Indiana Tribüne, Volume 19, Number 314, Indianapolis, Marion County, 31 July 1896 — Page 2

Znviana Tribüne.

Erscheint Taglich und Somttag, Die tägliche .Tribüne" kostet durch len Xtlgec J Tent per Woche, die Son?tagS.Tribane'I Gent per Woche. Beide zusammen 1 Sent ode Qtnti per lnt. Per Post außerhalb de, .?t,dt ,ugeschtckt i oraukbezehlunz V pe, Jt. M-,, 18 eüd Alabama Straße. SadianzpoliS, ?nd., 21. Soli 1896. AuS der Sternenwelt. ' Ungeachtet der großen Fortschritte der letzten Jahre auf dem Gebiete der öimmelskunde ist unsere JUnntnife von den Entfernungen der Fizsterne noch immer in den Anfängen. Mit Bestimmtheit vermögen wir nur anzugeben, das der uns nächste Fixstern, ein sck'öner Heller Stern der südlichen halbkugel, mehrere Billionen Meilen von uns entfernt ist. und daß der schnellste Bote, das Licht, mit einer Geschwindigkeit von 300.000 Kilometer in der Secunde, mehrere Jahre gebraucht, um den Weg zwischen ihm und uns zu durcheilen. Für eine kleinere Anzahl von Fizsternen hat man allerdings versucht, mit Hilfe unserer feinsten MeKwerkzeuge genauere Werthe ihrer Entfernungen zu erlangen, allein die Ergebnisse der einzelnen Messunen sind mit wenigen Ausnahmen sehr abweichend von einander gewesen. Die Ursache liegt bekanntlich darin, daß es sich bei diesen Beobachtungen zur Bestimmung der sogenanntenParallelaze der Fizsterne um sehr kleine Winkel handelt, -die nur geringe Bruchtheile einer Bogensecunde betragen und an der Grenze der Meßbarkeit selbst für die empfindlichsten unserer heutigenJnstrumente liegen. Nach einer kürzlich erschienenen Zusammenstellung konnten überhaupt bisher im Ganzen nur an 86 Fizsternen Entfernungsbestimmungen ausgeführt werden, und fast ' ein Drittel von den gefundenen Werthen ist von vornherein anzuzweifeln. Ganz eigenartig sind bei diesen uns nächsten 85 Sternen die Beziehungen zwischen Größe und Entfernung; es giebt nur etwa acht unter ihnen, die außergewöhnlich hell sind und der ersten Größenclasse angehören, dazwischen aber in fast denselben Entfernunaen etwa vierzig kleine, d. h. schwach leuchtende Sterne. Die so viel verbreitete Ansicht, daß die hellsten Sterne uns auch am nächsten stehen, wird hierdurch also von Neuem widerlegt. Auf der Pariser Sternwarte ist es mit Hilfe des großen Fernrohres zum ersten Male gelungen, das Eigenlicht der Atmosphäre eines Fixsternes zu beobachten. Der erste Stern im Sternbilde des Adlers, der Atair. zeigte nämlich im Spektroscop die Sonderbarkeit, daß er im Gegensatz zu den anderen weißen Sternen derselben Spektralclasse in seinem Spektrum ziemlich breite Metalllinien besitzt, die fast ebenso breit sind wie die Wasserstofflinien. und diese Eigenthümlichseit erschien daher besonders geeignet zu einer Untersuchung über das VorHandensein einer Sternatmosphäre und etwaiger Veränderungen derselben. Wie in dem Spektrum unserer Sonne sich innerhalb dcr breiten dunklen Ab sorptionslinien die kleinen hellen Linien abheben, welche ihre Entstehung de? eigentlichen Atmosphäre der Sonne, der sogenannten Chromosphäre verdanken, so boten auch die breiten Linien im Spektrum d,s Atair dieMög lichkeit. diese feinen Anzeichen der Sternatmosphäre in ihnen aufzufinden. und in der .That ließ eine gleich lange Belichiungszeit, wie pe bei Aufnähme des Sonnenspektrums sich bewährt hatte, auch im Innern der dreiten Wasserstofflinien und zuweilen sogar in den Metalllinien, namentlich in den Calcium- und Eisenlinien, des Atairspektrums eine kleine helle Dopvellinie wahrnehmbar hervortreten. Die Intensität dieser Dofpellinie im Vergleich zum ganzen Spektrum zeigte sich außerdem veränderlich undAtair ist somit der erste Fixstern, dessen Atmosphäre spektographisch beobachtet werden konnte. f Auf spektographischem Wege ist neuerdings auch eine erwähnenswerthe Bestimmung der Rotationsverhältnisse des Saturnringes auf der russischen Sternwarte zu Pulkowa ausgeführt worden. Der niedrige Stand des Planeten am Himmel (im Meridian erreichte er nur eine Höhe von 20 Grad) war der Beobachtung zwar nicht sonderlich günstig, doch lieferte eine Belicktungszeit von einer Stunde mit dem vortrefflichen ' photographischen Refraktor gute Spektrogramme, welche zur