Indiana Tribüne, Volume 19, Number 254, Indianapolis, Marion County, 31 May 1896 — Page 9
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aber sobald der erste aus dem Gestrüpp hervortrat . und sich niederkauem wollte, um durch's Gras' weiter zu kriechen, blitzte ein Schuß aus des Jägers Gewehr ein leiser Schrei ertönte, der Getroffene machte einen lur zm Luftsprung und taumelte dann im Grase zusammen.
Einige Minuten regte sich in der feindlichen Linie nichts, dann aber begann es lm Busch von Schwarzen zu wimmeln. Diese hatten, von dem bewaffneten Beistand des Schä'ers nichts ahnend, emen großen Uebersall gestt 4i.ts3 iirn Yin CVnfirtTf Vr (Ksfi?i ftuii, tvnv utii vrn v schütte zu plündern, theils umSchafe zu rauben. Ein Hagel von Pfeilen, ziellos nach der Hütte gerichtet, verI 1 V ? A lll u a V. T &a a h A - - a a& rieiy lyre große nzayt, uuu jucun auaj keiner dieser Pfeile traf, so wav es doch nicht rathsam, sich gegen mese Waffen bloßzustellen. Der Jäger eilte in gebückter Haltung vorwärts und stellte sich hinter den Stamm des Eu calyptus. Kaum hatte er Deckung genommen, so kamen an zwei ganz entgegengesetzten Punkten des StrauchWerks einige Schwarze zum Vorschein. Sein rasches Auge und seine sichere Hand erlegten auch diese. Nun feuerte auch dev Schäfer. Es entVickelte sich ein regelrechtes Gefecht. Die Neger schleuderten Pfeile und Wurfspeere, ohne zu treffen, die beiden Weißen streckten einen um den anderen ihrer Feinde nieder. ES ist erstaunlich, daß sie nicht weichen," murmelte Korn zwischen den Zähnen; wahrscheinlich haben sie sich an lhrem Ave berauscht (emem . aus dem australischen Taumelpfesfev bereiteten feurigen Getränk), dann werden gSKS'Ä hrer schon H, den!" rief jetzt der Jäger laut nach rückwärts, denn es konnte ihnen ja nur vortheilhaft sein, wenn die Schwarzen erfuhren, daß sie mehr als nur. einen Gegner zu überwinden hätten. Nach meiner Rechnung muß ich schon zwanzig erlegt haben.Der Kampf zog sich indek noch in die Länge. Die Neger wendeten unter anderm die List an, eme aus Gras gemachte große Puppe an einem Speer vor sich hinzuschieben, sodaß der Gegner diese füv einen lebenden Menschen hielt und darauf schoß. Diese List bezweckte, den Feind um seine Munition zu bringen. Der Jager genett) m Wuth, als er mehrere Mal nach sicherstem Zielen auf solche vermeintliche Menschengestalten diese sieben bleiben sah, während sie doch nach seiner Meinung tödtlich getroffen sein mußten. Nachdem dieses, zum Theil nutzlose Feuergefecht schon fast eine Stunde gedauert hatte, fuhr Pluto plötzlich von seines Herrn Füßen, wo ev, mehrmals leise winselnd vor Ungeduld, gelegen hatte, mit. furchtbarem Knurren auf und svrana mit einiaen mächtigen Sätzen zurück nach der Hütte hin. Im Nu hatte er hinter dieser einenSchwarzen am Halse gepackt und zu Boden geworfen. aber während er diesen, der gurgelnde Entsetzenstone hervorstieß, abwürgte, schleuderte ein zweiter Neger einen Feuerbrand auf das Dach der Hütte, und sogleich stand dieses in Flammen. Einige Neger hatten in meilenweitem Bogen eine Umgehung ausgeführt und waren unbeachtet bis an die Hütte herangekommen. Das Aufflammen der Hütte war für die Schwarzen in der Front das Zeichen zum Angriff. Der Jäge?, durch das Aufspringen Pluto's stutzig gemacht, wendete sich um und hatte das Gewehr im Ansrfisnrt !ft?