Indiana Tribüne, Volume 19, Number 314, Indianapolis, Marion County, 31 July 1896 — Page 1
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Morge per ampser abLustalo um 8.00 benutzt werde, uf der biücksahrt können ftch die Paffagiere in Eleve land, Eanduöka, Put:j-La je. aushalte. Pamphlet mit voller Insormalio bei den Agenten der L. S. St X3. der direkt von V. F. Taily. . Pss. 3"t. Jndianapoli, Ind.
Editorielles.
Wir erhielten folgende Anfrage von einem Leser : Die Silberleute behaupten, der Preissturz des Silber sei eine Folge der Demonetisirung des Silbers und der Preis des Silber? werde wieder seine alte Höhe erreichen, wenn SilberFreiprägung eingeführt wird. Ich bin der Ansicht, daß der Preissturz durch die wachsende Silberproduktion herbeiaekübrt wurde. Ist lebtere Behauptung richtig und wo finden fich Zahlen zum Beweise dafür? H. W. Die Behauptung ist richtig, obwohl sie nur mm Tbeil den Preissturz erklärt, denn dieser ist nicht nur die ftola? vermehrter, sondern auch billigerer Produktion. Anwendung ver- " I mehrte? und besserer Maschinen bei der Erzgewinnung, dessen vortheilhastere Behandlung beim Scheiden der Erze und dadurch größere und billigere Geinnung deö Reinfilberö, mit einem Worte Fortschritte in der Technik haben wohl ebensoviel, wenn nicht mehr mit dem Herabgehen deö Preises des Silber zu thun, als vermehrte Produktion. WoS letzte betrifft, so z,igt der Beicht deö amerikanischen Münzdirektors olgende Zahlen betreffs der Silber Produktion in der Welt. Von 1493 bis 1520 betrug sie 1 Millionen Unen jahrlich (wir geben hier bloß runde Zahlen) von 1521-1544 belief sie fich auf nahezu 3 Millionen Unzen jährich, von 1545-1560 aus 10 M.llionen und wechselt so bis 1740 zwischen . rt . n r a. u, ii, 12 uno n Millionen, "e,g, dann in den folgenden Jahrzehnten bis auf weit über 28 Millionen, geht dann von 1811-1820 auf 17 Millio
nen und 1821-1830 auf 14 Millio- ctfonen öe,Öötet obr letzt wurden, tun, (immer durchschnittlich per 3ahr)!x. k.ff, hf, v;.a ,-....,.;.!..
zurück und steigt von da an ohne Unerbrechung wie folgt : 3311840 per Jahr rund 19 Mill. Unzen. 41 1850 , , 25 851-1855 . . 23 . 8561860 29 881-1865 . - k 35 ' . 8 1870 . . . 43 . 871-1375 , . 63 Diese rasche Zunahme der SilberProduktion hatte bis dihin zwar den Preis deS Silber? noch nicht herabgedrückt, aber doch der deutschen Regierung vereng genügende Vesurchlung eingeflößt, um sie zur Abschaffung der Silberwährung zu veranlassen. 3ndeß es sollte noch besser kommen. Von 1876 bis 1880 war die durchschnittl che Jahresproduktion 79. Millionen nn, , . ne Unzen, von 1881 188S betrug sie 92 w.. . . , . a . t . . Mllllonen und dann geht eö wle folgt weiter : 1886 - 93 Millionen Unzen. 1887 96 1888 108 1889 120 1890 126 1891 137 1892 152 1893161 Wir sollten denken, diese Zahlen sprechen deutlich aenua. Viel stetiger dagegen war die Goldproduktion. Sie betrug in 1851. als die großen Gold - entbeckungen in Californien gemacht wurden. 6z Millionen Unzen und schwankt von da bis 1891 zwischen 54 und 6z Millionen Unzen jährlich mit Ausnahme der Jahre 1881-1835. da sie aus 4 Millionen sank. Dagegen stieg sie in 1892 auf 7 und 1893 auf 74 Millionen und ist in Zolae der be - deutenden Goldfunde in. Süd Afrika in den letzten Jahren stetig gestiegen. Damit fällt wohl auch die Behauptung zu Boden, daß nicht der Preis deö Silber, gefallen, sondern der deS Goldes aestieaen sei. - ' Um den erkrankten Herrn Vanderbilt nicht zu stören, ist die Straße vor seiner Wohnung mit Gerberlohe bestreut worden, um so da? Geräusch! der vorbeifahrenden Wagen zu dämpfen Die OmnibuS-Gesellschaft, deren Noute am Hause vorbeiging, wurde! veranlaßt, eine andere Straße zu sahren und Polizeimannschaften waren thätig,- jeden störenden Verkehrslärm in dei Nähe deö Palastes des MillionärS zu unterdrücken. Wir haben gewiß nichts dagegen, daß man auf Kranke Rücksicht nimmt,! aber, fragen wir, lst daS, waö dem Millionär-Kranken recht, wcht dem Armen-Kranken billig ? ! Wir denken dabei an die zahlreichen Hospitäler un serer Stadt, in denen nicht Einer, sondern Hunderte darniederliegen. Wir! haben nie davon gehört, daß man dort!
