Indiana Tribüne, Volume 19, Number 309, Indianapolis, Marion County, 26 July 1896 — Page 1
H ö i to fYs r-6 4VT rfr M fvf l5 L v y ly W o i yy W v 4 't&r Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana Sonntag, öen 26. Juli 1896. Jahrgauff 19No 309
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Jahrliches Pic-Nic des hhh Mm U&taL Vereins IM White Nwer Park, Ecke 22. Str. und White Rioer, am Donnerstag, den 30. Juli W6. zettahn und gut bedeckter ?anz-Ld,a auf dem Ptatzt. Ulan nehme die Nord Indianapolis Straßenbahn, azen bis Armsnong Aoenu. Schiller Loge No 40 , K.of H. Di Vendigung unseres verstorbenen Bruder, Jacob Stckklson, findet Montag Nachmittag 2 Nhr, vom ZrauerhauS, No. 12 Elm Sttaße. au! statt. Alle Brüder sind hierzu ingelade. Geo. L. Grabner. Tiktatstr. Tkritz Seiffenbach, Recorder. Elcctioin Motice. h hwi hsM ImiiL Notice is hereby given that an election of onetrustee, forthe terrn of two years will take place on Saturday, August 15t h 1896, at Columbia Hall, southeast corner of Delaware and McCarty streets, at 8 o'clock P.M. Ben. Rettich, Pres. F. Weiffenbach, Sec'y. George Herrmann SsichenbeftatteV, Office : 26 Süd Delswarestr. .. Ställe: 120, 122. 124, 126, 12k Ost Pearljk Televöon II. Offen Taa und Nacht ArHMichlen. Die Populisten. St. Louiö,2ö.Zuli. DiePopulisten - Convention ist nun auch zu Ende. Nachdem den ganzen Tag über NominationS Reden gehalten und Bryan, Norton und Corey vorgefchlagen 'worden waren, wurde bei der ersten Abstimmung, welche am Abend stattfand, Bryan nominirt. Unter den vielen Rednern, die im Laufe deö TageS sprachen, befand sich auch grau Minerva Roberts von Colorado. Sie hielt eine vortreffliche Rede, die erste Nominationörede, welche je von einer Frau in einer Nationalversammlung gehalten wurde, und sie fand außerordeutlichen Beifall. Furchtbarer Wolkenbruch in Colorado. Denver, Col., 25. 2uli. Ein Wolkenbruch ging gestern Abend kurz nach 6 Uhr in Golden, 6 Meilen nördlich von hier, nieder und überschwemmte den Platz. Die Brücke über den Clear Creek an der Vierten Straße wurde weggerissen. Zur Zeit befanden sich 8 oder 10 Personen auf derselben, und man glaubt, daß sie alle umgekommen sind. An der anderen Seite deö Creek wohnende Personen wurden fortgerissen und sind wahrscheinlich ertrunken. ES wird jetzt nach den Leichen gesucht. Eine Anzahl von Wohnhäusern wurde ganz weggeschwemmt, und heute Abend steht da Waffer noch mehrere Fuß hoch in den Straßen. Die Stadt ist in Dunkelheit gehüllt und die Nach forschungen finden unter großen Schwierigkeiten statt. Um halb 11 Uhr AbendS ist es unmöglich zu sagen, vaS der Verlust an Leben und Eigenthum ist. Ein gerade von Golden hier eingetrossener Mann sagt, eS wS ren 20 Menschen umgekommen. BiS jedt konnten nur die Leichen von Herrn und Frau A. A. Johnson gesunden werden. Selbstmord. S 0 u t h A m b e r, N. 3., 25. 3uli. A. C.Mfford. der Kassirer der Ame rican Bank of Commerce inNev Jork, beging heute Morgen im nahen Walde Selbstmord. Der Revolver, dessen er sich bediente, lag neben der Leiche. Der
Selbstmörder lebte seit einiger Zeit mit