Messung, innerhalb gewisser Grenzen scharf genug erschienen. Die äußeren Ränder des Ringsvektrums zeigten sich aus demselben besser begrenzt, als die inneren und die Ränder des Scheibenspektrums. Die Berechnung der an denSpeltrogrammen aus, geführten Micrometermessungen führte zu einer guten Uebereinstimmung mit den Resultaten anderer Messungen neuerer Zeit. Die abgeleitete Geschwmdigkeit für den Saturnäquator beträgt nach den Pulkowaer Beobachtungen im Mittel etwa 10 Kilometer in der Serunde, während der innere Rand des Ringes eine Geschwindigkeit von 21 Kilometer und der äußere eine solche von 16 Kilometer in der Secunde auf weist. Endlich bat man in den Ringen des .Saturn letzthin auch Veränderungen aufzufinden vermocht,' wenigstens berichtet ein Mitarbeiter des bekannten Pariser Astronomen Flammarion darüber. Saturn steht gegenwärtig sehr .günstig als schöner Stern von auffälliaem Glänze 'zwischen den beiden 'Hauptsternen der Waage, um Mitternacht fast genu im Süden. Von seinem ganz eigenartigen Ringsystem, welches ihn nebst achtMonden umgiebt, ist schon seit Lange bekannt, daß diese Ringe aller Wahrscheinlichkeit nach keine zusammenhängende Masse bilden, sondern aus zahllosen kleinen Körperchen bestehen, welche im reflectirten Sonnenlichte leuchtend den Waneten so

dicht gedrängt umkreisen, daß sie. von der Erde gesehen, den Eindruck emer geschlossenen Ringmasse hervorbringen. Die Einwirkungen der acht Monde aus diese Ringkörperchen verursachen zuweilen große Störungen unter lhnen; kier häufen sie dieselben an. dort ziehen sie sie wieder aus einander, und für den Beobachter auf der Erde können so zuweilen helle und dunkle Stellen in den Ringen entstehen. Da die gegenseitiae Stellung der acht Monde infolge ihrer sehr verschiedenen Umlaufszeit veränderlich ist. so können auch die durch die Störungen der Monde entstandenen Lücken nidjt voir'Dauer sein, und ein fortwährender Äestaltenwechsel muß innerhalb der Ringe vor sich gehen. Auch einer neueren Messung an der Figur des Planeten Mars wollen wir noch Erwäbnung thun. Durch Messung des Durchmessers von Pol zu Pol und des größten darauf senkrechten Durchmessers kann bekanntlich die Abplattung eines Planeten in directer Beobachtu'ng ermittelt werden. Am Marskörper wurden früher schon solche Bestimmungen mehrfach ausgeführt, haben aber meist zu abweichenden Ergebnissen geführt. W. Herschel fand die Abplattung des . Mars im Jahre 1784 zu ein Sechzehntel, und Arago erhielt später ein ähnliches Resultat. Die genauen Messungen des großen Königberger Astronomen Bessel zeigten dagegen, daß die Abplattung des Mars für unsere Instrumente unmerklich sei. und das Nämliche folgte aus späteren Messungen von Winnecke und Kaiser. Einen wesentlich anderen Weg als seine Vorgänger schlug nun H. Struve bei der Bestimmung dieses wichtigen Elements ein. Es läßt sich nämlich die Abplattung eines Planeten auch aus Beobachtungen seiner Trabanten mit großer Genauigkeit ableiten. wenn die Beobachtungen einen hinreichend langen Zeitraum umfassen. Mittels dieser Methode wurde zuerst die Abplattung für Jupiter bestimmt, und die fortgesetzten Satellitenbeobach, tungen Saturns in der letzten Zeit haben es gleichfalls ermöglicht, auch für Saturn den gesuchten Werth innerhalb sehr engerGrenzen festzulegen. Schwieriger ist die Sache in dieser Hinsicht da. aeaen bei Mars, bei welchem nur wenig größere Beobachtungsreihen der beiden erst im Jahr: 1877 entdeckten Trabanten vorlagen; aber die eigenartigen Bahnverhältnisse dieser Monde und ihre geringe Entfernung vom Hauptkörper begünstigen andererseits wieder die Herleitung der für die Ableitung nothwendigen Grundlagen. Aus den BeoPachtungen zu Pulkowa, Washington und der Lick - Sternwarte fand Struve nun für die Abplattung des Mars den Werth 1: 190. d. h. eine Größe, die viel zu klein ist, um durch directe Messung für unö erkennbar zu fein. Das Verhältniß der Zentrifugalkraft zur Schwere am Aeq'lator des Mars ist nur wenig von dem Werth der Abplattung verschieden, genau wie bei un serer Erde. Man darf daraus die Fol gerung ableiten, daß das Gesetz der Dichtigkeit für beide Planeten annahernd das gleiche ist. Der TimplonDurchstl.