Vorbereitungen trifft, um den Verkehrölürm abzuhalten ode? die lärmenden Bahnbetriebe veranlaßt hätte, dem Hospital hübsch auö dem Wege zu gehen.
Aber natürlich, in unserer Gesellschast gilt ein hundertfacher Millionär das Tausendsache desse,, waS Tausende von armen Menschen gelten. Daher, daS zweierlei Maß. N. F. Bolköztg. Warum Senator Turpie von Jndiana sich so beharrlich weigerte, seinen Namen als Bewerber um die Vice-Präsidentschaft vor den Convent . . trt' , ... , kr von yicago ormgen zu iai, ersayri man nachträglich. Herr Turple itt einfach nicht wahlbar, denn er ist, wie Stewart von Nevada und der verstorm . , ene en Vea von eniucry, ,n ngland geboren. (Clevel. W. u. Anz ) VlillilllllGIchlell. Inland. Wetterbericht. Wärmer heute Nacht. Morgen schöneö Wetter, Nachmittag trübe und am Abend vielleicht Regen. Gestrige Temperatur: Mazimum 95 Grad, Mini mum 67 Grad. . E i s e n b a h n k a t a st r o p h y bei Atlantic City Atlantic Citn. N.-3.. 30. $cr (preßzug der Reading - Bahn, welcher Philadelphia um 5 Uhr 40 AS verlieb, stieb vier Meilen von Uttt uim ,ttciten Signalthurm mit m ejg.rn Erkurfionözuge der Pennsylvanisl 0 Bahn, welcher viele Passagiere an $0rb flttf Wammen nd die m war. daß angeblich aeaen 100 U gj 111 UU II UIU1I. UUn U ILil UULL111LUL1I , Y ' " " ist. Ueber 50 beträgt die Zahl der Opfer aber sicher. Bei dem bezeichneten Signalthurm kreuzen sich die Bahnen. DaS Signal für den Readingzug wurde gegeben, wirkte aber nicht, oder der Ezpreßzug halte eine so große Geschwindigkeit, daß er nicht rechtzeitig zum Halten gebracht werden konnte. Jedenfalls fuhr er direkt in die Seite deö EzkurfionszugcS hinein und theilte ihn buchstäblich in zwei Stücke. Der getroffene w? tritt 5lV,nsH?n n,kiillt tV JVIJfrftt JJV NHII Der erste HilfSzug lieferte hier 27 entstellte Leichen ein, der nächste Zag brachte noch vor Ablauf einer Stunde 15 verstümmelte Menschen herein, von . . , , ' ' denen zwei kurz nach der Ankunft star- . . 0- t ' .. ben. Andere Zuge brachten weitere . j.,..! . Ä Verletzte und Stadthospital und Sa nitorium sind mit entsetzlich leidenden Menschen gefüllt. Auch Privatanstalten haben Patienten aufgenommen. Ver Maschinist deS ReadingzugeS Sd ward Farr und ein Mann, der bei ihm auf der Maschine stand, wurden auf der Stelle getöitet, obgleich letzterer im letzten Augenblick absprang.. Farr v"eo aus oem Popen, ovgte,q er li n d vor Augen sah, wahrend fich .!.. 0Hf." ..ii.i. otl V"zer "ra, o,pringen renele Der Gepäckmeister Samuel Thorne gehört ebenfalls zu den Todten. Der EzkursionSzug bestand aus 15 Waggons, von denen der GePackwagen der erste war. Dieser und zwei Personenwagen erhielten den Hauptstoß und wurden vollständig demolirt. und Dtt ritte Wagen wuroe vom vstict cl a rr . w m m ttnen Graben geschleudert. Wen die Verantwortung trifft, ist vorlaufig nicht zu ermltteln. Nach einem späteren Bericht