Indiana Tribüne, Volume 19, Number 253, Indianapolis, Marion County, 30 May 1896 — Page 2
aviana Tribüne.
j Erscheint Taglich und Sonntag. r eZzliche.Triiüae'' kostet durch den Traget per xüoait, nie eonntcfl9,,xttoune-o e Woche. Beide ufame 1i Teutl de r i.ti Ati der et. Per Post außerhalb de, Uht zugeschickt U Vorausbezahlung $' pe, Hr. )nut 18 Lüd Alabama Stratz,. udisnapoliö, 3nd., 30 Mai 1896. Gin armenlsHeS Veymgericht. Vor einiger Zeit erschienen bei dem rmenischen Kaufmann und Bankier Zchachpaß zn Konstantmopel, der als .teinreicher Mann gilt, zwei elegant kleidete Herren, die sich als Abgesandte des armenischen Geheimcomites Erstellten und dem erschrockenen Banjkier eine freiwillige Spende von beDeutendem Betrage für die Zwecke des VTm?2 tfchTsTT,llW XrtTT2 T VT?2 vvmiiv uvvvunj)tvii y u4v v nicht freiwillig- thun wollte, drohten sie ihm, sein Leben seinem Unpatrionsmus zu opfern. Der Banlier that, als wollte er ibremWunscke aern ??olae leisten, ging in seinem Zimmer hin und her, ossnete oiesen und jenen (seldkasten, kurz zögerte, in der Hoffnung, daß Jemand unterdessen eintreten und . rn w zyn retten wuroe aoer Nlemano kam, seine Leute glaubten, er hätte ii v ; .r i . (rnixi: . um uzn $ivzi cicgaiucu jycttca zuiaju ges zu besprechen, und wollten nicht stören! Endlich aber gelang es dem um Geld und Leben gleich schwer bangenden Bankier, zur Thür hinaus zu fluchten und laut um Hilfe zu rufcn. Die beiden verrathenen Gaste waren aber schneller als die herbeige rufenen Verfolger und machten sich, Revolver vorhaltend, aus dem Staube, nicht ohne die Drohung zurückzulassen, daß der Bankier den Mangel seines Patriotismus für die armenische Nationalsacke" bitter büßen würde. Schachvaß wandte sich an die türkische Polizei und erbat deren Schutz. Der 'Polizeiminister Nasim Pascha stellte dem Bedrohten ein ganzes Regiment von Polizisten, Spionen und Geheimagenten zur Verfügung. Seit jenem kritischen Tge ging Schachpaß nie mehr allein aus, immer war er von einem Stäbe von Schutzleuten umgeben; ja selbst in seiner Wohnung hielt er zumeist Polizeiagenten und Spione um sich, und man erzählt, daß seit letzter Zeit sein Buchhalter, sein Corresponoent, die meisten seiner Bureaubeamten eigentlich Polizisten waren. Ein angenehmes Leben, wahrlich! Dazu kam. daß es dem Geheimcomite gelang, dem Bankier von Zeit zu Zeit Warnungen und Drohungen zukommen zu lassen. Ein angeblicher Geschäftsmann, der mit ihm lange Zeit über commercielle Angelegenheiten gesprochen, sagte ihm plötzlich, ohne Stimme oder Miene zu wechseln: 29e sinne Dich, ehe es zu spät ist; gehorche, sonst ist Dein Leben verwirkt !" Sprach's und ging langsamen Schrittes, mit gleichgiltiger Miene von dannen, ehe der verdutzte Bankier etwas zu sagen vermochte oder gar im Stande war, feine polizeiliche Umgebuna von dem wahren Ebarakter des anfcheinend harmlosen Besuchers zu verständigen. Ein anderes Mal fand der Bankier auf seinem Schreibtische sin Briefchen des Inhalts: Letzte Mahnung! Hinterlege dort und dort diese Summe fönst bist Du gerich-tet!-Als dies ebenfalls fruchtlos blieb und 'das Comite sich fagen mußte, Scharpaß hängt mehr am Gelde, als am Leben wurde vom Comite beschlossen, Scharpaß hinzurichten, so wie es vor ein paar Monaim den Bankier Karagösian hingerichGestern soll, schreibt der Correspondent des .Verl. Tagbl.- unterm 23. v. Mts. aus Konstantinopel, dem Bankier Schachpaß, das, Todesurtheil zugestellt worden fein und heute Nachmittag sollte die Hinrichtung stattfinden, sollte ein neues warnendes Beispiel für alle diejenigen reichen Armenier statuirt werden, welch dem Terrorismus des Comites trotzen. Als Henker waren vom Comite dieselben Zwei Männer entsendet worden, die dem Bankier Schachpaß den ersten Besuch im Namen des Comites gemacht hatten. Als sie sich heute Nachmittag dem Hause näherten, worin sich das Büreau des Bankiers befindet, wurden sie jedoch von den daselbst aufgestellten Spionen erkannt und verslgt. Sie sahen sich verrathen, und wollten zurück. ,Aber der Weg zur Flucht