Indiana Tribüne, Volume 19, Number 316, Indianapolis, Marion County, 2 August 1896 — Page 1
iÄ.i o W O i 00 rl MV rfr 1A tA l5 i i r i i D f y iy ly V w w y W WA , Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana Sonntag, öen 2. August 1896. Jahrgang 19. Ao 316
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Freitag Abend um 7 Uhr. RHebeHrfe Vertba Lenq. im it von einem Jahr und IS Tagen. Di' Leerdigung findet am Eonataz Rachmlttaz um i Uyr om Trauerhause, 3j0 West Rsr'h S., au statt. Verrma Le'tz. t ltern Ma.ta Leny. geb. Weber! eiUrn' George Herrmann Zeichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawareftr. Ställe : 120. 122, 124. 126, 128 Oft Pearlft! Televbon 91 ! Offen Tag und Nacht. Jahrliches Pic-Nic des Mi isim Md. Vriu, im White Niver Park, Qit 22. Str. und White River, am Donnerstag, den 6. August 1896. egelbahn und gut bedeckter Tanz-Boden aus dem Platze. Man nehme die Nord Indianapolis Straßenbahn rsazen bii Armstrong Avenue. Wroszes W1dfest des Protest. Diakonie Vcrcins, im Earfield Park. 13. August. Nachmittag? : Fesnede in deutscher und englischer Sprach. Sieichhaltize Orchester onzert, VolkSspiel, ller Art, zum Amüsement von Eroh und Klein; auch ist sür Erfrischunzen zur Genüge Corge getragen. Reichhaltiger ?!ittagStisch. Abend: GesangvortrZg sämmtlicher deutscher Etsaagrrie, somie große Feuerwerk. Sutei Äbendeffen. Eintritt fr.i ! Etraßenbahnmazen gehen alle S Minuten von der Ecke Washington und Jllinoik Str. ab und sind Tran ert von alle Linien gültig. Zur Unterbringunz von Fuhnnerken und Fahrrädern ird Sorg getragen. Arahllillchichleii. Weniger Whiskey. Loui sville, Ky.,1. Aug. Die Bewegung zur Herbeiführung einer SuSpendirung der Operationen der Brennereien deS Staates für 18 Monate, ist schließlich erfolgreich gewesen. Alle Präliminnarien werden in einer heute Morgen in der Union National5 ank abgehaltenen Sihung des CommitteeS vollendet. DaS Uebereinkommen tritt sofort in Kraft. Die einzigen Brenner, die sich weigerten, zu suöpendiren sind die Mutual in Uniontown, einem Philadelphia Händler gehöriges HauS und die Latonia in Milldale, die der American Spirit Manufactnring Co. gehört. Herrn Bryan Reisepläne. Lincoln, Neb., 1. August. Herr Bryan verkündete heute den Plan für seine Reise nach dem Osten, um am 12. August im Madison Cquare Garten in New Jork mit dem NotisikationsKomite deS demokratischen National KomiteS zusammen zu treffen. Herr und Frau Bryan werden Lincoln mit der Burlington Bahn um 6 Uhr Freitag AbendS den 7. August verlassen und am Samstag Nachmittag in Chicago eintreffen, bort über Sonn tag bleiben uud um Mitternacht wie der abreisen. 3n PittSburg werden sie am Montag Abend ankommen, über Nacht dort bleiben und am Donnerstag früh nach New Jork abfahren. 3n New Jork werden sie um halb 7 Uhr am Donnerstag Abend eintreffen. Daö National-Komite wird zur Zeit der Notifikation in New Jork zusammen treten und wichtige Campagne-Arbei-ten besprechen. Von New Jork wer den Herr und Frau Bryan nach Bath, Tit., reisen und einige Tage bei der Familie Sewall zubringen. Die Rückreise wird erst noch der Versammlung in New Fork fortgesetzt werden. Herr Bryan wird erst Tage für Reden ansetzen, wenn er das National-Komite konsultirt hat. Er hat diele Einla, düngen auS fast jedem Staate de Union erhalten, Reden zu halten. Die
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meisten kamen per Post oder Draht, viele wurden aber auch von Männern
