oder, du!" lachte trutzlich der FreiHof. als das Ungetüm sich auch gegen ihn heran zu bewegen begann. Und der Freihof wankte und wich nicht. Aber er mußte es sich gefallen lassen, daß die langenPolypenarme ihn endlich umfaßten und ihn hineinzogen in das wirbelnde, treibende Leben. Nüchterne, große Miethskasernen, stattliche Fabrikgebäude mit lhurmhohen Dampfschloten schauten verächtlich auf die niederen grauen Dächer, die sich unter
die schirmenden zweige ver moen duckten. Nur nach Morgen schien es für den Freihof keine Grenze zu geben. Feld reihte sich hier an Feld bis zum Wolfsberg, der stattlich und breit aus . dem Thale zu beträchtlicher Höhe sich
erhob. Und auch dieser Berg mit seinem alten schönen Waldstand, mit seinen reichen Steinbrüchen war Freihofer Grund, und ein wohlerhaltener Fahrweg führte aus dem Gehöfte bis hinein in den dämmernden Waldesdom. Zwischen den beiden mächtig anwachsenden Stadttheilen, der BahnHofsvorstadt und der sogenannten Doblena unten im Thale des Doblenathales lagen die Freihofer Grundstücke wie ein trennender Strom. Und keine Verbindung von Ufer zu Ufer schien möglich, keine Brücke ließ sich schlagen. Ja recht eigentlich zum Höhne besonders der Bewohner der Doblenaer Vorstadt standen an den Feldrainen große Warnungstafeln, daß das Begehen der Freihofer Grundstücke bei Strafe verboten sei. Doch gab es zenug prophetische Stimmen, die versicherten, es würde nicht lange währen in unserer aller Stabilität feindlichen Zeit, daß die Fluth auch über den Freihof hinwegbrausen, daß die altersgrauen Dächer verschwinden, die stolzen Bäume fallen würden, daß. wo jetzt der Wind in den Halmen goldgelber Weizenfelder spiele, die Lastwagen über das Pflaster knarren und bald das rastlos jagende, wogende Leben unserer Zeit pulsiren würde. Der Bürgermeister der Stadt hatte es noch einmal versuchen wollen, den Besitzer des Freihofes zur Abtretung von so viel Grund und Boden zu bewegen, damit eine Fahrstraße von der Doblenaer Vorstadt nach dem Balznhose gelegt werden könne. Roller wurde zu einer vertraulichen Besprechung nach dem goldenen Löwen" eingeladen. Er kam, und es- schien ihm besonderes Behagen zu bereiten, wie der Bürgermeistev und die angesehensten Interessenten an der Sache ihm um den Bart gingen, ein Unternehmen, das übrigens auch deshalb seine Schwierigkeiten haben mochte, weil das scharf markirte Gesicht Rollers glatt rasirt war. Mit einem höhnischen Lächeln um die vollen, schön geschwungenen Lippen. einem Lächeln, das aufheizender, gallenerregender wirkte, als jedes spättische Wort, hörte Roller den eindrwglichen Vorstellungen des Vürgermeisters zu. Die Augen unter den dichten buschigen Brauen blieben halb geschlössen, aber wie zwei lauerndcRaubthiere lagen sie tief in ihren Höhlen, und wenn die schweren Lieder sich hobcn, dann zuckte es aus ihnen wie blitzende Klingen. Di: gebräunte, schwielige Hand hob sich endlich und schob mit langsamer Bewegung die dichten Tabakswolken auseinander, als müsse er sich erst Raum schaffen für seine Worte. Bemühen Sie sich nicht weiter. Herr Bürgermeister. So lange ich die Augen ossen halte, kommt kein Schuh breit Landes vom Freihofe weg", erklarte er ruhig. Das ist eine Marotte. Freihofer, nehmen Sie mir's nicht übel." entgegnete der Bürgermeister. Sie haben doch früher nicht so änglich auf die ErHaltung Ihres Besitzes bestanden. Oder ist es nicht Freihofer Grund, auf dem jetzt die Häuser der Feldstraße und des Kaiserplatzes stehen? Und der ganze Eomplez hinter dem Freihofe bis hinunter zum Spritzenhaus wem hat er früher gehört? Warum jetzt diese Starrkopsigkelt, warum wollen Sie der naturgemäßen Entwickelung einer Gemeinde hindernd in den Weg treten und Nothwendigkeiten trotzen, die bald r . f'.rt ic." ' parier 'ein