seiner Familie hier. Er hatte Spuren von Geisteskrankheit gezeigt und man glaubt, daß er sich in einem Anfalle von Wahnsinn erschoß. Seine Bücher sollen in bester Ordnung sein. Die Golddepositen. New Jork, 25. Juli. DteBeamten deö Unterschatzamteö find den ganzen Tag mit der Entgegennahme von Golddepositen, welche die New Forker Banken gegen GreenbackS austauschen, höchst beschäftigt gewesen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß der Goldbetrag, den die Banken in New Jork und in anderen Finanz-Centren dem Schatzamt zuzuwenden gedenken. die Höhe von $25,000,000 erreichen wird. Telegraphische Meldungen, die in Wall Street eingetroffen sind, lassen erkennen, daß das Beispiel der New Jorker Banken in Chicago, Boston, Philadelphia und anderen großen Städten Nachahmung gesunden hat. BiS jetzt sind 515,755.000 Gold deponirt worden, wodurch die Goldreserve auf 102,564.523 gebracht worden ist. Ulf Ein schöner Fund. New Jork, 25. Juli. Wittwe und Kinder von W. N. Newberger, der ein EngroS Buttergeschäft in Balimore betrieb, und im Jahre 1883 starb, sollen in Besitz von Bergwerkseigenthum in der Nähe von Gunnison, Col., im Werthe von 5500,000 gekommen sein. Vor wenigen Wochen durchstöberte eineS der Kinder einen alten Koffer und soll eine Uebertragungöurkunde von W. N. Rose von Gunnison County, Colorado, an W. R. Newberger über 13 Pläje im Peersburg Spring Creek Minendiftrikt gefunden haben. Nachforschungen solen ergeben haben, daß das Land eine der besten Goldminen deS Distrikts enthält. Ho ch f lu th in Kentucky. L 0 u i S v i l l e, Ky., 25. Juli. Die schweren Regengüsse haben starken Verlust an Menschenleben und großen Schaden an Eigenthum im östlichen Kentucky verursacht. 3n Nepton errank ein farbiger Knabe und bei TahorSville kam Frau James Peyton um Leben. DaS Wasser drang in hr HauS und ihr Gatte brachte die Kinder in Sicherheit. Als er zurückkehrte, um die Frau zu holen, konnte er nicht mehr in die Thüre kommen Er hob die Frau aus dem Fenster und wollte sie wegtragen, als er von Treibholz getroffen wurde und den Halt derlor, so daß er sie fahren lassen mußte. Er faßte sie wieder und beide wurden etwa eine Meile weit stromabwärts getrieben, als Peyton bemerkte, dah die grau todt war. Um sich selbst retten zu können, mußte er sich von der Leiche befreien. Er wurde von Leuten am Ufer gerettet. n WaldbrSnde in BritiscbColumbia. Vancouver, B. C., 25. Juli. Entlang den Geleisen der Northern Bahn, zwischen Watcomb und Goshen, sind viele Farmgebäude, Fenzen und Bahngeleise durch Buschfeuer zerstört worden. 2n Vancouver brachen zwei Feuer auS in Folge von umherfliegenden Funken; ein HauS und ein Dampfer wurden zerstört. AuSsatzin Lithauen. Königsberg, 25. Juli. Zn letzter Zeit ist in Preußisch. Lithauen die furchtbare Krankheit deS Aussatzes ausgetreten, so daß die Regierung sich gezwungen gesehen hat, energische Maßnahmen gegen die Verbreitung der Seuche zu treffen. Zu diesem Be huse wird in der Nähe von Memel ein Hospital für Aussätzige errichtet. StadtvaterundSchwindler. Mainz. 25. Juli. Der bisherige Mainzer Stadtverordnete und Direk tor der hiesigen Gemäldegallerie, Fi scher, hat beide Aemter niedergelegt. ES kam heraus, daß er Gemälde deS bekannten MalerS Adolph Schreyer hatte copiren und die Signatur Schreyers, um die Copie als Originale auszugeben, nachahmen lassen.