überöracht, die zu diesem Zwecke hierhergekommen waren. Allen hat er geantwortet, daß er keine Vorbereitungen taeffen werde, ehe er mit dem Natio-nal-Komite berathen. Die Gold Standard Demok r a t e n. Chicago, 1. Aug. Morgen wird im Hauptquartier im PalmerHauS eine wichtige Sitzung des Seku-tiv-Comites stattfinden, das die Organisation der Gold Standard Demokraten in den einzelnen Staaten zu besorgen hat. Der Vorfitzende, General Bragg, hat die Sitzung einberufen, und man erwartet, daß Berichte auö einer genügenden Anzahl von Staaten einlausen werden, um daraus erfahren zu können, welche Ausdehnung die Dritt-Ticket-Bewegung angenommen hat, oder annehmen wird.' Die Arbeiten für das Abhalten einer National - Convention schreiten zufriedenstellend vor. Man glaubt jetzt, daß bei der am 7. August stattfindenden Konferenz 30 biö 35 Staaten vertreen sein werden. Schadenersatzansprüche. Havana, 1. August. La Lucha comentirt über die Meldung von Wahington, daß Präsident Clevelands Warnungs-Proklamation an die Filibusterer dazu bestimmt ist, alle nöthigen präliminaren Formalitäten von Seiten der Regierung der Ver. Staaen zu erfüllen, um die Ansprüche zu unterstützen, welche die ßVer. Staaten ür Ersatz von Verlusten, die während des Kriege? von Amerikanern auf Cubu erlitten werden, zu erheben gedenken. La Lucha bemerkt, ein solches Verahren möge nicht so schlimm für Spanien sein als es scheine, ji vielleicht vortheilhast sein, denn die Madrider Regierung würde eine Schadenersatzorderung an die Washingtoner Re gierung sür alle Verluste durch die von der amerikanischen Regierung im Verhindern von Flibustier - Czpeditionen erwiesene Nachlässigkeit, durch untastbare Beweise unterstützen. Die erwiesene Mitschuld lokaler und hoher nationaler Beamten der Ver. Staaten mit den Plänen der Flibusterer, sagt La Lucha, und der Umstand, daß sie den Berathern und Absendern von Expeditionen Schutz gewährten, welche sie verhindern sollten, bildet ein ernsteS Verbrechen, wie Präsident Cleveland in seiner Proklamation auöführt. Wo Spanien $10 Entschädigung zu zahlen hätte, könnte es, wie das meint, leicht und sicher $1000 fordern. ) Eine H o ch fluth. Shanghai, 1. August. Von Haichan, dem nordöstlichen Theil der Provinz Kiang Su traf die Nachricht einer Hochfluth ein, der viele Dörfer und über 4000 Personen zum Opfer sielen. Sehr viel Vieh kam um und die Reisfelder wurden zerstört, so daß man eine Hungersnoth befürchtet. Heichan liegt der Insel Ju Chan gegenüber. Shanghai, 1. August. Betreffs des in den chinesischen Gewässern wäh rend eines Orkans verunglückten deut schen Kreuzer? Iltis" wird weiter berichtet, daß das Schiff, nachdem eö auf einen Felsen aufgefahren war, in Halb brach. Der vordere Theil blieb über Wasser, während der hinter? Theil sank. Die 11 Ueberlebenden hielten sich zwei Tage an der über Wasser besindlichen SchiffShälste fest, biö sie ge kettet wurden. Will Victoria abdanken? London, 1. Aug. Daö Gerücht, daß die Königin Victoria zu Gunsten deS Prinzen von Waleö abzudanken beabsichtigt, ist heute wieder im Umlauf und eS wird hinzugefügt, daß man in Hofkreisen große Besorgniß bezüglich deS Gesundheitszustände der Königin hegt. Derartige Gerüchte sind im Laufe der letzten Jahre wiederholt aufgetaucht, wurden aber, stets halbamtlich in Abrede gestellt. ES verlautet ferner, daß Ihre Majeftät beschlossen habe, den Rest ihrer 'Tage in Balmoral oder in OSborne
zuzubringen und die Schlösser Buckingham und Windsor dem Vrinzen und der Prinzessin von Wale zu überlassen. Es besteht kein Zweifel darüber, daß die Königin die Last
