Indiana Tribüne, Volume 19, Number 249, Indianapolis, Marion County, 26 May 1896 — Page 2
Fndiana Tribüne
Erscheint Täglich nnd Sonntagv. Di täglich Xrlbane" kostet durch den Xtaaet 1 llent per Woche, die eonntagZ,Trtbünk'S Seat per Woche. Beide use IS St5 ti Cent p, IXonat. Vtx Poft auberhalb d, 9tibi iuStschtZt t Vorauttkithlung P pe, 'Ja. orrix 18 Cftb kllabsma Gtrsbe. Indianapolis, 3nd., 26 Mai 1896. (CrtaUuWmefeotsten.j Streiftichter von der Gartenstadt. Chicago. Mitte Mai. Im Gefolge des Königs Mai ist diesmal der HenZer Hanf in die Windstadt eingezogen. Zwar hat derselbe nicht drei Opfern auf einmal die Kehle zugeschnürt, wie man bis fast zum letzten Augenblick erwartet hatte, sondern einstweilen hat nur ein armer junger Wollkopf dran glauben müssen, während der zweite noch etliche Wochen, und der dritte noch etliche Monate im Schatten des Galgens zappeln muß; um aber das senfationshungrige Publikum nicht zu enttäuschen, haben die großen Blätter, welche diesem .Geschmack- Rechnung tragen, aus der einfachen Hinrichtung reichlich so viel Wesens gemacht, als wäre es eine. siebenfache, und die kleinen und großen .Staatsmänner", deren Conterfeis sich jetzt in den Zeitungsspalten drangen, haben sich einige Tage lang daselbst in unmittelbarster Gesellschaft der Galgencandidaten bewegen müssen. Ja zum Theil war es recht schwer Beide , d. h. natürlich nur die Bilder .von einander zu unterscheiden! Ich mache gerade keinen salto mortale", wenn ich unmittelbar vom Galgen auf die Schuljugend übergehe: denn leider istgarmanchmal auch der umgekehrte Schritt kein großer. Was man auch immer über die dreibeingevattermäßige Art der Bekampfung des Verbrechens denken mag, jedenfalls ist zeitiges Borbeugm in jeder Beziehung unendlich besser, als eine solche entsetzliche VerzweiflungsOperation. Und wie oft darin an der Juzend und Kindheit gesündigt wird, dafür kann man gerade in der Gartensiadt dermalen traurige Exempel genug ftudiren. . Erschreckend groß ist hier die Zahl der von Haus. Schule und Gesellschaft vernachlässigten und oft noch mehr als vernachlässigten unglücklichen Menschenkinder. Das lehrcn d:: Erfahrungen fast jeden Tages, obwohl noch niemals eine Statistik darüber aufgestellt worden ist. Darin nähert sich das junge Chicago bedenklich rasch alteren Weltstädten. Die .Hunnen der Civilisation" sind litt namentlich auf der West- und Nordwestseite so zahlreich wie nur irgendwo, selbst wenn sich Chicago nur bei Tage betrachtet. Doch, selbst abgesehen von denjenigen verunglückten Erziehungsproducten, für welche die Gesellschaft und das Gesetz noch meistentheils keinen andern Raum mehr haben, als' des Henkers Müllkasten, finden sich noch viel zahlreichere, in ihrer Art ebenso verfehlte Erziehungs'Beispiele. In der jüng- . sten Zeit haben 'hierorts zwei diesbezügliche Vorkommnisse -viel v?n sich reden gemacht, welche in der That 'grelle culturhjstorische Streiflichter auf die Begriffe werfen, die weithin in gewissen .gebildeten .und ungebildeten Kreisen ton Erziehung herrschen. In dem-uven Fall sind sich wegen zweier nichtsnutzigen, aber in gewissem Sinne Wohlerzogenen- Nachbarskinder. die auf.der Straße in einen Streit geriethenworauf.das Eine von den Eltern des Anderen, von ihm Angegriffenen eine' Ohrwatschel besah, die Herren und Frauen Eltern einander mit M o r d w a f f t n entgegengetreten, und es ist fast ein Wunder, daß !is iefet nur ein Menschenleben dabei geopfert worden ist. . Wie die VerhältNisse liegen, wäre es gar nicht zu verwundern, wenn daraus eine Familien sehde nach Kentuckyer Geschmack entstände! Auch steht oder sitzt der eine Betheiligte in des Galgens Schatten. Glauben Sie nicht etwa, daß in dieser tieftraurigen Gartenstadt-Hinterwald-Tragödie .Namen wie Hatfield oder McCoy vorkommen, nein, es sind deutsche Biederleute, wenigstens deutsch dem Namen nach. Gleichartige Fälle könnte ich Ihnen übrigens jede Woche etliche erzählen, nur daß sie nicht im mer in einem Mord gipfeln. Ha, wie muß sich die Entwickelung der. Kinder solcher EUern gestalten, und wie muß sie sich der ganzen Mitwelt gegenübe? bewähren! Herzlich wenig ist noch jener goldene' Erziehungs-Grundsatz: .Die Kinder sind -in gewisser Beziehung die wichtigsten Personen im Haus, . aber sie dürfen es nicht mersen," in -dieses Volksleben eingedrungen. Der andere, nicht ganz so tragische, aber sonst mindestens ebenso beklagenswerthe Fall spielt in höherenKreisen. Personen: Ein angesehener Arzt von der Gattung true southern gentleman", seine eingebildete bessere Hälfte und ihr. lernfauler, dünkelhafter und verlogener, von den Eliern mit Affenliebe vergötterter Bengel; andererseits ein sehr achtbarer und tüchtiger deutscher Hochschul-Superin-tendent.auf, der Nordseite Besagter Bengel fällt - in der Prüfung durch. Dadurch konnte natürlich nur eine abgrundtiefe Niedertracht des elenden dutchman" .von SchulsuperintenTienten .schuld sein. ..Der Vater sucht diesen in dessen Sanctum auf und fordert. daß der Junge eigens für sich allein nochmals geprüft würde. Aus bloß liebenswürdiger Gefälligkeit geht der.'Superintendent darauf ein; aber der Gutedel fällt leider wiederum durch. Jetzt kommt dessen Mutter angerauscht und überhäuft d'en Superintendenten imit' Schmähungen, daß ihr die Thüre gewiesen werden muß.- Das Hindert sie nichts nhrer ritterlichen EheHälfte zu-sagen. -,s e M Znsultirt--worden Nunmehr kommt der Doctor selber wieder angepoltert, wirst dem
Superintendenten erst die gemeinsten Raufbolden-Schimpfworte - an den Kopf, fällt dann, zur Ordnung verwiesen, über den Schulmann her, schlägt ihn nieder und mißhandelt ihn ganz scheußlich. Den zu Hilfe eilenden Schuldiener bedroht er mit dem gleichen Schicksal und terrorisirt die ganze Hochschule. Noch auf der Polizeista. tion rühmte er sich seiner Heldenthat", und kann sich jetzt nicht genug darüber wundern, daß er, der true Boutliern gcntleman", unter der Anklage des thätlichen Angriffs dem Criminalgericht überwiesen worden ist. Vermuthlich führt er dies nur aus die Niedertracht des betreffenden deutschen Friedensrichters zurück. Diese Geschichte hat colossalen Staub aufgewirbelt, Entrllstungsversammlungen gezeitigt und den ganzen betreffenden Stadttheil in zwei Parteien gespalten. Was für Geschäfte dev edle Doctor im Criminalgerichte machen wird, muß dahingestellt bleiben. Jedenfalls aber kann es nicht zweifelhaft sein, was für Menschen und Bürger aus solcherart erzogenen Kindern nothwendigerweise . werden müssen! ßs ist dir schnödeste Hohn auf die Erziehung, , der sich an allen Ecken, in höheren" und in niederen" Gesellschaftsschichten, so vielfach vertreten findet, und die Früchte sind dann auch darnach. Vollendet wird solches Menschheits-Verpfuschungs-Werk durch die zahlreichen Beispiele der Corruption öffentlichen Lebens, wovon gerade jetzt wieder einige neue Beispiele hier, im Vordergrund des allgemeinen Gespräches stehen und in Wort und Bild für Alt und Jung erbaulich breitgetreten werden. Eine interessante öffentliche Erörterung ist gegenwärtig auch hier im Gange. Verzweifelnden Blickes die ungeheure Anzahl jugendlicher Verbrecher und Missethäter musternd, hat Richter Horton, einer der angesehensten Nechtspriester der Gartenstadt.den Vorschlag gemacht, den Beistand des Herrn v. Ziegenhain anzurufen, närn lich das Durchhauen in den öffentlichen Schulen wieder einzuführen. Sehr lebhaft ist der Wortstreit für und wider geworden. Ich glaube nicht.daß dichter. HortonS