Indiana Tribüne, Volume 19, Number 249, Indianapolis, Marion County, 26 May 1896 — Page 3

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Alle lnelnerRelhl ES ist ein eigenartiger An blick, das bunte Gemisch von Kurgästen aller Nationen, Sprachen, Trachten, Sitten und Gebräuche zu beobachten. baS sich in Karlsbad allmorg endlich im Gänsemarsch mit dem irdenen Becher in der Hand oder an einem über die Schul ter oder um den Nacken geschlungenen Rie men, zum siedenden Ez?rudelquell drängt und wie Jeder geduldig Warret, bis die Reibe an ihn kommt, daö kostbare Naß zu -schlürfen. Während mehr als drei Jahrhunderten pilgerten Männer und Frauen aller Stände und Klassen, vom König bis zum Bettler, nach Karlsbad, um Heilung von eingewurzelten Uebeln zu finden und neue Lebenskraft zu ge winnen. Aber in unsern Tagen der all mächtigen Konkurrenz haben wir weder Zeit noch Geld, um eine so weite Neise zu unternehmen. Dafür wird unS daö Karlsbader Wasser entweder in seinem ursprünglichen Zustand, d. i an der Quelle auf Flaschen gefüllt oder in Pul. verform, als an Ort und Stelle auö dem Sprudelquell abgedampftes Karlsbader Sprudelsalz in'S HauS gebracht. Das Wappen der Stadt Karlsbad und der NamenSzug EiSner Mendels o n Co., Alleinige Agenten, New York, ist auf jeder Flasche. Man hüte sich vor Verfälschungen. c. c. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania St,. a 8 wird aus Wunsch angewandt. Dr.C. R. Schaefer, fSrzt und &?vxvq, No. 430 Madison Ave., nahe MorriS Straße. Sprr&ftanbcn: 8-9 20 Udr Morqens, 14 Uhr achunttagS. 7 Uhr Abend. T,leVbonL8S lii U ii - $10. Zähne s) gut wie Gold. ES verhi"dert daß der Gau men mit dem Rubber in Be lühruna kommt, so daß die sä-"ich.n osfekte desselben verhindert werd.n. Taps Dental Pavlors, 25 West Washington Str . Ter .w Cifice gegenüber. Dr. Leonh. Bell, Deutschor Arzt, Ecke 6ast und Ohio Strafe, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. utdo Vell. ,.4k... ormtttag 10 lZUHr. ,rtchkndk. amtttaa4-Utzr. Dr. THEO." A. WAGNER No. 01 Nord Delaware Qtr. prkchd: 9 10 Uhr rm.; 4Uhr Vkach.; ntag: Xio mi ur rm. CZJ Telephon 84. Dr. I. Wühler, 120 Gst PlcVnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ;2M3 Uhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. Sprechstunden : SonntajS nui Vormittag!. Dr. I. -A. Suteliffe, desÄZktiat fi auckli,blich mit wundSlttlichen gäUe nd mit eschlechk, und UrinkrankHetten. No. 95 Ost Market Straße. Office Ttundk: 9 diö 10 Uhr Vorm. 1 bt 3 Uhr abm. Sonntags ausgenommen. Tele hon 41. Aergert Dich Dein Auge so reifte ctn!dt au, und werfe c icht von Dir. loader ende aa an m 'iv u. 7 ' " M TfcQ -7Ü - 0PTICIANA- U r, LNUU lNUON INDIANAPOUS-INO. o man Dir für Lein Auge da nöthige laS an fertigt, ävfttiche Augen werden schmerzlol tngeietzt. Grillen werden nach den besten Methoden den Augen anzepatt. Konrad Heeß, Saloon, 030 Massachusetts Avenue. Beste Getränke und Cigarren. LTJ2TOB. M. icrhc, Deutscher : Buchbinder. 408 ESd East, Scke Mcöarty Sir. Up Stairs. Herr arl Plngpank. 7 Vüd Alabama Ltraie, tmmt eueuungea lur nua enigege. Meodov Stein, Abstracter of Titles, Ccfc Market nud Pennsylvania Esr. TlfH L.EMCKE, CuUe 229, eine Treppe hoch. Telephon 176Q.

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Indianapolis.

