Indiana Tribüne, Volume 19, Number 248, Indianapolis, Marion County, 25 May 1896 — Page 2

Fndiana Trinüne.

Erscheint Taglich und Sonntagv. Die tägliche .TrlbSne- kostet durch den Träger 1 Cent? per Woche, die SonntagS..Tribüne'ö et per Woche. Beide ,usame 15 (lern ! Cent? per Vtonat. Per Poft außerhalb de, tdt zugeschickt tx Vorausbezahlung V pti iUr. Offut 18 Cült Vlabama Straße. Indianapolis, Ind., 25 Mai 1896. Die Züchtigung Englands. Unsere Vettern auf der anderen Seite des groben HeriNlZZtciches. die Engländer, hatten jünast Gelegenheit, ein Jubiläum eigener Art zu feiern. allein sie haben daS unterlassen. Und dies konnte eigentlich nicht Wunder nehmen, denn es war kein Jubiläum lriegerischer Großthaten, vielmehr das Jubiläum einer Züchtigung, die das Bank- und Handelshaus England von den Vereinigten Staaten von Amerika zwei Tage vor dem Abschluß des Frankfurter Friedens hat hinnehmen müssen, das Jubiläum des Vertrages, der, am 8. Mai 1871 zu Washington unterzeichnet, dem Alabamastreit ein vorläufiges Ziel setzte. Seinen Ursprung hatte der Alabamastreit in dem profitfrohen robusien Gewissen den englischen RegieTUNg, das während des deutsch-fran-goflschen Krieges seinen Riesenumfang auf's Neue offenbaren sollte. Wie England die am 19. Juli 1870 zugesicherte Neutralität fortgesetzt brach, indem eS sowohl das kaiserliche als auch daS republikanische Frankreich mit Waffen, Schießbedarf, Kohlen, Lebensmitteln u. s. w. versah, so verletzte es während deS amerikanischen Vürgerkrieges die Neutralität, indem es duldete, daß englische Firmen in eng lischen Häfen Kaperschiffe für die Con.föderirten erbauten, ausrüsteten und ihrer Bestimmung entgegenfuhrten. DaS berühmteste dieser Kaperschiffe war die Alabama. Unter dem Commando des Capitäns Semmes sie hend, hat sie allein 65 Handelsschiffe, die mit ihrer Ladung einen Werth von 10 Millionen Dollars prasentirten, aufgebracht oder zerstört, auch das Blockadeschiff der Union attera8" in den Grund gebohrt. Erst am 19. Juni 1864 gelang es der Unionscorteile Kearsarge-. die Alabama" im Angesichke von Cherbourg zu erreichen und zu vernichten. Die englische Reaievung hätte das Auslaufen der in Liverpool gebauten Alabama wie der anderen Kaperschiffe verhindern können und müssen, denn Gesandtschaft und Consuln der 'Union hatten sie auf den bevorstehenten Bruch der Neutralität rechtzeitig aufmerksam gemacht. Aber die Achtung deS Völkerrechtes lag damals so wenig im englischen Geschäftsinteresse, wie heute die Preisgebung der Politik deS ehrenwerthen Cecil RhodeS in Südafrika. Außerdem täuschte sich Gladstone nicht minder als vorher Palmerston über die Zukunft dev Union. In einer Rede vom 7. October 1862 hat Gladstone gesagt: Wir können mit Gewißheit den Erfolg der Südstaaten voraussagen, sowt es ihre Trennung' vom Norden angeht. Ich kann nur glauben, daß dies Ereigniß so gewiß ist,' als irgend ein künftige? und. doch unausbleibliches.Die Thatsachen-belehrten Gladstone eines Besseren, und sehr bald mußte er eö erleben, daß' das Cabinet in Washington füo den Schaden, den die in England gebauten, und ausgerüsteten Kaperschiffe' der Union zugefügt hatien, von Großbritannien Ersatz forderte. Nach langwierigen VerHandlungen, die einige Male eine sehr drohende Gestalt annahmen, kamen beide Mächte uberein, die Streitfrage durch tint gemeinschaftliche Commission erledigen zu lassen. Diese einigte sich über den schon erwähnten Vertrag vom 8. Mai 1871, dem zufolge die Angelegmheit einem in Genf tagenden Schiedsgericht übergeben wurde. Der Spruch deS Schiedsgerichts machte England für die durch die südstaatli$en Kaper Alabama", Florida" und Shenandoah- herbeigeführten Ver luste haftbar und legte England die Zahlung einer Entschädigung von 15z Millionen Dollars ruf. Demüthigender indessen als dieEinsetzung deS Schiedsgerichts waren für Großbritannien die im Washingtoner Wertrage aufgestellten Grundsätze über die Neutralität im Seekriege, die als allgemein geltende Normen angesehen werden dürfen. Jetzt zum ersten Male bequemte sich England dazu, Pflichten der Neutralität im Seekriege anzuerkennen, denen es bisher beharrlich widersprochen hatte. Im Eingang des Vertrages sprach die Regierung der Königin Victoria in freund schaftlichem Geist" ihr Bedauern aus über das Entrinnen der Kaperschiffe aus britischen Häfen und übev die Räubereien, die von diesen Schiffen begangen waren. Um die Wiederkehr solcher VorZommnisse zu. verhüten, wurde festgesetzt: 1) sich alle Mühe zu geben, daß im Bereiche ihrer Gerichtsbarkeit die LluSrustung,Vew?ffnung oder Veman nung von Schiffen unterbleibt, von denen vernünftigerweise geglaubt werden kann, daß sie bestimmt seien, gegen eine Macht zu kreuzen odev Krieg zu führen, mit welcher sie in Frieden lebt; ebenso das Auslaufen eineö in solchem Werdacht stehenden Schiffes zu verhindern, wenn dieses'im Bereich ihre? Ge?ZchtSbarkeit aanz oder theilweise zu kriegerischen Zwecken, besonders hergelichtet worden ist; 2) keinem dev Krieg führenden Theile zu gestatten, ihre Häfen' öder 'Gewässer zu FlottenUnternehmungen gegen den anderen Theil oder zur Erneuerung oder Vermehrung von Vorräthen, Waffen oder Mannschaften u Kriegszwecken zu benutzen; 3) in ihren Häfen und Gewäsfern und unte? allen ihrer GerichtSbarkeit unterstehenden 'Personen jede Verletzung dieser Vorschriften zu verhindern." : -So diel Worte' bemerkt Oncken

