Indiana Tribüne, Volume 19, Number 243, Indianapolis, Marion County, 20 May 1896 — Page 2
JndianK Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche TribKne- kostet durch den Träger 2 TentS per Woche, die SonntazS..Lribüne'S Cet per Woche. Beide ufamme IS SentS der 65 GentS per Vttnat. Per Post außerhalb dn ?tdt zugeschickt in RZorauSdkjalzlung tf per sjar. flut 18 üd Alabama Straße. Jndiznapoliö, Ind., 20 Mai 1896. Mittelamerikanische Einheit. Nach langem Reden über einen groim Bund der centralamerikanischen Erdbeben - Republiken" liegt endlich wieder etwas Greifbares in dieser Angelegenheit vor. Es ist freilich nicht ganz das, was von den wollcgefärbten mittelamerikanischen Einheits-Enthu-siasten erwartet wurde; diese Patrioten haben ein ähnliches Schicksal, wie die begeisterten Großdeutschen, welche stets von einer Vereinigung aller Lande, so weit die deutsche Zunge klingt", träumten: sie müssen sich auf unbestimmte Zeit mit einer Abschlags Zahlung begnügen und können dabei sehr froh sein, wenn ihnen wirklich dieselbe endgiltig zutheil wird. Eine Weiterfühlung dieses Vergleiches sei hier unterlassen, sie würden sicherlich nicht zugunsten der centralamerikanischen Staaten ausfallen. Drei der fünf mittelamerikanischen Republiken wenigstens, SanSalvador, Ricaragua und Honduras, haben sich dahin geeinigt, einen Staatenbund, ein Groß - Centralamerika, zu gründen. Erhält sich eine solche auf dieDauer, so ist der Anschluß der zwei ande?en Republik: wohl nur eine Frage der Zeit und wäre an und für sich jedenfalls leichter zu bewerkstelligen, ols eine Verwandlung von Reu - Deutschland. Aber mit dem Wenn ist es eben so eine Sache! In diesen Ländern physiralischer und politischer Erdbeben darf nicht so leicht auf den Bestand eines Einigungsvertrages gebaut werden. So gut wie schon einmal, im Iahre 1853, können solche Bande auch wieder zerreißen, wenn eine Partei oder ein neu erstandener Dictator es gebeut. Doch vielleicht, kommt es diesmal auch anders. Die eine der nächstbetheiligten Republiken (Nicaragua) hat soeben einen gefährlichen, wenn auch nicht sehr blutigen Bürgerkrieg glücklich überstanden, und man darf sich der Hoffnung hingeben, daß es jetzt einige Zeit ruhig bleiben werde, und sei es auch nur die Ruhe der Müdigkeit. Mit den Machtmitteln des verbannten und stets ttiedererwählbaren Ex-Tyrannen von San Salvador (Ezeta) scheint es auch nicht so sehr weit her zu sein.ES lohnt sich also immerhin, den neuen Unionsvertrag etwas näher in's Auge zu fassen. Von den drei zunächst betheiligten Staaten hat San Salvador. der kleinste in der Ausdehnung, aber der volkreichste, einen Flächenräum von 7.252 (englischen) Quadratmeilen und eine Bevölkerung von 664.513 Seelen. Nicaragua hat 49.500 Quadratmeilen, aber, nur 350.000 Einwohner, und Honduras 46.400 Quadratmeilen und 431,917 Einwohner. Durchweg sehen wir also die Bevölkerungszahl im umgekehrten verReichenden Verhältniß zurFlächengröt stehen.' Im Ganzen repräsentirt dieser Staaten bund 103,152 Quadratmeilen' und eine Bevölkerung von 1,446.430. Man kann nicht sagen, daß dieKopfzahl eine imposante wäre; wenn man aber die schrecklich? Nachtheile und Rückschläge m'Vetracht zieht, mit wel-. chem diese Bevölkerung infolge der fast unausgesetzten inneren Wirren ' zu kämpfen hätte.' so därf man sich wundern, daK1)t.s o groß ist. Und im Vergleich rnit Deinigen unserer " eigenen Staaten erscheint dieser Ausweis gar so übel nicht. Zum Exempel: San Salvador hat ungefähr denselben Flächcnraum, wie der Staat New Jersey und dabei beträchtlich mehr, als die Hälfte der Bevölkerung dieses wohlgeordneten Culturstaates (welcher höchstens durch seineMoskitos an manche centralamerikanische Gegenden erinnern kann), sowie mehr als doppelt so viele