sind im Samtarium noch J4. Personen gestor ben. Superintendent 3. N. Sweigard schätzt die Zahl der Getßdteten auf ?7 und die der Verletzten etwa ebenso hoch. Von ersteren find 12 Frauen, 21 Männer, 2 Knaben und 2 Mqdchen. Genaue Auskunft läßt fich nicht vor Ausräumung der Trümmerstätte geben, welche noch Stunden in Anspruch nimmt. Wm. Thurlow, der Telegraphist vom Thurm, wurde heute Abend verhaftet und wird während Schweben? der Untersuchung detinirt werden. Frau Edward Farr, die Gattin deö Maschinisten deS ReadingzugeS stürzte, als sie von dem tragischen Ende ihreS Ehemannes hörte, mit elnem entsetz lichen Aufschrei zu Boden und starb augenblicklich. Sturm und Wolkenbruch. Steubenville, O., 30. Juli Heute Nachmittag um i Uhr zog ein
Sturm über die Stadt hin, der von einem Wolkenbruch begleitet war Parmar'ö und Fisher'ö Run traten aus ihren Ufern und daS Wasser schoß mit furchtbarer Gewalt vorwärts.
Etwa 25 Häuser wurden weggerissen, DaS Geleise der Pan Handle Bahn ist so unterwühlt, daß der Verkehr für die nächsten 24 Stunden unterbrochen lst. A t h e n ö. O., 30. Juli. 3n Gloucefter, einem kleinen Städtchen im Sunday Creek Thal riß letzte Nacht ein furchtbarer Sturm mehrere Häuser ein, eine Ueberflathung entstand und fünfzehn Menschen kamen umö Leben. neu Zwecklose Kühnheit. P h i l a d e l p h i a, 30. Juli. Die kühnen Schiffer, welche am 7. Juni New Jork verließen, um in einem nur 18 Fuß langen Segelboot den atlantischen Ozean zu kreuzen, besinden sich wohl. Sie wurden am 19. Juli unter dem 50.30 Breite- und 31.55 Längegrade von dem Dampfer Jndiana" der American Linie angerufen. Sie waren in ausgezeichneter Stimmung und nahmen keinerlei Hilfe von der Jndiana" an, obgleich ihnen Lebenömittel und Wasser angeboten wurden. Capitän Thompson sagt, die Stelle wo er daö Boot getroffen, sei etwa 844 Meilen von gastnet. Die Insassen erwarteten den Kanal Anfang? August zu erreichen, falls daö Wetter günstig bleibt. Als sie von New Jork abfuhen, hatten sie Proviant für 60 Tage an Bord. Fallirt. New o t f, 30. Juli. DaS große Seidengeschäft von Dreifuß, John & Co. hat mit einer halben Million Dol. arS Schulden fallirt. Ausland. Schlechte Aussichten. Berlin, 30. Juli. Aui St.Peeröburg wird gemeldet : Alle Hoffnungen auf eine gute Ernte sind theils durch die große Dürre in einigen Provinzen Rußlands, theils durch die unaufhörlichen Regengüsse in anderen, gänzlich zerstört worden. Dieselbe dürfte sich kaum über den Durchschnitt erheben. -- Die Ballonfahrt nach dem Nordpol. Berlin, 30. 