werocn als nsie ie rönnen sich dem Rad der Zeit nicht entgegenstemmen in eigensinniger Laune, werden aber fühlen müssen, daß das, was sich nicht biegen und der Allgemeinheit fügen will, brechen muß." Em hartes, kurzes Auflachen brach über die Lippen des Freihofers. Die kernige, trotzige Gestalt reckte sich hoher auf. die starken Schultern schienen breiter zu werden, und aus den dunklen Augen traf ein böser Blick den Bürgermeister. Lassen Sie Ihr rollendes Zeitrad" immer kommen, mein Herr Bürgermeister", sagte er mit bernender Ironie. Ich fürchte mich nicht, und ich denke, der Freihof wird Nicht darunter brechen. Ueber den Freihof sind schon schwere Stürme gebraust, er blieb stehen und ev soll stehen bleiben, so lange der Name Roller, der seit Jahrhunderten in diesem Grund und Boden wurzelt, ezistirt! Sie glaubten mich der Jnconsequenz zu beschuldigen, als Sie mir vorhielten, ich hätte Handel getrieben mit dem Erbe meiner Väter. Sie irren. Es ist Ihnen wohlbekannt, meine Herren. daßder Bauer, wo es seinen Vortheil gilt, klüger ist, als er ausschaut" ein verächtlich herausfordernder Blick glitt bei diesen Worten über die Anwesenden hin. Wie die aufgehende Sonne uns auch früher grüßt, so haben wir Freihofer das Wehen der neuen Zeit schon verspürt, als Ihre Väter bei allem Respect vor der Vortrefflichkeit der guten Bürger zu Ambach noch in enger Beschränktheit über ihre vier Pfähle nicht hinauszusehen vermachten. Die Freihofer. mein Vater nicht zuletzt, haben die günstigsten Eonjunkturen. wie Sie, nTeine sperren, im Geschäftsleben zu sagen pflegen, benützt und den Besitzstand der Freihofer nach Kräften vergrößert aus rein spculativem Interesse. Und dessen, was wir einst, dank der Kurzsichtigkeit unserer Mitbürgev erworben, habe ich mich, als etwas nicht zum Freihofe Gehör!gcs bei günstiger Gelegenheit wieder entäußert. Aber schlagen Sie in den Akten und Besitzurkunden oben auf dem Schlosse nach, meine Herren, nicht ein Quadratfuß des alten Besitzstandes ist dabei verloren gegangen. Der Speculationstaumel hat mir Kopf und Gewissen nicht umnebelt, und dem Grundsatz meinev Väter bin ick nickt
untreu geworden: Hüte jede Schoue und Schrolle!" Ihnen, meine Herren, ist der FreiHof ein Dorn im Auge, und ich weiß wohl, daß oben im Rathhaus einuber ausgearbeiteter Plan liegt.e auf Freihofer Grund und Boden neue Plätze angelegt werden sollen. Sie haben sich dabei nur in dem Gottfried Roller verrechnet. Diese Art Fortschritt, der die Heiligkeit des Erbes, die Unverletzlichleit Jahrhunderte alter Traditionen um schnöden Gewinnes willen leichten Herzens auszulöschen vermag, wie ich mit der Hand eine Notiz auf dev Tafel weglösche, kenne ich nicht. Haben Sie mich für einen solchen Judas angesehen, so haben Sie sich gründlich getäuscht. Ich habe unerschüttcrliche Grundsätze, in dem, was ich Ehrenhaftigkeit nenne, obenan steht die Heilighaltung des Erbes, und durch dieses, durch unsere geheiligten Satzungen lasse ich keinen Strich machen. Und ein zweites Mal. bitte ich Sie. mich nicht wieder mit dem Handel zu behelligen " Roller hatte langsam, jedes Wort scharf betonend, gesprochen, und ein wilder Triumph war in seinen Augen aufgezuckt, als er sah. welche geradezu verblüffende Wirkung der Angriff auf den Scharfsinn der alten Ämbacher Spießbürger und die Darlegung seiner Spekulation auf die Herren hatte. Ein Ttturren ging durch die kleine Versammlung an der langen Tafel. Stadtrath Humprecht, ein kleines, quecksilbernes Männchen, schlug mit der geballten Rechten in die hohle Linke. Na, da haben Sie ja gleich eine famose Probe von dem maßlosen Dünkel
