Indiana Tribüne, Volume 19, Number 313, Indianapolis, Marion County, 30 July 1896 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erschciut Täglich und Sonntag.
Die täzttche .Tribüne- kostet durch den Trkger J 8nt3 per Woche, die SontagZ.TribSne"S Seats per Woche. VeZde zusammen 15 Cent de, tl Cent! per iat. Per Post außerhalb de, ?tdt geschickt i Vorauöbkthlun2 fei Uahr. fft. 18 Oüd Vlabama Stratze. Indianapolis, Ind., 20. Juli 1896. Tle ältesten Derteranen. Die Zahl der alten Krieger, welche n dem Bruderkampfe zwischen Nord und Süd als Combattantcn theilge? nommen haben, ist Legion, allein ein nur sehr kleines Häuflein von Veteranen des Krieges vom Jahre 1812. als unsere Republik sich in ihrer Kindheit befand, ist noch am Leben. Nach Ausweis der Pensionslisten gibt es deren noch 14 und auch die Mehrzahl von diesen war in jenen längst verflossenen Tagen kaum alt genug, um eine Muskete tragen zu können. Der Aelteste dieser Knasterbärte ist der am 7. August 1796 geborene Elijah B. Glenn in Newark. N. I.. welcher im 25. Regiment den ganzen Krieg mitgemacht hat. Der alte Herr erfreut sich noch des besten Wohlseins. Im Alter am nächsten kommt ihm Jarvett Curl in Pinewood, Tenn.. welcher als Bursche von 17 Jahren in das 2. FreiwilligenRegiment seines Heimathsstaates eintrat.er hat an der Schlacht beiNew Orleans, an: 8. Januar 1816, theilgenommen. In dieser Schlacht diente auch Joseph Hoffman aus Mills Gap. Texas, der im Jahre 1803 geboren ist und unter Capt. W. Sunter dem 7. Artillerie - Regiment angehört hat. Jamts Ferguson von Dewrah. Iowa, der im Jahre 1793 das Licht der Welt erblickte, diente 8 Monate als Sergeant Capt. Cbauncep Ire's Compagni, des 37. Regiments in Fort Dieser hat Altersgenossen in ßfcbaib Smart von North Sirrnont, 27., und William Yaucey von Daphne, Ala.; ersterer war Sergeant in der Miliz von Massachusetts und letzterer Tambourmajor im 42. Jnfanterie-Regiment unter Col. Robert Pundy. An der Vertheidigung von Stomington gegen die Engländer hat der in diesem Orte ansässige William C. Moß, der am 9. December 1803 in Waal, Mass., geboren ist, theilgenommen; damals war er also erst 11 Jahre alt. Ebenfalls ein Knabe war der im März 1801 geborene und jetzt in Port Ehester. Westchester County. N. ?)., wohnhafte Henry Morris, der während des Krieges in der Miliz diente. Abraham Klock von Vrier Hill. N. Y.. der im Jahre 1804 geboren ist, trat Ende des Krieges in die Miliz seines Heimathsstaates und als Bote that in derselben Jsaiah B. ..Serton von Sparta. Mich., der am SchfcS des Krieges erst 9 Jahre zahl. te. usiit Gap. Moses Waters Dienste. toxtß 3. Jones. der. am 12. April 180i b LicenneZ Ind.. geboren, seinen SeScndcfenb in Dubuque, Iowa, beschließt, diente in Col. Henry Dodges Regiment als Tambour und der in demselben Jahre in Baltimore geborene James Hauper war Schiffsjunge auf dem V. St. Schooner Cornet" unter Capt. Thomas Voyle. Nur 5 Tage die Uniform getragen hat Elizas Smith, der am 16. Mai 1798 geboren ist und jetzt inDanbury. Mass., wohnt; er gehörte zu Col. Edward Lizers Miliz von New Hampshire. Dem Administrations - Comite des Krieges von 1812 hat Thomas Morgan Studierant von Madison, Morris County, N. I., angehört, der im Jahre 1814 in die unter dem Befehl von Capt. George Ashbridge stehenden New Fort Guards" eintrat, und drei Monate als Artillerist diente. Daß keiner der vorgenannten Veteranen sich durch besondere Heldenthaten ausgezeichnet hat, braucht .wohl kaum besonders betont zu werden, denn dazu waren sie, während sie die Uniform trugen, eben noch zu jung. Trotzdem ehrt sie das dankbare Vaterland, indem es ihnen eine liberale Pension gewährt. roke Landplage Jamsica 5. Unsere westindische Nachbar-Jnsel Jamaica wird von einem ähnlichen Schicksal heimgesucht, wie mehrere Theile der Ver. Staaten