Indiana Tribüne, Volume 19, Number 318, Indianapolis, Marion County, 4 August 1896 — Page 1
itz. s s . oo. yy m A rt ks V l5 i u vy i W U kM i..V LVQs o Offlee : No. 18 Sud Alabama Strahe. Indianapolis, Zndiana Dienstag, öen 4. Tlugust 1896 Jahrganq 19. Ao 318
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Lditorielles. ' Wie in allen Prohibitionöstaaten, so hat auch in Süd-Dakota der Schnapskonsum eine gewaltige Steigerung erfahren. AuS den amtlichen Registern erhellt nämlich, daß in dem genannten Staate 1300 Personen und Firmen die BundeslizenS für den V.rkauf von Spiritussen zahlen; von diesen sind 300 Apotheker, 750 Wirthe, welche ihr Geschäft offen betreiben, trotz des Prohibitionsges'tzeS und 260 glüsterbuden.
Eine bitterböse Campagnegeschichte erzählt Herr Geo. A. Robertson, der Redakteur deS Recorder", welcher zur Zeit in New Jork weilt. Ein Mann auS dem Westen wollte," so theilt er mit. eine Anzahl von Pferden nach der Bundeshauptstadt zum Verkauf schicken und fragte bei einem tortigen Geschäftsmanne an, ob dieö wohl thunlich sei. Er erhielt folgende Antwort : Um Gotteöwillen nicht schicken. Kein Bedarf für Pferde AlleS radelt hier, die Straßenbahnen haben elektrische Leitung und die Regierungögeschäfte werden von Eseln geleitet !" Bitter, bitter. Auf die Anfrage, waö er zu der bewiesenen Behauptung sage, daß - alle Lebenömittel in Folge der Erhöhung der Silberpreise sofort im Preise steigen, wahrend die ArbeitSlöhne nur langsam nachfolgen," erwiderte der deutsche Agrarier Herr von Mirbach in naiver Offenheit : ?a, meine Herren, daS ist das, was wir anstreben !" Die für Silber-Freiprägung schwärmenden Arbeiter der Ver. Staaten sollten sich dieS ehrliche Geständniß eines deutschen LandwirthS merken. Dasselbe paßt durchaus auf unsere VerHältnisse. (Ein. Tagbl.) The Carpenter", daS ofsicielle Organ der Brotherhood of CarpenterS, thut sich unter den Arbeiterzeitungen deS Landes besonders in der Befürwortung deS Silberschwindels hervor In einem Artikel der lehterschienenen Nummer nimmt daS Blatt den Standpunkt ein, daß Amerika sich gegen Japan, China und Indien schützen müsse, und daß deßhalbZdie Preise unserer Produkte heruntergesetzt werden müßten. Die genannten Länder produciren bekanntlich deßhalb so billig, weil die Löhne ihrer Arbeiterklasse und die Lebenshaltung der dortigen Arbeiter so unsagbar niedrig sind. Herr P. I. McGuire läßt eS unausgesprochen, ob er mit diesem Beispiel sagen will, daß die amerikanischen Arbeiter auf den Standpunkt der Asiaten herabgedrückt werden sollen, aber sein Beispiel läßt gar keine andere Deutung zu. Verbilligung der Herstellungskosten deS Prsduktö bedeutet unter heutigen Zuständen eine Herabsetzung deS ArbeitSlohneS, ein Herunterdrücken der LebenSHaltung der Arbeiter. Und daS wird von einem Arbeiterblatt" empfohlen! DaS ist nur in Amerika möglich ! Nach dem eigenen Eingeständniß der Silberleute haben ihre Besteebun gen den Zweck, die Preise zu erhöhen. Kann aber der Arbeiter dafür sein und hierzu helfen, daß DaS, vak er
