Indiana Tribüne, Volume 19, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1896 — Page 2

Znviana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sountagv. Die tägliche Tribüne- koster durch len traget 1 Cents per Woche, dle KovntagS'.rribüne'I Set per Woche Leide iufaatwc 15 EentL d, 63 Cents per Stinte. Per Poft auberhalb de, ?t,dt jugeschickt i Vorausbezahlung r pe, (Jt. Osns 18 eüd kllabama Stratze. JudiznapoliS, Ind., 24 Juli 1896. Jndlanerscheldunaen. Bei den meisten Jndianerstämmen sind besondere Ceremonien bei dem Schließen von Ehen fast ganz unbekannt. Findet ein junger Krieger an einer Schönen Gefallen, so führt er dieselbe meistens ohne allesCeremoniell in fein Wigwam als seine Squaw und nur selten wird von dem Häuptling oder Medicinmann das Paar in sor meller Weise zusammen gegeben. Häufiger kommt es vor, daß der verliebte Krieger seinem Schwiegervater als Aequivalent für das Weib ein Pony über mehrere Decken geben muß. Wird der Indianer seiner Squaw müde, so 5ann er sich ihrer ebenso leicht, wie er sie gewonnen, entledigen. Nachdem er von seinem Vorhaben den Häuptling des Stammes in Kenntniß gesetzt hat, erfolgt die formelle Trennung bei dem nächsten Tanze. Sind alle Vtttglieder des Stammes versammelt, dann bilden sie einen Kreis und in diesen tritt der Scheidungslustige mit einer Trommel in der Hand Während er dem Instrument schauerliche Töne entlockt, überreicht er seinen besten Freunden kleine Geschenke und dann halt er eine bombastische Rede, in welcher er alle wirklichen und vermeintlichen Fehler seiner Squaw zur allgemeinen Kenntniß bringt. Ist die Aufzählung des Sündenregisters vorüber, dann kann die Squaw nach einem anderen Krieger Umschau halten, denn ihre erste .Ehe" ist gelöst. Es gehört durchaus nicht zu den Seltenheiten, daß bei ei uem einzigenTanze ein halbes Dutzend derartiger Scheidungen vorgenommen werden. Die Squaws nehmen sich die ihnen zu Theil werdende unwürdige Behandlung im Uebrigen durchaus nicht zu Herzen und gewöhnlich suchen sie schon bei dem Tanze, bei welchem sie den Laufpaß erhielten, mit alle Künsten barbarischer Coquetterie einer? anderen Krieger zu erobern. Diesen primitiven Zuständen wird durch die Uebernahme von Land in Eigenbesitz seitens der Indianer allmälig ein Ende gemacht, denn die Entscheidungen der Gerichte gehen dahin, daß das Ehebundniß eines Indianers, der Bürger geworden, als gesetzlich angesehen werden muß, selbst wenn es, nach den Stammesgepflogenheiten, ohne jedes Ceremoniell eingegangen worden ist. Nun hat gar mancher Krieger sich mehr als eine Squaw zugelegt und das Bewußtsein, sich an seine Weiber mit festen Ketten geschlössen zu sehen, erregt bei den Nothhäuten begreiflicherweise einen starken Widerwillen gegen die ihnen aufgezwungene Civilisation. Die erste gesetzliche Ehescheidung, welche bei einem Stamme im Südwesten erfolgte, wurde jüngst von dem Districtsgericht zu El Reno ausgesprochen. In diesem Falle war eine Squaw die Klägerin und zwar war es ein Vollblut-Kiowaweib mit dem Namen Beahl Koo. Da die Squaw auch nicht ein einziges Wort Englisch verstand, wurde es nothwendig, einen des Kiowa-Jdioms mächtigen Dolmetscher zu beschaffen, doch stieß der GerichtsHof dabei auf Schwierigkeiten. Judge Jack Stillwell.der als früher Späher viele Jahre unter den Indianern zugebracht hatte, beherrschte wohl das Comanche-Jdiom, war aber außer Stande, sich mit der Kiowa-Squa'w zu verständigen. Schließlich wurde ein Häuptling der Kiowas. Schwarzer Kranich mit Namen.welcher zwar nicht englisch sprechen konnte, aber die Sprache der Comanches verstand, vor den Richter geholt undSchwarzer Kranich übersetzte nunmehr die Klagen seiner Stammesgenossin Beahl Koo in das Idiom der Comanches, worauf Stillwell dem präsidirenden Richter Budford die Liebes-' und Leidensgeschichte der kupferfarbenen Schönen mittheilen konnte. Beahl Koo, die das 16. Lebensjahr noch nicht überschritten hatte, war vor 3 Jahren von einem weißen Goldgräber Namens King zum Weibe genommen, aber schon nach kurzem Zusammenleben verlassen worden. Richter Burford bewilligte die beantragte Scheidurnz -und sprach der schönen Beahl Koo das Recht zu, in Zukunft einen beliebigen Namen anzunehmen. Eine andere Jndianerscheidung, die ihres Gleichen nicht habenx dürfte, wird das Districtsgericht in Tologa in seiner nächsten Sitzung beschäftigen. Unweit von viesemOrte 1 1 ein tzheyen ne-Jndianer Namens Iellow Bonnet ansässig der von semen vier Squaws auf ein Mal geschieden werden will ; als Grund seines Verlangens gibt Iellow Bonnet an. daß er Christ geworden ist und seine Squaws allen Bekehrungsversuchen .gegenüber sich durchaus ablehnend verhalten. Auf die salomonischen Deductionen, welche das Urtheil m vielem Falle begleiten werden, darf man mit Recht gespannt sein und cs dürste nicht überraschen, wenn derRichter bedauern sollte, daß nicht auch unter? den Comanches die Sitten der kannibalischen Südses-Jn-sulaner herrschen. Ein dortiger Häuptling wollte sich nämlich taufen lassen, doch weigerte sich der betreffende Missionär die Ceremonie vorzunehmen, weil der Wilde vier Weiber hatte. Einiae Zeit darauf erneute der Häuptlirig sein Verlangen mit dem Bemerken, daß er keine Weiber mehr habe. 23o sind sie?" fragte der Missionär. .Ich habe sie aufgefressen, lautete die naive Antwort. S en t imentale Naturen beZlagen das Schlechte, starke verachten S. .