Der Gedanke, dem Verkehre nach dem Süden durch die westschweizerischen Alpen einen Weg zu öffnen, wie es durch die Tunnelirung des central gelegenen Götthard geschah und auch imOsten des Landes von einem Alpendurchstich (Splügen) erwartet wird, reichtauf mehr als20Jahre zurück.Jetzt ist das Project einerDurchbohrung des Simplon so weit fertig gestellt, daß über die technischen Grundlagen und die Regelung der internationalen BeZiehungen zu dem beabsichtigten Werke zwischen den beiden interessirten Staaten, Italien und der Schweiz, eine Einigung erzielt ist. die allerdings noch der Zustimmung der Parlamente bedarf. Diese steht jedoch nicht eher zu erwarten, als bis die Finanzirung des ganzen Unternehmens, insbesondere die Frage der italienischen und schweizerischen Subventionen, als geregelt bezeichnet werden kann. Von Seiten des schweizerischen Bundesrathes ist den eidgenössischen Räthen ein Bericht über den Simplondurchstich und die einschlägigen Verhandlungen mit Jtalien vorgelegt worden, von denen der Ständerath wie der Naiionalrath in zustimmendem Sinne Kenntniß nahmen und dabei den Wunsch aussprachen, es möchte ihnen bald der erforderliche Staatsvertrag zur Genehmigung unterbreitet werden. Bereits in der Mitte der siebziger Jahre hat die Simplonbahn - Geselljchaft Studien über einen Simplontunnel vornehmen lassen und wurden auch mehrere Projekte, ausgearbeitet, doch hat man dieselben fallen lassen. Nach den nunmehr zur Ausführung bestimmten Plänen durchzieht derTunnel in einer Länge von 19.731 KiloMetern in gerader Linie das Rhoneund Diveriathal. Das Nordportal des Tunnels im Rhonethal ist etwa 2.5 Kilometer oberhalb der jetzigen Station Brieg projectirt, das Südportal ungefähr 750 Meter thalabwärts der italienischenOrtschaft JseNe. Die Landesgrenze wird im Tunnel etwa bei 9 Kilometer vom 'Nordportal weg gc. schnitten, so daß über die Hälfte des Tunnels auf italienischem Gebiet liegt. Für die Ausführung sind zwei Bau Perioden beabsichtigt. In der ersten würde ein einspuriger Tunnel und gleichzeitig in einem Abstand von 17 Metern von Achse zu Achse davon ein Parallelstollen getrieben.' Der Tunnel erhält eine Lichtweite von 4.50 Metern auf Schwellenhöhe und von 5 Metern bei 2 Metern Höhe über den Schwellen. Die lichte Höhe bis zum Scheitel des Tunnels beträgt 5.50 Meter; die Fläche des Lichtraumes 23.20 Quadratmeter. Für den Parallelstollen foll der Lichtraum 3 Quadratmeter ausmachen. Immer nach je 200 Metern werden Tunnel unv Parallelstollen durchQuerstollen verbunden. Während des Baues dient der Stollen alZ Ventilationsrohr, zur Ableitung der Tunnelwässer, sowie zur Aufnahme der zum Baubetrieb erforderlichen

Wasserleitungen. Me Vauzelt der ersten Periode beträgt 5z Jahre. Die zweite Bauperiode würde beginnen, wenn der einspurige Tunnel dem Verkehre nicht mehr genügen sollte. Es würde dann der Parallelstollen zu einem einspurigen Tunnel ausgeweitet werden, was eine Bauzeit von vier Jahren erfordern würde. Im Falle der Vollendung dieses zweiten Tunnels würden dann die Züge Nord-Süd den östlichen, die Züge umgekehrter Richtung den westlichen Tunnel besahren. Die Kosten der Tunnelanlagen werden von der engagirten Unternehmerfirma Brandt. Brendau & Cie.". bestehend aus der Tunnelbau - Firma A. Brandt und Brendau in 5)amburg, der Bank von Winterthur. den Gebrüdern Sulzer in Winterthur und der Firma Locher & Co. in Zürich, auf 75.040.000 Franken (58.820.000 Franken für den einspurigen Tunnel sammt Parallelstollen und 16.220.000 Franken für Ausweitung des zweiten Tunnels, Beschotterung der Geleise u. s. w.) veranschlagt. Diesem Projekte der Jura-Simplon Bahn ist vom Bundesrathe die Genehmigung ertheilt worden. Der italieNischen Regierung wurde von demPro jecte und von dem vorliegenden Exper-!en-Gutachten Kenntniß gegeben. Auf einer Vorconferenz in Mailand wurden die Entwürfe zu einem italienischschweizerischen Staat.svertrag' über den Bau und Betrieb einer Eisenbahn durch den Simplon von Brieg nach Domodossola und zu einer Uebereinkunft zwischen Italien und der JuraSimplonbahn, betreffend den Eisen,, bahnbau durch den Simplon von der italienisch-schweizerischen Grenze bis Jselle (italienischer Concessionsact) ausgearbeitet. Eine in Bern abgehaltene diplomatische Conferenz führte, unter Ratifikationsvorbehalt, zum Abschluß eines StaatsvertrageS zwischen der Schweiz und Italien über den Bau und Betrieb einer Eisenbahn durch den Simplon. Sobald die Finanzirung völlig geregelt ist, wird es an dem italienischen Parlamente sein, den Staatsvertrag zu ratificiren. Dev Bericht des Abgeordneten Curioni hierüber soll, nach einer Mittheilung aus Mailand, der betrefsenden italienischen Parlaments-ComM Mission demnächst zugestellt werden. . Natürliche (kiskammer.