hierzu in seinem Wer! Das Zeitalter des Kaisers Wilhelm" (II. S. 853), so viel Schuldbekenntnisse Englands. Denn Alles, was hier als Verletzung der völkerrechtlichen Pflichten eines neutralen Seestaates aufgestellt war, das hatte England entweder sich erlaubt oder für erlaubt gehalten, immer unter der fadenscheinigen Ausrede, die Regieralna habe keine Mittel, ihren Unterthanen Geschäfte dieser Art zu verbieten, und nun war, sozusagen auf Befehl der Amerikaner, das Alles doch möglich geworden, wenigstens auf dem Papier, das eine der ärgsten Niederlagen Englands verzeichnete." In den fünfundzwanzig Jahren, die seitdem verflossen sind, ist die Achtung Englands vor dem Völkerrecht nicht arößer geworden. Gerade in unseren Tagen lehrt der Transvaal-Scandal, daß Old England zum fteile seiner unternehmungslustigen. Söhne nach wie vor bestrebt ist. die Staatöweishcit des edlen Sir John Falstaff zu Ehren zu bringen: häng' Du keinen Dieb, wenn Du König bist." Ein düsteres Geheimniß.

Mit einer Beharrlichkeit, welche ei!ier besseren Sache werth wäre, hütet .'in Sträfling des nördlichen Zucht)auses von Jndiana ein Blutgeheimaiß. trotzdem ihm die Preisgebung desselben aller Wahrscheinlichkeit nach die Freiheit bringen würde. Der Sträfling ist ein bucklicher Verbrecher Namens William Green, der vor etwa 12 Jahren einen gewissen Enos Brumbaugh. welcher höhnische Worte über seine Mißgestalt gemacht hatte, erschössen hat. Nach VerÜbung des Mordes entfloh Green und trotz aller Bemühungen konnte nicht die geringste Spur von ihm gefunden werden. Einige Jahre später stieg in Amer Green, einem Bruder des verschwundenen Mörders, der Verdacht auf. daß einem jungen Mädchen Namens Luella Mabbett, deren Eltern unweit von . der Green'schen Farm in Caß County ansässig waren, William's Aufenthalt bekannt war, und er beschloß, sie aus dem Wege zu schaffen. Es gelang ihm, das Mädchen zu entführen, worauf er sie ermordete. Der Körper des Mädchens konnte nicht gefunden werden, wohl aber fanden die Beamten einen Theil ihrer Kleider in einem Bache in Carroll County. mehrere Meilen von ihrem Elternhause. Auch Amer Green verschwand, ohne eine Spur zu hinterlassen. Etwa drei Jahre darauf wurde der Aufenthaltsort der Brüder auf einer Viehranch in Texas, wo Amer als Cowboy und William als Koch fungirte. ermittelt. Der Sheriff von Caß County unternahm mit der Hilfe texanischer Sicherheitsorgane die Verhaftung der beiden Mörder; dieselben wurdm nach einem verzweifel ten Kampfe dingfest gemacht und in die Heimath zurücktransportirt. Da die Kleider der ermordeten Luella in Carroll County gefunden waren, wurde Amer in das dortige Gefängniß geworfen. Ehe aber sein Proceß zur Verhandlung kam, sollte er mit dem Richter Lynch Bekanntschaft machen. Der Sheriff und seine Gehilfen wurden von einem Mob überwältigt und Amer Green, an'Händen wie Füßen gebunden und mit ewem Strick um den Hals, auf einem Wagen nach dem Orte gebracht, wo die Kleider des ermordeten Mädchens gefunden waren, denn dort sollte er mit dem Leben für seine Schandthat büßen. Als der Mörder noch auf dem Wagen saß, bat ihn Luella's Vater unter, Thränen, ihm über . die letzten Stunden seiner unglücklichen Tochter Mittheilung zu machen und zu gestehen, was mit ihrem Körper geschehen wäre. Amer Green hatte auf die Bitten des Greises nur ein verstocktes Schweigen. In seinem Ingrimm schlug nun ein Lyncher nach Green, traf aber die Pferde, so' daß diese erschreckt einen Spru'.ig vorwärts machten. Dabei wurde, der Mörder rücklings vom Wagen geschleudert, er brach das Genick und war sofort todt. William Green wurde wegen EnoS Vrumbaugh's Ermordung zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt und diese verbüßt er jetzt in der nördlichen Strafanstalt des Staates. Wiederholt hat der alte Mabbett den Burschen flehentlich gebeten, ihm über den Verbleib des Körpers seiner ermordeten Tochter Mittheilungen zu machen, allein der Mörder schweigt. Auch als er unter sicherem Geleit an das Sterbelager seiner Mutter gebrächt wurde und Mabbett dort seine Bitten wiederholte, würdigte der verstockte VVsewicht den Greis keiner Antwort. Mabbett ist so weit gegangen, sich um Bill Greene's Begnad!gung zu verwenden, und alle Geschworenen, die über den Burschen zu Gericht saßen, haben sich bereit erklärt, die betreffende Petition zu unterzeich nen. Green aber zieht den Kerker der Freiheit vor; er bleibt bei feinem hartnäckigen Schweigen und wird das düstere Geheimniß wahrscheinlich mit sich in das Grab nehmen. A u ch ein Vergleich. Er ster Schusterjunge: Seeßt Du, mein Onkel hat 'ne Taschenuhr, die schlägt jede Stunde. . Zweiter Schusterjunge: DaS ist gar nischt. mei' Meester schlägt jede Viertelstunde! Unbillige Zumuthung. Mama, der Fritz läßt mir gar seinen Platz im Bett! Keinen Platz? Will er denn' mehr als die Hälfte haden? Täs" nicht Mama, aber er will seine Hälfte in der Mitte vom Bett und ich soll auf beiden Seiten liegen! Sachtedur ch. Herr: Aber wie können Sie nur so. gegen den Lcternenpfahl anrennen? Haben Sie ihn denn nicht gesehen? Student: Er Erlauben Sie 'mal ich sah zwei und wollte fo fachte zwischen durch. Immer derselbe. Professor der Mathematik (im Restaurant. im Begriff das Local u verlassen zu dem ihn bedienenden 'Kellner): .'. Bitte. Kellner, redüciren Sie doch einmal' die Entsernung zwischen mir und meinem tult auf Null!