Zwei Bruder.

Roman von Paul Lindau. lFortsehung.) ISin paar Tage spater ercylen err Templin wieder in der Loge, und dasselbe Spiel wiederholte sich. Diesmal hatte Fräulein Sand Mühe, ihr Lächeln zu unterdrücken, als sie den mit der Gardenie geschmücltenNunstfreund in der Loge erspäht hatte. Templin. der sich der allcrzuverlässigsten Beziehungen zu den Coulissen 'des Friedrich-Wilhelmstadtischen Theaters erfreute, hatte inzwischen erfahren, bafe Fräulein Sand, die mit keiner ihrer Colleginnen irgendwelchen Verkehr unterhielt, ein ganz junges Mädchen, das erst seit wenigen Wochen Mitglied der Berliner Operettenbühne war.' unter ihren besonderen Schutz genommen hatte. Die kleine, niedliche Asta Frohnsdorf. eine hübsche Blondine mit einem Stumpfnäschen, war kaum siebzehn Jahre alt. Ihre Mutter spielte kleine Rollen in der Provinz. Asta hatte schon als neunjähriges Mädchen Kinderrollen dargestellt. Sie hatte letzt für ganz kleine Solorollen ihr erstes Engagement an dem größeren Theater gefunden. Sie war ein liebenswürdiges, lustiges Kind und schwärmte für Fräulein Nelly Sand als Künstlerin mit so ehrlicher Begeisterung. daß Nelly davon ganz gerührt war. Nelly lud ihre jüngste Collegin ein, sie zu besuchen, und fand an der Fröhlichkeit und am Uebermuthe des Theaterkindes aufrichtiges Wohlgefallen. Asta gewöhnte sich daran, Nelly allabendlich zum Theater abzuholen und sie mit der Mutter nach Hause zu begleiten. Sie war überglücklich, mit Nelly. die von ihr vergöttert wurde. sich befreundet zu haben. Sobald Herr TempUn von diesen Beziehungen Kenntniß erhalten hatte, verstärkte er seine Angriffsoperationen auch nach dieser Seite hm. Eines Tages wurde Asta von der Garderobiere eine prachtvolle Bonbonniere überreicht. Der Absender hatte sich nicht aenannt.sondern nur als aufrichtigen Förderer junger Talente" bezeichnet. Asta schickte das Geschenk nicht zurück. Sie aß die Vralinees und stellte die schöne Porzellan schale auf ihre Kommode. Sonst erzählte sie ihrer Freun din Nelly alles, was sie irgend erlebt hatte.aber von dieser Sendung schwieg sie. Sie hatte das unbestlmwte Gefühl, daß die erfahrenere und zurückhaltende Freundin ihr vielleicht rathen würde, derartiae Geschenke von Unbekannten nicht anzunehmen. Und sie hatte sich so darüber gefreut! Nach ein paar Tagen kam wieder von dem ungenannten Förderer junger Talente" ein neues Geschenk: ein langer schmaler ftarton mit einem sehr hübschen Fächer. Asta schwieg auch davon. Als sie aber nach einigen Tagen harter Kämpfe der Verlockung nicht widerstehen konnte, den Fächer ihrer Freundin zu zeigen, sagte sie sogar die Unwahrheit. Sie erzählte, allerdings nicht ganz zuversichtlich.daß ihre Mutter den Fächer zu ihrem Benefiz bekommen und ihr geschenkt habe. Kaum hatte sie ihrer Freundm dre Geschichte vom Fächer aufgebunden, so erhielt sie auch schon ein drittes Geschenk: emen eleganten goldenen Gurtel. den sie für die kleine Rolle, die sie jetzt gerade spielte, sehr gut gebrauchen konnte.und der den billigen Theaterplunder der ihr bisher gedient hatte. Prächtig ersetzte. Diesmal trat der ungenannte Förderer junger Tafalte" aus seinem Versteck hervor. Herr Reinhold Templin schrieb ihr unter seinem wahren Namen, mit Anqabe seiner Adresse, einen sehr artigen Brief, in dem er ihr zunächst mit sittlichem Pathos die ernsthafteste Versicheruna aab. daß er mit seinen unbe-' deutenden Aufmerksamkeiten thatsächZich nichts