Indiana Tribüne, Volume 19, Number 310, Indianapolis, Marion County, 27 July 1896 — Page 1

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e ö o f VT TVO rtC A US A $ s i ii i u m m t V V iy iy vkyv 13 w Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Jndiana Montag, Jen 27. Juli' 1896. Jahrgang 10. Ui', 310

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Inland. Wetterbericht. Th'eilweise wolkig nnt lokalem Regen und kühler heute Abend. Dienstag schön, kühler im südlichen Theil des Staates. Gewitterstürme, in einzelnen Lokalitäten schwer, im nördlichen Theil des Staates heute Abend. Gestrige Temperatur : Mazimum 93 Grad, Minimum 77 Grad. Hochwasser in Monongah e l a. P itts b urg, 2 3nli. Die hestig?a Regengüsse haben im Monongahela Hochfluth erzeugt, und heute Morgen erreichte hier der Wasserstand die 20 Fuß. Marke. Die Strömung ist äußerst heftig und viele Barken und Boote find losgerissen und schwimmen den Ohio hinab. Den Schaden, der in letzter Nacht im Thale des Monon. gahela angerichtet wurde, schätzt man aus $1,000,000 Um die Mittagsstunde wurden 21 Fuß Wasselstand notirt und der Fluß steigt noch immer Der untere Theil von McKeesport steht bereits einen Fuß unter Wasser. Dravosberg ist überschwemmt und das Wasser reicht schon an das zweite Stockwerk vieler Häuser. Schleusen und Dämme sind überschwemmt. An vielen Stellen ist der heutige Wasserstand seit 25 Jahren nicht erreicht worden. Die Steigung beträgt sechs Zoll per Stunde, die Sesahrlinie für die Stadt ist 22 Zoll. Pittöburg, 25 3uli. Das Wasser des Monongahela erreichte tv'xder Erwarten nicht die Gefahrgrenze von 25 Fuß, sondern blieb aus 23 Fuß stehen; der höchste Punkt wurde um 6 Uhr erreicht. Ja hiesiger Gegend beschränkt sich der Schaden aus die Ueberschwemmung der Keller in den niedrigen Straßen in Allegheny Mehr Schaden ist in McKeesport entstanden, wo daS Wasser um 2 Uhr in daS LagerhauS der Fabrik der W. DeweS Wood Co. stieg und alle Departements am Ufer überschwemmte. Der Schaden wird auf 525,000 berechnet. Um 2 Uhr 30 mußten auch die Wasserwerke den Betrieb einstellen und von vielen Häufern stehen die unteren Stockwerke im Wasser. Die Gutgeld -Demokraten C h i c a g o, 26. 3uli. Das Srekutivcomite der Sound Money League hielt gestern eine Exekutivsitzung ab, um die Frage zu erwägen, wie der CampagnefondS für die soeben gegründete dritte Partei aufzubringen iS. Die Arbeiten zur Organisation des provisorischen National Comites schreiten rüstig fort. Während der nächsten 14 Tage wird in jedem Staate ein Mitglie gewählt werden, und am 7. August tritt daö Nationalcomite in Jndianapolis zusammen, um Zeit und Ort der Convention zu bestimmen und einen formellen Aufruf zur Betheiligung daran zu erlassen. Organisationen von Gutgeld-Demokraten werden in allen Staaten, vielleicht mit Ausnahme einiger westlichen, begründet werden. wo die Silberbewegung besonders stark ift.und für diese werden Comitemänver von dem Czecutivcomite ernannt wer den, welches gestern gebildet wurde Die Frage des OrtS zur Abhaltung der Convention ist besonder? wichtig. De troit, MinneapoliS, Chicago und In dinanapoliS find inS Auge gefaßt. Be züglich der Kandidaten weiß man noch wenig. Ans der Conferenz fand der Vorschlag, John G. CarliSle aufzustel len, vielseitigen Beifall. WaS Brvan u laa en bat. Lincoln, 2. Juli. Bryan hatte an Senator Zones telegraphirt, daß er die Nomination nicht annehmen werde, wenn nicht auch Sewall nominirt werde. 3n einem Interview bestä tigte heute Herr Bryan den Depeschen Wechsel mit Senator Zones und fuhr dann fort: Depeschen wurden von den Moraenblättern vublinrt und die Convention kannte somit meine Stel lung. Trotzdem hielt sie sür ange messen, mich zu nominiren. Ob ich annehme oder nicht, hängt ganz von den Bedingungen ab, welche daran ge knüpft werden. Mein vornehmste Wunsch ist, zu der sofortigen Herfiel lung der freien und unbeschränkten Prägung von Gold und Silber in dem derzeitigen gesetzlichen Verhältniß von