sowie auch Australien: nämlich daß eine mit sehr guter Absicht, zur Ausrottung anderen Ungeziefers, extra in das Land gebrachte Thiergattung sich als ein ebenso großes oder noch größeres Ungeziefer erweist, als das zu bekämpfende, und absolut nicht mehr sich vertreiben lassen will. Und gerade weil es sich in diesem Fall um einen im Einzelnen kleinen Feind handelt, ist ihm, desto schwerer beizukommen, auch kann er nicht einmal als Jagdbeute irgendwie nutzbar gemacht werden. In manchen Gegiden unseres Landes. namentlich in Texas, wird man wehmüthig lächeln, wenn man denNamen dieses Feindes erfährt. EZ ist nämlich eine Art Zocke, aber eine b es o n d e rS furchtbare, ja unheimliche, und sie ist. wie so viele andere Plagen auch, ursprünglich aus Asien gekom men. Wie man dazu kam, sie sich von dort zu verschreiben, ist in wenigen Worten gesagt. Vor etlichen Jahren traten auf Jamaica die Ratten in so furchtbaren Mengen auf und fraßen das Zuckerrobr auf den Zuckerplantagen fo schwunghaft, daß der ganze Bestand der Zuckeicultur bedroht schien. Da wurden denn jene asiatischen Bluttnunn als die besten Rattentödter emvfohltN, und es hieß, daß sie auf dieses r Ungeziefer sozusagen besonf 'cht selen. )ayer wuroen oie Zocken aus Indien nach Jabracht. (Von den Ergländern Art Zocken -mongoose ( ! " ssZewoyner rnerllen vaio geILLll&amit aanz entsetzliches
Unheil über ihre schöne Insel gebracht hatten. Ueberdies bewährten sich diese kleinen indischen Teufel durchaus nicht als Rattenvertilger. Andererseits vermebrten sie sich aeradezu wunderbar.
und grenzenlos war das Unheil, das ! sie an allen Ecken und Enden verursachten. In Jamaica schienen sie einen noch günstigeren Boden gefunden zu haben, als in Indien selbst! Wie ein Rache Engel fuhr dieses Dämonen - Gezücht über die Insel dahin. Alles tödtend. was es erreichen konnte, von den Säuglingen der eingeborenen Farbigen, welche von ihren Müttern im kühlen Schatten der Platanenbäume gelassen worden waren. bis zu jungen Kälbern. Vögeln u. f. w. So viele Kälber wurden von ihnen getödtet, und so häufig wurde das Hornvieh von der Fütterung ganz verbindert, daß die Hornvieh - Zucht auf Jamaica zu einem wesentlichen Theil dadurch ruinirt oder doch arg verkümmert worden ist. Dagegen erfuhr die Zahl der Ratten keine ersichtliche V?rMinderung, und das Experiment zeigte sich in ftder Hinsicht als ein höchst verhängnißvoller Abderiten - Streich. Noch immer scheint dieses Unheil im Wachsen begriffen zu sein. Auch auf den Hawaii - Inseln, wohin man von Jamaica aus diefe Thiere ebenfalls verpflanzt hatte, erzählt man bereits von ähnlichen Erfahrungen in den Plantagen - Distrikten. Es ist überhaupt eine bemerkenswerthe Thatsache. daß kein einziger der Versuche, welche man in der Neuzeit irgendwo zur Bekämpfung eines thierischen Uebels durch ein anderes gemacht hat, von Erfolg gekrönt worden zu sein scheint, in den meisten Fällen aber die Sachlage damit och bedeutend verschlimmert worden ist. Vielleicht das gewagteste von allen dieser fragwürdigen Experimenten aber war dasjenige mit den Riesen - Zocken aus der Heimath des Menschengeschlechtes' Und diese herbeigerufene Plage scheint man auch am allerschwersten wieder los werden zu können. Mittlerweile setzt man bei uns in Texas die wissenschaftlichen Versuche fort, die Zockenplage zu bekämpfen. Nach erfolgloser Anwendung mehrerer anderer diesbezüglicher Methoden hat Dr. M. Francis ein Verfahren zu Anwenduna aebracht. mit welchem er etwas zufriedener ist. Er benutzt dabei einen großen Bottlch von emer Capacltät von 5000 Gallonen füllt denselben mit Wasser, in welchen Säuren und Gifte in gewissem Verhältniß aufgelöst sind, und nöthigt , das behaftete Hornvieh oder die Schafe, hindurchzuschwimmen. Damit ist aber der Nachtheil verbunden, daß die Thiere oft zu lange darin