Indiana Tribüne, Volume 19, Number 315, Indianapolis, Marion County, 1 August 1896 — Page 2
Jnvtana Tridüne Erschma Täglich und Somrtagv.
Die tägliche .Tribäne- kostet durch enXtlger 1 Cent per Woche, die onntagS..!rribae' CttZ per Woche. Seide ,usame IS Cent ,de IS Cents per et. Per. Post außerhalb de, fiUht ,gefchit in raub,Ählng V pt rjatzr. vfftr,, 18 0üd Alabama Natze. Indianapolis, Znd., 1. August 1896. Briefe aus Deutschland Von Wllelm Kaufmann. Dresden, im JuN. Kürzlich traf ich einen alten Freund aus Amerika, der sich hier vorübergehend mit seiner Frau aufhielt. Dresden ist meines Freundes frühere &ei math und hier hat er auch, vor vielen, vielen Jahren seine Lehrzeit als Handtotiltx durchgemacht. Er erkundigt sich natürlich nach seinen Jugendgefährten und es stellt sich heraus, daß einer derselben, sein ehemaliger Lehrgenosse, hier jetzt eine große Rolle spielt. Selbstverständlich will er den Jugendfreund wieder sehen und da er nach guter amerikanischer Sitte die Leute nicht gern in deren Wohnhäusern überfällt, so begibt sich mein Landsmann in das Geschäftslokal des .5ervorraenden". .Ist der Bzu sprechen?sragt unser Amerikaner einen der Angestellten. Letzterer ist ganz verwirrt bei der schlichten Betitelung seines Chefs d:s S3". Acer mein Gewährsmann fährt mit unerschütterlichen Ruhe fort: Na, sagen Sie dem B. nur, ein alter Freund aus Amerika möchte ihn gern mal besuchen und ceben Sie ihm diese Karte." Da unser Amerikaner sehr respektabel auftritt und da die Karte auch wohl nach etwas aussieht die Amerikaner gelten bei den Dresdener Spießern ungemein viel so erholt sich der Angestellte von seinem ersten Schreck und erwidert: Ja, der Herr Geheime Commercienrath sind zugegen, wollen sich der Herr bitte in sein Bureau bemühen." Unser Amerikaner bemüht" sich und steht bald vor einem anderen Angestellten etwas höheren Ranges. Dieselbe Scene, .möchte aern mal meinen altenFreund B. sehen, komme aus Amerika, hier meine Karte." Dasselbe Bafswerden" Seitens des höheren Angestellten bei der Betitelung B.", aber das gleich geschmeidige Anpassungsverm'öaen wie beim ersten Angestellten, als der Höhere" sich bewußt wird, es mit einem Amerikaner zu thun zu haben. Verzeihen gütigst, der Herr Geheime Commercienrath sind gegenwärtig in einem anderen Theile des Etablissements. aber ich werde den Herrn GeHeime Commercienrath sofort inKenntniß setzen." Das geschieht auch, der Höhere- verschwindet hinter einer Glasthür, wobei mein Freund an das Wilhelm Busch'sche Wort es saust der Ztrack denken mußte und bald erscheint denn auch der Gerufene. Herz liche Begrüßung, Handschütteln, wie gehts. wie stehts u. s. w. Bald aber fragt der Amerikaner. Na, Du bist aber ein großes Thier geworden. Schon ein halb Dutzend Mal hat man mir von Dir al Herrn GebeimenCommercienrath gesprochen." Ja, Majestät haben die hohe Gnade gehabt, mir diese Würde zu verleihen." Bald empfahl sich mein Landsmann, der Geheime Commercienrath Titel und das GeHeime Commercienrath Wesen war ihm doch etwas zu tief in die republikanischen Knochen gefahren. Die Jugendfreunde haben sich nicht wieder gesehen. In Anschluß an diese Geschichte, mag eine andere erzählt werden, welche freilich den Nachtheil hat nicht ganz neu zu sein, dafür aber den Vortheil, den Betitelungsschwindel in Deutschland noch besser zu beleuchten. In den Vierziger Jahren gab es irgendwo in einer preußischen Garnisonsstadt einen schonen und leichtsinnigen Reiterofficier. dem rechtmäßig der Titel Hochwohlgeboren" zukam und dann wohnte dort auch ein armes Schneiderlein. Letzteres wurde der Gläubiger des Ersteren und dieSchuld wurde ihm nicht beglichen. Der Schneider mahnte in der allerhöflichsten Form und bat allerunterthänigst ' um Bezahlung und zierte die Adresse außer dem vollständigen Titel des adligen Herrn Lieutenants mit dem demselben zustehen.d:n Seiner HochwohlgeborenAber der hochwohlgeborene Herr bezahlte noch immer nicht. Da endlich nachdem, die dritte und vierte Mahnun? keinen Erfolg gehabt haben, erdreistet sich unser Schneiderlein zu einemBrief.in welchem er den.Hochwohlgeborenen" zum einfachen Wohlgeborenen" dcgradirt. Das wirkt, aber leider nicht zu? Zahlung, sondern zur