Indiana Tribüne, Volume 19, Number 241, Indianapolis, Marion County, 18 May 1896 — Page 3
Dr. C. N. Schaefer, flpzt und Chirurg, No. 430 Madison Ave., nahe Morris Straße. Epvecdstundk: 9.3N Ubr MorqenS. 2 4 Uhr Nachmittags. 7- Uhr brnd. Televbon
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Roman von Clarissa Lohde. '. (Fortsehung.) ,2incn Augenblick. Herr v. Cqe lina nickt sie dem verdutzt sich vor ihr Verneigenden mit dem unmuthigsten Lächeln zu: Ich und der Baron sind alte Freunde, Sie begreisen, bei so im erwartetem Wiedersehen " Wolf labt sich widerstandslos von ihr fortziehen in das bunte Gewühl, c r ti t Cwf r . I ras sie valv eioe oen ugen oer urückbleibenden entzieht. Er fühlt, daß eine Aussprache unumgänglich ist, die letzte Pein; aber auch sie muß überwunden werden. Fcster schmiegt sie sich an seinen Arm. .Du zürnst mir, Wolf?' , . ... . --' .f... tteoer oringl es wie ?,renenge ana schmeichelnd in sein Ohr, zwei thränenfeuchte Augen schauten bittend wie damals m der Kirche der heiligen Pulcheria, zu ihm auf. Heute aber ist er gewappnet gegen ihre Lockung, der Zauber ist gebrochen. Wie darf ich zürnen?" entgegnete er kühl. Sie sind ja frei in Ihren Entschließungen." - Sie?" wiederholte sie vorwurfs voll. Wolf, was soll das heißen?Er sieht ihr mit kaltem, forschendem ci. r.n iv Jöiia ich m s 'uuge. i .Xal ftagra Sie noch. Mik GrfjflNl?" I rp-:. .-it.! . . v -t., I fnSnÄUL Z3; fahrt sie. semen Arm nur noch mmger U" uumiv, V! J".V . r, s;;s vn. fni , .Der Schein spricht vielleicht gegen fVT. Vf.n r Stiirft m It.! 7mT ' ü 1 &mf l a vnr.rb, Schworen Sie nicht, ich wurde Jhnen doch nicht glauben können. Meine Augen sind nicht zu tauschen, ich habe gesehen " Was? Daß der Fürst mir den 5of macht? Nun ia. ich leuane es , , . . .. i.. . v. 3 I n'cht- D Müller begünstigt chn.daS ist Alles. Und doch diese ermuthigenden Blicke, dieses verführerische Lächeln! Nein, Miß Graham, ich verstehe die Liebe anders. Was ich liebe, will ich ganz besitzen. Die Blicke, die Berührung dieses Mannes hat Sie mir entt. Sie lacht verzweifelt auf. Liebe, die so rasch verfliegen kann. ist keine Liebe." Rechten wir ietzt und f.:.. I iict iuui i über das. was Liebe ist. sPtn VSur I Vilu vcuti l versteht sie anders.3st das Ihr letztes Wort. Baron v. Wenzelen?- fragte sie, bebend in veryaltenem Zorn. Mein letztes!' So haben Sie mich nie geliebt!bricht es fassungslos von ihren Lippen. Gut denn, kehren Sie in das Joch an v 7.:.. ,n. .:tu. u 5 . ..! ie es 'iynen vom angciga zu yauzn schn... Ich, ich werd, mich zu .rösten vnTti n LU. qz unterdrückt die Antwort, die ihm auf der Zunge fchwebt: Der Tröster ist ja schon zur Stelle. Sie macht sich