Einwohner, wie Arizona, Jdaho, Nevada, Oklahoma und Wyoming zusammengenommen. Nicaragua, welches in seinem Areal dem Staat New Jork am nächsten kommt, nimmt sich natürlich in der BeVölkerungszahl rech! armselig neben dem Empire State" aus, hat indeß ebenso viele Einwohner, wie der strebsame Staat Washington, welcher 20.C00 Quadratmeilen Flächenraum mehr hat. Honduras endlich mit seinen 46.000 Quadratmeilen kommt dem Staat Mississippi, sehr nahe, hat aber nur ein Drittel so viele Einwohner, wie dieser. Gleichwohl ist seine Bev'ölkerung größer, als diejenige des stolzen Colorado, welches einen mehr als doppelt so großen Flächenraum hat. Kurzum, der neue Staatenbund ist alles.. Andere eher, als eine von uns mit Geringschätzung anzusehende Wildniß", und bei auch nur halbwegs beständigen politischen Verhältnissen wäre sein Gedeihen gesichert, besonders da Mutter ,Natur sehr verschwenderisch in ihren 'Gaben 'an alle diese mittelamerikanischen Republiken gewesen ist. Man denke z. V. an die herrlichen Wälder voll Nutz- und Edelholzern und an die Fülle tropischer und halbtropischer Erzeugnisse. Wohl das Bedenklichste außer der Neigung zu politischen Erdbeben ist in diesen Staaten die verhaltnißmäßig sehr bedeutende öffentliche. Schuldenlast. Geradezu toll ist es damit in. Honduras bestellt; man denke: ein Einkommen von weniger, als anderthalb Million Dollars und eine öffentliche Schuld von 63 Millionen! 1 Diese Nuß sollte der neue Staatenbund vor Allem knacken und daran die Starke seiner Zähne erproben. G e d a n e n hat das Alter, du Jugend hat Einfälle.
Fette Bissen für Teeräuber !
Die Sendungen enormer Summen Goldes auf Linsendampfern von Amerika nach Europa sind etwas Atttägliches aeworden, daß Niemand mehr irgend etwas Auffälliges an ihnen zu sehen scheint, und sie nur als Stoff zu finanzpolitischen Kannegießereien im Vordergrund der Beachtung bleiben. Und doch haben sie auch in ander 5 , , It!! IjC rer Umncyi lyre ua,emgumuajen vci ten, welche sofort zu Tage treten, wenn man sie mit irqend einer ähnlichen, nur auf dem Landweg befördertenSenduug vergleicht. Milliarden von Dollars in Gold wandern jährlich über den Atlantischen Ocean, und es wlrd rncht nur kemAer such gemacht, jemals die Thatsache de Absenkung geheim zu halten, sondern alle Einzelheiten, der Name deö Schisfes. der aenaue Betrag u. s. w. werden stets vorher groß und breit bekannt gemacht. Wie ganz anders wird es gehalten, wenn eine bedeutende Summe Goldes etwa von San Francisco nach New York geschickt werden soll! Da herrscht die größte Geheimnißthuerei, alle erdenklichen Vorkehrungen gegen Räuber werden getroffen, und die betresfendenAngestellten sind zederlt dar r r i r r ( a fT . raus gesaiZi, igr ecen zu iisiucu. ubei werden überhaupt gewöhnlich keine so hoben Beträge auf einmal zu Lande befördert, wie es jederzeit über die See unbedenklich geschleht. Natürlich wird der gelbe Mammon auf den Dampfern gut verwahrt. Beschreibungen der diesbeMglichenRäumlichkeiten und ihrer Sicherheitsvorkehrungen sind schon wiederholt durch die Presse gegangen.Genau betrachtet aber. sind diese Mammon - Schlfssvertleße nach dem einstimmigenUrtheil vonKennern. nicht halb so fest, wie sie manchmal hingestellt wordcn sind. Ihre großte Sicherheit besteht gewohnlich m lyrer, thatsächlich sehr gut gewähltenLage, welche einen heimlichen Versuch an die Schätze heranzukommen, sogut wie vollständig ausschließt. Aber gibt es wirklich sonst gar keine Eventualitäten? Und könnte auch gegen solche von ausreichender Sicherheit die Rede sein? Für Manche muß ja ein solches Schiffsgut als eine ganz gewaltige Verlockung zu seeräuberischen oder auch zu meutenschenHandstrelchen erscheinen Wie. wenn einmal ein neuer unter nehmender" Capitä'n Kidd