3uli. Nach Stockholmer Depeschen ist Professor Andree, welcher den Nordpol per Lustballon zu erreichen versuchen will, gestern mit seinem Ballon ausgestiegen. Allerlei auö Deutschland. Berlin, 30. Juli. ES geht hier daö Gerücht, daß Rußland der griechichen Regierung die Landung von Truppen auf Kreta gestatten will. Damit wird in Verbindung gebracht, daß Kaiser Wilhelm den Termin seiner Rückkehr nach Deutschland abermals geändert hat und nunmehr schon am nächsten Freitag wieder iu Wilhelmhave einzutreffen beabsichtigt.' Nach den bisherigen Arrangements war die Hohenzollern" erst am 5. August zurückerwartet worden. Ein weiteres Anzeichen für den Ernst der Lage ist eine von Kiel kommende Meldung, daß die Pforte Geld genug aufgetrieben hat, um den für ihre Rechnung in Kiel gebauten Torpedojäger Seetiger" zu bezahlen, so daß sich derselbe jetzt auf dem Wege nach Constantinopel befindet. Noch immer sind die Gemüther über hie anti - deutsche Demonstration in Lille gelegentlich deS Sozialisten-Con gresseS erregt, zumal die gesammte Presse sich noch auf daö Lebhafteste da mit beschäftigt Sö ist daher sehr nahe liegend, wenn bei der in den letzten Wochen aufgetretenen Frage: Soll Deutschland die Pariser Weltauöstel lang im Jahre 1900 beschicken ? fich abermals warnende Stimmen erheben. In einem längeren Artikel führen die Hamburger Nachrichten" auö, daß der Revanchetopf stets am Feuer steht und die geringste Veranlassung ihn zum Ueberkochen bringen kann. Die Welt auöstellung, meint das Hamburger Blatt, kann dazu eine nur zu günstige Gelegenheit bieten. DaS Blatt unter läßt nicht, daraus hinzuweisen, daß Deutschland ein un öthigeö Risiko ein geht, wenn eS die Ausstellung beschiß. Verwicklungen der ernstesten Art, die nur durch Feuer und Schwert gelöst werden können, würden allein die Folge einer unverschämten Anrempetung
Deutschlands, durch französischen Haß
und Revanchedurst angesiastö aller Nationen der Welt sein. Nach dem Bekanntwerden deS neuesten ColonialskandalS haben die Regierungökreise nichts Eiligeres zu thun als fich von dem Verdächtigen los zu sagen. Derselbe ist angeblich niemals ein Angestellter im ReichSdienS gewesen und schon unter der Verwaltung deö Freiherrn von Soden soll die AuöWeisung desselben auö dem Colonialgebiet geplant worden sein. Auö Nachrichten, die die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" erhalten hat, soll von der Verhaftung deö Beschuldigten noch keine Meldung an offizieller Stelle eingetroffen sein. Derselbe muß übrigens, nach neuerdings eingelaufenen Einzelheiten deö'galleö, nach echt mittelalterlichen Vorbildern gehandelt haben. Außer zwei Tobschlagen, die ihm zur Last gelegt werden, hat eö ihm ein besonderes Vergnügen bereitet, Neger wegen kleiner Vergehen dadurch zu bestrafen, daß er ihre Hände in eine Copirpresse klemmte, bis daS Blut herauSfpritzte. Wenn eS sich bestätigt, daß die Negierungökreife der Kolonie über den wahren Charakter diefeö Menschen aufgeklärt waren, dann ist eS freilich unerklärlich, weShalb sie ihn nicht schon längst energisch abgeschüttelt haben. Natürlich werden durch dieseS Ereigniß alle alten Colonial-Geschichten wieder aufgewärmt. So kommt die Kölnische Zeitung" mit Klagen über die unnütze