Sonnenstrahlung als Betriebs kraft.

Je weiter sich unser industrielles Leben entwickelt, und je gründlicher ge wisse natürliche Hilfsquellen erschöpft werden, desto wichtiger wird auch das Problem, die Betriebskraft möglichst billig zu gewinnen, fei es durch Ersparnisse, sei es durch reichlichere Zuführung auf neuen Wegen. Die AusNutzung von Steinkohle, Gas und Petroleum als Urquellen mechanischer Kraft hat ihre natürlichen Grenzen; die Windströmungen sind zu unstetig, um in größerem Maße und regelrecht in den Dienst des Menschen gespannt zu werden: die Wasserkraft, einschloßlich der Wasserfälle, der Fluthströmunaen des Meeres u. s. w.. kann auf alle Fälle nur bis auf gewisse Entfernungen in Betracht kommen, ist also doch schließlich nur von localer Bedeutung; und eine Gewinnung elektrischer Kraft unmittelbar aus derAtmosphäre wird wohl noch geraume Zeit nur als entfernte theoretische Möglichkeit ezistiren. Aber wie wäre es mit der Gewinnung von Betriebskraft direct aus den Sonnen st rahlen? . Dieselben bilden ohne Zweifel eine ganz ungeheuere und nach menschlicher. Berechnung unerschöpfliche Energie-Quelle, welche für uns hinsichtlich ihres Werthes als mechanische Bewegungskraft gänzlich verloren geht. Es käme nur darauf an, einen möglichst großen Theil derselben in solche Vewegungskraft umzusetzen. Das ist eine Aufgäbe, würdig des Schweißes der Edlen-, und ihre Lösung ist in der That während der letzten hundert Jahre schon von verschiedenen Erfindern und Dampfmaschinen - Technikern versucht worden, ohne deß sie indeß eine practische Gestalt gewinnen wollte. Einer Derer, welche diesem Problem näher getreten sind, ist der unsterbliche Capitän John Ericson. der unionsfreundliche Skandinavier, dessen Kriegsboot eine so hochwichtige Rolle im amerikanischen Bürgerkriege spielte. Derselbe stellte mehrere Dampfmaschinen her, deren Kessel er mit mechanischen Vorrichtungen versah, welche darauf berechnet waren, die zur Erzeugung der nöthigen Hitze und Verwandlung des Wassers in Dampf erforderliche Concentrirungder Sonnenstrahlen zu bewirken. Er bediente sich zu diesem Zwecke eines Hohlspiegels, welcher die Sonnenstrahlen concentrirt auf eine Tube oder einen Dampfkessel warf, und er berechnete, daß die solcherart von einer Oberfläche von 100 Quadratfuß gesammelten und vereinigten Sonnenstrahlen pro Stunde die Verdunstung von 489 Cubikzoll Wasser herbeiführen und .hierdurch schon eine Dampfkraft - Leistung hervorrufen würden, welche Einer Pferdekraft mehr als gleichkäme. Doch war es ihm nicht beschieden, seine diesbezüglichen Projecte zur Vollendung zu bringen, und seine Erfindung, soweit sie vorliegt, trifft keine zulänglichen Vorkehrungen, zugleich mit der Concentrirung der Sonnenstrahlen einen bedeutenden Verlust von Strahlungswärme zu verhindern. Ein ganz neuartiges System nun zur Concentrirung von Sonnenstrahlen und Nutzbarmachung der hierbei gesammelten Hitze zur Erzeugung von Dampf hat den Deutschamerikaner Louis Gathmann in Chicago, den mehrfach genannten Erfinder des Sectionölinsen - Telescopes und verschiedener anderen wichtigen Apparate auf wissenschaftlichem, industriellem und militärischem Gebiete, zum Urheber und wird hiermit zum er sten Male in der Presse besprochen. Hr. Gathmann wendet eine eigenartig construirte Glaslinse, von der Gattung der Refractionslinsen. zu jenem Zwecke an. und dieselbe steht gewissermaßen in Verwandtschaft mit seiner Fernrohr - Sectionslinse; denn auch sie ist aus zahlreichen kleineren Stücken zusammengesetzt, und gerade dies ermöglicht es, die Linse weit dünner herzustellen, als sie behufs Erzielung der nöthigen Wirkung sein müßte. wenn sie nur aus Einem Stück bestände. Sie ist im Ganzen von länglichrunder Gestalt mit lauter rechtwinkeligen Theilen. Man kann sagen, daß sie ein höchst sinnreich eingerichtetes, ungemem energisch wirkendes Vrennglas bildet. Bekanntlich erreichen die Sonnenstrahlen ihre höchste Wirkung, wenn sie senkrecht (äquatorial) auffallen. Es ist nun bei dieser Erfindung besondere Vorsorge getroffen, daß die Sonnenstrahlen stets senkrecht auf die Linse fallen. Letztere wird nämlich mittels eines Uhrwerkes selbstthatig (automatisch) fortwährend bewegt, resp, ihre Lage beständig derart verän dert. daß die Sonnenstrahlen sie immer im rechten Winkel treffen. Es erinnert diese Einrichtung an ein äquatorial aufgerichtetes Telescop, soweit die Glaslinse in Betracht kommt. Die aufgefangenen und mächtig concentrirten Sonnenstrahlen dringen auf einen Dampfkessel (dessen Erhitzungsfläche viel kleiner ist. als die Linsenfläche, was eine weitere Concentrirung bedeutet), und der Raum zwischen der Linse und diesem ist durch ein Gehäuse derart abgeschlossen, daß nur ein verschwindend kleiner Theil der Sonnenöitze (etwa Procent) verloren gehen kann, während, wenn die äußere Luft freien Autritt hätte, der Verlust naturgemäß ein sehr bedeutender sein würde. Die Wand des Gehäuses kann eine metallische sein; da indeß das Me tall gleichfalls einen wesentlichen Theil der Hitze absorbirt, so ist es noch viel besser, dafür Asbest zu verwenden, den denkbar vorzüglichsten Stoff für diesen Zweck. Diese ganze Einrichtung kann in irgend ein Gebäude eingelassen werden, und man kann sie in belie biger Größe herstellen. Aller im Dampfkessel erzeugte Dampf sammelt sich am oberen Ende desselben an und geht von da durch eine Röbre in der gewöhnlichen, bekannten Weise nach der Dampfmaschine. Hr. Gathmann berechnet, daß er mittels einer Sections - Linse von

