Indiana Tribüne, Volume 19, Number 242, Indianapolis, Marion County, 19 May 1896 — Page 3
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Tv Veethoven, VlSmrck, Wellington, unzählige Jclntsli und SönZglnnen, fast alle groZen eister, welche seit vahrbunbtxttn Um Lauf der Dinge die bestim. mende Richtung dorgezeichnet haben, haben in Kerls bad Genesung von Arank hklten uud körperlichen Leiden gesucht und gefunden. Selbst in unserem Zeitalter deß Dampfe und der Elettrizität kann es nicht Jeder ermöglichen, nach Karlsbad zu reisen, zhtx Jedermann kann mit geringem Kostenaufwand di, Wohlthaten von Karlsbad mittelst des Karlsbader SprudelwasserS oder deS Karlsbader SprudelsalzeS, das auö der Sprudelquelle abgedampft ist, zu Hause genießea. Der ächte Karlsbader Sprudel ist ein natürliches Heilmittel, welches bei allen Störungen des Magens, der Nieren und der Eingeweide, bei anhaltender Hartlei iigkeit, gichtischen und rheumatischen As. fektionea stets seine heilende Kraft bewähtt. Man sehe darauf, den ächten Artikel zu erhalten, welcher das Siegel der Stadt Karlsbad und den Namensaug E i n e r & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New gort", aus u der ölasche haben muß. Dr. C. N. Schaefer, ßrzt und Chirurg, No. 430 Madison Ave., nahe Morris Straße. Sprechstunden: 8-9 30Udr Morqenö, l-4Uhr Namitt'gS, 79 Uhr Abend. Televbon 282. i 2 - Zähne ) gut wie Gold. ES Verhindert daß der Gau men mit dem Rubber in Be lührunz kommt, so daß die schä)iichkn Effekte desselben verhinderl werden. Tafts Dental Farlors, 25 West Washington Str.. Ter ?!wi-Office gegenüber. Dr. Leonh. Soll, Deutscher Arzt, Ecke (5ast und Ohio Strafe, prattizirt gemeinschafllich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. trnnnii- Vormittag 1015 Uhr. rchude. ,mtttaa,4-Udr. Dr. I. Btthler, 120 Gst WoCnrty ötr. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 Uhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. Evrechftunde) onntajS nui Bormittaal. Dr. THEO. A. WAGNER L?o. 94 Sfcorb Delaware Str. vrechkunde : 9 10 Uhr 9ozmA J 4 Ur ach.; Coantagi: Hiö Hll Uhr fßtvm. Telephon 84. Dr. I. A. Sutcliffe, efiJftiat st ichli-klich mit wundä, etlichen gäaen und mit SeschlechrS und Urinkrankheiten. No. 95 Ost Market Straße. Ofkice.Dtuuden: 9 bis w Uhr Borm. 1 bis 3 Uhr Nacdm. Sonntags ausgenommen. Tele Ptjonll. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Xo. 8j Nord Pennsylvania St,. 0al toixb aus Wunsch angewandt. G. Leukhardt, SALDOS, Qät Oblo U fflvblt (Straße. Geräumiges Ver.ammlungSlokal für Bereine, Logen etc. Agent deö New Jorker Schwäbischen Wochenblattes. John Weber, Ecke Noble und Market Str. Deutsche Wein, und Bier-Wirthschaft. Warmer Lunch vormittags und Nachmittags. Samen! Kaufen Sie auten Samen. Dann Haben Sie ein gute Ernte. Wir können Sie befriedigen. Ein Hübscher Garten verschönert fcaä Leben. Blumenzwiebeln und lumen samzn aller Sorten. Besuchen Sie unk, ehe Sie kaufen. Tlie Ilnntington Seed Co., 66 fr LSusytngtonvtr. Meodor Gtewp Abstracter of Titles, Ecke Market und Pennsylvania Str. Thu Lemckk, Culte 229, ine Treppe hoch. Telephon 1760. Indianapolis.
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Schwester Ilse.