v n w c . v , .i r.i uu fciiv V4iikiuiuii cu( in iiu eftifl von ihm los und h(x mufe P,tsburq. ja. laI? SÜfS r o protzllch verlassen n .en'!e nu anvftem Unsl cin
Gesellschaft zuruckzukevren: aver em Bacchantenzua. dk blumenbekränzten Thyrsosstäbe hoch über den 5)äuptern schwingend, vertritt ihr den Weg. Dahinter fluthet in buntem Gewirr die schaulustige Menge. Wols will ihr von I "cuc!,! vc.z uii uiujf.i, um ic uu i ' - m m... wM ? AiJUAM n a dem Gedränae binauszu übren. Sie c i c . I i ' I Ua il k h a tininmin I weigert sich, ihn anzunehmen. .Eine freie Amerikanerin weiß des mannlichen Schutzes zu entrathen stößt sie herbe hervor und entschwindet seinen Augen, ohne ihm auch nur noch einen letzten Blick gegönnt zu haben. 23. MrZ. Krabzm war mit nickt febr anen5bmen eküblen ,urückaeklieben. Si kannte ibrer Tockter Eigenwillen rtn,t itrn ftnn rfitrfi an rnr(fin I ' I V"-' " " 0 . sie zurückzuhalten. Aber die Furcht stieg in ihr aus, viese plötzliche Begegnun mit Molk nne ibr nickt nur hirf,n Tnnhn nii&ben ?Viirftn fstft? I der mit krausgezogener Stirne und I " ' - " "7 U-'l"" I " - -, unmuthigem BNcke oen Fortgedenoen uuujiiuiiic. u.ui iu in iijyu au uz i ,x.ri..i. . .iu.. ... c l ruhigen, forderte sie ihn auf, gleichfalls emen Gang durch den Festplatz zu machen. Vielleicht begegnen wir der Ausreißerin.- fügte sie mi erzwungenem yerze mnzu. Fürst Naradin erhob sich schweigend: uvtt iuuiii v uu jus. viiUHum s , l.iirn . v WD2 fXtrf m9 I Seite einige Schritte gethan, als er in drohendem Tone begann: Ich darf mir wohl eine Erklärung über das seltsame Verhalten Ihrer Tochter au5bitten. Madame? !.. (v?;n - . . . . iti . r Eifersüchtig, lieber Fürst?- suchte MrS. Graham mit gut gespieltem GtfriJmttf ysnarZtt Jll varin. w rvtf w O I ö T Haben keinen Grund dazu. Ein cv-..ttv ... cTV.wtrtT'.nTi Tir iihTtrtn JllUM UU U4UVVtlv, v mv3...v r"f n ganz ungcTaniiKD iu, ein ocrycKuiyci Mann. Und ohne Frau hier? Um so fchlunmer. Madame, um so schlimmer. Sie hätten mich nicht hierher bestellen sollen, wenn es fo stand, wenn my hier ein Konkurrent erwartete.-
.Ich schrieb Ihnen, Fürst, meine Manne, für den sie wirklich Liebe emTochter habe keine Ahnung davon, daß Pfunden! Daheim in ihrem Zimmer wir zusammen korrespondirten, und Hallte sie ihre kleine Han im Zorn
bitte Sie nochmals, ihr nichts davon zu verrathen. Uebngens dürfen Sie aus cm.i t ijc n.t. cvt. r:: I "lcl" WUf ' VVP ttltt Un örf0lfl Mrcr Werbung..Das sagen Sie so. Madame; aber ich will endlich eine Entscheidung. Entweder Ihre Tochter entschließt sich noch 4 . rnt lfT0 CvvnK 4it mf0n nnX I V(Ull Ul" V"1" g- yvv4. uiui rwn Naradin zu werden, oder ich verlasse morgen viom.