Ziegenhainer Ideal verwirklicht werden wird, und ich halte dies auch nicht gerade für sehr bedauernswerth. Die Discussion selbst hierüber, und die Aeußerungen, welche dabei fallen, sind aber. recht bezeichnend. Mehr Aussicht hat ein anderer von der Civic Federation" bevaterter Vorschlag, nämlich, den verlotternden Einflüssen der schrecklich langen Sommerferienzeit durch eine Art Ferienschule entgegenzuwirken. Nun, das wäre wohl des- Schweißes der Edlen werth", obgleich die Chicagoev. nicht zuviel davon erwarten dürfen, so lange sie sonst Alles im Argen liegen lassen. Die Chicagoer haben auch wieder einmal ihre alljährliche summer complaint" ganz furchtbar in den Gliedern liegen. Damit meine ich nicht die so gern mit diesem Namen bezeichnete Kinderkrankheit, sondern den das Allgemeine angehenden entsetzlichen Wassermangel. Von Jahr zu Jahr scheint man dieses Lied um so lautev zu hören, mit je mehr neuen Wasserleitungs - Einrichtungen die Stadt beglückt worden ist. Doch es
fallt mn nicht cm, auf diese Wasserleitungen selbst einen Stein werfen zu wollen; noch weniger kann es mir tn den Sinn kommen, von den natürlichen feuchten Gelegenheiten der Gartenstadt abträglich zu reden. Wahr scheinlich. hat keine andere Großstadt der Welt einen so reichlichen und vielfachen Wasservorrath . wie .Chicago; jedenfalls ist dieses eine der günstigstgestellten Städte in dieser Hinsicht. Was an den . verschiedenen Chicagoer Pumpstationen zusammen gepumpt werden kann, macht jeden Tag für jeden Kopf der Bevölkerung etwa 220 Gallonen! Was thatsächlich gepumpt wird, würde noch immer, bei entsprechender Bertheilung, 165 Gallonen pro Person und Tag ausmachen. (Während sich z. B.New York nuv 79 Gallonen pro Person leistet, und London nur 39 Gallonen). Wie kommt es. daß trotzdem zwei Drittel der gartenstädtischen Menschheit demVerschmachten nahe sind? Thörichte Frage! Man konnte ebenso gut fragen wie es kommt, dav in den reichsten Ländern dev Erde fo viele Menschen nicht die Lebensnothdurft haben. Warum darum." Voriges Jahr ist man ungebeuren Wasserdiebereien in den famosen Stock ?)ards" auf die Spur gekommen. - Eine fürchterliche U'. Iersucbung schien zu drohen. aber längst ist es wieder stille über den Wassern geworden. Nuv manchmal kichert höhnisch der Michigansee. Eine gewisse wohlthätige Abkühlung kann sich übrigens der Chicagoer in den heißen Tagen auf Kosten Onkel Sams leisten, wenn er sich in den Frei-maurer-Tempel . bemühen will, und zwar in das Local-Bureau des Hydrographischen Bundes-DepartementS, wo nämlich eine riesige Karte ZU seben ist. welche in bunten Farben die Geschichte und Geographie sämmtlicher Nordpol- Expeditionen zeigt, die bis um heutigen Tage im Namen der verschiedenen . Nationen unternommen worden sind (im Ganzen 76, nur die neue Nansen'sche ist noch nicht einbegriffen). Mehrere Jabre bat eS erfordert,. dieses classische Werk zu volsenden, das selbstverständlich nicht blos für die Gartensiädtler bestimmt ist. Früber oder später durfte man auch Ui Ibnen sich eines EremvlarS erfreuen.. Und tvsk die Abkühlung betrifft, so gehört dazu ja nur eine gewisse Portion Einbildung oder Selbst-Suggestion" (um einen beliebten modern-wissenschaftlichen Ausdruck zu gebrauchen).. Wer aber die . nicht hat, dem blüht Lberhaupl wenig Glück auf der Welt. Hurrah, seit heute geht auch daS große Ferris.Rad auf der Nordseite! Dasselbe bietet eine noch dankbarere Aussicht, als. es. seinerzeit .auf . dem Weltausstellungz-Platze.öleten konnte, und - etwas .. . Wdway-Plaisance"-Schnickschnack ist ebenfalls auken
yerum zu haben. Nur die leidige Spi-rituosen-Ausschank-Frage ist noch immer nicht endgiltig gelöst. Möge sich baldigst das Staats-Obergericht erbarmen! I. R.
