Indiana Tribüne, Volume 19, Number 309, Indianapolis, Marion County, 26 July 1896 — Page 10

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Halloh, was macht Ihr da?" Natürlich hatten wir gute Gründe,

ihm die Wahrheit zu verhehlen. Deshalb antwortete Jnspector Ingleby kurz: Jyr, seht's doch dort an den Psäylen. Wir richten eine Telegraphenleltung ein." Bis wohin?" Bis Fort Bourke am Darling so!! sie geführt werden." .So wahr ick Iiack Druaaet bele. sprach der Langärtige grimmig, damit bin ich durchaus nicht einverstanden." Es war also der berüchtigte Buschräuberhauptmann mit seiner Bande, wov.m uns einige' Zeit zuvor der alte Schäfer erzählt hatte. .Weshalb nicht?" fragte der Jnspec. tor. .Ich will keinen Telegraphen in den Gegenden, wo ich mit meinen Leuten Geschäfte mache. Diese verwünschte Einrichtung, kann nur dazu dienen, die Polizei zu benachrichtigen von unserem jeweiligen Aufenthalt. Ich werde die Drähte zerhauen und die Pfahle umstürzen lassen." Vom Standpunkte eines Buschrauberhauptmanns aus war dies gewiß sehr richtig erwogen. Wir befanden uns in kritischer age. Erstens waren die Banditen zahlreicher und zweitens besser bewaffnet als wir, denn wir besaßen nur Revolver und unsere Hacken und Schaufeln. .Das Loch da habt Ihr überhaupt viel zu groß gemacht für so einen lumpigen Pfahl," bemerkte Drugget mlt Kennermiene. .Was geht's Euch an!" rief unwirsch Jimmy Yates. .Oho! Es aeht mich sehr viel an. wenn Ihr hier in meinem Wildnitzbereich allerlei überflüssige Dummheiten macht!" .Es sieht beinahe aus wie eine Goldgrübe, was die da ausaraben," meinte einer von semen Genossen. .Wahrhaftig. daS scheint mir auch fast so!" schrie Drugget. Hm. em Loch haben sie zuerst gegraben sur den Telegraphenpfahl, der dort liegt, und dabei sind sie dann auf Gold gestoßen. So wird's wohl fein!" .Wir halten uns nicht für verpflichtet, Euch irgend welche Auskunft zu geben," sagte Mr. Jngleby. .Wirklich nicht?" höhnte dec Nauberchef. Auch gut! Werde also mit meinen Getreuen hier gründlich Haussuchung halten. Darauf verstehen wir uns vortrefflich! Und was wir finden, das nehmen wir. Verstanden?" Der Jnspector zog entschlossen seinen Revolver hervor, alle Anderen folgten seinem Beispiele. Rührt unsere Personen und unser Eigenthum nicht an!" sprach Mr. Jngleby. Wir sind durchaus nicht gewillt, uns ausplündern zu lassen. Also geht Eurer Wege, Ihr selbst und die Anderen da!" Jack Drugget lachte häßlich und unheimlich. .Hoho!" rief er. Also Kamps? Sei's doch! Dann wird sich's ja geschwind zeigen, welche Partei die stärkere ist." - Schußbereit hob er die Buchse. Seme Genossen waren ebenso hurtig bei der Hand mit ihren Flinten. So standen die beiden Parteien emander drohend gegenüber. Jeden Au gendlick konnten die ersten Schüsse fallen. Wir waren entschieden im Nachtheile, auch was die Stellung anbetraf, da die Hälfte von unS zusam mengedrängt sich in der Grube befand Allerdings bot dieselbe uns dafür einige Deckung. Plokllch erscholl em donnerndes Hurrah, wie es australische Goldgräber zu schreien pflegen, wenn sie in em neues vermeintliches Eldorado emziehen. Wir schauten nach Osten. Da erschien in der Hügelschlucht ein großer Schwärm von Goldgräbern auj dem großen Lager, welches wir eme Woche zuvor verlassen hatten. Es waren ihrer weit über hundert. Zu Roß, zu Wagen, zu Fuß zogen sie jubelnd heran. Sogleich begriffen wir den Zusammenhang und erwiderten froh das Hurrah, in welches wir sonst wohl nicht so freudig eingestimmt haben würden. Es war doch