Indiana Tribüne, Volume 19, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1896 — Page 1

i W t rtf - A rf $ yt l N W V MM jsW m s-l w y aiv i & v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jhrgag IS Indianapolis, Jndiana Freitag, öen 24. Juli 1896 No 307

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fi . rr QÖttOriCUCS Man mag über den SozialiSmuS denken, wie man will, man mag ihn

für einen Zukunstötraum halten, aber man wird nicht in Abrede stellen können, daß die deutsche Sozialdemokratie die Interessen der Arbeiter vertritt, daß sie eine politisch geschulte ParteiOrganisation ist und daß ihre Führer ehrenhafte und zumeist wissenschaftlich gebildete Leute find. Die deutschen Großgrundbefijer und die preußischen Junker und Latifundienbesitzer besürWorten auch Einführung der SilberWährung, wenn sie auch ihre Thorheit nicht so weit treiben 16:1 zu verlangen. Aber die Sozialdemokraten bekämpfen die Idee mit großer Energie, weil sie wissen, daß unter ihrer Auöführung Niemand schwerer leiden würde, alö die Arbeiter. Alle politischen Kämpfe sind in erster Linie wirthschaftliche Jnteressenkämpse. Soweit dann und wann ideale Fragen inS Spiel kommen, haden diese, wenn auch den Vertretern gewisser Ideen oft unbewußt, dennoch immer einen wirthschaftlichen Hintergründ. Die Erkämpfung der bürgerlichen Freiheit und Gleichheit war nicht bloß der Kampf um ein Ideal, sondern ein Kamps um sehr bedeutende Wirthschastliche Interessen gegenüber den feudalen Vorrechten des AdelS. Daß jeder Interessenkampf durch die Gewalt der Umstände zu einem Klassenkämpf welden muß, ist selbstredend. Der amerikanische Arbeiter hat daS noch nicht gelernt, er hat kein Verständniß dafür, er kämpfte bisher stets für die Interessen Anderer. Daher die Thorheit so vieler amerikanischer Arbeiter, sich für Silberfreiprägung nach dem Verhältniß von 16 zu 1 zu begeistern. -- Wer bei Einführung der Silbersreivraauna auver den Arveltern am schwersten leiden würde, das sind dieicn'gen, wetqe lyre paaren zu nn.nx . . tt L cm gewohnheitsgemäß abgerundeten Preise verkaufen müssen. Gleichviel waö die allgemeine Preissteigerung sein wird. daS Publikum wird z. B. nicht WillenS sein, mehr alö fünf Cents für eine Fahrt aus der Straßenbahn zu zahlen. Jedoch macht eS unS wenig Sorge, wie die Straßenbahngesellschaffen sich dabei zurechtfinden. Aber es giebt Geschäftsleute, welche sich in ähnlicher Lage befinden. Nehnun wir z. B. die Wirthe. Der Wi,th wird bei Einführung der Silberwählrung höhere Miethe und einen höheren Preis für das Bier zahlen müssen, aber er selber kann nicht mehr als fünf Cents für daS GlaS Bier bekommen. Viel kleinere Gläser kann man auch kaum nehmen, denn man muß dem Gaste doch etwa? für sein Geld geben. Da wird wohl mancher Wirth eS schwer finden, durchzukommenden er überHaupt durchkommt. Der Wirth besindet sich da in noch schlimmerer Lage, als der Arbeiter. Die Löhne werdin wohl um etwas hinaufgeschraubt werden können, solch runde Preise aber nicht. Moz Schippel, sozialistischer NeichötagS-Abgeordneter, hat soeben ein cyrlstcyen yerauSgegeven : ,,iJt Wäbrunaösrage und die Sonaldemo I, .. "Öllf VW m7 M jmt Gegenüber oem lnwelS oer Vlme talisten, daß in den Vereinigten Staa, 1 4 k i M 4 a rr t a i ä .t i 4 v zutltuutVUiu uuu, uimi Arbeiterschaft zahlreiche Freunde zähle, macht Schippel folgende zutreffende Bemerkung : DaS beweist weiter nichts, alö daß politisch unentwickelte Arbeiterschichten Allerdings noch auf dem Niveau der aewöbnlicben aararilcken Einbildungen ' . m - . , , - . unu 4U3uhhc jteyen lunncn. ajap un 1s... ..AXirx.. OTt.:. It.... iuiwui uyiu -utuciict um lyicr langen politischen Schulung und Er fahrung sich jemals auf die gleiche Stufe der Einsicht herabbringen lassen Moutcn, QQiicn oie Agttakoren ver Nt m m m i l rm i m mm bernen Internationale in Deutschland wohl selber für ausgeschlossen, nachdem - ,:,,,, ..r,, 5,?f?,ik, UUb M.V reien stets ergebnißlo5 geblieben find." I a:. ctiit,t,.cat wrtfrt. fli.k. .u,. w ouii ,up l mit den Worten : m dusche Arbeiterklasse und ihre ,;,;r. Vertretung, die SozialdemoI Goldwährung zu finden sein."