Gemeinnütziges. Gypsfigurenzureinigen. Dieses ist oft eine schwierige Sache. Abstäuben hil t nicht für die Dauer. Abwäschen aber richtet sie zu Grunde und übertüncht nur den Schmutz. Das beste lst. man nimmt Permanentweiß einen aus schwefelsaurem Baryt bestehenden Farbstoff, der aus Tapetenfabriken und lithographischen Anstalten zu beziehen da er im Handel noch nicht eingebürgert ist, rührt dasselbe mit schwachem Leimwasser zu einer dünnen Milch an und überstreicht damit zwei- b:s dreimal das Kunstwerk. Es wird ein ganz neues Aussehen erhalten. Russisches Mittel zum Schutz gegen Motten im Pelzwerk. In starken Spiritus wirft man eine Hand voll Kampfer und die zerkleinerte Schale von spanischem Pfeffer (Paprika). läßt das Ganze einige Tage in der Ofen- oder Sonnenwärme stehen, bis der Kampfer, sich aufgelöst hat, worauf die Flüssigkeit durchgeseiht wird. Man bespritzt das Pelzwerk damit recht gleichmäßig und wickelt es fest in Leinwand. Dieses Mittel ist in Rußland allgemein unter dem Namen chinesische Mottentinktur" in Anwendung. Vernickelte Gegenstände befreit man von anhaftendem Rost, indem man die Flecken nach gründlicher (tagelanger) Einfettung mit einem mit Ammoniak getränkten Tuch tüchtig abreibt. Genügt, bei sehr tief sitzenden Rostflecken, dies Verfahren nicht, so versuche man ein Betupfen mit verdünnter Salzsäure, die aber schnell wieder abgerieben und dann noch mit Wasser nachgewaschen werden muß. Um gewöhnlichen Leim wasserdicht zu machen, weicht man denselben im Wasser ein, bis er eine weiche, gallerartige Masse bildet, welche man nun bei gelinder Hitze in einer hinreichenden Menge Leinöl auflöst? So wie gewöhnlich verbraucht, trocknet er sehr bald und Wasser hat nun keine Wirkung mehr darauf. Fourniere, die damit aufgeleimt sind, lösen sich in feuchter Luft nicht ab. Auch für PaPierarbeiter und Kartenfabrikanten soll ein Zusatz von einigen Tropfen Leinöl zu dem Leim oder Kleister seh? vortheilhaft sein, indem sich dann die Karten nicht spalten. Ruß für Topfrosen. In Frankreich wendet man zum Begießen der Topfrosen häufig stark verdünntes Rußwasser an, das durch Uebergießen des Rußes mit heißem Wasser bereitet wird. Dasselbe soll sehr günstig auf die Entwickelung der Pflanzen, sowie der Blüthen einwirken. Gegen Würmer in den Töpfen, welche den Rosen schädlich werden können, ist das RußWasser ein Hauptmittel. Man wendet es zu diesem Zweck etwas stärker als gewöhnlich an, läßt vorher die Erde ziemlich austrocknen und begießt dann durchdringend, woraus die Würmer bald an die Oberfläche kommen. Nalich läßt sich dieses Verfahren mit der nöthigen Vorsicht auch bei anderen Pflanzen in Anwendung bringen. Eingewachsene Zehennägel. Das beste Mittel zur Hebung des sehr schmerzhaften Nagelleidens, das zumeist die große Zehe befällt, ist die Anwendung, eines Zehenbades in lauem Wasser, dem ein erbsengroßes Stück Aetzkali zugesetzt wird, täglich 2 bis 3 Mal, jedesmal etwa 20 Minuten lang. Durch die chemische Einwirkung des Aetzkalis wird die Hornsubstanz des eingewachsenen Nagels auf die unterliegenden Weichtheile aufgehoben. Um das Dürr- und Sprödewerden der Zehennägel, wozu manche Menschen zeitweilig eine besondere Disposition haben, aufzuheben und das schmerzhafte Gefühl im Nagelgliede beim Ge hen zu beseitigen, genügen gewöhnlich mit lauer Leinsamenabkochung hergestellte Fußbäder in der Woche öfters wiederholt. Gutes Mittel Pferdedecken zu reinigen. Man schütte in eine Wanne Ammoniak, lege die zu reinigende Decke darüber und gieße sofort heißes Wasser auf dieselbe." Die aufsteigenden, die Wollsasexn durchdrin genden Dämpfe lösen den Schmutz. Danach muß die Decke geknetet und mit einem Stocke geklopst