Indiana Tribüne, Volume 19, Number 308, Indianapolis, Marion County, 25 July 1896 — Page 2

cr?uv siT.n

iuvmuu vivuuv Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tZzlich Tribüne kostet durch den Träger 2 ttent per oche, die SonntagS..Tribüne'S Cent per Woche. Leide usame 15 Cent der 5 Gent! per IRinat. Per Post außerhalb de, ?t,dt ugeschickt t oraukbe.ehlunz f pe, 'atzr. orfutt 18 Vüd Manama Gtratze. Indianapolis, Ind., 25. Juli 1896. Briefe aus Deutschland. Von Wilhelm Kaufmann. Dresden, 7. JuN. Vom 1. Januar 1900 an wird in ganzen deutschen Reiche e i n bürgerliches Recht herrschen, in München und in Memel, in Köln und in Breslau, in 5ciel und in Stroßburg werden von jenem Tage an die Gerichte nach einem gemeinsamen Codex Recht sprechen. Das ist. in der That eine Großthat und man wird dieselbe nirgends besser beurtheilen und verstehen lernen, als in dem angeblich fortschrNtlichstm Lande der Welt, in den Ver. Staaten, wo fünfundvierzig verschiedene Gesetzgebungsmühlen Jahr aus Jahr ein klappern und zu dem sog. Gewöhnheitsrecht, dem aus England überkommenen und auf unzähligen, oft einander völlig widersprechenden Entscheidungen beruhenden Cornmon I.aw, eine Unzahl von neuen, oft der bloßen Laune oder einem Tagesbedürfniß entstammenden Bestimmungen schaffen. Nirgends wäre ein einheitliches bürgerliches Recht nothwendiger als in den Ver. Staaten, nirgends würde die Bevölkerung sich einem solchen einheitlichen Recht besser und leichter anpassen, als in der großten aller Republiken, und nirgends würde eine solche Schöpfung aus allgemeinen politischen Gründen lebhafter begrüßt werden müssen,denn nichts würde mehr dazu beitragen, das amerikanische Volk von der Gewaltherrschast der Politisirenden Lawyers zu erlösen (wenn die ewige Flickerei und Pfuscherei in den bürgerlichen Gesetzen aufhörte, so würden die schlimmsten Streber in den Legislaturen kalt gestellt) aber dies so wünschenswerthe Geschenk hat die Glücksgöttin, welche sonst ihre Gaben drüben so verschwenderisch ausstreute, den Ver. Staaten versagt, wie es scheint auf immer. Denn wenn selbst die schwachen Bestrebungen auf dem immev wichtigen Gebiete des Eherechts eine Einigung zwischen den Legislaturen einer größeren Anzahl Staaten zu erzielen, Erfolg haben sollte, wie lange würde es wohl dauern, bis die Pfuscher und Flicker in Albany und in Harrisburg, in Columbus und in Indianapolis, in Springfield, Jefferson City usw. usw. wieder an die Arbeit gehen und das mit Mühe und Noth und unter dielen Compromissen zusammengeleimte System wieder auf den Kops stellen würden? So lange nicht einmal der Congreß, welcher das ganze Volk der Ver. Staaten vertritt, in der ihm überlassenen Sphäre ein einheitliches Recht schaffen kann man denke nur an die jetzt seit 20 Jahren betriebene Agitation für ein Bankerottgesetz wird man eine Einigung der verschiedenen Legislaturen über auch nur die allerwichtigsten bürgerlichen Rechtsfragen zu den Unmöglichkeiten rechnen müssen und bei dem alten oberfaulen System, das den strebbeflissenen Lawyer zum Herrn des Landes macht, verbleiben müssen. Es ist gar keine Frage, daß die deutsche Regierung das neue Gesetzbuch imReichstage durchgedrückt, durch Aufbietung ihres ganzen Einflusses auf die Parteien die rasche Annahme bewerkstelligt hat. Nothwendig war für die Regierung zuv Annahme des Gesetzbuches die Gewinnung der Centrumspartei. Es ist wohl sicher, daß dieser Partei Zugeständnisse gemacht worden sind, namentlich auf dem Gebiete des Eherechts, jedoch sind diese Concessionen längst nicht so weitgehend, als sie wohl ausgefallen wären, wenn Windhorst noch am Leben geWesen Ware. Jedenfalls gelang es noch, in der Schlußabstimmung einige Forderungen der eztrem-katholischen Partei niederzustimmen, so z. B. die Forderung, daß die Ehescheidung auch bei dem unheilbaren Wahnsinn der einen Partei zu verweigern ist eine furchtbare Grausamkeit angesichts der Thatsache, daß gegenwärtig rund 12.000 ver'heirathete Männer und Frauen sich als unheilbar wahnsinnig in Deutschlands Irrenhäusern befinden. Auch noch andere Abschwächungm auf diesem Gebiete sind trotz des Widerspruches der sonst Ausschlag gebenden Centrumspartei erzielt worden. Wie gesagt, der Entwurf des bürgerlichen Gesetzbuches wurde im Reichstage bei der Schlußberathung in einer einzigen Woche durchgedrückt. Die berufenen Vertreter des deutschen Volkes haben also keine Gelegenheit gehabt, sich eingehend über das so wichtige Gesetz zu äußern, jedoch ist wohl hervorzuheben, daß jede Partei in den lanzdauernden ComMission sberathungen " vertreten war und dort alle Einwendungen, Amendirnngen und Verbesserungen geltend machen konnte. Gegen das Gesetz als Ganzes haben nur die Antisemiten und die Socialdemokraten gestimmt, aber aus der ganzen Haltung dev socialdemokratischen.' Presse diesem Gesetze gegenüber kann man ersehen, daß selbst diese Partei der principiell Un- ' chledenen mit dem Resultat nicht unzufrieden ist. Natürlich, gerade die beidcnXvon der Socialdemokratie ernannteckVertrete? in denCommissionsbesathugzn haben dem Gesetze sehr wesentliche' arbeiterfreundliche Bestim mungeninzugefügt und manchem reaktionäre Paragraphen die Spitze genommen So ist das Züchtigungsrecht ausser Gesindeordnung verschwunden'und daß die Ehefrau verjenise, vaZ durch eigene Arbeit