1 zu 1 ohne Warten auf die Zustim-'

mung oder die Mitwirkung einer an-! deren Nation durch die Ver. Staaten hinzuwirken. Die republikanische Platform erklärt, die Doppelwährung sollte wieder hergestellt werden, aber behauptet, wir, als ein Volk, seien nicht im Stande, Doppelwährung allein herzustellen, bis ausländische Nationen unS zu Hilfe kämen. Wir sind nicht in der Lage da? Gesetzgebungörecht unseres Volkes über jede Frage aufzugeben, und so lange, als daS Recht dazu bestritten wird, giebt eS keine Frage, welche dieser an Wichtigkeit gleichkäme. Ich weiß den in St. Louis bekundeten Wunsch alle Freisilberleute zu konsolidiren, zu schätzen, und bedauere, daß man nicht auch Herrn Sewall nominirt hat. ?r steht fest aus der Chicagoer Platsorm, und hat diel für die Sache gethan. Die populistische Platsorm ist in vielen Fragen sachlich identisch mit der Chicagoer. Sie geht aber über die Chicagoer Plalsorm hinaus und indossirt etliche politische Prinzipien. welche ich nicht billige. Alle, waS ich jetzt sagen kann, ist, daß mein fernere? Verhalten ganz davon abhäigt, welche Bedingungen an die Nomination geknüpft find. Ich werde nichts thun, waS den Erfolg der Doppelwährung gefährdet, noch werde ich irgendwie unbillig gegen Herrn Sewall handeln. Mord oder Selbstmord. San Francisco, 26. Juli. Die hiesigen Detectivs sind eifrigst mit der Aufklärung der Umstände des LebenöendeS des Millionärs Zameö B. Steton beschäftigt, welcher gestern angebich durch Selbstmord umgekommen ist Hauptzeugin in dem Fall ist eine Dame der Halbwelt, Fräulein Amy Head. welche zugegen war, als Stetson halb wahnsinnig durch genossenen Absynth angeblich den Selbstmord beging. Die Head war in den jungen Stetson veriebt, kam viel mit ihm zusammen und zeigte ihre Neigung so auffällig, daß darüber Streit entstand. Ob dieö mit dem tragischen Vorgange etwas zu hun hat, steht noch nicht fest, aber eS wird angedeutet, daß Selbstmord überHaupt nicht vorliegt. , Unser Konsul inBudapesth ,n i ch t g e n e h m". Washington, 26. Juli. Bis jetzt hat daö Staatsdepartement vom amerikanischen Konsul in Budapesth, Edward P. T.Hammond, welcher ausgefordert worden ist, zurückzutreten, keine Antwort erhalten. Die Beamten deS Staatsdepartements weigern fich, die gegen den Konsul erhobenen Beschuldigungen zu besprechen und begnügen fich mit der Angabe, daß sein Rücktritt gefordert worden sei, weil der Konsul der österreichischen Regierang nicht genehm sei. Freunde haben sich für Hammond verwandt, aber daS Departement erkennt daS Recht ausländischer Regierungen an, die Abberufung von Beamten zu verlangen, welche ihr nicht conveniren. Ausland. Allerlei auö Deutschland. B e , l i n, 26. Juli. Deö Kaiser? Plan, seinen Oheim, den Großherzog Friedrich Wilhelm Ludwig von Baden zur Würde eineS Königs anläßlich sei neö 70. Geburtstages am 9. September d. 3. zu erheben,. findet bei der Bevölkerung in Baden keine sehr enthusiastische Aufnahme, da sie fürchtet, daß mit der Erhöhung deS Ranges auch eine Steigerung der Civillifte und der Abgaben verbunden sein würde, besonderö, weil der Plan, Elsaß und Lothringen an daS Großherzogthum Baden anzuschließen, wie man allgemein annimmt, an dem Widerstande Bayern? vermuthlich scheitern wird. Wenige deutsche Blätter theilen den Enthusiasmus deS Kaisers hinsichtlich der Pariser Ausstellung im Jahre 1890. Die Hamburger Nachrichten" besprechen die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich und sagen: ES ist sicherer, Frankreich in Furcht vor Deutschland durch die Verstärkung der Armee und Bevölkerung zuhalten, als fich um Frankreichs Gunst durch Akte der Ritterlichkeit und Großmuth zu bewerben. Die Berliner Stadlfynode, welche unter dem Patronat der kaiserlichen Familie und besonder unter dem 'der Kaiserin yeht. hat einen Bericht