Einreichung einer Beleidigungsklage des Herrn Lieutenants gegen den Schneider. Und derLetztere wurde auch wegen des Weglassens des Hoch- vor dem Wohlqeboren" verurtheilt und zwar von Rechtswegen, d. h. gemäß der damals geltenden Gesetze undVorschriften. DaS war wohlverstanden in den Vierziger Jahren, in den Neunziger bat man von solchen lagen nichts rnehr gehört, weil man in den betrefsenden Kreisen, den Fluch der Lächerlichkei! fürchtete, aber die alte, wohlbekannte, viel verspottete Titelsucht der Deutschen besteht noch immerdar und auch der Respekt vor solchen Titeln existirt noch in sehr weit verbreiteten Kreisen. Aber er besteht nicht nur in Deutschland. Fassen wir uns gefälligst einmal an unsere geeyrten amerttani schen vcatn und bei vielen von unö wird es nicht lange dauern, bis der wunde Fleck Titelsucht gefunden worden ist. Wo bleibt die republikanische Einfachheit und Geradheit, wenn ein Barons- oder ein Grafen- oder gar ein Herzogstitel ins Spiel kommt? Wie viele anmuthige und begehrenswerthe Töchter amerikanischer Millio- , näre. verkaufen ihre Jugend und Schönheit und ihre Millionen klingen den Goldes an einen abgelebten, dum
men, faulen, verschwenderischen und schmarotzenden Edelmann ausEuropa, lediglich um des Titels willen, welchen sie damit erHaschen. Die. allermeisten dieser Ehen sind tief unglücklich und verlaufen fast regelmäßig in einem fen-
satlonellen Scheldungsprozesz mit haarsträubenden Episoden aber der Ausfuhrartikel amerikanischer Erbinnen nimmt immsr noch eme fehr beachtenswerthe Stellung em lm commerciellen Austausch beider Conti nente und wenn wir darüber nur so genaue Statistik hätten, wie über den Export sonstiger amerikanischer Landesproducte. so würde man in der Werth- und Rangordnung diesen schönen Artikel wohl bald hinter der Rubrit Schweinefleisch" finden. Und wie viele Deutschamerikanerinnen laufen der anglo - amerikanischen Society nach, dringen sich unter allen möglichen Vorwänden, namentlich unter dem Aeichen Charity-, hinter welchem man ja so ungeheuer viel Eitelkeit, Selbstsucht und Großthuerei verbergen kann, in jenen amerikanischen Adel des Cirkels der Vierhundert" ein. denn ein jedes amerikanische Nest hat seinen geschlossenen vornehm thuenden Kreis, wie in New York die Vierhundertund ertragen dort gern die Demüthigungen. welche die besagte Clique, und mit Recht, jenen Streberinnen zuTheil werden läßt, blos um in derselben Luft zu athmen, wie die Bevorzugten. Aber nicht nur die Amerikanerinnen sind zum großen Theile Sklavinnen dieser Titelsucht, auch ihre Männer leiden unter dieser entwürdigenden Krankheit. Wie viele brave und tüchtigeMänner habe ich drüben gekannt, welche blos um m der lumpigen Lokalpolltik eme Rolle zu spielen, für Stadtrath oder Schulrath oder sonst etwas laufen- zu können, in der Gesellschaft des elendigsten und gemeinsten Lumpenpacks schwelgten, sich zu den erniedrigendsten Tricks hergaben und anständige und berufene politische Gegner mit Koth bewarfen. Und der Deutschamerikaner, welcher angeblich dem Norddeutschen Lloyd hunderttausend Dollars geboten haben soll, wenn einer der neuen Schnelldampfer auf seinen Namen getaust würde eineOfferte, welche nichtFolge gegeben wurde , gehört auch zu dieser Classe. In Deutschland ist die Titelsucht naturgemäß am schlimmsten ausgewachsen und zwar aus zwei Gründen. Denn erstens gab es und gibt es leider noch so viele Landesherren, welche in der Titelverleihung die hauptsächliche Bethätigung ihrer souveränen Macht erblicken und zweitens ist in Deutschland die Betitelung auch auf das weibliche Geschlecht ausgedehnt worden, d. h. die Frau eines Betitelten erlangt die Würde mit ihrem Gatten und so kommen denn die in keinem anderen Lande der Welt bekannten Benennungen Frau Geheime Fi-nanzräthin-, Frau reitende Oberförsterin-. Frau Wirkliche Geheime Rathin", .Frau Geheime Sarntatsräthin" und andere Wort- und Titelungethllme zum Vorschein, und bestärken damit in dem Geschlechte, welches in Bezug auf derartigen Ehrgeiz das entschieden stärkere ist, denWunsch nach der Erhaltung dieses albernen fflrlesanz. Der Titel- und Ordnunasunfua in Deutschland ist eine ewige Quelle von Neid und Mißgunst. Kriecherei und