Indiana Tribüne, Volume 19, Number 241, Indianapolis, Marion County, 18 May 1896 — Page 2
Fndiana Tribüne.
Erschcmt Täglich nnd onntag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 2 ant 8 per Woche, die onntag,LrtbSneS CkRtS per Woche. Beide znsamen IS Cents oder 5 Cents petCTsnat. Vtv Vost auherhalb bei tM tugeZchi?t t Vorausbezahlung tr ptt Mr. omtu 18 Lüd labama Stratz,. Indianapolis, 3nd., 18 Mai 1896. fforcirte Entfettungskur. Mit Bezug auf das plötzliche Hinscheiden des Wiener Bildhauers Victor Tilgner, das der Telegraph gemeldet hat. erhält die N. Fr. Pr." von ärztlicher Seite folgende Zuschrift: Tilger, der an einer Adernverkalkung litt, hat seinen Zustand durch eine forcirte Entfettungskur bestehend aus häufigen anstrengenden Leibesübungen sotoie Dauermärschen . entschieden verschlimmert. In letzter Zeit dürfte die Verkalkung auch auf die sogenannten Kranzarterien des Herzens übergegrif sen haben. Erst die heftigen Anfälle von Athemnoth, Herzklopfen und Schwindel zwangen Tilgner, von diesen sein Hzrz so schädigenden Anstrengungen abzustehen, doch war es anscheinend zu spät, denn sein Herz stand bald still. Anläßlich dieses markanien Falles ist es wohl am Platze, vor dieser, forcirten Entfettungskuren, wie man sie jetzt häuftg, ohne einenArzt zu Rathe zu ziehm. in höchst unzweckmäßiger und unvernünftiger Weise unternimmt, nachdrücklichst zu warnen. Zum Zwecke der Entfettung sind jetzt in Mode: Turnen und andere anstrengenden Leibesübungen, forcirte Bewegungen, Märsche, Bergtouren bis zur Ueberrnüdung, dann Einschränkung der Nahrung im Allgemeinen oder nur einzelner Nahrungsmittel (wie KohIehydrate und Fette) und schließlich die Enthaltung von Getränken aller Art. So nützlich und ersprießlich all' diese Methoden, in richtigem Maße und individualisirt auf ärztlichesAnrathen und Eontrole angew.ndet sein mögen, ebenso unzweckmäßig und gesundheitöschädlich sind diese Entfettung?Modekuren, wenn dieselben von Laien in forcirter Weise und dort, wo sie dem Individuum nicht zuträglich sein können (wie bei verschiedenen Arttn von Herzkrankheiten. Blutarmuth. Magen- und Darmkrankheiten), zur Durchführung gelangen. Diese Kuren wirken deshalb schädlich.' weil wie im Falle Tilgner bei forcirtenMärschen und Leibesübungen ein schon entartetes und schwach arbeitendes Herz diesen Anstrengungen nicht mehr gewachsen ist. Durch die Entziehung von Nahrungsmitteln kann aber fernerhin det Körper sehr geschwächt und wenige? widerstandsfähig gemacht werden. eS kann also das Individuum zufälligen Krankheiten viel leichter erliegen. So sind in der Literatur Fälle bekannt, wo durch eine forcirte Banting - Kur Lungentuberkulose entstanden ist; ja selbst Geisteskrankheiten sind beobachtet worden, und Ge lehrte, wie Eichhorst und Andere, ha ben ihre warnende Stimme gegen die forcirte Banting - Kur erhoben. Durch die Entziehung von Flüssigkeiten wird der Chemismus der Verdauung und der Nahrungsmittel - Aufnahme gestört und die verschiedenen Erkrankungen des Magens und des Darmes, sowie allgemeine Ernährungsstörungen können hieraus resultiren. Manche Dame, welche dem modernen Entfettungscultus huldigt, bezahlt ihre etwas schlanker gewordene Taille mit. eiuer schweren Schädigung ihrer Gesundheit, und die Hysterie und Nervosität so mancher schlanken Dame steht mit geheim durchgeführten Entfettungskuren ,m directen Zusammenhange. . Die Behauptung ist wohl nicht übertrieben, daß in ungeahnter Weise viel Unheil verhütet werden könnte, wenn speciell die Entfettungskuren nur auf Anordnung des Arztes und nur unter dessen Aufsicht durchgeführt