ward ihnen von einer ganzen Legion Polizisten versperrt, 'die plötzlich aus der Erde, aus den Häusermauern, aus den umliegenden Cafös Herausschossen. Es entspann ch ein heftiger Kampf, dessen zufälligerZeuge ich war und dessen Tragik mir unvsrgeßlich bleiben wird. Die beiden Attentäter mit erhobenen Revolvern, verzweifelt nach einem Ausweg schauend. Die Polizisten, todesmuthig herandringend, zum Aeußersten entschlossen und dock bemüht, die Beute lebend oder wenigstens nicht allzu schwer verwundet heimzubringen. , Das Publikum von fern,! neugierig und ängstlicb zugleich, Türken mit drohenden Mienen, Armenier mit thränenden Augen und schlotternden Knien, ein unvergeßliches Bild. Plötzlich krachen zwei scharfe Schüsse.-.' Ein. Polizist sinkt, in der Stirn zu Tode getroffen, nieder, und blitzschnell flüchtet der eine der Attentäter über die Leiche des Gesallenm und entschwindet. Im selben Moment ist aber auch der 'zweite Attentäter schon gefangen. In der Umgegend herrschte großer Schrecken. Ein paar angstliche Leute Armenier zumeist sperrten ihre Geschäfte, aus Furcht vor größeren Dingen, die kammm konnten.,, Aber... es kam nichts veiter. Die Leute verliefen sich; hier watd'S still. ,Dafllr . waren die nach den Gefängnissen von "Galatä-Serväl und nach denen in Stambul führenden Straßen bis spät Abends belebt von
Trupps gefangener Armenier aller Gesellschaftsklassen: das waren die Armen, welche die Polizei verdächtigt, mit dem Comite in Verbindung zu sein, und die zu neun Zehntel unschuldig sind und mit Marter. Leid und Angst für die anonymen Schurken büßen müssen, welche zur Plage des armenischen Volkes geworden sind. Schachpaß ist diesmal dem Unheil entgangen, die ihm zugedachten Kugeln trafen nur einen armen, ihn beschützenden türkischen Polizisten. Aber es ist nahezu zweifellos, daß sein Schicksal besiegelt ist. daß er fallen wird, wie vor Kurzem Karagösian, als Opfer der Rache jenes unheimlichen Comites, das eine Zeit lang in Europa und England so viel Sympathie für seine angeblichen nationalen Ideen beanspruchte. das aber in Wahrheit nur auf Raubmord ausgeht. Der Geburtstag der Insel. In den ersten Tagen des laufenden Monats wen 100 Jahre verflossen, feit einNaturereigniß sich abspielte, wie es nicht sehr häufig vorkommt, und Wie es namentlich im Gedächtniß des Menschengeschlechts nur in wenigen Fällen aufqezeichnet ist: die Entstehung einer neuen Insel. Wir besitzen davon nur weniae Beispiele, - - deren bekanntestes wohl das der Insel Ferdinandea ist, die im Jahre 1831 südlich von Sicilien auftauchte, und die den Engländern gerade so viel Zeit ließ, von ihr Besitz zu ergreifen um dann auf Nimmerwiedersehen m verschwinden. Die Insel Joanna Voguslawska, um die es sich hier handelt, gehört zu der Gruppe der Aleuten. die sich in kräftig geschwungenem Bogen vonAs'.en nach unserem Continent hinziehen und so der Behringsstraße vorgelagert sind. Jbre Geburt ging unter großem Getöse von Statten. Unweit der Insel Umnak erhob sich plötzlich eine mächti ge Rauchsäule, die sämmtlichen umlie senden Inseln wurden durch ein starkes Erdbeben erschüttert, unterirdisches Gebrüll ließ sich vernehmen, und bald zeigte r an der Meeresoberfläche ein kleiner Vulcan, der diese Ausbrüche verursacht und die Aufschüttung der neu entstandenen Insel bewirkt hatte. Die Heftigkeit der Ausbrüche ließ nun nach, ganz aber hörten diese nicht auf, und no lange Zeit nachher war der Boden der Insel so heiß, daß man ihn nicht wohl betreten konnte. Erst acht Jahre nach dem Beginn das ganzen Vorganges konnte man es wagen, die Insel zu betreten, die immer noch beständig wuchs. Zehn Jahre nach ihrer Geburt hatte Joanna Voguslawska einen Umfang von 2 Meilen und eine Höhe von 300 Fuß, und abermals 13 Jahre nachher waren ihre GrößenverHältnisse schon auf 4 Meilen und 2000 Fuß gestiegen. Aber nach dem Schwinden der ersten Jugend sank, auch die Lebensthätigkeit des neuen Ankömmtlings unter den Aleuten immer mehr. Im Jahre 1823 ließen die vulcanischen Eruptionen nach, und die Masse der Insel nahm nun ständig ab. da das gierig fressende Meer schnell die einzelnen Steinchen und Lavastückchen abtrug, aus denen der Körper Joanna Boguslawska's kunstlos zusammengesetzt war. Nur an jenen Stellen, wo nicht nur lose
