Indiana Tribüne, Volume 19, Number 311, Indianapolis, Marion County, 28 July 1896 — Page 2

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OfAi 18 Süd kllabama Stratze. Indianapolis, Ind., 28. Juli 1L96. US Lucky" Bal'dwin'S Lebens' j I Im Neuigkeitentheil der Zeitungen Kurde kürzlich gemeldet, daß Elias I. Baldwin, genannt der Glücks-Vald-Win-, im Gerichtssaal in San Francisco der Ziuge! aus dem Revolver einer hübschen Dame, der Schwester der als Klägerin gegen ihn aufgetretenen Frl. Lillian Ashley. mit knapper Noth entging. Damit ist dev Name dieses berühmten Millionärs. Sportsmanne, Abenteurers und galanten Schwerenöthers wieder .in weiteren Kreisen in den Vordergrund getreten. Wohl Keiner aus der Colonie der classischen Goldsucher, welche in den 49er Argonauten-Tagen das californische County Calaveras in Aller Mund brachte, hat eine malerischere r.nd für gewöhnliche Menschen ausrecendere Laufbahn gehabt, als dieser Waldwin. Er hat colossale Reichthümer erworben und auch wieder, meist im Cultus schöner Frauen, durchgebracht, aber noch immer verfügt er über einige lumpige Millionen. Der alte Knabe (63 Sommer sind bereits über sein Mondschein-Haupk dahingegangen) hat, soweit bekannt, vier Gemahlinnen gehabt, stellt aber noch immer toiel vor" und weiß sich als einen so großen Zierbengel zu geben.wie nur jemals. Auch scheint sich seine, allerdings nicht mit Treue verbundene Schwärmerei für das schöne Geschlecht nicht im Mindesten verringert zu haben. Uebrigens gibt es kaum irgendwo in den Ver. Staaten noch einen Menschen, der so gleichgiltig gegen die Meinungen Anderer über ihn und gegen irgend welche Urtheile in Zeitungen 2. s. w. wäre, wie der GlücksBaldwin. Baldwin stammt aus dem schönen Hoosier-Staat Jndiana. Schon als junger (etwa Ibjähriger) Bursche verließ er das Landgut seines Vaters.von einem dunklen Dränge westwärts getrieben. Und 25 Jahre lang schlug er sich als einfacher Bergbau-Arbeiter schlecht und recht durch, biL er endlich einen reichen Goldfund machte. Durch mehrere ebenso kühne wie schlaue Speculationen brachte er es zum zwanzigfachen Millionär. Auch baute er u. A. das San Francisco Hotel, das seinen Namen tragt. Endlich wurde ev zu einem der bedeutendsten Renn-pferde-Zllchter und Turf-Sportsmän-ner deS Landes. Von seiner Kaltblütigkeit erzählt man sich viele erstaunliche Stückchen; diese und sein schauderöses" Glück bildeten von jeher sein Hauptcapital. Dieses Glück blieb ihm auch neuerdings treu, als die Schwester der Dame, welche ihn auf 575.000 Schadenersak weaen Verführung unter dem Eheversprechen" verklagte, in der Gerichtsstube auf ihn feuerte und mit ihrem Schuß ihm blos einige seiner spärlichen Haupthaare rauben konnte. Baldwin war der kaltblütigste Mensch im Gerichtssaal, so lange die allgemeine Erregung dauerte, obwohl er nachher zeitweise große Aufregung in seinen blitzenden Augen zeigte. Es war übrigens lange nicht die erste SchießSensation, in welche er verwickelt war; so hat seinerzeit in seinem Hotel ein junges Frauenzimmer.das sich Verona Baldwin nannte, auf ihn geschossen und ihm mit eine? ihrer Kugeln eine recht unangenehme, aber nicht gefährliche Armwunde beigebracht; es war natürlich ebenfalls eine von ihm Verführte. Für Andere, als Evastöchter, wäre es gar nicht gerathen, eine solche Kundgebung gegen ihn zu wagen; denn der alte kleine Schwerenöther kann sehr gut selber mit dem Schießeisen umgehen. In den 60er Jahren hatte er und ein Freund in Utah. beim Suchen nach Edelmetallen, ein unheimliches Abenteuer mit fünf umherstreifenden Indianern; sein Kamerad stürzte schon nach der ersten Salve todt nieder, Baldwin aber schoß drei der Indianer todt und trieb die zwei Ueberlebenden in die Flucht. Auch bestand er einmal sehr erfolgreich ein Abenteuer mit Omnibus-Räubern unweit Milton, Cal. Wie schon erwähnt, hatte er vier Gemahlinnen. Die erste heirathete er, als er schon über 40 Jahre alt war und gerade den Weg zum Millionär beschritten hatte; er war damals Geschäftstheilyaber von Flood, O'Vrien und Ralston, lauter berühmte Goldfürsten. Drei Gemahlinnen stau ben ihm; die vierte kostete ihm bei der Trennung Z100.000. Eine Tochter von seiner zweiten Gattin brannte mit einem Vetter durch und wurde vom Vater verstoßen. Bei den Unterhaltungen" in 'seinen Palastwohnungen ging es oft, g?linde gesagt, sehr toll her. Von seinem - SportsmannS-Leben fei nur noch erwähnt, daß er im Columbischen Weltausstellungsjahr mit dem Hengst Royal Santa Anita" da5 große amerikanische Derby-Ren-nen in der Gartenstadt gewann; Niemand hatte auf fein Rennpferd wetten wollen. Dasselbe hat Lbmgens keine ähnlichen Glückserfolge mehr errungen, seit der Glücks-Baldwin sich von ihm getrennt hat. Also schon die Vierfüßler scheinen ihr Glück nur von ihm als seine Trabanten zu erhalten! An den- sämmtlichen deutschen Universitäten zusammen sind im laufenden Sommerhalbjahr 2192 Ausländer immatriculirt. gegen 2287 im vorigen Wwtn und 2424 im vorjähriam Sommer; es ist die höchste Zahl, die bisher in einem Sommerse mester zu verzeichnen war.