anderes bezwecke, als einem jungen Talente eme kleine Freude zu bereiten, und zugleich hinzufügte, daß Fräulein Asta wahrscheinlich auch in der Lage sem wurde, ihm emen Gefallen zu erweisen, wie ihn jedes anständige junge Mädchen einem anständigen jungen Manne erweisen arf. Er fragte sie. ob sie ihm m Begleitung ihrer Mutter oder einer anderen Vertrauensperson nicht zu irgend einer Zeit an irgend einen? neutralen Orte eine Zusammenkunst von emer halben Stunde gewähren könne. Auch davon sagte Asta ihrer Freundin kein Wort. Die Beziehungen mit dem jetzt genannten Herrn Templin waren ihr bis jetzt sehr angenehm geWesen, und sie fürchtete, daß sie durch den Machtspruch Nellys würden aufhören müssen. Sie wandte sich an emen alten Freund, den ersten Ehorbassisten. der mit ihrer Mutter jährelang zusammen engagirt gewesen war, und der sie selbst an den Direktor der Operettenbichne empfohlen hatte. Der vorurtheilslose alte Fnck willigte sofort ein, und Asta schrieb noch am sel ben Abend an Herrn Templin, daß sie mit ihrem Onkel Herrn Fnck am nächsten Tage Nachmittags drei Uhr in der Restauration des Eiskellers sein werde. Die Zusammenkunst hatte allem Anschem nach emen glanzenden Ver lauf. Fräulein Asta fand, dak Herr Templin ein sehr vornehmer, artiger v r' 3u..'!A! rr . f r uno tleveiivivulvlger aoatier Onkel Frick war ganz entzückt und sagte auf dem Heimwege: .Mädel. wenn Du verständig bist, kannst Du jetzt Dem Glück machen!" eine zarte Andeutung, die Asta wohl kaum richtig . verstand. Und Templm lä chelte sehr vergnügt, als er um sechs Uhr bei Dressel mit einem Freunde sveiste. Unzweiselhast hatte Asta auch im weiteren Verlaufe der Dinge den ErWartungen, die Templm in das diplo matische Talent des so harmlos aus sehenden kleinen Mädchens gesetzt hatte, vollkommen entsprochen. Ganz sicher ist ' daß Nelly . Sand eines Abends' zufällig - die überraschende Mittheilung erbielt. dak Mq dez

Großherzigkeit eines edlen Kunstfreundes ihre schauspielerische und gesangliche Ausbildung allein verdanke, und daß dieser uneigennützige Wohlthäter, der niemals sich irgend welche Zudringlichkeiten herausgenommen

habe, Remhold Templm heiße. Diese von der kleinen Asta mit treuherziger Unbefangenheit vorgebrachte Mittheilung - machte auf Nelly einen lchtllchcn Eindruck. Das mußte rn ein ganz sonderbarer Mensch sein, dieser Herr Templin.der aus reiner Liebe zur Kunst für ernste Zwecke und für lebenswurdige Aufmerksamkelten so viel Geld ausgab, ohne je die geringste Gegenleistimg zu beanspruchen! Denn die Blumcnsendungen an Nelly waren regelmäßig fortgesetzt worden, und die anmuthige Sängerin schien von deren Monotonie durchaus nicht unangenehm berührt zu werden. Wenn der ällige Strauß einmal etwas zu spät abgegeben wurde, so befiel sie sogar eine gewisse Beunruhigung. Sie trat unwillkürlich öfter an's Fenster als sonst, und achtete dann auf den Anschlag der elektrischen Thürklingel. Die kleine Asta mußte ihr viel von Herrn Templin erzählen mehr, als Asta selbst wußte. Es stellte sich allmallg heraus, daß Herr Templm eigentlich sogar weitläufig mit Asta verwandt war, und schließlich nannte sie ihn Onkel Remhold . Der zunqe Börsianer hätte sich gar keinen geschickteren Anwalt wählen können. Asta machte aus ihm eine wahre Jdealgestalt. einen hochherzigen, edlen jungen Mann, der von seinem unermeßlichen Vermögen den vornehmsten Gebrauch mache, sur alle Armen und Bedranaen eine offene Hand