vulcanlsche Auswurfsmasseu. aufgescv'.tet waren, sondern auch Lavaströ me erkaltet waren, wurde der nagenden Thätigkeit des Meeres'ein größererWi, derstand entgegengesetzt.-Möglich, daß dieser so lange anhält, bis die Insel durch einen erneuten Ausbruch wieder an Masse zunimmt und sich so einen dauernden Platz unter der Kette trotztger Vulcane ' erwirbt die von der Lstlicken Hälfte der Aleutenreihe dargestellt wird. , Wunderbare Lchnellfüßgktit. Erstaunliche Leistungen von Schnell füßigkeit in Verbindung mit Aus dauer erzählt man von einer Truppe des berühmten 7ten Bundes-Cavalle-rieregimentes, welche Truppe auS Chiricahua - Apachenindianern von Ari zona besteht. Bei einer Gelegenheit berichtet Capitän H. L. Scott, der Befehlshaber jenes Regimentes huschte einiges erwachsene und sehr behende Rothwild durch das Cavallerie-Lager; da stießen die Indianer ein wildes Geheul aus. setzten sofort zu Fuße dem Wild nach, smgen ek etwa 9 Meilen vom Lager und' brachten es völlig unverletzt zurück, zur großen Verwunderung der Uebrigen. welche die Sache erst nur als einen Scherz behandelt hatten! In einem anderen Fall waren neun dieser Leute, nach einem Tag voll schwerer Arbeit, aus. der Heimkehr nach dem Lager begriffen und fuhren auf emem RegrerungSwagen, der von einem Maulthier - Gespann gezsgen. wurde. Dicht neben dem Weg bemerkte man plötzlich einen Prarne-Wolf oder Coyoten, welcher em junges Kalb ver folgte. Augenblicklich waren alle Stra pazen des Tages vergessen die ganze Gesellschaft, die erst so ermüdet ausgesehen hatte,', machte heulend auf daß schnellfüßige Thier Jagd ebenfalls nur zur Fuß und nach zwei Stun den war dasselbe gefangen, gebunden, geknebelt und im Triumph in das Lager gebracht. Die Maulthiere mit dem Wagen hatten inzwischen ihren Weg in das Lager allem gesunden. Solche Laufleistungen gelten auch bei vielen anderen Indianern fast als . !.. elwas ne oernaiurnazes. yuritanifch Tyrannei. In unsere? schnell und leichtlebigen Zeit dürfte es zu den Seltenheiten ge hören, daß ein , Sohn ein schweres Unrecht, daS seinem Vater vor acht Decennien zugefügt worden, nicht vergißt und sogar den Ort. welcher der SchauPlatz dieses Unrechts gewesen ist, meidet.. .Wenn, ein solches Vorkommniß nur auf Gründe privaterNatur zurückzuführen ist. dann vermag e8 nur einen rleinen Kreis zu'interessiren:'aber es erscheint von allgemeinem "Interesse wenn dadurch die Erinnerung an eine düstere Periode unsererSeschichte wach-
gerufen wird, und dies ist hinsichtlich der folgenden Begebenheit der Fall. Dieser Tage weilte ein reicher Kaufmann Namens Daniel Porter aus San Jos6, Cal., in Bridgeport, Conn., und ungeachtet aller Aufforderungen seiner Freunde weigerte er sich, seinen Aufenthalt in dem Staate der
hölzernen Muskatnüsse länger als 24 Stunden auszudehnen. Nach der Urfache befragt, machte Porter die üoerraschende Mittheilung, daß er vor vielen Jahren das Gelübde gethan habe, unter keinen Umständen sich über 24 Stunden im Staate Connecticut aufzuhalten, weil fein Vater durch einPuritanergericht aus demselben verbannt worden war. Es war im Jahre 1816, als Porter's Vater, damals ein Bursche von 18 Jahren, in dem Stadtchen Coventry lebte. An einem heißenSonntag, während emer schier endlosen Predigt, zog der junge Porter in der Kirche ein Messer aus der Tasche und begann sich die Nagel zu schneiden. Dieses Sacrileg war von dem luchsäugigen tithing . man" gesehen worden und der Uebelthäter wurde sofort verhaftet. In jenen längst entschwundenen Tagen (die gegenwärtige Constmmon von Connecticut dattrt aus Sm slfir- 1R1RV sifnfislrfiM hr siljy ) w J w v w V mr V richtshof, vor den Porter gebracht wur. de, streng die Gepflogenheiten der alten Colonialzeit und Porter's That wurde nach dem tyrannischen Puritanercodex mit Verbannung aus dem Staate auf Lebenszeit verurtheilt. Gegen dieses unerhört strenge Urtheil aab es für den Verurtheilten keine Berufung, ebenso wenig wie em Aufschub m der StrafVollstreckung geduldet wurde, trotzdem damals fchon viele alteGesetze nur noch als todter Buchstabe angesehen wurden. Da der junge Porter den Wunsch geäußert hatte, zur See gehen zu wol len. wurde er von einem Constabler nach New London transportirt, um sich dort als Matrose zu verdingen. 