Duckmäuserigkeit, Vornehmthuerei und Vrotzenthum. DaS geht durch alle Stände vom Minister und dessen Sippe bis zum lumpigen Hoslieferanten und zum Hokschuster undHosdachdecker. Hat so ein biederer Handwerksmeister für irqend einen kleinen Regenten oder wr dessen Bruder, Vetter, Neffen, so fern derselbe oder dieselbe nur den Prinzenrang besitzt, eine Zeitlang gearbeitet, so wird um das Prädikat Hosmundbäcker, oder Hofleibschneider geoettelt und be, guter, d. h. kriechen scher Gesinnung deö Bewerbers in der Regel auch gewährt. Ein so Bevorzugter fühlt sich sofort wie der dekorirte Commercienrath. dessen Vildniß man so oft in den Fliegenden Blättern finoet. er schaut aus die übrigen Hand werksmeister mit Gerinqschätzuna her ab und seine Frau und Töchter tragen von Stund an die Nasen um einige Centimeter höher. Und im Publicum gibt es immer noch Dumme genug, welche den Handwerksmeister, der vom Hofe ausgezeichnet worden ist, bevorzugm und lieber bei diesem Bestellungen machen, als bei einem anderen schlichten und redlichen Manne, der nicht katenbuckeln will. Hier in Dres den z. B. brauchen gewisse Hoflieferanten gar nicht in den Geltungen zu annonciren und ihr Geschäft blüht besser, als dasjeiige ihnr stark annoncirenden Concurrenlen. Denn der Hof besorgt für sie die Reklamen und die Zeitungen sind thöricht genug, dieselben gratis aufzunehmen. In den aestnnungstüchtigen Blättern Dresdens lese ich mindesten einmal jede Woche an der allerhervorragendsten Stelle. unter den Titel Hofnachrichten: Ihre königliche Hoheit die Frau Prinzessin deeyrte y:ute das Geschäft des Herrn Votlieseranten N. N. mit ihrem Besu che und machte daselbst Einkäufe.Die betr. Prinzessin hat .vielleicht nur eine Schachtel Bon-Bons oder ein paar winzige Toilettenartikel gekauft aber sie hat doch das betreffende Ge schast beehrt" und diese Beehruna ge langt in die Zeitungen, welche Tag für Tag getreulich registriren, was diese? . V - 1 , tt!l C i over iciie liigtieo oer regierenoen Familie gethan und getrieben hat. Wahrscheinlich .ist diese Llebsdienerei den betr. Herrschaften aar nicht anqenehm u. sie ahnen gewiß nicht, daß ihr Name ohne ihr Zuthun zu Reklamezwecken mißbraucht wird aber es ist nun emmal so gebräuchlich. Die übn aen Kauf-. undHandelsleute undHandwerker, welche es noch nicht zu dem bewußten Titel gebracht haben, sind na türlich wüthend über diese Bevorzu gung Einzelner, aber was sollen sie dagegen machen, eme Reklamation wa re ja doch zwecklos und brächte sie hochltens um die Gelegenheit, spater einma selbst in diesen Kreis der Avserwäbl
5:n einzudringen. Hätte ich eine Zeitunq in Dresden, so würde ich mir jede derartige Reklame mit zehn Mark per Wort bezahlen lassen. Das würde bald eine Aenderung herbeiführen. Nächst demTitelunwesen ist auch der
Mißbrauch mit den Ordensverlechun- . j fm. r v gen noch sehr im Schwünge. mtt ir den werden nainlich vom anoesyerrn durchaus nicht immer aus eigener Jniimtib für besonders ausaezeicknete Verdienste um den Staat oder dieGesellschast verüeyen, sondern ver onig oder der firnoa wissen in den meisten Fällen gar nicht darum, was in ihrem Namen an Kreuzen und Medaillen an den Mann gebracht wird. Die Verleihungen erfolgen durch die Kanzleien v crn ! n : cv r.t- t:.f.M ef. miu. jyiwiiiciicu. 511 vicicii uui en Wird dabei nach einem System verahren. Gewisse Beamtenkategorien erKalten den oder die Orden in reaelmäßiger Folge, andere Beamtenkateorien. deren Mitglieder dieselbeStel lung haben, gehen leer aus. Natürlich n .3 w . . jli cm't, ermaligeil es oa mcgi an (iBuciguugen und Neid. Der größte öumbua aber wird mit den Titeln wohlgeboren. hochwohlgeboren und hochgeboren betrieben.Wohlgeboren ist Jeder, der subalterne Gerlchtsdlener und der würdige Hksknecht. der Gymnasialprosessor wie dei Schuldiener, aber der neunzehnjährige, eben aus der Cadettenanstalt entlassene Lieutenant ist hochwohlgeboren. der Richter im grauen Haar jedoch nicht. Freilich kann es dieser Richter noch werden, wenn er nämlich zum Gerichtspräsidenten vorrückt, .dann verwandelt er sich aus einem Wohlgeborenen in einen Hochwohlgeborenen. Es giebt sogar Leute, welche zeitweise hochwohlgeboren smv, vann aber wieder in das