ihre? Jahre schwer empfindet. Sie soll bei ihrem letzten Ausenthalt in hiesiger Stadt gelegentlich der Hochzeit der Prinzessin Maud von Waleö gesagt haben : DieS ist mein letzter Besuch in London." WaS den jetzt im Umlauf besindlichen Gerüchten Farbe verleiht, ist der . Umstand, daß die Königin sehr bewegt war, alö sie von dem Buckingham Palast nach dem Bahnhos fuhr und die Grüße der Volksmenge erwiderte, die sich auf den Straßen ausgestellt hatte, um die Königin zu sehen. Die Königin wurde am 24. Mai 1819 geboren und steht also im Alter von 77 Jahren und 2 Monaten. Der internationale Sozia-listen-Congreß. Berlin,!. August. Der Bericht der Commission zu Gunsten deS AbchassenS der stehenden Armeen und deS Errichtenö einer nationalen Bürgermacht, sowie des ErrichtenS eines Schiedsgerichts, dessen Entscheidungen endgültig sein sollten und dssen Pflicht eö sein soll, Zmistigkeiten zwischen Naionen zu schlichten, wurde dann angenommen. Beigefügt ist noch, daß die Frage deö Krieges oder Friedens dem Volke überlassen bleiben sollte. Fer ner wird gegen geheime Verträge protestirt und gesagt, die Arbeiter könnten daö angestrebte Ziel nur erreichen, wenn sie sich in Controlle der Gesetz' gebung setzten und sich der internaionalen sozialistischen Bewegung anchlössen. Der Congreß nahm später nach einiger Diskussion den Bericht des Organisationö'Comiteö an, der daö Einsetzen eineö permanenten international len Comites und eineö internationalen BureauS für Information begünstigt und empfiehlt, daß in Anbetracht der starken Auswanderung von Europäern nach Amerika, welche M konzentrirte Kapital in Stand setzt, die Löhne zu reduziren, und den Widerstand der Arbeiter gegen Unterdrückung und Erniedrigung zu brechen, Arrangements getroffen werden sollen, den Auöwanderern sozialistische Literatur und 3nsormation in verschiedenen Sprachen zu liefern, um sie in Stand zu setzen, sich der Organisation anzuschließen." Eine Diskussion über Abschaffen drr stehenden Armeen und Einführen internationaler Schiedsgerichte folgte dann, und nahm eine lange Zeit in Anspruch. Viele der Delegaten waren gegen Abschaffung der stehenden Armeen, indem sie behaupten, dieselbe werde daö Proletariat noch mehr in die Gewalt der oberen Klassen bringen. Schnelle Beförderung. Als der französische Marschall Graf Castellane noch Oberst eines Husaren rcgiments war, war er eincs Tages genöthigt, allen unter seinem Befehle stehenden Officieren Stubenarrest er. theilen zu müssen. Am nächsten Tage bemerkte die Gräfin Dubarry bei der Parade, daß alle hübschen Officiere des Regiments fehlten, und fragte nach der Ursache. Als sie den Grund erfahren, meinte sie: Sie werden den Leuten doch gestatten, heute Abend aus meinen Ball zu kommen?" Unter keiner Be-dingung,-versetzte der Oberst unerbittlich. Als er selbst am Abend auf dem Vall erschien, war er höchst übcrrascht, alle seine Officiere dort zu bemerken. Tie Gräfin kam auf ihn zu und sagte in liebensmürdiastem Tone: Sie wundern sich, die Ofsiciere hier zu sehen: sie sind von ihrem Oberst freige lassen worden." Ja, ich bitte um Verzeihung," stammelte der Gras, da von weiß ich nichts, ich bin doch ihr Oberst." Nein, das sind Sie nicht mehr." .Ja. was bin ich denn?" fragte der Graf, welcher fürchtete, die Gräfin hätte ihren Einfluß gegen ihn geltend .gemacht. .General," lautete die Antwort. Ein Kind der Ze!!. ter (zu seinem zehnjährigen Sohne): Du ungerathener Bube Du. prügeln ?(f dak Dir die Allotria ver. 1 w f J w gehen sollen. Sohn: Aber Vater, schrei' doch nicht so laut! Bedenke, daß l cei rl. N.s fnrn fnrm DOS iJlCJUiUlUUtUHl Ufci v. , v . - , . . . w..i n'zi und vag rcy oa meinc !uinmicu büße!
"" Hie Zjoscntragcr. Eine unaussprechliche Geschichte von FriA Held.