Cholera in London. London, 25. Juli. Ein Arzt hat
berichtet, daß in Walworth Road, Süd London, eine Erkrankung an der Cholera vorgekommen ist. Die Behörden untersuchen den Fall. AuS Cu b a. Havana, 25. 3uli. Zu Ehren des Geburtstages der Königin-Regen-tin wurde 180 politische Gefangene in Havana, 70 in Santa Clara und 33 in Guanajay in Freiheit gesetzt. Am Mittwoch kamen 25 Todesfälle in Folge des gelben Fiebers im Militärhofpital in Guanajay vor. Der Anwalt Alfonse, der alS Gefangener im Morro-Castell gehalten wurde, ist entlassen worden. Die Snsurgenten.Chefö Mazimo Gomey und Calixto Garcia, marschiren, wie gemeldet wird, in einer Richtung, die aus die Absicht hinweist, Palma Soriano bei Santiago de Cuba anzugreisen. 3 einem Gefechte an der Grenze von Havana und Pinar del Rio,.verloren die Insurgenten 21 Todte und 5 Verwundete. Zwei spanische Offiziere wurden verwundet, und 6 Soldaten geödtet. Die Propaganda in Polen. B erlin, 25. 3uli. Die Hossnungen, welche die preußische Regierung bei der Wiederbesetzung deS erzbischöflichen Stuhles in Posen an die Persönlichkeit deS neuen ErzbischosS Dr. von StablewSki geknüpft hatte, dah er den Einfluß, welchen' er bei dem nationalen Polenthum besitzt, nicht zu einer Ermuthigung der anti-deutschen Propaganda benutzen würde, haben sich durchaus nicht erfüllt und Kaiser Wilhelm soll über die Haltung Stabewöki'S, die dieser trotz deS großen Entgegenkommens, dessen sich die Regierung und der Kaiser persönlich in den lehien Jahren den Polen gegenüber befleißigt haben, höchst verstimmt ein. Wie verlautet, hat der Kaiser dem Erzbischöf persönlich seinen Wunsch zu erkennen gegeben, ihn Anfangs August in Audienz zu empfangen Die nationale Presse beschuldigt den Posener Erzbischöf, seinen Eid, den er in die Hände deö Kaisers geleistet, zu brechen, indem er die maßlose, gegen daS Deutschthum gerichtete revolutionäre Propaganda deS ihm unterstehenden polnischen KleruS duldet. 3n Thorn, Westphalen, hat sich eine LandeSverrath-Affaire abgespielt, deren Einzelheiten noch nicht bekannt geworden sind. Nur soviel verlautet, daß sich mehrere Beamte der politischen Abtheilung der kiesigen Polizei nach Thorn begeben haben und daß dort eine Reihe Verhaftungen vorgenommen worden sind. Unter den wegen angeblichen LandeSverrathS verhafteten Personen befinden sich die Schachtmeifter Farin, Shaetaker und Albrecht. AuS München kommt die unbestimmt gehaltene Nachricht, daß der Verweser deS Königreichs Bayern", Prinz Luitpold, der Stellung müde sei. Diese Meldung ist zumal ihrer unbestimmten Haltung der Sauren Gur-ken-Zeit und der grasfirenden Gerüchte über alle mögliche Amtömüdigkeit halber dreifach mit Vorsicht aufzunehmen. m ni m cr gute ilslllj mit dem Stempel. (Berliner Ecrichtsscenc.) Äorsih.endci: Sit erben doch em offenes Geständniß ablegen, wie Siß es vor der Polizei gethan haben? Angeklagte, der des Betruges heschuldigte Colporteur Paus Simoniz Nee, ick nehme mein srüheret Wort zu rück, indem et mir mit Jewalt abje nöthigt worden is. Vors.: Ach. Unsinn, wer wird Sie zwingen. Den Commissar wird Sie zur Wahrheit ermahnt haben, wie es seme Pflicht ist. Angekl.: 'Ne olle, tüchtig Ermahnung, wenn sie Eenen so rrnt det fünf zippelige Daschenduch uchts un links um die Ohren schlagen. Det jeht bei die Pollezei manchmal eigenmächtig zu. det jloben Sie man. Herr Jerichtshof. Erst kommt der Wachtmeester, der Eenen durch Knufje und Püffe freundlich zuredet, un wenn man denn so halbweje vorbereitet is, denn kommt man vor den Herrn Commissar. Pors.: WaS Wte denn he? Beamte
davon, Sie zu einem Geständnitz zu