Elöderge auf dem Ocean. Alle bekannten Klippen und Untiefen können von vorsichtigen Sckiffs führern vermieden werden, allein zu gewissen Jahreszeiten drohen dem Scemann auf dem atlantischen Ocean Ge fahren, denen er hilflos gegenübersteht. Diese Gefahren liegen in den Eisbergen. welche wohl mehr Schiffbrüche verursachen, als die schlimmsten Stürme. Hunderte von Schiffen, welche von amerikanischen odev europäischen Häfen ausgelaufen sind, sind verscholIm dem Dafürhalten erfahrener Seeleute nach sind sie mit Eisbergen zusammengestoßen und mit Mann und Maus gesunken. Die Plage des atlantischen Oceans" nennen die Seefahrer mit Recht die Eisberge, von deren ungeheurer Verbreitung sich der Landbewohner durch einen Blick auf die das Hydrographische Bulletin" für den lausenden Monat begleitende Karte, die von dem Bundes-Hydro-graphen Commander Charles D. Sigsbee in Washington. D. C., angefertigt ist, 'ein Bild machen kann. In ungeheuren Massen sind Eisberge auf den Routen der transatlantischen Dampfer gesichtet worden, und manche Schiffe sind dem Schicksal, von den Colossen zermalmt zu werden, nur mit knapper Noth entgangen. 42 Capitäne, welche dem hydrographischen Bureau Berichte über ihre Reisen erstattet haben, melden, daß sie Eisberge sichteten, und wenn man in Erwägung zieht, daß das Bureau noch nicht von dem vierten Theile der Seefahrer Berichte erhält, so kann man sich wohl von der Anzahl der Eisberge eine Vorstellung machen. Dev Dampfer Gle-nivet-, welcher am 25.April von Cadix in St. Johns eintraf, war mit Eisbergen collidirt; seine Bugplatten waren eingedrückt und ein sehr schlimmes Leck entstanden. Der Capitän berichtete, gewaltige Massen Eis unweit der Küste getroffen zu haben; auf derHLHe von Cap Race waren 133 Eisberge in Sicht, die dem südlichen Curs zu trieben. Am 21. April passirte der Dampfer Britannic" 32 Eisberge verschiedener Größe und zwei Tage früher bekam der Dampfer American" einen Coloß von 600 Fuß Länge und 250 Fuß Höhe zu Gesicht; an demselben Tage, etwas später, sichtete dasselbe Schiff, während es von 25 Eisbergen umgeben war, einen solchen, der 700 Fuß lang und 200 Fuß hoch war. Außerdem stieß dev American- auf compactes Treibeis, das den Ocean in einer Ausdehnung von 33 Meilen bedeckte, und an demselben Tage zählten die Officiere des Dampfers Ulstermore", der sich 43 Meilen nordöstlich vom American- befand, 80 Eisberge, deren Höhe zwischen 20 und 150 Fuß variirte. Aehnlich lauteten die Meldüngen der meisten Capitäne. Allein die bloßen Angaben der Höhe und Breite eines Eisberges wird dev Landratte auch nicht eine annähernde Borstellung von der furchtbaren Gefahr, welche eine solche Begegnung bringt, zu geben im Stande sein. Man stelle sich vor.man stände auf dem Bug eines mit voller Geschwindigkeit dahinjagenden Ocean-Windhundes und plötzlich tauche aus dem Nebel eine ungeheure Eismasse auf, diedas Schiff an Höhe wie ein Kirchthurm jiberragt und die den Umfang von mehreren Straßengevierten hat; daß auch das stärkste Schiff bei einem Anprall gegen einen solchen Coloß unfehlbar sinken muh. liegt klar auf der Hand. Allein die größten Gefahren drohen den Seefahrern nicht von diesen Eisriesen. Ihnen entstrahlt selbst bei Nebel ein eigenthllmliches Licht, das ein Seemann mit offenen Augen weit genug fehen kann, .um sein Schiff in sicherer Entfernung vorbeizusteuern. Viel schlim me? ist das sogenannt? FrischwasserEis", welches in Blöcken von etwa 100 Tonnen so tief im Wasser schwimmt, daß es selbst bei klarem Wetter kaum gesehen werden kann; rennt ein Schiff gegen solch einen Klumpen, so wird der Bug unfehlbar eingestoßen. Eine anbete Gefahr, welche die Eismassen verUrsachen, liegt in dem dichten Nebel, den sie bei Südwind herbeiführen. Blast der Wind aus dem Norden, so ist er meistens kälter als daS Wasser und die Luft bleibt klar; kommt aber ein feuchter und warmer Südwind mit dem Eis in Berührung, dann wird die Feuchtigkeit der Luft condensirt und es bilden sich dicke Nebel. . Woher kommen nun diese Eisberge? Die Antwort auf diese Frage ist leicht gegeben. Im Sommer, wenn selbst unter den Strahlen der arktischen Sonne das Eis schmilzt, lösen sich ganze Eisfelder im hohen Norden los und treiben mit der Meeresströmung langsam gen Süden.bis sie das warme Wasser des Golfstromes erreichen; dort werden sie schließlich zum Schmelzen gebracht. Gewöhnlich stellen sich die Eisberge etwas früher ein, als in diesem Jähre; allein in den Monaten April. Mai und Juni ist kein Schiffer, der den atlantischen Ocean kreuzt, vor einer Begegnung mit diesen Ungeheu ern des Meeres sicher. Dieselben be wegen sich langsam, aber stetig .vorwärts und nach den Berechnungen erfahrener Capitäne fanden sie sich auf einer Meeresfläche von 200.000 Quadratmeilen. Vorsichtsmaßregeln, um Collisionen mit Eisbergen zu vermeiden, gibt es nicht. Aus der Temperatur des Wassers kann , der Seefahrer zwar auf eine halbe Meile Entfernung entnehmen.daß Eismassen in der Nahe sind, allein bei der großen Geschwindiakeit der modernen Ocean-Wind-Hunde wird diese kurze Strecke in 1j Minuten zurückgelegt und ein Ausweichen ist kaum möglich. Ein besseres Warnungssignal ist das Echo des Nebelhornö, das die Nähe von Eisbergen verursacht; doch ist auch dies nicht zuverlässig.. Nach dem übereinstimmenden Urtheil erfahrener Seefahrer kön-.' nen die Gefahren, welche Eisberge verUrsachen, nur dann vermieden werden, wenn die Schiffer einen südlicheren Curs. '.einschlagen. u Die.! in l östlicher