Roman von Clariffa Lshde. (Fortsetzung.) Und er hat vor wenigen 'Wochen, als er sich in Vrindisi von ihr trennte, noch gedacht, er vermöge ihr mit Geld zu ersetzen, was sie an Opftrn ihm gebracht O, wie er sich getäuscht, wie niedrig er von ihr gedacht hat! Was ist ihr denn auch Geld, was kann es ihr sein! Sie will wirken, will sich nützlich machen, will Wunden heilen und Liebe säen, was braucht sie da Geld? Die Thräen der Dankbarkeit, die ihr geweint werden, sind ihr werthvoller, als alle Schätze der Erde! Nur mit Liebe vermag man Liebe zu zahlen, und er hat ihr diesen Tribut, den sie ersehnte, nicht gewährt! Sein Kopf sinkt in die Hände, ein Hieberschauer durchrieselt seine Glieder. Er ruft Georg herbei. der besorgt seinen Herrn betrachtet. Da haben w:r's, klagt dieser, .nun ist das Fieber da, ich dacht' es mir ja." Willig läßt Wolf sich in's Bett bringen, auch ein Arzt wurde noch trotz focr späten Stunde herbeigebolt. Er verordnete Chinin und den Rath, sobaw als möglich Rom wieder zu verlassen, denn Luftwechsel sei bei solchen Zustanden das beste Medicament. Wolf nickt nur und befiehlt Georg, zur Abreise am folgenden Tage die Koffer zu rüsten. Es tst nur meine gerechte Strafe." denkt er. als das Fieber seinen Körper durchrast, und er ruhelos auf seinem Lager sich hin- und herwirft, wenn ich nun doch einsam und ohne eine liebende Hand, die mir die Augen zudrückt, aus dem Leben scheiden muß!" 24. In der Wohnung der Geheimräthin v. Willnch herrschte ein ganz ungewohnlich lebhaftes Treiben. Das Dienstmädchen machte die Parquetböden blank, wifchte und stäubte mit rieselndem Schweig auf der Stirn. Die Geheimräthin selbst steckte frische Gardinen an die Fenster, während Käthe und Elly eben dabei waren, die Tafel zu decken und mitBlumen zu schmücken. D Mama. Mama." rief Elly. 'die eben einen Strauß prachtvoller Rosen, die ersten des Frühlings, in eine kunstvolle Maiolikavase geordnet hatte und nun zurücktretend ihr Werk betrachtete. sieht es nicht 'herrlich aus? Gelt, so schöne Rosen haben noch nie in dieser Vase gestanden." Für Dich sind es natürlich die schönsten," meinte die Geheimräthin mit etwas wehmüthigem Lächeln, da sie ein Geschenk Deines Verlobten sind " Meines Verlobten! Käthe, hörst Du, wie hübsch das klingt? Die Verlobte des ConsulS Alfred Schimmer. Ach, Braut sein, geliebt werden, gibt es denn etwaö Köstlicheres auf Erden? Mach es mir nach. Käthe, ich bitte Dich. Ich dachte immer, wir wurden heute zwei Verlobungen hier feiern können, und wenn es nicht so ist, trägst Du jedenfalls die Schuld daran. Denn 'daß Axel Dich liebt, daran zweifelst Du doch selbst Nicht; aber darf er es wagen, Dir seine Hand anzubieten, da Du immer so sehr gegen das Heirathen sprichst und Deine erlangte Selbständigkeit als Künstlerin nicht genug zu preisen weißt?" Käthe schüttelte ungeduldig den Kopf; sie sah etwas bleicher und schmaler au als das Jahr vorher, und die Linien um ihren Mund wa,en um ein Weniges herber geworden. Wenn heute nicht Dein Ehrentag wäre, Elly, an dem man Dir Vieles nachsehen muß, konnte ich wirklich ernstlich wieder mit Dir grollen. Warum sollen denn alle Menschen nach Deiner Art glücklich werden? Jeder gestaltet sich sein Schicksal selbst, und wie es für ihn pagt. Die Gefährtin eines Manies zu werden, das p,7ßt doch wohl für jedes weibliche Wesen.denn es ist unser Zweck und Beruf auf Erden, und ich meine. Du beraubst Dich selbst des höchsten Glanzes des Lebens, wenn Du der Erfüllung dieses Berufes entsagst." Dabei trauerte sie fröhlich vor sich hin: Lieben und geliebt zu werden, Ist das höchste Glück