und ein gutes Herz habe und namentlich junge Kunstler und Künstlerinnen m wahrhaft großartiger Weise unterstütze. Erst ganz kürzlich habe er sich am Wannsee eine märchenhaft schöneVilla, ein wahres Feenschloß bauen lassen, . r r e C weniger um nco uno seinen reunoen einen herlichen Sommersitz zu schafen. als um einem iungen genialen Baumeister, einem gewinn Herrn Martin Hellberg, die Gelegenheit zur Verwirklichung seiner künstlerischen Ideen zu gewähren. ES soll wundervoll sem, suhr Asta mit funkelnden Augen fort. Ich habe es zwar noch Nicht gesehen, aber man hat mir von den Herrlichkeiten so viel erzahlt, daß ich mir fest vorge kommen hab, sobald das Wetter elNl germaßen schön wird, einmal hinauszufahren, um mir das Haus und die Einrichtung anzusehen. Ich brauche dem Onkel bloß ein Wort zu sagen. dann gibt er dem Hausverwalter den Auftrag, uns alles ganz genau zu zeigen denn Ihr kommt doch natürlich mit. Du und Deme Mam? Herr Templin wird die Villa erst viel später beziehen, im Hochsommer." Nelly sagte nicht a und nicht nein. Aber sie beschäftigte sich in i,hren Gedanken mit Herrn Teniplin, dem F'örderer der jungen Talente, dem Bescher der fchönen Villa, angelegentlicher, als sie es sich selbst gestehen mochte. Es war ihr eigentlich sogar unangenehm, daß. wie ihr schien. Asta Vei ihren späeren Zusammenkünften so wortkarg in ihren Mittheilungen über Herrn Templin geworden war. Nelly hätte gern noch mehr über ihn gehört, aber fragen mochte und konnte sie doch wohl nicht. Am ersten wärmeren und sonnigen Tage sagte sich Nelly unwillkürlich: Heute kimnte man eigentlich eine kleine Landpartie machen! ... Vielleicht nach Wannsee! Es fügte sich wie von selbst, daß Nelly die persönliche Bekanntschaft deS Herrn Templin machte. Der Wahrheit gemäß uß bezeugt werden, daß sie sich dagegen nicht mehr sträubte, sondern darüber freute. Die Genossenschaft der deutschen Bühnenangehörigen hatte für ihre Wohlthätigkeitskassen einen Bazar im Rathhaussaale veranstaltet und die hübschesten weiblichen Mitglieder aller Bühnen eingeladen, als Verkäuferinnen mitzuwirken. Der Tisch, an dem Nelly und Asta ihres Amtes walteten, gehörte zu den bevorzugtesten, und schon in den frühen Stunden des Nachmittags waren all die überflüssigen kleinen Gegenstände, die wahllos dort zusammengeschleppt waren, fast allesammt zu unwahrscheinlich hohen Preisen an den Mann gibracht. Als nach der Börse Herr Templin im Vazar erschien.war auf Nellys Tisch alles ausverkauft, und mit stolzer Befnedlgung zählte sie den unverhältnißmäßig horn Erlös auf. Sie war so eifrig damit beschäftigt, daß sie gar nicht bemerkte, wie ein in auffälliger Eleganz gekleideter junger Herr an den Tisch herangetreten war. Wie schade! Sie kommen zu spät, Onkel!" rief Asta mit ausrichtigem Bedauern. Wir haben nichts mehr." Da blickte Nelly auf, und ein flüchtiqes Roth huschte über ihre Wangen, als Herr Templin sich höflich gegen sie verneigte. Wollen Sie mir nicht die Ehre geben, liebe Asta, mich Fräulein Sand vorzustellen?" Wir sind uns eigentlich kaum noch fremd," sagte Nelly, nachdem die Förmlichkeit erledigt war. Ich weiß ganz gut, daß ich mich bei Ihnen für eme lange Reihe von liebenswürdigen Aufmerksamkeiten zu bedanken habe. Sie haben mich durch die Beharrlich seit Ihrer Aufmerksamkeiten wirklich beschämt. Jetzt kann ich Ihnen we nigstens mit meinem Dank sagen, daß Sie mir eine große Freude bereitet da ben. Ich danke Ihnen, Herr TempIin." Sie reichte ihm die Hand. Er schlug ein, ohne dem Händedruck irgendwelche Bedeutung zu geben, und glitt mit ei nem flüchtigen Bitte, bitte!" taktvoy über den Punkt hinweg, der Nelly doch ein wenig befangen machen durste. Asta spitzte die Ohren und. that sehr erstaunt. Ihr keimt Euch schon? Davon habe ich ja keine Ahnung gehabt! sagte sie mit glaubwürdigster Ueberra schung. Du kannst aber schweigen!" emplm scknitt dgs Gestzrqch ent