70 ?IuädraNuß MerNäche 'Dämpf

genug für die Leistung von Einer Pferdekruft erzeugen kann; er nimmt dabei eine Duichschnittstemperatur der Sonnenstrahlen von 100 Grad Fahrenheit an. Eine Dampfmaschine mit einer Linsen - Fläche von 432 Quadratfuß bedeutet eine Capacität von 6.1 Pferdekräften im Dampskessel. Bei einer Lien - Flache von einem Acre würden etwa 600 Pferdekräfte durch die concentrirten Sonnenstrahlen entwickelt, diese ganze ge wöhnliche Kraft geht unter gewohnlichen Verhältnissen verloren! Was nun den pracnschen Werth dieser Erfindung anbelangt, so kann derselbe z. B. im Osten unseres Landes und im centralen Westen, wo infolge der Bewölktheit die Sonnenstrahlen durchschnittlich nur wenige Stunden des Tages ihre directe Wirkung üben (so beträgt in Chicago die durchschnittliche Strahlungszeit im Jahre nur 4 Stunden pro Tag), weniger in Betracht kommen, desto mehr aber im weiteren Westen und Südwesten und an der Küste des Stillen Oceans. (So hat z. B. Oregon eine durchschnittliche Sonnenstrahlung von 10 Stunden pro Tag, und auch in New Mexico, Anzona u. s. w. ist das Verhältniß . ein höchst günstiges.) In solchen Gegen, den könnte diese Erfindung eine groß artige, geradezu umwälzende Vedeutung erlangen, zumal in diesen selben Gegenden der Preis der Steinkohle durchweg ein sehr hoher ist. Unter den Ländern der alten Welt würde z. B. Egypten und überhaupt daö ganze nördliche und centrale Afrika äußerst günstige Verhältnisse für die SonnenDampfmaschine bieten. (Solar Engine" ist der Name, welchen Hr. Gathmann diesem Apparat beigelegt hat.) Ihre Bedeutung für die ganze Jndu strie, den Bergbau u.. s. w. in solchen Gegenden ist eine unberechenbare. Bezüglich des Kostenpunktes be merkte Hr. Gathmann noch, daß nur die A n f a n g s k o st e n besonders in's Gewicht fallen, daß aber, wenn die Einrichtung einmal bestehe, die laufenden Ausgaben im Vergleich zu denjenigen gewöhnlicher Dampf- oder Gas - Einrichtungen nur geringfügige sein würden, und er erwartet bestimmt für dieselbe eine großartige Zukunft, sobald lbre Verwirklichung in bedeutendem Maße ernstlich versucht wird. . Die englische Sudpol.vkpedition. Gegenwärtig wird in London eine Südptfl Expedition ausgerüstet, die nicht zum Wenigsten wegen der geschäftlichen Pläne, die mit diesem Unternehmen verknüpft sind, fehr bemerkenswerth ist. da sie zeigt, wie schnell die Engländer bei der Hand sind, die im Jahre 1895 von der norwegischen Walfischfang - Expedition im antark tischen Gebiete entdeckten Naturschätze auszunutzen. Die englische Ezpedition ist nämlich sowohl Wissenschaft!!eher wie geschäftlicher Art. Ausgesandt wird die Expedition von The British Antarctic Company-, die mit dem be, deutenden Actiencapital von einer halben Million Dollars arbeiten will und von der englischen Regierung das ausschließliche Recht erhalten hat, in einem Umkreis von zehn englischen Meilen am Cap Adare, auf Süd-Victoria-land, die großen Guanolager auszu beuten, die nach einer oberflächlichen Schätzung eine Million Tonnen Guano enthalten sollen. Bei Cap Adare landete die norwegische Fang-Ezpedi-tion. die mit dem Schiffe Antarctic in die Südsee ging; dies waren die ersten Menschen die das antarktische Festland betreten haben, und djr Capitän Kristensen hißte hier die normegische Flagge. England nimmt also ohne Weiteres das Verfugungsrecht über Süd - Victorialand, das niemals ein Engländer betreten hat, für sich in Anspruch, und die norwegische Antarctic" - Expedition, die unter Aufwand großer Kosten von dem vor einigen Jahren verstorbenen weltbe kannten Walfischfängerkönig Swend ssoyen in Tönsberg im Verein mit der Christianmer Firma Hestye in's sud liche Eismeer gesandt worden war, hat somit nur als Bahnbrecher für enall schen Unternehmungsgeist gedient. Die großen Reichthümer an Guano im antarktischen Gebiet haben übrigens die Aufmerksamkeit verschiedener Nationen erregt, und eö kann voraussetzt werden, daß sich dort ein reger Wettkampf entfalten wird. Außer der Ausbeutung der Guanolager läßt die neugcbildete Gesellschaft durch ihre demnächst zum Südpol gehende Expedition auch noch Walfisch- und Robbcnjclqd ausüben. Den wissenschaftlichen Zwecken dient eine besondere, aus sechszehn Personen bestehende Expedition. deren Leiter der Norweger Borchgrewink ist. der auch die Fahrt der Atarctic" mitgemacht hat. Sie steht mit der Gesellschaft in naher Bezieuna und wird von deren Schiffen nach dem Cap Adare gebracht. Gen ei nützigts Gegen Motten. Mottengeijt von sicherer Wirkung, der nicht nur die ausgeschlüpften Motten, sondern, gut zerstäubt, auch deren Brüt tödtet, liefert eine Lösung von einem Theil lZaphtalin in 100Theilen Benzin, welche beliebig, z. B. mit Patschuliöl oder Kampher. parfümirt werden kann. Kanarienvögelzubehand e l n. Man gebe ihnen alle Morgen frisches Wasser, hinlänglich Rübsamen. zuweilen geriebene Möhren unter ihr Futter oder Hirsekörner, jedoch keinen Zucker, derSäure macht. Um ihren Appetit zu reizen, gibt man ihnen zuweilen auch Salat und geschälte Aepfel oder Birnenstückchen. Unter ihr Wasser mische man wöchentlich zweimal ein klein wenig Kochsalz, so daß auf ein Pint ein Theelöffel Salz kommt. ' Im Sommer hänge man das Bauer öfterö in's Freie, aber nicht direkt in die Sonne. Zimmern, in denen gekocht und geraucht wird, sind wahre Marterkammern für den Kanarienvogel. Junge Erbsen mit Salz einzumachen. Frische Erbsenkerne werden mit Salz 'tüötls vtt