bleiben müssen, um alle Zocken zu tödten. und besonders die Schafe dabei selber geschädigt werden. Daher bringt Dr. Francis neuerdings statt der Säuren und Gifte ungereinigtes Baumwollsamen - Oel zur Anwendung, und dieses scheint sich noch besser zu bewähren. Vielleicht kommen diese Versuche auch den Jamaikanern und Sandwich Insulanern noch zugut. m ein Eanal zwischen Mississippi und ZupttltvZte. Die topographischen Arbeiten, wel. che zum Zwecke hatten, die vortheilhaftesten Routen sür einen zwischen dem Mississippi und dem Superior See herzustellenden Wasserweg zu mitteilt, sind nunmehr zum Abschluß gelangt. Wie die vom Major Sears geleiteten Vermessungen ergeben haben, läßt sich die Verbindung auf acht verschiedenen Wegen herstellen, doch könnte für die Ausführung nur die Route in Erwägung kommen, welche von der Allouez - Bai, einem Theile des Hafens von Duluth. durch den Vrule- sotSt den St. Croix - Fluß nach der ca. 20 Meilen unterhalb St. Paul beleaenen Mündung des letztern in den Mississippi führt, denn diese stellt der Ausführung die geringsten natürlichen Schwierigkeiten entgegen und würde die Construction. dieses Wasserweges die geringsten Kosten verursachen. Die Gesammtlänge dieser Route beträgt 207 Meilen. Die Kosten einesSchleppboot Canales, der bei einer Tiefe von 7 Fuß an der Sohle eine Breite von 69 und an der Oberflache eine solche von 80 Fuß hat, würden sich auf 57.050.000 stellen, von welcher Summe 20 Procent für ; unvorhergesehene Arbeiten und Ausgaben in Anschlag gebracht sind. . Auf der 18 Meilen betragenden Strecke zwischen der Allouez - Bai und dem Vrule - Fluß muß ein Canal anaeleqt und der letztgenannte Fluß in einer Strecke von sieben Meilen vertieft werden, worauf bis durch denUpver Lake (33 Meilen) Fahrwasser von aenüaender Tiefe vorhanden ist. Von dort folgt der Canal bis zum Mississippi (174 Meilen) dem St. CroixFluß. Im Ganzen sind 24 Schleusen zu bauen. Für diese Route sprechen, abgesehen von den geringeren Kosten und der leichteren Ausführbarkeit die vorzüglichen Hafenanlagen an beiden Endpunkten. Der Hafen von Duluth soll auf 20 Fuß vertieft werden und sind hierfür vom Congreß bereits die erforderlichen Mittel bewilligt worden, während der 23 Meilen lange St. Croix - See eine Tiefe von 30 bis 50 Fuß hat. Die einzigen nennenswerthen Schwierigkeiten, welche diese Route bietet, liegen in dem tiefen Gefälle bei Taylor Falls und St. Croix; diese wären durch die Construction hoher Dämme Und Anlage eines Seitencanals zu überwinden. Die Beseitigung von Sandbänken in den Flüssen und Seeen würde keine besonderenSchwierigkeiten verursachm. Ueber die eventuelle Benutzung des projectirten Wasserweges auch nur annähernde Berechnungen anzustellen. erscheint nicht am Platze. Da schon h:ute zwischen St.. Paul und dem Superior - See ein lebhafter Verkehr be steht und erfahrungsmäßig, jede neue Transportgelegenheit den Verkehr hebt, so wird erwartet, daß derselbe sich sehr lebhaft gestalten würde, um so mehr als die Wasserfracht sich mindestens
60 bis 70 Cents per Tonne wohlfeiler als die Eisenbahnfracht stellen würdet Die Soo - Bahn beförderte im Jahre 1893 10.800.000 Tonnen Fracht und hiervon gingen ca. 5,000.000 Tonnen nach St. Paul bezw. Minneapolis. Die unterseeische Telegrapdie. Der Tod Sir John Pender's, der im achtzigsten Jahre seines Alters auf seiner Besitzung in Kent bei London aus dem Leben geschieden ist. lenkt die Aufmerksamkeit auf die Zeit zurück, wo es noch keinen unterseeischen Telegraphen gab. Nur wer sich an die Verlehrsverhältnisse vor 30 Jahren erinnert, vermag den gewaltigen Umschwung, die riesige Entwicklung zu ermessen, die die Welt der unterseeischen Telegraphenverbindung verdankt.John Pender war der Mann, dem in England der Hauptantheil des Verdienstes für die Einrichtung dieser Verbindung