gut, daß ich die Depesche gestern absandte," sagte Inspector Jngleby. Denn dadurch werden wir jetzt gerettet!" So' war's in der That. Jack Druggei schrie seinen Genossen zu: Verwünscht! Da kommen unS zu viele auf den Hals! Schnell fort! Hiev ist heute leider kem Geschäft zu ma chen!" Und die Buschräuber klommen m größter Eile den nördlichen Abhang hinan, wo sie gleich darauf im Gestrupp verschwanden. Etliche Wochen spater Haiti die Bande ein für sie verhängnißvolles Zusammentrefsen mit der berittenen Buschpolizei. Jack Drugget und mehrere Ande wurden gefangen genommen, der Rest versprenat. So wurde also zum Glück der Bandit daran der hindert, sein Gelüste, die Telegraphen leitung zu zerstören, zur Ausführung zu dringen. Bald war Grube an Grube in dev Hügelschlucht. Jeden Tag kamen Schaaren neuer Zuzügler an. E5 herrschte das regste Leben und Treiben dort, und viele gute Funde wurden ge macht. Es zeigte sich aber doch, daß unsere Gesellschaft gerade die allerbeste Stelle tnne hatte. In emigen Wochen gewann Jeder von unö ein ansehnliches Vermögen. Der Telegraphenbau konnte erst drei cm i. ri. tr ite ' zonale .loaier wieoer m znriss SL

nommen uno wener gesUyrt werden. Wir Drei aber waren nicht mehr dabei. Nach unserer Meinung hatten wir genug, um das Abenteurerleben aufzugeben. Ich verließ Australien füv immer und fuhr mit einem Dampfer nach Deutschland, um meine schöne Cousine Marie zu heirathen, die ich von jeher geliebt hatte. Mein treuer Freund Robert Hausmann, ein früherer Matrose, begleitete mich. Er wollte sich in seiner Vaterstadt Lübeck an der Rhederei betheiligen, was auch geschah. Jimmy Yates blieb in Australien. Ich weiß nicht, was aus in geworden ist. Noch heutigen Tages" aber bewahre ich der Nummer 6717. die für mich zur Glücksnummer geworden ist, das dankbarste Andenken. Schon unzählige Lotterieloose mit dieser Nummer habe ich gespielt, wenn auch ohne jeden Erfolg. Meine Dankbarkeit ist deshalb noch keineswegs erlahmt.

Nr. 100. Humoreske von Eisenderger. Sie war hübsch, Elvira, die reiche örbin. Einzig schön" nannte sie die hei rathsfähige Herrenwelt der kleinen Re sidenz im Hinblick auf die zu erwar tende Mitgift. Ein eigensinniges Ding," brummte der Vater, der Baron von Weiden. und er hatte Ursache. Wußte es doch Elvira durchzusetzen mit Trotzen und Bitten, daß er sie schon jetzt wieder aus der Pension, in der sie seit der Mutter Tode geweilt. zurücknahm, obgleich er deshalb seine Reisen in ferne Erdtheile ausgeben und sem Haus der Festlichkeit öffnen mußte. Denn, sagte er sich, ein junges Meid chen von 17 Jahren will Unterhaltung haben und eS ist am besten, der kleine Eigensinn findet bald einen Mann, der mir alle Erziehungssorgen abnimmt. Elvira kam seinen Wünschen weit entgegen. Toll stürzte sie sich in den Strudel des Vergnügens, das sie in der strengen Pension nur aus Romanen kennen gelernt und das sich ihr min in schönster Wirklichkeit bot. Sie wollte Abenteuer erleben und Ritter erwählen, ihr Herz dürstete nach Liebe. Hatte doch ihre intimste Freundin, die kleine Dora, bereits einen Bräuti gam. Nun, die hatte es dem Lieute nant v. Orten leicht gemacht: Sehen, lieben und verloben! Das war durchaus nicht nach Elbira's Geschmack, trotzdem hielten die Beiden treue Freundschaft. Nur konnte Dora die Freundin nicht begreifen, daß sie immer von Liebe schwärmte und doch keinen der ihr huldigenden Herren ermuthigte. Vielleicht gefiel ihr Keiner oder der lange Graf Podolski hatte ihr'S angethan, der fesche Premier mit den