Von einzelnen merkwürdigen Eis höhlen in unserem fernen Nordwesten, und auch weiter südlich in der Pacificgegend. war früher schon gelegentlich die Rede gewesen. Neuerdings wird darauf hingewiesen, daß auch andere, ganz gewöhnliche" Landestheile die eine oder andere Curiosität dieser Art bergen. Eines dieser Beispiele ist auch bei den Hoosiers" zu finden, nämlich in der Nähe des kleinen Dörfchens Elkinsville in der südwestlichen Ecke des Jndiana'er County's Brown. William Moore ist der Glückliche, auf dessen Grund und Boden sie anzutreffen ist. Gelehrte und Andere haben sich über dieses Naturspiel schon vergeblich den Kopf zerbrochen. Der Eingang dieser Höhle ist fast völlig durch Baumwuchs bedeckt und kann einigermaßen an einen längst außer Benutzung befindlichen BergWerks - Schacht erinnern. Es ist alsbald die kalte Luft fühlbar. Ein felsiger steiler Gang, der aber durchaus nichts von einer künstlichen Construction zeigt, führt abwärts. Mindestens 50 Fuß unter der Erdoberfläche gähnt dieHöhle. eine riesige Oeffnung gleich einem weiten, gewölbten Corridor, in der Nachbarschaft auch die Teufelskammer" genannt. Glitzernde Felsformakionen funkeln bei Licht wie zahllose Diamanten. Von hier aus geht es nach mehreren Hallen, und eine dieser ist das Eisgewölbe; sie ist reichlich 100 Fuß breit. Ringsum lagert das Eis dick und thürmt sich auf zu kleinen Bergen und Kuppeln; theilweise erstreckt es sich in unergrllndlicher Tiefe abwärts. Es gibt ungefähr ein Halbdutzend sehr von einander verschiedene Erklärungen für diese Riesen-Eiskammer, und am Ende gar ist keine derselben die richtige! Otmeinnützises. Zum Conserviren von Eiern eignet sich außer demEinlegen in Wasserglas auch das Ueberziehen derselben mit einer harten .Fettsubstanz. Man bringt billigen Rindstalg zum Schmelzen und taucht in diesen die Eier einzeln für einen Augenblick hinein, um sie nach dem Abkühlen inKästchen. am besten zwischen Holzstroh oder Häcksel aufzubewahren. Am besten eignen sich zur Conservirung die im August gelegten Eier. Sie schmecken, wie oben behandelt, nach mehrmonatlicher Aufbewahrung noch wie frisch, selbst wenn sie roh genossen werden. Beiläufig sei erwähnt, daßWasserglas, das zur Aufbewahrung von Eiern diente, nicht weggeworfen zu werden braucht, fondern zum Scheuern von Fußböden oder Steinfliesen, in geringer Menge dem Scheuerwasser zugesetzt gute Dienste thut. Durchsichtiger Kitt für Porzellan: In einer verkorkten Flische sind 75 Theile klein zerschnitiener Kautschuk in 60 Theilen Chloroform Zu lösen, hierauf 15 Theile zerstoßener Masti? hinzuzufügen, worauf dann das Ganze bis zur vollständigen Lösung ohne Warmeanwendung stehen gelassen wird. Apfelsaft wird folgendermaßen bereitet: Man reinigt Fallapfel, zerschneidet sie in vier Theile, kocht sie in einem Kessel mit überstehendem Wasser so lange, bis sie sich zerdrücken lassen, und preßt den Saft ab. Nachdem sich die Fleischtheile zu Boden setzten, schüttet man den klaren Saft vorsichtig ab, setzt pro. Quart 5 Unzen Zucker zu, kocht denselben unter, sorgfältigem Ausschäumen 20 Minuten, füllt ihn abgekühlt auf Flaschen, welche man, gut verkorkt, an einem kühlen Orte aufbewahrt. Als Zusad

zu Wasser 'ist zftx Saft im yeinen Sommer sehr angenehm. Aprikosen in Brandy einzumachen. Zum Einlegen in Brandy eignen sich am besten die mittelgroßen, aber noch nicht ganz reifen Früchte. Nachdem die Aprikosen sauber abgewischt worden sind, wird jede einzelne Frucht mit einer Spicknadel 10 bis 12 Mal bis auf den Stein gestochen, besonders da, wo der Stengel gesessen, wie auch an der gegenüberlieg'enden Stelle. Jede Frucht wird sofort, nachdem sie gest" . in frisches Wasser gelegt. Sin., alle Aprikosen soweit hergerichtet, so werden dieselben in heißem Wasser so lange blanchirt (d. h. bei mehrmaligem leichten Aufkochen ziehen lassen), bis man fühlt, daß sich der Stein in der Furcht