2anUtn in Honduras.

Die meisten Leser in der Außenwelt plaudert ein Correspondent aus dem Innern von Honduras haben noch gar absonderliche Begriffe von den Verhältnissen in den centralamerikanischen Landern. Wie oft Hort man diese Länder einfach Fieberstaaten" und politische Erdbeben - Staaten" schimpfen! Daran ist ja auch viel Wahres, aber der Ausländer hat von diesen Dingen gewöhnlich verkehrte Vorstellungen und neigt sich zu falschen Verallgemeinungen. Was zunächst das Fieber anbelangt. so kommt selbiges nur an der centralamerikanischen Küste und in Tieflandereien vor, und ich kann Jedem, sei er Besucher oder Einwanderer, nur rathen. spornstreichs das Innere auszusuchen. Im Innern von Honduras ist Fieber ganz unbekannt, uno ranlyell jeder Art tritt weniger auf. als in irgend einem Theile der Ver. Staaten. Es herrscht hier zu allen Zeiten des Jahres beständige Wärme und Sonnenschein, und für gewisse.' allerdings nichts sehr mannigfaltige Arten Landwirthschaft konnte lch mix kaum gunstigere Verhältnisse denken. Betreffs des Geredes über die vielen Revolutionen- ist gerade jetzt, da die Ver. Staaten im Zeichen der Präsidentenwahlen stehen, eme Bemerkung besonders zeitgemäß: nämlich, daß in Honduras, wie in Centralamerika überhaupt. Revolution" ungefähr Dasselbe bedeutet, wie W a h l e n". Es gibt freilich kein politisches Wörterbuch, das zemals Revolution mit Wahlen" übersetzt hätte, ode? umgekehrt, dennoch entspricht dies hier am besten dem Thatbestand. Von einer allgemeinen Erhebung oder gar Generalmetzelei kann dabei durchaus nicht die Rede sein ; ein Kampf besteht tblos in der Hauptstadt zwischen den Anhängern der derzeitigen Regierung und denjenigen irgend einer anderen Möchtegern-Regierung. Das Volk, das in der Regel weder lesen noch schreiben kann, hat gar keine Stimme in der Sache und ist nicht einmal sehr neugierig auf das Ergebniß. So macht man hierorts eine Präsidentenwähl". Wenn es dabei stellenweise etwas temperamentvoll zugeht, nun, so kann man von den Wahlen in den Ver. Staaten Dasselbe sagen. Gelingt es der angreifenden Partei, sich der Hauptstadt zu bemächtigen, fo erklärt sich ihr Führer eben zum Präsidenten gewählt; im entgegengesetzten Fall bleibt vorläufig Alles beim Alten, und die Angriffs-Partei sammelt und rüstet sich einfach in einer der NachbarRepubliken zu einer Wiederholung des Programms bei gelegener Zeit! Niemals ist außerhalb der Hauptstadt etwas von einer besonderer Aufregung zu bemerken. Nur ziehen sich die männlichen Bürger ziemlich tief in die idyllische Ruhe der Gebirge zurück, und die Frauen verstecken einigermaßen die Maulthiere. denn Männer und Maulthiere sind manchmal zum Dienst für die Wahlen" in der Hauptstadt gesucht. Von besonderer Wichtigkeit für die Ausländer in Honduras aber ist der Umstand, daß sie niemals bei einem solchen Rummel belästigt werden. Man läßt sie ganz ungeschoren, so lange sie sich streng neutral halten, und ihre BeWegungsfreiheit wird nicht im Mindesten eingeschränkt. Dabei sucht jede Verwaltung, die Einwanderung aufzumuntern, kommt den Ausländern in jeder Weise entgegen und nimmt sie und ihre materiellen Interessen auch gegen Eingeborenen in Schutz. Und nun etwas von der Ländlichkeit j von Honduras! Die Erbauung einer Eisenbahn durch das Innere des Landes kann seit Kurzem für völlig gesichert gelten, und diese Bahn wird eine wichtige neue Epoche in der Geschichte des Landes eröffnen und zur Entwicklung seiner reichen Hilfsquelle ungemein beitragen, wie auch die Aufmerksamkeit der äußeren Welt in viel höherem Grad, auf diese ergiebigen Gegenden lenken. Vielleicht mteressirt sich unter diesenUmständen auch gar Mancher persönlich für einige diesbezügliche Mittheilungen. Obenan unter den Gegenständen der Landwirthschaft steht hier der Kaffeebau; obwohl auch z. B. die BananenCultur und mehreres Andere durchaus nicht zu verachten ist, spielt der Kaffee unstreitig die Hauptrolle. Mit etwa Z1000 Capital und der nöthigen Betriebsamkeit kann dabei Jemand zu einem durchaus gesicherten Einkommen gelangen. Er kann entweder Regierungsland kaufen oder Gemeindeland unentgeltlich erwerben. Ersteres kostet ihn hoch stens 50 Cents für die Maugana" (1 7s10 Acres), wozu noch je weitere 50 Cents für die Vermessung durch die Regieringsbeamten kommen. Das Gemeindeland, das frei zu haben ist. erinnert etwas an das HeimstättenLand in den Ver. Staaten. Man muß sich zur Cultivirung verpflichten, und nach zwei Jahren knegt man einen Ge meinde-Rechtstitel auf dasselbe ; doch kann man dieses Land nie veräußern. wohl aber an Erben überlassen. Alle gemachten Verbesserungen, Gebäude. Ernten u. s. w. können indeß verau ßert werden, und abgesehen von der Nichtveraußerung des Urlandes (wel ches nur unter dieftr Bedingung von der Regierung an die. Gemeinde über lassen wurde) ist die Controlle über den Besitz eine unbeschränkte. Auf :.v nn...... in . :"tt: j. . lccc xnuuymiu i; cuic juiuiU;C Steuer von 12j Cents zu zahlen, dies sind aber die einzigen damit verbundenen Kosten, abgesehen von den Auslagen für Arbeit, die man nicht selber verrichten kann. Der beste Bode für Kaffeebau ist der chocoladefarbige, der zweitbeste der schwarze.- während rothes Erdreich gewöhnlich ungeeignet dafür ist. In der Regel ist das destgeeignete Land mit Hartholz bestanden; untn keinen Umständen darf Kaffee gebaut werden, wo Fichtengehölz gestanden hat. Eine Höhe von 3000 bis 4000 ftufc über