erstände, welcher, statt Expreßzüge für verhältnißmaßig lumpige Summen anzuhalten (und dabei ebenso gut das Leben in die Schanze zu schlagen), es vorziehen würde, eine Dampsjacht mit Marimund anderen Schnellfeuer - Geschützen auszurüsten und transatlantischeGolddampfe? anzufallen? Unter Umständen konnte ihm ein einziger erfolgreicher Streik dieser Art eine so reiche Beute einbringen, daß er sich für den ganzen Rest seine? irdischen Tage als einen Monte-Christo aufspielen könnte. Uebngens käme keineswegs der Baargeld - Schatz allein in Betracht. Oder auch: Der Dampfer Lucania" hat auf einer einzigen Fahrt (im letzten September) $8,500,000 in Gold befördert. Alle Welt auf dem Schiffe und auf dem Lande wußte das. Wohin hätte es nun kommen können. wenn unter der großen Mannschaft von 400 tüchtigen Leuten auf dieser Fahrt eine wohlgeplante Meuterei ausgebrochen wäre und Erfolg gehabt kätte, mit der verlockenden Aussicht für jeden der Meuterer, auf Lebenszeit einen unabhängigen Reichthum zu genießen? Einmal das Schiff unter Controlle, würde die Hebung des Schatzes für keinen Sachverständigen" Schwierigkeiten bieten. MiiderartigenGedanken scheinen sich die Bankiers und Goldversender noch keinen Augenblick beschäftigt zu haben. Thatsächlich ist denn auch in der ganzen Geschichte der modernen Dampsschifffahrt noch niemals ein Attentat der ersten oder der zweiten erwähnten Ars auch nur von Weitem versucht worden, und noch keine einzige Goldmünze und kein einziger Barren ist jemals aus dem Schatzraume eines Oceandampfers verloren gegangen, auch nicht durch Schiffbruch oder sonstiges Unglück irgend welcher Art, während auf , dem Lande trotz viel peinlicherer Vorsichtsmaßregeln immerhin ,on Verschiedenes passirt ist. Alles in Allem betrachtet, ist diese Thatsache bemerkenswerth genüg,' um besonders aufaezeichnet zu werden. Abraham Lincoln im Duell.
Niemals sind die Thatsachen bezüglich des harmlos ausgelaufenen, aber denkwürdigen Duells zwischen dem nachmaligen Märtyrerpräsident Abraham Lincoln und dem General James Shields vollständig bekannt gewcrden, und die Geschichte selber ist bei der heutigen Generation beinahe vergessen. Daher mag eine neuerliche Mittheilung des greisen William G. Souther in Topeka, Kan., über diesen Vorfall, dessen Augenzeuge er seiner Versicherung nach gewesen ist, hier ein Plätzchen finden: Nachdem die Duell - Partie die Fähre von Alton, Jll.. erreicht und. sich auf das entgegengesetzte Flußufer begeben hatte, das eine völlige Waldwildniß bot. wurde eine theilweise gelichteteFläche alsKampfplatz bestimmt. Shields setzte, sich auf einen umgestürzten Baumstamm an der einen Seite der Halblichtung und Lincoln auf einen anderen Stamm auf btz entgegengesetzten Seiten Der Pfo wurde abgesteckt unv jedem der Käm pfenden sein Spielraum zugewiesen. Lincoln machte ein sehr ernstes Gesicht, während er so dasaß, er, der unermüdliche Scherzmacher und WitzeErzähler. Er zeigte so gar nichts von seinen! gewöhnlichen Wesen, daß ich zu glauben begann, er kriege Angst. Endlich langte er nach einem derDuellsäbel,' zog ihn aus der Scheide und fühlte mit dem Daumen an der Schneide entlang, wie ein Va?bier seine Rasi?messer - Schneide prüft Dann reckte er sich zu - seiner ' vollen ööhe emvor und hieb einen Baum- - - - j -
zweig hoch über feinem Haupte mit dem Säbel ab. Kein Anderer von uns Anwesenden hätte so weit reichen können, und der Gedanke, daß dieser weitreichende Geselle sich mit einem Shields, der 'unter seinem Arm dahingehen konnte, auf Cavalleriesä-