Richtung fahrenden Schiffe sollten den 50. Meridian unter 40 Grad 30 Minuten nördlicher Breite kreuzen, wgh-

rend die nach.amerüanischcn Haftn l'c stimmten Fahrzeuge einen mindestens 40 Meilen nördlicheren Curs einzuwlten hätten; diese Routen sind freilich um 200 Meilen länger und der unausbleibliche. wenngleich geringe ZeitVerlust veranlaßt die Schifffahrts-Ge-sellschaften, ihren Cavitänen das Einhalten des kürzesten Curses zur Pflicht zu machen, unbekümmert um die sich naturgemäß ergebenden Gefahren. Der Lldel im deutschen Lfficier-und Veamtenstand.

In dem neuesten Monatsheft der Deutschen Revue" ist ein intercssanter Aufsatz des Dr. F. v. Schulte über Adel im deutschen Officier- und Veamtenstand" erschienen, der sich auf das vorhandene amtliche Material in den deutschen Aundesstaaten stützt. Wir entnehmen dem Aufsatz Folgendes: In den Truppenkontingenten macht sich ein hoher Procentsatz der Adeligen bei den Officieren geltend. In der preußischen Armee machen die adeligen Officiere 44 Procent der Gesammtzahl aus, in der Württemberg!schen 23,39 Procent, im sächsischen Armeecorps 37,51 Procent, in Bayern 27.25 Procent. Für die einzelnen Chargen vertheilt sich dies, wie folgt: Die preußische und wllrttembergische Rangliste weisen in höheren Chargen vom Major an aufwärts 943 adelige und 1131 bürgerliche Officiere auf, unter den ersteren 53 aus regierenden Häusern resp. Linien, 23 reichsständische. 74 fürstliche und gräfliche, 146 freiherrliche. An Hauptleuten und Lieutenants zählt die Garde-Jnfante-rie außer 12 Prinzen 595 adelige. 6 bürgerliche, die Gardecavallerie außer 8 Prinzen 165 adelige, keine bllrgerlichen. die Garde-Feldartillerie 99 adelige, 1 bürgerlichen (Sohn eines MiNisters), die Garde-Fußartillerie 4 adelige. 25 bürgerliche, der Gardetrain 1 adeligen, 10 bürgerliche, bei der Garde sind also nur sieben Procent der Officiere bürgerlich. In der Linie gibt es in der preußischen und württembergischen Armee in der Infanterie an Subalternofficieren außer 2 Prinzen 3152 adelige. 4778 bllrgerliche, in der Cavallerie neben 8 Prinzen 663 adelige. 374 bürgerliche, bei der Feldartillerie 257 adelige. 1339 bürgerliche, bei der Fußartillerie 12 adelige, 491 bürgerliche, beim Inge nieurcorps 8 adelige. 106 bürgerliche, bei den Pionieren 20 adelige, 373 bürgerliche, bei den Eisenbahnregimentern 6 adelige, 96 bürgerliche, beim Train 18 adelige. 162 bürgerliche, bei der Landgendarmerie 15 adelige. 11 bürgerliche. Unter den adeligen Subalternofficieren sind überhaupt einschließlich der Garde 25 Mediatisirte (ehemals reichsständische). 314 Grafen 775 Freiherrn, 4640 einfache Adelige. In der württembergischen Armee allein ist, toi scho.x hemtrU, dS ttUthätimß etwas günstiger; hier kommen bei der Infanterie 71 adelige Officiere auf 311 bürgerliche, bei der Cavallerie 51 adelige auf 37 bürgerliche, bei der Feldartillerie 15 adelige auf 79 bürgerliche, bei den Pionieren 1 adeliger auf 17 bürgerliche, beim Train sind nur 13 bürgerliche. In Sachsen sind die höheren Chargen durch 73 adelige und 23 bürgerliche Officiere besetzt; an Subalternoshaeren zahlt die In fanterie 247 adelige und 400 bürger liche, die Cavallerie 99 adelige und 35 bürgerliche, die Feldartillene 19 adelige und 137 bürgerliche, die Fußartillerie 2 adelige und 36 bürgerliche, Ingenieure und Pioniere 1 adeligen und 12 bürgerliche, Tram 2 adelige, 14 bürgerliche. Bayern endlich hat in den höheren Chargen unter 477 Officieren 150 adelige. Das Bemerkenswerthe ist bei diesen Vergleichen das Ueberwieqen der adeligen Officiere in den Garde-Regimentern und speciell rn der Cavallerie. In der Marine sind 133 adelige Ossiciere oder 21.62 Procent der Gesammtzahl vertreten. Ein ganz anderes Verhältniß zeigt sich :m Cwttstaatsdtenst. In Preu ßen machen hier die Adeligen 7.23 Procent, rn der Justiz nur 3.57 Procent aus, in Bayern 4.33 Procent, in Sachsen 1.91 Procent, rn Württem berg 3.11 Procent, in Baden 2.71 Procent, in Hessen 2.61 Procmt. In Preußen, Württemberg, Baden und Hessen zusammen zählen die adeligen Clvllbeamten 5,93 Procent der Ge sammtzahl. Die adeligen Officiere dagegen 44 Procent. Diese Ziffer zeigen, wie außerordentlich der Adel im Ofsiciercorps prävalirt. weit über seinen Bevölkerungsprocentsatz hinaus und auch weit über seine Betheiligung an büraer lichen Aemtern, ferner aber, daß er sich hauptsächlich in den sogenannten privilegirten, den vornehmen- Reaimentern zusammendrängt, während er die specielle technische Vorkenntnisse erfordernden den Bürgerlichen überlaßt. Der Artikel untersucht die Gründe dieses Zustandes und kommt zu dem Schluß, daß neben Wirthschaftlichen Momenten die Anschauung, daß der Ossiciersstand der erste sei. ganz besonders entscheidend ist. Bei den Adeligen deckt sich d2s ja auch mit der noch immer genährten Auffassung, daß sie ebenfalls ein vorneh. merer Stand seien, und so kommt es, daß bei bestimmten Regimentern AberHaupt keine bürgerlichen Officiere zugelassen' werden; der Adel hält auf diesem Gebiete an seinen Privilegien fest. Söhne ehrenhafter bürgerlicher Handwerker sind natürlich so gut wie ausgeschlossen vom Ossiciersstand, sodaß die sociale Schichtung, der Ossieiere aus den alten Vorurtheilen heraus verständlich genug sind. . DerBischofvonKurök und Belgorod in Rußland verbot neulich den Geistlichen seiner Eparchie das Rauchen. Der Bischof belegte die Angewohnheit des Rauchens mit einer Strafe, dem Bibelcitat zufolge, daß der Herr Alle strafen wolle, die Aeraernlk aeben i i