schlössen ab. Er erklärte mit' höflicher Dringlichkeit, daß er den Bazar unmöglich mit leeren Händen verlassen könne, daß er eigens gekommen sei. um aus Fräulein Nellys Händen irgend eine Kleinigkeit zu erwerben, wenn möglich, etwas Individuelles". Die

Armen dürften dock keineswegs darunter leiden, daß er wegen llberhäufter Beschäftigung erst etwas spater habe kommen können. Nelly zog bedauernd die Achseln in die Höhe. Besinnen Sie sich nur," redete ihr Templin zu. Vielleicht haben Sie doch irgend einen Ihnen werthlos erscheinenden Gegenstand bei sich, von dem Sie sich zu Gunsten der Hilfsbedürftigen ohne allzu lebhaftenSchmerz trennen würden." Da hatte Asta eine plötzliche Eingebung: Ich Hab's!" rief sie. Die Photographie, die Du mir gestern gegeben hast! Ich habe sie zufällig noch bei mir. Schreib Deinen Namen daruntx. dann :st unS allen geholfen, Dir, Herrn Templin.... und den Armen!" etzte sie mit emer gewissen Salbung hinzu. Das Ware allerdings unbezahlbar," sagte Templm. Und ehe noch Nelly auf den unerwarteten Vorschlag ihrer Freundin hatte antworten kon nen, war Asta schon davongeeilt und brachte gleich daraus aus der Garderobe Nellys Bild und Feder undTinte. Während der kurzen Abwesenheit hatten die Beiden nur von Gleichgil tigem gesprochen. Nelly setzte ohne Weiteres unter das Bild die Worte: Nelly Sand. Wohlthätiqkeitsbazar. April 18..". Als sie es Templm reichte, übergab er ihr ein verschlössenes Couvert, das er seinem Portefeuille entnommen hatte, grüßte hoslich dankend und entfernte sick dann. (ftorjsetzung folgt.) Aluttdentenstreiche. Wer da galubt, daß in unseren nllch ernen Tagen die luitigen Studententreiche ausgestorben seien, der lasse sich durch folgende Geschichte eines Bessern elehren. Kam da ein Ienenser Studio in seinem neunten Semester zu Beuch nach der alten Musenstadt und zwar hegte er die löbliche Absicht, eine Schaar Baren abzubinden. Zu dem Zwecke hatte er eine größere Summe Geldes daheim losgeeist. Das Schul denbezahlen ist immerhin eine schmerz11 Jf.- eVC"l 1 , rrn iiu,e üllgien uno Mll reuiger ueymuth sieht man die blanken Goldfüchse in den weitgeöffneten Händen der Pylll tter" verschwinden. Was lag daher näher, als daß sich das bemooste Haupt diesen Schmerz versüßen und den Wermuthsbecher mit einem Tröpfchen Humor würzen wollte! Er ging daher nicht ohne Weiteres zu den Philistern. zählte das Geld auf den Tisch und ließ sich eine gewöhnliche Quitung darüber ausstellen, sondern er schrieb diese Quittungen selbst und legte sie dann zur Kenntnißnahmevor. So bescheinigte der SchneidermeisterG. Folgendes: Für em Paar extrafeine Sonntagshosen, welche ich für den Herrn Candidaten X. angefertigt habe, empfing ich soeben mit vielem Danke den Preis von 24 M.. obgleich ich dieselben hätte billiger herstellen können". De,' Drechslermeister H. unterschrieb mit Vergnügen nachstehende Bescheinigung: Ich, der Drechslermeister H.. bekenne hiermit äußerst geknickt, daß mir die Freude, den Herrn