bel schlagen sollte, kam mir so toll und possenhaft vor, daß ich fast einen Lachkrampf gekriegt hätte. Auch auf die Anderen machten jetzt die ganzen Duell - Arrangements einen sehr sonderbaren Eindruck. Nun ging es an ein Parlamentiren und Verhandeln. Dr. T. M. 'Hop? von Alton, der zur Shields'schen Partie gehörte, aber entschieden gegen das Duell war. redete Shields lange Zeit eindringlich zu. Dies führte zu einem Noten - Austausch zwischen den beidcrseitigen Secundanten. Lincoln war kidenschaftslos. aber fest. Er verlangte, daß Shields die erste Note zurücknehme, welche er an ihn gerichtet, und ihn dafür frage, ob erLincoln, der Verfasser des Zeitungsgedichtes sei, welches das böse Blut gemacht hatte, oder nicht. Schließlich gab Shields nach und schickte eine solche Frage an Lincoln herüber. Dieser antwortete wiederum schriftlicb und erklärte einfach, daß er das Gedicht nicht verfaßt habe. Sein Wort war gut genug. Gegenseitige Erklärungen und Ent schuldigungen mündlichen Charakters folgten, und nachdem Alles auf dem Duellplatze" in Ordnung gebracht war, kehrte die ganze Gesellschaft in so freundschaftlichem Geplauder, als käme sie von einem VergnugungsAusslug, nach der Fahre zurück. Böse Gegend für ttrnmmlinge. Gar Manche, die sich künftighin an öffentlichen oder privaten Geldern verareifen wollen, werden sich wohl an dem Schicksal des Charles W. Rowe em warnendes Beispiel nehmen, nicht bezüglich der That selbst das wäre wohl zuvier verlangt sondern be züalicb des Zufluchtsortes, den sie sich aussuchen. Keinesfalls dürften sie Mexico zum Asyl erwählen. Der Telegraph hat in Kürze gemel det. wie es Rowe schließlich ergangen ist. Dieser frühere Schatzmeister des ?lowa'er Countvs Vowesbiek hatte im vorigen Jahre Unterschlagungen in der Höhe von $38,000 verübt und war nebst seinem Bruder und Hehler Richard Rowe nach Mexico ausgeknifsen. Dort mahnte sich das edle Bruderpaar icker. und Charles W. hatte, um es reckt scklau au machen, das mericanische Bürgerrecht erlangt. Er ahnte nicht, in welches Pech er sich gerade blerdurch legen wurde! Das l t rne interessanteste Seite der Angelegenhelt. Man fand die Beiden endlich m et nem Städtchen im Innern Mexicos und nahm sie in Haft. Unverzüglich wurde das Auslieserungsversahren einaeleitet. und während Richard nach Iowa zurückwandern mußte, stellte es - c r rrr -i cm .tf.f..l ncy . yeraus, oan yaries u. aoioim nicht mehr für die amerikanischen Bebörden au krieaen war. da er sich so rasch wie möglich in einen Mexicaner hatte verwandeln lassen. Er hatte den Auslieserungsvertrag zwischen diesen beiden Ländern aut studirt und daraus ersehen, daß keines der beiden Länder ersucht werden darf, emen )tu ner Büraer an das andere ausliefere. aber er hatte es versäumt, das mexicanische Gesetz zu studiren. unv vieles machte ihm einen eklig dicken Strich durch die Rechnung. Denn eine gewisse mezicanische Gesetzesbestimmung verfügt, daß ein Criminalverbrecken. welches ein Mexicaner in einem auswärtigen Lande begeht, und welches er unter mexlcanlscher Zuständigkeit fortsetzt, geradeso bestraft werden soll, als ob das Verbrechen ursprünglich in Mexico begangen worden wäre. Als eine sol che Fortsetzung" eines Criminalverbrechens gilt auch die Emlchleppung gestohlenen Eigenthums in das Land. Demgemäß würde Charles W. in aller j?orm Rechtens vrocessirt und zu 12 Jahren und 2 Monaten Zuchthaus zerdonnert, die er unter ver mext- - a n i s cd e n Äucktbaus-Discivlin abmbüken bat. Er ist schlimmer weggekommen, als er selbst im ungünstigsten Saue daheim weggekommen wäre. Ttn dieser einbeimischen Eraä'nzuna von Auslieferungsverträgen ist Mexico welter gegangen, als bis zeyt zeve andere Nation. Dies ist. die beste Antwort aus den Sckuk-Ruf durckaebrannter Langfinger aus Onkel Sams oder irgend einem anderen Revier, und das Beispiel verdient allgemeine Nachahmung. 