veröffentlicht, in welchem versichert

wird, daß in Berlin noch für 30 Kirchen ein dringendes Bedürfniß vorliegt. Der Behauptung gegenüber steht die Thatsache, drß die tListirenden Kirchen nie mehr als zu einem Drittel gefüllt sind, und außerdem zwei der schönsten Kirchengebäude in Berlin für Lagerzwecke, eines vom königlichen Theater, daö andere von einem Buchhändler benutzt werden. Die Synode verlangt einen Kredit von 15,000,000 Mark für den Bau der projektirten neuen Kirchen. Die Stadt Berlin hat sich geweigert, auch nur eine Mark dafür herzugeben. Letzte Woche wurde ein gewaltiger aus Kupfer gefertigter Behälter von 3 Meter Tiefe und 60 Meter Breite, welcher 20.000 Pfund Vulver enthält, von Militär-Zngenieuren an dem elsässer Bogen der neuen Rheinbrücke bei Kehl angebracht. Die frühere Brücke bei Kehl wurde durch Speengung beim Auöbruch deö Krieges mit Frankreich zerstört. DaS Gesetz gegen die unlautere Ge-schaftö-Konkurrenz hat die Folge gehabt, daß auS den Schaufenstern Berlins die bekannten Plakate verfchwunden find, in welchen Waarenverkäufe unter dem Kostenpreis, von beschädigten Artikeln etc. angekündigt wurden. welche, wenn unwahr, die Geschäftsleite? strafbar machen. Prinzessin Heinrich und ihre Schwester, die Prinzessin Ludwig von Battenberg, haben ein amüsantes Abenteuer in der Nähe von Hemelmark erlebt. Wahrend sie dem Dreschen von Rübsen mit einer Lokomobile zusahen, trat ein Arbeiter von hinten an sie heran und band sie mit einer Strohbände. Als die Prinzessinnen sich nach dem Grunde deS Verfahrens erkündigten, wurde ihnen mitgetheil, daß wenn irgend eine Person gebunden werde, ehe sie eS bemerke, sie dem Gebrauch nach ein Lösegeld zu zahlen! habe. Keine der Prinzessinnen hatte! Geld bei sich, aber sie übersandten nachträglich daS Lösegeld. . - Viel hat die Begegnung deS beutschen Reichskanzlers, Fürst Hohenlohe, mit dem Grasen Badeni. dem MinisterPräsidenten und Minister deS Innern im österreichischen Kabinet in Aussea von fich reden gemacht. Aber trotz der langen Spezialdepeschen welche die Zeitungen über d'e wichtigen Resultate dieser Begegnung brachten heißt eS halbamtlich, eS sei nichts von Bedeutung abgemacht worden. Die Legislatur derKapkolonie. Kapstadt, 26. Juli. DaS UnterHauS deS Parlaments der Kapkolonie hat einstimmig den Bericht seines ComiteS über den Zameson'schen Einbruch nach Transvaal bestätigt. Bekanntlich besagt dieser Bericht, daß Cecil RhodeS, damals Premier der Kapkolonie, um die Vorbereitungen zu dem Zuge wußte, und daß Alfred Beit Direktor der südafrikanischen Gesellschaft, Dr.Jameson und Dr. Rutherförd Harris die Radelöführer bei dem Unternehmen waren. Nicht festgestellt ist, daß RhodeS beabfichtigte, auch die Pitsani-Truppen in Tranövaal einrücken zu lassen, daß aber RhodeS kein Verbot gegen den Zug erließ, ist zweifellos, ebenso wie, daß die südafrikanische Gesellschaft mit Vorwissen der Office in London zu den Kosten beitrug. Der Bericht kam, wie erinnerlich, zu dem Schluß, daß die Aufführung deS Herrn RhodeS nicht mit den Pflichten seines AmteS in Ein klang stand. - Der internationaleSozia-listen-Congreß inLondon. London, 26. Juli. Große VorBereitungen waren für die heutige große Friedensdemonstration in Hyde Park unter den Auspizien deS Organi sationScomiteö für den internatianalen Sozialisten und Trade Union Congreß getroffen worden, welcher morgen in der St. Martins Halle eröffnet wird. Daö Comite hat seit März an den Arrangements gearbeitet und 20.000 Programme und 1000 Anschlagzettel vertheilt, eine Kapelle sür de Umzug engagirt und sorgsame Arrangement? mit der Arbeitöcommisfion und der Polizei getroffen. waS sie aber nicht vorbereiten konnten, war daS Wetter, welches heute sehr ungünstig war, denn strömender Regen machte die Demonstration thaisächlich zu einem FiaSko. Züge wurden in allen Theilen Londonö von den Sozialiften, TradeUnionisten und ihren Anhängern ge-