Morgen war Lieschen's GeburtStag. - Wer Liessen war? Ein Mädchen natürlich. Aber was für ein Mädchen! Das entzückendste, reizendste, schönsie. aeistreickste. liebenswürdiasteMadeben der Welt: eine Verle der Welt; eine Perle der Schöpfung, der Inbegriff alles dessen, was schon und was gut und was lieb und was theuer ist. 5?ür ftrife Salden nämlich : denn der war unsterblich verliebt in Lieschen Schrader. wenn er auch nie den Mutb gefunden hatte, ihr seine Liebe zu geUeyen. Morgen also war Lieschen's Geburtstag, und da trat eine wichtige Zrage an Fritz Salden heran: was sollte er lyr schenken? Denn eine .kleine Aufmerksamkeit. die durfte er ja waaen. da er doch seit Jahr und Tag schon in dem Schrader'schen Hause ein- und ausging. Am liebsten freilich hätte er ihr einen Ring gekauft, den Verlobunasring ; aber dem mußte allerlei Anderes vorangehen, und beim bloßen Gedanken daran trat ihm der Schweift. aus den Poren, denn zu einer Erklärung, ja, zu der fand er den Muth wohl nimmermehr. Also was sonst? Und er flanirte durch die Straften und sah sich die Auslagen an. alt, das konnte aehen. Da waren reizende Fächer. Und er trat ein. Wurden Sie mir wohl einen hubschen Fächer zeigen?" Mit Vergnügen. Und die niedliche kleine Verkäuferin legte ihm eine ganze Menge vonSchachteln vor. in denen Fächer aller Art lagen, die sie herausnahm, aufklappte und bewundern lieft. Zu diesem hier würde ich 5hnen wohl am meisten rathen." Und sie klappte emen entzückenden Fächer auf. mit durchbrockenenSviken und einem reizeii.den Miniaturbildchen a la Watteau: ein Schäfer, der semer Schäferin seine Liebe erklärt. .3. aate ffr fe. .der thut's. Und kostet?" Der Preis sagte ihm zu. Der Sandel wurde geschlossen. Sonst nichts?" Nein. Ich danke." Handschuhe. Cravatten. Sosentrager, eben aus Paris gekommen." Und sie zeigte lhm die osentraaer. die sehr fest, sehr elastisch, sehr schön und sehr reich gestickt waren und auch M itzren Schachteln lagen. um, meinetwegen." Und die osenträger wurden gekauft. Soll ich beides zusammenpacken?" Um Gotteswillen, nein!" rief der junge Mann auS und wurde feuerroth. M Gegentheil! Den Fächer, bitte, schicken Sie mir Morgen ganz zeitig zu . . . Und nun gab er die Adresse Lieschen's an u. seine Visitenkarte dazu. Die Hofentrager nehme rch gleich mit." Schön." Und ftri Salden erhielt sein Packet und ging, nicht ohne vorher noch einmal einzuschärfen: Äver ganz zeltig, bitte, ja?" worauf er die beruhigendste Zusicherung erhielt. .... . 2. Frin Salden war svat erwacht: denn er war spät zu Bett gegangen. Er oeynte ficy und streckte sich, sah nach der Uhr und: ,Donnerwetter. schon halb zehn!" Nun aber muftte er machen, daft er 'raus kam. Und aerade beute! Sbeuit. wo er sich in besonderen Staat werfen wollte, heute, wo er noch vor allen Anderen zu Schraders hin wollte, um seine Glückwünsche anzubringen und vielleicht auch Ja heute war die beste Gelegenheit dazu, und heute, heute fühlte er wahrhaftia auch den notbiaen Mutb. .Ja. ja . . . heute noch hielt er um sie an, yeute ober nie. Und siegesbewußt zog er sich an. Hosenträger? Hatte er sich nicht gester ein Paar neue gekauft? Ja, da lag ja noch die Schachtel. Und er machte sie auf und prallte entsetzt zurück, denn da . . . da lag der Fächer. Wenn aber da der Fächer lag, so hatte man das Andere, die ... die .. . O. er durfte gar nicht daran denken, dann hatte man die Hosenträger als sein, Geburtstagsgeschenk an Lieschen gesendet. An Lieschen! Und er. er hatte heute um ihre Hand anhalten wollen! O. O! In wahnsinniger Hast sprang er auf, zog sich Hals über Kopf an und stürzte in das Geschäft. Haben Sie . . ." fraate er atk,m.