vem Meeresspiegel ist entschieden die günstigste für den Kaffeebau und man vermeidet dabei auch die Nothwendigkeit für Schatten-Vorkehrungen, welche sonst extra in die Kosten fallen. Nachdem das Land geklärt ist was gewöhnlich im September beginnt

Wird es stets zuerst mit Mais bepflanzt, dessen Ertrag die Kosten des Klarens u. s. w. einbringt, und nacy und nach wird der Kaffee, in halben Beeren, angepflanzt. Nach dem dritten Jahr ist die erste Ernte zu erwarten. und die Bäumen liefern 50 Jahre lang Ertrag. Mehr Nußbaum'uttur: Ein hübsch geschriebenes und trotz der Präsidentschafts - Wahlaufregung ganz beachtenswerthes Werkchen hat dieser Tage das Licht des amenkarnschen Büchermarktes erblickt. Dasselbe führt den Titel The Nut Culturist" und dürfte besonders auch einen großen Theil des deutschamerikanischen Publikums sympathisch berühren. Der in diesem Gegenstand sehr kenntnißreiche Verfasser, Andrew S. Füller, welcher das Material zu seinen gediegenen Ausführungen aus vielen Ländern gesammelt hat, empfiehlt den amerikanischen Landwirthen und Anderen eindringlich, sich in größerem Maße für die Nußbaum-Z u ch t zu mteressiren, welche in unserem Lande noch auffällig weit zurück ist. Aus seinem Gedankengang sei Folgendes hervorgehoben: Es ist gar nicht zu bezweifeln, daß bei Weitem der größer Theil der von uns importirten Nüsse, und beinahe alle Sorten, in den Ver. Staaten selbst gezogen werden könnten, und daß die amerikanischen Farmer diese Zucht sehr dankbar finden würden. In Europa wendet man im Allgemes, nen der Cultur von Nußbäumen ebenfo viel Sorgfalt zu, wie derjenigen iraend einer Art von Obstbäumen, und die Profite daraus sind in manchen Theilen Deutschlands und anderer europäischen Festländer größer, als die von jede anderen Gattung Bäume. Während man dort nicht selten auf Ebenen und an Bergrücken gtoße Nußbaum - Pflanzungen antrifft, werden die Nußbäume doch am liebsten an Landwegen entlang angebracht und liefern vielfach bei Versteigerung des jährlichen Ertrages (wie auch viele andere Obstbäume) auch eine bedeutende öffentliche Einnahme. England ist ein großes Walnuß-Land; Meilen und Meilen von Walnuß-, wie auch von Kastanienbäumen kann man dort an den Landstraßen sehen, und oft genügen die Einnahmen von denselben, um die Kosten der ortlichen Verwaltung zu decken! Meine Ueberzeugung, die auS jähre, langen praktischen und theoretischen Studien dieses Gegenstandes geschöpft ist. geht dahin, daß sich ein derartiges System auch bei unö mit großem Er-, folg durchführen lassen könnte. Die meisten unserer einheimischen nußtragenden Bäume, ebenso wie der englische Walnußbaum, sind auch von bem;rkenswerth stattlichem Aussehen, und dies wäre schon allein Grund genug dafür, sie an Stelle vieler werthlosen Vaumgattungen treten zu lassen, welche man so häufig an unseren Landstraßen (?) entlang sieht. Diese Cultur hat noch eine große Zukunst in sehr vielen Theilen der Ver. Staaten. Amerikaner als Gttedermacher. Eine Industrie unseres Landes, welche sich bis jetzt wenig in's Gerede gebracht, aber eine sehr bemerkenswerthes Wachsthum, und zwar gerade für den Weltmarkt, erlangt hat. ist die Herstellung künstlicher Gliedermaßen und besonders hölzerner Beine. Während noch vor wenigen Jahren für solche sogut wie gar kein Absatz in anderen Ländern zu finden war, ist derselbe gegenwärtig, wie Eingeweihte versichern, ganz bedeutend, und hat sich die amerikanische Industrie darin sehr vervollkommnet, bescnders was die Geschmeidigkeit der künstlichen Glieder und die Möglichkeit, sie in recht natürlicher Weise zu gebrauchen, anbelangt. Hinsichtlich einiger Punkte sind darin dicAmerikaner allen europäischen Länder, welche sich damit beschästigen. vorausgeeilt. In neuester Zeit sind bedeutende Mengen künstlicher Beine z. B. nach Abessinien und Italien von hier aus gesandt worden. Ein wirklich gutes künstliches Bein ist seine $75 bis $10C werth. ' Unter den russischen Langfingern herrscht der Aberglaube, daß man sich gegen das Abgefaßtwerden bei Diebstählen dadurch sicher fielUn könne, daß man einem Menschen das Netz ausschneide, aus diesem das Fett auslasse, aus dem Fett Kerzen gieße und eine solche Kerze bei AusÜbung eines Diebstahls in' der Hand trage. Auf Grund dieses Aberglaubens ermordeten zwei Diebe .des Vezirks von Ostrogoschsk, im Gouvernement Woronesch, einen ! 18jährigen bildhübschen Jüngling, schnitten ihm das Netz aus und brachten es in einer Blechbüchse nach ihrer Wohnung. Hier ließen sie in. Gegenwart ihrer Mieihgeberin das Fett aus und verfertigten daraus Kerzen. Der Wirthin war schon gleich anfangs die eigenthümliche Farbe und der seltsame Geruch des Fettes aufgefallen; als sich nun im Dorfe die Kunde von dem Verschwinden des genannten Jünglings verbreitete.. fiel ihr Verdacht sofort auf die beiden Diebe und sie theilte ihre Vermuthung der Polizei mit. Auf dies hin wurden die Diebe eingezogen' und vor Gericht gestellt. Das Kreisgericht von Ostrogofchsk hat die Eingeweide des Ermordeten und eine aus demFett hergesteTlte Kerze zur Untersuchung an die Professoren der CharkowerUni versität Keylofs und Vellin übersandt. MeerscZaurapfetsLn, lange deutscZe Pfeifen, Eigarrenspihene., bei Qm. Nucho, 199 OK Osshwsto Ctr.