dieses stierköpfigen Bauern, und da soll man nicht aus der jaut fahren, he raunte er, sich nach hinten neigend, cinem Herrn zu. Der Stadtrath hatte den eleganten. hochgewachsenen Mann vorhin als Hcrr Doktor" begrüßt und lebhaft herangewinkt, und dieser hatte sich einen Stuhl herangezogen, aber nicht von dem freien Platz, den der Stadtrath und sein Nachbar durch Auseinanderrücken geschaffen. Gebrauch aemacht. Dadurch, daß er seinen Stuhl von der Tafel zurückschob, schien er andeuten zu wollen, daß er sich nicht als zur Versammlung gehörig, sondern nur als objectiven Beobachter ansehe. (Fortsetzung folgt.) vom Auslands. E i n s e n f a t i 0 n e l l c r Fall unschuldiger Verurteilung wurde jüngst in Marburg festgestellt. Das Schwurgericht verurtheilte am 16. Juni den Landwirth Braun (Nopperhausen) wegen Meineides zu änderthalb Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust. Braun hatte in einem Proceß beschworen, daß er an den Bäcker Heil keine Schuld von 12j Mark sür Mehllieferung habe. Das sollte wissentlicher Meineid sein, was das Schwurgericht als erwiesen ansah. Kuiz vor der Ueberführung des Ver urtheilten in das Zuchthaus legte dessen Bruder der hiesigenStaatsanwaltschaft eine Quittung Heils über das erhaltene Geld vor. Darauf wurde Braun aus der Haft entlassen. Der Taglöhner L eopold Lontkin war beim Eisenbahnbau unweit vom Jnvalidenhause in Wien beschäftigt. Eines Tages wurde er beim Holzstehlen betroffen u. zur Anzeige gebracht. Gestern stand er vor dem Strafrichter des Bezirksgerichts Landstraße. Richter: Geben Sie zu. das Holz gestohlen zu haben? Angeklagter.: Ja. Richter: Weshalb thaten Sie das? Angekl.: Ja, bitt', Herr kaiserlicher Rath, wenn Alle stehl'n, werd' doch ich net so dumm sein, und nix stehln! Auf Grund dieses Geständnisses wurde Lontkin zu zwölf Stunden Arrests verurtheilt. Richter: Nehmen Sie dieStrafe an? Angeklagter: O nein, i sitz' meine zwölf Stund' ab. aber (mit erhobenerStimine) dann recurrir' i. Entweder muß der ganzeBauplatz g'straft werd'n oder i bin net z'fried'n. I werd' net anz allan für hundert Andere bllß'n! Ein aufregender Zwischenfall ereignete sich neulich in der Nachmittagsvorstellung des Hagenbeck'schen Menagerie-Eircus auf der Berliner GeWerbeausstellung. Als der Thierbändiger Mehrmann, ein Schwager des Herrn C. Hagenbeck, seine große. Raubthiergruppe, bestehend aus einigen Löwen, Tigern, Bären und Hunden, vorführte, wollte zin schwarzer Bär nicht pariren, und als der Thierbändiger ihm eine kleine Züchtigung verabfolgte, stürzte sich der Bär auf ihn. Unglücklicherweise glitt Herr Mehrmann bei dem Anprall aus und fiel zu Boden, und nun sprangen noch von mehreren Seiten Löwen und ein Eisbär auf den am Boden Liegenden, während die großen Hunde sich wiederum auf die Bestien stürzten. Das Publikum gerieth in eine furchtbare Aufccgung.denn die Sache drohte ein verhängnißvolles Ende zu nehmen, da auch die übrigen im Zwinger befindlichen Thiere wild wurden. Glücklicherweise gelang es in diesem kritischen Moment zweien der Menageriediener, mit Stangen und Peitschen die Thiere für einen Augenblick von dem Thierbändiger fernzuhalten, so daß dieser aufspringen und sich dann, gemeinsam mit seinen Helfern die Bestien von sich abwehrend, aus dem Zwinger entfernen konnte. Die Vorstellung wurde auf kurze Zeit unter brochen. Herr Mchrmann hat außer einigen Verletzunizep am Kopfe und Halse alücklicherweile weiter keine Ver. wundungen davongetragen. Fehlt Euch Lebenskraft m irgend ei nem Theil eures Systems, oder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit -und ich will euch gerne schniben wa mir am Meisten half, da ich auch Hilfe vothmendig batte. Ferner sende ich auch frei da Rettpt nneö einfachen Hausmittels, daS mich rettete. Verschiebt nickt auf Morgen, waS ihr heute thun sollt. Schreibt unter Beischluk einer Briefmarke sür Rück,Antort an Thomas Sl.,ter. L. 0. Bor 764, Kalama so, Wich.