zukam. Er war von Geburt ein Schot te. war nach guter Schulvorbildung frühzeitig in's Geschäft eingeführt worden, hatte sich, als er kaum die Mündigkeit erlangt, auf eigene Füße gestellt und war dann im großen Ausfuhrhandel mit dem englischen Geschüft mächtig gewachsen und in Manchester, Glasgow undLondon allgemach ein großer Häuptling geworden, als um das Jahr 1856 der Amerikaner Cyrus Field nach London kam und Unterstützung für feinen Plan zur Legung eines Telegraphenkabels zwischen England und Amerika suchte. Pender war damals vierzig Jahre alt, ein sehr rühriger, einflußreicher und capitalkräftiger Mann. Er erkannte dieWichtigkeit und Ausführbarkeit des geplan ten neuen Verkehrsmittels, wurde der enge Verbündete des unternehmenden Amerikaners und der Gründer, man kann sagen der Großzründer der unterseuschen Telegraphcnverbindungen und Telegraphengesellschaften, die er dann auch zum größten Theil bis zu seinem Tode fast unumschränkt beherrscht hat. Daß er zu jenen 345 Leuten zählte, die zuerst jeder 1000 Pfund Sterl. daran wagten, um einKabel auf dem Meeresgrunde des Atlantischen Oceans zu legen, war nur der kleine Anfang seiner großen Thätigkeit. Nach ein paar Jahren wurde von denSchiffen Agamemnon" und Niagara" thatsächlich ein Kabel rfolgreich ge legt. Man tauschte Depeschen aus. Es herrschte großer Jubel, aber nach ein paarTagen wurde dieVerbindung matt und matter und versagte schließlich ganz und gar. Noch großer war die Enttäuschung, als der Great Eastern 1865 ein neues Kabel abwickelte, das im Ocean brach. Dieses Mißgeschick schien dem unterseeischen Telegraphen den Todesstoß gegeben zu haben. Das Publicum wollte nichts mehr von at lantischen Kabeln hören. Nur Pender verzweifelte nicht. Er gründete unver zagt eine neue Gesellschaft die Anglo American (an Stelle der verkrachten Atlantic Company) mit 600.000 Pfd. Sterl.. und als die Fabrikanten des neuen Kabels angesichts neuerSchwie rigkeiten den Vertrag rückgängig zu machen suchten und andernfalls ein? Zahlungsgewähr von 250.000 Pfund Sterl. verlangten, trat er selbst für diesen Betrag ein. Er brachte ebenso entschlossen dann eine Verschmelzung der beiden Fabriken in eine Gesellschaft unter dem Title der Cable Construc tion and Maintenance Company" zu stände, trat an die Spitze des neuen Unternehmens, legte imJahre 1866 erfolgreich das neue Kabel, fischte das gebrochene Kabel des Great Western auf. führte die Ausbesserung und Anknüpfung glücklich durch, und nicht lange nachher tauschte die Königin mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten durch dieses Kabel telegraphische Glückwünsche aus zur Eröffnung des neuen Verkehrsmittels. Das war der Anfang der unterirdischen Telegraphie. Vier Jahre später waren Suez, Aden und Bombay mit London telegraphisch verbunden. Weitere Kabel nacb China, Australien und SüdAfrica folgten im Laufe der Zeit, und überall war Pender, Sir John Pender. wie er nun, als Inhaber vom Großkreuz des Ordens von St. Michael und St. Georg, hieß, die leitende Persönlichkeit. Heute liegen wohl für 50 Millionen Pfund Sterl. Telegraphenkabel auf dem Meeresgrunde, um den Weltverkehr zu vermitteln. Elf Kabel über fpannen allein den Boden des Atlantischen Meeres, die fast 15 Millionen Pfund Sterl. gelostet haben, aber für die Actionäre infolge des scharfenWett bewerbs wenig genug einbringen. Sie müssen sich durchweg mit 1 Procent vom Capital begnügen. Die Kabel nach dem Osten, welche die Eastern und die Eastern Extension Company gelegt haben, und die Südafrikanische Gesellschaft stellen zusammen eine ton tere Capitalsumme von über 10 Mil lionen Pfund Sterl. dar, die sich besser verzinsen und seit der Gründung 57 Procent einbringen. Sir John Pender war nicht nur eine mächtige, sondern auch politisch wie gesellschaftlich beliebte Persönlichkeit.