löst und diese selbst sich weichlich ansühlt. Nach dem Blanchiren legt man die Früchte sofort in kaltes Wasser und läßt sie bis zum völligen Erkalten darin liegen. Dann thut man die Aprikosen in einen irdenen Napf und gießt kalten Läuterzucker darauf. Am nächsten Tage gießt man den Zucker ab. kocht ihn unter Ausschäumen auf und gießt ihn lauwarm auf die Aprikosen. Am dritten Tage werden die Aprikofen aus dem Zucker genommen. inGl'äser oder Flaschen gelegt und guter Brandy darauf gegossen und die Gläser dann fest verschlossen. Nasenröthe, durch Erfrieren entstanden, läßt sich durchMassage beseitigen, indem man die Nase von der Spitze nach der Wurzel hin täglich streicht. Zugleich ist die Anwendung von Creme Iris oder einem ähn liehen Präparat zu empfehlen, das zugleich' als Einfettungsmittel beim Massiren benutzt werden kann. Wird ein Kneifer getragen, so ist er hinfort durch eine Brille mit möglichst leicht ausliegendem Nasensteg zu ersetzen, da die Nöt'hung durch Blutstockungen im Adersystem der Nase bedingt wird. Essigbereitung von Obst. Zur Esstgbereitung eignen sich alle Obstarten, d. h. Kernobst sowohl als Stein- und Beerenobst in all seinen Arten und Sorten. Auch die Beschaffenheit der Frucht schließt ihre VerWendung nicht aus, so daß Obst, welches im Sommer halbreif vom Baume geschlagen wurde, angefaultes, sogar wurmiges Obst, welches für andere Zwecke überhaupt nicht verwendbar ist, weiter die Obstabfälle, welche beim Dörren und bei der Weinbereitung entstehen, recht zweckmäßig bei der Essigbereitung Verwendung finden können. Die einfachste Methode der Essigbereitung aus Fallobst ist folgende: Man zerquetscht das zur Verfügung stehende Obst, bringt es in ein Faß. gibt so viel Wasser zu, daß nach dem Beschweren des Obstes mit einem losen Fabboden und Steinen alle Früchte bedeckt sind, und stellt das Faß an eine möglichst warme Stelle. Später gewonnenes Obst kann bis zur Füllung des Fasses hinzugenommen werden. Nach genügender Gährung der Masse preßt man den Saft ab. zieht ihn auf

ein remes. ungeschweseltes Faß. welches man. an möglichst warmer, jedenfalls aber frostsicherer Stelle aufstellt und fo lange mit gutem, starken Essig spundvoll hält, bis die Essiggährung vorüber ist, was dann der Fall ist. wenn jedes Geräusch im Fasse aufgebört hat. Um Unreinigkeilen abzuhalten, legt man ein Brettstückchen auf das Spundloch, welches man mit zwei Nägeln leicht anheften kann. Der Essig muß bis nach vollendeter Essiggährung auf dem Fasse lagern, was minbestens ein halbes Jahr Zeit beansprucht. Setzt man dem Essig gut Himbeeren. Brombeeren u. s. w. zu, so erhält dieser ein vorzügliches Aroma. Vsm Inlands. In New York lebt ein 9x Jahre alter Mexikaner Namens Juan Garcia, der zur Zeit zum zweiten Male Zähne bekommt. Wie der zabnende Greis behauptet, ist seine Mutter 103 Jahre alt geworden und hat nicht weNiger als viermal gezahnt. HerrJamesNilesin Frankfort, Ky., wurde dieser Tage von seiner Gattin mit einem muntern Zwillingspärchen beschenkt. Diese Thatsache wäre keiner besonderen Erwähnung werth, wenn es nicht die dritte derart!ge Ueberraschung gewesen und Herr Niles nicht schon Vater von Drillingen wäre. Halte ein mit Deinem Segen, o Herr!" dürfte wohl der gute Mann in Stunden stiller Andacht beten. JnderelektrischenKraftstation zu Whitehead bei Hull in Massachusetts barst das riesige Schwungrad. Die umherfliegenden Stücke zertrümmerten das ganzeMaschinenbaus. Eines der Stücke.' welches 400 Pfund wog. fiel auf ein nahestehendes Haus nieder und durchschlug dieses vom Dach an bis in's Erdgeschoß. Glücklicherweise wurde - Niemand verletzt. Der Unfall war durch das Brechen einer Feder am Regulator der DampfMaschine verursacht. U n w e i t v o n Oxford. A l a.. gibt es einen Landsee. Blue Pond genannt, dessen Grund - noch bei keiner Sondirung erreicht ist. Der Tradition zufolge wär vor ungefähr 200 Jahren