würden Die Fischereien von Nord Caroltna. In einer Länge von über 3000 Meilen wird der Staat Nord-Earolina von sehr fischreichen Gewässern bespült und es kann daher nicht Wunder nehmen, daß seine Fischereien zu den bedeutendsten unseres Landes gehören. Allein am Albermale-Sund sind an 300.000 Yards Schleppnetze im Betriebe, außer vielen Tausenden kleinerer Netze. Manche große Netze haben eine Länge von 4 Meilen. Daß zum Betriebe der Fischerei in größerem Maßstabe bedeutende Capitalien erforderlich , sind, liegt auf der Hand. Am Albermale-Sund . haben einzelne Firmen an $30,000 angelegt. Im Ganzen finden 6000 Menschen und an 3000 Boote in denFischereien, deren Gesammtfang im Jahre über 33.000.000 Pfund beträgt, Beschäftigung. Durchschnittlich bringen die Fische gute Preise, da beispielsweise der Shad aus den Gewässern von NordCarolina am frühesten auf den Markt kommt. In früheren Jahren gab es an den Ufern von Tyrrell-County die größten Netzfischereien der Welt, doch sind dieselben im Bürgerkriege zerstöit und bis auf den heutigen Tag nicht wieder in'ö Leben gerufen worden. Die in den Ocean mündenden Flüsse wimmeln von ungeheuren Mengen wohlschmeckender Fische sehr zahlreicher Arten und da sich überall die besten Laichqründe finden, ist der junge Nachwuchs vor der Vernichtung in ho hem Grade geschützt. Dies gilt namentlich dom Trent, dessen Grund aus ' Muschelstein -besieht. Ungefähr 40 Meilen diesen Fluß hinauf sieht man an den Ufern primitive Vorrichtungen, auf denen die Neger dem Fischfange mit Handsenknetzen obliegen, an einzelnen Stellen gibt es auch Winden, mit denen die größeren Senknetze ge hoben werden. Auch die Fischer von en cn den Sund grenzenden Couu-
ties Onslow und Earteret, welche auf den Flüssen White Oak und New ihrem Gewerbe obliegen, verdienen viel Geld. Das FischereZgeschäft in New Werne hat sich in letzterer Zeit bedeutend gehoben und ist in demselben eine stattliche Anzahl von Booten thätig. Die gewaltigsten Quantitäten von Fischen werden im Albermale-Sund sowie in den Flüssen Noanoke und Chowan gefangen. Zu gewissen Iahreszeiten besteht die Fracht der Nor folk & Southern Eisenbahn und ihrer Flotte zu 80 Procent aus Fischen, die von New Verne. Edenton, Elizabeth City. Washington. Noanoke Island, Veaufort, Swansboro und Nag's Head ZUM Versandt kommen. Die großen Fischereien betreiben den Fang mit Netzen, die durchschnittlich eine Länge von 6000 Fuß haben. Natürlich ist zum Einziehen derselben Dampf- bezw. Pferdckraft nöthig. Zwei Boote nehmen solch' ein Netz an Bord und fahren auf den Sund hinaus, worauf es an einer geeigneten Stelle ausgeworfen wird. Nachdem dies geschehen, wird in weitem Bogen die Rückfahrt angetreten und sobald die Boote das Ufer erreicht haben. werden die Taue, mit denen die Netze geschleppt werden, an den Llöcken der Maschinen befestigt. Nunmehr beginnen die Letzteren ihre Arbeit und zie hen die gewaltigen Netze mit Allein, was nicht durch die Maschen schlüpfen kann, an's Land. Nicht selten werden geradezu fabelhaste Mengen von Fischen mit einem einzigen Zuge et fangen. Auf der Pflanzung des Dr. Copehart bei Avoca wurden auf ein Mal 200.000 Heringe an's Land gebracht. Die Fische lagen in einem 80 Fuß langen. 