werden, bis das Wasser eine ganz dunkle Farbe angenommen hat. Dann wird die Decke in reinem, warmem Wasser gespült, ausgerungen und zum Trocknen aufge hängt. Reparatur schadhaftem Gießkannen. Diese besteht ganz ein fach darin, daß man ein Stück Zeug in Copalfirniß tränkt, auf die schadhafte Stelle der Kanne klebt und an de, Luft trocknen läßt. Die Reparatur hält lange Zeit und ist sehr billig. Qrößer alö das Heidelbergerfaß. Gelegentlich der .Mittwinter-Aus-stellung" seligen Angedenkens suchten die Californier auch das Heidelberger Schloß nachzuahmen. Das ist ihnen freilich nur in- fehr unvollkommenem Maße gelungen, zumal hinter der schönen Front verzweifelt wenig steckte, und die Chicagoer brauchten gar nicht besonders neidisch auf diese Attraction des californifchen Ausstellungsplatzes zu sein. Das ist ja nichts als eine Theater - Coulisse urtheilte ein Besuch aus der Gartenstadt, höhnisch über dieses Schloß, und nicht ganz mit Unrecht.' Dagegen können sich jetzt die Californier- rühmen, daö Heidelberger Faß weit übertrumpft zu. haben obgleich ihrem .Faß kein Zwerg. Perkeo". dje romantische W?ihe gegeben, hat. ,DaS kalifornische Riesen-Faß ist in Fresnö auf der St. George - Winzerei zu sinden und ist ohne Frage das größte der Welt.: Während, .daö. ..Heidelberger Faß nur .42.000 amerikanische- Sallonen hält (oder vielmehr' hgltcn . würde, wenn es Ich überhaupt noch Lur Auf-
bewahrung von Flüssigkeiten eignete), faßt das kalifornische Faß nicht weniger als 79.000 Gallonen, also nahezu das Doppelte. . Es ist an diesem Faß so viel Brotterholz, daß sich eine elegante Palast-
Wohnung bescheideneren Umfanges . daraus herstellen ließe. Ohne Ausnähme ist es kalifornische Rothtanne erster Güte, aus den Wäldern des Countys Humboldt. Man ist bei der Auswahl des Holzes äußerst kritisch zu Werke gegangen; noch nicht eins unter je zehn Stücken, die man prüfte, wurde für annehmbar erklärt. Nahe zu zwei Jahre lang ließ man das Holz trocknen und unterzog es den sonstigen nothwendigen Vorbereitungen. Für die Reifen des gewaltigen Fasses wurden zwei !Vahnwagen - Ladungen Stahl bedurft. Das neue Faß erreicht eine Höhe von reichlich 30 Fuß und eine Weite von 26 Fuß und wird etwa 30 Vahnwagen - Ladungen Wein thatsächlich aufnehmen können. Vielleicht wird es in späteren Zeiten eine ebensolche Curiosität für Fremde bilden, wie jenes in der Rupertsstadt, wenn erst überhaupt einmal die amerikanischen Curiositäten in größerem Maße internationale Bedeutung eren. Zunahme der Neger im Norde. Seit einigen Jahren findet ein sietiger Abfluß der Negerbevölkerung der Südstaaten statt. Während ein Theil der Farbigen sich nach der Negerrepu blik Liberia, die von gewisser Seite zwar als Land der Verheißung gepriesen wird, in Wirklichkeit aber ein rechtes Jammerthal sein soll, wendet, ziehen andere nach dem äußersten Westen und Südwesten, ja bis nach Mexico; aber auch der Norden erhält seinen Antheil an dieser Auswanderung. Unter den Nordstaaten übt besonders Pennsylvanien eine besondere Anziehungskraft auf die ihre Heimath verlassenden Schwarzen aus, denn die farbige Bevölkerung dieses Staates hat in der letzten Censusperiode um 22.001 Köpfe mebr als die natürliche Vermehrung zugenommen, während die übrigen Grenzstaaten des Südens, Maryland, Delaware. West - Virginien. Kentucky und Missouri nur eine Zunahme von 10,451, aufweisen. Auch die Negerbevölkerung der Staaten Jndiana, Jllinois, Ohio und New Jersey ist in jener Periode gestiegen, ihr Wachsthum aber hinter derjenigen von Pennsylvanien zurückgeblieben, das im Jahre 1890 107.595 farbige Bewohner zählte. Mit Einschluß des DistrictsColumbia haben alle Nordstaaten in der letzten