schwarzen, feurigen Augen und dem kecken, schwarzen Schnurrbärtchen. Ja, Elvira liebte diese schwarzen Schnurrbärtchen und feurigen Augen. Im stillen Heiligthum ihres Bou. doirs. unbemerkt von aller Welt, schwärmte sie davon, die Liebesbedürftige. An der weichen Sammetbürste hatte sie schon unzäblige Male probirt, wie doch ein Kuß von solchen Männer lippen schmecken müsse. Warum aber blieb nun gerade er ihr so fern? Seinen Pferden, seinen Hunden galt sein Leben, auf der Rennbahn war seine Welt, und auf dem Kaserncnhose. beim lustigen Jagen und Attackiren. DaS glatte Parkett des Salons behagte ihm wenig, deshalb mied er das gast lichc Haus des BaronS von Weiden, obgleich er sonst ein gar lustiger Käme rad war. Nur täglich einmal ritt er vorbei an der stattlichen Villa aus seinem Leib vserde. einem herrlichen Schimmel. Gar eisna suchte dann sein Auge die Gestalt Elviras, und trafen sich beider Blicke, so empfand Jedes ein feligeS Glück. Der Gras hatte ich gesangen, er wußte selbst nicht wie und ohne daß er Gegenliebe vermuthete. War ihm doch Elvira alS ein kleiner Kobold geschildert worden, und wußten doch die Kameraden von erhaltenen Körben genügend zu erzählen. Des halb mied Podolski jeden Annähe rungSversuch. So war bemabe em Jahr mS Land gegangen und Elvira schwärmte noch immer vergeblich für ihren Ritter, den. schwarzen Lieutenant aus dem SchlM mel. Sie wurde von Tag zu Tag launi scher. Nun errieth Dora das Geheimniß der Freundin. Doch diese bestritt in trotzigem Eigensinn entschieden ihre Neigung sür den Grafen und acceptirte lachend den Vorschlag der neckischen Dora, von nun an Schimmel zu zählen und den Reiter des 100. Schimmels zu ihrem Ritter zu erheben. So gabs doch wieder etwas Roman tische zu erleben und die Wahrschein lichkeit bot sich, daß Podolski dieser Rit ter sein werde. Nie hatte- Elvira einen anderen Schimmel am Parkthor vorüberkommen sehen, als den semen. DoraS Bräutigam stand mlt Po dolski bei demselben Regiment und er. fuhr durch seine Braut in süßer Plau verstünde daS Geheimniß von ElviraS romantischer Liebe. Er kannte aber auch PodolskiS Neigung und unterließ nicht, dem Freunde die nöthigen An? Deutungen zu machen. Vorsichtig entwaif Podolski seinen. Schlachtplan. Er konnte ja unauffällig auch zwei mal täglich an der Weibischen Aillg voruderreuen. Und wozu hatte e.r denn einen Stallmeister? Auch dieser konnte einen Schimmel reiten und sei nen Wea am Varktkor der Villa vor

deinehmen, doch Vorsicht, daß kein an derer dazwischen kommt ! Klopfenden Herzens stand Elvira andern Tags am Fenster ihreS Voudoirs. Sie dachte an das Gespräch mit der Freundin. Da bog ein Schimmel um die Ecke. Sie erbleichte. Das ist kein gutes Omen, flüsterte es in ihr, ein Stall. meister. Ich bin am Ende doch recht eigensinnig gewesen! Vielleicht war's ein Frevel? Könnte ich nicht mein Wort zurücknehmen? Tiefe Gedanken gingen ihr im Au genblick durch den Kopf. Doch nein," sagte sie gleich daraus uud stampfte mit lm Füßchen, des; die zierlichen Nippes rechts und Vini non xitn Stellaaen fiele" ,:"s dabei bleibts! Der 100. Schimmel entscheidet!" Es war ja auch erst Nr. 1. beru-