Deutsche Lokalachrlchten. Freie Städte. Hamburg. Das Landgericht verurtheilte den früheren Registrator der Aufsichtsbehörde für Standesämter. Powell, wegen fortgesetzter Unterschlagung in Höhe von 23.653 M. und Unterdrückung von Urkunden in 43 Fällen zu 4z Jahren Gefängniß. Die hiesige Criminalpolizei verhaftete in Eimsbüttel eine aus fechs Personen bestehende Wilddieb- und Hehlerbande. Die Bande hat in den Jagdrevieren des Sachsenwaldes, von Wedel und Bergedorf, viel Wild während der Schonzeit durch Schlingen gefangen und demselben ein jagdgerechtes Aus sehen gegeben. Bremen. Der 19 Jahre alte Zimmermann Mester aus Voltmershausen hatte sich mit einem jungen Mädchen aus einer Chocoladenfabrik verlobt, welches Verhältniß aber in-
folge eines Streites gelost wurde. Als Mester nun seine gewesene Braut in der Mittagsstunde in den Anlagen neben dem Technikum auf einer Bank sitzen fah. gesellte er sich zu ihr. zog plötzlich einen Revolver und schoß auf sie. Das Mädchen blieb unverletzt und lief davon. Dann schoß sich Mester in den Kopf; er wurde in's Krankenhaus gebracht, wo er bald darauf verstarb. Lübeck. Ein Segelboot mit fünf Insassen kenterte auf der Trave. Vier Personen retteten sich, der Monteur Oestgaard. ein Norweger, ertrank. Mecklenburg. Boizenburg. Neulich machte der Zimmergeselle Schlage aus Bah' lendorf seinem Leben ein gewaltsames Ende. Er legte sich kurz vor dem Morgenzuge auf das Geleise. Man fand ihn entsetzlich verstümmelt in der Nähe unseres Bahnhofes auf dem Bahnkörper liegen. Sch. hinterläßt eine Frau mit sechs Kindern. V r ü e l. In dem Verfahren, betr. den Wiederverkauf des früher dem Kaufmann W. Wannack zu Hamburg gehörigen, im Zwangsversteigerungsverfahren verkauften Erbpacht - Hofes Sagsdorf stand vor dem hiesigenAmtsgericht der Ueberbots-Termin an. in welchem den höchsten Bot mit 77,200 Mk. der Jnspector Ernst Jörn zu Redesin hatte. Vrauuschwcig. Blankenberg. Jüngst zog über unsere Gegend ein schweres GeWitter, welches dadurch verhängnißvoll geworden ist, daß in unserem Nachbardorfe Hllttenrode der Blitz in das Ge höft des Fuhrherrn F. Pust schlug und eine Scheune mit etwa 150 Ctr. Heu einäscherte. Boimstorf. Bei einem Gewitter, welches neulich über unseren Ort zog. wurde der Arbeiter F. Lller, welcher sich mit Frau und Kind unter einm Baum gestellt hatte, vom Blitz erschlagen, während seine Angehörigen mil dem Schrecken davon kamen. Braunschweig. Auf dem letztenKönigschießen haben sich der Kaufmann R. Brauwers und der MaurermeistersMonecke zu Königen geschossen. An dieVerkündigung der Könige schloß sich die Vertheilung der Gewinne von den Königsscheiben. Hohcnzollcrn. H e ch i n g e n. Die Feier seines 60jährigen Bestehens beging der hiesige Musikverein und zwar durch AbHaltung eines Balles. Bei dem Concerte wirkte außer dem Männerchor des Vereins auch die vollständige Tübinger Militärkapelle und Oberlehrer Sauter von Ludwigsburg mit, welcher gütigst einige Solopartien übernommen hatte. Die Mitglieder fanden sich fo zahlreich dazu ein, daß sich der große Museumssaal bei weitem zu klein erwies und viele Mitglieder sich deshalb im Garten ein Plätzchen aussuchten. Thüringen. Eisens. Kürzlich starb hier nach 52jähr:ger Dienstzeit der Oberomtsrichter Geheimer Justizrath Piltz, flüher Rechtsanwalt in Ilmenau, dann Justizamtmann in Lengsfeld, Kreisgerichtsrath in Sondershausen und zuletzt über 25 Jahre in Eisenach, wo er am 1. Juli d. I. pensionirt worden war. G o t h a. Seit Bestehen des hiesigen Crematoriums sind dort bis jetzt 1654 Leichen durch Feuer bestattet worden. Die Gründung deS Columbariums erfolgte am 10. Dezember 1878. Durch die Eröffnung der Crematorien in Heidelberg, Hamburg etc. ist durchschnittlich die Ziffer etwas zurückgegangen, da in Gotha die Kosten verhältnißmäßig noch ziemlich hoch sind. Hildburghausen. Aus vielen Gegenden Thüringens wird über die Abnahme der Schwalben geklagt. Ucberall fällt es auf. daß diese so be liebten, nützlichen Thiere in diesem Jahr in so geringer Zahl zu sehen sind. K l e i n g ö l