-f-Ti Wnrnnt ft-niitot-n WIUU IVIVil JUtVMIVIII VVIMU VIV Schwarzen, um seine vom Brand der Hütte hell beleuchtete Gestalt zu schleui rr . c r i ? c. oeru. in Speer ourmraunie lym oie tx smit lautem Aufschrei zu Boden. Nun horte das Feuer ganz r "v r r 11, r m i ' ' . " zuf. Der Schäfer hatte seine Patronen verschossen, und als er sich semem hingestreckten Gefährten nähern wollte, um von ihm Gewehr und Patronen zu nehmen, wies ihn Pluto mit fletschenden Jähnen und zornigem Knurren zurück. Es blieb dem Schäfer nichts m,h? übrig, als sich mit Kolben und vZesser zu wehren. Die Neger näherten sich mit wildem ffampfgeschrei der brennenden Hütte; mehrere beschäftigten sich nur damit. die flammenden und. glimmenden Stücke abzuveißen.um von dem Inhalt oer Hütte zu rauben, was noch raubt werden konnte. . Mq zapfte mit rasender Wuth wie em Löwe für seinen gefallenen ct. & hehrere Schwarze nie?er, ois es lyrer ueoeezagi gelang, aucy das tapfere Tyiev mlt Sveerstlchen und Keulenschlägen zu erlegen. Verendend warf sich Pluto über seinen Herrn, als wollte er ihn noch lm Sterben schützen. Jetzt ist's um mich geschehen! dachte der Sckäfer verzweifelnd, und mlt Riesenkraft lieh er seinen Flintenkol den auf die Kopfe der ihn Bedrängen den niedersausen. Da ertönte plötzlich ein kräftigesGe schrei und öurrab im Rücken der Schwarzen. Sie wendeten sich erlCDUai UM UND laDCN tXTlt IieiNC wvuuu. vuit Vlfc IV VI H Mmrtiir Ttltr irt VU 4 nVnrf in lebhaftes ClDChtfcUCt auf sie Öfflte tcn ; . Gtntßc Don dem schwarzen Gesindel stürzten noch tödtlick ae rossen der Rest floh in's Dunkel der Nacht nach allen Richtungen. .Halloh. Kom!" rief die Stimme des Oberschäfers. .Da sind wir! Ihr lebt! So sind wir noch zur rechten fa ÄÄlÄfÄ bc schwarzen Hallunken nicht auf mei. nem Heimweg aus dem Busch mit Bum meinem Gaul geworfen, UrV nicht gekommen sein. Da
wat Ihr jetzt todt
Aber meinem guten Kameraden hat's das Leben gekostet, erwiderte der Schäfer traurig. Da liegt er; ohne ihn hätt' ich den Kampf nicht ausgehalten." Beim Schein der brennenden Trüm mer traten die Männer an den daliegenden Jäger heran. Auch der Hund ist todt!" sagte der Obevschäfer. Braves Thier wie 'n Held gestorben!" Der Leichnam de5 Hundes wurde von der Brust des Jägers weggezogen. Korn kniete neben dem Jäger nieder und hob feinen Kopf empor. Der Wurfspeer stak noch in der Wunde, er wurde behutsam herausgezogen; Korn drückte ein Tuch auf- die Wunde. Den Jäger regte sich. Er lebt noch vielleicht ist Rettung möglich," sagte einer der Männer. Müller Freund!" sagte der Schäfer, sich über ihn beugend. Wie ist'S mit Dir?" Richte mich auf!" erwiderte der Jäger mit leiser, todesmatter Stimme. Korn, fast weinend vor Schmerz, stützte ihm den Oberkörper. .
Eh' ich sterbe, will ich's Dir sagen, fuhr der Jager mtt letzter Änstrengung fort; ich ich bin Ludolf Brennecke. Nun hab' ich's gesühnt ich sterbe für Dich!" ' Das waren seme letzten Worte. Er röchelte, ein Blutstrom drang aus seinem Mund, und mit einem halblauten, markerschütternden Schrei verhauchte er seine Seele. Allmächtiger Gott, welche Fügung!" murmelte Korn voll Schrecken und Andacht. Er war einst im Leben mein bitterer Feind und ist als mein tapferer Freund gestorben! Friede semer Seele!" sagte der Oberschäfer, und alle falteten, stumm betend, die Hände. Jetzt näherte sich, von emem emzelnen Mann geleitet, eine weibliche Gestatt. Oh, da seid Ihr." sagte der Oberschäfer. Wlr konnten so rasch nicht mit, erwiderte der ankommende Mann. Der Oberschäfer nahm die Hand seiner Begleiterin und führte sie zu Korn. Master Korn," sagte er, dieses muthige Mädchen traf ich auf der Stahon; sie wollte sich's nicht nehmen lassen, sich uns anzuschließen, um Euch zu sehen. Ich vermuthe, sie hat Euch was Wichtiges zu bringen." Der Schäker sah dem Mädchen m's Gesicht. Helene!" rief er mlt sreudlger Betroffenbeit. Ja, lch bm'ö, erwiderte sie, lhm ihre beiden Hände reichend. Ich komme als Botin, wie ich es Deinem Vater versprochen habe. Er ist voller Freude gewesen über Deinen Brief. Run soll ich Dich heimholen, und und Bater