auf Erden!" Still, Elly. still." mahnte die Mutter. Du weißt doch, daß Käthe das nicht aern hört, willst Du ihr denAbend verderben? Axel und Käthe sind doch alt genug, um allein zu wissen, was sie zu thun haben. Wenn sie sich nicht yeirathen, werden sie wohl ihre Gründe dazu haben." ?tn demselben Augenblick schlug die Glocke im Korridor an, rasche Schritte, Säbelklirren erklangen, und gleich darauf stürmte ein junger Offlcier in's Zimmer, erst Elly, dann die Geheimrathln und zuletzt auch Käthe umarmend. Es war Elly's Bruder, der auS seiner Garnison zu diesem festlichen Tage herübergekommen war, ihn mit den Seinen zu feiern. Nun, da seid Ihr ja Alle in der besien Beschäftigung!" rief er. .Und Du, Elly," er legte seine Hand unttt ihr Kinn und sah :hr lachend tn vl Augen. Eine Braut! W:r hatte das gedacht! Ich glaubte wirklich, DU würdest alte Jungfer, solch' hohlckugigs Gesanglehrerin werden, die ta jede? Gesellschaft am Flügel steht, ihre Kunst au produzlren. damit sie Schülerinneu sich ersmat. Und nun feierst Du heutt Verlobung und nach drei Monaten Hochzeit, und willst dann fort m du weite Welt gehen?" Die GebeimrathiN seufzte. Da5 ist der Tropfen Wermuth in dem Kelch unseres Glückes, daß Elly so weit fortaebt. nach Porto Allegre. Äber das ist ja gerade reizend, Mama," widersprach Elly. und wir werden ja nicht immer da bleiben, daö meint Are! auch " Dieser Axel," rief der Lieutenant, was nicht au! dem Menschen AlleS werden kann. Man gratulirte mir schon in dem Regiment zu dem einnug reichen Vetter, der ja persona, gratisUa3,bmi Mmiüer sein soll."
Das ist er, und ihm verdanken wir es auch, daß wir uns so bald schon hei rathen können." fiel Elly dem Bruder lebhaft in's Wort. Er hatte sich AnfangS um die Stelle als Konsul in Porto Allegre beworben, und man wollte sie ihm auch geben. Dann aber machten sich andere Einflüsse zu seinen Gunsten geltend, man ernannte ihn
zum Legattonsrath und verlieh auf Axel's Empfehlung das Konsulat meinem Alfred." Und als Dein Alfred Dick dann fragte ob Du ihn nach Porto Allegre begleiten wolltest, sagtest Du aleick. ohne Dich weiter zu besinnen, ja. und surchlejt Dich gar nicht vor der Seereise. Du bist ein Blikmädel. Elln. und gefällst mir." Er faßte sie um die Taille und tanite ausgelassen mit ihr in der Stube umyer. -SJemirt ntmtn snn1r S? ftl ww ryr r i3' wv Heimräthin. Ihr stäubt ia wiederAlles voll." Die Mama bat Reckt " rief Ell. sich athemlos auf einen Stuhl werfend. smo ,a nur nock wernae Stunden. bis die Gäste kommen, und wir sind noch so sehr zurück.Wer kommt denn AlleS?" fraate der Lieutenant. O. nur die Nächsten: wir können, in unserer kleinen Wohnung ja auch nicht Bleie yaven, und Mama liebt eZ auch gar nicht. Auker unS bier und Arel. nur noch meine beste Freundin. Eva von Strachwih." Aha. die Eva! Sie soll ia eine Gelehrte geworden sein, hörte ich, und man fürchtet sich vor ihr. Hoffentlich wird sie mich beute Abend nickt auf meine Kenntnisse prüfen. Ich glaube, ich würde schlecht bestehen, nicht wahr, Käthe? Du bist doch auch solch eine Selfmade-Lady. wie eS ja wohl heißt, eine Berühmtheit. Ach Gott, wie klein werde ich mir in diesem illustren Kreise vorkommen!" Ich glaube. Du brouckft Dick nickt zu fürchten." scherzte Käthe. Eva ist ein sehr schönes Mädchen, und sckönen Mädchen gegenüber warst Du ja noch nie aus den Mund gefallen." Nun lachte auch er. Ja. wenn sie schön ist. dann brauckt sie ja aber eigentlich gar nicht so viel Geist, vor Allem keine Gelehrsamkeit. Die kleidit schöne Mädchen am wenigsten." Das ist so Anstchtösacke.