.Ich öitte Sie, Fürst, keine solche in ihre Mitte nahmen. Er aber verUebereiluna bat nun die Dcrme tief mochte sich an der allgemeinen ausge-
erschrocken. Kannte sie doch ihre Tochter. wie Tt ieden Awana haßte. Mit Gewalt war von ihr Nichts zu gen.Mn,dalinnklänae ertönten in nacher Nabe, tati hin Römerinnen in ihrem hübschen Nationalkostüm sangen zweistimmige Volkslieder dazu. Zum Refrain schlugen sie daS Tambourin nd machten einiae Tainbeweaunaen. I.-.,. rr- . ! ". r . r '
1 jVc onne war im mien: ne
mit feurigem S'chm 'die Campagna und umwob die Gestalten der Tanzenden mit blendendem Licht. Das Vild war bezaubernd; die schlanken und doch kräftigen Mädchengestalten, mit den schwarzen schmachtenden Äugen, den reaelmäig klassischen Zügen, in der lebhaften Bewegung des Tanzes. Des Fürsten Augen verklärten sich
sichtlich. ?in schönes Land, dieses Italien, Madame. hier sehnt man sich doppelt nach Liebe." Wirklick?- klana da eine svottende rle Mädchenstimme neben ihm. Der . ' ' prst drehte sich hastig um; unwillküröffnete er die Arme und hätte Adezjne. die ungesehen herangekommen mXt fast vor ' Aller Augen umfaßt, mnn sie ihm nUfit escklickt nl,Si,niZn fcä. Da Adeline allein war, ahnte Mrs. Graham sofort, was geschehen. Einen ' ii 5-i iünst aeren Vhmmhl rf für feit inw kuna V.a stürmn kannte es in ncr zchj qeben. Geschickt zur rechten Zeit vcrschavindend, ließ sie das junge Paar allein. ev.-j.ri :rt Sß A nU li5Üi 8 ' i .Wissen Sie, Miß Adeline. bei Sie mich in der letzten Stunde zum Unglücklichsten der Sterblichen gemach! lhaben?" begann er, ihre Hand erfassend und sie zärtlich druckend. .Ich. Fürst?- fragte sie mit gut si.t., vtt.,. 4wfTTa uSi"' '" - crn-li o ;i v.f t i üö oyne ucucrc9 um oieiem ocui Baron davonzugehen! Q. Miß mA mir Mm2 fv.nf.n m Stfp n ftrrn2' .. WU VtVVMI VV OW" w, iy ci,. hier. Der Baron ist mein Freund .Freund?- fragte er, ihren Arm hef. '?ss, . ' M;,,,, , .,n tiq pressend. Wirklich nur Freund oder mehr?Baron v. Wenzelen ist thet.Das sagte mir schon Ihre Mutter, uiiu icu uiuiuviiitv IV4. Vi-iyui tu tu iiuy ma, Unb um ' , und ich antwortete ihr. Ehen lassen sich heirathen wollten oder konnten, wenn Sie ihm aber Ahr Herz geschenkt hat ten? Fürst Naradm kann und will nicht theilen !- Und sich näher zu ihr neigend, fügte er mit heißem Athem hinzu: Denn ich liebe Sie. Min Adeline, liebe Sie rasend, und je länger ich von Ihnen getrennt war. desto heißer ist meine Leidenschaft geworden. Meinen I C r f sXy a CO -v Cm. 4i i! uiniu;iji wiuiivj yc iu o111 3 UUi r rrT-a ,p : jfv c: ,.w c,c. eveDtu' utJ ya5 iu '111. uuu tuue. ii rti. i:rr : je r.:- jci cvc wuuvi iviu iu; biti, iiiu;ts ui9 ) V Sklave, jeden hrcr Wünsche will ich erfüllen, und Sie sollen Petersburg erst kennen lernen, mein Palais am Quai, meine Villa in Peterhof! Es ist schön dort, beim Himmel! Und im Winter die Fahrten mit der Troika. wenn es wie im Fluge über die Eisvli .v vunvt, vi A W A i f A WM t nfKM AAnf AAW in Arm auf den Varkets der cv.,,f"f. & - ' " . ' tf " l - - ben. ein anderes Leben wie in dem langweiligen Deutschland, wo die Damen so zimperlich, so gefesselt sind durch tausend Vorurtheüe! Wer frei sein uncivilisirtes Volk, als geknechtet dar. wir und es nicht. Wir leben ve er. freier als irqend ein anderes Volk, und wir beten unsere Frauen an. und gestatten ihnen doch ohne Eifersucht, sich auch nach ihrer Eigenart auszuleben. Wx m?Zk Ys.sZn, t h.