22 Fuß breiten und 2 Fuß tiefen Haufen und 50 Männer hatten mit diesem einen Fange vollauf zu thun. Eine neue Erdbebentheorle. Professor A. Rössel hielt neulich vor dem Ingenieur- und Architecten-Äer-ein sowie in der Naturforschenden Gesellschaft der Stadt Bern einen Vortrag über die Herstellung des Calciumcarbids und die pract sche Verwerthung des Acetylens als Leuchtgas und machte bei diesem Anlaß Mittheilungen über weitere Ergebnisse der Untersuchungen mit dem electrischen Ofen. Es wurde u. A. beobachtet, daß nicht nur das Eisen, sondern auch der Kalk des Ofens bei der Temperatur von "000 Grad Celsius flüchtig wird undDämpfe abgibt. Verschiedene Substanzen, die man früher als feuerfest betrachtete, zeigen die gleichen Erscheinungen, so Kieselsäure. Thon. Kalk, kurz, die Mineralien, welche die geologischenSchichten der Erdoberfläche bilden, sowie sämmtliche Metalle verlieren bei 3000 Grad C. an Gewicht, sie geben Dämpfe ab. Damit ist gesagt, daß sämmtliche Substanzen der' Mineralchemie, die man früher als feuerfest betrachtete, bei der Temperatur des electrischen Ofens destillirbar sind. Diese Beobachtung führte zu der Frage, welche Substanzen nun wirklich feuerfest sind und in welchem Zustande nach ihrer chemischen Natur die Erdoberfläche sich bei der ersten geologischen Periode befand. Professor Rössel stellte eine Reihe von feuerfesten Verbindungen her und machte bei seinen Versuchen eine sehr werthvolle Entdeckung in der Reaction des Calciumcarbids auf Magnesium. Erwärmt man Calciumcarbid und Magnesiapulver schichtenweise in einem Porcellantiegel bis zur schwachenRothglühhitze. so verbrennt dasCalciumcarbid im Sauerstoff undMagnesium verbindet sich mit dem Stickstoff der Luft unter Bildung vonMagnesiumstickstoff. Diese Verbindung mit Wasser zusammmgebracht zersetzt sich unter Bildung von Magnesia und Ammoniak. Hier wurde also zum ersten Mal auf einfache Weise der Stickstoff der Luft neben dem Sauerstoff in größerer Menge gebunden. Das Ammoniak kann nach einfacher Reaction in Salmiak und Ammoniumsulfat übergeführt werden. Die gewonnenen Ergebnisse zeigen, daß Stickstoff, Kohlenstoff, Silicium, Bor, Phosphor bei der Bildung der ersten geologischen Schichten ursprllnglich ohne Sauerstoff direct mit denMetallen gebunden waren. Die Reactionen im elctrischen Ofen entsprechen den Verhältnissendie bei der Bildung der ältesten geologischen Formationen vorkamen. Organische Substanzen ezistirten nicht, und der Kohlenstoff war ausschließlich als Carbid vorhanden. Es ist anzunehmen, daß diese feuerfesten Verbindungen von gleicher Zusammensetzung auch jetzt in den im glühenden Zustande sich befindenden Himmelskörpern vorkommen; derStickstoff ist denn auch nicht im freien Zustände vorhanden, sondern gebunden an Metalle, ähnlich wie im Magnesiumstickstoff. Gestützt auf diese Thatsachen und auf die ausgeführten Versu che glaubt nun Professor Rössel dieAnsicht aussprechen zu können, daß die Ursache der Erdbeben und der vulmischen Erscheinungen auf die chemische Zersetzung feuerfester Materialien der untern geologischen Schichten zum Theil zurückzuführen sei.- Eine Hypothese. deren Erörterung den Fachgelehrten überlassen bleiben muß. Im Interesse der Fünf Stämme. Unaufhaltsam ist das Vordringen der Weißen gen Westen und nicht mehr fern ist der Tag. an welchem die letzte Spur der Selbständigkeit der Indianer geschwunden sein wird. Die Vernichtungskämpfe gegen die Rothhäute, welche einst furchtbare Gegner waren, werden jetzt nicht mehr mit den Wasfen in derFaust geführt; dieselben kommen allenfalls noch in Anwendung, wenn ein aufsäßiger Stamm zur raison" gebracht werden soll. Auf dem Wege der Gesetzgebung werden den Indianern die garantirten Rechte genommen und damit wird ihr Untergang besiegelt. Bekanntlich soll es jetzt den Fünf Civilisirten Stämmen an den Kragen gehen, weil diese sich mit der größten Beharrlichkeit weigern, sich von den Weißen in ihre eigenenAngelegenheitm hinewtkden zu lassen.