Verzögerung in dem Verfahren gegen Dr. Carl PeterS. Sie richtet sich gegen die grundlose Vernehmung so dieler in aller Welt zcrstreuten Zeugen, sowie über die Zeit, die mit der Untersuchung neuerdings erhobener weiterer Anklagen vertrödelt wird. In Nürnberg ist der in der ganzen Welt bekannte Bleistiftfabrikant Johann Lothar v. Faber gestorben. Geboren im Jahre 1817 zu Stein bei Nürnberg, übernahm er 1839 die im Jahre 1760 begründete Bleistiftfabrik seine? Urgroßvaters daselbst und erhob die bayerische Bleistiftfabrikation zur ersten der Welt. 3n GeroldSgrün bei Kronbach gründete er eine Fabrik für Schiefertafeln und Stifte. allerlei. Texas ist nicht nur der größte Staat der Union, sondern hat auch das größte Schwein. Der Eiqmthüme? dieses Thieres. T. Ratiaan in Montivello, hat dasselbe seiner Zeit für $250 gekauft und kürzlich ein Angebot von $1500 für dasselbe zuruagewlk.sk.rl. Aus folgenden Mittheilungen aber die Dimensionen und das Gewicht des Schweines kann sich der Leser leicht ei ne Vorstellung von dem Riesengrunzer machen. Das Schwein, welches ein Mischling der Poland China- und Jersey - Nasse ist. mißt bet einem EeWicht von 1430 Pfund 8 Fuß I Zoll in der Länge; ist 4 Fuß 1 Zoll hoch und hat einen Körperumfang von 8 Zruß. Seine Füße sind so groß wie diejeniqen eines gewöhnlichen Ochsen und es frißt zwischen 40 und 50 Maiskolben auf ein Mal. Nach dem Urtheil von Sachverstandigen kann das Gewicht des Thines ohne Schwierigkeit auf 2200 Pfund gebracht werden. Der Eigenthumer hat diesen Schweinekoloß mit $5000 gegen Feuerszefahr versichert. Jndemfreundlichen Städtchen Griffin, Ga., wird mal über ein hübsches Geschichtchen gelacht, dessen Held ein schneidiger Junggeselle N? mens Carey Blackburn ist. Carey gilt bei allen Mädchen unb Müttern in der ganzen Gegend als das Ideal von eine.m jungen Manne und manche Schäne hat vergeblich versucht, ihn in ihrem Netze zu fangen. Jüngst hefand ich der Vielumworbene in Gesellschaft von e.lf junge. Pamen. die sämmtlich ei nem vornehmen Club angehören, und von diesen wurde er ob seiner Ehescheu weidlich geneckt. Um den Neckereien ein Ende zu machen, erklärte er, daß er auf der Stelle zum Heirathen bereit wäre und diejenige heimführen würde, auf welche bei einer sofort vorzunehmenden Abstimmung die meisten Stimmen entfallen würden. Diese Erklärung fand allseitigen Beifall und es wurde unverzüglich zur Ausführung des Vorschlages geschritten. Jedes Mädchen beschrieb heimlich einen Stimmzettel und warf denselben in einen Hut, worauf Carey die Zählung vornahm. Das Resultat ftoje überraschend. Eine jede d?r Anwesenden Da men hatte ejne einzige Stimme hat und die Zettej waren sämmtlich mit tzttstellter Hand geschrieben. Carey Blackburn ist immer noch Junggeselle l . rr f..r. n ... . rn . " . , cci juamenciuo ii in Die icne &cgagen und die eli Mädchen ffobv ein ' ander spinnefemd, ..