emeinnützlgeö

Seide prüfen. Will man sich überzeugen, ob Seidenstosfe mit bäumwollenen oder leinenen Fäden verfälscht sind, so zerzupft man dieLängsund Querfäden und hält sie an eine Flamme. Leinen- und Baumwollsäden verbrennen in Heller Flamme, Seidenfäden verkohlen langsam, riechen schlecht und bilden am Ende eine schwammige Kohle. UmweißgeglätteteTöpfe, welche durch anhaltenden Gebrauch braun wurden.' zu säubern, koche man sie. fest mit einer Schürze zugedeckt, mit Asche und Soda aus. Kaffeesatz soll stets gesammelt werden, da er sehr gut zum Kehren von Fußböden. Teppichen, Treppen u. s. w. benutzt werden kann. Auch zum Reinigen von Glasgefäßen läßt er sich verwenden. Ebenso ist er auch ein ausgezeichnetes Dungmittel für Blattpflanzen. Steifheit der Beine ist eine häufig vorkommende Krankheit der Hühner, welche von Kälte und Unreinlichkeit herrührt. Man sucht die Ursache derKrankheit zu beseitigen, indem man die Füße der Hühner öfter mit ungesalzener Butter einreibt. Das Schimmeln und Verd e r b e n von Fruchtsästen. Marmeladen. Gelees usw. verhindert man leicht, wenn man auf sie in den Flaschen oder Büchsen eine dünne Decke von Parasfin gießt. Dieses ist nichts Unappetitliches, obwohl es aus Petro lernn hergestellt wird. Es erhärtet, wenn bei mäßiger Hitze zerlassen und auf die Fruchtsäste usw. obenauf gezossen, schnell und bildet eine feste Decke unmittelbar auf der Oberfläche, sodaß die Luft von dieser abgehalten wird und somit auch jede Möglichkeit gur Entwicklung von Schimmelpilzen oder g'ährungserregenden Mikroorga nismen fortfällt. Gegen dieAmeisen. Ameisen hält man am besten von Speisejammern usw. in der Weise ferne, daß man alle Fugen und Ritzen im Fußboden und Mauerwerk sorgfältig verschmiert. Findet eine Einwanderung von außen statt,, so ist dieser bis an ihre . Ausgangspunkte nachzuspüren, wo die Ameiser dann in ihrenSchlupswinkeln oder Nestern mit kochendem Wasser, verdünnter Salzsäure u. dgl. vertilgt werden. Bestreut man die Ameisenwege mit Stoffen.welche diesen Thieren zuwider sind, zum Beispiel mit gepulvertem Kampher, Guano oder Kerbelkraut, so verlieren sie sich bald. Aus Schubladen usw. sind die Ameisen zu beseitigen, wenn man Zucker auf einen angefeuchteten Schwamm streut, welche? sodann in die bezügliche Lade gelegt wird. Die Ameisen werden, der Süßigkeit nachgehend, den Schwamm bald bevölkern, welcher danach in heißes Wasser ge warfen wird. Das Verfahren wiederholt man, bis der Erfolg erzielt ist; der Schwamm muß aber vor jeder neuen Benützung wieder getrocknet werden. Gegen Ameisen im Garten giebt man Hefe in einem Gemisch mit Honig. Syrup oder aufgelöstem Zucker und stellt die Mischung in einem leicht zugänglichen Gefäße in der Nähe des Ameisenhaufens auf; diese nehmen das. Gemisch sehr gern und werden durch dasselbe unfehlbar vernichtet. Wider Ameisen auf Obstbäumen giebt es nichts Besseres, als ein Brei von Ofenruß und Leinöl, welchen man ganz dünn und ringförmig an den Stamm streicht. Dieser Ring wird, von keiner Ameise überschritten. Ein weiteres Mittel ist folgendes: Man wickelt in der Mitte des Stammes gewöhnliche Watte ungefähr 5 Centimeter dick herum. Sollte die Watte jich , durch Regenwetter zusammendrücken, so lockert man sie wieder auf. Für Bienenzüchter ist zu empfehlen, die Standbretter behufs Abhaltung der Ameisen von dem Bienenstande mit Kreide zu bereiben. (Zipsfiguren aufzufri ich e n. Von weißem Leim und Waser kocht man ein ganz geringes dünnes Leimwasser und stellt es warm. Darauf schüttet man in einen Porzellannapf von dem warmen Leimwas ser hinzu und verreibt diese Mischung mit kleiner Reibekeule, je nach Bedarf der Menge, zu einer glatten, nicht zu dicken Cröme, überpinselt damit die vorher sehr gut abgestäubten Figuren. Darauf läßt man sie trocknen, reinigt den Pinfel und stellt, die vorige Mischung noch ein zweites Mal her. Den Rest der ersten thue man fort, denn während des Auftragens reibt der Pinsel mancherlei Schmutz ab und ist die Mischung bald nicht mehr weiß und rein. Nachdem die Figuren getrocknet sind, überpinsele man dieselben zum zweiten und letzten Male, lasse sie wieder trocknen und der Schein der Neuheit ist vollkommen hergestellt. Sonnenbrand. 7.5 Gramm Citronensäure, 2.5 Gramm reines Eisensulphat. 12.5 Gramm Hollunderblüthenwasser. Eisensulphat und Citronensäure werden jedes für sich im Hollunderblüthenwasser gelöst, dann die Lösungen vermischt und wenn nöthig filtrirt und ein Stückchen Kampher in die zur Aufbewahrung bestimmte Flasche gegeben. 2. Mittel: 3 Gramm Hydrochinon. 2 Gramm Phosphorsäure (Acid. Phosphor, glaciale) 7,5 Gramm Glycerin. 180 Gramm Wasser. Von beiden Waschungen, besonders von der letzteren, werden die Erfolge bei Sonnenbrand als vorzüglich gerühmt. Nachdem die Haut gewaschen und' sorgfältig getrocknet worden, wird die Waschung auf gewöhnliche Weise auf die vom Sonnenbrand betroffenen Stellen aufge tragen, und zwar mindestens zweimal in vierur.dzwanzig Stunden. Ist die Haut von fettiger Beschaffenheit, so ist es räthlich, sie vorher mit lauem Wasser zu waschen, dem einige Tropfen Salmiakgeist zugesetzt worden sind. Nichts, bedarf öfterer Wäsche als die seidenen und bäum wollenen Sommerhandfchuhe. Man wäscht beide am besten auf der Händ und .war die seidenen in einer LLlun,