Wider Erwarten haben nun diese Stämme beachtenswerthe moralische Unterstützung gesunden und zwar sei tens der Legislatur des Staates Mississippi. welcher gegen die dem Congreß vorliegende Bill, durch welche den Fünf Stämmen das Recht der Selbstregierung genommen werden soll, in ener gischer Weise protestirt hat. Mit dem Protest hat die Legislatur dem Congreß eine Denkschrift unterbreitet, in welcher die Rechtsansprüche der Jndia ner in eingehender Weise beleuchtet werden. Eine solche Intervention zu Gunsten von Nothhäuten steht ganz vereinzelt da; dieselbe ist aber erklärlich, da ein großer Theil des Staates Mississippi die früheren Wohnsitze der Chickasas und Choctaws umfaßt. Die Ersteren traten das ganze Land westlich von der Tombigbieund die Letzteren das Territorium von der Alabama - Linie bis czum Mississippi und der Golfküste ab, wofür sie die jetzt von ihnen bewohnten Landstriche erhielten. Mit Rücksicht aus diese Thatsache und im Hinblick auf das Bestreben, die Fünf Nationen des ihnen in feierlicher Weise übtragenen Landes zu berauben und die Selbständigkeit ihrer Regierungen, die nach dem Vorbilde unserer Constitution und unserer eigenen Staaten gebildet sind, zu zerstören", bittet die Legislatur den Congreß, jenen schwachen Staaten das gegebene Wort zu halten," und betont, daß die Bundes - Regierung, die Venezuela beschützt, und für die armenischen Christen ein gutes Wort einlegt, doch vor Allem die Pflicht habe, den in unserem eigenen Lande wohnenden Indianern die Treue zu bewahren. Von allgemeinem Interesse sind die Ausführungen der Denkschrift. Am 13. Mai 1830 nahm der Congreß ein Gesetz an, dem zufolge die damals Lstlich vom Mississippi hausenden Jndianer entfernt sollten. Durch dasselbe wurde der Präsident ermächtigt, den Stämmen, mit denen ein Landtausch eingegangen werden sollte, zu verbllrgen. daß die Vereinigten Staaten ihren Erben und Nachfolgern das Besitzrecht an dem eingetauschten Lande für alle Zeiten qarantiren würde, und daß ihnen auf Wunsch eine e.it'prechende Urkunde ausgestellt werden sollte. Diese Garantie wurde in dem Vertrage vom 14. Februar 1833 ausdrücklich bestätigt. So erhielten beispielsweise die Cherokees 7.000.000 Acres, die sie jetzt innehaben. Durch den Vertrag vom 29. December 1835 erhielt dieser Grant seitens der Bundes - Regierung eine abermalige Bestätigung und wurde in demselben ausgesprochen, daß das in dem früheren Vertrage abgetretene Territorium und gewisse andere Ländereien meinem Patent, das der Präsident ausstellen sollte, einbegriffen werden sollten. Dieses Patent wurde am 31. December 1839 ausgefertigt und in dem Vertrage vom 17. August 1846 wurde gesagt, daß die Ländereien. welche die Cherokees zur Zeit besäßen, dem ganzenStamme zu gemeinsanier Benutzung gesichert werden sollten. Dies geschah im Austausch für werthvolle Ländercomplexe in Mississippi, Alabama, Georgia, Florida und Tennessee. Als der Bürgerkrieg ausbrach, machten die Cherokees und Cickasaws mit dem Süden gemein schaftliche Sache und nach dem Kriege schloß die Bundes - Regierung mit den Indianern neue Verträge, in denen ihnen der ruhige und friedliche Besitz ihres Landes" abermals zugesichert und erklärt wurde, daß sie gegen alle Eindringlinge und Uebergriffe seitens der Bürger der Ver. Staaten geschützt werden sollten. Zugleich wurde es dem Indianer - Agenten zur Pflicht gemacht, alle Eindringlinge zu vertreiben. In einem im Jahre 1866 abgeschlössen: Vertrage verpflichteten sich die Choctaws und Chickasaws solchen Gesetzen zuzustimmen, die der Congreß und der Präsident zum bessern