verdient, als Separateigenihum besitzen soll, ist ebenfalls eine Folge de? socialdemokratischen Mitarbeit in de, Commission. Ferner hat diese Partei Antheil an der wesentlich verbessertcn Rechtsstellung der unehelichen Kinder und deren Mütter. Ferner haben die Socialdemokraten es durchgesetzt, daß das Ehemllndigkeitsalter für beide Gestechter von 25 auf 21 Iah reducirt worden ist. Das Ganze des bürgerlichen Gesetzbuches ist. kurz zu bezeichnen, eine Zusammenfassung der vielen jetzt im deutschen Reiche bestehenden Rechte mit in vielen Theilen entschieden fortschrittlichen und den Anschauung der Neuzeit entsprechender Tendenz. Natürlich wird es einem Frauenrechtler am Ende des 19. Jahrhunderts leicht sein, aus den Tausenden von Paragraphen dieses neuen Gesetzbuches zu beweisen, daß die Frau nach wie vor Sklavin des Mannes- bleibt. Jedoch wäre sie das auch gewesen und geblieben, und wahrscheinlich noch in viel schlimmerem Maße, wenn der Reichstag das bürgerliche Gesetzbuch verworfen haben würde. Es ist unmöglich, es allen Menschen recht zu machen, und es ist undenkbar, daß die vom reaktionären Geiste beseelten deutschen Bundesregierungen einemReichstag. der sich in der Mehrheit aus reaktionären Parteien zusammensetzt. neues, für das ganze Reich bestimmtes bürgerliches Gesetzbuch vorlagen, das den Ideen der fortschrittlichen Geister unserer Zeit entspricht. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, das Kind wird seinen Eltern stets nahe stehen, und wenn die Eltern reaktionäre preußische Junker, verbissene bayerische Clerikale und leisetreterische deutsche Nationalliberale sind, so wird man auch in- dem Kinde diese Regungen wahrnehmen können. Aber bei der Taufe dieses Kindes ist doch mancher Tropfen demokratischen Oels und liberalen, fortschrittlichen Wassers mit zur Anwendung gekommen, und die Hauptsache ist. daß das K in d überhaupt vorhanden ist, daß es lebt und daß es sich entwickeln kann. Jetzt endlich hat man in Deutschland eine einheitlicheGrundlage des bürgerlichen Rechts, es ist noch manches darin, was sich überlebt hat und zu den neuzeitlichen Anschauungen nicht paßt, aber das läßt sich noch später ändern. So lange in Deutschland neunundneunzig verschiedene Rechte Jahrhunderte lang neben einander bestanden, ließ sich nirgends ein haltbarer Flicken aufsetzen; wo es doch versucht wurde, da deckte er nur eine ganz kleine Blöße, nur ein Vaterländchen, aber kein Vaterland. Jetzt jedoch läßt sich ändern und verbessern, denn es ist endlich ein einheitliches Recht für ein Volk von 52 Millionen geschaffen, und wenn eine Aenderung und eine Verbesserung gevlant'wird, dann muß sie gleich das ganze Volk treffen und nicht blos ein Bischen davon. Seit zweiundzwanzig Jahren haben gelehrte Juristen und aus Laien und Juristen zusammengesetzte Commissionen des Reichstages an diesem Gesetzbuche gearbeitet. Es wird Jahre dauern, bis sich die deutschen Richter mit dem neuen Codex vertraut machen. Unter diesen Umständen war eine gründliche Berathung jedes einzelnen Paragraphen Seitens des Reichstages unmöglich, denn dieReichstagsmitglieder hätten das so umfangreiche Werk erst ganz gründlich studiren müssen, ehe sie in der Lage gewesen wären, ihren Witz daran zu üben. Unter diesen Umständen und Angesichts der Thatsache, daß die Commissionsmitglieder aller Parteien, also Diejenigen, welche die Sache gründlich kannten, damit einverstanden waren, läßt es sich wohl entschuldigen, daß der Reichstag schließlich nur noch Ja zu sagen hatte. Wie es bisher mit dem bürgerlichen Rechte in Deutschland beschaffen war, erklärt sich schon aus der Thatsache. daß die preußische Regierung in den neuen Provinzen Preußens das preußische Landrecht nicht einzuführen wagte. So hatte man also nicht einmal in ganz Preußen ein .einheitliches Recht, sondern in der Rheinprovinz den französischen Code Civil", in Hannover, Hessen Nassau, Schleswig - Holstein das vor der Annexion dort bestehende Recht. In einigen Theilen Schleswigs gilt noch dänisches Recht, in der Nheinpfalz wieder der Code Civil", während in den meisten übrigen Theilen des süddeutschen KLnigreiches das gemeine Recht gilt. Im Königreich Sachsen gilt das sächsische Landrecht, in Baden das badische etc. Ganz kleine Districte. Theile eines Duodezstaates, oder auch des preußischen Staates hatten ihr Recht für sich, so z. B. hatte die hannoversche Landschast Aurich das preußische Landrecht, weil sie früher einmal preußisch gewesen war. Ueberhaupt läßt sich sagen, daß das in den verschiedensten Theilen Deutschlands geltende Recht die UmWandlungen nicht mitgemacht hat, welche die Landschaften durchmachten. Das geltende Recht blieb, wie es vor hundert und mehr Jahren war, einerlei ob de? Landesherr Katzenellenbogenscher Graf (es besteht wirklich noch ein besonderes Katzenellenbogen'sches Recht) oder preußischer oder bayerischer König war. Es sind Fälle vorgekommen, wo nur ein einziger alter Jurist das an einem bestimmten Orte geltende Recht kannte. Mit diestm Stück Mittelalter gründlich aufgeräumt zu haben, ist allerdings ein anerkennenswerthes Verdienst. ; 5 5 Es ist gar nicht zu sagen, welcher Aufwand während der letzten Wochen mit dem chinesischen ViceKönig Li Hang Chang getrieben worden ist. Man hat dem bezopften Herrn königliche Ehren erwiesen, hat ihn Wochenlang fetirt, hat ihn von Stadt zu Stadt wie ein Wunderthier geschleppt und hat dabei nicht einmal den guten Geschmack bewiesen, zu verbergen, daß man mit der Wurst nach der Speckseite warf. Denn kurz vor seiner Abreise nach Holland hat der chinesische Bismarck" erklärt, daß er gar nicht die Vollmacht zu irgend welchen Aufträ-