Seit man PrasidentschaftS i Wahlkämpfe systematisch betkiibt, und j diese geschieht erst seit einem Menschenalter, war daS politische HauptQuartier beider Parteien in New Aork;

denn dieser Staat mit seinen drei Duhend und mehr Elektoren bilden in den meisten Wahlen den AngelPunkt. 3n New Jork waren die Hauptquartiere beider Parteien, dort liefen die Fäden auö allen Staaten zusammen, von dort wurden die schwachen Punkte verstärkt und die Idee, irgend eine andere Stadt als Hauptquartier anzusehen, würde früher verlacht worden sein. Diesmal weichen beide Parteien von der alten Gepflogenheit ab. Die republikanische behält zwar New Jork bei, errichtet aber in Chicago ein zweites Hauptquartier, von wo aus der ganze Westen und Nordwesten beobachtet werden ollen. Die demokratische Partei, welche in etzterer Zeit mit so vielen alten Traditionen gebrochen hat, stellt sich auch in diesem Falle aus einen neuen Ausgangspunkt; sie errichtet ihr Hauptquartier in Washington, macht also ,ie Bundeshauptstadt zu ihrer Opera-ionS-Basiö. Die Gründe dafür sind, daß die tonangebenden Blätter beider Großstädte gegen die Silberfreiprägung sind und daß die Partei von hnen keine gerechte Behandlung erwartet. In Washington find alle gröberen Blätter deö Landeö durch! vertrauenswürdige Korrespondenten vertreten, durch welche jede Nachricht rasch über das ganze Land verbreitet w'rd. VrllsilNlsjrilsjlell. Inland. Wetterberich t. Kühlere?, schönes Wetter heute Nacht und morgen. Gestrige Tempeatur : Mazimum 83 Grad, Minimum 71 Grad. .... . I 3 den 24 Stunden von 8 Uhr gestern Morgen biö heute sielen 1,19 3ü legen. Banken geben der R e g i er u n g s o i o. Washington, 23. Juli. Daö Schahdepartement ist benachrichtigt, daß über $23,000.000 in Gold von den Banken gegen gesetzliche zahlbare Noen m die Unterschatzamter gezahlt werden sollen, um die Goldreserve aufrecht zu erhalten. Von dieser Summe! haben New Jorker Bankiers $18,500,000 und Boston und Philadelphia Bankiers je $2.000.000 zuaefickert. Die Beamten deö Schatzdepartementö f v.e m v e I agen, ocp rein runo sur eme neue Bondauögabe vorhanden sei. W a s h in g t o n, 23. Juli. Durch die Einzahlungen von Gold aeaen

r wmr VWI'W V GreenbackS, welche Banken deö Ostens 000. Eine Brücke an der B. und O

ur Summe von $15,250,000 in den Unterschatzämtern gegen GreenbackS

einzahlten, ist die Goldreserve gestern An der West Virginia Central-Ei-aus $101,881,770 gestiegen. senbahn bei HendrickS ist eine andere

K Die Populisten - Conve nt l on. St. Louiö,23. Juli. DieBryan Leute zeigten bei der permanenten Or-! ganisation der Convention, daß sie eine Mehrheit von 104 Stimmen haI ben. Sie erwählten Senator Allen von NebraSka zum permanenten Vor-I fitzenden. Die Convention kommt mit ihren Geschäften nur sehr langsam vorvärtS. Den ganzen Vormittag über geschah heute gar nichts, da daS Comite für Beglaubigungen noch immer nicht berichtei hatte. Die miääle ok tke roaä Leute werden sich wahrscheinlich ruhig unterwerfen und nicht revoltiren, sallS Bryan und Sewall indossirt werden. ES tagt zur Zeit hier auch die Convention der Silberleute, doch spielt dieselbe keine Rolle. Die Leute hal? ten lange Reden, werden daö demokratische Ticket indosfiren und dann heimgehen. DieGold-Demokraten. Chicago, 23. Juli. Die Sihung der Goldstandard. Demokraten, welche berufen war, um die Rathsamkeit einer National - Convention zu besprechen,! fand heute Abend im Anbau deö Auditoriumö statt. Die Berathungen! fanden hinter verschlossenen Thüren statt, die Presse war ausgeschlossen.! ES hieß, daß diese Heimlichkeit beob -