Schutze von Personen und Eigenthum für nöthig erachten würde, vorausgesetzt, daß dieselben mit den bestehenden Rechten, Privilegien, Gesetzen oder Gepflogen heiten der Choctaws oder Chickasaws in keiner Weise im Widerspruch ständen. Auf diese letztere Bestimmung kommt es allein an, denn die Indianer sollen gezwungen werden, das gemeinsame Besitzrecht an ihrem Lande aufzugeben und sich damit einverstanden erklären, daß ein jedes Stammesmitglied eine bestimmte Parcelle als sein persönliches Besitzthum erhalten soll. Daß eine solche Zwangsmaßregel eine Verletzung der bestehenden Ver träge bedeuten würde, wird von Niemandem bestritten, allein es wird behauptet, daß die Indianer selbst diese! ben nicht beachtet hätten, weil sie ihre Gemeinwesen nicht in effektiver Weise regierten und durch dasVerpachten von Land ein Svstem eingeführt hätten, unter drm eine einzige Minderheit den Hauptnutzen aus dem gemeinsamenBesitzthum zögen. Diesen Behauptungen gegenüber betonen die Indianer, daß sie die Landverpachtungen hätten vornehmen müssen, um die zur Unterhaltung ihrer Schulen nöthigen Gelder zu bekommen. Es ist bedauerlich, daß die Indianer die Vorschläge der DawesCommission, welche mit ihnen verhandelte. nicht annehmen wollten, da dieselben ohne Zweifel gut sind; aber die Nothhäute zur Annahme zu zwingen, bedeutet eine offene Nichtachtung bestehender Verträge. Und doch wird es wohl dazu kommen, wenn die Jndia.ter sich nicht eines Besseren belehren lassen. vemelnnützlge?.
Behandlung kranke rHa u t Die von Wimmerln und krankhafter kdöthe (Rosacea) . befallenen Stellen werden jeden Abend etwa eine halbe Minute lang mit heißem Wasser und Jchthyolseife gewaschen, der Schaum über Nacht liegen gelassen und am anderen Morgen erst weggewischt. Mittel gegen chronischen Schnupfen. Vorzügliche Dienste gegen dieses lästige Uebel thut ein Pulder. das aus einer Kalben Unze Bor
und 5 Gran Menthol zusammengesetzt ist. Krystallisiren der Grä. ser für getrocknete Vouquets. Ein Pfund Alaun wird in einem Quart kochendem Wasser aufgelöst und die getrockneten Gräser so über den aufsteigenden Dunst aufgehängt, daß sie das' Wasser nicht berühren. Bei eintretender Abkühlung setzen sich dieKrystalle an. Solche krystallisirte Gräser sehen sehr gut aus in Vouquets. Trocknen der Blumen in natürlicher Form und Farb e. Weißer, gewaschener, getrockneter und fein gesiebter Sand wird mit eirer Lösung von 3z Unze Alkohol, 45 Gran Stearin. 45 Gran Parasfin und 45 Gran Salicylsäure auf das Quart Sand imprägnirt, getrocknet und gesiebt. Hiermit werden die Pflanzen in einer geeigneten Kiste übersiebt, so daß alle Zwischenräume ausaefüllt und die Pflanzen vollständig bedeckt sind. So vorgerichtet, wird das Ganze 1 2 Tage bei ca. 90 Grad Fahrenheit stehen gelassen. Man läßt dann den Sand auslaufen unter Anwendung gehöriger Vorsicht. Auch können die Pflanzen an geeigneten Drahtformen befestigt werden. Verblaßten Theilen hilft man mit Anilinfarbe nach. Holzpfosten zu conserviren. Die verschiedenen chemischen Verfahren für Präservation des Holzes sind sehr kostspielig: ein einfaches und erfolgreiches Versahren, um Pfosten lange zu erhalten, besteht darin, daß man die Löcher, in welche jene zu stehen kommen, mit großen Steinen ansüllt. Die Luft kann dann eindringen und überdies kommt der feuchte Boden mit dem Holz nicht in Berührung. Ebenso bleibt das Holz haltbar, wenn es alle zwei Jahre mit dicker Kalktünche oder mit Qel und Holzkohlenstaub bestrichen wird. Ist ein Hut mit Spitzen. Krepp oder Vlumengarnitur vom Regen oder Nebel feucht geworden, so darf man