pfschtnerzen
untergraben die Gesundheit. Sie führen zu GkdSchtaitzsckwSche. Gereiztheit. Nerdv sitZt uud geistiger Erschöpfung. Eie begituftig avdkrr Krankheitssonnen. wie: Fallsucht. Herz leiden. Schlazfluß. Wahnsinn n. f. w. Dr. 2Niles' Nervine heilt. Frau Karl L Myer. 201 Hanna etc. Fort Wahne. Ind.. schreibt unterm 7. Oktober 1894: Ich litt furchtbar an Kopfschmerzen. Schwindel. Skückenschmerze und Nervösität und mein Zustand wurde deftündig fchlechter bii man o meinem Lebe verzweifelte. Was immer auch versucht wurde, ei brachte icht die erwünschte Beflerunz, lii ich mit Dr. MUe' Nerdine anfing. Ich habe fünf Flasche genommen und halte mich jetzt für eine gesunde Iran. Sie mögen diesen Brief veröffentliche, wen Sie wünschen und ich hoffe, daß dadurch da Leb mancher anderen kranken Mutter gerettet wird wie dai nrnuige. Zu haben bei allen Avothekern. Luch öder He und Nerven frei verschickt. Dr. Mlles Medlcal Co., Elkhart, Ind. Dr. Oi!' Heilmittel machen gesund. W'ährendderHerrschaft der Commune in Paris, im Mai 1871. ourden bekanntlich unter anderen Gebäuden der Gerichtspalast und das Stadthaus in Brand qesteckt.wobei die Archive, die sich darin befanden ganzIlch verbrannten. In dlesen Archiven befanden sich unter anderen Schriften die Duplicate der Civilstandsregister. Die Regierunq traf sofort nach Niederwerfung des Aufstandes Anstalten, um die verlorenen Urkunden zu ergänzen. Am 10. Juli 1871 erließ die Nationalversammlung em Gesetz über die Art und Weise, wie diese Ergänzung r-i i i r c . c . nartzuslnoen yaoe, unv am 12. Februar 1872 wurde ein Ausschuß ein gesetzt, der sich mit der Beschaffung der Abschriften, zu- besasseN '.'ysNe .Dcr Ausschuß machte sich sofort' anwiese Herculesarbeit, handelte es sich doch um die Wiederherstellung von ungefahr 2.500,000 Civilstandsacten. Diese Arbeit ist nunmehr beendet. Die seitens der e N g l ischen Marine ausgeführ!en Messunasarbeiten, namentlich die vom Pengum gemachten Tiefseelothungen. haben sehr interessante Ergebnisse aehabt. Das Fahrzeug fand sehr große Tiefen im südlichen Pacific. Zwei ausgezeichnete Lothungen von 9.414 und 9.428 Meter, die rothen Lehm heraufbrachten, wurden auf dem 28. Grad 44 Minuten südlicher Länge und 176. Grad 4 Minuten westlicherBreite. bezw. 30. Grad 27 Minuten südliche? Lange und 176. Grad 39 Minuten westlicher Breite gemacht. Beide Lohungen ergaben eme.qenüaendeMenae dee Ablagerung des Meeresbodens, rr: .r. rr ir . r i . : 2jicic icnccniciiungcn flno insofern bemerkenswerth, als sie eine noch um 900 Meter größere Tiefe ergaben, als die bis dahin gefundenen. Die größte blsyer gemessene Tse betragt 4,655 saden und wurde von dem Schisse de. Ver. Staaten Tuscarora" nordöstlich von Japan gesunven. Die Vermessungen ergaben ferne? die Thatsache, daß die großen Tiefen durch flachere Rücken getrennt sind und bestätigen die schon früher gemachte Beobachtung. daß sich die tiefsten Stellen nicht weit vom Lande befinden. R h e u m a t i ö m u s im Rücken, in oen Tcdultern. asten. Aenk.ln. Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S varfaparllla Hellt Rheumatismus. Hood'S Pillen sind die beste Absühr-und Leber-Medizin für Familiengebrauch. 25. Der New York Store. lEtabllrt 1853.) Große Verkaufe in jedem Departement. Morgen ! ES ist Geldverlust für Sie, wen Sie nicht kommen.
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Auflage - Notiz!
In der Sitzung deö Direktoriums der
von Jndiana von, 8. Juli 1896 wurden folgende Beschlüsse passirt:
Beschloffen, dafc zur Deckung der Verluste
auf die der deutschen Gegenseitigen VersicherungS-Gesellschaft von Jndiana auSgestell ten und von dieser Gesellschaft übernommenen Prämiunu?!oten erhoben werden:
.15, .Prozent auf alle Prämium-Noten, die zwischen dem 1. Oktober 1896 und dem 31. Dezember 18S6 au! laufen. Q ö Prozent auf alle PrämiumNoten, die vor dem 1. Oktober 1895 ausgestellt wur den und nach dem 31. Dezember 1896 auSlauftn. 03) Prozent auf alle Prämium-Noten, die zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember 1895 ausgestellt wurden. Beschaffe, daß die S;ecu1ivBeamtm und Agenten der Gesellschaft beauftragt wer den, für die prompte Collektioa und Einzahlung dieser Auflage binnen 80 Tagen zu sVgen und alle dafür nöthige Schritte zu thun.iLorenz Schmidt, Sekretär.
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