-irt i,-r nnr . ' Ä V. niuji ut einen jücui ucu unu um uc ' ' ' nigsten für diesen blasirten, finsterblickenden Baron Schweigen Sie rief Adeline, mit dem Fächer einen leisen Schlaa nach seinem Arm führend, der den ihren zu fest drückte. Sie lenken die Aufmerksamkelt auf uns. Ah. bah. hier unter dem blauen Himmel Italiens weiß man. was Lie ben heißt. Aber Sie antworten nicht? sti 5. ?;n ri .w ..t. rr? VöeOUlÖ. ,rUr I. )C0U13. ÖOICN . , , . - . W) morgen oie -anirooii in unsrem Und ich darf ho fen? .Ick sage nichts Mkhr. Die ttste yflicht eZneö ManneS, dem ich meine 5nd reichen soll, ist Geborsam. . r , . , ? i r '2ioet UC isla rOM oaoei ouu) imi iu verheißendem Blicke in die Augen, daß (r in ausbrecüender Seligkeit ihre Hand an die Livven vrekte. Mrs. Grabam war sehr zufrieden, als sie nach einiger eit den Mrsten. ihre Tochter am Arme sübrend. strablenden Geücktes zu L ri.r f n m 11. ?! S ver u)CKU7iiaii in loer laroiic auiuu kehren sah. So hatte doch der thö riüte Roman mit dem Deutschen sein Ende erreickt. Und welch ein beauemer SckwZ.-aersobn versvrack dieser Russe r : - zu werde!., dem das Geld wie Spreu durch die inaer alitt. Und Adeline! Nun ja, sie empfand nichts für ihn.aber If? tam-S ftürfUn ?,Zck fri hon (h-r I vv C' I VVM I wv AbHängigkeN vom Onkel in New York, VU lUUfylt lt JUt UU19 UUU.llJUI. I w i r n pi .r 'i n w IV m.ifaU n. r..v WTT.a .r.fJKvStTT i .oeiine uio i io oacyies 'ueußerlich bewahrte sie ihre gleichmäßige ! Heiterkeit: ihr Herz aber war tief verI wundet. Es war der schwerste Schlag, den sie im Leben bisher empfangen hatte. Verschmäht, zurückgestoßen, beI leidigt von dem Manne, dem einzigen I beim Gedanken an das Erlebte, und sie schwur Rache, Rache gegen das ganze I i.rxf.xi . wrr. mannncye vvz ucui öcyui den Fürsten selbst, lden sie verabscheute I und dem sie nun doch kante de mleux ihre Hand reichen mußte. Wolf war lange allein auf dem Fest I t.f . 1. .. Cm w.1 st . v Cwn In piUtfC UUlill llii. jv.! v. Eaelina in einem iheiteren Kreise von Bekannten wiederfand, die ihn sogleich lassenen Lust nicht zu betheiligen und bat Egeling. Unwohlsein vorschützend. sich in seinem Vergnügen nicht stören s und ryn allein nach Hause fahren zu lassen. Und Wolf fühlte sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich tief leidend. Müde in seinen Wagen zurückgelehnt, fuhr er über die weite, still im Abendschein ruhende Eampagna. . GeI f.. II. k.-f T!. . . CTsJ...
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über die Fuß- gebreitet, sah sich aber von seinem Platze auf dem Bocke aus oftmals besorgt nach seinem Herrn um, dessen bleiches, verfallenes Aussehen ihm gar nicht gefiel. Der Herr Baron 'hätten eine fo an-
strengende Fahrt nicht unternehmen sollen,- sagte er kopfschüttelnd, und nach dem Fiebernest! Die Gegend, durch die wir fahren, soll geradezu verrufen sein wegen der Malaria, das sagte mir der 'deutsche Kellner in unserem Ootel. Wolf machte eine ungeduldig abwehrende Bewegung. Sein Blick folgt wie gebannt den leise wallenden Nebeln, die wie tauschende Lockgestatten vor ihm her tanzen. Ein Bild des Lebens, meines Lebens." denkt er. Alles Glück zerfließt in Nebel, sobald ich es greifen und fassen will.Man nähert sich Rom. die Nebel, die aus dem feuchten Boden der Eampagna aufgestiegen, fangen an sich zu lösen. Stern nach Stern blitzt am tiefblauen Himmel aus. hier und da hebt sich die malerische Form einer Pinie auS dem Boden empor, rechts und links werden Villen sichtbar, Rosen- und Orangendüfte umwehen, vom Abendwind getragen, des Fahrenden Wange. Aus den Büschen zur Seite schwirrt ein Heer von Leuchtkäfern empor, die dahmzagenden Pferde wie ein Heer von Fackelträgern begleitend. Ein tiefer Seufzer hebt WolsZ Brust. Inmitten dieser Fülle von zu Genuß und Liebe einladender Schöne heit fühlt er sich doppelt verlassen. DaS Götterbild, das er so lange im Herzen getragen hat, liegt zertrümmert zu seinen Füßen. Jetzt ist auch der letzte Wahn gewichen. Er gesteht es sich voll Bitterkeit zu. die Leidenschaft hat ihn verblendet, und er wäre mit sehenden Augen in sein Unglück gerannt, damals schon, hätte der Vetter sich nicht trennen'd zwischen ihn und jenes schöne Mädchen gestellt. Was er damals für das Verhängniß seines LebenS gehalten hatte, was er nie glaubte verminden zu können, es war zu seinem Segen und Heil geworden. Wie blind ist der Mensch! Zu seinem Heil! Ja, wenn er dieses Heil, bas Gott ihm gespendet, hätte festzuhalten vermocht. . Er denkt der Zeit, da Ilse seine Begleiterin gewesen, denkt der Freude und Begeisterung, die sie beim Anblick dieser Wunderwelt empfunden hatte! Das Heil, das ihm mit diesem liebevollen Geschöpf geworden, hatte er nicht erkannt, nicht erkennen wollen. Besitzt sie doch nicht die schillernde Schlangengestalt wie Jene, die lockt, um zu verderben! Nun ist sie fort, hat ihn verlassen für immer; er ist allein, mehr vereinsamt wie je, da auch der Oheim, der Einzige, dem er auf Erden zuge hörte, der ihn liebte, seine Augen für immer geschlossen hat. Dennoch ergriff es ihn wie ein Sehnen nach der Heimath hin. In Gattersberg. wo er alle glücklichen Tage seines Lebens verbracht hat. wo alle Erinnerungen empfangener und gespendete? Liebe für ihn vereint sind, dort würde er vielleicht die Ruhe wiederfinden, die Ruhe wenigstens, die zum Weiterertragen des Lebens nothwendig ist. Jm Hotel angekommen, findet er einen Brief des Justizraths vor. Es ist die Antwort auf sein aus Neapel an diesen gerichtetes Schreiben, in dem er ihn beauftragte, durch Vermittelung des Pastor Seyffarth seiner Gemahlin eme von ihm für sie ausgesetzte größere Geldsumme zu übermitteln, da er voruöstchtlich länger, als er Anfangs gedacht, der Heimath fern bleiben werde. Sein Gesicht verfärbte sich, als er es zu End: qelesen hatte. Also auch das noch! Sie weigert jede Annahme von Geld, das von seiner Seite kommt! O Schmach! So tief ist er gesunken, daß eine Frau, die Frau, die er an seine Seite abhoben, die seinen Namen iräzt, es wagt, vor aller Welt ihn in solcher Weise zu beleidigen. Sie will nichts von ihm. Und was hat er von ihr angenommen? Mehr als Geldeswerth, mehr als überHaupt je vergolten werden kann. Sie hat ihm Alles gegeben: Sein. Leben, Liebe, und jede Gegengabe weist sie zurück! (Fortsetzung folgt.) Landwirtschaftliches. Das Verkalken der Küh:. Kühe, welche verkalbt haben, müssm wegen Verhütung der Ansteckungsgefahr schleunigst von den anderen abgesondert werden. Jedenfalls muß man, wenn irgendwie möglich, die trächtigen Kühe aus dem Stalle entfernen. Die Geschlechts-Theile derjenigen - Kuhe. die verkalbt haben, müssen Mit Emspritzuna von Zprocentlger Cardoll '.Lsung auf 100 Theile Wasser Nimmt man 3 Theile reme Earbolsäure behandelt werden. Der Platz, an welchem das Verkalken erfolgt, ist, muß gründlich pesinsicirt werden und ist es nach Ansicht erfahre, ner Thierärzte das Beste, wenn nan das Pflaster oder den gedielten Boven ., , l l ? TCV - I Mll oer oarunier llcgenoen vziOw Min destens emen Fuß tief herausnimmt und denselben durch und durch gründ lich mit roher Carbolsäure tränkt; denn hier ist der Entstehungsherd deS Ansteckungsstoffes. Ist die Krankheit in einem Stalle schon öfters ausgetre ten, dann muß man den ganzen Stall für kurze Zeit räumen und mindestens sechs Stunden durch