los, haben Sie das Pccket von gestern schon an seine Adresse geschickt?" Gewiß, wie Sie es gewünscht hat. ten, ganz zeitig." Unglückliche, was hc:bcn Sie gethan!" Das Glück zweier Menschen hatte sie vernichtet! Und nun erzählte er ihrAlles. Was nutzte ihr Bedauern, ihre Entschuldigung: Wir können's ja zurückholen lassen." Nein, nein, er war verloren, verloren! Und wie ein Verlorener ama er um-
her. Was thun? Was thun? Es aad nur ems. Er muUt selbst hin, die Blumen überbringen, den Fäcyer, uno fich entschuldigen. Es war nicht sein Vergehen, sondern ... Und so hübsch sie auch war. und so gutmüthig er, er hätte die kleine verV i. on - minie neriauserin gern em oiscyen eroronelt. Aber was nukte das! bin zu ihr. zu Fräulein Luise denn Lieschen wagte er sie nicht einmal mehr in Gedanken zu nennen. Und er faftte seinen aanzen Mutb zusammen und ging. Den Blumenstrauft kramvfbaft in der einen, di Schachtel mit dem Fächer in der anderen Hand. Ja. er aina. Wie ibm aber bei dem Ganae zu Mutb war. das fraae ihn Keiner, und daß er auf der Stiege am lievften wieder umgedreht wäre, das ist gewiß. Allem er that es dock nickt. Nein. Er klingelte an der Wobnunastbür. und . . . ihm fiel vor Schreck beinahe Blumen und Fächer aus der Hand: sie öffnete ihm. Sie: Lieschen. Ah. das ist schön, daft Sie da frnd" rief sie und streckte ihm mit ihrem reizenden Lächeln die Hand entgegen. Und Blumen auch noch! und noch etwas! Aber kommen Sie doch, kommen Sie und lassen Sie sich herz nchst danken für die große Ueberraschung." Uno sie riß dieZlmmerthur auf und: Mama", rief sie denke Dir nur. Serr Salden ist hier." Und sie schob ihn hinein und wa selber wie ein Wirbelwind fort. Ich . . . ich . . ." stammelte Salden, der absolut gar nicht wußte, wie ihm gefchay und um was es sich handelte. jcö.:. -Gott sei Dank aber lieft ibn 5?rau Schrader gar nicht weiter. Nem . lackte sie. und wenn man bedenkt, daß Lieschen so eine Furcht hatte, sie könnten es mißbilligen. Wie aber Ihr Gesckenk kam. dieses so sinnige Geschenk, da jubelte sie vor Freu de, denn nun wußte sie ja, daß Sie nicht nur nichts dagegen hatten, sondern . . . Son . . . dern?" Daft Sie ihr Geheimnift durchschaut hatten und es billigten." Unserm Salden aber wurde ganz wirr. Ein Geheimnift? billigen? und die Hosenträger? Was hatten die Hosenträger mit dem Geheimnisse zu thun? Ehe er aber noch Zeit fand zu fragen, ging die Thür auf und in der Thüröffnung erschien . . . Was? Lieschen im Pluderyemd und Pluder Sose. cocett auf ein Bicvcle aestützt. Ueber dem bauschigen BlusenHemd aber die Hosenträger Fritz Salden's! Die Hosenträger! Ein Jubelruf entfuhr Salden'S Brust. Lieschen!" Und Fritz!" klang es zu ihm hinber. und sie streckte ihm lächelnd die Rechte entgegen. Ach. lieber Salden", sagt? Frau Schrader, Sie wissen gar nicht, was für eine Freude Sie meiner Tochter mit Ihrem Geschenke gemacht haben. Aber sagen Sie mir nur. wie sind Sie hinter ihr Geheimniß gekommen?" Er aber ... je nun, er begnügte sich damit nicht, sondern zog das Mädchen ganz an sich heran und: Gott segne Euch, meine Kinder", sagte Frau Schrader und wischte sich eine Thräne aus dem Gesicht. Fritz Salden aber ist selig und möchte in seinem Glücke der hübschen Ladenmamsell am liebsten einen Kuß geben, weil sie die Sachen so hübsch verwechselt hat. Schlechte Ausrede. Er. Mama scheint ja von hier gar nicht wieder fort zu wollen!" Sie: Ja weißt Du, lieber Arthur, sie sagt immer, sie könne das Rückwärtsfah. ren nicht vertragen!" O diese Frauen. Gatte: Dies neue Ballkleid, Erna, ist aber kolossal theuer! Gattin: Ich habe auch mehr Stoff dazu gebraucht; mein letztes war Dir doch zu sehr dekolletirU Wenn ihr ein guteö Mitte haben wollt Euer Blut zu reinigen die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö Sarsaparilla. Gebraucht nun Hood'ö. Hood'ö Pillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auö dem Magen und
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