niedere Geschlecht der Wohlgeborenen zurückfallen. Das sind die Herren Reservelieuteants, welche während der flm, in welcher sie zu den Uebungen eingezogen werden und dann die Uniform tragen, Hochwohlgeboren sind. sobald sie jedoch wieder in ihre Berufe als Assessoren, oder Kaufleute oder Gutsbesitzer zurücktreten, sich mit dem bescheidenen proletarischen Wohlgeboren begnügen müssen. Ein Adliaer ist und bleibt jedoch stets hochwohlgeboren, auch wenn er Schnupftabak und Käse verkauft oder, wie das iekt auck hie? vorkommt, Gärtner oder garLohnarbeite? wird. Eine unendliche Schreiberei bat dieser Titelhumbug im Gefolae. Wer einen Höherstehenden in der direkten s?orm anredet, begeht einen Verstoß. Er darf also nickt sckreiben Sie" sondern stets Eure Hochwohlgeboren" ungesayr so: Anläßlich des Schreibens Euer Hochwohlgeboren vom beekrte ich mich Euer Hochwohlgeboren unterthanlgst mitzutheilen, daß Euer Hochwohlgeboren gnädige Anweisung u. s. w. u. s. to." Wenn man nun noch bedenkt, wie viele Stellen ein solches Schriftstück zu vassiren bat. bis es in die Qände des Adsst?n ,sn wivs! varuver protokollm wird, so wird il " - " "II MlHf V V P I 1 i . man vie ''ieitersparn K ermessen können. welche durch die Fortlassung jener ganz uoersiuistgen Kurialien gemacht werden konnte. Man hat berechnet. daß ein geschickter Sckreiber das Wort Euer Hochwohla:5oren" döcknens zwotsmai in einer Ltinute auf das Papier werfen kann. In Deutschland werden iäbrlick zwei Millkark. !.. . . M J . . . I , . - '. ' ' " - - neie zur Post gegeben. Auf sehr dielen derselben steht das ganz Lberflüssiae Wort Wohlgeboren", oder Hochwohlgeboren." Bei zwei MiNiard? Briefen sollen 700 Schreiber Tag für Tag im Jahre thätia sein müssen, nur um die Briefe mit jenem albernen ganz iinnloien unv in keine andere Sprache zu übersetzenden Titel m verseben. Aber von der höchsten Stelle wird letzt gegen diesen Unfug angekämpft, nämlich vom preußischen Ministerium. lese ya: geht von den Finanzmini fi crn 1 i - 1 11 miauet aus, oer veranntuch in tungen Jahren ein bockst radikaler Herr war und für die rothe Republik ,cywarm!e. Biquet hat seine preußischen College jetzt alle herumgekriegt und so haben sie denn in einer- Mesammterklärung verfügt, daß das omgeooren, Hochwohlgeboren, Ge horsamst. Eraebenss. Gefälliatt u. s. w u. s. w. künftig auf allen amtlichen Schriftstücken wegzufallen hat. Also ein wirklicker Sie des nesnnden Menschenverstandes. Heil Miauel! tf- i c . . '"er zroyoem wlrv vas Tttelunwesen nocq weil mnaus ;m zwanzigsten Jahr hundert zu verspüren sein, denn es steht unter dem mächtigen Schutz der axauznwtii. Verkümpfk. 5W der Äeitsckrift .Der Weidmann tbeilt Graf Roaer v. Seberr-TKok Sckloß Dobrau tolaendes JaaderlebI r 1 4 -w W ' :r. ii . cw. r .k rn rji c t i i it llli aus eines naijii n meinem Dobrauer Reviere bemerkte ich in einem etwa 400 Schritte -vom Walde, gelegenen Weizenseide zwetRehbocke, die sich mit gesenkten Häuptern gegenüberstanden, wobei ihnen ein ae waltiger Dampf entströmte. Als ich oas Fernglas an mt Augen nahm, konnte ick sogleich erkennen, dak die Böcke sich verkämpst hatten. Einige Ättnuten beobachtete ich dieses Schauspiel, bei dem sie theils hoch waren theils auf der Erde laaen. Plötzlich als ersteres wieder eintrat, schleuderte ver eine ven anderen weit ,m Bogen Über sich hinweg, worauf beide von Neuem zu Boden fiele und offenbar nicht mehr hoch werden konnten. Ich lies hinzu, wob mir . nur durch den ausströmenden Dampf und das Keuchen die betreffende Stelle bezeichnet wurde, da der Weizen schon eine ziem ilche Hohe erreicht hatte. Auf dem Kampfplatz fand ich zwei aute Seck serböcke langgestreckt, mit verdrehten Hälsen, keuchend und schäumend auf dem Nucken liegen, die Lichter standen ihnen starr aus dem Kopfe heraus Die Buchse bei Seite stellend, versuch! ich nun. die Kämven aus ibrer trauri gen Lage zu befreien, wobei 'sie keinen Widerstand leisteten. Trotz vieler Be mühungen war es mir jedocb unmög lich, die Gehörne zu trennen, ich mußt mich daher schweren HexzenZ entschlie
en. zunächst dem mir am mattesten erscheinenden Bock einen Fangschuß auf's Blatt zu geben, der bei keinem irgend welchen Eindruck hervorrief.