kaufen mß, theurer wird ? Doch ganz entschieden nicht. Nun behaupten aber allerdings die Silberleute, daß der Arbeitslohn auch, ja sogar noch mehr steigen würde. alS die Waarenpreise. Aber den Beweis dafür sind sie schuldig geblieben und können ihn nicht führen. Dagegen sprechen die ErfahrungS - Thatsachen gegen sie. Als in Argentinien die Währung sich sehr verschlechterte und die Preise ungeheuer stiegen, ' war daS Steigen der Arbeitslöhne sehr langsam und dem der Preise durchaus nicht entsprechend. Alö Anfangs der 60er Jahre infolge der Zettelwirthschaft in den Ver. Staaten gleichfalls eine riesige WaarenVertheuerung eintrat, stiegen die Löhne nur ungefähr halb so stark wie die Preise. Und dabei ist nicht zu öergessen, daß Hunderttausende von Männern in den Krieg zogen und sür den Krieg beschäftigt wurden, so daß also der ArbeitSmarkt ganz bedeutend erleichtert wurde. Ganz dasselbe wurde in der letzten Zeit unter ähnlichen Umständen aus Japan gemeldet. Diese Ersahrungen besagen unS, daß die Preise schneller steigen alS die Löhne. Wenn nun durch irgend eine Manipulation die Preise zum Steigen gebracht werden, so verlieren also unbedingt zunächst die Arbeiter. WaS sie inzwischen einbüßen, daS ist auf ewig verloren Gesetzt nun der Fall, daß es ihnen wirklich gelingt, nach und
nach ihren Lohn in demselben Verbältniß hinaufzutreiben, wie die Preise hinauf getrieben worden find waS hab-n sie dann gewonnen ? Nichts, gar nlcvlö. (Philad. Tageblatt.) Inland. Wetterbericht. Wärmeres, schöne Wetter. Gestrige Temperatur : Mazimum 87 Grad, Minimum 63 Srad. Doch noch erwischt. Chicag o, 3. August. Eine Diamantendiebin von der Weltausstellung wurde heute dingfest gemacht. Sie ist Frau Julia Houston und sie hat versprechen, dem Sheriff zu zeigen, wo sie Diamanten im Werthe von $1000 verborgen hat, die dem Bankier Mackey von London gestohlen wurden. AlleS bis auf einen Ring wird wiedererlangt werden. Die Verhaftung der Zxrau bringt einen Fall zum erfolgreichen Ende, der die Polizei feit drei Jahren beschäftigt hat. Mackey besuchte die Weltausstellung als Vertreter des FürstenthumS Monaco und quartirte sich in dem eleganten Kostbause de? Frau Houston ein. Eine? Morgens fehlten feine Juwelen. Frau Houston wurde verhaftet, aber wegen Mangels an Beweisen wieder entlassen. Der Bankier kehrte nach London zurück und die Nachforschungen nach den Juwelen wurden eingestellt. Vor einigen Monaten bemerkten Nachbarn, daß Frau Houston eine schöne Diamantbroche trug. Die Nachforschungen wurden erneuert und die Grand Jury stellte die Frau unter Antloge. Mackey wird hierher kommen, um alS Kläger aufzutreten. Bicycle-Krach. B u ffalo, N. J,3. Aug. Rasch auf daS Falliment der Queen City Cycle Co. folgt daS Gesuch um Ernennen eineS ReceiverS für F. 5. Muller, Bicycle-Fabrikant dahier. Die nominellen Activa sind $43.294.46, die direkten Passiva $19,206 46, die indirekten $11,777.80. Richter Ward ernannte einen Referenten, der untersuchen und berichten soll, ob die Gesellschaft ausgelost werden sollte, und setzte zum Schutze der Gläubiger auch einen temporären Mas senverwalter ein. Für die Queen City Cycle Co. wurden 3 Massenverwalter ernannt. Die Schulden der Gesellschaft werden etwa 200.000 betragen. .)- Der Streik in Eleve land. Cleveland, 3. 'August. Die Arbeiter-Situation ist heute wieder in kritischem Zustande. Siebenundachtzig Leute der Van Wagoner & Williams Co., Cisenvaarenfkbrikanten standen
ArlllilNMftil.