von GaUseife und lauem Wasser, die baumwollenen nur in Seifenschaum von gewöhnlicher Hausseife. Beide Handschuhe werden darnach auf der Hand tüchtig gespült.' bis alle Seife verschwunden ist, dann zieht man sie ab. trocknet die seidenen zwischen reinen Leinentüchern, bis sie nur noch feucht sind, worauf man sie zurecht zieht, die baumwollenen Handschuhe hängt man m Trocknen an die freie Lust, nachdem man hineingeblasen hat. Einfaches Schutzmittel e n. In neuerer Zeit will man gefunden haben, daß eine Salbe, aus 1 bis H Theilen Antinonnin und 100 Theilen Schweinefett oder Vaselin bereitet. Pserden, Rindern etc. reichlich eingerieben. vor Bremsenstichen schützt. Landwirthe und Pserdebesitzer sollten in den heißenSommertagen dieses einfache Mittel bei ihren Thieren anwen-den.

Ser Stammgast. (Münchener Gerichtsscene.) Wem ist es nicht schon passirt.daß er beim Betreten einer Wirthschaft oder eines Sommergartens, im Begriff, sich auf ein recht nettes Plätzchen zu setzen, vom dienstbaren Geiste aufmerksam gemacht wird: Dieser Tisch ist abonnirt, oder reservirt, wenn nicht gar sämmtliche Stühle umgelegt waren, um einer wortkargen Hebe diese Auskunst zu ersparen. Sogar in meist überfüllten Localen besteht wenigstens ein solcher Ausnahmezustand und mit Wuth bemerkt ein Gast, der nicht zu den besonders Bevorzugten gehört, wie um Tische und Stühle förmliche Balgereien entstehen, während der Tisch des Bierpatriciates nur sporadisch besetzt wird und die paar Unnahbaren die besetzten Stühle mit Argus äugen bewachen, damit ja deren Borzug gewöhnlichen Sterblichen recht auffällig erscheint. Der Volksmund bezeichnet solch besonders berücksichtigte Gäste als die Gewappelten. die Gesammtzahl derselben als Protzenhausen, die Bierablagerstelle als die Millionentafel, die Sitzfleischruhegeseile als Zipperlsophas. Gar mancher alte Münchener läßt sich von den Gewappelten selten in's Bockshorn jagen, wie zum Beispiel der des groben Unfuges beschuldigte Wagnermeister Franz ein grüebiger Mann in den vierziger Jahren, der durchaus nicht zu verblüffen ist. Er erklärte in seiner Vertheidigungsrede: Der grobe Unfug, meine Herren, is' der Wirth, der wo duldet, daß a paar so Kalmäuser alleweil a eztriche Wurscht krieg'n. Da hab i scho' gnua. wenn i a so a Insel seh', wo a Halbdutzend so bärbeißige Platt'nberger um an Tisch 'rum sitz'n und vo' lauter Vergnüg'n an ihre Fingernägel lutsch'n, anander ihre Krankheiten verzähl' und an alten Tratsch aufwärmen, zum Beispiel die interessante G'schicht von der mollet'n Sofie, die beim Schleibinger Kellnerin g'wen is, dreimal nach einander g'heirat war und z'letzt als Glaserswittwe sich zum Privatisir'n z'ruckzog'n