Den Verendeten konnte ich nun besser drehen und wenden, und es gelang mir endlich mit großer Muhe, die Gehörne zu entwirren, wobei ich die Stangen des todten Bocks mit allerGewalt auseinanderbiegen mußte. Es dauerte etwa eme Minute, bis der lebende Bock mit meiner Hilfe auf die Läufe kam, aber stehen blieb und mich kopfschlltclnd, starr und keuchend anaugte. Dann trollte er wankend einige Schritte weiter und führte die merkwürdigsten Kapriolen aus. indem er mit den Vorderläufen ausschlug, in die Hohe sprang und fortwahrend den Kopf heftig bewegte. Ich beobachtete ihn mit der Büchse in der Hand, um auch ihm den Fangschuß zu geben. falls er sich als sehr krcmk zeigen würde. Nach einer Weile jedoch fing der Bock zu schrecken an, für mich ein Zeichen, daß er sich erholt hatte. Bald trollte er, öfters sichernd, aber immer noch stark keuchend, dem nahen Walde zu. Ich hatte also die Freude, wenn auch nicht beide Böcke, so doch einen gerettet zu haben. Wäre ich nicht zufälllg hinzugekommen, so wurden sie eingegangen und erst zur Erntezeit aufgefunden worden sein. Mir ist noch kein zweiter Fall bekannt, bei welchem wenigstens einer von zwei verkämpften Böcken durch menschliche Hand befreit wurde. Ist Selterswasser ocluno? Von Tr. Otto Gotthilf. Während die Kohlensäure sllr un sere Lungen, also in der Einath mungsluft, schädlich ist, übt sie in unserem Magen auf dessen Nerven, und dadurch auf unser ganzes Nervensysiem einen sehr wohlthuenden Einfluß aus. Ersteres lernen wir kennen, wenn sich beim Genuß kohlensäurehaltiger Getränke die Kohlensäure in die Athmungsluft mischt, uns in die Nase zieht und fast den Athem benimmt ; Letzteres durch die erfrischende, allgemein anregende Wirkung dieser Getränke, wenn der Magen schlecht disponirt ist. wir überhaupt von Anstren gung oder Hitze erschlafft und ermattet sind. Daher ist das künstliche kohlensaure Wasser, namentlich in der heißen Jahreszeit, ein sehr beliebtes Getränk. Mit dieser allgemeinen Erfahrung gab man sich bis in die neueste Zeit zu frieden. Jetzt aber, wo man überall auf Bakterien und Bazillen fahndet, wo immer wieder gerade im Sommer, also zur Zeit des hauptsächlichsten Selterswassergenusses, viele ansteckende Krankheiten, die Cholera und Tvphus, entstehen, hat man genauere Untersuchungen angestellt, ob sich die Mi kroorganismen auch im künstlichen kohlensauren Wasser erhalten können. Das Resultat dieser Untersuchungen ist natürlich von großer sanitärer Be deutung, weil wir z. B, bei einer Choleraepidemie dann entweder uns des Selters- und Sodawassergenusses enthalten müssen, oder, bei einem günstigen Ergebniß, ein sehr werthvollez unschädliches Getränk besitzen. . Bei den Untersuchungen im kaiserll chen Reichsgesundheitsamte fand sich nun wirklich stets eine sehr große Menge Pilzchen im künstlichen Mineralwasser, und zwar enthielten die Flaschen mit Korkverschluß weit mehr, als diejenigen mit Patentverschluß. Aber dieö Resultat bezieht sich ganz im Allgemeinen auf alle Mikroorganismen, auch auf die Harmlosen, wie z. B. Schimmelpilze. Solche Bakterien wirken aber natürlich auch im Selterswasser ebenso wenig gesundheitsschädlich, wie in anderen, alltäglich benutzten, sehr keimreichcn Nahrungsmitteln, als Käse und dergleichen. Es kommt vielmehr in sanitärer Beziehung vor Allem darauf an, ob die pathogenen, d. h. die krankheiterregenden Bazillen sich im SeltersWasser erhalten oder nicht. Diese erwiesen sich nun aber nach den Untersuchungen im Reichsgesundheitsamte viel empfindlicher. Ein großer Theil von ihnen, darunter namentlich die Cholerabazillen, ging schon nach wenigen Stunden zu Grunde. Andere Arten behielten ihn Lebensfähigkeit mehrere Tage; so starben die Typhusbazillen erst zwischen 5 und 12 Tagen. Am längsten erhielten sich die Milzbrandbazillen, welche nach 164 Tagen noch in unveränderter Menge vorhanden waren. Hieraus geht also hervor, -daß bei einiger Vorsicht eine Verbreitung der Cholera durch Selterswasser zu vermeiden ist. da Bazillen stets nach einigen Stunden zu Grunde gehen. Es ist aber wohl zu beachten, daß in