gen an v:e deutschen Industriellen habe. Na, diese Enttäuschung unter den Herren Schlotbaronen! Man hatte schon fest darauf gerechnet, daß Material für Hunderte von Meilen chinesischer Eisenbahnen in Deutschland bestellt werden und daß zum Mindesten Vit von den Japanern zerstörte chinesische Flotte auf deutschen Wersten neu erbaut werden würde. Und nun wird gar nichts bestellt, als höchstens ein paar preußische Lieutenants zum Einexercieren der chinesischen Truppen, ein Artikel, an welchem absolut gar nichts zu verdienen ist. m Es ist eine colossale Blamage! Des berühmten- Fritz Friedmanns dummer Vetter Hermann Friedmann kommt auf 6 Jahre in's Zuchthaus. Er hat Betrügereien im Betrage von zehn Millionen Mark verübt. Bei der Gerichtsverhandlung stellte sich heraus, daß der Verurtheilte auch von den einfachsten Geschäfts - Transaciionen kaum eine blasse Ahnung hat, daß er keine Bücher zu führen versteht und überhaupt ein selten dummer Patron ist' , Und dieser Dumme fand noch Dümmere in Masse, welche ihm ihr Geld zu den wahnsinnigsten Speculationen anvertrauten, ja er glänzte eine Zeit lang als einer der bedeutendsten unter den Berliner Börsianern. Und das alles, weil er denselben Namen führte, wie sein Vetter Fritz, und weil dieser Vetter ih.a die Karten zusammenfteckte. Wäre diese Geschichte in New Aork oder Chicago passirt, so hätte hier alle Welt geschrieen, natürlich kann so was ja nur bei den abgefeimten, schwindelhaften Fankees vorkommen. Uebrigens, Fritz Fdmann, der seine Ehre" wieder hat, befindet sich wohlgemuth in Paris, faßt sich dort täglich sechsmal interviewen, vergleicht sich kühn mit Heinrich Heine und erklärt, daß demnächst sein Scand'albuch über den Berliner Hof und die Kotze - Schrader - Affaire doch herauskommen wird. Seitdem, er in Berlin freigesprochen wurde, skht es bei den Franzosen, welche ihn bekanntlich ausgeliefert haben, bombenfest, daß Fritze ein Opfer politischer Intriguen, ein Märtyrer seiner Ueberzeugungen geworden ist. Aus Haß gegen die Prussiens werden die Franzosen .das Gemisch von Klatsch, Lüge und HalbWahrheit mit wahrem Gusto entgegennehmen, welches ihnen der ' gewandte Fritz darzubieten hat. Daß sich .dieser Friedmann bald in den schlimmsten Hetzer verwandeln und den glücklich beseitigten Lügenbold Jules Samt Cere, alias Rosenberg, vollständig ersetzen wird, unterliegt kaum einem Zweifel.