mengt. (Auf 6 Tassen Kerne rechnet man eine knappe Tsse Salz). Nachdem man sie so hat eine Nacht stehen gelassen, füllt man sie alsdann in gut gereinigte, trockene Flaschen mit möglichst weitemHalse, wobei man die Fla-

sche immer schüttelt, bis sie bis obenhin gefüllt ist. Nun verkorkt und verpicht man die Flaschen und bewahrt sie eine Ausnahme von der Regel liegend auf Sand im Keller auf. Auf diese Art eingemacht und aufbewahrt. halten sich die Erbsen sehr gut und lange Zeit. Will man sie verbrauchen, so kocht man sie wie frische Erbsen, nur wässert man sie Abends vorher oder kocht sie am Tage vorher mit Milch auf und läßt sie bis zum folgenden Tage darin stehen, dann muß man die Erbsen aber vor dem Gebrauch rein ablaufen lassen. . Garte nwege ohne Graswuchs. Die Wege werden im Sommer, wenn der Boden stark ausgetrocknet ist, rein abgekehrt, festgestampft und mit heißem Steinkohlentheer bestrichen, ähnlich wie Pappendächer bestrichen werden. Die so behandelten Wege dürfen nicht betreten werden, bis der Theer vollkommen trocken ist. Ist dies derFall und der Weg hart geworden, so kann man denselben mit einer dünnen Schicht von Sand belegen. Es kommt nach einer solchen Behandlung kein Grashalm mehr zur EntWickelung. Auch eine Unterlage der 6 Zoll ausgehobenen Gartenwege mit Steinkohlenasche, auf welche dattn reiner Sand als Oberschicht gebracht wird, gilt als sehr gut gegen Graswuchs. Die Aufzucht der Küchlein. Nachdem sämmtliche Küchlein ausgeschlüpft sind, werden sie mit der Mutter in einen besonderen Raum gebracht. Man kann einer Glucke, wenn mehrere zugleich gebrütet haben. 20 biö 25 Küchlein zutheilen, welche sie sorgsam unter ihre Fittige nimmt und behütet. Der Glucke werden die fremden Küchlein am besten Abends untergesetzt, nachdem sie ihre Küchlein unter sich genommen; der Altersunterschied darf nicht zu groß sein, höchstens fünf bis sechs Tage. Bei nasser Witterung müssen die Küchlein in warmen Stu ben oder in der Küche gehalten werden; in den ersten acht bis vierzehn Tagen läßt man sie nur bei wqrmer, trockener Witterung heraus. Man setzt dann die Küchlein mit der Glucke in einen Kükkenkasten, damit letztere nicht überall umherstreifen kann, da sonst vleleKUchlein verhütet oder von Katzen undHunden getödtet werden. Der Platz, an welchem die Küchlein untergebracht werden muß trocken sein und den nöthigen Schatten gegen die Sonnenhitze gewähren. Nach vier bis fünf Wochen sind die Küchlein meist soweit gediehen, daß für sie die Mutterwärme nicht mehr nöthig ist. Im Alter von sechs Wochen kann man sie schon aus dem Kllckenkasten nehmen und ihnen einen besonderen Stall zur Nachtruhe aeben. Der Fußboden des Stalles wird mit einer Lage Sand bedeckt, in die Ecken legt man etwas Stroh oder Häcksel, auf welchem die Glucke mit den Küchlein sich einnisten kann. Das frühe Auffliegen der Küchlein auf die Sitzstange ist schädlich, weil dadurch der weiche Brustknochen unter dem Drucke des Körpers verkrümmt. Im Alter von acht bis zehn Wochen kann das Geflügel auf niedrigen, etwa achtzehn Zoll von der Erde entfernten Sitzstangen sitzen. Kranke Topfpflanzen. Fangen einzelne Topfpflanzen an zu kränkeln, fo ist man mit nichts fchneller bei der Hand, alö mit Dünger. Aus diese Weise glaubt man sie nämlich am besten und sichersten vor dem Unterganqe zu bewahren. Und gerade nichts ist für das kranke Gewächs Nachtheilsger und gefährlicher als dieser. Eine kranke Pflanze düngen, heißt sie sicher vernichten. Sind die Wurzeln krank, so nehme man die Pflanze aus dem Topfe heraus und beschneide mit einem Messer den Ballen bis auf das Gesunde.' Dann pflanze man die Blume in einen kleineren Topf, aber ja nicht, wie es leider so häufig geschieht, in einen größeren. Das Umpflanzen in ein größeres Gefäß ist für kranke Pflan. zen stets gefährlich, weil sie die im großen Topf zu reichlich gebotene Nahrung nicht verdauen können. Gerade durch die verkehrte Behandlung werden ,i:le kranke Topfpflanzen vernichtet. Vom Inlande. Bei einem Dentisten n Gardiner, Me., ließ sich neulich ein Greis, der bereits das 100. LebenZjähr überschritten hat. zwei Zähne ausziehen. Die im Bundesgefängnisse i'zu Guthrie, Oklahoma, eingesperrten Verbrecher überfielen die Aufjeher, sperrten sie in Zellen ein und entkamen. Vierzehn der verwegenen Gesellen gelangten durch diesen Gewaltstreich wieder in Freiheit. Die Anführer der entsprungenen Verbrecher waren Bill Doolin und Dtnrnmite Dick". Mitglieder der kürzlich zersprengten Dalton - Räuberbande. ArmwieHiobnochvor fünf Jahren, ist Frau Katharine G. Reed in Sisterville, W. Va., als Millionärin gestorben. Die Frau, welcher der Tod den Gatten geraubt hatte, galt in der ganzen Umgegend mit Recht als hilfsbedürftig, denn sie besaß nur wenige Acres, fruchtbaren Landes. Da wurde eines Tages auf ihrem Besitzthurn Oel erbohrt und aus der Erde Schooß flössen ihr nun Reichthümer zu. Sie hat über eine Million Dollars hinterlassen. DerFarmerScottWhite, welcher unweit von Mt. Jackson bei New Castle, Pa., ansäßig ist, wurde von schwärmenden Bienen so schlimm zugerichtet daß nur geringe Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens vorhanden ist. Der Mann hatte Kopf wie Gesicht mit dickem Drillig verhüllt, ehe er das Eintreiben eines . Bienenschwarmes begann, doch wurde er- an einer unbedeckten Stelle gestochen. In dem Gekühle des Schmerzes joji er an

derihnchutzenen 'Fülle, ttsi!be"siel ab und nun ließ sich der ganze Schwärm auf dem Unglücklichen nieder. Nur mit großer Mühe gelang es White's Familienangehörigen, dieBienen von ihm zu vertreiben. Der Mann war furchtbar zugerichtet.