Censusperiode eine Zunahme der Negerbevölkerung um 116.083 Köpfe d. h. 21.42 Procent erfahren. Ein Viertel dieser Zunahme entfällt auf das westlich vom Missouri belegeneGebiet und 7280 Neger wandten sich nach den drei Pacific - Staaten. Im Ganzen betrug die Zahl der Neger der Nordstaaten in dem Censusjahre 1890 657.646. d. h. 8.79 Procent der gesammten farbigen Bevölkerung des Landes; vor 30 Jahren dagegen war der Procentsatz nur 5.46. ZNöö7plauderei. Noch immer gefällt die Mode in antiker Farbenpracht, und es erscheint beinahe, als betrachte sie die ganze Welt durch ein Prisma, das auch das nüchternste Grau in eine schimmernde Farbenscala auflöst. Alle Gewebe erscheinen ziemlich farbenreich und, da ungemein viel Alpaka und Mohair darunter sind, auch sehr glanzreich und wirkungsvoll. Alpaka" lautet überHaupt die Losung für die diesjährige Frühjahrsmode: Alpaka, glatt, gestreift, broschirt. schillernd, schottisch, mit Bordüren im Panamagewcbe und dergl. m. Alpaka wird jetzt zu Stra-ßen-, Visiiten-, Promenaden- und Reisekleidern verwendet. Man verarbeitet diesen Stoff sogar zu englischen Kleidern, obgleich dafür allerlei hübsche Neuheiten in Kammgarn, home spun, tailor-made, Popeline, englischen melirten Zwirnstoffen und Loden vorhanden sind. Alle diese Stoffe zeichnen sich übrigens durch Solidität und Festigkeil aus, die den modernen Kleiderformen zugute kommt. Der Crepon behauptet sich auf seiner Höhe, er ist jetzt sowohl in neuer, wellenartiger Musterung wie auch plissartig geWebt beliebt. Die neuen Crepons sind ein- oder mehrfarbig, sowie gestreist, karirt, im Phantasiegeschmack durchmustert u. f. w. In Lodenstoffen sehen wir neben den einfarbigem in gelblichen, grauen und anderen Farbentönen diel melirte. die sich durch feine Nuancirung auszeichnen. Die taUor-nrnde-Stoffe sind meist ganz fein, klar oder auch verschwommen carirt. Aehnlich in der Musterung, doch auch sein getreift und melirt die letzteren beonders für ältere Damen und auch llr Halbtrauer hübsch und passend zeigen sich halbseidene Gewebe grau in Grau, die sogenannten i?ri8ail!e-Ge-webe. Die englischen Wollenstoffe und die ll0We8puu3 sieht man meist in mattgetönten Farben mit kleinen, ver, schwommenen Carreaus, aus denen hier und da in regelmäßiger Musterung ein abstechendes Farbenflöckchen aufleuchtet. Eine Begünstigung evfährt auch Etamine mit zierlichen, streifenartiaen Durchbrüchen. Ein solches Kleid, auf Seide segrheitet uuh
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mit flotten Schleifen" garniri, erscheint allerdings sehr vhlc und kleidsam. Popeline und Nips sehen wir einfarbig in sattem Braunroth Dunkelblau, Moosgrün u. dergl., während 6jung lim in feiner Favbennuancirung. wie Heliotrop mit Reseda. Olive mit Roth oder Gelb mit Blau, oft mit kleinen Chinmustern durchwebt, recht anmuthig und kleidsam ist. Unter den ein-
farbigen Alpakas dürften Marineblau und Braun die bevorzugte Rolle spielen zwei Farben, die ein solches Kleid allerdings zu einem praktischen stempeln, die man aber durch crömefarbene Gürtel, Kragen, Einsätze u. s. w. recht jugendfrisch zu gestalten vermag. In changirendem Alpaka, der oft mit kleinen, aufblitzenden Effecten durchwebt ist. erscheint die Verbindung von Rothbrzun und Grün, Altgold und Blau. Braun und Beige u. s. w. In ähnlichen Farbenstellungen zeigt sich Sicilienne. ein etwas stärkeres. panamaartiges Gewebe. In der sogenannten In-Musierung ist Alpaka gleichfalls sehr hübsch; ev zeigt hier jenen schimmernden Glanz, der an die spiegelbelle Eisfläche erinnert. Hierfür werden fescheidene Farben verwendet, wie Hell und Dunkelgrau, Beige und Braun. Crme und Beige und äbnliche Zusammenstellungen. Bei