- meinte Katbe lächelnd. .Dock streiten mir nicht weiter darüber, hilf lieber der Mama die Gardinen auflegen, und mache Dich nützlich. Zu solchem MeinunasauStausch haben wir beute wirklich keine Zeit." Die Damen munten sich bald Zurückziehen, um Toilette au machen: auck Kurt suchte das für ihn hergerichtete. sonst zu Wlrthschastszwecken benutzte kleine Loairzimmer auf und warf stck in den Waffenrock, zu Ehren des Via milienfestes. Elly sah sehr lieblich auS in dem lichtbläuen Kleide von leichtem Sommerstoffe. im Saar und am Busen gelbe Marschall-Nielrosen aus dem von dem Geliebten gespendeten Strauße. Käthe, in einem sehr einfachen weihen Crepekleide bildete mit ihrer distinguirten Erscheinung, dem dunklen aus drucksvollen Kopfe, einen wirksamen Gegensatz zu der blonden Anmuth der Cousine. .Redend." saate Arel. als er ste be. grüßte, und drückte leise ihre Hand. Wie Du immer auch im Anzug das Richtigste zu wählen weißt, eine KUnst lerin in Allem. .Du siebst mit dem Auae der??reund schaft." entgegnete sie mit leichtem Errothen. Und deshalb besser und klarer, alö iraend ein Anderer in der Welt " entgegnete er, ihr den Arm reichend, um r-. ... v;rjt tut. .;r. r i. ic zu iu;c zu suyren, uno icici sugie er hinzu: Wer kann Deinen Werth besser schäken als ich? Die Anderen seben nur, was Du leistest, ich. was Du bist." Käthe war froh, daß sie jetzt vor ihrem Platze stand uttd die Hand auS dem Arme des Vetters ziehen konnte; ihr Zittern hätte ja verrathen können, was sie imJnnern bn diesen zärtlichen Worien durchbebte. Für sie hieß es jetzt, sich doppelt panzern, nach außen hm nur noch mehr die auf sich selbst gestellte Frau hervorzukehren, um jeden Arg wohn von sich abzuwenden, als hege sie im Herzen dennoch Sehnsucht, der Cousine Beispiel nachzuahmen. Doktor Schimmer, ebenso gluckstrah lend und heiter wie seine Elly. der in Axel außer dem Freunde und . Vetter seiner Braut auch noch den Mitbegrllnder seines GlückeL sah. fand es angezeigt, auf dessen Toast zu Ehren des Brautpaares in langer und sehr gewahlter Rede zu antworten, in -der er Axel'S hervorragenden Charakter, seine Geisteseigenschaften pries und ihm eine ruhmvolle Zukunft in Aussicht stellte. Denn Eines weiß ich sicher, so schloß er, sein Weg geht aufwärts, und wir werden einmal Alle stolz darauf sein. ja, wir sind es heute schon, ihn zu den Unseren zahlen zu dürfen." Die Glaser klangen hell aneinander, Are! verneigte sich nach allen Seiten: aber seine Züge behielten den gewöhnten, Ernst, ihn vermochte selbst die Heiterkeit der Anderen nicht anzustecken. Kann der Ruhm glücklich machen?" sagte er leise, sich zu Käthe neigend. Ich habe mir ein anderes Glück ge träumt. Mit einem geliebten Weibe im Arm, glaubte ich der Welt und ihreZ Glanzes entbehren zu können. Wie gern wäre ich an Schimmer's Stelle und von den Erfahrungen des letzten Jahres verschont geblieben." Käthe blickte ihn etwas erstaunt an. Trauerst Du ihr wirklich immer noch nach, dieser Sirene, in deren schönem Körper keine Seele wohnt?Nein, keine Seele," wiederholte er, Du hast recht, sie ist nicht werth, daß man ihr nachtrauert, und dennoch " Eva v. Strachwitz. die an Axel'S anderer Seite saß. ganz in rosa gekleidet, wie ein eben erblühtes Röschen, und trotz ihrer berufenen Gelehrsamkeit im ausgelassensten Geplauder mit Elly'S Bruder begriffen., wandte sich jetzt mit der Frage zu diesem, ob er Ischop wisse, daß sein Vetter Wolf vor
von einer ganz Anderen, die der Herr Legationsrath sich erwählt habe." Von einer Anderen?" fragte nun euch die Geheimräthw, aufmerksam werdend. Davon weiß ich ja gar nichts. Wer sollte das sein?"
O. wenn Sie nichts davon wissen. Frau Geheimräthin, ich möchte keine Indiskretion begehen." Kurt lachte unbändig. Das wäre ein Spaß! Eine Andere also! Käthe zum zweiten Male von dem geliebten Vetter kaltgestellt! Geschieh! aber meiner stolzen Cousine schon recht. Wenn sie durchaus eine alte Jungfer werden will, wer kann sie daran hindern? Ich wette darauf, sie allein trägt die Schuld daran, daß es so gekommen ist. Die Gehelinrathin schüttelte nach denklich den Kops, Eva o. Strachwitz meinte aber: Wie können Sie noch von alten Jungfern sprechen, Herr v. Willrich. die gibt's heutzutage nicht mehr. Das ist ein veralteter Begriff. Man wird es demnächst auch bei uns einführen, wie es in anderen Ländern- ja schon lange Sitte ist, daß die Madchen im Alter auch mit dem Titel Frau" angeredet werden. Damit hört dann auch die Zurücksetzung in der Gesellschaft auf. unter der die Unverheiratheten bier und da nock zu leiden baben." wenig .agen ganz unerwartet nach GatterSberJ zurückgekehrt sei. Ein allgemeines Äh. ein Aufhorchen -f ' " ' Ich dachte, er solle noch längere Zelt im Süden bleiben," warf die Geheimrathln em. Ja, so hieß es; aber es ist ja schon warm genug auch hier bei uns im Norden. und ich hörte, der Baron solle. durchaus nicht wohl zurückgekehrt sein, sondern sich das Malarrasieber m Rom geholt haben. Und seine Frau?" konnte Elly sich nicht enthalten einzuwerfen. Ist sie jetzt bei ihm?" So viel ich gehört habe, ist sie noch immer bei ihrer Mutter in Hertheim." Axel zog die Stirne kraus, ohne ein Wort zu sagen. Kurt aber rief in der seligen Weinstimmung, in der er sich befand, seine Worte wenig wägend: Man erzählte sich za schon in meinem Regiment, daß Wolf sich scheiden lasse und die schöne Miß Graham heirathen wolle. Allgemeiner Schrecken: Alles sah auf Axel, der indessen ruhig dasaß, als habe er nichts gehört, als ginge ihn das gar Nichts an. Sie sind falsch berichtet, lieber Kurt." warf jetzt Doktor Schimmer mit einem raschen Blick auf Axel ein. Das ist Verleumdung, nichts als Verleumdung. Las ich doch heute in einer italienischen Zeitung, die mir gerade in die Hände fiel, daß die genannte Dame sich in Rom mit einem russischen Fürsten verlobt habe oder verloben werde." Axel sah auf und mit scharfem Blick den Sprecher an. Ist das wahr?" Ich kann nur wiederholen, daß ich es gelesen habe." Axel antwortete rncht; und das Ge spräch lenkte sich sofort auf ein anderes Thema. Ein Wort im Vertrauen," bat er nach aufgehobener Tafel Käthe und zog sich mit Un die gewohnte Ecke in den kleinen Salon zurück, ein Platz, auf dem sie oft schon Zwiegespräche gehalten, wenn die Tante beim Nachmittazsschläfchen nickte, und Elly, vom Erker aus. sich damit unterhielt, die Vorübergehenden zu mustern. Auch heute theilte sich die kleine Gesellschaft in verschiedene Gruppen. Elly zog ihren Verlobten mit sich in den Erker. wo er. den Arm um sie geschlungen, zärtlich mit ihr plauderte, während die Geheimräthin mit Eva v. Strach witz und ihrem Sohne den Hauptplatz um den wanden Sophatisch einnahm, auf dem die Lampe stand und einige Albums zum Anschauen ausgebreitet lagen. Wann feiern wir denn wieder Verlobung. Muttchen?- fragte Kurt, lachend auf das Paar in der Ecke deutend. Es scheint mir, dort brennt es auch schon lichterloh." Eva v. Strachwitz folgte mit den Augen seinem Blicke, schüttelte dann aber leise den Kopf. Freundschaft, sagte sie, nichts als Freundschaft. Auch ich glaubte Anfangs so, als ich die Beiden in Radrntz zusammen sah. Dort spricht man jetzt (Fortsetzung folgt.) 