Candidaten x. zu meinem Schuldner zu haben, durch dessen mir unbegreifliche Zahlungseilfertigkeit vereitelt worden ist. Obgleich ich überzeugt bin, daß derselbe sein Geld praktischer hätte anlegen können, als in solchen Dingen, wie ich sie verkaufe, so habe ich ihm diese Dummheit doch nie übel aenommen. und quittire, wehmüthig schluchzend. über 50 M. Und so unterschrieben sie Alle, der PostHalter, Schuhmacher und andere ehrenwerthe Philister. Den Haupttrumpf aber sollte sich die alte treue Phllme (Wirthstochter) Fräulein H. leisten. Bei ihrer seligen Mutter hatte der nunmehrige Candidat als crasser Fuchs ein Semester lang gewohnt, aus alter Anhänglichkeit aber immer noch emen Rest seiner Wirthsschuld a.,tehen lassen. Nun wohnte das junge oder eigentlich nicht mehr ganz junge Mädchen im dritten Stock des schmalen Hauses am Markt ; der alte Fuchs hatte ihr angekündigt, daß er am Vormittag herauskommen und den Rest seiner Schuld bezahlen würde. Das gute alte Mädchen war hoch erfreut und versprach, eine Kanne Bier bereit zu halten. Als der SchnappHans an der RathhauSuhr elf Mal ver geblich nach dem Apfel geschnappt hatte, bewegte sich von dem am Markt belegenen Verbindungshause ein kleiner Zug schräg über den Platz, voran der alte Student, hmter ihm acht weißbemützte Füchse. .Er betrat mit ihnen das Haus, ließ sich das im ersten Stock belegene Zimmer von dem Inhaber ösfnen und stellte an jedes Fenster das ganze Haus hatte immer nur drei in der Front einen Fuchst Im zweiten Stock, wohnte ein Schuster, auch er mußte seine drei Fenster für je einen Fuchs hergeben. Dann ging es hinauf zum dritten Stock, wo Fräulein H., bereits ängstlich über die seltsamen Vorbereitungen, den Rest der Depüta tion empfing. Der alte Student hielt eine feierliche Anrede, sprach von der christlichen Nächstenliebe, von der Bedeutung des akademischen Studiums im Allgemeinen, und von dem sittlichen Werth des SchuldenbezahlenS im Besondern, trank dann nebst seinen Begleitern von dem dargebotenen Bier und trat ' mit ihnen an die Fenster. Mit weit schallender, den Anwohnern des Markts, wohl bekannter. Sjiinm? hielt er nunmehr an di? gesammt Bürgerschaft' Jenas und das sich q mählich ansammelnd? Volk eine zün dende Rede, worin er hen Ansah zu dieser Feierlichkeft kund gab Er prieZ die Tugenden de? beiden Philisterjnnen, Mutter und Tochter e? gedachtß ihrer liebevollen Pflege, .wobei er sa aetuQ;t wurde, van e? zum. Taschen

tuch greisen mußte; seinem Beispiel folgten die aus den Fenstern sehenden acht Füchse, welche ihre Schnupftücher gleichfalls zum Zeichen ihrer Ergriffenheit rangen. Nunmehr verlas das alte Haus mit lauter Stimme folgende Quittung vor versammelter Zuhörerschaft: Ich. die Jungfrau Caroline Frederike Anna H., geboren am 29. April 1848 in der großherzoglich sächsischen Residenz- und Universitätsstadt

Jena bei Camsdorf, bezeuge hiermit unter häufig vergossenen aufrichtigen, eigens dazu mitgebrachten Thränen, daß ich von dem äußerst liebenswürdigen, von mir äußerst hochverehrten Herrn Candidaten der Philologie und sonstiger Dinge, soeben ganz wider Erwarten den Rest seiner in S. S. 1880 bei meiner seligen Mutter contrahirten Schulden erhalten habe. Niemals werde ich ihm diese edle That vergessen; noch in meinen letzten Iahrcn. welche hoffentlich noch recht fern sind, werde ich mit wonnigem Entzücken daran denken, wie Herr X. als fideler Fuchs auf unserer Bude wohn te. Waldhorn