Nicht blos fein Gesicht, sein Hals und seine Hände waren von Stichen bedeckt; bei seinen Hilferufen waren ihm auch Bienen in den Mund gekrochen und hatten feine Zunge wie seinen Gaumen furchtbar zerstochen. Die erste regelmäßige Dampfschifffahrts-Linie, welche den Anschluß an die Tehuantepec Eisenbahn, diese neueste Concurrenzlinie der Panama Eisenbahn, herstellen soll, wird durch japanesische Unternehmer gebildet werden. Es ist dies dieselbe Gesellschaft, welche die neue Dampfschifffahrtslinie zwischen Portland und Yokohama errichtet. Diese Linie wird zuerst mit drei neuenDampfern von je 5.000 Tonnengehalt befahren werden. Der Name der neuen Gesellschaft ist Toyo Kisen Kaisha. Das Grundkapital derselben ist jetzt schon bis aus 7 Millionen Jen gebracht worden; sie wird ew.e directe Verbindung mit Tehuantepec, Mexico, herstellen, hauptsächlich, um eine directe Route nach New Orleans und den südlichen Häfen anzubahnen, aus welchen man große Verschiffungen von amerikanischer Baumwolle nach Japan zu machen gedenkt. Werbe, rn Kartenspiel betrogen wird, hat das Recht, mit dem Revolver in der Faust den Betrügern die Beute abzujagen. Diesen Grundsatz hat der Polizeirichter Campbell in San Francisco in einem vor seinem Tribunal schwebenden Proceß aufgestellt. Der Schankwirth William Cauley war unter der Anklage des Raubes verhaftet worden und zwar sollte der Raub beim Pokerspiel in der Wirthschaft des Genannten ausgeführt worden fein. Cauley hatte beim Spiele verloren, inct überzeugt, daß seine Mitspieler falsch spielten, zog er seinen Revolver, und ihnen diesen in's Gesicht haltend, strich er alles auf dem Tisch sich befindliche Geld ein. Nach näherer Untersuchung desFalles schlug Richter, Campbell die Anklage nieder und machte dabei die Bemerkung, daß Jeder, der entdeckte, von seinen Mitspielern im Spiele betrogen zu werden, zur Selbsthilfe vollkommen berechtigt wäre, auch unter Anwendung von Waffengewalt. Der Richter Cummings in Hackensack, N. I., hat in einem Urtheil W Grundsatz aufgestellt, daß ein in Oklahoma, dem Dorado der Ehemüden, ausgestelltes Ehescheidungsdecret außerhalb der Grenzen dieses Territoriums nicht als bindend anerkannt zu werden braucht. Ein junger Mann Namens Alston L. Marsh reiste im verflossenen Frühjahr ohne Gattin, angeblich aus Gesundheitsrücksichten nach dem Westen. Drei Monate später erhielt Frau Marsh von Cleveland County.Oklahoma. aus die Papiere in einer von ihrem Gatten angestrengten Scheidungsklage wegen grausamer Behandlung und Anrichiens ungenießbarer Mahlzeiten eingeleiteten Scheidungsklage zugestellt. Da sie nicht die nöthigen Mittel besaß. reiste sie nicht nach Oklahoma und be kümmerte sich nicht weiter um die Angelegenheit. Vor ungefähr zwei Wo chen tauchte Marsh wieder in Hackensack auf, brüstete sich damit, daß er geschieden sei. und die Folge war, daß er wegen Vernachlässigung der Frau Frau Marsh arretirt wurde. Richter Cummings erkannte das rn Oklahoma ausgestellte Scheidungsdecret nicht an und verurtheilte Marsh, der Gattin wöchentlich $5 Alimente zu zahlen. Da der junge Marsh das Geld nicht auftreiben konnte, mußte er als unordeutliche Person in's Gefängniß wen dern. Ca. 37.000 Halloh-Mädel" stehen in Diensten der Telephongesellschaften unseres Landes. L o r e n z o B. C h i p m a n von der Schaluppe Admiral" hat jüngst einen gigantischen Schwertfisch, der nicht weniger als 600 Pfund wog. gefangen und nach New London gebracht; das Durchschnittsgewicht dieser Seethiere beträgt 400 Pfund. In Machias, M e., wird demnächst ein Fest gefeiert werden, das in dem Zeitalter des Dampfes wie ein Anachronismus erfcheint. -Der genannte Ort trifft nämlich Vorbereitungen zur feierlichen Eröffnung der ihrer Vollendung entgegengehenden Eisenbahn und das erste Dampfroß, welches in Machias erfcheint, soll mit großem Ceremoniell empfangen werden. -In jener Gegend gibt es noch sehr viele Leute,' welche noch niemals eine Locomotive zu Gesicht bekommen Kaben. , , Oom Auslande. Im General Anzei ger" für die Neumark" macht Emilie Sander Folgendes bekannt: Um Irrthümern oder dummen Klatschereien vorzubeugen.theile ich allen Denjenigen, die sich. mit Recht oder Unrecht für mich interessiren, mit, daß der Herr, welcher mich in diesen Tagen öfters in den Straßen führen wird,mein Bruder ist und kein Anderer, etwa ein Bräutigam oder noch Schlimmeres." Aber fo was! In dem Städtchen Teupitz lebt eine schwer in's Gewicht fallende Persönlichkeit, nämlich ein 11 Jahre alter Knabe. Namens Steinicke. dessen Gewicht schon heute 220 Psund beträgt. Der Dicke" ist an keine gute Kost gewöhnt, denn seine Eltern sind Arbeitsleute. Vater und Mutter des Knaben' leiden durchaus nicht an Körperfülle". Aus dem Gefängnisse in Kula (Departement Widdin) waren 7 Sträflinge entflohen. Die zur Verfolgung . derselben entsandte Truppe erreichte ' sie an der s erbischen Grenze. Auf die Weigerung der Flüchtlinge sich zu ergeben, agb die Tkuppe Feuer.

wodurch 3 Strästtnge getöbttt wurden und einer Verwundungen erlitt; die übrigen 3 wurden nach Kula zurückgebracht. Der Drechslergehilfe