?jtt
I M i I i l I 2 ! I Ü
li! VKMMZ m j: b- TTn-rT " " ' - j i ' v i i" "7"T"g ; MM j i r : DWWMA Wm , i ''"'WköA i MN !' ' ' l'WW'. ! ; f ,; jprrrr ,T7Z ' " II M ! V f j ri : li'i . ili uJ 'l j- r
Vlaclcwell's ächter
u
ULL DURMÄ
Sie tvcrden einen Coupon in jedem 2.Nn,en-Beutcl und zwei Couvons in jedem -Un;enBeutel finden. Kaufen Sie einen Beutel, lesen Sie den Coupon und jehen Sie. wie ie Jdren Antherl t. r- n r. .k T . f 1 1 ' V.
A i m an z!iv,vuv in wejiccnicn oriommen. kMZÄIÄU
Cement-Arbeiten aller Art werden prompt gut und billig auSgefubrt von HmH iittizinnumTBi Office: Zlo. 7 Psnrbrois jOrcnds. ?srrs Haute Biewing Company.
MAURICE D0XELLY, Manager.
Versuchen Sie unsere Flaschenbiere Velvet- und Tafel -Bier. Einzige Agenten: Di C. HABICH Co., 185 187 und 101 ?3cff Ohw Str.
M ilii a--
m-M-JiM DR. KAY'S il . .
p x uav w ivvi vuv m j w v viv,,v I -o t t r i zjw M. , i reinigt und bereichert das Blut und verleiht dem ganzen Körper neues Leben ü l iirrtff Mreia. 1Ttt! Kl 00 V ' I
V ' -M MliV Ol.MI. .VV .lw
rfl V IS 4nüVo OnMAiraAi
m JLi . ivav o rm rrf ertt... r. v- r.. . OfV...rr .. V
VJiCLTl CntC ICUlc lUlint unu uui yiuuuu oVii"uo 5 Vj Kav's Hand Book of Valuable Receipts and a Treatise on Diseases" toste' AI I Nl .... i .. rri n . onrx I t t " r fT st 2 AT .t X. . t 7"1
rrj trrt imsf.isrpn nniPti Ssrrn ddii standen Nr 4 J lv 0l7 " ' "II-" 7 i , V m . Dr. r. .1. Kau Mp.flica bo.. ivvest icne
t L 7 -'V.sT'-i - Ziil .17 I . I D m m r i -j mm - H. C. POMEROY.-gcaenübet der MAelAkAi'Ai.i. Exkursion ! Donnerstag, 6. August 18, via Lake Eiie & Western U.R. (Naturgas Noute.) Am Donnersiaq. den . Auaust wird die Lake yrie & Wesiern Zahn, ihre beliebte (rf ursion nach Cleve land, runalo und den Niagara fällen zu den folgenden niedrigen Raten veranstalten. Peoria 58 75 Bloommßton 8 25 Lafayette 7 85 Michigan City 7 25 Indianapolis 6 25 Tipton 6 25 Rate von allen Stationen nach Put in-Bay und zurück $4.00. Mit entsprechender Reduktion für dazwischen liegende Stationen. ?es Weiteren hat der Käufer da? Privileginm einer CxezialiErkursion nach Leiriston am Eee für .',c. Räch Toronto und zurück über den Cee ron Leivislon $1 mehr. Hinlasibillkle ?u Plänen von besonderem Interesse an oder bei den Fällen ausschlichlich der Re,ervation einschließlich der großen internationalen Brücke zur canadischen Seite. Elevatoren zum Wasierrand bei den Whirlpool-RapidZ an der kanadischen Seite zu reduzirten Preisen. Versäumen ie nicht diese Gelegenheit den Sonntag an dem historisch merkwürdigsten Platz der Ver. Staaten zuzubringen. vriurnon rommk um . iiora. , ,5re,lag, ?. ugut an. Zur Rückfahrt ka.in während der BiUeldauer jeden Morgen per Dampfer ab Pust'alo