dort noch dichter Wald. Einstmals lagerten dort mehrere hundert indianischer Krieger, als die Erdrinde barst und alle Rothhaute von den sich aus dem Innern der Erde ergießenden Wassermassen verschlungen wurden. Irgendwelche Beweise, daß diese Indianertradition auf eine dortselbst stattgehabte Erdfatastrophe zurückzukübren ist, sind freilich nicht vorhan den. ' Nacb8Taaenunsäalicker Leiden ist Albert Jackson, der sich in St. Andrew's Bay, Fla., aus dem Sckooner ?kessie V." nach Vensacola eingeschifft hatte, von dem entsetzlichen Schicksal, bei lebendioem Qtibt hnn Patten aufgefressen zu werden, b wahrt worden: Als das Fahrzeug sich . auf dem Golf befand, erhob sich ein furchtbarer Sturm, das Schiff wurde leck und die Bemannuna rettete sieb in die Boyje.L)svti wprde Jackson veraessen.

Änoer rwarten sank die -Jessie P." nicht und 8 Tage später trafen Fischer auf das Wrack, die den unglücklichen Jackson bewußtlos auffanden. Seine Beine waren bereits von Ratten angefressen, da er. von Hunger und Durst

ermattet, außer Stande war. sich gegen die Thiere zu vertheidigen. Trotz seiner furchtbaren Leiden wird Jackson dem Leben erhalten werden. Eine elektromagnetische Pflanze ist jüngst in Nicaragua in Mittel - Amerika entdeckt worden. Die elektromagnetischen Eigenschaften der Pliytoliuea electrica, wie man sie genannt hat. äußern sich in der Weise, daß. wenn man einen Zweig abreißt, die Hand ebenso stark elektrisch .erschllttert wird, als ob sie an einen Ruhmkorffschen Induktionsapparat gerathen Ware. Auf die Magnetnadel eines Kompasses macht sich der Em sluß schon in einem Abstand von 78 Schritten bemerkbar: die Nadel weicht aus der ihr zukommenden Ruhelage um so starker ab, je mehr man sich der Pflanze nähert, und mitten im Busch aerath die Magnetnadel m eme kreis förmige Bewegung. Der Boden, auf dem die Pflanze stand, zeigt keine spur von Eisen oder sonstigen magne tischen Metallen, und es kann demnach kein Zweifel sein, daß die Pflanze selbst diese sonderbare Eigenschaft besitzt. Die Stärke der Erscheinung hängt von der Tageszeit ab; während der Nacht ist sie Null und erreicht ihren höchsten Grad gegen 2 Uhr Nachmittags. Wenn das Wetter stürmisch ist. wird die elektromagnetische Energie der Pflanze noch vermehrt. Das atlantische Geschwader unter Commando des Admiral Bunce wird sich am 1. August in New Nork versammeln, um al'ödann eine Reihe von Flottenmanövern auszuführen. die man ,m Manne - Departe ment bereits seit Jahresfrist geplant Haut, siS'ong aber unterbleiben mutz ten. wkil man solchen Manövern vielleicht einen demonstrativen Zweck hätte unterschieben können und die Admmlstration dies zu vermeiden wünschte. Die Flotte wird die Schlachtschiffe Massachusetts". Teras-, Marne und Jndiana" umfassen, ferner die Kreuzer - Corvetten New York". .Columbia", Cincinnati", Newark", und Montgomery". die Monitors Amphitrite- und .Terror", das Widderschlsf .Katahdm". und den TransPortdampfer Fern." Der Kreuzer New York" ist als Admiralsschiff ausersehen. Sämmtliche Schiffe sind m vortrefflichem Zustande und können für Dienstleistungen irgend welcher Art verwendet werden. Die Evolutionen werden den Hochsommer in Anspruch nehmen, und im Herbst soll das Geschwader nach südlichen Gewässern gesandt werden. Bislang war es bei den Hochsommer-Manövern des nord atlantischen Geschwaders herkömmlich gewesen, daß die Schiffe den fashionablen Badegasten an der New Eng land Küste häufige Besuche abstatteten. Dieser Theil des üblichen Programms wird aber gestrichen werden, wenn Admiral Bunce's Wünsche Berücksichtigur.g erfahren. Nicht mit der Würde et. nes Senators, sondern wie ein Ballen Wolle ist Senator Smith von New Jersey dieser Tage an Bord des Dam pfers St. Louis" nach Eurova .ein geschifft" worden. Der Dampfer St. ouls" hatte das letzte Signal zur Ab fahrt gegeben. Die Laufplanken wa ren eingezogen, die Taue gekappt