20 Jahre lang befuhr der Verbannte alle Meere der Welt, um sich später in Californien niederzulassen, ws er große Reichthümer erwarb. Als der Sohn des Verbannten diese Geschichte erzählte, gab er zu, daß sein Vater unter der neuen Ordnung der Dinge ja längst hätte nach Connecticut zurückkehren können, allein daö ihm in seiner Jugend zugefügte schwere Unrecht hätte er nie vergessen können und von dem gleichen Gefühle Wären seine Nachkommen beseelt. QemelnnützigeS Grasflecke aus Weißzeug zu entfernm. Dies geschieht am besten durch eine schwache Auflösung von Zinnsalz. Die Flecke verschwinden so gleich, aber die Wasche muß sofort mit piet Wasser ausgespült werden. Echie Goldsachen zu erkennen. Das einfachste Mittel, echtes Gold von einer gewöhnlichen Legirung zu unterscheiden, besteht darin, daß man einen gewöhnlichen Feuerstein so lange an dem zu prüfenden Gegenstand reibt, bis eine glänzende Metallfärbung auf ersterem zurückbleibt. Hierauf hält man ein brennendes, stark geschwefeltes Zündhölzchen an das Abgeriebene. Verschwindet es vom Feuersteine, so war der daran geriebene Gegenstand nicht von Gold. Rheumatische Ohrenschmerzen. Gegen dieses Leiden hat sich folgendes Hausmittel gut bewährt: Etwa eine Unze Kümmel wird in ein halbes Pfund Brodteig geknetet und im Backofen gebacken. Das durchschnittene noch warme Brod wird mit einem Tuche auf das leidende Ohr gebunden. Uebevdie Fortpflanzung des Gummibaums. Der Gummibaum wird durch Stecklinge vervielfältigt. Man schneidet Triebt mit vier bis sechs Blättern vom Mutterstock und läßt sie nach Entfernung der untersten zwei Blätter einige Tage trocknen. Da rauf steckt man sie in Weinflaschen, die mit Regenwasser gefüllt sind, und zwar fo. daß die Schnittfläche einen bis zwei Zoll im Wasser zu stehen kommt. .So werden sie an das Fenster gestellt. Noch einigen Wochen sind dem Stengel entlang einige Wurzßln erschienen, Jetzt, erst werden sie gepflanzt und ihnen wiederum, ein 'Platz am Fenster ange wiesen. KnoSpenraschzurBliÜh, zu bringen. Man schneidet diese!ben mit etwas langen Stielen und bringt sie in ein Gefäß mit Wasser, worin man ein kleines Stück Salpeter aufgelöst hat. Essig aus Obstbfällen. Man thut die in der Haushaltung abfastenden Schalen und Kernhäuser in einen großen steinernen Topf oder in ein kleines Fäßchen und übergießt sie mit kochendem Wasser, so daß letzteres gerade darüber kocht, und läßt das Gefäß an einem warmen Orte stehen. Bei jeder neuen Zugabe von Obstabfällen wird kochendes Wasser beigefügt. An heißen Tagen setzt man den Topf. etc. der Sonnenhitze aus; zur Vermeidung von Unreinigkeiten bedecke man datz Gefäß mit einem Tuch. Nach etwa acht Wochen erhält man auf diese Weise einen für die Küche brauchbaren, allerdingS nicht besonders starken Essig. Echte Panamahüte zu w a? schen. Derartige Hüte sind fast undurckdringlich gegen Wasser, sehr dau erhaft und elastisch, guch können sie auf das Schlimmste verbogen werden, ohne Noth zu leiden. Wenn man 'sie dann etwas mit reinem Wasser befeuchtet, so nehmen sie ihre . ursprüngliche Facon wieder an. Zum Waschen dieser Hüte bereitet man sich ein heißes Seifenbad und versetzt dasselbe nochmit etwas Soda, weicht den Hut kurze Zeit ein und bearbeitet ihn dgnn mit emer weichen Bürste. Ist der Schmutz tnl fernf, so spült man das'Seifenwafser ab und hängt dm Hut noch Zeucht in die Schweselkammer, Da?'Schwefeln ist nicht einmal immer nothwendig. SchutzderGeräthe gegen R o st. Als zweckmäßigstes Mittes gegen das Rosten eiserner und stählerne? Geräthe ist eine Mischung .von .Fett, welches durch UuSbraten von ' einem Pfund Speck, dem dann eine halbe Un, ze Kampfer und etwas Graphit beigeaeben werden, oevonnen wurde, sebr