achtet Wurde, weil Comptroller CckelS don Washington eingetroffen sei und in seinen Taschen die Wünsche deS Präsidenten kledeland mitbrachte und daß dieselben nicht veröffentlicht wer-

den sollten. Comptroller EckelS erschien nicht in der Sitzung und die Versammlung ging nach längerem Warten ohne ihn in Sitzung. General E. S. Bragg von Wisconsin, wurde zum Vorsiher, und C. A. Swing, von Illinois, zum Sekretär erwählt. Die Conferenz beschloß, daß eine Convention berufen werden solle, eö war nur die Frage, ob daS schon heute Abend geschehen solle. Darüber entspann sich eine lange Debatte. Senator VilaS, von Wisconsin, opponirte der Berufung einer Convention durch die Conferenz, er hielt eö für besser, daß ein Committee ernannt werde, welches Repräsentanten auS jedem Staate erwählen solle, denn eö sei zu spät, um noch Staatöconventionen abzuhalten. ES wurde schließlich etne Resoluhon angenommen, daß eine Convention, aber nicht später alö am 2. September, stattfinden solle. Ein Committee von einem Mitglied auö jedem in der Conferenz repräsentirten Staate wurde vom Vositzer ernannt, und soll daö Committee einen Aufruf zur Convention entwerfen. Vertagung biö morgen früh 11 Uhr. Der Streik derN. I Schneider. N e w J o r k, 23. 3uli. Die Hosenmacher, 1500 Mann stark und die Ueberzieherschneider, 800 Mann an Zahl, beschlossen heute, sich dem Streik der Schneider anzuschließen und am Samstag die Arbeit einzustellen. Eö wurden heute 20 weitere Werkstätten geschlossen. Unglücköfall. Chirago, 22. Juli. Durch den Einsturz eineö Theiles deö inneren c?k,lk,,,a k, lt,n frw 'fr' rv v jv - w - baudeö wurde vier beute Moraen der Arbeiter Nicholas Smith getodtet und ,in anderer Arbeiter. Elmer Strinaer. so scbwer verletzt, daft sein Leben in Gefahr schwebt. Ein großer Krähn war mit Steinen und Eisen schwer beladen, um daö alte Baumaterial hinabzulassen; ein Theil deö alten KuppelbauS stürzte ein und wurden die genannten Männer, welche n dem Krähn arbeiteten, unter den fallenden Trümmern begraben. Raub der Fluthen. Parkeröburg, W. Va., 23. n 5 k.....r,. " w V Vtf V g,stn starke Regenfälle und Fluthen in der Umgegend von Clarköburg, Weston. Glenville. Buckbannon. Morgantown, Fairmont und Piedmont Schaden zum Betrage von über 5100.Eisenbahn wurde in der Nähe von West Union fortgerissen. Brücke durch die Fluthen zerstört. DaS Kanavha Thal erleidet große Verluste. Rohheit amerikanischer s u g e n o. C h i c a g o, 23. Juli. Harry Rudolph, 11 Jahre alt schlug gestern Abend den 9 Jahre alten Grover Han son mit zwei Faustschlägen zu Boden und todt. Die Jungen hatten einen Wortstreit und der kleine Hanson lief fort. Rudolph folgte ihm, faßte ihn und schlug ihn mit der Faust in'ö Ge ficht und ,n die Magengegend. Der geschlagene Knabe deckte sein Geficht mit den Händen und fiel bei dem zweiten Faustschlage nach hinten über und war todt. Der jugendliche Morder wurde von der Polizei eingesper,t. Der Arzt, welcher die Leiche deö ermordeten Knaben untersuchte, sprach seine Ansich dahin auö, daß der kleine Hanson an einer Erschütterung die daö Herz assi zirte, starb Uevermapig starker Regen KansaöCity, Mo., 23. Juli. Im südlichen Kansaö und im südwest lichen Missouri hat eö seit 36 Stunden stärker geregnet als seit Jahren und in Folge dessen ist bedeutender Schaden angerichtet worden. 3n Cosseyville ist der Verdigriö River auö seinen Ufern getreten und daö Wasser steigt noch immer. ' Bei Weir City, KaS., ist ein betracht