überreden? Angekl.:'Nu. von wejen die Schnelligkeit bei seine diensthabenden Obliejenheiten. Wat der war, bei dem ick vorkam, da war et schon Nachmittags um halber viere, als er mir in't Jebct nahm, un er hatte Eile von wejen wat Warmet in'n Leib. Nu meente er denn, ick sollte man injestehen, sonst würde er miv instechen lassen von wejen Verdunkelung des Thatbestandes mit 'ne besondere Befürchtung, indem er scheene Zeit haben müßte, wenn er sich misst Vajabunden eenen halben Dag rumquälen sollte. Na, der Wachtmeesteo hatte mir schon mürbe jemacht, det ick denke: Na, Du thust denMann den Jefallen, Du nimmst die Sache ja nich uf Deinen Eid." Un da habe ick denn den Schwindel unterschrieben, den er ufjesetzt hatte. Vors.: Nun, Sie werden ja sehen, welche Folgen diese Art der Vertheidigung für Sie haben wird. Wir wollen denn auf die Sache eingehen. Es ist ja ein rajfinirker Gaunerstreich, dessen Sie sich schuldig gemacht haben. Sie handeln wohl mit Druckschriften und zumeist in der Nähe von Bahnhösen? Angekl.: Jawohl, mit Fahrpläne un Ansichten von die Jewerbeausstellung un wat et nu jerade Neiet jibt. Ick war schon immer ttn tüchtiger Redner, un drückte mir mit 'ne jewisse Iewandtheit aus. Vors.: Ja, daö Hort man. Sie sind wohl am 1. Juni mit einem Manne vor dem Stettiner Bahnhof zusammengetroffen, der soeben von Stargard zugereist war? Angekl.: Ja, so'n pommerschev Kaschube war et, wo Vors.: Wenn Sie noch einmal dergleichen ungehörige Ausdrücke gebrauchen, lasse ich Sie sofort einsperren. Wie wurden Sie mit dem Manne bekannt? Angekl.: Ick bot ihm Postkarten mit Ansichten an, un als er die nich wollte, sagte ick ihm, er sollte die Schnauze halten. Vors.: WaS ist denn das wieder für eine Unfläthigkeit? . Angekl.: Herr Jerichtshof. nee, det is wohl een Irrthum. Et jibt een Widblatt. wat Die Schnauzt hecht, UN wenn man detEenen anbietet, denn sagt man natierlich: Halten Sie die Schnauze!" Vors.; Sehr witzig und geschmackvoll. Sie sollen sich dann mit dem Manne bekannt gemacht und ihn nach mehreren Kneipen der dortigenGegend verschleppt haben. Angekl.: Verschleppt nich. Ick war mit ihm in't Jespräch jekommen, in dem wir ieber die Bodenverhältnisse bei Stargard sprachen; er war mehr für Kartoffelbau. ick für die höhere Rübencultur, so det ev bald merkte, det ick ooch in diesem Fache einjeweiht war. Er erzählte mir, det er den Dag zuvor abjejangen un nu nach Berlin jekommen wäre, um die Ausstellung zu besehen. Det wir dabei een Paar Locale besucht haben, is richtig. Vors.: Wer hat die Zeche bezahlt, er oder Sie? Aegekl.: Herr Präsident, ev war mein Jast, so ville Pli habe ick ooch, det ick den denn nich berappen lasse. Vors.: Alö er etwas angetrunken war, sollen Sie ihn um zwanzig Mark beschwindelt haben. Angekl.: Bitte sehr, er hat sie mir freiwillig als Honorar für mewe Bemühungen in seine Stellung suchende Anjelejenheit mit'n schriftliche Jutachten jejeben. Vors.: Gott bewahre, ist das ein Unsinns Haben Sie ihm nicht zwanzig Mark abgefordert unter dem Vorge hen, dab Sie ihm eine Stellung verschaffen könnten? Angekl.: Det kam so. Als wir Jeder so'n Paar Lippentrtller jeschmet teri hatten, meente er, det wäre doch scheen in Berlin, un ob er wohl hier eene Stellung bekommen könnte. Ja, sage ick, mit die Landwirthschast is hier nich ville los, un wat die Kartoffel- un Rübencultur anbelangt, so wird die nur in die Marchthallen un Kellev betrieben. Aber, sage ick, det jibt hier mancherleiStellunaen in Berlin, er könnte bei die Pfervebahn anjestellt werden, meinetwejen als Thierarzt, wenn er det jelernt hätte, er könnte als Maschinist bei die Elektricitäts - Jesellschaft mit'n höhet Jehalt intreten, wenn er die Fähigkeit dazu hatte, er könnte eenen sehr scheenenPopen als Jnspcctor bei die AutomatenJesellschaft kriejen. wenn er 100 Mark Caution stellen könnte, eene juteHandschrift schreiben un eene proppre Faust schlagen dhäte. denn det jäbe in Berlin riedige Bollen, welche uf Bedrug mit Hosenknöppe un sowat ausjingen un die er dann festmachen müßte. Jnspector? meente er, det wäre sowat für ihn, un wat dazu jehörte. det hätte er allens un wenn et sollte nöthig sind, denn würde er sich sojar verheirathen. Ja, sage ick, wenn det so is. im die Jesellschaft braucht jeradZ Eeeneo, un tx virdm anienymQfn. Mn Zö Ibr