Die Debatte über den Duellunfug will ebenso wenig zur Ruhe kommen, als die Pistolen der Herren Duellanten. Es verstreicht kaum eine Woche, in welcher nicht wenigstens ein blutiqer Zweikampf in irgend einem Theile Deutschlands stattsindet, fast immer mit tödtlichem Ausgange Seitens der einen Partei. Ein preußischer General hat jetzt ein Buch erscheinen lassen, in welchem das Duell vertheidigt wird. Es sind die alten, tausendmal beantwarteten und widerlegten Gründe, die abermals breitgetreten werden. Im Uebrigen sollen vom preußischen Kriegsministerium neue und strenge Vorschriften für die Ehrengerichte erlassen werden, deren Tendenz dahin gebt, das Duell unter den Officieren soviel als nur irgend möglich zu un terdrllcken und es nur in ganz äußergewöhnlichen Fällen eintreten zu lassen. Nun. das wäre ja immerhin ein Fortschritt. Ueber das neueste Duell in Mun chen wird Folgendes gemeldet: Zu dem tödtlich verlaufenen Pistolenduell in München zwischen dem Reservelieutenant im 3. bayerischen FeldartillerieRegiment Max Jrlbeck und dem Studirenden der technischen Hochschule zu München Max Rosenblum aus Hambürg werden noch folgende Evnzelheiten bekannt: Die Ursache zu dem Zweikämpfe war ein Rencontre gewesen, das zwischen den Beiden im Volksgarten zu Nymphenburg stattgefunden hat und lei welchem es zu thätlichen Beleidigungen kam, welche Rosenblum, der als Raufbold bekannt war und nicht weniger als dreizehn Duelle schon hinter sich hatte, provocirte. Nachdem das einberufene Ehrengericht den Spruch gefällt hatte, daß eine scharfe Forderung gerechtfertigt erscheine, erfolgte die Forderung, welche auf dreimaligen Kugelwechsel bei fünfzehn Schritt Distanz lautete. Schon beim ersten Schuß, der von den Duellanten j tem)o abgegeben wurde, traf die Kugel des Reservelieutenants Jrlbeck den Studenten Rosenblum in , die Brust, durchbohrte die Lunge und gelangte il. Rücken wieder zum Vorschein, so daß der Tod auf. der Stelle eintrat., ' Zur OeobaHtung erVonneF Qflttflerntft. Als daS astronomischs Haupterekg niß des Jahres kann die totale Sonnenfinsterniß, welche am 8. und 9.Au gust stattfindet, aber nur für einen kleinen Theil der Grfc sichtbar sein wird, angesehen werden. Der Gürtel, in welchem das interessante Phänomen zu sehen sein wird, wird sich über den nördlichen Theil von Norwegen und Finnland erstrecken und in südöstlicher Richtung durch Sibirien verlaufen, worauf er die japanesische Insel Fesso und einen Theil der Sandwich-Jnseln kreuzen wird. Die Verfinsterung wird nirgends mehr als drei Minuten bauern, auf Iesso nur zwei und dreivievtel Minuten, in Norwegen sogar nur eine und dreiviertel Minuten. In Europa werden, die Umstände für eine wissenschastliche Beobachtung der Sonnenfinsterniß nicht sehr gllnftig seiv. aber da die Nordwestküste von Norwegen sich in d Nahe der regelmäßigen Touristen-Route, befindet, so wird ohne Zweifel eine-große Anzahlvon Reisenden die Gelegenheit

zur eovacytung des Schauspiels benutzen. Am 1. Juli ist schon ein großer Dampfer zu einer Tour nach Badsö aufgebrochen. Die Beobachtung der Sonnenfinsterniß wird der Zweck der Reise sein iyib gleich darauf wird die Rückkehr nach London angetreten werden. Während der Fahrt wird Sir Robert Ball Vorträge über das Ereigniß halten. Es heißt, daß der Kronprinz von Schweden eine Expedition nach Lappland geplant hat. Von dem 4,800 Fuß über dem Meeresspiegel emporragenden Berge Juobmötesjakkö, nahe dem berühmten - , Wasserfall Stora Sjcfallet, wird man die beste Gelegenheit zur Beobachtung des Naturereignisses haben. Von New York ist am 2. Juni eine Expedition von Astronomen und Touristen nach Bodö, einer kleinen Stadt südlich von den Lofodden, aufgebrochen. Dieser Ort befindet sich ungefähr in der Mitte des Gürtels, und ein mäßig hoher Hügel in der unmittelbaren Nähe des Ortes wird einen vorzüglichen Punkt für die Beobachtung abgeben. Von der Lick'fchen Sternwarte aus wird eine Expedition nach Japan geschickt werden. . Professor Schäberle wird eine . Anzahl photographischer Aufnahmen mit verschiedenen Teleskopen herstellen, von denen das größte 40 Fuß lang ist. H. Burkhalter von