auö. Sie erklärten, dieS nur auS Sympathie für die Brown-Streiker zu thun und fügten bci, die Leute anderer Fabriken würden bald ihrem Beispiel folgen. Kurz vor Mittag beorderte PolizeiDirektor Abbott eine weitere MilizCompagnie nach den Brown-Werken. Er erklärte, er habe die sichere Nachricht erhalten, daß die Lage bedenklicher sei, als eö scheine. Eine Schaar Union!-
sten sammelte sich heute Morgen an der Ecke der HamiZton und Baldon Str. und weigerte sich, einer Aufforderung zum Auöeinandergehen zu folgen. Lieutenant Thompson trieb sie mit einer Abtheilung Polizei auseinander und nahm eine Anzahl von Verhaftungen vor. Die Lerhafteten wurden nach der Polizeistation gebracht, und eine große Menschenmenge folgte den Patrolwagen durch die Straßen. Ausland. Professor AndreeS Abfahrt. Stockholm. 3. August. AuS Spitzbergen kommt die Nachricht, daß Professor S. A. AndreeS Ballon gefüllt, und er zur Abreise am 27. Juli bereit sei. Die Virgo", daS Schiff, auf welchem sich Andrer, seine beiden Begleiter und seine Apparate befanden, fuhr von Tromsoe am 15. Juni ab. Seit dem 22. Juni weilte die Expedition im PikeS House aus der nördlichen Hälfte von West Spitzber gen. Die Vorräthe und die AuSrüftung find bereits ausgeschifft und die Stellung hielt man sür sehr günstig. Da jedoch die Abfahrt schon in der ersten Woche deS Juli erfolgen sollte, so muß ein unerwartetes Hinderniß eingetreten sein. ES war jedoch von vornherein beabsichtigt, günstige Verhältnisse abzuwarten, daS heißt einen klaren Tag und frischen Südwind. . - Stambulowö Grab. Sofia, Bulgarien, 3. Aug. DaS Grab deS früheren Premiers von Bulgarien, Stambulow, welcher im Juli v. 3. auf der Straße in Sofia ermordet wuide, ist durch eine Dynamitbombe stark beschädigt worden. Schon im August vorigen Zahreö wurde das Kreuz auf seinem Grabe zerbrochen, die Kränze zerstreut, und ein Versuch gemacht, die Leiche zu erhumiren, wogegen jedoch die Polizei einschritt. Schon beim Begräbniß deS Staatsmannes am 20. Zuli v. 3. verursachten seine Gegner und die Frennde deS MajorS Panitza, welcher auf Stambulowö Veranlassung hingerichtet wurde, einen Krawall, und das Grab wurde lange Zeit militärisch bewacht, da seine (Stambulowö) Feinde darauf Versessen schienen, sein Grab zu schänden. Auch seine Wittwe hatte unter der Bosheit seiner Feinde zu leiden, indem die bulgarischen Behörden Mitglieder ihreS HauShalteS verfolgten. LiHungTschang in England. London, 3. August. Li Hung Tschang traf heute in Southampton auS Havre ein und wurde von verfchiedenen Beamten der englischen Regierung darunter dem Manager der amerikanischen Dampserlinie. empfangen. Der Vicekönig setzte sogleich die Reise nach London fort, wo er Lord Lonödaleö Palaiö auf Carleton House Terrace bezog, welche die Regierung sür seinen Ausenthalt von etwa 4 Wochen in Bereitschaft gesetzt hat. Li Hung Tschang ist der Gast der englischen Regierung. ES heißt, Li Hung Tschang werde etwa 3 Wochen in England weilen und dann nach den Ver Staaten sich einschiffen. Seine Abreise ist so berechnet, daß er den Dampfer Empreß of China" erreichen kann, mit welchem er von Vancouver nach seiner Heimoth abreisen wird. AlS der Viceköuig heute in Southampton landete, bildete eine Abtheilung amerikanischer Matrosen vom DamPfer St. Paul" Spalier vom Dampfer zu dem Z'2ge. Ochiffs'Nächrichten. Angekommen in: NewJork: Anchoria" von GlaSgow und Moville; State of California" von Glasgow und Moville; Saale" von Bremen und SoutMP.-. ton.
allerlei.