'rschen und Ztaate. Bauer lächelt, weil durch's Laub Roth die Kirschen blicken. Sind sie nur erst voller Saft, Will ich rasch sie pflücken!Laß' die Leiter ja zu Haus', Wirst gar bald erfahren: Wo's die schönsten Kirschen gibt. Sind die meisten Staarm!" Muhme ist heut' voller Groll; Hat des Nachts gesehen Unter Gretels.Fenster dicht Einen Burschen stehen. Ob sie schilt in nächster Nach! Liebend steht das Paar da: Wo ein schönes Kirschlein lacht, Ist gewiß ein Staar da! Zampenfieber. Es gibt Künstler und Künstlerinnen und es sind nicht immer die kleinsten die. so alt sie auch auf der. Bühne werden, das Lampensieber -rie verlieren. Namentlich aus der Opernbühne wüthet diese Krankheit in unheimlicher Weise. Und das kommt daher, weil kein anderer Bühnendar-' steller so leicht unsicher wird, wie der Opernsänger, weil keiner so sehr mit jenem mächtigen, gänzlich unberechenbaren, willkürlichen Faktor zu rechnen hat, der da heißt: Disposition. ! Nervöses Räuspern und Gurgeln, 2xU lern und Pusten dringt aus den Garderoben der Sänger, bevor eine OpernVorstellung beginnt; Alles summt und singt nach seinem ureigensten Lzcept, um noch im letzten Augenblick zu'erproben, .wie man bei Stimmers:". Der Eme hält beim Summen.daS eine
Nasenloch zu, um vurch das anoere vie ganze Gewalt des nasalen Tones strö-, men zu lassen, damit ihm die mehr oder minder starke Rauhheit desselben offenkundig werde, der Zweite spannt den Rachen weit auf und singt mit
offenem Munde in den Spiegel hinein, als könnte er sehen, wie die Stimmbänder schwingen (namentlich die Bassisten pflegen auf solche Art zu probiren"), der Dritte geht in einer weitenPassage sein ganzes Stimmregister durch, der Vierte prüft sein Falset u. s. w. Wehe aber dem Sänger oder der Sängerin, wenn sie fühlen, daß sie nicht gut bei Stimme sind. Nervosität ergreist sie und Unsicherheit, und wenn die Neigung dazu vorhanden ist, ist auch das Lampenfieber da. Dieses Fieber aber wirkt lähmend, hypnotisirend. Die schönsten, glänzvollsten Stimmen verlieren Timbre und Ton, und klingen matt und schal, die sichersten Effectstellen verpuffen; derSänger. der sieht, daß er den Contact mit dem Publikum verloren hat, wird nachdenklich und ängstlich, seine Gedanken schweifen hinweg über den Kapellmeister und das Orchester einige Augenblicke der unüberlegten Hast und er hat auch den Contact mit dem Dirigenten verloren, er schmeißt um", wie der fatale Bühnenausdruck lautet. Glücklicherweise kommen solche Entgleisungen selten vor. Wer einigermaßen Routine besitzt, kommt bald wieder in Takt oder hört auf zu singen. Das ist in solchen Fällen das Klügste. Der Dirigent arbeitet" dann mit dem Orchester über die kritische Stelle hinüber, die anderen Sänger können wieder richtig einsetzen und das große Publikum merkt oft gar nichts von der Entgleisung. Erst das Beharren nach dem falschen Einsätze bringt das Ensemble auseinander. Wie gesagt, es sind nicht die unbedeutendsten Künstler, die mit dem Lampenfieber alt geworden sind. Der alte Beck von der Wiener Hofoper zum Beispiel konnte Zeit seines Lebens die Angst nicht unterdrücken, so oft er die Bühne betrat. Als junger Sänger hatte er zu wenig Vertrauen zu sich selbst, und als alter, ruhmgekrönter fürchtete er, er käme um den erworbenen Künstlerruhm., Am Tage seines Auftretens war er für die besten Freunde nicht zu sprechen; er wollte sein Organ durch kein lautes Wort ermüden. Sich in sein einsames Zimmer einschließend, nahm er die Mahlzeiten allein, und erst wenn der Abend glücklich überwunden