der Chabot-Sternwarte m Ödland hat ein Teleskop von 2? Fuß Länge für denselben Zweck zu seiner Versügung. Dr. G. E. Shuey und Louis G. Masten werden die Expedition als Assistenten auf eigene Kosten begleiten. Professor H. Terco. der Director der , i . ... i i ry- . i . slernwarie in .ono. oai ver rveoition ein Mitglied seines Stabes zur Verfügung gestellt. . Schon am 4. April hat die Amhevst Eclipse Expedition" unter der Führung von David P. Todd die Reise von New Ion nach Japan angetreten. Außer dem Genannten - und seiner Gattm nehmen Captam Arthur Cur tis James und Frau von New Vork, Chef-Jngenieur John Pemberton von der Ver. Staaten Marme, der Meteo roloa und Photograph Professor Wil liam Gerrish.von Harvard, der Me chamker.E. A. Thompson von Am herst. Dr. Vanderpoel Adriance und Arthur W.Francis an derselben Theil. Professor Tod hat schon seit zwei Jahren Vorbereitungen fuv die Expedition . getroffen, deren Kosten fast ganz von Arthur C. James bestritten werden. Auf Nesso wird die Sonnenfinsterniß ungefähr um 3 Uhr Nachmittags am 9. .August sichtbar sein. Um den Erfola der Expedition nach Möglich keit zu sichern, wird Professor Todd außer der Hauptstation noch Zwer vtt benstationen in möglichst großer Ent fernuna von einander haben. Diese beiden werden, nur photographischt Telescope haben, aber sie werden ai Supplemente der Hauptstation von Werth sein. Die letztere wird mit wemastens zehn Teleskopen, zehn Kam mern, drei Spectroscopen und zwei Polariscopen ausgerüstet sein. Die Linsen der Kammern variiren im Durchmesser zwischen einem und fünf Zoll, und d:e Aufnahmen werden di rect von der Sonne gemacht werden, Jedes Telescop wird seinen eigenen photographischen Apparat haben, da die Beobachtungen durch das Auge sich meistens, als unzuverlässig erwiesen haben.Professor Todd hat die Vorarbeiten mit der größten Sorgfalt betrieben. Er hat sich seit Jahren vorzugsweise für die Beobachtung von totalen Son nenfinsternissen .und ihren Begleiter scheinungen interessirt. Im Jahre 1889 führte er die von der Ver. Staaten Regierung ausgerüstete wissen schaftliche Expedition nach Westafrika zur Beobachtung der totalen Sonnen finsterniß am 22. December. Es war eine große-Anzahl von Instrumenten aufgestellt worden, aber während der jytaleu Finsterniß war der Himmel bewölkt und es konnten nur einige Auf nahmen der partiellen Vevfinsterung gemacht werden. Es ist anzunehmen, daß die mit groß,? Umsicht vorbereiteten Beobachtungen der Wissenschaft neueö und schätzbares Material liefern werden, wenn dieselben nicht durch be wölkten Himmel vereitelt werden. ' V o x ! 0) t g. Vater (im GD, hause zum Sohne, einem Studenten): Laß einmal vom Wirthe diesen 50 Marlschein wechseln. Sohn: Papa. wechsle ihn lieber selbst, denn mir giebt er zu wenig zurück.' --Kindlich. Frischen (in einem Zaubertheater, als der Professor der Magie ein Taschentuch in einen Kana, rienvogel verwandelt hat): Nicht wahr, Papa, man kann sich jetzt auch an dem Vogel die Nase putzen? . r. e r Protz. Herr Bankier sind nie in Verlegenheit zu bringen! ,N'ein, ausgenommen natürlich, ich sollte . 'mal Kleingeld herausgeben. 'Fortschritt. Jst Ihr Be. mahl 'noch immer so zerstreut, Frau Professor? . Läßt er noch immer seinen Schirm, stehen?"' . O nein, er . bringt jetzt wenigstens' einen , fremden mit heim!"! - v Selbsterkenntniß. Erster Hilfsarbeiter: Na, hat Sie der Ma gistratjnun fest angestellt? Zweiter Hilfsarbeiter: . Nein, mich nicht, aber dafür ist. so ein anderer Ochse angestellt worden. - Mißtrauisch. Richter: Nehmen Sie doch Ihren Strafantrag zurück.' Der Beklagte hat Sie ja fü, einen ehrlichen Menschen erklärt. Klä. ger: Glauben Sie, daß eS ihm Erng damit ist? Prinzenerziehung. Hof. meiste? (zu seinem Zögling, der höchg zerstreut ist und fortwährend die ver kehrtesten Antworten gibt): Wolle Hoheit nicht auch hie und da Ihren durchlauchtigsten Verstand durchleuch. ten lassend" Onlangt Nuchg'z Jeft Hadansa Cigarb."

Oom Inlanv,.