hat. Ob deren zwoater Mann der erste oder der dritte der zwoate war, um diese große Frag streiten sich die Gimveln, verwetten ihre Seligkeit, weil dos die billigste Wett is und der Einsatz koa Fünfer! gilt und damit neambt Anderer die Raubersg'schicht mit anhört. wollen'S alloanig sein und hoaß'n sich Stammgast. Z'erst fiseln's d' Speiskarten ous. wenn net überhaupt fchon 's Beste für sie reservirt is, und wer an der Kuchl vorbeikimmt. der. hört nix anders als: a brat'ne Haz'n mit neuche Kartosferln sür'n Herrn. Müller, an Herrn Oberniedermoar ein g'surrtes Züngl mit Lins'n, san dös an Herrn Huber seine Maccaroni mit Schink'n? Jesas na! warum sagen's denn nixn, Köchin? Jetz'n hab i da hinten dem Herrn mit der Aug'nbrill'n 'bracht. Thuans glei' fufzeh Pfennig weniger aufschreib'n 's . nächstemal, für an Fremden kost's fünfasechzge, der Herr Zipfl zahlt nur Fuszge. Leni! hab i net g'sagt, mein Krueg nia ausschwenka? I wasch z'erst mein Krueg tüchtig und mag die Splllerei net bei jeder Maß. weil 's Bier so lack wird! brummt der Oane. Leni! gibt's heut koa anders Servett als so an Papierfetz'n? Wos moanst denn eigentlich! 's nächstemal, wenn i wieder a Hax'n iß. nacher reiß i mir an Schüppl Gras raus zum Händabputzen. Ihr schaugt scho' gar nimmer auf enkere Stammgäst! schreit der Zwoate. I woaß net! Heut is mir gar net recht eztra, draußt scheint d'Sünna und is' a Mordshitz und da herinnet fröstelt's mich. Entweder 's ziahgt a wengl oder der Boden is' feucht. So a Wirth thuet aber aa gar nizn für seine Stammgäst. Unseroaner tragt's ganze Jahr sein schönes Geld her und wird behandelt wia a jeder Schlawiner, der d' Woch'n a mal kimmt. So fangt der Dritte an. Ja. ja! sagt a Anderer, i überleg mir's scho' drei Täg. ob i wieder eina kimm, Neulings wia i a mal mein Ausslug g'macht hab. da hat d' Wirthin zum alt'n Dickerl g'sagt: Auf oan Gast pass'n mer Gott sei Dank nia auf. weg'n oan Bllschl Heu stirbt koa Goas. wenn Oaner ausbleibt, kemma zehn andere und lauter nette Leut! I geh jetzt nur no' eina. um zu speculirn. wo die hundert nett'n Gäst san. für die Zehne, die seit a paar Woch'n ausblieb' san. Mir g'fallt nur der Wirth! sagt der Letzte, der behandelt die Gäst wia lauter Buam und weil er zuafällig der Besitzer von an Hypothekenschwindelstoanerhaufa is, so moant er. daß er koan Kloan mehr lauf'n hören darf. Die Inwohner werden a so nur nach'n Gass'nschank taxirt. I denk, i verander' mich bald und geh' wieder in'S Bräuhaus. Sehgen's, meine Herrn! Am 1. Juni kimm i.in die Wirthschaft Zur papperlgrean Hauswurz'n" und denf'. mir: Heut trinkst amal a schwaare Maß! Der ganze Gart'n wär b'setzt. nur hinten im windSillgen WinZ-rl