zu empfehlen. Mit dieser Mischung bestrichen und nach 24 Stunden mit einem weichen Lappen abgerieben, zeigen die Geräthe nicht nur eine Stahlfarbe, sondern sind auch längere Zeit vor den zersetzenden Einflüssen der atmosphäri-
l schen Luft derart geschützt, daß sie nicht rosten können. Ein Erneuern des Beschlages der Ackerpferde. Sobald der durch das Eisen vor Abnlltzung geschützte Huf im Verhältniß zu der Größe des Pferdes zu lang geworden ist, muß eine Erneuerung des Beschlages vorgenommen werden. Das wird durchschnittlich etwa in fünf Wochen der Fall sein. Läßt man das Eisen länger liegen, dann leidet der Huf, da derselbe nur normal bleiben kann. wenn die Ausdehnung und ZusammenZiehung der Hornkapsel durch Nichts gehemmt wird. Jeder, auch der beste Beschlag, hemmt diese Ausdehnung in etwas und je länger das Eisen liegt, um so mehr und mit um so größerem Nachtheile wirkt es. Pferde mit VollHuf müssen im Allgemeinen etwas häufiger beschlagen werden, weil sonst die Sohle leicht gedrückt werden kann. Sobald ein solchesPferd anfängt, lahm ZU gehen, ist die Nothwendigkeit der ErNeuerung des Beschlages unbedingt geboten. ' . PetroleumzurConservirung des Holzes. Dieses ist eines der besten Mittel, um Holzwerk, besonders im Freien stehende Gegenstände, wie Ackergeräthe, vor Fäulniß, Springen und Reißen zu bewahren. . Der Gegenstand muß aber vollkommen trocken sein und der. Anstrich mehrmals wieverholt werden, bis das Holz kein Oel mehr einsaugt. Thüren, Läden, Bänke im Freien u. s. w. kann man zuerst mit Petroleum und dann mit Oelfarbe anstreichen. Ebenso ist das Petroleum ein ausgezeichnetes Mittel gegen Holz und Mauerschwamm. iti Oom JnlanV. In Verbindung mit der Aufstellung,. die im September dieses Jahres zu'Narragansett Park. R. I., stattfindet, werden Wettfahrten pferdeloser Wagen abgehalten werden, für welche die Rhode Island State Fair Association". Preise im. Gesammtbetrage von $5000 ausgesetzt hat. In einem besonderenGebäude werden ausschließlich Wagen dieser Art, zu sehen sein. Eine prächtige. I l l u st r ation zu den Segnungen der Pryhibi tionsgesetze gibt der Entschluß des Schriftstellers Rudyard Kipling, der den Staub unseres großen Landes von seinen Füßen schütteln und von Brattleboro nach England übersiedeln will, weil er in diesem idyllischen Orte nicht vor den Insulten seines demSuff ergebenen Schwagers sicher ist. Bratt leboro liegt nämlich im Prohibitionsstaat Vermont. Eine hübsche 'Geschichte wird aus Biddeford, Me.. berichtet. Dort wurde einem Ladenbesitzer die Summe von $73 gestohlen und als die angestellten Recherchen ohne Resultgj blieben, gab der Bestohlene das Geld verloren. : Wer beschreibt aber sein Erstaunen, als er neulich $10 in einem Briefe folgenden Inhalts erhielt: Ich habe aus Ihrer Ladenkasse $78 gestohlen. Mein Gewissen quält mich. Wenn es mich wieder quält, schicke ich mehrk " Beim Fällen eines sehr alten Baumes, der zwei Fuß 7 Zoll im Durchmesser maß, fand Edward Timson, von Long Meadow, Conn.. in vem Stamm eingewachsen ein Stück einer eisernen Kette, und 11 steinerne Pfeilspien. Ttaß Pfeilspitzen oder andere spitzige Gegenstände in einen Baum eingewachsen sind, gehört gerade nicht zu den Seltenheiten, allein es dürfte wohl das erste Mal sein, daß eine Kette in einem Stamm gefunden wurde. Allen Bemühungen zum Trotz, für. die Matrosen und Seesoldaten unserer Kriegsmarine Eingeborene? anzuwerben, befinden sich unter den Ersteren, deren Gesammtzahl sich guf 9223 beläuft. 