bildet und man marschirte nach Hyde Park, dem Volks - Forum Londons. Auch nach der Ankunft daselbst ließ der Regen nicht nach, sondern entwickelte

sich zu einer Art Sintstuth, welche fast die ganze Menge fernhielt, von der man gehofft hatte, daß sie den Rednern zu hören würde. Von der Carpenterö Union waren zwölf Platformen für die Redner errichtet, und für jede war vom Demonstration.'comite ein Vorsitzender ernannt. Auf jeder Platsorm hatten Reden in Deutsch, Französisch und Englisch von kontinentalen Delegaten gehalten werden sollen. Die in ausländischen Sprachen gehaltenen Reden wurden sogleich von der Platsorm auö übersetzt. Sehr kurze Ansprachen hielten aus diesen Platsormen Tom Mann, daö frühere sozialistische Parlamentömitglied, Ben Tillett, Bernard Shaw, der bekannte sozialistische Schriftsteller Edw ?rd Aveling von der allgemeinen Arbiter-Union, F. W. Wilson, Bebel und Liebknecht, die deutschen Reichstags - Abgeordneten, der öfterreichische Sozialist Dr. Victor Adler, Millerand, La Fargue, Juleö GueSde und Jean JaureS, die sozialistischen Mitglieder der französischen Kammer und Andere. Die Redner erklärten, die Massen deö Volkes wünschten keinen Krieg, der nur von den Gewalthabern und den Kapitalisten ausgehe. Bei Nennung der Namen deö Kaisers Wilhelm, Dr. Jameson und Cecil RhodeS wurde von den wenigen ZuHörern gezischt. Identische Resolutionen wurden an allen zwölf Platsormen zu Gunsten internationaler Schiedsgerichte, des achtstündigen Arbeitertages, deö allgemeinen Stimmrechtö und anderer von den Socialisten empfohlenen Maßregeln und gegen die Habsucht der Herrschen denprivilegirten Klasse angenommen, welche Kriege anzetteln, um den Weltmarkt in ihrem Interesse controlliren zu können. Ferner -wurde erklärt, die Sicherung deö Friedenö, die Abschaffung deö Kapitalisten- und Landbesitz-Shstemö sei unerläßlich. BiS jetzt find in London 718 Delegaten eingetroffen, um dem morgen zu eröffnenden Congreß beizuwohnen. Heute Abend fand ein Empfang statt, der sehr gut besucht war, und bei dem die Delegaten Gelegenheit hatten, einander kennen zu lernen. MH SchisfS-Nachrichten. Angekommen in: New Aork: New York" von Soutbamvton; Marsalla" von Hambürg; Olympia" von Genua. Liverpool: Campania" und Nomadic" von New Jork. Boston: Cephalonia" von LiderPool. Liverpool: Pennland" von Philadelphia. H a v r e : La Normandia" von New Aork. allerlei. O x f o r d, N. H., h a t von der Frau Ebenezer Humphrey ein interessantes historisches Document zum Geschenk erhalten. Dasselbe ist der un ter dcm 31. December 1671 vom KS nige James vollzogene Originalwarrant, durch welchen der Steuereinneh mer H. S. Gray zum Erheben der Steuern ermächtigt wurde. Der Zuckerkönig Clauö Spreckels, welcher dieser Tage von einerEuropareise zurückgekehrt ist, wird, seinen eigenen Mittheilungen zusolge, im Staate Californien den Bau von drei oder vier Fabriken zur Herstellung von Rübenzucker unverzüglich in Angriff nehmen lassen. Diese Fabriken sollen täglich 3000 Tonnen Nüüen consumiren d. h. pro Tag 450 Tonnen Zucker fabricuen. Die nöthigen Maschinen werden zum großen Theile aus Deutschland importirt werden. Der Telegraphist Wil. liam T. Harris aus Hammond, Ind., ist von seiner Geliebten Frl. Carrie West in Delphi, Ind.. für die Summe von $750 gekauft worden; als Verkäuserin fungirte Frau Harris. Vor Kurzem wurde der Mann nach Delphi versetzt und ließ in erstgenanntem Orte. Weib und Kinder zurück. In Delphi machte er die Bekanntschaft von Frl. Carrie West. die. mit irdischen Glücksgütern reich gesegnet, ihn in ihr Haus aufnahm. Als der Frau Harris dies zuOhren kam, beaustragte sie den Advocaten Knotts mit der Einleitung von Verkaufsverhandlungen Dem Frl. West kam die Offerte gelegen und bezahlte Z750, worauf Frau Harris schriftlich Verzicht qf den. Mann leistete.

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