will Deinem Glück nicht mehr entgegen sein. Unserm Glück?" rief Korn mit Betonung. Ja, unserm Gluck," antwortete das Mädchen leise. Gottes Segen über ihn!" jubelte Korn. Endlich, endlich erlöst! Und siehe. Helene, hiev liegt er. der Dich einstmals von mir wendete. Ludolf Brennecke, der sterbend mein Freund geworden ist. &o hat Gott alles glucklich und leidvoll zu Ende geführt. m müssen uns seinem unerforschlichen Rathschluß fügen." Helene war durch den Anblick deZ Todten tief erschüttert, aber Wilhelm Korn zog sie hinweg. Drei der Männer wurden von dem Oberschäfer angewiesen.die Bewachung der Heerde zu übernehmen und den Todten sammt seinem treuen Pluto zu begraben. Die treffliche Waffe und der Inhalt des Rucksackes desselben fielen ihnen zu. Mit den Uebrigen kehrte Wilhelm Korn und seine wiedergefundene Geliebte nach der Schäferstation zurück, um von dort aus am nächsten Tage die Reise nach der deutschen Heimaih in glückseliger Stimmung anzutreten. Vom Alter gebrochen und vereinsamt, hatte Wilhelm's Vater seinen harten Sinn aufgegeben, und er fühlte sich glücklich, seine letzten Lebenstage dadurch verschönen zu können, daß er die Liebe seines einzigen Sohneö fegnete. t-i Das fürstliche Diner. Eine Geschichte aus der guten alten Zeit. WaS hier erzählt wird, soll eigentlich eine Ehrenrettung sein. Man sagt den Bewohnern deS Städtchens Duselberg nach, daß sie Dummköpfe und Knicker seien. Beides ist nicht der Fall. Tie Geschichte mit dem Rheinwein ver hält sich ganz anders. Nämlich eines Tages erhielten die Duselberger die Nachricht, ihr Lande. Herr wolle ihnen, nur m Begleitung seines Adiutanten und einiger Tiener, einen Besuch abstatten. Auf dem Rath Hause solle ein Diner bereitstehen, an welchem, außer Fürst und Adjutant auch der Bürgermeister und zwei iLe meinderäthe theilnehmen sollten. Nun, das Diner machte keine Schwie rigkeitm, wohl aber mangelte es an Wein. Der Gastmirth Krüger hatte wohl selbflgebrauteS Bier, aber Wein wurde im Städtchen nie verlangt, ja der Bürgermeister selbst hatte noch teilten getrunken. Der Gemeinderath beschloß also schleunigst einige seiner Mitglieder zum Einkauf eines guten Weines nach der Residenz zu senden. Diese Mitglieder waren der Gastwirth Krüger als Kenner, der Apotheker als chemischer Sachverständiger und der Rendant Moser, der den sinanciellen ?hell zu erledigen hatte. Der Einkauf vollzog sich glatt. ES wurden sechs Flaschen vorzüglichen fibeinyeinS erworben.
Auf dem Mckwea von der Residenz
nach Duselberg herrschte eine große Hitze und bei der Welndeputatlon- großer Durst. Wenn nun aber die fflaschen daS nicht enthalten, was die Etiketten angeben?" äußerte Krüger besorgt. Aber fett haben za selbst vorder gekostet," meinte der Rendant. Freilich, aber ob der gekostete Wein derselbe ist, wie der in den Flaschen?" Nun, eme Flasche können wir ruhig kosten. An dem Diner nehmen fünf Personen Theil und sechs Maschen haben wir." Der Apotheker kostete, dann der Gast. Wirth, dann wieder der Apotheker, und so fort, blS die Flasche leer war. Aber daS ist empörend. schrie der Rendant. Was wollen Sie? Da? ist doch unser Amt, den Wein zu kosten." Es trat eine unheimliche Pause ein. Aber Sie können doch wenigstens sagen, wie der Wem geschmeckt hat," bemerkte finster der Rendant. ' Wenn wir Ihnen das sagen " erwi derte der Apotheker, dann wollen sie auch trinken, und wir müßten eine fri sche Flasche anbrechen. DaS kann ich verlangen, und das verlange ich." Also eme frische Flasche, und- der Rendant kostete und kostete. Die bei den Anderen waren still und warfen auf ihn lauernde Blicke. So, zebt hab' ich die Flasche &uJgetrunken. Es ist eine Gemeinhett von Ihnen, so dazusitzen und mich nicht zu