5keneS von den .?hakerS. In den 115 Jahren, seit denen die merkwürdige, von einer nach Amerika ausgewanderten englischen Schneidersfrau begründete Sekte der Shakers oder Zitterer" besteht, gehört das ehelose und vollständig keusche Leben zu ihren obersten Geboten. Es gilt ihnen offenbar noch mehr, als die urchristliche Gütergemeinschast, welche schon früher nicht überall ganz streng festgehalten wurde. Wie bei manchen kleineren ehelosen Sekten ebenfalls, wurde der Bestand der Gemeinden oder Colonien dadurch aufrechterhalten, daß eine Menge Kinder aufgenommen wurde, theils Walsen, theils Verwandte von GemeindeMitgliedern. Diesen Kindern wurde. wenn sie herangewachsen waren, die Wahl gelassen, in der Kirche zu bleiben oder in die Welt hinaus zu gehen. Wie es indeß scheint, ziehen es die meisten dieser lungen Leute vor, Wegzügehen, und die Bewerbungen erwachsener Männer und Frauen um Aufnahme scheinen sehr nachgelassen zu haben. Vielleicht hängt damit theilweise die überraschende Kunde zusammen, daß jetzt eine Bewegung unter den ShakerS lm Gange ist, die Ehe zu gestatten, und daß bereits die Gründung einer Sha-Zer-Colonie, welche, mit Beibehaltung der übrigen Satzungen und Einrichjungen die Ehelosigkeit als Gebot ver-
wirst, m Calisornien im Werke ist. Das erste Ehepaar in derselben bilden der Aelteste Daniel Offord und die Schwester Mabel Franklin, welche aus dem Osten zugezogen sind. Allem Anschein nach wird dieser
Abfall" kein ganz vereinzelter sein. Bereits ist davon die Rede, daß 50 Shakers aus dem Osten sich der cali: fornischen Eolonie anschließen wollten. Man erwartet weiterhin auch Anschluß von Glaubensgenossen in Ohio und Kentucky, sei es an die besagte Colonie, sei es an die Bewegung an sich. und Niemand kann sagen, wieweit die Kirche im Ganzen von diesem N?u Shakerthum erschüttert werden wird. Die älteren und conservativeren Kirchenmitglieder haben sich freilich auf das Allerentschiedenste gegen eine solche oder irgend eme andere Art von Neuerung erklärt und den Neuerern nur persönlich - selbstsüchtige und höchst weltliche- Beweggründe in die Schuhe geschoben. Indeß, diese Alten sterben nach aller menschlichen Berech: nung bald dahin. und dann? Mit großen äußerlichen Schwierigkeiten ist dasAusscheiden derSonderbündler aus den alten Gemeinden nicht verknüpft ; denn sie können wenigstens alles Eigenthum, das sie ursprünglich gebracht haben, mit sich nehmen, obgleich ohne Zmsen. Man darf auf die weitern Entwicklung dieser Sonderbündelei gespannt sem. Europäische Rundschau Teutsches Reich. Provinz T?randnvrg. Berlin. Der Magistrat hat de? Firma Siemens & $aUU die Geneh 5 w r l r . iliigung zur Aussuyrung ves xzni Wurfs für die Durchführung der elek irischen Stadt - Hochbahn durch die Gltschmer- und Skaliderstraße awt, sehen Prinzenstraße und Kottbuser Thorplatz, mlt Ausschluß des Wasser, thorplatzes, ertheilt. Eine Garten. bauschule für Frauen, wie sie in letzter Zeit aus Anregung des Frl. Dr. Cast ner mehrfach in Deutschland erstanden sind, wird demnächst auch m Friedenau - Berlin errichtet werden. Das Unternehmen wird von der bekannten Förderin derFrauenbestrebungen Frau v. Budberg geleitet. Erschossen hat sichan einem Gasthofe der Luckauer. straße zu Berlin der 25 Jahre alte Student Fritz Rubinsohn aus Kassel. Seine Eltern haben dort eine große Schleierhandlung, die auch in der Reichshauptstadt ein Zweiggeschäft unterhalt, vi, studme an der Techno schen Hochschule zu Charlottenburg das Jngenieurwesen und slkl im Ex, rnen durch. Landsberg a. W. Hier wird jetzt, ein großer Winterhafen angelegt. rrs ! " - r t xjic, jüacnaniagc roiro in lyrenllimen' sionen so berechnet, daß mehrere hun. dert Kähne darin überwintern können. S p a n d a u. Wegen eines unglück' lichen Liebesverhältnisses hat der Flü - . c - e r, m geimann oes nonlgln Avguna - eglments Selbstmord begangen. Der Lebensmüde, Sohn