ihn nicht hinlegen, dann würde jede Garnitur schlaff niederfallen, so antrocknen und so bleiben. Man muß den Hut Uberkopf" aufhängen, dann fallen Spitzen und Krepp vom Hut ab und sind, nachdem sie angetrocknet sind, so hoch und leicht garnirt, als seien sie neu aufgeputzt. Sind die Blumen von der Feuchtigkeit zu weit aus einander gegangen, so drücke man sie vor dem Aufhängen recht behutsam zusammen; man wird erstaunt sein, welch gute Form sie nach dem Trocknen bekommen haben. DasAbsterbenderBlattspitzen fca Palmen verhindert man dadurch, daß die Pflanzen stets Feuchtigkeit und Wärme haben. Die Palmen gehen zu Grunde, wenn sie zu wenig Wasser erhalten. Je stachlicher diePalme, desto mehr Feuchtigkeit bedarf sie. Man soll sie nur mit sehr warmem Wasser begießen. ca. 80 Grad Fahrenheit. Man gebe ihnen so viel Wasser, daß dasselbe ziemlich hoch im Untersae steht, der aber nach einer halben Stunde geleert werden muß, sonst faulen die Wurzeln. Durch häufiges Abwaschen der Blätter mit heißem Wasser und einem weichen' Schwämme erhalten sich diese vorzüglich. Pickles von Apfelsinen. Etwa zwei Dutzend der Früchte reibt man mit grobem Salz ein, verpackt sie damit in ein passendes Gefäß, wendet sie öfter, nimmt sie nach fünf Tagen heraus, wischt sie ab und trocknet sie auf durchlöcherten Brettern in einer lauwarmen Ofenröhre. Nun mischt man eine Priese Gewürz mit einer halben Unze Senf- und KorianderSamen, zwei Unzen weißen Pfesferkörnern, legt die Apfelsinen, hiermit bestreut, in passende Gläser oder Töpfe, gießt so viel guten Weinessig auf, daß derselbe über den Früchten steht, und verbindet die Gefäße. . Im Laufe von 3 4 Wochen öffnet man die Töpfe in Zwischenräumen von 8 Tagen und ersetzt den eingezogenen Essig durch ei nen frischen Aufguß, dann verbindet man sie fest mit Pergament - Papier und läßt sie unberührt stehen. Erst in 8 Monaten sind die Pickles gut. dann aber als Beigabe zu großenFleisch- und Wildstücken vortrefflich. Gebackene Froschkeulen. Man reibt die Froschkeulen mit Salz ab, wäscht sie. bestreut sie mit Salz und Pfeffer, betröpfelt sie mit Citronensaft und läßt sie so eine Stundc stehen. Hernach trocknet man sie ab. kehrt sie in Ei und geriebener Semmel um oder taucht sie in einen Ausbacketeig ein, backt sie in Butterschmalz hell braun und gibt sie als Beilage zu feinen Gemüsen oder gemischtem Sa lat. Scheuern von Holzges ch i r r. Um alle Holzsachen blendend weiß zu scheuern, verwendet man Chlorkalk, welchen man einfach in etwas Wasser auslöst. Man spült sie hernach, legt sie darauf 10 Minuten in heißes Wasser, um jegliche Spur von Geruch zu vertreiben, und spült sie nun kalt ab. Man trocknet zuletzt das Ge schirr möglichst in der Sonne. Oom JnVandö. AnderHandvon zuverlässigen statistischen Angaben hat Bradstreet's Handelsagentur den Nachweis geführt, daß von je 100 Männern, die ein Geschäft anfangen, 46 gänzlich erfolglos bleibm, 60 kaum ihr Auskommen haben und nichts erübrigen und 4 es zu Wohlstand bringen. , Eine merkwürdige Mißgeburt von einer Katze hat jüngst in Thornville, Mass., das Licht der Welt erblickt. Das Thierchen hat zwei Körper, acht Beine, aber keinen Schwanz und einen Kopf, das mit einem Men schenhaupt eine auffallende Aehnlich keit bat. In dem am 30. Aprilbeen beten Rechnungsjahre 189596 haben die Mahlmühlen von Minneapolis zusammen 12.040,215 Faß Mehl produ cirt und von dieser ungeheuren Menge entfallen auf die Washburn Crosby Mühlen allein an 5 Millionen Faß. Minn?apolis hat in dem letzten Rechnungsjahre seinen Platz als erste aller .Müblenstädte- nickt blos bebauvtet.