Glück jemachs. Un ick wollte mich'fllr ihn bemühen, wenn er sich mit'n Zwanzigmarkstück daran betheilijen wollte. Vors.: Sie haben sich ja sehr diplomatisch ausgedrückt. Nur weiter. Anaekl.: T(d bolte nebenbei eenen reinen Bojen Papier un ließ ihn eene chnstprooe machen. Vors.: Wir haben die Abschrift hier, von der Hand des Geprellten (liest): Guter Ratb ist tbeuer. Arbeit ist deS Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis. Ver Schem trügt." Und darunter: Schriftprobe des Gustav Mirow aus Klein - Zarpen bei Stargard." Haben Sie ihm das dictirt? Angekl.: Jawohl. Vors.: Sie haben ja ordentlich eine humoristische Ader. Sie ließen sich dann 20 Mark für Ihren guten Rath- und noch eine Mark für einen Stempel geben? Mann, welche Unverschämtheit! Angekl.: Ick habe det Jesuch uf die andere Seite jeschrieben un denn abieschickt. Vors.: Wer Ihnen das glaubt! Das Urtheil lautet auf drei Monate Gefängniß. Der Angeklagte läßt nach berühmtem Muster" noch folgendes Schlußwort vom Stapel: Der Zahn der Zeit, der schon so viele Thränen getrocknet hat. wird auch daS Meer der Ewigkeit über dies Ereigniß wachsen lassen." 'S Wunnerkind. Das isch in aller Welt bekannt. Daß alle erschte Kinner Sin' Wunnerkinner, un' daß 's erscht Die Mutter kummt dehinner. Die ganz' Familie cummedirt E' so e' kleener Krischer! Ball will er Thee, ball will er Milch, E' Schlutzerball e frischer. Ziegt nor der Borsch sei' Maulchi krumm, Isch 's ganze HauS im Fiewer, Die Mutter flennt un' frogt sich mud: Was isch, was fehlt Der, Liewer?" Ja, was dem fehlt, das kann des Kind Halt noch nit deutlich mache; Es schtreckt nor als sei' Züngel 'rauS Un' müht sich, for zu lache. Do duht die Mutter uber'm Kopp Die Händ' zusammeschlage: Ach Gott, was des e' Kind isch nee Das kann, weeß Gott, schun lache!" ! Un' wann erscht 's erschte Zähncht kummt, Do müssen Vase, G'schweihe, Sick halb zu Tod verwunnre, sunscht War 's nimmi zu verzeihe. Un' 's letscht, wann 's emol Vattersägt. Wann 's laafe kann zwee Elle Do muß die ganz' Gevatterschaft Stracks uf de Kopp sich stelle. Noch später zeigt manch' Wunner sich. Wann 's lese lernt und schreibe 3is daß es in der Schul' dann hecht: Dumm es muß sitze bleibe! De r Dachdecker Oscar Sommer in Leipzig hat seine vw ihm getrennt lebende Gattin ermordet. Der Mord wurde an der Arbeitsstelle de? Frau in dem Vorort Schönefeld verübt. wo Sommer sich eingesunden hatte, um erneute Annaherungsver suche an seine von ihm wegen fortgesetzter Mißhandlung getrennt lebende Ehefrau zu machen. Nach kurzem Wortwechsel jagte Sommer seiner Frau zwei Kugeln m den Kops, d den sofortigen Tod der Unglücklichen herbeiführten. Der Mörder wurde verhaftet. Mit welcher Eifersucht die Samoaner ihre Rangunterschiede schützen.bewies ein kürzlich vorgekommener Fall. Bei einem Sivasiva (Tanz mit Gesang) erschienen zwei im Range ebenbürtige Häuptlinge im üblichen Kriegsschmucke. Zu diesem gehört ii; erster Linie eine hohe, schwere. mit Spiegeln und Kämmen verzierte Perrücke, die an das eigene Haar geknüpft wird und äußerst lästig sein muß; dieserKopfschmuck war bei einem Häuptling um eine Kleinigkeit höher vls bei dem anderen, was nach samoanischer Meinung einen höheren Rang bedeutet. Bei dem hierdurch veranlaßten Streite sind sieben Personen, darunter auch die zwei Häuptlinge, um? gekommen. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood' Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh tzsdrch, daß sie daß Blut reinigt. Ho.od'Ä Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Vagen. 25.
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