4400, und unter den Letzteren, die 2017 Mann zählen, 861 Fremdgeborene. Für unsere sabelrasselnden JingyZ sind diese Zahlen recht beschämend.denn wenn nach dem Wunsche dieser Mordspatrioten Onkel Sam mit fremden Mächten in Händel verwickelt werden sollte, dann müßten ja die verhaßten, for-eignen" für seine Ehre in die Schranken treten. Seitdem Inkrafttreten des berüchtigten Raines - Gesetzes mehren' sich die Flüsterkneipen in der Stadt .New York rapid. Dies erhellt aus der. Thatsache, daß die Zahl der Schansitkuer - Certificate weit hinter der vom Bundes - Jnlandsteueramt ausgegebenen Anzahl von Licensen für den Kleinverkauf von Spiritussen zurückblejbt. Nach einer Mittheilung des Hilfs k Einnehmers McKinney werden. soweitj bis jetzt geschätzt ca. 7000 Bundeslicensen ausgegeben. . AcciseCommissär Mitchell glaubt, daß höch stens.l4500 Schanksteuer-Certifikate gelöst werden, so daß etwa 2500 Persynen! sich, mit Hinterziehung der StaatLsteuer-mit dem . Kleinverkauf pon Spiritussen abgäben. Passagiere, welche dieser TagejMit dem Dampfer Monowai" in San Francisco ankamen, berichten, daß Graf und Gräfin Festetics, welche in ihrer Jacht Tolna in der Südsee umher kreuzen, bisher wenig Glück bei ihren lKreuzfahrten gehabt haben. Das Paar, hatte unter Meutereien an Bord, Desertion, der Besatzung, und auf den Fahrten selbst unter Windstillen zu leiden. Die. Männschaft, welche in San Francisco geheuert wurde, desertirte.. sobald Australien erreicht war. Und nur mit vieler Mühe gelang die Anwerbung eines Ersatzes. Als endlich eine neue Besatzung gesickert war, ßMg ie Jgcht nach den chinesischen Ge-, wässern n See. Man hatte das übliche.Pech. Mitten auf hoher See trat Windstill? tln.'unh 'es dauerte Monate ehe wieder' Land erreicht wurde Dir Agcht kehrte nach Sydney zurück, und
hier desertirte die Mannschaft' abermals. Sie beklagte sich über schlechte Kost und weigerte sich, an Bord zurückzukehren. Die Frau Gräfin controllirte nämlich die Vorrathskammern und die Küche selbst, und wie die See-
leute behaupten, behielt sie das Beste für sich und ließ selbst ihren Grasen darben, während die Mannschaft mit hartem Schiffszwieback und ein wenig Speck abgespeist wird. Zur Zelt, als die Monowai- von Sydney abging, war zwar die Anwerbung einer neuen Mannschaft gelungen, aber die Gräfin hatte zuvor versprechen müssen, den Matrosen bessere Kost zu geben. DertrinkfröhlichenWelt hat das Genie eines New Yorker Ganymed 'einen neuen Trank bescheert, der aus Chartreuse. Maraschino, Benedictiner und einem Eiweiß besteht und das Nonplusultra aller mixed lrinks" sein soll. Dieser Trank, welchem der pikante Name The .vi dow's Kiss beigelegt ist. wird von dem Hofpoeten eines New Yorker Blattes in folgender Dithyrambe geschildert: Ein fein zusammengemischtes. Dem Gaste hübsch aufgetischtes. Herz und Magen belebendes, Die Sinne froh erhebendes, Katzenjammer vertreibendes, In allen Ehren bleibendes, Stärkendes, edles, entzückendes, Prickelndes, gutes, erquickendes Getränk! N e u e B o r f ch r t s t e n s Ur d x t Jagd auf Ottern sind von dem Schatzamt erlassen worden. In denselben wird bestimmt, daß jedes Fahrzeug, welches auf Otterjagden geht, einen bcsonderen Erlaubnißschein haben muß; ferner, daß kein Dampfer für )ieJagden benutzt werden darf; daß die cr beuteten Felle genau spcificirt loerden sollen, und daß bei einer Strafe von $1000 und . der Confiscation des Schiffes innerhalb der Grenzen Alaska's nicht nach Ottern gejagt werden darf. DeralsGeizkragenerster Klasse bekannte Multimillionär Rufsell Sage in New Jork hat sich jüngst einen neuen Anzug gekauft, ein Ereig niß, welches in einem dortigen Blatte wie folgt beschrieben wird: Die Rein, schmeißer" waren noch eifriger als sonst, aber der Millionär ist kein leicht zu befriedigender Kunde. Er beschaute.befühlte. beroch, zerrte und wog vorher jeden Anzug, der vor seinen Augen Gnade gefunden. Nachdem er 12 bis 17 Reinschmeißer" so inAngstschweiß versetzt hatte, wählte er end lich einen vollständigen Anzug für $4.25 und erlegte in Baar $4 dafür. Wie haißt. rief der Clerk entrüstet, bei uns wird nix gehandelt, mer haben feste Preise.