H hat sogar seinen eigenen ecord" übertrosfen. ' Diewhiskyfröhliche Stadt Lexington im schönen Kcntuckycrland zählt zu ihren Bewohnern ein mathcmatischcs Wunderqenie. Es ist dies eine gewisse Mary Ellen Rogers, welche seit 24 Jahren blind ist und nie in ihrem Leben eine Zahl geschrieben hat. Wenn ihr der Geburtstag irgend einer Person genannt wird, so rechnet sie im Fluge aus. wie viele Tage. Stunden, Minuten und Secunden dieselbe zählt und auf welchen Tag der Woche, der betreffende Geburtstag fiel. Mary Ellen Rogers hat zahlreiche Aufgaben gelöst, die ihr von Mathematikern gestellt wurden. Wie sie sagt, ist Christus an einem l-ioniag geboren worden. Im verflossenen Jahre haben wir 189.785.157 Pfund Thee im Werthe von Z27.302.865 importirt, so daß sich das Pfund auf etwas weniger als 15 Cents stellte. Das im Jahre 1895 importirte Theequartum übertraf die Einfuhr des Jahres 1893 um mehr als das Doppelte. Aus China kamen 54.700.303 Pfd.. aus Japan 36.941,394 Pfd.. aus Ceylon 9.283.144 Pfd. und aus England 3.622.844 Pfd. Der Werth des Thees hat sich in den letzten vier Jahren nicht geändert. Der Theeverbrauch in unse rem Lande stellt sich aus ca. 2 Pfund per Kopf gegen 4 Pfund in England, 16 Pfund in Rußland Ulrd 30 Pfund in China. Wenn unfer gesegnetes Land noch mehr Einwanderer vom Schlage eines gewissen Johann Davis, der kürzlich auf dem Hohenstausfen" vci Hafen von Baltimore landete, erhält, dann ist die Gefahr der Entvölkerung noch sehr fern. Der Biedermann brachte nämlich eine aus f ü n fzehn Köpfen bestehende Familie mit. Als Daniel's Name aufgerufen wurde machte sich eine ganz besondereAufregung unter den die Inspektion er wartenden Passagieren bemerkbar. Von allen Seiten strömten die kleinen Daniels herbei, und als die Familie, Vater, Mutter, Stammhalter und Töchter, registrirt waren und im Gän semarsch, mit Feldkesseln und Decken ausgerüstet, nach dem Villetschalter gingen, wurden die Ankömmlinge von allen Seiten mit heiteren Bravorufen begrüßt. Feldmesser und Prospe ctoren haben am Rainy Lake in Minnesotg, nicht weit von der kanadischen Grenze, Anthracitkohle gefunden. Die bisher entdeckten Adern haben nur eine Mächtigkeit von 5 Fuß, doch ist die Kohle ausgezeichneter Qualität und glaubt man, daß noch mächtigere Lager werden gefunden werden. Eine Eisenbahngesellschast läßt zur Zeit durch Sachverständige eingehende Untersuchungen anstellen, um zu ermitteln, ob die Funde den Bau einerSchienenverbindung nach den Industriestädten von Minnesota lohnend erscheinen lassen. Sollte dies der Fall sein, dann würden die Kohlensunde für die Entwicklung des Staates eine größere Bedeutung erlangen, als alle wirklichen oder geträumten Golderzlager amRainy Lake. In den Gewässern an der Golden Gate" wird eine Anzahl chinesischer Dschunken, die ausschließlich von Chinesen bemannt sind, zum Fischfang und zur Vermittlung des KüstenVerkehrs benutzt. Die Mehrzahl der Eigenthümer dieser Fahrzeuge liegt dem Krabbenfange ob und exportirt große Mengen dieser Seethiere in gedörrtem Zustande nach China. Da nun aber die Gesetze unseres Landes vorschreiben, daß im Binnenverkehr nur Amerikaner als Schiffsführcr fungiren dürfen, haben die Bundcsbehördcn in San Francisco wegen Verletzung dieses Gesetzes eine Anzahl Dschunken mit Beschlag belegt. Um dem gleichen Schicksal zu entgehen, lassen viele Dschunkenfühver durch Strohmänner die nöthigen Licenzen herausnehmen und barbiren Onkel Sam in dieser Weise über den Löffel. Auf den Rennbahnen von San Francisco sind in den letzten Tagen von unbekannten Hallunken niederträchtige Bubenstücke verübt worden. Nach einer mehrtägigen Erkrankung verendete Red Root", ein schönes Pferd auf der