de? warmen Jahreszeit das Selterswasscx meistens ein sehr gesuchter Artikel ist, so daß die Mjneralwasserfabrikey dasselbe häusig schon wenige Stunden nach der Fabrikation Zn den Hqndes bringen. Deshalb ist es entschieden zu empfehlen, sich für mehrere Tag? Vorrath zu kaufen; dann ist man gegen Ansteckung der Cholera auf diesem Wege sicher. Noch bedeutend zu verlängern ist die Lagerzeit mit der Rück, sicht auf eine andere JnfectionSkrankheit, den TyphuS, da die Lebensdauer der TyphuSkeime zwischen 5 und 12 Tagen schwankt. Läßt man also das (künstliche) Sel-ters-oder Sodawasser längere Zeit lagern, so ist es, namentlich während einer Cholera- oder . Typhusepidemie ein ganz unschädliches, sicheres und dabei sehr gesundes Getränk. S o trostlos ist das Leben der Kinder in dem Tenement-District der Stadt New York, daß viele Tausende dieser bedauernswerthen Klemm picht einmal einen Begriff vom Spiesen haben. Um die Jugend in Lumpen darin zu unterweisen, fungiren mildherzige Mädchen, als Spiellehrerinnen. Diesel.ben sichern sich ein kleines Zimmer, einen Hof oder ein unbenutztes Grundstück und unterweisen die armen Kleinen in verschiedenen Spielen; ein solcher Cursus umfaßt gewöhnlich 5 vis ü Auocven.
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Nach den neuesten Berichten fehlen unserer Bundes - Armee 600 Mann zu der vom Gesetz erlaubten Marimalstärke, trotzdem die Anwerbungen in den letzten Monaten stetig zugenommen haben. Es traten in die Armee ein im Februar 431, März 693. April 697. Mai 749 und Juni 779 Mann. Die Stadt Brookline in Massachusetts, welche sich rühmt, die bestverwalteteStadt in den Ver. Staaten zu sein, hat eine municipale KunstCommission ernannt, deren Kritik alle Entwürfe für Statuen, Monumente und öffentliche Gebäude zu Passiren haben. Brookline kann von Glück sagen, daß es dort keine National Sculpture Societv" aibt. Farmincton. W. Va., zählt jui seinen Bürgern einen 104 Jahre alten Greis Namens Baker, der im Iahre 1816 für den Präsidenten Monroe seine Stimme abgegeben hat. Bei-dem Abbrechen eines alten Nebengebäudes, in welchem seine Kinder zu spielen pflegten, machte Eb ward Sarrett in FallmgSprings. Pa.. eine Entdeckung, die ihm das Blut in den Adern erstarren ließ. In dem Gebäude befand sich ein Bett und als er die Kissen aufhob, fand er unter dieselben ein Nest mit 11 Klapperschlangen. Vier der giftigen Reptile entkamen durch ein Astloch, während er die übrigen erschlug; ewige waren über 3 Fuß lang. DemsonnigenSüden droht im Laufe dieses Sommers eine eigenartige Invasion. Die Südstaaten haben sich den Attacken der Heilsarmee gegenüber stets verstockt gezeigt; sie sollen nun von einem Corps berittener Hallelujah - Mädel angegriffen werden. Die Cavalcade, die im August aufbrechen soll, um den ganzen Süden zu durchziehen, wird aus Reiterinnen, sttks,?Znnen nd einem AmbulanZwa(V W r " ---m - v t tnÜ QNn itnS fllrrthtrint bestellen Ml ,)VVll 14IIV SVVI VV". Die Brigade steht unter dem Befehl deö Stabsofficiers Blanche B. Cox. Auf seinem Anwesen am Rattlesnake bei Weaverville in Califormen ist der 76 Jahre alte Deutsche Theodor Jhna verbrannt gefunden worden. Der Mann war seit Jahren in Trinity County ansässig gewesen und hatte ein Minen - Claim, bearbeitet; dort war er ein paar Tage vorher vollkommen gesund und munter gesehen worden. Als Nachbarn am folgenden Morgen nach dem Hause kamen, fanden sie dasselbe niedergebrannt und die verkohlte Leiche des Besitzers in dem Schuppen, den Jhna als Tischlerwerkstätte eingerichtet hatte. Der alte Mann war immer sehr vorsichtig mit dem Feuer gewesen und hatte seine Mahlzeiten immer, unter freiem Himmel bereitet. Wahrscheinlich ist der Jhna ermordet und beraubt worden, denn es hieß in der Umgegend allgemein, daß er beträchtliche Mengen Goldstaub in seinem Hause versteckt hatte. : Unweit von dem Städtchen Paint Lick in Garrard Caunty. Ky.. befindet sich das Anwesen des al ten Sklavenhändlers Gen. Thomas Kennedy, das durch Frau Stowe's Onkel Tom's Hütte- eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Von allen