B e a e r in Germgswalde hatte nach Verbüßung einer Gefängnißstrafe von drei Monaten im Geringsw. Wochenblatt" ein Inserat erlassen, in welchem er sämmtlichen Collegen und Freunden bekannt gab. daß er wieder zurückgeleyrt sei von seiner Badereise . Wcgen dieses Anstoß und Aergerniß erregenden Inserates wurde er vom Schöffengericht in Rochlitz zu einer Nachkur" verurtheilt, die m drei Wochen Haftstrafe besteht. I n Z n a i m gingen fünf schulpflichtige Knaben untereinander eine Wette ein, die verhängnißvoll hätte ausgehen können. Einer von ihnen wettete mit den vier anderen um einen Kreuzer, mit jedem d2ß er einen Zug der Nordwestbahn zumStehen bringen werde. Die Bürschlein begaben sich zur Bahn und als ein Materialzug von Wolframitzkirchen daherkam, legte sich plötzlich einer der Knaben quer über djc Schienen. Als der Locomotivführer dies bemerkte, gab er rasch das Achtungssignal mit der Dampfpfeife, was aber nur zur Folge hatte, daß die übrigen vier Knaben ebenfalls auf das Geleise sprangen und denLocomotivführer verhöhnten. Um ein Unglück zu verhüten, brachte dieser den Zug rasch zum Stehen. worauf der Zugführer und die Conducteure absprangen, um die Burschen festzunehmen. Diese ergriffen querfeldein die Flucht. Aber zwei von ihnen im Alter von zwölf Jahren konnten gefaßt werden, worauf sie mitaenommen und dem Stations-Chef in Znaim übergeben wurden. Nun war es ein Leichtes, von ihnen auch die Namen der drei übrigen Knaben herauszubekommen. Im Jahre 1890 verließ ein gewisser Hermann Schwach sein Heimathsdorf im Elsaß, da er zum Militär ausgehoben werden sollte, und flüchtete sich nach Frankreich. Er optirte für die französische Nationalität und wurde dann einem Artillerie-Re-giment zugetheilt, das in Südfrank reich garnisonirte. Da der Elsässer, der nur gebrochen Französisch sprach, dort von seinen Kameraden fortwährend gehänselt und besonders von seinem Unterosficier schlecht behandelt wurde, desertirte er nach einem Iah und begab sich nach dem Osten, wo er unter seinem wahren Namen zu vierjährigem Dienste in ein anderes Artil-lerie-Regiment eintrat. In diesem führte ev sich, von seinen Vorgesetzten gut behandelt, vorzüglich und würde nach vollendeter Dienstzeit mit den besten Führungsattesten entlassen. Schwach kam daraus nach Paris, um Arbeit zu suchen und stieg in einem Hotel Garni ab. In diesem wurde er nun wegen Desertion festgenommen trotz seiner Nachweise, daß er vier JahreMilltardienst gethan habe. Man sieht mit begreiflicher Spannung der Angelegenheit entgegen. ReizendeZu stände scheinen in der Stadt S. Paulo in Brasilien zu herrschen. Die dortselbst erscheinende Germania, allgemeine deutsche Zeitung für Brasilien", bringt u. A. folgende Notiz: An Herrn Dr. Xavier de Toledo, Pollzeichef von S. Paulo. Wir erhielten in letzterer, Zeit vielfache Klagen über