Verbrennen von Schwefel in allen seinenTheilen gründ lich mit Schwefeldämpfen anfüllen. Bevor man die Thiere wieder in den Stall hineinführt, ist derselbe sorgfal: tig zu lüften. In neuester Zeit hat man angefangen, den trächtigen Kühen zur Verhütung des Verkalbens alle 14 Tage eine Lprozentige Carbollösung unter die Haut zu spritzen. Versuche. die vielfach auch gelungen sind. Selbst verständlich sollte dies Einspritzen nur von einem Thierarzte vorgenommen werden. SchafeaufkleinenFarmen. Der sich mit der Schafzucht besass sende Farmer besitzt vor anderenLand Wirthen, welche keine Schafe 'halten. einen bedeutenden Vorsprung, indem er etwas zu verkaufen hat zu einer Zeit,
von welcher an gerechnet es noch lange hin ist, bis zu dem Zeitpunkte, an dem der nur Feldbau treibende Farmer die die Erträge des Bodens zu Markte bringen kann. Wolle bringt gerade dann Geld wenn bei den jetzigen niedrigen Wollpreisen auch nur we-
nig , wenn die meisten Landwirthe solches am nothwendigsten brauchen. Die Saat einzubringen bedeutet besonders im Qjten und Süden infolge der Verwendung von Kunstdünger Unkosten, und wenn diese auf Borg genom men werden müssen, so geht das, was aus der Ernte erzielt wird, in den meisten fallen zu einem Drittel fort, und die übrigen zwei Drittel sind während der einnahmearmen Sommermonaten für den Lebensunterhalt auch schon im Voraus verbraucht. Man kann auf jeder Farm von 50 Acres ein paar Schafe vortbeilbaft halten, ohne dadurch die übrigen für den Markt bestimmten Farmproducte zu verringern; denn die Schafe fressen vieles, was sonst als nutzlos verderben wurde. Aus diesem Grunde sollte icder Farmer es mit der Schafzucht im Kleinen versuchen, und ie weniger Thiere er hält, desto mehr sollte er darauf achl i cr r l cw . icn, oci hinaus uno Auswayl nur vie allerbesten zu wählen. Nicht die Menge, sondern die Güte ist es, welche bei der Schafzucht hinsichtlich des Gewinnes in's Gewicht fällt. Es ist Vortheilhafter. sich auf zwei oder drei Thiere einer Rasse zu beschranken, die seine Wolle mit einem großen Körperbau und einer kräftigen Natur in sich vereinigt, als eine Menge Mischlinge und Bastarde anzuschaffen, die für das ver kaust werden müssen, was der Metzger oder Viehhändler dafür bietet und deren Wolle noch unter den: Marktpreise verkauft werden muß. Man hat an den Versuchsstationen besonders Madison, Wis., mit der Erzeugung von Schaf- und Schweinefleisch vergleichende Versuche angestellt.' Zu diesem Zwecke wurden Lämmer' und Ferkel von möglichst gleichem Lebensalter ausgewählt und so viel als thunlich mit dem gleichen Futter aefüttert. Das Ergebniß war folgendes: Die Kammer nahmen bei emer SerWendung von Futter im Werthe von 52.61 um 100 Pfund zu, die Ferkel hingegen erforderten einen Aufwand von Futter im Werthe von $3.03, ehe sie 100 Pfund schwerer geworden waren. Aus dem Chicagoer Viehmarkte werden die besten Schweine zu $3.(X) bis $4.00 per 100 Pfund verkaust. Lammer bringen $4.50 bis $5.00 per 100 Pfund. Wie hinaus ersichtlich, lostet die Auszucht von Schafen wemger als die von Schweinen und dabei stehen erstere höher im Preise. DruckschädenbeiPferden. Bei anhaltend schweren Arbeiten in warmem Wetter und in Folge vonUnachtsamkeit der Besitzer schlecht passendes Geschirr u. s. w. erhalten die Pferde, besonders junge, deren Schultern noch nicht abgehärtet sind, nicht selten erhebliche Druckschaden, die leider nur zu oft vernachlässigt werden. Frische Druckschäden muß man mit Bleiwasser befeuchten. Aeltere Druckschaden muß man mit Blelwasser kühlen. indem man die betreffende