om Jn?asz.

NachAusweisderBerichte der Goldcur-Anstaltcn liefert der Prohibitions"-Staat Maine mit seinem heimlichen Schnapssuff die größte Anzahl von Trunkenbolden, der Hochlicenzstaat Illinois folgt an zweiter Stelle und Pennsylvanien mit seinen Speak Easies" an dritter. Das be rüchtigte Raines-Gesetz dürfte zur Folge haben, daß der Empire-Staat hinter diesen Gemeinwesen nicht länger zuriickstehen wird. Einem pfiffigen Jankee in Boston ist es gelungen, heißes Eis herzustellen. Die Fabrikation geschieht auf folgende Weise: Man nimmt ein Quart trockenes Wasser und thut es in eine achteckige Kugel, die auS eisernem Zinn besteht. Hierauf stellt man den Apparat über gedörrten Schnee und erhitzt ihn bei dreißig Grad unter Null bis zur Temperatur des kalten ffeuers. Was dabei her auskommt, ist heißes Eis. NaturundZunst" könnte man ein hübsches Geschichtchen, das aus Bridgton, Me., gemeldet wird, betiteln. Ein dortiger Hühnerzüchter hatte eine Henne auf 10 gewöhnliche Eier zum Brüten gesetzt und nach Berlauf der gewöhnlichen Zeit krochen 13 muntere Küchlein aus diesen Eiern. Sein Nachbar war der stolze Besitzer einer künstlichen Brutmaschine und dieser vertraute er fünf Dutzend Eier von Rassehühnern, die er zu theurem Preise erstanden hatte, an. Als er das erste Pieps" in der Brutmaschine Körte, eilte er zu seinem Nachbar und entlieh von demselben eine Henne, die bei den zu erwartenden Küchlein die Mutterstelle übernehmen sollte. Aber dem ersten Pieps" folgte kein zweites, denn das betreffende Küchlein war nach wenigen Augenblicken todt und die übrigen Eier wurden überhaupt nicht ausgebrütet. Nach einem Bericht des General-Consuls Mason in Frankfurt a. M. bietet sich in Deutschland ein guter Markt für amerikanische Fahrradev. Wie Herr Mason sagt, waren Bicycles amerikanischen Fabrikats bis letzten Sommer in Deutschland voll kommen unbekannt. Die deutschen Händler wurden aufmerksam, und sind nun erpicht darauf, amerikanische Fahrräder einzuführen. Herr Mason mag Recht haben, daß den Deutschen unsere Stahlrosse gefallen; allein die hiesigen Fabrikanten werden sich zu emer bedeutenden Preisreduction ver stehen müssen, wenn sie ihre Fahrräder drüben absetzen wollen. In Weul cy land aibt es eine Menae Firmen.welche gute und billige Bicycles liefern, und so lange die deutschen Radfahrer soloz bekommen können, werden sie sich hü ten. die hiesigen horrenden Preise zu bezahlen. Neuerdings sind in Utah sehr reiche Asphaltlager gesunden wor den. Bisher wurde fast aller in un serem Lande gebrauchter Asphalt von tt Insel Trinidad bezogen und da die dortigen Lager nch m dem Bestke eines mächtigen Monopols befinden, konnte Letzteres die Preise ohne Besorgmv vor iracndwelcker Concurrenz in willkürlicher Höhe halten. Hoffentlich macht die Utaher Concurrenz dlejem Zustande ein Ende. Außer dem gewohnlichen Pflasterungsasphalt findet sich in Utah rn großen Mengen lau senit; dies ist die reinste Asphaltart, welche zum Jsoliren elektrischerDrahtleitungen, sowie zur Farben- und Lackbereitung trefflich geeignet ist. Nach dem Dafürhalten von Sachverständigen würden die Asvhaltlaaer von Utah allein genügen, um diesen Staat zu einem der reichsten Mineral länder der Union zu machen. Am 5. Juni wird in de? Nähe von Poughkeepsie. N. auf einer fünf Meilen langen Strecke eme Wettkabrt zwlscken emem sogenannten Seztuplet", einem Fahrrad für sechs Versonen. und dem schnellsten El en bahnzuge der Welt, dem Empire State Expreß der New York .Central-Äayn. Die sechs Radler behaupten, mit ihrem neuen Seztuplet" eine Meile in 47 Sekunden zurücklegen zu können. Für das Seztuplet" wird eine besondere Bahn angelegt. Dieses Fahrrad erreicht erst nach Zurücklegung von zwei Meilen seine volle GeschwindigZeit und kann erst nach weiteren zwei Meilen ohne Gefahv angehalten werden. Chauncey M. Depew hofft, daß seine stärkste LocomotiveSiegerin bleiben wird, will aber den Radlern jede Chance geben. Das Sextuplet" ist 156 Zoll lang, 137 Pfund schwer, aber so stark gebaut, daß es 20,000 Pfund tragen könnte. Bei der Debatte übev die Bill, der zufolge die Wittwe deö Generals Thomas Ewing eine monatliche Pension von 575 erhalten soll, hat Repräsentant Northway von Ohio . im Nepräsentantenhause eine Rede-blüthe-verübt, welche der Mitwelt bekannt werden sollte, trotzdem der officielle Stenograph, der wahrscheinlich keine humoristische Ader hat. die betreffende Stelle aus der Rede gestrichen hat. Mehrere Congreßmänner erhoben gegen - die Bewilligung einer Pension für Frau Ewing Einspruch, da ihrer Ansicht nach General ThomaS Ewing dem Vaterlande keineDienste geleistet hatte. auS denen seine Wittwe Ansprüche auf eine Pension von $75 herleiten könnte. Da erhob sich He Northway und in der Hitze der Debatte erklärte er, daß Frau Ewing zu einer Pension ebenso sehr berechtigt wäre, wie die W i t t w e irgend eines lebenden Mannes auf dem Erden rund-. Glücklicher Zufall. Lebemann: Nein, fo was von Falschheit! Nun bat mir diese MM vom Ballet die Liebe gekündigt es ist nur ein Glück, daß die letzten Perlenohrgehänge, die ,ch ihr gab, auch falsch waren!" V erbrecher-Hmo r. Frau (zu ihrem aus dem Gefängniß zurückgekehrten Mann): Aber, Wil Helm, Du hast ja kein Haar mehr! Mann (alter Verbrecher): DaS war auch daS emzige, waS bei unS ausgehen durfte. j aj ji.:

Von: Auslande.

I m Servitenkloster zu Pest wurde der Pater Bonfilius an einem Fnsterha!cn erhängt aufgefunden. Der Pater soll vorher durch zwei Diener des Klosters erdrosselt worden still. Die Polizei hat die strengste Untersuchung eingeleitet. Mit dem durch seine Unschönheit geradezu berühmt gewordenen Mainzer Schiller-Denkmal triebe neulich Nacht einige Spaßvögel ihr unehrerbietiges Wesen. Als der Tag graute, fand er den Dichter auf seinem hohen Postament mit roth bemaltem Gesicht. Halskragen und Schlafmütze, einen Sonnenschirm unter den Arm. Die hl. Hermandad sorgte für baldigste Beiseitigung der-Maskerade. NachderBolkszNlnna vom 29. April zählt Paris 2,511,955 Seelen. Laut Gothaischem Almanach betrug die Bevölkerungszah! von Paris im April 1886 2.344.550 und im Jahre 18O1 2.447.957. Es ergibt sich danach seit 1891 eine Zunahme der Bevölkerung um nur 63.993 Seelen oder 2,6 Procent, während die Zunähme von 1886 bis 1891 auf 167,405 Seelen oder 7,1 Procent sich bezifferte. Die Anregung, die ein französischer Abgeordneter gab, es sollten an Stelle der geltenden Briefmarken, die so wenig künstlerischen Werth hätten, neue hergestellt werden, hat Früchte getragen. Der französische Verkehrsminister hat verschiedene bedeutende Künstler gebeten, Zeichnungen für eine neue Briefmarke anzufertigen. Diejenige des Ornamentisten Grasset fand Beifall und bald schon werden die neuenMarkcn, die das Auge desKünstlers befriedigen sollen, in den Handel kommen. Ein tragikomischer Zwischensall trug sich dieser Tage rn Ma drid auf der Plaza de Madrid am CybeleBrunncn zu. Ein älterer, fein aussehender Herr entledigte sich plötz lich seiner Kleider, plätscherte durch das Wasser und begann der Göttin zärtliche Liebeserklärungen zu machen. Da diese indeß völlig kalt blieb so gab er endlich sein Werben auf und gmg zum Rande des Beckens zurück, wo er zum Gaudium des Publikums von Po lizisten in Empfang genommen und zur nächsten Wache befordert wurde. Der schon bejahrtePastor eines Dorfes im Kreise Sangers Hausen hatte die Absicht, eine Ehe ein zugehen. Der Cantor des Ortes theilte dies seinen Schülern mit und sagte: Wir werden am Hochzeitstage dem Herrn Pastor ein Ständchen bringen. Nach Absingung der Lieder bringe ich ihm meinen Gluckwunsch dar, und so bald ich meine rechte Hand erhebe, ruft ihr alle: Hurrah! Am Sonntag darauf bot sich der Pastor in der Kirche selbst auf. Als er gerade damit fertig war. erhob zufällig der Cantor feine Hand und in demselben Augenblick ertönte von den Lippen der Schüler ein kräftiges Hurrah", in das vergnügt auch einige Alte mit einstimmten. Vor einigen Tagen wurde in der Papierfabrik Elsenthal bei Grafenau der Versuch gemacht, aus Holz, noch auf der Wurzel stehend, in möglichst kurzer Zeit Papier und im Anschlüsse daran eine versandtfertige Zeitung herzustellen. Um 7 Uhr 35 Minuten Vormittags wurden in der Staatswaldung Frauenberg drei Väu me gefällt und dann nach der Papierfabrik befördert. Hier wurden diese Bäume auf der Kreissäge in Stücke geschnitten, dann entrindet und gespaltet. Das so vorbereitete Holz wurde der Holzschleiferei zugeführt. Nach kurzer Zeit wurde der flüssige Stoff in einen bei der Papiermaschine stehenden Bottich abgelassen und die PaPiermaschine im Gang gesetzt. Um 9 Uhr 30 Minuten Vormittags wurde der erste Bogen des gefertigten Papieres übergeben. Um 10 Uhr Vormittags war bereits eine Nummer des Grafenauer Anzeigers" gedruckt. Es hat somit eine Zeit von 2 Stunden 25 Minuten bedurft, um aus Holz welches um 7 Uhr 35 Minuten Vormittags noch auf der Wurzel stand, eine Zeitung herzustellen. Eine Biergeschichte, welche in Nürnberg seit langer Zeit an Stammtischen den Gesprächsstoff bildete, kam vor dem dortigen Schöffengericht vor einigen Tagen zum Austrag. Es handelte sich darum, daß ein Nürnberger Polizeihauptmann Namens Palmberger bei den Kellnern seines Stammlokals in den Ruf gekommen war,' sie bei der Bezahlung deS Bieres allabendlich um ein paar Glas zu benachtheiligen. Ein Kellner hatte die Angelegenheit weiter erzählt, so daß der Polizeihauptmann genöthigt war, gegen ihn Strafantrag zu stellen. Es sagten jedoch zahlreiche Kellner, die als Zeugen vernommen wurden, aus, daß sie derartige- Erfahrungen wie der wegen Beleidigung angeklagte Kellner oftmals mit 'dem Polizeihauptmann gemacht hätten, und da der Wirth nicht in. Abrede stellen konnte, daß er begm nende Streitigkeiten zwi chen seinem Personal und dem vergeßlichen Gast mehrmals dadurch geschlichtet habe, daß er seinen Kellnern den von dem Polizeihauptmann zu wenig gezahlten Betrag ersetzte, wurde der Wahrheitsbeweis als in vollem Umfang erbracht angesehen, und es erfolgte Freispre chung.' Auch ein über alle Maßen dra stischer Ausdruck für betrügen- wurde dem angeklagtenKellner nicht als straf bar angerechnet. Erhebliches Aufsehen macht in Danzig die Entdeckung umfangreicher Saatenverfälschungen im Getreide - Exportgeschäft von Paul Helter. Nach den polizeilichen Festste! lungen handelt es sich vorzugsweise um Beimengung von' gelbem Senf zu Raps erster Sorte. Zu dem Zwecke soll ersterer durch Tmte gefärbt worden sein. Es sollen seit August 1894 über 69,000 Liter Tinte ., verbraucht wvroen sein, zmaarenraum und Comptoir des Geschäfts wurden vollÄnlich geschlossen, ein Vodenmeister wurve vervatttt. i i .