die berittene Po lizei im Santa Ephigenia-Viertel, wo Nachts me Leute auf der Straße von den Polizisten angehalten und durch Androhung von Verhaftung gezwungen werden. Geld zu verabfolgen. Ein diesbezüglicher Fall ereignete sich am Donnerstag Nachts in der Alameda dos Andrades. Mehrere Personen wurden dort angehalten; die Einen verabfolgten einige Nickelmünzen und wurden frei, ein Anderer entfloh und ein Dritter wurde, als er nicht bezahlen wollte, verhaftet, auf die FeuerWehrstation gebracht und von dort nach der Polizelstanon rn dev Rua Episco pal beordert. Da die Soldaten aber fahen, daß aus diesem Manne nichts herauszupressen war, ließen sie ihn in der Rua Santa Ephigenia frei. Wir möchten den HerrnPolizeichef ersuchen. gegen diesen Unfug vorzugehen. Zeu gen, welche jene Polizisten kennen, ste hm zur Verfügung." . Der tn Hamburg ver siorbene Großkaufmann Dauwes hat Emden, seiner Vaterstadt. 450.000 Mark testamentarisch vermacht.mit der Bedingung, daß 150.000 Mark sofort an die Stadt behufs Errichtung eines Asyls für Erwerbsunfähige ausbezahlt werden, während 300,000 Mark erst nach dem Tode der beiden hier lebenden betagten Schwestern des Verfiorbenen, die je 150.000 Mark zur Nutznießung erhalten, der Stadt zufallen. Reisende, welche letzthin Magnesia am Mäander besucht haben, melden, daß die vor sechs Iahren unter der Leitung Humanns auf Kosten der Direction der königlichen Museen in Berlin gemachten Ausgrabungen einer systematischen Zerstörung durch die Türken unterliegen. Der dort durch den Spaten zutage geförderte Artemis-Tempel, die Agora mit dem herrlichen Zeustempel sind in ein Trümmerfeld verwandelt, da die Eingeborenen das Ausgrabungsgebiet mit seinem Marmorschmuck als Steinbruch zum Bau ihrer Wohnungen benutzen. Auch ein unlautere? Wettbewerb. Der Redakteur eines schweizerischen Blattes erhielt folgenden Brief: Habe schon viel in den Zeitungen vom unlauteren Wettbewerd gelesen, nun möchte ich Sie auf eine solche Species, dieses Gewerbes aufmerksam machen und wünsche, daß dies gesetzlich als strafbar erklärt werden möchte und daß der Bauernbund da eine Jrnatlve machen wurde. Es ist nämlich das Wegfischen des Bräutigams auch ein unlauterer Wettbewerb, und da ' besteht - eine schmutzige I r r.r? -c l onlurrenz, nocu arger ais in anoeren Artikeln. Denn das habe ich wiederholt erfahren. Zeichnet hochachtend Aa bette 2.

b'YYYY X JZiXJ? X Z i

t fi 14 i 1 n V ta r a Einfach weil dle Leber und " .nv iv Mit in Ordnung (in " Magen ntchl haben wir

U IWoinflC Usus ßU

ii aiuiiuio uuiui. ZWWWWWZ

iL 3 TOlnt K-fcr fcn N?,n Reinige daher den Magen

j VVkvrauy vvn r i , n. j. if i .. . i.r r

Gebrauch von

l A yi. angu,! ywnß jMmuuüiHtT !vMtt, kj

14 f welche stärken, reinigen rl K '"y" 1 KJ " P A. A. c i Ml

Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.