warnen." Darauf wurden die anderen böse, und es entstand ein großer Zank, bis man sich endlich einigte, noch eine dritte Flasche gemeinschaftlich zu trinken. Als man sich Tuselberg näherte, wa ren nur noch zwei Flaschen gefüllt, die übrigen viere leer. Aber der Apotheker wußte Rath. Er füllte die leeren mit Zuckerwasser, dem er eine rheinweingol dige Färbung gab, verkorkte und ver siegelte sie auf 'S neue. Die sechste, noch mit wirklichem Rheinwein gefüllte la sche bezeichnete er dem Bürgermeister als eine außergewöhnliche Sorte, welche man dem Fürsten persönlich vorsetzen müsse. Der feierliche Tag war da. Auszüge und Ansprachen gingen vorüber, und der Herzog, der Adjutant, der Bürger meister, der Apotheker und der Rendant saßen beim Diner, welches der Bürger meister mit einem Hoch auf den Lan desherrn einleitete. Alle leerten ihre (öläfer bis auf die Nagelprobe. Ein vorzüglicher Wem," sagte der Herzog. Wie schmeckt er Ihnen?" Wie Hoheit befehlen " erwiderte der Bürgermeister. Nun, ich würde ein so saure? Ge ficht, wie sie eS nach dem Weintrinken gemacht haben, gewiß nicht befehlen. Die Herren scheinen ia verwöhnter zu sein, als ich. . obgleich ich doch einen ziemlichen Weinkeller und eine gute Zunge für den schönen Rebensaft be sitze." Nun beeilten sich alle zu versichern. daß der Wein in der That ausgezeichnet sei. : Aber Sie trinken ja nicht," wandte sich der Herzog an den Apotheker. Hoheit", stotterte dieser, mir ist der Wein ärztlich untersagt." Der Herzog und sein Adiutant hat ten bereits jeder seine Flasche geleert. und die Anderen nolen volens ihre auch, bis auf den schelmischen Apothe ker, der sich nicht entschließen konnte. ein elendes E-sbräu hinunterzuspülen. Haben Sie noch mehr von diesem schönen Wein," fragte der Herzog. Bon dieser Sorte Nicht, aber " Mir schmeckt gerade diese Sorte. und wenn der Herr da", er zeigte auf den Apotheker, seine Flasche stehen läßt, wollen wir uns darin theilen." Damit ergriff der Herzog die Flasche deS Apothekers, schenkte sein GlaS voll und reichte sie weiter, worauf die ande ren ein Gleiches thaten. Kaum aber hatte er einen Schluck getrunken, als kr aussprang und ausrief: Brr! Gefürd teS Wasser! Auch die anderen erhoben sich und standen entsetzt da. .Den Wein hat mir der Arzt auch berdoten rief der Herzog lachend. Jetzt wollen wir weiterfahren. Her? Adjutant." Es regnet. Hoheit." waate der Bür. germeister einzuwenden. Dann vergessen Sie nickt, br Weinfaß unter der Dachrinne auf,u Pellen, Herr Bürgermeister." Damit verabschiedete er sich von den Duselbergern. Der Apotheker wurde aber im nächsten Jahre nicht in den Ge meinderath gewählt. Zuversichtlich. Lieutenant. Gratulire, Herr Eommercienrath!" Bankier (erstaunt): Wozu?" Lieute nant: Werden nämlich im' nächsten Jahr mein Schwiegervater sein, habe diese Nacht mit Fräulein Tochter aus Easinoball so abgemacht!" Ein schönes Exemplar. Herr: Hunderttausend Thaler soll die Dame mitkriegen?... Das ist mir, auf richtig gesagt, etwas verdächtig!" Hei rathsvermittler: Erlauben Sie... wenn Sie erst sehen, werden Sie hun derttausend Taler noch herzlich wenig finden, mein Herr!" Das Ballfieber. Herr: Ihr Tbchterchen' ist ja so erregt." Mutter: Allerdings, sie betritt heute zum ersten Male die Bretter, welche die Modewelt bedeuten." Allmühlig beerbt. Erster Student: Du hast, ja Deinen Onkel schon wieder 'mal angepumpt!" Zwei ter: Ja. eS ist eine Erbschaft auf Ab zahlung." ' Sie hat Grund. Er: Sie hat solch' böses Gesicht!" Sie: ..Nun, ich denke, es würde Jeden döse machen, solch' Gesicht zu baden." ' Junge und alte Männe, sollten nicht verfehlen die Anzeige von Thok. ylater aus Veite 10 zu lesen.
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