und langsam begann das mächtige Schiff in den Fluß hinauszudampfen, als sich etwas ereignete. Eine Droschke erster Gute fuhr ln rasendem Tempo das Dock hinan, ein großer dicker Mann schlug die Thüre zurück und machte krampfhatteAnflrengungen, herauszu kommen. Er war zu fett und blieb in dem Rahmen stecken. Drei Polizisten eilten ihm zur Hilfe, zogen und zerrten und ihren vereinten Anstrengungen ae lang es, ihn pustend und keuchend auf die Beine zu stellen. Der dicke Herr war Bundessenator JamesSmith von New Jersey, der mit dem Dampfer abreisen wollte und zu spät kam. Aus den Händen der Blauröcke gerieth er in die zweier Passagier - Agenten, die ihn schleunigst dem Ende des Piers zu schleppten. Die Polizisten und einige Dockarbeiter liefen hinterdrein, bereit, den Senator zu retten, falls er über Bord siele. Man transportirte ihn an Bord des Schleppdampfers E. M. Mlllard", der mnter dem großenDam pfer herjagte. Auf die Signale hin drehte dieser endlich bei und warf em Seil über Bord. Eine Schlinge wurde daraus gemacht und ein Dockarbeiter lud den erlauchten Volksvertreter ein. eö sich darin bequem zu machen. Al lein Hr. Smith betrachtete dies Tau und fern Bauchlem und lehnte dan kend ab. Schließlich wurde eine Strickleiter herabgelassen, drei Mann drück ten hinten, vier zogen von oben und schließlich, zum ungeheuren Gaudium von 2000 Personen, langte Senator Smith an Bord der St. Louis" an. Kaum war Smith oben, als alle in der Nähe liegenden Schleppdampfer die Dampfpfeisen ertönen ließen. Die Leute auf dem Dock schrieen Hurrah und die St. Louis" setzte ihre Fahrt fort. , ,,,, Vom Auslande. Ein seltener Fall bat sich in Oos ereignet: Die Gemeinde wählte nämlich ihren Ortsdiener Jhle zum Bürgermeister; man ist überzeuat. dak er das neue Amt tücktia verwalten wird. ' In Falkenau (Böhmen) wurde der Fabrikbesitzer ?losepb Sckmicaer in seinem Bette ermordet aukaefunden. Man vermutKet tmrn Racheact des Nachtwächters Kreidl, der Nachts von cymieger zurechtgewiesen . . n..:wi in . r . i. lvoroen war. Nlkivz ii oercymunoen. Die Gattin des Großindustriellen Emil Lenk in Oedenbur wurde auf einem Spaziergange außerhalb, der Stadt von dem Finanzbeam ten Bogdany erschossen, worauf Bogdann slck selbst ersckok. Allaemein wird angenommen. d Boadanv in

emem Zustande vonGeistesabwesenheit handelte; beide gehörten zu den angesehensten Familien der Stadt. In feiner in der Kaserne bei Montigny belegenen Wohnung hat sich der jüngste Officier des Feldartillerie-Regiments No. 34. Secondelieutenant Frielinghaus erschosfen. Ueber die Beweggründe zu der unseligen That ist noch nichts bekannt geworden. Der Verstorbene, der erst 20 Jahre zählte, war der einzige Sohn des Rittmeisters und Compagniechefs im Hannoverschen Train-Bataillon No. 10 Frielinghaus in Hannover. Außerordentlich be währt haben sich in italienischen Großstädtcn automatische Sparkassen, die an vielen Straßenecken aufgestellt werden. Wirft man ein Zehncenti-mes-Stllck in den Spalt, so kommt unten die Empfangsbestätigung herauS. Je fünf solcher Empfangsbestätigungen können in den öffentlichen Sparkassen gegen ein Einlagebuch eingetauscht werden, wodurch der Besitzer in den Genuß der vorgeschriebenen vierprocentigen Verzinsung tritt und auch an den sonstigen Vergünstigungen participirt. Diese Automaten haben den Vortheil, daß der Einlegende an keine Zeit gebunden ist und seine Vorlage ohne Formalität und Umständlichkeit erledigen kann. Trotz der ungünstigen wirthschaftlichen VerHältnisse wurden im Jahre' 1895 in Padua wo der Versuch zuerst angestellt wurde 12.000 Francs in drei solchen Automaten gesammelt. Mailand und andere Städte Nord-Jtali-ens sind denn auch dem Beispiele Paduas bereits gefolgt. In einigen Orten Aulgariens sind die schwarzen Blattern mit großer Heftigkeit aufgetreten. Man nimmt an. daß die Krankheit durch Reisende aus Mustafa Pascha. der ersten Eisenbabnstation ienseit der