den neuen Blusenstoffen läßt die Mode ihrer Laune die Zügel schießen sowohl in der Farbe wie in der Musterung. Wir sehen ziemlich bunt durchmusterte Damastgewebe auf hellem und dunklem Grunde, ganz durchmusterte Vompadourstoffe mit Kettendruck. Tricotine mit kleinen, jaspirten Muffern und endlich schottische Muster in Vlauarün. Gelb. Rotb u. s. w. In den reichen Falten der Blusen, wo die Musterung vielfach gebrochen ist. kmmt daS s.'lnte Kolorit ?ur schönsten Geltung. Derartige Stoffe werden sich ganz besonders gut für schlanke Damen eignen. Für diese sind auch hübsche, einfarbige Alpakas mit cremefarbenen Bordüren vorhanden, die genau einer aufgesetzten Wollenlitze gleichen. Bei den modernen Kleiderformen geht die Mode langsamer, ganz vorsichtig operirend. weiter. Faltenreiche, oben enge, unten sehr weite Röcke sind allgemein üblich. Zuweilen erhalten sie am Rande einen horizontalen Besatz, zuweilen bitoet ein vertikaler Besatz am Rock einen Einsatz. Meistentheils umspannen die Röcke die Hüften glatt, doch hat man sie auch drei-, fünf- oder siebenmal gruppenweise in kleine Falten gelegt. Das letztere ist hauptsächlich für sehr schlanke Damen günstig. Die Taillen sind meist glatt, nur mit kurzem, sehr tolligem Schoß gearbeitet und werden noch immer vielfach mit Einsätzen versehen, die häufig mit Stickerei verziert sind. Die Stickerei spielt überhaupt wieder eine bedeutende Rolle. Ebenso sind Knöpfe ein beliebter Schmuck; sie werden aus Jett, Stahl, Bronze. Oxyd. Emaille u. f. w. in künstlerischer Vollendung und in verschiedenen Formen hergestellt. Vielfach findet man auch große.. geschlitzte Kragen, die an den Schultern breit übertretend, aus dem Stoff des Kleides oder, abstechend aearbeitet. bestickt, mit Spitzen und Applicationen geschmückt, oft auch ganz aus Passementerien gewählt sind, die ja ebenfalls eine große Rolle in dem Ausputz der Kleider spielen. Die Passementerien . . i , sind meist in reizvollster Weise mit schwarzen und bunten Perlen, sowie vielfach mit weißen.Medaillonbändchen verziert. .. Auch starke. Seidenschnüre, zu reichen Verschnürungen verarbeitet, sehen ' namentlich an Alpakakleidern vornehm aus.- . Wie sehr die neue Moderichtung sich w'eder an die Zeit Ludwig's des XV. und XVI. anlehnt, 'bemerkt man sowohl an den Schößen, als auch an den Aermeln, die am Handgelenk .immej mit einem araHösen Schmuck versehen
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sind. Bald sind eZ runde oder ausgezackte Formen, bald Frisuren. Puffen, spitze Zipfel oder Krausen. Auch Spitzenkrausen und Gazeplissls werden den Aermeln angefügt, mit denen dann eine volle Halsrllsche harmonirt. Die Mode ist durchaus nicht despotisch; innerhalb der von ihr gezogenen Grenzen gestattet sie dem persönlichen Geschmack einen sehr weiten Spielräum. der. in der Ueberfülle des t botenen einen unerschöpflichen Brun nen findet. Von unseren Illustrationen stellt Figur 1 eine elegante Toilette aus barzgelber Libertyseide. das mit goldbraunem Sammetband verziert ist, dar. Der Rock ist unten in Querfalten gezogen und auf den Nähten durch Bänder, die durch Rosetten gehalten werden, versehen. Ein Sammetband schließt auch die Faltenlaaen ab. Der mit halblangen Aermelpuffen verbundenen und mit Sammetband garnirten Taille liegt ein mit Guipüre überdeckte? Kragen auf. der mit Sammetband begrenzt und mit einem gleichen, oben und unten mit Sammetband abschließenden Stehkragen verbunden ist. Ein Hut aus beigefarbenem Phantasieaeflecht, mit einer mäßig breiten, in Tollen oeordneten Krempe und reichem Schmuck von braunen Federn und Rotbdornzweiaen vervollständigt die hübsche Toilette. Der beliebten Sommermode entspricht das für