war a iicy voll so alte Grandler und no' zwoa Platz! frei. I steuer d'rauf zna und merk', daß meineAbsicht schon erkannt war. denn Drei davon ham sich gleich um :an Mann broater 'macht, und der Grandigste hat schnell oan Stuhl umg'lohnt. I thua. als merk' i gar niz'n. mei' Maßl hab' i in oaner Hand, 'n Hoamtreil-er in der andern, pack' den freien SU'hl und setz' ini' nieder, daß kracht. Auweh! Herrschaftssax'n! schreit der Stuhlnachbar. der g'rad'. wia i mi' sitz, nach'n Stuhl noch amal g'langt hat. Der reibt d' Hand, die zwischern Stuhl und meiner Broatseiten a Bisserl eing'klemmt word'n is. I schaug eahm an und frag': Müess'n Sie denn d' Pratz'n überall drinn ham? Dös san schöne Untugend' bei Eahnern Alter! Der brummt no' was von der Büldung und so weiter; i sag': Grüeß Gott, meine Herrn, und fang' an, mein' Radi aufz'schneiden. Der Beherzteste sagt dann: Säh, Herr Nachbar, das is besetzt! Natürlich is jetz'n besetzt, geb' i zur Antwort; Den möcht' i sehg'n, der no' b'setz'n wollt', wenn i meine Niederlassung gegründet hab'! Na, na! sagt er wieder, . der Stuhl is reservirt! Freili! reservirt g'wes'n. aber d' Reserv' is jetz'n dader. I moan ja. mir san abonnirt! Der ganze Tisch g'hört unsereStammgäst'! Dös war deutlicher! I nehm' z'erst no' an g'horig'n Schluck, dann ftttg' i an: J'erst will i wiss'n, ob der oaneSoßmaier Lberhaupts no' kimmt; na' können mer alleweil no' red'n. Außerdem gibt's! nur im Hoftheater abonnirte Plätz'- und net in jeder Bamberlwirthschaft. Abonnirt doch in der Fröttmaningerhoad Eure Stammplätz. Wenn's durchaus alloamg sein wollt's.' ös Oansiedl öberanand. So a Bande, wia Ihr. is ja die reinste G'heimbündelei und g'setzlich strafbar. Traut's mir nur no' a wengl, nacher laß i Euch z'sammapacka und dahin geht's Moant Ihr denn, in aner offenen Gartenwirthschaft Wird so etwas geduldet, daß a paar Spindisirer recht schön stad munlein. Prosit! Wer no' a mal duschlt oder griesgramt. der wird außag'mir, aber der Wirth is kemma und hat schützt. Ang'stöß'n hat Koaner mit mir. aber der Wirth ist kemma und Hot g'sagt: Grüeß Gott, wünsch' ich. Herr Nachbauer! Gelt Sie san so freundlich und thuan Eahna da wegsetz'n. die Herren wollen alloanig sein. Gott sei Dank! A Großer oder drei, vier Kloane imponir'n mir no' lang net und sunst san mer recht guet beianand, wcgbracht ham's mi' weder im Guet'n noch im Bösen, aber selber sans Alle surt. Z'letzt hat der Wirth selw g'lacht und hat g'sagt: Solchene hartnäckige Stammgäst wia i. wären eham die Liabern. Der Einrissigste von dene alten Kampeln hat mi' bei an Schandarm wegen Ruhestörung und groben Unfug denuncirt. Dös kennt doch a Blinder, daß i da freig'sprocha werd'n mueß! - Da bewiesen wurde, daß es durchaus bei der ganzen Stammgastaffaire ruhig hergegangen fei, erfolgte auch die Freisprechung des Angeklagten. Sehgen's, so wär'n's die stadlustigen Schwammerling, wenn's kunnt'n! I sag' scho' alleweil: Stille Wasserl gründ'n tief! Aber mir san halt doch die Bessern 's wird Eahna scho' recht sein!" bemerkte Herr X. zum Schluß. Mißverstände wie ielephonirt.