FrüUmF8gcit!

Dr. August

HAriBURGER Tropfen, k

Der große dentsche

3 "Wlutreiniger H ' ei au?gezelchnete i

T j-s. rww i. iM3m$W

FNlyttNgS-McStZM, Heilt aür - Magcnlcidcn auf'S sicherste und schnellte.

I3Pai xsflc&Tijs. Mi SICH ? Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous. e ripans tabüles "ZSSÜ!! RIPANS TABULES "ÄSSÜS;: RIPANS TABÜLES r"?LTirl.r.':.J:.r:" tEe RIPANS TABULES Ripans Tabnles Regnlate tbe System and Preservo the Health. IKX3;Ca$2'SI8!E;?! Vt x 4t1 ine E asy to taE Gives Huich to act. H -n t & Rtpans Tabule nre nM by druppist, r br mail JxCVhCt if thu pnee (50 cents a box) IS out to The Ripans H Chemical Company, Xo. 10 Spruce St., Xew York. kfMIiCSfSfiiyCSTf sample vial 10 cents.

i I Schwache, nervöse Personen, plagt von Gewlk!enbiffkn. Schlafloflgseit oder schlechten Träumen. Gliedreike, öcken und opsschmerzen. Kakarry. vrrvthen. ZZittern. btxv klopsen.enastlichkkit,Nnentschloffenheit.TrUbfin d erschöpfende Aukftiifsen. erfahren au dem Jugendfreund", wie einfach und billig Me fdlech,skrankkelt,n und Folgen derJugendsünden Sründlich geheilt und die volle Gesundheit und der 'rohstnn wiedererlangt werden könn. San, neue Heilverfahren. Jeder sein eigener r,t. Schickt SS ent in Etamp und Ihr bekommt da Buch versiegelt und frei zugeschickt von de? ,.Vrivt ltnik und Dispensarp," 2 Weft 11. Str.. ew fott. N. V. 1 y3fel.l.V.1ll7.V? imM läiiLWEii: e ' zAjs Injektion. Eine permanente Kur ; der hartnäcklgften Fälle von Sonorrhea und ', ' wieei, goianiiii in von s dib u x,agcn; in ,i ander Behandlung öttna, und ohne di an, f t ekelnd Sleiultate de Elnnhmn von Eu. Z ! bed. opaida oder Sandeldl. I. Ferr & tto. ; rou' Nachfolger). porVier, Pari, er. i 5 tauft von allen Druggisten. 1 SL3 nn n ö ? ispn5e iViLna l-io Der öfTTfti i Der Herren Freund Unsere vollkommene Cpritt frn mit jeder Zslasche. Mat km Flecken, verhütet Etrikturen. Hnlt Tripper und ffltrcfluft in 1 di 4 Daqen. Fr.tgt xorpeker dafür. Versandt bet Erpreß für l.00. an adresftre : UALYOOR MFG.CO..LAIfCA8TCR.OHIO. Manneskraft lricht, schnell und vauernv wieder hergestellt. Schwäche, Nkrvosi tät. Kräfteverfall und alle Folgen von Jl aendsünden, Auöschwet sungen, Uederarbettung vu s. w. gänzlich und gründltch Beseitigt. Jedem Or gan und Korpetthell wird die volleKraft und Vtarke zurückerstattet. l5ink nifieSt. rtntür. licheS Verfahren, keine Magenmedicin. Em ZZehlfchlag ist unmöglich. Buch mit Zeug Nissen und Gebrauchsanweisung wird per Post frei versandt. Man schreibe an Dr. Hans Treskow, 822 Broadwaj, New YorL CAIf I ODTAIN A PATENT? for Drocapt answer and an honest opinlon, wiit to MllNNdf CO. who bare bad nearly flrty yeara' experience In the patent bnsiness. Oommnnieftona trictly eonfldentlaL A llaniboek of In formatiern concernin Patent and bow to ob talta tbem lent free. Also a catalogne of mechan feal and acientlfle booka sent free. Patenta taken thronen Mann & Co. raeelTO rfecfal notloa In the HcleatlBc America , and tnoa ara broaght wtdely betöre the poMlc wltboat eoet to tbe Inrentor. Thi splendid baper, laiaed woekly, elerantl j lllastr&ted, Kai br far the lartreat c.roolation of auf aclenttfle work In tbe world. SS a year. Sample eoplee aent free. laiaing Kaition, montDiy, wiMi a year. latent dealsns and aecore contrarta. Addrma aiUHN CO.. New Yokr. , Rhoadwat. Adolplii Frey, (Old Freedom & Right.) Notary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Ellzabeth Stret. Take Blake St. Car. aü WMevlal T. Pa SMITHER, Händler in Liedach.Material. 