junge Mädchen bestimmte anmuthige Kleid aus naturqrauem Batistleinen in Figur 2. Es besteht aus einem glatten Rock und einer einfachen, faltenreichen Blusentaille, die mit einem Knövfchen eingezogen, sich einer rothestickten Passe anschließt. Lentere begrenzt ein Stehkragen aus faltigem, rothem Seidenband, der ebenso wie der gleichartige Gürtel hinten mit einer flottenSchleife schließt. Die Pusfärmel enden am Ellenboaen mit einem Bündchen nn sind in der Mitte durch eine vertikale Rüsche garnirt, die mit einer Band rosette endet. Recht eine erscheint das aus stahlgrauem Wollenstoff gifertigte, mit Seide und Guipüre geschmückte Kleid für Besuche u. s. w. in Figur 3. Die in Harmonikafalten geordnete Taille besteht aus stahlgrauer Seide und schließt unten rund ab. Unter dem Rande hervor fallen sechs spitze, mit Guipüre bedeckte seidene Zipfel, die einen Schoß bilden und von denen sich die beiden hinten in der Mitte befindlichen etwas verlängern. Dev Taille liegt ein Jäckchen aus Seide, mit Spitzen bedeckt, auf, das sich vorn mit spitzen Aufschlägen umlegt, denen sich nach hinten zu ein Kragen mit drei spitzen Zipfeln anschließt. Das Jäckchen hat hinten einen spitzen Ausschnitt, sodaß hier die faltige Taille sichtbar wird; vorn wird es durch eine mit Spitze bedeckte Spange zusammengehalten. Der Stehkragen schließt mit einerSpitzenkrause ab. Eigenartig sind die Aermel. deren untere Theile aus Seide und Spitzen bestehen und nach unten und oben in ziemlich tiefe Zacken auslaufen; den obern Zacken schließen sich Aermelpuffen aus Wollenstoff an. Der Rock zeigt vorn eine sich nach un-
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ten verbreiternde Quetschfalte, die an beiden Seiten von seidenen Einsätzen begrenzt wird. Letzteren schließen sich oben schmal verlausende Spitzentheile an. Der mittleren Falte liegt ein ttwaS kleinerer Spitzenkeil auf. Der hellgraue Hut ist seitwärts mit vollen Schleifen aus graugrundigem Chineband und weißen Naturflügeln, hinten in der Mitte mit großen, fchattirten Rosen geschmückt. Das Kleid auS schwarzem Taffet, Figur 4, ist mit weitem Rock, glatter Taille und ziemlich engen Aermeln gefertigt, und beruht seine graciöse Wirkung hauptsächlich in der hübschen Garnitur. Die Taille ist mit schwar zer, gelbweiß bestickter.leicht eingekrauster Seidenzaze bespannt und hat am Oberärmel stark plissirte und zusammengekräuste, doppelte Ueberfalltheile aus schwarzer Seidengaze. Eine gleiche Frisur umrandet den Stehkragen und die Aermel; ein hinten mit Schleife geschlössen Gürtel begrenzt die Taille. Der Hut aus schwarzer, weiß bestickter Roßhaarspitze ist mit Spitzen, Taffetband und weißem Reiher, sowie Tuffs von kleinen, weißen Blüthen garnirt. Bon großer Kleidsamkeit, dabei aber auch höchst praktisch, ist der runde Hut (Figur 5) aus schwarzem Phantasiegeflecht. der die beliebte Bereinigung von Schwarz und Weiß zeigt. Der Hut besteht aus einem geraden Kopf und einer, hinten aufgeschlagenen Krempe, die zu beiden Seiten mit vollen Tuffs höchst naturwahrer Primeln geziert ist. Der Tuff an der linken Seite besteht nur aus weißen, der an der rechten Seite aus weißen und zart rosa fchattirten Blüthen. Um den Kopf schlingt sich eine Windung von lose gefaltetem weißem, schwarz verschleiertem Seidentüll; vorn, etwas zuv linken Seite, ist der Tüll w große Puffen geordnet, die aufrechtstehend den Ansatz einer vollen, schwarzen Spielhahnfeder decken. Aus den Tüllpuffen erhebt sich ein schöner, schwarz und weiß gesprenfetter Reiher. ' ' ' ' ' ' OHön und um (5oll daß Hauk si,t ftw l Die besten Oürften kauft an bei H..0cZndel, 4Z0 Ost gfrCart CtxaU-
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