Stelle mit reinem Tuche bedeckt und dieses recht oft mit Bleiwasser befeuchtet. Aeltere Druckschaden werden mehrereMale täglich durch Ausspritzen mit Seifenwasser gereinigt, und wird dann eine Flüssigkeit, bestehen aus 2 Gramm Kreosot, 5 Gramm Spiritus und 120 Gramm Wasser eingespritzt. Ein einfaches Mittel besteht darin, daß man auf die entstehenden Wunden recht fein 'lverisirten. gebrannten Kaffee streut. Es bildet sich dann gewöhnlich sofort eine Kruste, und wenn noch nicht starke Entzündung eingetreten, ist die Wunde schon in 2 3 Tagen geheilt. Zeigt sich nur erst Geschwulst, und ist keme offene Stelle da, so genügt es, die vetreffende Stelle mit einem Stück frisch ausgestochenen Rasens zu belegen. Das Geschwulst verliert sich dgnn oft schon in einer einzigen Nacht vollständig. Beerenobst. 1lrn s?rfrtsi in Vwr N,,?encultur Jll VVVJ r-f J V haben, muß man etwas mehr können als die gewöhnlichen Arbeiten auf der Farm Pflügen, Eggen und Culti1 rrv i rvi . jf. 1 V f i v T. viren. zas eooaculcn w uir santen Entwickelung der jungen Pflanzen allem genug: auco mcol, mav muß wirkliche Kenntnisse von den Bedingungen haben, die die Pflanzen zu ihrem kräftigen Gedeihen gebrauchen !und di, knnnn nur durch Studiren guter Bücher über Beerenobstbau, eifriges Lesen von Fachzeitungen uno sckarke Neobcktunaen erlanat werden. ' ' I - 7 S" ' - - , TOrtn muh VaftnTfi hör allem eine Ute Fachzeitung Halten, die Kosten dafür sind ia aukerordentlick gering. Eine , einzige Nummer ist oft fünfmal so viel f" . s r , oV OfCM. - sur oen Leser werly, aiö oer vvitticmentöbetrag für das ganze ayr oeträat. in i-h-rn Staate werden von Seiten des Staates Berichte über den . - - . . p n Obstbau Herausgegeben, vie umsoni.r zu erhalten sind. Beerenfrüchte können, sertia für den Markt, für 3 Cents per Quart mit Profit gezogen werden. Ak i,d,r TCnrm sollten itm de " I u - v , ft-nä fr uirU 9Wren slrioslfn WNdeN. Als von der Familie verbraucht werden. . . ..v. . Em viertel Acre, gut erngelyern, oef.ll !i ri 1 ..mW -rlrfyltw icgi INI! oen oesien anen un u fi'ftrfi'iM fnTTi mindestens 25 Busbkl I wwvf V V 1'-" Beeren einbringen. In keinem Zweige r.: itrx fi v. icincr ajüuigjcoayi lami uu"v ein so werthvolles Produkt mit so we- ; crr r lw V. Nig Zvlllye oeroorolittUktt Ut i IN eerrngarien. Di. Vs1taYnnfT ,,? PofsllHSt. bftSo den, seine Bearbeitung, die Eintheilung . . . , . fW 1 des Gartens, die verschleoenen Arien, die ausgesetzt werden, die Menge derselben, der Ankauf der Sedlinae. BeSM sXnA 0TiiiIf riff in trrtmb tit O -WM. fwwf M V "0"- wwI nun thtil Mir.s Rnftmü. nrr ist rurr Viert venshstem zerrüttet durch unweise Lebensart l - ' . . . v . JC . O C .11 A. X vszt irgenv weiqe uriaryc t ifnu jnn tust 'Xthltr mit itS irfi will mA aerne lckttibe wa mir am Reisten half, da ich auch Hilfe I lt i t am. r. l. IX je r 1 nviyTvenvig vane. ferner ,rnvr uf auaf jici das Rettpt eines einfachen Hausmittels, das miA vf44 i W vvv Verschiebt nicht aus Morgen, was ihr heute thun sollt. Schreibt unter Veischluß einer fKt P m - ' m W .1 .aA -Vl M unermanc iur jtuaamwpn an xooma
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Was Keo. Dr. Pnrnlmrst sagt: j )on dem ächten Johann Ho ss'schen
f AialZ-rlrakt mache ich zur , f. Erhaltung und. Befestigung meiner '
körperlichen Kraft und Rüstigkeit regrl ? mäßigen Gebrauch. Ihr aufrichtiger
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Man frage nach dem achten ZotZann Kölschen Alarz.ßtrakt und nehme sich
vor Fälschungen in Acht. AUe anderen i(2l1&&5$i31& Gebrauchen n