Sklaven, die in diesem epochemachenden Werke geschildert sind, befindet sich nur noch der alte Norman Kennedy Argo, der jetzt 94 Jahre zählt, am Leben. Nach dem Tode seines früheren Herrn Kennedy wurde er von Frau Argo aufgenommen, die ihm das Gnadenbrot gibt. Onkel" Argo. der ein Deminutivmännchen von 3 Fuß 6 Zoll Hohe und knapp 60 Pfund Körpergewicht ist. hat den Helden des Buches, Lewis Clark, wohl gekannt. Wie er erzählt, war Clark ein Mulatte von fehr heller Hautfarbe, der nach siennedh's Tod ein Maulthier stahl und entfloh. Sein Weih Maggie, Frau Stowe'S Eliza", war eine Octorone, die General Kennedy einst bei einem Pferderennen gewonnen hatte. Sie enfloh auf einemBoote über denOhio. Die Schilderung, wie -Eliza"auf Eisschollen den Strom überschritt, ist nach Argo's Behauptung eine Fabel, auch hat der alte Kennedy semen Sklaven eine milde Behandlung zu Theil werden lassen, ' Trotz der t rangen Einwanderungsvorschriften für Chinesen sollen nach zuverlässigen Quellen von den mehr als 1400 Chinesen,- welche im Jahre 1895 im Hafen von San Francisco landeten, etwa die Hälfte durch Betrug, bei dem auch Weiße die Hand im Spiele haben, die Erlaubniß zum Landen erwirkt haben, und vornehmlich soll mit chinesischen Frauenzimmern zu Prostitutionszwecken ein förmlicher Sclavenhandel - betrieben werden. Jeder aus China eintreffende Dampfer bringt von 5 bis 10 Chinesinnen im Alter von 1220 Jahren, für welche in den meisten Fällen die Landung erwZrkt wird, indem sich immer,. natürlich gegen Bezahlpng von Schurken, welche die Mädchen herüberkommen lassen, um sie sofort an Prostitutionshäuser zu verkaufen,Chinesen finden, die fälschlicher Weise beschwören. das betreffende-Mädchen sei feine Frau. Welcher enorme Gewinn den Schurken aus diesem schmutzigen Handel erwächst, geht daraus hervor, daß für Mädchen im Alter von ' 14 15 Jahren $700 Z1000 bezahlt werden. Aus guter Quelle wird behauptet, daß im Jahre 1895 1300 Männer und 100 Frauen landeten. Die Zwi fchenhändler erhalten für ihre Vermittelung zur Landungs - Erlaubniß per Kopf $75. Da von obiger Zahl zwischen 25 und 60 Procent in Uebertretung des Gesetzes gelandet wurden, ergiebt sich daraus allein schon ein Gewinn von $18.000. Die zuständigen Behörden können es nicht ableugnen, daß solche betrügerische Transaktionen sehr,' häufig, vorkommen, . scheinen aber völlig' machtsos zu sein, die Thäter zu ermitteln " und unschädlich zu mächen und so blüht an der Pacific-Küste geaen Ende des 19. Jahrhunderts in Sclavenhandel.
Cpu aus ln
Die Strafkammer zu Stargard i. P. verurtheilte den Rittergutsbesitzer v. Klitzing auf Grassee wegen schwerer Körperverletzung zu , zwei Monaten Gefängniß, weil er dem Dienstknecht Ziehmke mit einem Stock einen derartigen Schlag über den Arm versetzte, daß der Arm brach. Der Berurtheilte ist wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Körpervei ietzung vorbeitraft. DerAntrag einer Dame. sie als regelrechte -Studirende zu immatrikuliren, beschäftigte dieser Tage den Engeren Senat der Universität Heidelberg. Mehrere Mitglieder des Collegiums sprachen sich zustimmend aus; die Mehrzahl jedoch entschied sich dahin, daß von einer regelrechten Immatriculatlon abgesehen werde und es den einzelnen Professoren und Docenten überlassen bleiben solle, ob sie Damen den Zutritt zu ihren Collegien gestatten wollen. Im Allgemeinen hat sich die Universität für die Zulassung von Damen zum Besuch der Vorlesungen an hiesiger, Hochschule ausgesprochen. Die Erlaubniß dazu wurde früher von der Staatsreglerung ertheilt ; jetzt geht sie vom Engeren Senat der Universität selbst aus. Nach der Schlacht von Maqenta. . Unter dieser Aufschrift erscheint soeben m einem Wiener Blatte das nachfolgende, ein klein wenig verspätete Eingesandt": Jene drei Herren, (ein Postbeamter, eine Lieutenant eines ungarischen Jnfanterie-Regi-ments und ein Militärarzt), welche am 4. Juni 1859 Abends nach der Schlacht von Magenta auf der Straße von Magenta gegen Mailand in einer Droschke fuhren und unterwegs mit großer Opferwilligkeit einen Schwerverwundeten aufnahmen, der nur diesen Herren sein Leben . zu verdanken hat, werden von diesem Manne gebetcn, ihre Adresse abgeben zu wollen. 