higte sie sich weiter, was dieser dumme Mensch auch gerade zetzt hier vorbei reiten mun? Nun. so übel ist er Zwar nicht: schwarz zrSchnurrbart, schwarze 'Augen ! Er bleibt aber doch em Stallmeister! Huh! Elvira lachte ausgelassen. Ein Stallmeister! Nackmittaas fafc sie im Vabillon nahe dem Parkthor. Trab, trab schlugs an ihr Ohr. Em Schimmel Nr. 2. Wieder dieser Stallmeister! Was dieser Mensch nur will? Ich werve iyn fragen lassen, murmelte iU vira erzürnt. Gleich aber sagte sie sich auch, dak es ia eiaentlick iedem unbenommen bleibt, sich auf der Strae zu tummeln, wo es ihm beliebt. Trab, trab: Nr. 3. Er wars. dev schwarze Lieutenant! Und erst Nr. 3! Ktx grüßte, sie dankte, und lange schaute sie ihm nach. Erst Nr. 3! Podolski hatte gut gerechnet: 33 mal 3 gleich 99. gibts am 34. Tage den 100. Da ist Elviras Geburtstag. Er wunte es von seinem freunde. dem Osten und dessen Braut kannte Die Gewohnheit ihrer Freundin. Der Taa wurde hoch gefeiert im Weiden'fchen Hause. Elvira zählte unentweat Sckimmel. Schon Nr. 99 und moraen Geburtstag! Ihr Herz klopfte! Uiodolski wunte Bescke d: Nackm ttag 3 Uhr Beginn der Festivität. Bis dahin blieb Elvira in ihrem Boudoir und das Uebrige würde Dora schon einzurichten wissen. Er warf sich m Gala und balb 3 Uhr sprengte er auf reichgesatteltem ?cyimmel vaym, leicht erregt, liebselig. Elvira und Dora standen w! zufällig am Fenster des Boudoirs. Dora hatte es so eingerichtet. Da bog em Reiter m die Straße em. EM Sckimmel! Dora erlckrak - es war nicht Podolski. Wer ist der Fremde? fragte sie sich. Elvira stand wie erstarrt! kein Wort fiel. Langsam trabte der Schimmel näher. Sein Reiter war in ü-ivu. Noch 10 Schritte war er vom Parklyor entfernt. Nr. 100. Die beiden Mädchen fakten tick krampfhaft. Doch horch! Im Galopp sprengte Podolski daher auf seinem Schimmel. Auch er hatte den vorde. ren Reiter bemerkt. Zum Teufel! ftft's der Satan selbst, der mir einen Streich svielen will?" entfubr es seinen Livven. und er drückte seinem Pferde die Sporen in die Weichen. Dahm floa's und um Vkerdelänae war er eher am Parkthor vorüber als der Unbekannte. Dora athmete auf. und ElviraS Starrheit hatte freudiaer Erreauna Platz gegeben. Sie wußte nicht, was sie that, rig die Rose von ihrem Busen und warf sie Podolski zu. Nr. 100! Der aber parirte sein Pferd gerade unter dem Fenster der Gelieb- , . . len, smg die Rose aus und drückte sie an seine Lippen. Premierlieutenant Graf Vodolski." meldete der Diener. lasse bitten." erwiderte Baron von Weiden, und gern empfing er den ihm wohlbekannten und wegm seines lauteren t2.yarallers Geschätzten, obgleich er sich nicht klar war. was den Grafen gerade heuto in sein Haus führte, das er so lange gemieden. Er erfuhr es bald. Freimüthig hielt Podolski um Elviras Hand an und als Ehrenmann gab er dem Vatev auch die Erklärung, warum er wagte, diesen Schritt zu thun. Der Baron war einverstanden. thm gefiel das kecke Stückchen und er kannte sein Töchterlein. Elvira aber war glücklich am 18. Geburtstaae als dieVraut des sckwar-. zen Lieutenants auf dem Sckimmel vll. 100. . De säch'sche Lorelty. Nee, bärnle. das iS' sie gemeene. Daß ich so bomad'g heit' bin M'r Will nämlich so eene Kleene - Von dunnemals nich auS'n Smn. Te Sonne diucht schdlll m de Flutyen S'war abends um neine vorbe,. Un feirig in rosigen Gluthen ; Ergliehet de Bastei. Een Mädchen schdand hoch uff d'r Briae. Kottschdramback! War die aber scheen! Ich sag sie's, m Oogenvllae Da war's um mer Herze geschah'. Een Liedchen ließ laut se erdeenen, -Hercheeses. war daS eene Bracht! DaS büdde. so meckde m'r meenen De Baddi nich besser gemacht. M'r suhr'n grad de Aelwe da nunde?; Ich auckde egal m de veeh, Und seifze um bog mich hmundLr, Uff eemal, da lag i.ch m Phee. i Zwar backden se mich bei d Bene Un zogen mlch wleder m'n Kahn. . Doch, härnse. das war sie gemeene! i Das bat die Bastei gedhan s. .