i tz. Die goldene Hochzeit feierte das Landwirth Lindner'sche Ehepaar in seltener Rüstigkeit; der Fürst von Schwarzburg-Rudol stadt übersandte dem Ehepaar eine Prachtbibel als Geschenk. Sachsen. Dresden. Ein Congreß der Schaubuden - Inhaber, Carrousselbesitzer und der verwandten Branchen findet demnächst hier statt. Auf dem Congresse sollen, .neben verschiedenen Fachvorträgen, hauptsächlich Verathunge über Maßnahmen zur Erleichterung des Gewerbebetriebes im Umherziehen gepflogen werden. . Leipzig. Dem eigentlichen Begründe? der hochentwickelten Industrie Lcipzigs. Dr. Karl Heine, soll ein Denkmal errichtet werden. Die Aussührung wurde dem Bildhauer Saffner für 25.000 Mk. übertragen. Das Denkmal, das kommenden 20. April im Ritterwerder bei Plagwitz enthüllt wird, stellt den großen Industriellen in voller Lebensgröße dar. Die hiesige Michaelismesse beginnt am 30. August d. I. und wird in Folge der auf dem Marktplatze verringerten Budenmenge ein anderes Gepräge tragen. Meißen. Dem Vernehmen nach hat sich hier ein Consortium gebildet, welches bei Meißen eine große Ofenfabrik errichten will. Das Gesellschaftscapital beträgt 600.000 Mk. Reichenbach. Dieser Tage wurde auf derMylauer Secundärbahn in der Nähe des Haltepunktes Oberreichenbach der 71 Jahre alte Zimmermann Seifert aus Oberreichenbach todt aufgefunden. Derselbe ist vermuthlich am Abende vorher von einem Personenzuge überfahren worden. Nähcres konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Zwickau. In Mülsen fand ein großes spiritistisches Jahreöfest statt, zu dem Spiritisten aus ganz Sachsen erschienen, waren. Nicht weniger als sieben Frauen aus verschiedenen Orten Sachsens traten als Medien auf.
GroßhcrzogthüAl Hessen. V i n g e n. Karl Puricelli hat auö Anlaß seines 50jährigen GeschäftsJubiläums abermals 100.000 Mark zu Gunsten seiner Arbeiter bestimmt. Der Güter - Expeditions - Gehülfe Kern hier, feierte sein 25jähriges Jubiläum im Dienste der hessischen Ludwigsbahn. D a r m st a d t. Seitens derGroßh. Centralstelle für die Gewerbe werden in diesem Jahre eine namhafte Anzahl Beamte, bezw. Hauptlehrer der Lan-des-Vaugewerkschule und anderer höbcrer Schulen des Landes zum Studium der Ausstellungen nach Berlin Nürnberg und Genf entsandt. E r b a ch (Reingau.) Seit einigen Tagen vermittelt ein kleiner Schrau bcndampfer den Trajectverkehr zwischen hier und dem reinischen Ufer (Heidefahrt-Heidesheim). W o r m s. Ein Mannheimer Verein, der jüngst in einem Nachbarorte ein Waldfest abhielt und das für die Theilnehmer an dem Feste mitgeführte Mannheimer Bier auch an Einwohner dieses Nachbarortes verabreichte, hat nunmehr wegen Steuerhinterziehung und Ausschank von Bier ohne Erlaubniß, ein Strafmandat von 300 Mark erhalten. Bayern. . Vatt weiler. Von. einem schweren Unglücksfalle wurde die Familie fcs Ackerers Jakob Veith betroffen. Der jüngste Sohn August, im Alter von 19 Jahren, wurde beim Pferdeputzen von einer Mutterstute derart unglücklich auf die Brust geschlagen, daß er unter großen Schmerzen verschied. F ü r t h. Die Generalversammlung des Fürther Creditvereins con statirte 115.000 Mk. Unterschlagung seitens des früheren Vereinskassiers Lehner. welcher Selbstmord begangen hat. Die Versammlung lehnte die Anmeldung des Vereinsbankerotts ab. Von der Strafkammer wurden wegen Zweikampfs (Säbelmenfur ohne Binden und Bandagen) stiid. rer. nat. Zanzingen und stud. med. Theobalo zu je drei Monaten 15 Tagen und der Flaschnergehilfe Mallet, der den Saal, in dem der Zweikampf stattfand, gemiethet hatte, zu einem Monat Festungshaft verurtheilt. K r o n b a ch. Das Hotel Reichsadler" ist niedergebrannt. Der Pächter. der Weinreisende Schulze aus dem Mecklenburgischen, mit Helfershelfern wurde unter dem Verdachte derBrandftiftung verhaftet. Landshut. Dieser Tage stürzte ein mit Reparatur-Arbeiten beschäftigter Spänglergehilfe von der Zinne der Burg Trausnitz herab, fiel unten auf das steinerne Pflaster, zerschmetterte sich dabei die Hirnschale und brach die beiden Arme und Füße. Der Verunglückte lebte