wohlhabender Eltern aus Bochum, der stattlichste Soldat des ganzen Regiments, war zu Ostern nach der Heimath beurlaubt worden. An demselben Tage, an welchem er wieder zu seinem Truppenthcil zurückgekehrt war, verschwand er spurlos. Jetzt ist seine Leiche nahe der Kaserne aus dem Festungsgraben ge. zogen worden. Der Unglückliche hatte em Llebesverhaltniß mit einer adligen Dame, das deren Angehörige nicht bll' ligten: auch das junge Madchen soll verschwunden sem. Vrovtn, stpreuffen. A l l e n st e i n. Ein rasch um sich greifendes Feuer entstand kürzlich in den Wirthschaftsgebäuden des Be. sitzers Andreas Goworr in Gronitten und legte mit rapider Schnelligkeit dieselben in Asche. Ebenso zerstörte das Feuer eine Scheune, zwei Schuppen und einen Wagenschauer, wobei sieben Schafe, neun Lammer und zwei Schweme umkamen. Ueber die Entstehungsursache ist bis jetzt noch nichts ermittelt worden. Dornn au. In höchstem Maße herrscht hlerselbst unter den Schulern die Granulöse. Es wurden bei der letzthin abgehaltenen Untersuchung 240 Kmder vorgefunden, die sammt, lich damit behaftet waren. T i l s l t. Gegen den vor mehreren Monaten verhafteten früheren hiesigen Polizeidirigenten Stadtrath Mitschel ist nunmehr die Anklage wegen wis sentlichen Meineids erhoben worden. Mitschel soll, wie schon mitgetheilt, in eine? Beleidigungsprocesse gegen den Redacteur der Tilsiter Allgemeinen Zeitung jenen Meineid geleistet haben. provin, v?stvuen. Danzig. Wegen Gattenmords verhandelte das Schwurgericht gegen den' Sattlermeister Joseph Wallaszewski auö Carthaus. Der Angeklagte hatte am 16. Januar d. I. seine Frau mit einer Feuerzange und einem Knüttel so lange geschlagen, bis, sie ihren Geist aufgab. Wallaszewski wurde trotz Leugnens zu 10 Jahren Zuchthaus und Ehrverlust verurtheilt. G r a u d e n z. Der 2ahxa Frei willige Steinke vom 14. InfanterieRegiment war über den Zapfenstreich ausgeblieben und fürchtete, mit Arrest bestraft zu werden. Steinke begab sick: nach der Wohnung seiner Eltern und schoß! sich eine Revolverkugel in den Kops. Die Verwundung war aber nur leicht. Als infolge des Schusses Leute herbeieilten, sprang der Verwundete über den Gartenzaun des Nachbargrundstücks und jagte sich eine zweite Revolverkugel in den Leib; diesmal blieb dieKugel imNückgrat stecken. Der Verwundete starb bald darauf im Garnisonlazareth. T h o r n. Eln Mord wurde mnqst in Scharnau.auf dem Felde verübt. Ein Knecht, des Besitzers Felsch hatte zwei Arbeiter, welche von der Weidenkampe von der Arbeu kamen, mit Steinen geworfen und auch nach ihnen geschossen. D.iese verfolaten ihn nun
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und emer von tynen verhetzte ihm einen Schlag mit dem Weidenschneider, einem krummen, sichelartigen Messe? an einem halbmeterlangen Stiele wodurch er ihm den Hals fast durchfcknitt. Der Knecht gab sofort seinen Geist auf. Die Mörder sind gefänglich eingezogen.Vrovln, sommern. S t a r g a r d. Mit der Ausdehnung des Kleinbahnnetzcs im Saatziger Kreise wird sich eine demnächst stattfindende außerordentliche Generalversammlung der activen Gesellschaft Saatziger Kleinbahnen beschäftigen. Es wird zum Ausbau . der Kleinbahn Caßhagen - Klein-Spiegel die Vermehrung des Grundcapltals um 551.000 Mark beantragt. S t r a l s u n d. In der Kalkbrennerei Franzenshöhe wurde der Buchbalter Raetz von einer Windenkurlxl so schwer am Kopf getroffen, daß ein Schädelbruch erfolgte und an dem Aufkommen des Verunglückten gezwei, felt wird. T r e p t o w a. R. Die Adler-Apo-theke des errn Hedtke ist durch Kauf für 165.000 M. in den Besitz des Apothekers Bröker übergegangen. " W o l g a st. Ein größeres Feuer entstand neulich in Folge des Spielens von Kindern mit Streichhölzern im Hotel Zum Preußischen Hof". Trotz