Die Detectives der guten Stadt Louisville im Whiskeystaate p.cntucky scheinen veritable Schlafnützen zu sein. Dort schlich sich neu lich ein Spikbube in die DetectivesOffice und escamotirte den neuen Hut .des Detectives Harding. während der ' m mt i. ww veamte tiDt in ver ijntce war. ' Die Wein Großhändle, Ealiforniens haben die Preise ihrer sämmtlichen Weine um 2j Cents pro Gallone erhöht. Diese Preiserhöhung bezieht sich sowohl auf herbe, wie auf süße Weine. Da der gesammte Weinvorrath auf etwa 10,000.000 Gallonen geschätzt wird, bedeutet die Preiserhöhung für Diejenigen, welche denselben aus Lager haben, einen Gewinn von Z250.000. Gewöhnlicher Claret, der vor der Gründung der California Wine Association im Großhandel für 1i; Cents pro Gallone verkauft wurde, später 25 Cents brachte, wird jetzt für 27 Cents verkauft. Capt. I o a ch i m s e n von Oakland, Cal., wird in den nächsten Taaen mit dem Schooner Moonllght eine Expedition nach den Gewässern an der Westküste von Mexico antreten, um eine dort angeblich belegene Insel, auf der sich ungeheure Guanolager vefinden sollen, aufzusuchen. Vor Iahren bereits machte ein alter Seemann Mittheilunaen über die Lage der Insel, doch wurde erst vor nnem Jahre ein Versuch, dieselbe aufzufinden, ge macht. Damals wurde die Moonlight ausgerüstet und in Dienst ge stellt. 'dock nach einer resultatlos ver laufenen Kreuzfahrt kehrte sie nach Oakland Creek zurück und wurde dort festgelegt. Das nächste Fahrzeug, welche diese Insel aufzusuchen bestimmt wurde, war der Schooner Vine", und nach dessen mißlungener Fahrt entschied man sich abermals zu einer weiteren Expedition. Letztere wird Capitän Joachimsen jetzt mit dem Schooner Moonlight" unterney men. Auf einem Felde von Oyster Bay aus Long Island wurde neulich von einem Herrn Vlumb ein heftiger Kampf, zwischen einem Kater und emer vier Fuß langen Schlange. beooachtet. ; Zuerst wurde die Ausmerk samkeit des ManneS durch die sonderbaren Sprünge des Katers erregt. Als er hinzutrat, bemerkte er eine große Schlange, die wüthende Versuche machte, die Katze zu beißen. Herr Plumb beobachtete den Kampf und war bereit, der Katze zu Huse zu kom men, doch war das unnöthig, denn der Kater war, der Scdlanae weit Äberle gen. Er ging stets in einem Kreise um die Schlange herum und. sprang jedes Mal wie der Blitz davon, wenn die Schlange nach ihm ausholte. Den Rücken kehrte der Kater jedoch niemals der Schlange zu. Der Kampf. dauerte eine -volle halbe Stunde, und die Schlange sah wohl ein, daß sie Nichts ausrichten konnte, und machte einen Fluchtversuch. In diesem Augenblick stürzte der Kater auf sie .los, packte sie am Halse und durchbrn ihn das Ruck grat. Mit den Krallen riß er den Leib der Schlange auf. Es gewinnt den Anschein, daß in der nächsten Zukunft eineRohrpostverbmdung zwischen New Nork und Brooklyn hergestellt werden wird. Sowohl die Postbehörden beider Städte als auch Präsident Howell und Chefingenieur Martin von der Brückenaesellschast haben bereits einen dahingehenden Plan gutgeheißen, und es bleibt nunmehr nur noch die Zu stimmuna der Brücken-Trustees in ih rer nächsten Sitzung abzuwarten. Die Postbehörden, wollen, wenn sie das Wegerecht über die Brücke erlangen können, einen Contract für vier Jahre abschließen. Die Postbeförderung über die Brücke wird dann anstatt 27 nur 2 bis 3 Minuten dauern und in den achtzölligen Röhren werden 123, 000 PoststUcke in der Stunde, oder in beiden Richtungen 246.000 befördert werden können. Die betr. Compagnie erbietet sich gleich einer anderen, die sich bereits früher um den Contract beworben, für die beiden ersten Jahre $4000; und die beiden anderen Jahre $3000 zu zahlen. Die Anlage, die $100,000 kosten lvird, wird, mit dem Drahtnetzwerk der Brücke durchaus nicht m Conflict kommen. Capt. Scott von dem amerikanischen Robbenfahrer Louisa D." ist in dem japanischen Hafen Hakodate tn arge Schwulitäten gerathen und wird demnächst ingokohama processirt werden, weil er einen Japaner über den Hausen geschossen hat. Capt. Scott hat über die Affäre Folgendes mitgetheilt: Ich begab mich nach Eintreffen der Louis D in Hakodate an s Land und besuchte am Abend eine Kneipe. . Während ich mich in derselben befand, wurden meine Taschen um eine Anzahl Silberdollars erleichtert, und ich wandte mich an den Eigenthümer des Locals. in der Hoffnung, feine Hilfe behufs Verhaftung der Taschendiebe zu erhalten. Es befand sich eine große Anzahl Japanesen in derKneipe. die. sich erregt mit einander unterhieltenl - Ich merkte, daß sie Streit beginnen wollten, und bahnte mir daher einen Ausweg auö dem Raume. Als ich die Straße erreichte, rief mir Jemand zu:. '.Man will Sie ermorden." Ich wandte mich um und sah drei Kulis mit gezogenen Messern auf mich zueilen.'. ;Nwt zog ich sofort meinen Revolver und feuerte drei Schüsse in die Luft, um meine Angreifer zur Flucht zu veranlassen. Noch während ich feuerte, verwundete mich einer der Japanesen am Handgelenk, und durch die dadurch verursachte Senkung meines Arme traf eine Kugel meines Revolvers einen der Strolche in die Seite. Der Bursche stürzte sofort zusammen. Im Begriff, mich inSicherheit zu bringen, schlug ein japanesischer Polizist mich mit seinem Knüppel auf den Kopf, daß ich gesinnungslos zusammeybrach, und als ich wieder zu mir kam, ?befand ich mich' im Gefängniß.Scott'S Familie ist w San Francisco ansässig.

Ov NuStsnrs.