c n einer Wirthschaft zu Austin. Tex.. ist ein zwölf Fuß langer, mächtiger Alligator zu sehen, welcher von Negern im Gabricl-Flusse, nahe Georgetown. 25 Meilen von Austin, mittels Haken. Kette und Lockspeise lebendig gefangen worden ist. Das Thier ist nach Angabe von Sachken nem 140 Jahre alt und ist schon 'vor 30 Jahren im Flusse bei Georgetown gesehen worden, ohne daß man seiner habhaft werden konnte. Vor längerer Zeit passirte einmal ein mit vier Joch Ochsen bespannter Wagen die Furt im Gabriel, als das Ungethüm einen der Ochsen packte und ihn in's Wasser zu zerren versuchte. Da aber der Ochse an Joch und Kette befestigt war. so wurde er von dem übrigen Gespann mit heraus gezogen, worauf der AllU gator, als er das Ufer mit dem gepackten Ochsen erreichte, losließ und eiligst im Flusse verschwand. Für die Deutschen der Stadt Vrooklyn ist das Deutsche Hospital zu einem wahren Schmerzenskind geworden. Der Bau muß eingestellt werden, weil es zum Weiterbaucn an den nöthigen Capitalien fehlt. Um das große Werk zu Ende führen zu Ionnen. bedarf es noch einer Summe von $200,000. Davon entfallen auf Ausaaben für den Bau ungefähr $93.000. Die noch in der Casse befindlichen Capitalien betragen $6000 und würden nur noch zwei Wochen ausreichen. Die Bautätigkeit soll nun unterbrochen werden, bis enttßeder durch Aufnahme einer Hypothek oder Verausgabung von Bonds im Betrage von $100.000 die Gelder zur Vollendung des Hospitals beschafft werden können. Die Hospital - Gesellschaft hofft, daß sich genügend wohlhabende Deutsche finden werden, welche sich verpflichten, die Zinsen für eine eventuelle Hypothek zu aarantiren. Nicht besonders schmeichelbaft für das Deutschthum Brooklyns war die Mittheilung des Finanz-Se-cretärs. daß er von $3000 rückständigen Beiträgen nur $10 zu collektiren vermochte. Eine aroke Feuersbrunst äscherte acktVauernaüter in der Ortschaft Grabko ein. Eine 70jährige Frau Namens Janke ist in-ten-Jlam-lnen umgekommen. ?kmKlosterderBenevlctinerinnen Solesmes in Frankreich verstarb die Princeß Marie von Lö wenstein, eine Tochter des Fürsten Löwenstern zu Klemhcudach im votn Wald, ständigen Commissars der Ka-thollken-Ver.sammlungen m Deutschland. Die Sckakwollweberei Joh. Liebig & Co. in Reichenberg ist abgebrannt. Die Arbeiter konnten sich nur mit äußerster Lebensgefahr retten; viele sprangen aus den oberen Stockwerken herab und trugen Verlenungen davon: 25 Verwundete lie gen in den Spitälern. Visher wurde nur ern Todter aufgesunden, doch vefürchtet man. daß mehrere Personen unter den Trümmern den Tod gesunden haben. EinhartnäckigerSelbstMörder war der Fabrikarbeiter Kullmann in Frankenthal, dessen Selbstmordabstchten in den letzten Tagen wiederholt vereitelt wurden. In Gegenwart seiner Mitarbeiter sprang er in einen mit Syrup angefüllten annebeizten Kessel der Zuckerfabrik Fran. kenthal. aus dem er zwar noch lebend herausgezogen wurde, aber lo schwer verletzt, daß er wenige Stunden später verschied. Der Syrupkessel wurde natürlich ausgelassen. Wildyuter annier, Dr. O. Bernhard und Landjäger Putscher haben an den Abhängen des Piz Chalchagu (Engadin) einen Adlerhorst ausgenommen. Ein kräftiger junger Vogel, der sich eben an einem Murmel thiere gütlich that und recht verwun dert und böse dreinschaute, als zwei freche Menschen am Neste erschienen, war die Beute. Die Adlermu!terv ein Prachtexemplar, kreiste mit wildgesträubten Nackensedern ob den Jägern in den Lüsten, machte aber keine Ver suche, ihre Brüt zu vertheidigen. Der junge Adler wurde von Herrn Claudio Saratz. Hotel Steinbock in Pontresina. erworben und wird daselbst, im Garten aebalten werden. Die Turnschule deS Sozialen Turnvereins ist diesen Monat geschlössen. August ist der Ferienmonat. Morgen Nachmittag um 3 Uhr Sitzung deS Phoebe-Vereinö in der Kirche an der Ecke Merrill und Alabama Str. Gouv. Matthewö erhielt gestern einen Brief von einem Madchen in Shelbyville, in welchem sie um die Begnadigung ihreö Gewehte nachsucht. Sie leite!.e denselben mit, dem Befehl ein : Lesen Sie jedeö Wort oder Gott j nZge Ihnen gnädig sein".
hiesiges.