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nicht schlafen. Neun Monatelang litt ich an einem ,schAr im , ftt, welche
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befürchtete, t werde in red! arten. Ich aevravchte tdv. fean i KenovaioM nti gereinigt wurde, lab da Geschwür i dtt Nase gänzlich verschwand, al auch Ich suhl uno schlafe jetzt besser al ;e. ist ei umgezeichnete Stirkemittel
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H. C. POMEROY, geflenüber Ux yandluna vor dem Pflanzen, wie auszusetzen, wann und wie zu cultiviren, wie zu schneiden, zu bedecken u. s. w., das sind Punkte, die bei der Anlage eines Gartens berücksichtigt werden müssen. Pferde und Eisenbahnzüge Pferde an das Geräusch von Locomotiven zu gewöhnen, ist gar nicht so schwer, als man glaubt. Man stelle die Pferde mit den Nopsen so. daß sie den Zug schon in der Ferne sehen, halte die Aüael möglichst locker und lasse den Zug vorüberfahren. Die meisten Fuhrleute begehen den Fehler, daß sie. wenn sie an Elsenbahnkreuzungen das Passiren eines Zuges abwarten müssen. die Pferde so stellen, daß sie mit den Köpfen von der Bahn abgewendet siehen. So hören die Pserde bloß das Geräusch, ohne den Zug kommen zu sehen, werden deshalb furchtsam und versuchen durchzugehen. DerFuhrmann will nicht einsehen, daß er die Schuld trägt, haut also wohl gar noch auf die erregtenThiere los. bis sie so wild werden, daß er sie nicht mehr bändigen kann, sie gehen durch, zertrümmern den Wagen und verletzen sich noch schwer. Die armen Pferde meinen nun, daß die Schläge, der Schrecken, Schmerz und Verletzungen ihnen von dem Eisenbahnzuge zugefügt worden sind; mithin kann es Niemand wundern. wenn sie in Zukunft vor jedem Einsenbahnzuge erschrecken. Viele Reiter verfahren Nicht besser mit :hren Pferden. Wenn es vor einem Gegenstande erschreckt und zur Seite springt, werden- Sporen und Gerte m reichstem Maße angewendet. Damit wird das Pferd aufgeregt und meint ledesmal, wenn es Aehnliches sieht, daß es auch ähnlich behandelt wird. Würde der Reiter jedoch Obiges berücksichj tigen und nie die Geduld verlieren, dem Ohrenspiel seines Pferdes, so lange er oben sitzt, genügende Aufmerksamkeit schenken das Ohrenspiel ist derSpiegel, der jede Aufregung im Voraus ankündigt und dem Pferde stets Zeit gönnen, den Gegenstand vor dem es sich furchtet, m der Nahe zu besichtiaen, fo wird das Pferd mit der Zeit die Ueberzeugung gewinnen, daß ihm nichts Böses zugeführt wird, und so auch nicht erschrecken. Die .Riverside Jrrigation Co.-.hat ihre Anlagen nördlich von Jennings, La., erweitert. Der Hauptcanal ist um ewige Meilen verlängert worden und 4000 bis 5000 Ackn Landes werden dieses Jahr für den Reisanbau bewässert werden. Eine soeben m diesem Gebiete, fertiggestellte Reismühle wird 300 Faß Reis per Tag reinigen können. Jm Allgemeinen aber wird der Reisanbau dieses Jahr um em Drittel des früheren Anbaugebietes beschränkt werden und dasselbe gilt von ganz Südost - Louisiana. In Forsythe, Mont.. gibt es eine noch nicht 20 Sommer zählende Schöne. Namens Mabel Kennedy, welche als Kassirer der dortigen Mercyants' Bank der leitende Geist dieses Geldinstituts ist. Da der Eigenthümer der. Bank Nicht am Orte wohnt, bat Frl. Kennedy alle als Unterpfand eingehenden Wertpapiere zu prüfen. Darlehen m gewahren, Depositen entgegenzunehmen, die Buchführung zu überwachen u. s. w. Sie ist somit em sehr wichtiger Facter in dem Geschäftsleben der Stadt. . .
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Eisenbahn-Tabelle
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