JnKasanistein CongreZ zuv Bekämpfung der Diphtherie abge halten worden. Während der letztei fünf Jahre sind in zwölf östlich Gouvernements an 200,000 Erkran kungen und 75.000 Todesfälle n Diphtherie erfolgt. Es wurde bc schlossen.Schutzimpfungen mit Seru möglichst vorzunehmen und in dez Städten Hospitäler zu errichten sowie für das platte Land besondere ärzt liche Hilfe einzurichten. JnSzillSomogy wurde der Gastwirth Adler, dessen Frau und zwei Kinder bestialisch ermordet und eines Betrages von 15 Gulden beraubt. Der Mörder ist in der Person eines Müllergehilfen eruirt. Die That geschah aus Rache, weil Adler eine Schuld vvn 5 Gulden forderte. Der Barbier Danket in Sangerhausen war dieser Tage auf seinem Acker beschäftigt, als ihm plötzlich mit voller Wucht ein Körper auf den Rücken fiel. Es war ein Hase, oben in der Luft kreiste eine mächtige Gabelweihe, die ihre Beute jedenfalls nicht mehr hatte halten können. D:r Hase gab nur noch geringe Lebenszeichen von sich. Wie jetzt bekannt wird, ist es 'bei dm iVbicn H'.ttrickuunge:: in London nich: so ganz ordnungsmäßig rerlaufen officicü mitgetheilt wp.den ist. Eine l.esi'mmte Frniel in !".m Gebet es fungirenom chri. gilt Km t Execution leitenden Sl ' riffs a!Z Zeichen, vaß d'.e crreretun bctl'det sind. N!'N werden ,drei Delinquenten, Fowler, Milsom und Seaman, hingerichtet und in dem Moment, wo der Geistliche die betrefsende Formel aussprach, waren wohl Fowler und Seaman zur Execution bereit, nicht aber auch Milsom, dessen Beine einer der Assistenten desHenkers eben band. Der Letztere übersah dies, hob auf das Zeichen des Sheriffs den Hebel, dev die Fallthür öffnet, und Wilkinson, der Assistent, fuhr mit Milsom zusammen in die Tiefe. Um sich selbst vor dem Tode zu retten.hielt er sich an den Beinen des Delinquenten fest und kam dadurch allerdings mit dem furchtbaren Schreck davon. Um so schlimmer eraina es Milsom. dem sich bei dieser Gelegenheit die Schlinge verschob, indem der Knoten anstatt nach vorn mehr nach dem Nacken zu liegen kam und dadurch den agenblicklichen Tod Milsoms verhinderte. Während die beiden anderen Delinquenten im Tode einen friedlichen Ausdruck trugen, sah man es Milsom an, daß er entsetzlich gelitten hatte. Da die Presse von den Hinrichtungen ausgeschlossen ist. erfährt man erst heute durch Zufall von diesem schrecklichen Vorkommniß. Eine seltsame Wette wurde bei elnern Richtschmause zu Goldap in Ostpreußen zum Abschlüsse gebracht. Der Jnstmann K. stellte die Behauptung auf. daß Niemand aus der Gesellscka t im Stande sei. bn n einem zugebundenen Sacke eine Strecke von ungefähr 60 Metern zu tragen. Sofort meldete sich ein stämmiaerBursche, welcher sich bereit zeigte, diese Kraftprobe auszuführen, wenn der Großprahler iich verpflichten wollte, den Betrag für ewige Liter Brannt wein zu hinterlegen. Nachdem diese Proposition acceptirt worden war, kroch K. in den Sack. Der Herkules schulterte mit Leichtigkeit den kleinen Mann und steuerte schnellen ??unes dem gesteckten Ziele zu. Kaum hatte er jedoch einige Schritte zurückgelegt. als er heftige Schmerzen in der Schul ter und im Rücken verspürte. In ra scher Folge folgten nun Stich auf Stich, so dan die Schmerzen unertraa lich wurden. Der Maun gerieth in Wuth, rannte spornst S emem na hegeleaenen Teich au und warf den Sack hinein. Einige gurgelnde Töne wurden noch vernommen; dann wurde es still. Hätten einige nüchterne Män nev nickt sofort den Sack an's Taaes licht gefördert, so würde dieser leicht sinnige. Scherz noch em recht ernstes Nachspiel gehabt haben. Der auö sei. ner nassen Hülle herausgeschälte K. erzählte, fortgesetzt nach Lust schnappend, daß er sich mit ewem spitzen Pfriem versehen und mit diesem seinen Gegner genoazen yave, um denselben dadurch zum Verlieren dev Wette zu zwingen. DiePariserPolizeihat einen großen Fang gethan und eine ganze Diebesbande, bestehend aus 6 Frauen und 17 Männern, verhaftet. Die meisten derselben sind jung, nur zwei haben daS 40. Altersjahr überschritten; fast alle sind schon mehrmals gerichtlich bestraft worden. Die Bande arbeitete mit Vorliebe in unbewohnten Landhäusern, wo sie seit zwei Jahren eine Menge beträchtlicher Diebstähle begangen, hat. Auch in Paris hatte sie ihr Glück . nicht ohne Erfolg versucht; ihr letzter Streich wurde in der Rue des Archives ausgeführt, der die VerHaftung der ganzen Gesellschaft zu? Folge haben sollte. Ueberdies hatten die.Gauner eine Anzahl Dorfkirchen und einsamer Pfarrhäuser ausgeplündert,.und in ihren Spelunken wurde eine Menae Kirchenaeräthschaften. darunter werthvolle alte Kelche . und Monstranzen, gefunden. Von diesen Kirchendiebstählen hatte die Gesell, schast auch den Namen die Bande der Sacristane". Ganze Wagenladungen der verschiedenartigsten Gegenstände sind bereits nach der Volneivräfectur geschafft worden. Einer der Rädelssuyrer Namens Bussard war im Besitze von 17 vollständigen Anzügen und 45 Süten. Dieser Bussard, seines 5Zekchens ein ' Eisenwaarenhändler, lebte wie ein behabigerKlemburger; er hatte bei Noise-le-Sec ein - Grundstück gekauft, und. ließ, dort ein Haus bauen. dessen Arbeiten er eben besichtigte, als die (Zendarmen ihn festnahmen. Ein anderes Gachet, hatte im. letzten Jahre in Brüssel einem Wechselaaenten 250.000 Francs gestohlen und rühmt sich daß kein .eiserner.' Geldschrcmk ihm zu widerstehen vermögt. , , .

9 I

iii marines VyiliiZicrworrcr tr

WX . . rf - Ein Luftzug oder plötzlicher ii Temperaturwechsel wird Euren alten 9

JMi

Anfall der schlimmsten Jlrt herbeiführen.