noch fünf Minuten. München. Die Krebspest hat in Bayern Jahre hindurch den größten Theil der Krebsstände in den Flüssen und Teichen vernichtet. Nun scheint die Calamität Überwunden zu sein. Von allen Seiten hört man jetzt, daß dic Krebse nicht zum wenigsten unter der pfleglichen Arbeit der FischereiVereine wieder gedeihen. Nheinpfalz. Kirchheimbolanden. Im Gefängnisse erhängte sich der wegen Sittlichkeitsverbrechen in Hast befindliche Lehrer Heidenreich aus Rittersheim. Württemberg. B l a u b e u r e n. Der Bauer Joh. Kümmerle von Markbronn gerieth unter seinen umstürzenden Heuwagen und wurde todt gedruckt. C a n nst a d t. Die bürgerlichen Collegien haben in ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen, auf die Abhaltung eines Volksfestes für dieses Jahr zu verzichten. Dieser Beschluß wird wohl durch den Umstand mit beeinflußt worden sein, daß mit der Kaserneneinweihung und mit der Jnbetriebsetzung der Umgebungsbahn Untertllrkheim - Kornwestheim ohnehin größere Feierlichkeiten verbunden sein werden, welche annähernd mit den Volksfesttagen zusammenfallen würden, wodurch die Frequenz des Volksfestes beeinträchtigt werden könnte. E bin gen. Kürzlich starb hier Kaufmann und Fabricant Andreas Ott. der mit seinem Bruder die große hiesige weltbekannte Sammtfabrik besaß. Derselbe war schon seit Jahren leidend und erreichte ein Alter von nur 52 Jahren. Heilbronn. Dem Stadtschäfer Kvllmar. dessen Herde auf dem Exercierplatz weidete, wurden durch ein Blitzschlag von den sich um ein Baum drängenden Schafen 60 Stück getödtet. Auch der Schäfer wurde betäubt, erholte sich aber wieder. K i r ch h e i m u. T. Die seit lange in Aussicht genommene theilweise Neuanlage der Straße nach Schlierbach, wozu die Vorarbeiten schon vor mehreren Monaten beendigt wurden, wird nicht zur Ausführung gelangen, da von Seiten der bürgerlichen Collegien die erforderlichen Mittel nicht bewilligt wurden. Stuttgart. Die Deutsche geologische Gesellschaft , wird ihre Versammlung m den Tagen vom 9. 15. August in Stuttgart abhalten. Baden. Hogschür. Das Anwesen des Landwirthes F. Wasme? brannte bis auf den Grund nieder. Vieh und viele Fahrnisse konnten gerettet werden, Der vorsichtige Hausvater hatte nämlich schon vorher das Vieh , im Stalle losgelassen. Es wird Brandstiftung veimuthet. Mann und Frau hesHauseä wurden sofort in's Gefängniß abgeführt. Konstanz. Die Münfterkirche in Reichenau erhielt von dem Domänenamt Konstanz U werthvolle lateinische Gesangbücher zurück, die in derSchatzkammer des Münsters ausgestellt werden. Diese Bücher stammen ursprünglich aus dem altm Kloster Reichenau. Dieser Tage spielte der 8jährige Sohn deS Dessinateurö Gustav Schuler beim Officierscasino am Rhein. Dabei Ziel er in'S Wafser .und 'ertrank.
Ein Soldat fprang dem Knaben nach, Vermochte aber denselben wegen des starken Wellenganges nicht mehr und sich selbst nur mit Mühe zu retten. K r a u t h t x m. Dieser Tage trat die Jagst aus und nahm, was bishe von den Wiesen gemäht war. zum größten Theil mit. das noch nicht gemähte Gras machte sie unbrauchbar. Ungeheure Mengen Heu trieben während des ganzen Tages die Jagst abwärts, ebenso Balken, auch ein Bade Haus; der Schaden ist ein betracht!! cher. Die zu enormen Preisen bei der Versteigerung seitens der DomänenVerwaltung erworbenen Wiesenloose sind nun zum größten Theil werthlos geworden. Pful lendorf. Der Verwaltungshof genehmigte dieVerwendung von Grundstocksmitteln des hiesigen Spitalfonds bis zum Betrag von 120.000 Mark zur Errichtung eines Elektricitätswerkes. W a l d s h u t. Das alterthllmliche Schloß Rötheln bei Hohenthengen im Kreise Waldshüt hat Dr. Petevmann. welcher viele Jahre hindurch ein Sanatorium für Lungenleidende in dem bekannten Curorte Meran in Südtirol leitete, erworben, um hier einSanatovium einzurichten. Oesterreich-Ungarn. B u d a p t st. Die Eigenthümer der insolvent gewordenen Möbelfirma Victor und Ludwig Müller wurden wegen Betrugs in Haft genommen. F a l k e n a u (Böhmen). In Zwodan wurde Jgnaz Schmieger, der Besitzer