II you suffer from Headacke, Dyspepeia, or Indigestion , "'uZZ?:: " For offensive breath and all disorders of the Stomack, Ripans Tabules Regulate the WWXWSTKWLTXTX 8 dDime I w m w s w Gives Relief. G. Leukhardt, SALOoar, Odt Cblo tS UobU Clratir. Geräumiges Ber.ammlungklokal für Vereine, Logen ete. Agent deö New Jorker Schwäbischen Wochenblattes. BOS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Jmportation. Rhein- Johannisberaer. ' ( stemberger Kabmet. m;M i Rüdeshrimer Berg. Uetne. Markobrunner Auslese. Mosel- ( Bernkastler Doktor. . Erdner Treppchen. UetNe. ( JosephShöfn Auilele. Absolute Reinheit wird garantirt. 35 37 Büb Delnwnre Str. Tel. 1669. KonradHeeß, Saloon, 830 Massachusetts Avenue. Befte Getränke und Cigarren. LT7 2TOS. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei J.MefzgenOo Glleinigs flgsntsn. Telephon 407. M. Merke, Deutscher BuchbwdeV. 408 Sud Cast, Ecke MeCarty Str. Up Stairs. Herr 9arl Pingpank, 7 Süd iabaa ?trbe, nmi eneuuvgen iur miaj eviaegeu. gernalnten und ganzen C o L e zu haben bei de? Ind'polis Gas Co. Telephon 1269. Unterstützt '.die

-KM, ? .. " ' c betriebe fca Union kVasHSdche. No. 133, 140 und 142 Virginia Avenue. XL & Lornervtlle, Manager.

&ZT fc!

fcS-X ÄVMIIA. P v-VJ .i'i-V V Vr t -. tSTPK f -A&y: r.-'rs. der . -?'Cj?-i'jU A f- N MMWtzMU t .a --.i-.-Tr"o 34s.v7 ;7;--v0 itnh sttr? kl und starke die Lcbcr durch den und gutes Blut erzeugen. KJ KJf VVTV V V V v A A A A A (5K ? TAKE RIPAKS TABULES TtiE RIPANS TABULES TEE RIPANS TABULES -Z HIPANS TABULES System and Preserve the Health.

G

N

, .i

H

A

:i

asy tc tac Quic to act.

Ripans Tabules nre Bold by druprgists, or bv mail if the price (50 cents a box) is eent to The Ripans Chemical Company, No. 10 Spruce St., New York. Sample vial 10 centa.

ß2S2SZS2SZS252S2SZSZS?2SZS3Si R OKQE TRIED, klWy (1SE0. ro 4eoot Cicjuiatttft BAR FIXTURES DRAIN BOARDS ANO ALI TIn, 21nc Droso, Coppcr. Nicket find nll Kltchon end . Plslted Utensils. CIa8at7ood, Marblo Por ! cöloln. Etc ! Kl CEORCE WM. HOFFMAtt lUaaffcetart ul frprltaK. " 208 Eait Washington St.. !NDiMAua. j sr i THE BAR-KEEPERS' FRIEliO. ß SZ5S52S2S25252S2S2S252S2SSZ2 Zum Verkauf in Apotbekeu 25 Centt der Pfund. ß!lniLasaaD9 dem Wetten, Nordwesten, und den Sommer Resorts von Wisconsin u. Minnesota, erreicht man am Besten durch die C&)lDUISVlLLLNEWAlBJUsTi CKiaGCfafa 5d tägliche Züge verlassen Indianapolis SJ) 7 00 3 45 12 40 Vorm. Nachm. Nachts Pullman Büffet Schlafwagen, Vestibüls, Parlor Cars. Ticket: OfficeS: 2 West Wafbinaton Str.. Union Station, Massachusetts ve. Depot. Geo. W.Hayler, D. P. . CINCINNATI Indianapolis .Gof0N 0o k-- Chi ToIdetroi ist tu bettebtefte Balz ach cnraciiNKsA'irii, mit Cafe und Speise'Car Dienst iwischen Cincinnati, Indianapolis & Chicago Die beste Linie nach Dayton, Lima, Toledo, Detroit und nordlichen Michigan Resort. Direkte Verbtuoung in Stnrinnatt ohne Wazeu easeinach Washington, Baltimore, Philadelphia und New Sork und allen Punkten südlich. Information be,üalib Nate, Skoe . wird ertheilt tn der . H. D. Ticket-Ofkice. No. We Washington Elr dem alten .ee Hte-, e tertdtan etr.) no in irr Union Dtatto. G e o. W. H a t, l e k z. V. 5 EERHAXX LINKER . . 197 Süd örrlilan Ctrate. Deutscher Messerschnkd, Rasirmeffer. Scheenn und alle Ort OSmUtnSrunlente adrUtrt uud tf'vrrz.

f im n MiMZM s Rns?s?ofii WUliJjJiA,.'-

am mm

mmm ....... M.

il