5ochachtungsvollst Bozen, 29. Juni 1896. Franz Hofhansel, k. k. Postoffizial in Bozett.- Ob's noch was hilft? Ein Stimmungsbild" aus dem Secunda'rbahnbetrieb bot sich neulich auf dem Bahnhof Zell. Der nach Todtnau fahrende Zug blieb hinter dem Bahnhof im Straßenschmutz stecken, weil infolge des anhaltenden Negens das Erdreich arg aufgeweicht war. Befand sich der Locomotivführer durch dieses Mißgeschick bereits !n keiner rosigen Laune, so wuchs sein Unmutd zu Hellem Zorn, als eine großere Schaar unnützer Buben das arme steckengebliebene Bähnle" zu verhöhnen begann. Einige Arbeiter suchten sogar durch kräftiges Nachschieben den Zug vorwärts zu bringen, aber es war vergebens. Der Locomotivführer machte seinem Groll dadurch Luft, daß er die schadenfrohe Menge mit Kohlen stücken bombardirte. Nachdem die ärgsten Schreier auf diese Weise zum Schweigen gebracht waren, brauchte. Gegendampf, fuhr bis zum Bahnhof zurück, gab dann Volldampf und über wand hierauf unter allgemeinem Hur rah siegreich den Straßenschmutz.' DieserTage gingen die Brüder Couderc in Pierre-Benite am User der Rhone spazieren, als sie drei Italienern begegneten, mit denen f.t in einen heftigen Wortwechsel geriethen. Im Verlaufe des Streites packte C. Couderc einen- der Italiener, Namens Lari. und schleuderte ihn m den Fluß Als Lari.der ein vorzüglicher Schwimmer ist, wieder dem Ufer zustrebte. griff der wuthschäumendeCouderc nach slemen uno warf ic aus seinen regster, der schwer verletzt wurde. Charles Couderc wurde schließlich von seinem Bruder an seinem verbrecherischen Thun gehindert und mit Hilfe anderer Zuschauer der abscheulichenScene überwältigt. Die. hinzueilende Polizei nahm ihn fest und sührtcihn in das stkefängniß von Lyon. Um seine Handlungsweise $u erklären, sagte der Raufbold, er könne die Italiener nicht ausstehen und ihr hloßer Anblick ' ' . r .. t , frn. versetze ihn stel2 m Die aueryocyne Wutb. Ein meriwürriigerFatt wurde gestern vor der Strafkammer in Freiburg verhandelt. . Aus der. Anklagebank saß wegen fahrlässiger Tödtung der vierzigjährige Taglöhner Noman Faller von Fohrenthal. Es ; war am 12. April d. J dqß er mij einigen Andern nach einem fchwexen Zechgelage heimwärts zog.' Än ditt sem Tage hatte im Glotterthal HochWasser geherrscht und großen Schaden angerichtet. Ueber den stark angefchwollenen Bach war eine Leiter mit Brettern gelegt. Der Angeklagte hatte sich erboten, den schwerbetrunkezien v. nach Hause zu bringen. Als er nun an den Steg kam, wälzte er den halb Besinnungslosen darüber anstatt ihn über die unweit entfernte . sichere und feste Brücke zu geleiten. ' Der Bedauernswerthe stürzte über den Steg sn den Bach. Natürlich konnte er in her dunkeln Nacht von seinen Vegleitern nicht gerettet, nicht einmal gefunden werden. .Faller erhielt deshalb eine Woche Gefängniß. Bei GelegenheZj de? Leichenbegängnisses des Herzogs von Nemours hat . sich auf dem Pariser Bahnhöfe Montparnasse ein eigenartlger Vorfall ereignet. Auf dem BahnHofe fanden sich ungefähr 50 Personen ein, die zur Beerdigung des Herzog nach Dreur eingeladen wären.' Da sie nicht alle Platz fanden, bestiegen einige den Packwagen am Ende deö Zugeö. Der Stationsvorsteher forderte diese Personen auf. auszusteigen, verschloß, als sie sich weigerten, den Packwagen und ließ Polizeibeamte holen. Bis zur Ankunft dev Beamten schlugen die Eingeschlossenen, Larm. Der ersckeinende Polizeicommissar ließ den Wagen öffnen und die darin weilenden Personen in Freiheit setzen. Unsez diesen befanden sich mehrere Boi-schafts-Attqches, die .entschieden geg'eq die .ihnen ; widerfahrene Freiheitsentziehung Verwahrung einlegten. Der Vorfall dürfte wohl für den Ubeuifrigen Bahnbeamten unangenehme Fof een haben.
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welche daraus entstehen. Man fühlt nach teren Anwendung gereinigt und erfrischt und erhält einen gesunden Magen.
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