war, lebte er den Seinen. Andere Sänger, und namentlich Sängerinnen pflegen am Tage ihres Auftretens fast gar nicht zu essen und halten erst nach der Vorstellung, etwa um Mitternacht, die erste kräftigende Mahlzeit. Am ängstlichsten sind in dieser Beziehung die Tenoristen; sie erkaufen sich in der Regel ihren Ruhm am theuersten. Manche gönnen sich, wenn sie des Abends zu singen haben, tagsüber nicht einen Zug frischer Luft, und auch wenn sie im geschlossenen Wagen zum Theater fahren, verhalten sie sich den Mund ängstlich mit dem Taschentuch, damit ja nur kein rauhes Lüftchen eindringe. Den Gegensatz zu der Aengstlichkeit der Tenore bildet die Sorglosigkeit der meisten Bassisten. Ihnen schadet einmal gar nichts, sie fürchten nicht Wetter, noch Nebel, noch Kälte. Ein Schnupfen, das Schreckgespcnst der Tenore, ihnen ist er fast willkommen; er macht die Tiefe wohl etwas rauher, aber um so profunder. Ein berühmter italienischer Baß-Buffo that einmal den Ausspruch: Ich beneide meine deutschen College um nichts als um ihren Schnupfen!" Die Bässe sagen auch höchst selten ab; sie vertrauen zu sehr der Grundgewalt ihres Registers. Oft kam der alte Draxler direct von der Jagd in daS Opernhaus, um zu singen. Aus dem offenen Jagdwagen stieg er bei der Bühnenpforte aus. gab beim Portier Gewehr und Jagdtasche ab. und einige Minuten später stand er auf der Bühne und sang den Caspar. Auch Scaria erscheint in der Ueberlieferung der Sänger als der Typus sorgloser Sicherheit. Bis Z7 Uhr saß er oft im Cafehaus mit der interessantesten Tarockpartie beschäftigt; und kam der Ansager ihn zu mahnen: Herr v. Scaria. es ist bereits höchste Zeit", so ließ er sich dadurch nicht hindern, wenn immer es nur möglich war, ein begonnenes Radl" zu vollenden. Er kam aber doch immer zu rechter Zeit. Wenn er die erste Arie des Leporello Keine Ruh' bei Tag und Nacht" in einem langen, bis zum Fußknöchel, reichenden .Mantel sang, den er ängstlich geschlossen hielt, so wußten seine Freunde, daß er noch nicht Zeit gefunden hatte, die zugehörigenPantalons und daS WamS anzuziehen. Die Registerarie sang er dann in der Regel schon in den vorgeschriebenen Pantalons, doch erst während Don Juan's Verführungsscene mit Zerline fand er Zeit. sein . Costüm ganz zu vollenden. .Im Schauspiel kann die plötzliche Entgleisung eines Darstellers nicht zu solchen Katastrophen führen, wie in der Oper, da Componist und Orchester dem Sänger auch nicht die unbedeutendste Abweichung gestatten. Ein einziger Schauspieler, der in einer allgemeinen Verwirrung der gerade auf der Bühne handelnden Schauspieler die ri ri I V r. ! (rZlrf - Lieliiesgegenwarr oeoail uno ,wiiu, wort bringt., ruft Alles wieder zur Ordnung zurück. Dagegen können die im Schauspiel viel häufiger als in der Oper vorkommenden Requisiten mannigfache Verlegenheiten hervorrufen. Ein Brief, der auf offener Scene zu überreichen, ein Dolch, der dem Feinde in die Brust zu . stoßen ist, das sind Dinge, die den Schauspieler zur VerFehlt Such Lebenskraft in irgend einem xQtu eures Wem, over iii euer 9cr vensvstem ; zerrüttet durch unweife Lebensart oder irgend welche Ursache? Theilt mir eure Kebl mit unk irfi will lck anne sckttiben wa mir am Reisten half, da ,ch auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei da Recept eines einfachen Hausmittels, dat miS rtiMt " Verschiebt nicht ans Morgens waZ itr heute !O?kf?e sür 5?2ZNnwort an TbomaZ Ql.O. vol7S4,l:alnato tä. , icin laut rutriTir rvtimiu nrrr
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