Der am 23. Juli in der Nähe
von Brightwood von einem Zug überfahrene Mann ist gestern ident'si,irt worden. Er heißt Dow Parker und hatte am 1. Juni Aliccia, Ark., verialjen. Wilhelm Syerua, 21 Jahre alt, von seiner Frau geschieden, wurde heute für irrsinnig erklärt. Dr. Bell erklärt, daß seine sexuellen Anlagen, ihn für die Gesellschaft gefährlich machen. GJCT Lottie Laydain, 289 Süd Meridian Str. wohnhaft, fuhr gestern Nachmittag mit ihren Kindern spazieren. Ihr Pferd wurde scheu und rannte gegen den Rinnstein, wobei alle Insassen der Kutsche auf daS Trottoir geschleudert wurden. Frau Laydain erlitt einen Armbruch, die Kinder kamen mit dem Schrecken davon. ET Dr. Culver, der Vater deö mit Colin I. Campbell nach St. Louiö gegangenen Mädchen Effie, bekam gestern von Frau W. K. Kelly auö St. Louiö einen Brief. Die durchgebrannten jungen Leute hatten bei der Frau gewohnt und wenn das, waö die Frau in Betreff deö Zusammenlebens von Campbell und Effie Culver schreibt. wahr ist, so kann Campbell womöglich eme ganze Reihe von Jahren über seine schuftige That im Gefängniß nachdenken. Salz.fluk tritt oft auck bei kaltem Wetter, die innere Sand ergreifend uvd andere Körvertbeile Hood'S Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Ho ob's Pillen wirken vanfi. lich nach der Mahlttit und kuriren Kopfweh. 26. 23X7 Gestern entgleiste ein Frachtzug der Big 4 in der Nähe der Evans Oelmülen auf der Gütterbahn. Verschledene Männer, welche sich auf dem Zug befanden, wurnen nur gringfügig verletzt. Im Ganzen befand der Zug auS 30 Waggons, wovon 16 den Damm htnllntelfi len. Einer der Wagen war mit 8 Rennpferden beladen, deren Werth sich auf $60.000 erstreckt. Das Rennpferd May Queen hat drei Rippen gebrochen, sonst ist keine weitere schlimmere Verletzung unter den wer.hvollen Thieren zu verzeichnen. Der Unfall entstand durch einen Azenbruch Achtung v Jetzt ist die Zeit sür Zunge Papageien u. Spottvögel Grobe Auiwabl, billige Preise, jeder Boael garantirt. Beim Dutzend oder einzeln. Käfige, Futter, Saamen :c. Das beste und billigste. a. r. sioppor. 183 Massachusetts ve. Turner Bau- und Spar-Verein Capital, Si.ooo.ooo.oo NO. 2 Office im DEUTSCHEN HAUS Versammlung, JEDEN SAMSTAG ABEND Streif oren : Bietet sichere Anlag fuer Ersparnisse. Vermittelt guenstig Anleihen. Actien werden ausgestellt auf $100, $2oo. $300, $400 oder $500 Antheile. Dt wcechcntUcfce Beitrage sind nur 50c pro . Antheil. Kein EiatritU-GeWhre Kei Abachatiattqahuehren. Kel Verluste Mm Au tritt, Ald. E. Metzger. Präsident H. Louis Sielken, Vtee-Prs. Armin Bohn. Secretaer Carl H. Lieber, Schatzmeister Theo. Stexpfel, Geo. Vonnequt. Kesal Sielken, C Ehlert. J. GeO. MUSLLER. Moderne Schuhe für Damen, Herren und Rinder in größter Auswahl und zu den billigsten Preisen, in dem allbekannten, zuverlässigen Schuh-Laden von EI. MODE, 93 iöst r2shkngto tc. 4G0B Z0Z. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. Rhein weine. Johannisberaer. Steinberger Kabinet. RüdeKheimer Berg. Markobrunner Auslese. ZNasöl ( Bernkastler Doktor, mrftt dner Treppchen. lveine. JosephShöser Auslese. Absolute Reinheit wird garantirt. as 87 Süd Sslnwnrs Str. Ttiß xmu
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In der Sitzung de Direktorium? der Deutschen Feuer Bersicherung , Gesellschaft von Jndiana vom 8. Juli 1896 wurden folgende Beschlüffe passirt: Beschloffen, daß zur Deckung der Verluste des vergangenen JahreS folgende Auflagen auf die. der deutschen Gegenseitigen VnsichnungS-Gesellschaft von Jndiana auögt stell' ten und von dieser Gesellschaft übernommenen Prämium.Roten erhoben werden : A Prozent auf alle PrämiumRoten, die zwischen dem 1. Oktober 1896 und dem 31. Dezember 1896 auflaufen. B 5 Prozent auf alle Prämium-Noten, die vor dem 1. Oktober 1895 ausgestellt wur den und nach dem 31. Dezember 1896 auskaufen. C 3K Prozent auf alle PrSmium-Noten, die zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember 18S5 ausgestellt wurden. Vesch!oZin, daß die SxecutivBeamten und Agenten der Gesellschaft beauftragt werden, sür die prompte Collektion und Einzahlung dieser Auflage binnen 80 Tagen zu sorgen und alle dafür nöthigen Schritte zu thun." Korenz Schmidt, Sekretär.
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