um . benuyt werden . Ans der Rückfahrt können sich die Passagiere in Ulevkland, Sandusky, Put-in-Bay :c. aufhallen. Pamphlete mit voller Information bei den Agenten der & 2i5. oder direkt von F, 7i Tailn. Gen. Paff. Agent. Indianapolis, Ind. Zermalmten und ganzen C o k e z Haien bei der Iiul'polis Öas Co. Adolph IFaey, (OKI FreeloTn & Itight.) Notary Public, Translator, Corrcspontleiit etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. Jy SSW VJ 00-r"'L ito Tnxnr , TITrATC TDnc iTTri" Avfti Cnl O, I II AUL MftttrvS r ß nninrn V wur t rviü n I Oa CAIf I ODTAIN A PATENT t Tor prompt answer and an honest opinion, wrtte to MüNN k C'l.,niio have bad nearly flftj yeari eiperience In the patent dnsine. Commnntnu tiena itrictly confldenti&I. A Ilandbnok of la. formation conoerniu i'ntentn and bow to ob tain them aent free. Also a catalogue of mechan teal and acientlfio books aent free. Patenta taken thronen Wnnn A Co. recetTe gfecial i.otlclntbe Hrietiflc American, and IDue are broupht widely besorethe publlcwlth. ont coat to tha inventor. Tbia lendid paper, tasnad weeklr, elevantly illnatrated, haa bj fax tha lanreet circulatton of anr acientitle work In tbe world. 83 a year. Sample coniea aent free. BoildtnK Edition, mont hly, 5.50 a year. Singl eoples, Mli centa. Erery nuuiber contattu beaatlfal platee, in colora, and pbotvrapha of nev nonM, witn plann, enablin builders to tbo Uta tatest deatirna and aecore contracta. Addreaa HVUH & CU. NXW VOKK- it B&OAfiWAT.
IS Wif.'sV4Wfr' JWVVH VVT r vr R-vyI-s r M.r
&3Jn
d 1.
!
s ist der allerbeste der gemacht wird. H Hl a B H H ;-t k: U I 4 3 H u i H
mt
M
iHüLJJl!? i "" .
Telephon 1557.
RENOYATOR w i! :i r . r r Verstopfung zc. Es erneuert W jrtvSsrf r1A Mivrtittrt r ' I Cll, jiopnainicrj, cvcr- unu
ixnvj' v cjlkjl
Oniitrf tnnroitf tnir Dr. K 1 I 1 ' am runi xvuut uc u ulh ivuv. . . ... IZ I i-wi x. v w m. i c a. r , äi nK ä I uiu&e) öu s. 10m an., unidiid. neu. r-h . . vwnn , nmi tiL..j i I w , .f! V'."' Tfc I m C, X . Post-Office. Indianapolis, Ind. - Die - mhm t? rwune ist daS einzige Blatt in Jndiana, we! cheS die Interessen des Vnlleö gegenüber der Macht der Plutokratt vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kömvst sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Eebeten d Leie?t. Die Arbt U Völkek ist dn Schöpferin alles MoklfiandeS und da. rurn wirken dir für solche soziale Re. sannen, welche die Atbeit zu? freude. briAzenden Lust, siait zur meierdrvi?. mUn Last machen Itder fortschrittlich Gesinnte, sollt, eö alt moralische Psticht empfinde eskr der Indiens Tnbüve zu fe' WW n 50 ZzHiS5MM.
m
Eisenbahn-Tabelle
nkunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia.