- Nicht einen Cent bezahle ich mehr." sagte Russell, mein Anzug ist ja noch ganz gut. ich trage ihn erst vier Jahre. Vier Dollars. oder ich geh' 'raus, auf Nimmerwiedersehen!" Man kennt Russell Sage und weiß, er macht wahr, was er sagt. Daher erhielt er denn den Anzug für vier Dollars, denen er einen wehmllthigen Blick nachwarf, und mit einem Päckchen unter'm Arm wanderte er den Park-Row abwärts. Vom Auslande. In Jasperanyi schlug der Blitz in die beim Exerciren befindliche 11. Compagnie des zweiten Hondedregiments. Zwei Infanteristen Wurden getödtet und mehrere Mann verletzt. JneinerBeleidigungsklage, welche dieser Tage in München verhandelt wurde, meinte, der Kläger in Bezug auf die Privatbeklagte: Es Wäre wohl am Besten, wenn man ihr den Mund zubinden würde." Wenn Sie ein solches Schloß erfinden können und sich darauf das Patent geben lassen werden Sie ein steinreicher Mann replicirte der Amtsrichter sehr richtig, und wären wir Richter Ihnen jedenfalls ganz speciell für diese Ersindung sehr dankbar." Dem bekannten G en t e r Dichter Moriz Maeterlinck war für sein Theaterstück Prinzesse Maleine der dreijährige Preis für dramatische Literatur . eine große goldene Medaille zuerkannt worden, aber Herr Maeterlinck lehnte die Annahme dieser amtlichen Auszeichnung ab. Die Begrllndung, welche die staatliche Jury bei der Verleihung der Auszeichnung hinzugefügt hatte und die vielen Tadel enthielt, hatte den Dichter verletzt. Die Verwaltung, der schönen Künste hat jetzt der Domänenverwaltung diese herrenlose Medaille überwiesen, auf deren Anweisung sie Lsfentlich versteigert wird. Jüngstkonnteein Bauerssohn aus der Pfarre Aschach an der Ctever seine Neugierde bezüglich der Treue seiner Zn der Pfarre Steinbach an der Steyer bediensteten Geliebten nicht mehr bezähmen und so beschloß er.'ssch dadurch in Kenntniß der von derselben abgelegten Beichte zu setzen, daß er sich am Tage, als seine Geliebte zur Beichte, ging, früh Morgens nach Steinbäch zur Kirche begab und sich dort unbemerkt in den Beichtstuhl schlich. Beinahe wäre es ihm auch gealückt. seinen Zweck zu erreichen, denn schon hatte er mehrere. Frauen personen absolvirt, ohne erkannt worden zu sein, und nun wäre als zweitnächste seine Geliebte dargn gekommen, als kr vom Pfasrgeistlichen entdeckt und der strafenden Gerechtigkeit zugeführt wurde..'. Der Gerichtsvollzieher Mackensen von Nordhausen wurde, nachdem er bei dem pecuniär zurückgekommenen Bierbrauerei - Besitzer Hartmann in Steigerthal eine Pfändung vorgenommen hatte, von demselben.auf der Dorfstraße mit einem Repolver angefallen. Mackensen schlug jedoch die Waffe zur Seite, so daß der Schuß fehl ging, und flüchtete dann in ein benachbartes Haus. L Hartmann versuchte zunächst mit Gewalt in daSselbe zu gelangen, entfloh dann aber, als sich die Bauern zusammenrotteten, nach Nordhausen in der Absicht, einen dortigen' Lehrerin erschießen, den . er. gleichfalls gls. eine der Ursachen feines
Unglücks ansah. In Nordhausen wurde er Abends mit der Waffe in der Hand verhaftet und in Sicherheit gebracht. Ein seltsamen Wahrspruch in Paris gaben die Geschworenen über einen 18 - jährigen Burschen Namens Jules Bouligny ab. der vor Kurzem Nachts einenEinbruchsdiebstahl bei sei-
nem Arbeitsgeber, einem Fahrradsabricanten in Batignolles, verübt hatte. Der junge Mensch führte zu seiner Vertheidigung an, daß er am Abend zuvor im Theater von Batignolles em Sensationsdrama Thomas Plumepatte" gesehen, das in grellen Farben die Abenteuer eines Pariser Gamins schildert, der. dank seiner Verwegenheit. allen Gefahren und Nachstellungen der Polizei entrinnt. Als er mit einem seiner Kameraden das Theater verlassen, habe dieser ihn gehänselt und mit ihm gewettet, daß er nicht im Stande Ware, solche Thaten wie Thomas Plumepatte zu vollbringen. Seine Phantasie sei von dem Schauerdrama so erhitzt gewesen, daß er die Wette angenommen und sich sofort erboten habe, noch in derselben Nacht bei seinem Principal einzubrechen. Ich war trunken vor Aufregung", schloß derAngeklagte seine Vertheidigungsrede, ich wußte nicht was ich that." Die Geschworenen sprachen Bouligny darauf frei. Dem Zigeuner - Musikus Josef Balogh in Nyiregyhaza und seiner ihm nicht bloß vom Dompfaffen" angetrauten theuern Gemahlin. einer geborenen Marie Bucsko, war ein Stammhalter zugewachsen, und nach Ansicht der zärtlichen Eltern war