licher Theil der Geleise der MemphiS

Bahn innerhalb deö städtischen Gebietes weggeschwemmt worden und auS Golden City, Mo., wird gemeldet, daß aüe Wasserlaufe in der Umgegend in starkem Steigen begriffen und die &ff af.U.,. ....:. k..r5x:4! zlachSselker bereits stark beschädigt sind. Haben genug von Souvere i g n & C 0. P i t t ö b u r g, 23. Juli. Die Union der FensterglaS-Arbeiter hat gestern beschlossen, eine überfällige Kopfsteuer von $2000 noch an die KnightS of Labor zu zahlen und dann auö dem Orden auözutreten. Sodereign und Hayeö sind telegraphisch benachrichtigt worden. Man erwartet, daß beide noch heute hier eintreffen werden, um Zulassung zur Konvention zu verlangen, doch wird ihnen jede weiere Einmischung untersagt werden. Durch Zahlung der Kopfsteuer will die Union allen weiteren Forderungen deö Ordenö vorbeugen. Wenn da? Geld nicht bezahlt worden wäre, könnte die lnion ihren Charter verlieren und ihr gesummtes Vermögen von den K. of L. eingezogen werden. Die Union hat ein Baarvermögen von über $100,000 und beträchtliche auöstehendeKapitalien. Saufen sich zu Tode. Sork, Pa., 23. Juli. Augustuö Witticken, 33 Jahre alt, dessen Eltern n La Crosse, WiS., leben, war einer der Gesellschaft von fünf Personen, die eine Gallone Whiökey in der vergangenen Nacht verzehrten. HeuteMorgen fand man ihn alö Leiche in einer Scheune bei Loganöville, in diesem County. Einer feiner Gefährten lag neben ihm nahezu todt und nur eine beinahe übermenschliche Anstrengung der Aerzte rettete dem Zechgenossen daö Leben. Wittikenö Antheil an der Gallone betrug über ein Quart. Der Whiökey wurde den Tramps von zwei Männern gegeben, die denselben wahrcheivlich gestohlen hatten. ' mm ,, Ausland. Paris aufdem SozialistenKongreß. Pariö, 23. Juli. Der Munizipalrath hat dieser Tage eine kleine Summe bewilligt, um Delegaten zu dem internationalen Sozialistenkongreß, der am Montag in London eröffnet wird, zu schicken. Barthou, der Minister deö Innern, hat natürlich diesen Beschluß deö Munizipalrathö annullirt. t DaS kommt da von. Pariö, 23. Juli. Katharina Booth Clibborn, bekannt als die Marchallin der Heilsarmee in Frankreich, wurde heute don einem auf dem Zweirad fahrenden weiblichen Mitglied der Heilsarmee überrannt und schwer deretzt. Dasselbe Schicksal erlitt in voriger Woche grau Booth-Tucker, die Schwester der Frau Clibbon, in Eaft Orange, N. I., die ebenfalls von einer auf dem Zweirad reitenden Kriegerin der Heilsarmee über den Haufen gerannt wurde und dabei einen Bruch eineS Handgelenkes erlitt. Wilhelm in Norwegen. M 0 l d e, Norwegen, 23. Juli. König Oskar traf hier heute an Bord feiner Sacht im Fjord ein und ankerte in der Nähe der Sacht deS Kaisers Wilhelm. König Oskar begab sich bald darauf an Bord der Sacht Hohenzollern", wo er mit dem Kaiser ein Frühstück einnahm. , Von Südafrika. London, 23. Juli. Eine von Buluwayo eingetroffene Depesche mel det, daß Laing'ö Colonne am Montag südlich der Matoppo Berge angegriffen wurde. Die Matabeleö wurden mit Verlust von 90 Todten zurück geschla gen. Die Weißen verloren 4 Todte und die mit den Weißen zusammen wirkenden befreundeten Eingeborenen hatten einen Verlust von 25 Mann. Aus beiden Seiten wurden viele der Kampfer verwundet. 9t V 0 n C u b a. Havana, 23. Juli. In Matanzaö wurde heute Leonarde Zolva Almeida auf Befehl General Weyler'S erschossen. Die Insurgenten haben nahe Cuevi taö in der Provinz Matanza zwei Spanier gehängt.

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