So lautet die neueste Variante der früheren Sentenz gelogen wie telegra phirt". Daß sie nicht ganz der Berech tigung entbehrt, beweist die nachfolgende Zeitunasnummer, welche auf dem heute üblichen Wege der telephonischen Berichterstattung entstanden ist. Verstanden und gedruckt : Julius Meyer, der Leiter der ersten österreichischen Nordbahn Tirec tion. ist in Bremen zum Grafen er nannt, weil er mit aller Gewalt eine neue Contession, die der Christen, will. Die Füsiliere der Italiener sind krank, sie haben beute ein böseS Reißen in den Ohren. es desertirten aus dem Heer 755. Bei dem sociali stischen Lakai Hir tenberg ezplodirte soeben eine Grana tenkifle. Die Kiste enthielt 13Patronen, von denen einige mehrere Mal leise detonirten. In Ofen und in Budweis ist die Pest ausgebrochen, so daß der Schrecken noch in diesem Jahre heftig überHand nehmen wird. Ter Kronprinz von Siam. der auf demAöphalt schritt, ist ' auSgeglitten. Sein Hingleiten hat die Bevölkerung tief erbittert. Man" rühmt ihm nach.' daß er vor. tresslicher und kom pacter wie sein Va. ter gesessen habe. ,' Telephonirt: Wien. Julius Payer. der Leiter der österreichischen Nordvolcrpedition, hat sich nahe Bremerhaven gewandt, wo er alsdann eine neue . Ervedition auörüfen will. Rom. Die Pa. viere der italienischen Bank baben deute an den Bör sen meistens verlo ren: sie notiren un gefabr 755. Stuttaart. Die socialistische Partei Württembergs vublicirt soeben ibre Kandidaten - Liste. Die Liste enthält 13 Personen, von denen einige in mebreren Wahl kreisen candidiren. Budapest. Of fen wird in Budapeft ausgesprochen, daß Weckerle noch in diesem Jabre die Geschäfte wieder in die Hand neh men wird. Bangkok. Der Kronprinz von Siam. deranAsthma litt, bat ausge litten. Sein Hinscbeiden hat die Bevdlkerung tief er schütter. Man rübmt ibm nach, daß er einen vor trefflichen Lharak ter. wie leinB a ter, besessen hab e. : Vor Gericht Richter: An geklagter, haben Sie den, Zeugen einen Affen genannt? Angeklagter: Ja', wohl. "Herr Richter, fund je mehrA ihn betrachte, desto mehr komme ich der -Ansicht, daß ich'mH nit c:ir habe!

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Vergnügungen inl Freien, am Lande und auf dem Wasser. Aber seid eingedenk, daß gefährliche Verrenkungen und WÄ M vorkommen !?erren. Gebraucht nur die Borlt, Onetschungen ... WMtniätnnn Sl. Vakobs (Del bereit zu haben und Ihr braucht Euch über den ernstesten Unfall dieser Art keine Sorge zu machen. Alle Fihleten und Sportsliebhaber wissen, daß es das' Meisterheilmittel ist.

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Disease cornrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.

Is frtn anffVir fmm TToAarVa TWananai a J ;iä'n T or Indigestion .. lf you are Bilioua, Constipated, or h&ve Liver Complaiat If your Complexion ia hallow, or you Buffer Distresa after eating -1SEÄ. Ripans Tabules Rognlate the 77, I dDnne Nid

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