2 und 8.dlb Read, Roona, wafferdichte Sheeting. feuer festem vhalt-Filz, Strohpappe. Dach und etaU .starben ?c. ,e. Office: lV West Vixhland Etrße. Telepixon mi. DachdeSerei. Fähige nd verantwortliche Dachdecker Siel dächer, Trinidad und ilfonite pbalt'TScher. Alle Arten SompisitionI'DScher mit bestem Via terial. Office: Ro. 169 ; Sard : 180 W. Marylandftr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. Aermalttten und ganzen G 0 2 C zu haben bei in

ctvz

r

cjyjit

Ä U

rrycrrJ?s.

USWWZ

GUMU? V-MSUM V COPYRIGHTS.

copiea, oenia. r err n um Der eontatos veau tlrnj platea, in eolora, and photorapha of oew honae.. with lana. cnablins biiildnra in ihm th

lad'jwlis es Co.

S heilt. 9 icht. A Nimm eS Ikocnig's : . '.-. ? -'r T-"t äSm-- . -Tr-T- A 1 j--. .A. ii 11 r v,r Nriu.tt.W;1,.illi.SAv?$. r.Tiir''if irr.riflr"!! f aig:NL K Wbt iniCU, A LIT Aid UOUi. rninr Tnirr n iifivrinrn r BAR F1XTURES, DRAIN BOARDS AND ALI A TIn, Ztnc Broso, Coppor, 8 siloko! ond all KItchon end Ploted UtonolIOe ClaaaeAVood. r.lorbio. Por celoln, Etc. CEOnCE WM. -HOFFMAfi eie Kaaafaftarar aaa FreprWtar. 2dS E.tWa.minton St.. taouiiAPOum. j 9 THE BAR-KEEPERS FRIEHO. 52 S2SZSZS2S2S2SZSZSZSZSZSSS2S Zum Verkauf in ÄtMhekeu tb entc per Vsund nr ' " TtfTl iTVTUiCar t mmi mmm j yi , ty" cyy'Ktiv Die kurze und einzige direkte Lahn nach ciiicliiM-W. Vestldul Züge Kbsahrt von Jndianapottk: No. 80 Chicago Limited, Vestibüle Pullman, Speise u.Parlorwagen täglich 3 45L kunft Chicago 9 2JNm o. 36 Chicago Nacht Erpreß, Vesti bule und Schlafwagen täglich... 12.258 Ankunft Chicago 7.20Rrn No. 32 täglich, Schnellpost 7.cvVm Ankunft in Indianapolis : No. 33. Vestibüle täglich. 4 40flrn No. 35, Vestibüle täglich 8 2Bm No. 31, täglich Schnellpost 8 lOSrn Pullman Veftibul'Schlafvagen für hicags stehen am westlichen Ende deS Union Bahnhof it. könnm täglich um 8L0Nm. deftiegep pznden. Ticket.Offtce: N. Wett Washtnato Str. stür ttaten, arten, Zeittadelle ,e, we,e a, flch an, G e o. W. H a y l e r, D. P. . CINCINNATI Indianapolis .ootoN ro0 -)Zck-- CHlc TO DETROfT ist die beliebteste Bah ach cmcnRrRsA'irir, mit Cafe und Speife.Car Dienst jwischen Clnclnnati. Indianapolis Cc Chicago die best! Linie nach Dayton, Lima, Toledo Detroit und nördlichen Aichigan S.esortk. Direkt Verbtadang in Ctncinaatt ohn Wage echfeinach Washington, Baltimore, Philadelphia und New vork ( und allen Punkten südlich. Information bezüglich Rate. Wont :c. ttrtrl ertheilt tn der d. H. 5 D. Tlket.Ofce, o. West Washington Str dem alten .Vee Hive, cre vtertdia Str.) und t itx unton etattoa G eo. W Hayler D. V. A. nEBiiANN LnmE, 197 Sud Neridian Ctolu Deutscher Messerschmied, Rasirmesser, Schenen und alle Ort Och neidinstrmnrnte adriiirt und xrschli.

Nimm ttaS

5

öMm I S iÄn I w?te4ä rn8 ? " N. . , U? ? . - . U 5 VrA ? "rF jr y- V I r"ÄÄ3Ä I - "- te' ?i--, CV-J-'ri4 V

?

s n?RnRsXl(7r ilvirUfeUüii).,.y roa rS ftCOO-Mie OvCMTSUtO aUM P0&9Hfl

W

XjK -feil lol .