der dortigen großen Spinnerei, ermordet. Er wav der Wohlthäter der ganzen Gegend, hat Bedeutendes für seine Arbeiter geschaffen, prachtvolle Arbeiterwohnungen mit Garten sür die Arbeiter angelegt. Der Mord war ein Racheact des Nachtwächters Kreidl, der von Schmiegev zurechtgewiesen worden war. Kreidl, der nach der That verschwunden war. wurde später in Neudeck bei Karlsbad verhaftet und hat gestanden, daß er der Mörder ist. Wien. Vor ungefähr zwei Monaten verließ dev Architect LadislauS v. Boguslawski-Ligenza sein Heim in der Donaustadt und fuhr nach Salz bürg, wo er sich eine Kugel in den Kopf jagte und auf der Stelle todt blieb Jetzt stürzte sich seine Wittwe aus dem dritten Stocke ihrer Woh nung und blieb todt auf dem Pflaster liegen. Znaim. Beim Auswaggoniren der auf dem . hiesigen Frachtbahnhof angelangten Menagerie des Directors Joseph Kludsky näherte sich der Ober Verschiebe? Kühlmeyer aus Neugierde einem Käfig.in welchem mehrere Affen und ein Leopard untergebracht waren, um die Thiere zu besichtigen. In diesem Momente sprang der Leopard an das Gitter und schlug Kühlmeyer mit der Tatze in's Gesicht. Dev Unglückliche erlitt schwere Verletzungen und dürfte den Verlust eines Auges zu be klagen haben. Schweiz. B a s e i n a d t. Für die elektrische Beleuchtung der Stadt wird man die Wasserkraft des Rheins beiKaiseraugst an der Einmündung der Ergolz gewinnen. Bern. Der Große Stadtrath be willigte 100.000 Francs für die Gllr telbahn. Grau bunden. Die rhätische Bahn wurde am 5. Juli feierlich eingeweiht. S t. G a l l e n. Ein Gewitter mit Schneefall erlebte St. Gallen am 3. Juli. T h u r g a u. Für die geheimnißvollen Geräusche, die voriges Jahr am Vodensee beobachtet wurden, hat sich
vurm elottbekenntmk em neue? Schuldiger gefunden. Das Elektrici tätswerk Romanshorn will die nächt lichen Detonationen durch seine Gas motoren verursach! haben und erbietet sich, durch Entfernung der inzwischen angebrachten Schalldämpfer den Be weis für seine Behauptung zu erbringen. Zürich. Die Gemeindeversammluna Zollikon beschloß dieser Taae den Bau eines neuen Secundarschulhauses .auf dem vön der ' Schulpflege vorgeschlagenen prächtigen Platze und die Vereinigung der Schulgememden Zollikerberg und Zollikon-Dorf. Lurculburg. Luxemburg. Kürzlich fand die Versteigerung der der Firma Müller und Bellion zu Luxemburg hinter dem städtischen Kirchhof gelegenen Grund stücke mit aufstehenden Wohn- und Stallg'bäuden, groß 49 Ar 42 Meter, statt. Da kein Gebot erfolgte, wurde von der Versteigerung Abstand genommen. Nachträglich ging das Anwesen für den Preis von 13.000 Mark in den Besitz des Spediteurs Ernst Keller zu St. Paulin über. I n Neuenkirchen kam ein Vater mit seinem Söhnchen. einem strammen Benge! von 12 Jahren, zornbebend zum Arzte und verlangte ein ärztliches Zeugniß, weil der arme Bub" infolge einer in der Schule erlittenen Mißhandlung vollständig das Gehör verloren habe. . Bei der Untersuchung verhielt sich der Zunge ganz still. Er schien den lau testen Ruf nicht zu verstehen und exklärte, das nicht hören zu können. De.r hlrzt ließ ihm das Kopftuch gbnehmen, untersuchte die angebliche Verletzung des Trommelfells mit dem Ohrenfpiegel'und fprach' dann jm 'leisesten Flüstertone zu seinem Gehilfen: .ES scheint inwendig Alles ruinirt zu sein; ich kann aber nicht ordentlich Hinsehen Bringen Sie mir einmal ein Messer, damit ich das Ohr abschneide !" Kaum hatte er dies gesagt, so entwand sich ' der taube Knabe " blitzgeschwind seinen Armen, stürmte heulend vor Angst zur Thüre hinaus und ließ den Vater allein bei dem schrecklichen Doktor. Beschämt griff der Vater in die Tasche und zahlte mit sauersüßer Miene drei Mark für die glückliche Heilung. Dann schlich er . davon und brummte noch .in den Bart: .Die halttn Alle zusammen, da kann Unsereiner nichts wollen." ; . ' i
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Dr. August ikoenlg's HAMBURGER TROPFEIM schnell knrirt werden und welche Gesundheit und Appetit
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