Abgang Postzug 7 30Vm Expreß 11 50 Vm Expreß 12 40 Nm Ac:omodation 4 00Nm Expreß 7 00 Nm Expreß 11 20Nm Ankunft-Expreß 3 35 Vm Expreß 4 15 Vm j Accomodation 10 Vm , Expreß 3 20 Nm 1 Schnellzug 5O0Vm Accomadation 7 40 Nm
Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expres. 4 15 Pn. Expreß 10 30m Expreß 10 30 Stet Limited Expreß 3 10 in Expreß 40 Nm Ankunft Expreß 7 10 rr Expreß II 30 Pm Limited Expreß 11 30Vm Expreß 00Nm Expreß 11 00 Nm St. LouiZ Diviston. Abgang Expreß .... 7 30 55m Limited Expreß 11 50Pm Expreß 11 20 Nm Expreß, taalick 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50Vm Limited Expreß 6 30 Nm Expreß 6 00 Ein Chicago und CincinnaU Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm 7 05 Vm 11 00 Vm 3 00Nm Accomodcmon tagttch Akkomodation Postzug Accomod. (nur Sonntags). Akkomodation 6 35 5m 11 40 Xn Ankunft- Rushville Accomodation. Postzug Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Akkomodation 10 15 Nm 11 10 Nm Schnellzug Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation .. 7 10Vm .. 11 50 Nm .. 5 00 Nm ..12 15 Vm .. 3 30VM ..10 45VM .. 2 50NM .. 615NM Ecbnell-Post Lafayette Accomadation.. Schnellzug Ankunft Schnellzug Lafayette Akkomodation . Schnellpost Akkomodation Peoria Division westlich. Abgang Erpreß 7 25 Vm irpred II 25 NM Tanville Accomodation K05Nm Erpreß 1159 Vm Ankunst Expreß 3 25 Vm Danvllle Accomodation. . . . 10 35 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 6 55Nrn Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 30 Vm Accomooatuzn Expreß 3 25 Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodatlon Expreß 10 00Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00Vm Erpreß 1 20Nm Erpreß 7 00Nm SchnellErpreß Ankunft Schnell. Expreß . Expreß Expreß Expreß ....10 20Vm .... 2 50NM .... 20Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. tZl Abgang Expreß 4 50 Vm Columbus Accomodation... 8 00 Vm Expreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Erpreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation'. 3 20 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß II 20 Nm Ankunft Expreß 3 35 33m Expreß ? 15 Nm Louiöville Division. Abgang Expreß 3 45 Vm LoulSvllle Accomodatlon. . . 8 13 xm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50VM Akcomodation 5 50Nm Spezial täglich 11 00 Nm Cincinnati, Hamilto und Indiana polis. Abgang Expreß 3 40 Vm Emcmnatl Accomocotlsn . . 10 50 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 5 30Nm Expreß 6 20NM Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß :...10 55Nn Erpreß 12 15 m Indianapolis und BincenneS. Abgang Expreß 8 00 5m BincenneS Accomodation... 4 00 Nm Ankunft Vineennes AccomodationlO 40 Nm Expreß 5 00 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 6 45Nm Ankunft Expreß Sb5Vm Expreß 2bONm Expreß 9 00 Kai Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß Accomodation Schnell. Expreß Ankunft Schnell, Expreß ... Accomodation Expreß 8 30 Vm .... 3 40NM ....11 20 Km .... 330 et ....10 40VM .... 4 50VM Louiöville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 25Vm Expreß 3 45 Vm Monon Aecornnnaitsn 7 00 Ntrt Ankunft Expreß 4 40Vm om k . n n Q . Vivnon A.ccomooallon Expreß... 8 10 Nm The Twentleth Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr ,u empseh. len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch bespreche. Wa bestelle dirett bei dn Humboldt Publishing Co-19 Ct -5, Ha Csrt.
; .-ti i " '.-ji-----r - . . - m 4 , '. m -4.-..' - -mmm - -.' . i x i' - - ". - -;- . V ''; 'i".'. ; " .:."-5-. I'' 7 - . V ' -' " ? ' ' 5 Y -. " , . : , -, -,5 .. .a .
-Viv, - V..;