$ St. Iakoös Hel I n ist dauernd. Habe cS

HP 3srTicL FIEL

Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected in'crease in extent and gradually grow dangerous.

If you are Bilioua, Constipated, or have Liver Complaint If your Complexion ia ßhallow, or you uffer Difitrees atter eating, For offensive breath and all disorders of the Stomack, Ripans Talrales Regnlate the SZäÄSSäüE I Q rmint CK lulx Gives Relief. WP Ripans

KjflgggzaKSSgtaiTgai 8amplvial 10 centa.

vucuilkai

JACOB BOS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. NheM JohanniSberper. Steinberger Kabinet. tr: i Rüdesbeimer Berg, theilte. Markobrurmer Auilese. Mosel' i Bernkastler Doktor, tru; 1 Erdner Trevpcken. USlNe. ( Josephshöser Auöleie. Absolute Reinheit wird garantirt. 35 - 37 Süd Delnwnre Str. Tel. 1669. Konrad Heeß, Salooh, 830 Massachusetts Avenue. Btftt SetrZnke und Cigarikn. LTJUOH. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei JÄizgenOo Gttsinigs ZSgsntsn. Telephon 407. Columbia Halle ! Ecke'j Mekarty k Delaware Str. OTTO SCHMIDT, Eigenthr. VersamlungS'Kaleuder : Vierbrauer U. Verein, 1. Sonntag . im Monat. Südseite SchwabewVernn, 2. Sonntag im Monat. Sozialiftische Sektion, 2 Sonntag im Monat. Sadischer Unt. Verein, 3. S onntag im Monat. Sachsenbund, 2. Sonntag im Monat. Preußm U. Verein, letzten Sonntag im Monat. tzermannisöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde ; jeden Dienstag Abend. Preuße Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln Lcague jeden Freitag Abend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Quit Getränke und ein seiner Lunch. AdoBpBii IFirey, t (Old Freedom Right.) flsotary Public, Translator, Correspondeiit etc. No. 106 Ellzabeth 3 tret. Take Blake St. Car. M. Gierke, Deutsöer- ; BuMwdev. . , IS i. -,. .'i v.n 2 403 Süd. 0a?.: ctcrt) Str. -tTn a; r ' j-'.j' - 'V'r Mtt.9t J ., Cen tttt St:!, 7 Cl Ci&Siru Ctreit, I

nimmt t2tUZZ 7t cU) txtz'zrx. 1

J)

mi ... m Rheumatismus, Neuralgie oder Nülkcnschmerzcn zurückbringen odcr einen neuen seinesgleichen für deren Eslurirt stets im Hause vorräthiz. 5I( ? TtHf RIPANS TABULES -ZE RIPANS TABULES TV"J7U A RIPANS TABULES RIPANS TABULES System and Preserre Ine Health. . iU iciK Quic tn act. Tabulea ure sold bv druartrists. or bv mail

und dle Krr

j

9

if the price (50 centa a box) is sent to The Hinaus 1 t ,Vmn;nnl vr ia o c v v' !

VUUluaUT. Ua IV OUIUIX Sk. icw tun rea deOtfftlMt CltABttt M I BAR FIXTURES, DRAIN BOARDS AND AU Tln, Zfnc Draso, Copper Nlckol end all Kltöhon end Ploted UtensIId CIsi3Ot7oodt r.larblo. Por cetaln. Etc. M lü CEORCE WM. HOFFMAN, ol MuB&otv u4 FreprUtoc. g 205CTWAaMitTeHST..tiftftru. Zum Verkauf io Apotheke 5 ftentl ver Pfund eEnJLsaaD9 dem Wetten, Nordwesten, und den Sommer Resorts von Wisconsin u. Minnesota, erreicht man am Besten durch die (Ldcisvu.ilKcwAibyi Cn:amfa(g) - . 5h tä&Ud)t Züge, T vcrlaffen JnviakapoliS P 7 00 3.45 12 40 Vorm. Nachm. NachtS Pullman Büffet Schkfwage BestivulS, Parlv! Cars. Ticket-OfsiceS: 2 Wcst Washinatcn Str.. Union Station, Massachusetts ve. Depqj. G e o. W. H a y I e r, D. P.Ä. t CINCINNATI S Indianapolis .0of0N rDo I C-X- CmV TopdetroitJ . tft die belteilepe Bahn ach (CIIRiCIIlSrKfA'iri , mit Cafe, und SpeifeCar Dienst twtschen Cincinnati, Indianapolis & Chica. Die beste Linie nach Dayton. Lima. Toledo. Detro 1 und nordlichen Michigan Resort. Direkte Berbtuounz tn Uinemnatt ohne Wage - lelna Washington, Baltimore, Pbis-in und i r .-. ' i..y fXnfcrtnatioii fci ; v .,. -.. unti v 'nlrk Ct'.bttlt tn der ll, .- j -ntrt.rifrtrf. . , O'ft Washingtrn .. dem aUe .Bee Hive', ae vtert Urbta fest Union teuic. G e o. atjlcr D. Y.A. hf u: Lira LnniE, J i'7 CZb nrritlan Ctr: &C2&v; Ü!ssse?schmk2d, rfeefc- c;m cni elle Crtta

L MV cT otom:j ßi j

n

7 I

ii

THE BÄR-KEEPERS' FRIEKD. j $S3SZSZSSSSZSSSZS22SZSZSSZZ& mmm MMtM t. t tmtA

tT

WMU

immi o .-

CtnArxtt ciii: uri pln.