blies. Klavier spielte, sang, aus dem Fenster die Beine heraushing und Reden an das versammelte Volk hielt. Ich schließe tiefgeknickt mit dem frommen Wunsche, daß einmal ein großer Mann aus ihm werden möge, welches ihm mein Müt ierchen ja jedesmal versprach, so oft er Gild bezahlt hatte." Mit einem donnernden Hoch auf das liebliche späte Mädchen schloß die Feierlichkeit, für deren Veranstaltung Frl. H. tiefgerührt dankte. Freilich hatte sie entsetzt ausgeschrieen, als ihr etwas fernab liegender Geburtstag urdi et ordi verkündet ward." Inst und jetzt. 1. In Sparta regierte im Alterthum, Wir melden es sonder Erdreistung, Papa Menelaos, der Gute genannt. Als König, und das war 'ne Leistung. Es nannte der König ein prächtiges Weib Sein eigen, und das war Helene, Helene, die Perle des Peloponne, Ein Weib von bezaubernder Schöne. Von Troja, der mauerumgürteten Stadt Kam bald der Herr Paris gezogen. Von diesem ward Papa Menelaos Ganz kreuzerbärmlich betrogen. In diesen Herrn Paris vernarrt sich die Und er vernarrte sich ditto In sie. Sie nahmen Reißaus beiNacht Und begaben nach Troja sich cito. Und Herr Menelaos? In gräßlichem Zorn Versammelt er Griechenlands Scharen. Ein einziger Schrei um Rache ertönt Und schnell wird nach Troja gefahren. Zehn Jahre toset ein blutiger Kampf, Der Tod halt bacchantische Feste Und endlich nach heldenmüthigem Streit Fällt Priams gewaltige Feste. Aus rauchendem Schutt holt sich Menelaus Mit Glück sein Weibchen, das gute. Und lebt mit ihr vergnügt und froh In Sparta mit fröhlichem Muthe. Und solches passirte dann noch außerdem Der Dichtkunst zu Nutzen und Frommen; Wie wäre Homer wohl auf andere Art Zu dem herrlichen Epos gekommen? 2. In X. vegetirt als Privatier l?m Kerlchen, der reme Und dieser Lump nahm sich eine Frau Zart, chic, kurz fin de stecle. Zu dieser Sirene kam Herr von Z., Ein Lieut'nant der Gardehusaren Und was es heißt, wenn die Motte dem Lqi Sich naht, sollt er jählings erfahren. Das Herrchen gefällt der liebreizenden ffrau Und sie, als sei sie noch ledig. Entwischt mit ihrem yerzlieoilen alan Per Eisenbahn nach Venedig. Und unser Privatier? Er denkt nicht daran, Sich rächend, den Räuber zu strafen. Denn darunter litte, und das war' ja schad! Seine Hauptarbeit, das Schlafen. Er fällt auf die Knie und ruft: .Mein Gott. Ich danke Dir voller Eztafe, Daß Du mich gnädig von ihr yast vefreit. Ich hatte sie stark in der Nase. Laß immer sie ziehen, mein Herr und Gott, Sie. die mir einst gehöret. Und willst Du mir einenGefallen thun. Gieb, daß sie nicht wiederkehret. In den Lagunen lebt sich's pompös. Und hier ist kein Mangel an Damen Drum laß sie! Nach einmal Halleluja Aus dankbarstem Herzen! Amen!" , Und in der Zeitung stand albald: Meine Gattin ging unter die Lumven: Ich zahle durchaus nichts, sofern sie vieueicyk In meinem Namen sollt' pumpen." Fehlt Ciiö VebeuSkrast w irgevd eittrrn ?hif itrl Anfttfflä. Dttt ist CllfT Ntt ("- Vensystem zerrüttet durch unweise Lebensart . . , r . . . O BlH I. mm vor? irgeno zyeiqe riao?e i " cm ReMtr mit ufe i& will fudb aerne schttiben va mir am Reisten half, ba ich auch HUfe . . .. ' r L . ix J. t i volymenVtg yane. ferner I das 5k.pt eine einfachen yausmulei,, va, mi rtiMf . ' - '..- Verschiebt nuSt aus Morgen, bm3 ihr heute . . . m.irxi..! l lvun tollt, eqmoi unier eiiqlUV einer firirfmftvf fft N6.?ntsrt an TbOTttti m -v w I njmA

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