der schnellen und eingreifenden Rettungsversuche der Feuerwehr wurden die beiden Säle und die Bühne, sowie die 1. Etage des Vorderhauses ein Raub der Flammen. Vrsvini Vosen. M o s ch i n. Der muthmaßliche Mörder des Ende vongen Monats tni Krajkowoer Walde todt aufgefundenen unbekannten Madchens ist mfolge der Umsicht und Energie, mit welcher die BeHorden die Verfolgung des Thaters betrieben haben, in der Person eines Stawney aus Swiatnm berens festgenommen worden. St., ein verkommenes Individuum, trieb sich seit län gererZeit vagabondirend in der hiesigen Gegend herum. Nekla. Der Waldwärter Maserek war avf Requisition derStaatsanwaltschaft in Posen verhaftet worden. weil er den Wirth Mibus auö Nekla - Hauland im hiesigen Walde durch einen Schuß getödtet hatte. Jetzt ist Maserek wieder aus der Haft entlassen worden, weil angenommen wird, daß er sich in Nothwehr befunden habe. Er will von Mibus, den er beim Wildern betroffen hatte, zuerst angegriffen worden sein. Nach den angestellten Ermittelungen soll dies auch der Fall gewesen sein. Posen. Bewußt- und regungslos und fast vollständig erkaltet, wurde hier vor Kurzem m emer Seitengasse ein etwa 11 Jahre alter, anständig gekleideter Knabe vorgefunden, in dessen Rocktasche ein Quintanerzeugniß mit dem Vermerk rncht versetzt" steckte. Da man vermuthete, der Knabe könneGift genommen haben, so wurde er nach dem städtischen Krankenhause geschafft, wo ihm sofort der Magen aus gepumpt wurde. Hierbei wurde festgestellt, daß eine Vergiftung nicht vorlag, der Knabe vielmehr nur stark betrunken war. Pvovlni Shlstn. Beut hen a. O. Der Stadthauptkassenrendant Koschan ist wegen Unterschlagung amtlicher Gelder verhaftet worden. Vor wenigen Tagen noch setzte Koschan den über ihn verbreiteten Gerüchten ein entschiedenes Dementi entgegen. B r e s l a u . Bei emem Wettsahren stürzte in der Abtheilung för Niederradfahren Schildberaer - Münchm und schlug mit dem Kspf gegen einen Psahl der Umzäunung, wo er bestnnungslos liegen blieb. Schildeberzer bat einen Schädelbruch erlitten, doch hofft man. ihn am Leben zu erhalten. L a n d es a u t. Der hiesigen Ste?macker - Innung wurde die Lade, welche ein Jnnungsmeister auf dem Hausboden aufbewahrte, gestohlen. Der Inhalt bestand aus Trinkgefäßen aus dem 16. Jahrhundert. Jnnungsdocumenten und anderen Alterthümern aus der .eit der Remeruna der Kaiserm Maria Theresia und hatte einen hohen Alterthumswerth. Vrovins Sachsen. Eilenburq. Hier wurde ein Ebevaar angeklaot. eine Frau eineHexe genannt zu haben. Der angeklagte Mann behauptete allen Ernstes vor dem, hiesigen Schöffengericht, daß die Klägerin wirklich eine Hexe sei. denn durch ihre Kunst seien seine Kinder mit Ausschlag behaftet; daß Brod und Butter in seinem Haushalte zu schnell zu Ende gegangen seien, daran sel sie schuld gewesen. Erst dann sei Aenderung eingetreten, als er besondereMaßregeln getroffen habe. Die Frau könne auch die Gestalt eines schwarzen Katers annehmen, und als solcher sei sie Nackts um seine Wobnuna schlichen. . nu
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-SVbSSi Für seine Behauptungen, die natumcy ungeheure Heiterkeit erregten, wollte er den Beweis der Wahrheit antreten und verlangte Zeugenvernehmung. Natürlich wurde ihm dies nicht zugestanden mit der Bemerkung, daß er wohl 200 Jahre zu spät geborm sei. Er sowohl als seine Ehefrau wurden zu je 5 Mk. Strafe verurtheilt. Erfurt. Im nahen Möbisburg sollen demnächst Nachgrabungen zur r-f r r e i . c ! r jr rv lrsori.cyung aner unieriroicyerange, die von der hochgelegenen Kirche nach dem Orte führen, stattfinden. Man hofft werthvolle Anhaltspunkte für die historische Vergangenheit des Ortes zu finden. Magdeburg. Seit längererZcit war in der Kunsthandlung von Neumann