türkischen Grenze, wo sie furchtbare Verwüstungen ' hervorgerufen haben foll, eingeschleppt wurde. Die bulgarische Volksaesundbeitsbebörde bat nun den strengen Befehl erlassen, in ver ersten bulgarischen Station Hermandy ohne Ansehen des Glaubens, der Nationalität und des Standes Jedermann zu impfen, der mit einem Billet aus Mustafa Pascha versehen ist. Kein Einspruch hilft; bärtige Türken, zeternde spanische uden. türkische Weiber bis zu 100 Jahren Alles wird zwangsweise geimpft. Es gibt dabei Scenen von unbeschrelbh cher Komik. Dann läutet es zum drit ten Male und fluchend, kreischend und schreiend, mit dem Gifte" im Leibe, drängt sich Alles in die Wagen. Der eidcheer mit der Glstlanze" wartet auf neue Opfer. Die Ausdehnung des bayerischen Bier-Exports veranschaulichen folgende Ziffern: Zum Export stehen 1263 weiße Biertransportwagen zur Verfügung, die in alle Länder Europas. insbesondere nach Frankreich, Jlalien. vev Schweiz, nach NordDeutschland. Rußland, der Türkei. Spanien, sogar in das bierberühmte irv . . r ... . c r ; . . i , uimcu. paienorauerei, als die größte Brauerei Münchens, benutzt für sich allein 146 Biertransportwagen. Löwenbräu 126. Pfchorr . , JT ' w, Augustiner 74. Bürgerbräu 71, Leistbräu 83. üackerbräu 55. SaU bräuhaus 19 u. s. w. Außerdem werden 71 Kuhlwagen im(sommer in Gebrauch genommen. Im Winter werden die Waaen zum Tbeil mit Gas aeheizt. Aus Nürnberg. Erlangen und ulmvach wird ebenfalls sehr viel Bier erportirt. In Erlanaen Neben 47, in Kulmbach 180, in Nürnberg 96 ierwagen zum Export zur Versü gung. Eine adeliae Gutsbesitzerin. deren Gut von der russischen Adelsbant m St. Petersburg wegen Zinsrückständen zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben war.kam vor einigen Tagen in die Bank, um womöglich einen Aufschub der Versteiaerung zu erwirken. Ihre Sache war beinahe hoffnungslos; nur ein Einspruch vonk-elten des FmanzmmlsterS konnte sie noch retten. Der Bankdirector. der mit der unglücklichen Rnm Mitleid hatte, begab sich selbst,, zum Minister, um ihm die Angelegenheit vorzutragen und dev Minister hatte ein Einsehen und verordnete, daß das Gut der bedrängten Frau von der Auciuin abgesetzt. werden solle. Als der Bankdirector der in tausend Aena sten harrenden Frau diese freudige Nachricht mittheilte, fiel die Aermste plötzlich, wie vom Blitze getroffen, zu Boden. Ein Herzschlag infolge der freudigen Ausregung hatte ihrem v den ein Ende gemacht. In dem westvreuß, schen Orte Koniaortek zerstörte ein bisber J -vi I noch nicht in seiner Entstedungsursache aufgeklärter Brand Mohnbaus mit Mobiliar, Stallungen mit fämmtlicyen Futtervorrathen und Viey des Besckers Muczvnski. Lekterer. 52 Jahr alt, wurde völlig verkohlt in dem Stallgebäude, das zuerst brannte, aufgefunden. Muczynski. der dem Trunke und dem Spiel ergeben war, soll von der Mutter und dem ältesten Sohne in Folge eines Streites gebunden und sodann in die Scheune aetraaen worj den sein, wo er sein schauerliches Ende fand. ... . . JnSchreasvacy gingen UyniriK nVrffir d mit sfl VCill ViUv.f II w " ' ner Frau, seiner Tochter und deren Bräutigam in einem Wagen fuhr, dtt Pferde durch. Aue vier . vvnr wurden auS dem Wagen geschleudert. Weckesser blieb sofort todt; seine Frau ist todtlich. die Tochter und der Bräu- . : t tf.!jl k...T.4.t . rwv i ilaam unö iciuji m?i?demAer,oavon Ne mours ist der letzte Ritter des Ordens . . wa n .des heiligen. Geisles' gefioroen. vieser Orden wurde vor mehr als dreifmh,rt Fakiren in einer 5ieit der schrecklichsten religiösen Wirrnisse bald nach der blutigen Bartholomäusnacht . i mmmmrw. C I l (am 24 August lpiZ) yegrunoer, uno zwar . von König Heinrich TU. Im ff ' ' n DOrt Wi'i'.ViV S '..wtV iaiMf 'Zayre loou wuivc u uuy cuuuui ci neuere. Der Herzog von Nemourö war der letzte, ihm angehörte. .

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