selbstverständlich kein Anderer als der König von Ungarn würdig, dieses Prachtexemplar als Taufpathe in die Welt, in der man geigt und verendete Ferkel genießt, einzuführen. Josef Balogh und Frau Vusko schrieben also einen gar langen und herzbrechenden Brief an Se. wohlgeboreneMajestät", unsern königlichen Vater", ihm die theuern Hände und unzählige Male auch die lieben Füße küssend", und ihm wiederholt einschärfend, ja nicht zu vergessen, daß der Taufschmaus im Hause Nr. 50 in der Szent-Mihaly-qasse in Nyiregyhaza stattfinden werde. Leide? war der König nicht in der Lage, der freundlichen EinladungFolge zu leisten, darauf deutet wenigstens der Umstand hin, daß die Kabinetskanzlei den Brief, den Balogh seinem königlichen Vater schrieb, ohne Bemerkun durch den Vicegespan des Szabolcser Comitats zurücksenden ließ. Das Wikingerschiff, das die Königsberger Alterthimsge sellschaft Prussia" in Frauenburg j r jn . fT ausgrasen uqj, ii von ein juum pfer nach Königsberg gebracht worden. Das Fahrzeug. daS 5 Fuß tief in feuchtem Humus unmittelbar auf sandiqem Boden lag. ist verhältnißmäßig . ., , - j !fl gut erhallen. lNige aiie cyrlslzeichen wutden sofort nach der Ausgrabung in Gips abgegossen, um sie möglichst getreu auszuvewayren, uno auch die mächtigen Hölzer in sorgfältiger Umhüllung mit Lohe den Winter über vortrefflich aufgehoben. In Königsberg sind die Reste gut angekommen und unter Aufsicht des Proyincialconservators Bötticher und der Professoren Dr. Heydeck und Hoffmann ausgeladen worden. Das Schiff ruht' jetzt in einem vorzüglich geeigneten, der Alterthumsgesellschaft dazu bewilligten Raume des Forts Friedrichsbu'rg. wo es zu dauernder Erhaltung die erforderliche Behand lung (Tränkung mit Oel etc,) ersahren soll. Die französischen Könige ernannten kleine und große Dich tev ihres Reiches zu Kammerdienern, um ihnen eme Auszelchung, besonders aber ,eine Pfründe verleihen zu können. Der Gemeinderath m Saint Denls hat Besseres gefunden. Er schuf die ganz neue Stelle eines Besichtigers des Anstrichs der Häuser (Inspecteur du bl auch im ent des inaisons) eigens für den Liederdichter Jean Baptiste Element und stattete sie ! i r 4 rs e. o .fitri. n' er? um z-uu tfr. aus. eioiioernanoiiaz let dieses funkelnagelneue Amt dem Inhaber fo gut wie gar keine Pflichten auf. Höchstens wird Herr Element sich anbequemen müssen, ein bischen die Häuser der. Stadt anzuschauen, wenn ' er auf feinen Spaziergängen nach neuen Versen brütet. Denn alle Jahre einen oder zwei Berichte über seine Besichtigungen abzufassen, wird Alles sein, wozu sich seine DichterPhantasie aufzuschwingen hat. In Sussex in England starb der Gasthofbesitzer Löwe, der ein Vermögen von $15,000 hinterließ. Diese Summe hatte der Verstorbene bei einem seir-er Geschäftsfreunde deponirt, zugleich aber auch ein Testament mit der Anweisung, die Zinsen jenes Capitals nur unter der Bedingung seiner Gattin auszuzahlen, daß sie einige bestimmte formulirte Vorschristen erfülle. Am Todestage so heißt es in dem Testament sollte die Frau barfüßig, eine Kerze in jeder Hand tragend, rings um den Marktplatz von Sussex gehen und hierbei mit lauter Stimme einen Satz von einem Schriftstücke ablesen, in welchem alles das verzeichnet fei, was sie ihrem Manne im Leben Böses angethan hatte. Dann sollte sie laut erklären, daß, wenn ihre Zunge kürzer gewesenihres Mannes Leben länger gewesen wäre. Ferner sollte sie alle umstehenden Fraüen ermähnen, ihre Eheherren zu ehren, ihnen zu gehorchen, und niemals zu versuchen, sie zu Tode zu peinigen. Wenn die Wittwe diese Bedingungen nicht erfülle (so schließt das amüsante Testament), so soll die Frau nur $50 jährlich an Zinsen erhalten, während die übrige Summe an einen Verwandten falle. Da die Frau sich hartnäckig weigert, den harten Bedin-gu-gen Fo'ge zu leisten, so wird sie nu? ene $50 Rente erhalten. Pumpernickel, Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität bei Bernhard Thau, Marktsiand 122 oder Hosbrook Str. No. tt.
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