eine Cabinet - Photographie der Franz Stuck'schen' Sphinx" ausgestellt. Da auf eine bezügliche Bitte dcs Polizeipräsidenten Neumann sich wcigerte. das Bild aus dem Schaufenster mit Rücksicht auf den Kunstwerth zu entfernen, erfolgte die polizeiliche Beschlagnahme der Photographie. In der Begründung war gesagt, die Bilder seien geeignet, das Scham- und Sitt lichkeitsgefllhl zu verletzen Vrovin, &djtnfa3alßetn. Apenraoe. Die goldene Verdienstmedaille vom Kaiser erhalten har der in denRuhestand getreteneOber Po. lizeidiener Lebermann. Er hat unter sieben Köniaen aedient. Als Tambour ist Lebermann im Knabenalter noch unter Friedrich VI. in Rendsburg beim Militär eingetreten. Hierauf hat er den dänischen Königen Christian via, rlevrich vil. und Christian IX. und endlich Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. gedient. Flensburg. Der Redacteur und Verleger der Flensburg Avis-, Jessen, wurde von der 1. Strafkammer wegen groben Unfugs zu sechs Wochen Gefängniß verurtheilt. . Er hatte in einer Versammlung in Hellevat zum Boycott gegen die deutschen Kaufleute aufgefordert. Vrovin, Vannov,?. Norderney. Bei eine? zahlreichen Betheiligung der Behörden, des Kriegervereins, Turn- und Männergesangvereins und der freiwilligenFeuerwehr, sowie zahlreicher Einwohner des Ortes wurde. die Gedenktafel enthüllt, die durch die Gemeindeverwaltung an dem zur Feier festlich geschmückten und beflaggten Hause Marienstraße 5 errichtet ist zu Ehren unseres Altreichskanzlers Fürsten Otto v. Bismarck, der im Sommer des Iahres 1853 dieses Haus bewohnte. Die Inschrift lautet: In diesem Hause wohnte im Sommer 1853 der BauMeister des deutschen Kaiserreiches, Fürst Otto v. Bismarck - Schönhausen O s n a b r ü ck. Bei der Wahl eines Bürgervorstehers an Stelle des frei. willig zurücktretenen Hüttendirectors schemmann wurde für dessen AmtsPeriode bis Ende 1897 im vierten Stadtviertel der Kaufmann Mor. Wilkiens mit 262 Stimmen gewählt. S i l l s u m. In dem Kuhstalle unserer Domäne entstand neulich einFeuer. Das ganze Gebäude wurde bis auf den Grund niedergelegt. Es gelang das Vieh ins Freie zu treiben. Ein weiterer glücklicher Umstand war der. dak vollständiae ZMindstei?, nthtrrlrfo sonst hätte sich die Katastrophe, die vor Jahren halb Slllsum in Asche legte, wiederholen können. Man vermuthet Brandstiftung. Vrovini MeNtal. Ha mm. Drei Gefangene mit Strafen von 15. 16 und 4 Jahren. welche in hiesiger Strafanstalt untergebracht waren, wurden auf Anordnung der Königlichen Staatsanwaltschast m Bonn sofort ln Freiheit gesetzt. Die Strafkammer dortselbst hat, wegen Wiederaufnahme des Verfahrens, eine Unterbrechung derStrafhaft angeordnet. O l f e n. Mit dem Oberbau des Pumpwerks für den Dortmund-Ems-Canal an der Lippe ist durch den Bauunternehme? Wetzel zu Dortmund seit Kurzem begonnen. Der Schornstein erhalt bei timm mittleren Durchmesser von 3.10 Mc7 die respektable Höhe von 56 Metern. Ostbevevn. Der Kreistag zu Warendorf wählte in seiner letzten Sitzung den Gutsbesitzer Anton Niehoff zum Schiedsmann. Diese Wahl ist eine sehr glückliche. Niehoff wohnt sehr abgelegen, vom Dorfe eineStunde und von dem nördlichen Theil der Gemeinde sogar zwei bis zweieinhalb Stunden entfernt, sodaß für Klagelustige, zumal auch noch einige Flüsse und Bäche passirt werden müssen, Zeit und Gelegenheit zum Abkühlen genug geboten wird. Der Gewählte ist auch ein sehr gemüthlicher Herr, dem es zweifelhaft gelingen wird, jeden Streit' zu schlichten. Thoö. Slater hat eine Botschaft sur leben Mann aus Seite 2. 51 MM
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Wenn dasselbe nicht rein ist. ist der McnsÄ vielen Krank, heiten ausgesetzt. Man gebrauche dacr in Zeiten . . ,TCi(i
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