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Zur Geschichte des Achtswndenarbetts. tages. Der Erste, bei dem wir diesen an geblich modernen Gedanken finden, ist kein Geringerer als König Philipp II. von Spanien, der gemiß kein Socialdemokrat war. In den Verhaltungs befehlen, die er an den Vicekönig von Indien richtete, kann man Folgendes lesen (Gesetz VI. Cap. 14): Alle bei Festungsbauten und in Fabriken beschäftigten Arbeiter sollen täglich acht Stunden arbeiten, vier am Morgen und vier am Nachmittag. Die Stun den sollen von den Ingenieuren aus die zuträglichste Tageszeit verlegt werden, um die Arbeiter vor Sonnenbrand zu schütz, und ihnen zu ermög lichen, aus die Erhaltung ihrer Ge sundheit zu achten, ohne dabei ihre Pflichten zu vernachlässigen.- Die. Vorschrift ist datirt vom 20. Decemher 1593. Fehlt Such Lebenskraft in irgend ei. nnn Tbeil eures SnstemS. ofc ist tun N. vensyftem zerrüttet durch unweis, Lebensart ooer regen eiQe rsacye Xljetit mir eure Fehler mU und ich will euch gerne schniben wa mir am Reiften half, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch ftei das Rectt eines einfach HauSmittelS, da mich rettete. Verschiebt nicht auf Morgen, waS ihr heute tbun sollt. Sckreiit unter eitoliifc ein Briefmarke für RückAntort an Thomas As ff A 01 1 on mj m . om l

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kihm nbuns ist daS einzige Blatt in Sndiana, we! M hie Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Ylutokatte vertritt. M Organ des WolöeS und nicht einer Partei oder Parteiiniereffen kämpft sie unentwegt fii Keiheitu.RechS uf allen Gebieten deß Lebens. Die rbeit de, volles ist die Schöpseri alles Wohlstandes und darum birken wir sär solche soziale Neforneen, Kelche die Arbeit zur freube, bringende Luft, statt ,r Niederdruckende Last mache. Jeder fortschrittlich Sestnnte, sollte es als NioraUsche Psiicht empsinde, Leser der 2ndiaa Triiüue zu sei Das uicf V !ge &,uu(:vi Vlati , r hhttt eine Fülle umnltenbe LeseSofies. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagSblatts Se, beider zusammen II Gt$., per Woche oder ZS ?tö. per Monat. Durch die yosi versandt, kostet das Tageblatt YJ, das Sonntagsblatt V2 per Jahr, beide zusammen 00 irt Vorausbezahlung. FmMMchim aller Art werde rasch und billig aus geführt. ClnttlMtaztzü, Qstttsngs, ConQÜtiotztn, . ricöcacstof OtföäUWatttni ' OrsSSpse, Zirkulars, Vrogra? n. s. w. sür Seschäftsltute und verri vnd geschackvoll ansgeflhrt. kWÄ