Baydistrict - Bahn. Darauf erkrankte Cadmus", ein prächtiger Renner des Spreckels'schen Stalles zu Jngleside, an schweren Krämpfen,- und noch immer ist es fraglich. ob das Thier am Leben erhalten bleiben wird. Das dritte Opfer Gracie S.". eine schöne Vollblutstute, die in ihrem Stall an der Baydistriktbahn, an den Folgen von Gift, das wahrscheinlich in ihr Futter gemengt worden war, erkrankte. Aber damit hatten die Bubereien noch nicht ihr Ende. So bemerkte der Jockey des Jroquois Fohlens Mjorie", das gerade an einem Rennen Theil nehmen sollte, daß dasselbe kaum Athem zu holen vermochte. Ein Roßarzt nahm sofort eine eingehenden Untersuchung vor und stellte fest, daß dem Pferde ein feines Schwämmchen in die Nüstern gesteckt und so befestigt war, daß freies Athmen bei dem schnellen Laufe eines.Rennens ganz unmöglich wurde. ' ' Os ans une
JnPerpignanfiZeßbek einem Stiergesecht, das ungcachtet aller Verbote veranstaltet worden war, ein Stier mit dem Horn einen Kämpfer tief in die rechte Wade und einen Banderillo in den Bauch, so daß die Gedärme hervorquollen. Einen Dritten nahm er auf die Hörner, warf ihn in die Luft und trampelte auf ihn. Alle Drei wurden bewußtlos weggetragen. Das Publikum klatschte dem Stier, der lieber den Menschen als den Schindmähren zu Leibe ging, begeisterten Beifall, und das Gefecht wurde unterbrochen, so daß der Stier Sieger blieb. VeimAbbrucheiner alten Mauer in Breckerfeld wurde ein irdener Topf gefunden, der einen Lederbeutel mit 80 Silbevmünzen enthielt aus dem Ende des 17. und dem Anfange des 18. Jahrhunderts. Es sind
I brandenburgische, französische unö schwedische. Von den letzteren trägt eine besonders große den hebräischen Namenszug Jehovah un die lim schrift: Fortitmlo mos Jcliovali . (der Herr ist meine Stärke-). Einige
Stücke gehören den Blsthumern Uoln und Osnabrück, dem Herzogthüm Braunschweig und , der Reichsstadt Frankfurt an. Die Münzen sind von scharfer Prägung und gut erhalten. Der in Bremen in Ar beit siehende 26jährige Bäckergeselle Wilhelm Krumme aus Mitten' (Kr. Bochum) hatte mit der 52jährigen Schwester seines Meisters Hölbe ein Liebesverhältniß gehabt. Die um 26 Jahre ältere Geliebte mußte ihm nach und nach größere Geldsummen geben. bis der Meister dahinter kam, den zungen Mann fortjagte und ihm das Wieverkommen untersagte. Auch der Schwerer des Meisters gingen die Augen auf, sie wollte mit dem geldgierigen Geliebten nichts mehr zu thun haben. Da schlich er sich in die Wohnung, übersiel die Hölbe, erstach sie mit einem Dolchmesser und erschoß sich dann mittelst eines Revolvers. Nach Verbüßung einer 40 - jährigen Zuchthausstrafe ist der ehemalige Besitzer Möser aus Neudorf in der Strafanstalt zu Jnsterburg gestarben. Um sich einen Vermögensvortheil zu verschaffen, hatte er in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau die Altsitzerin des Grundstückes vergiftet. wofür Beide zu lebenslänglicherZuchthausstrafe verurtheilt wurden. In Folge mustergiltiger Führung ist noch kurz vor dem Tode des Zuchthäuslers ein vom Director der Anstalt befürwortetes Begnadigungsgesuch an den Kaiser eingereicht worden, so daß sich vielleicht die Frau an ihrem Lebensabende der Freiheit zu erfreuen haben Wird. JndemStädtchen Kaltmnoroyeim des Elsenacher Oberlandes ist ein Landwirth eines eigenthümlich?n Todes gestorben. Derselbe hatte ein kleines Geschwür an dev Hand,welches ihn durch lebhaftes Jucken zum Kratzen reizte. Eine Kuh. die vom Milzbrand befallen war, wurde secirt. Der Landwirth half bei der Arbeit. wobei die mit dem Geschwür behaftete Hand durch das Gift des Milzbrandes inficirt wurde. Bald schwoll der ganze Körper des Landwirthes an und m wenigen Stunden war der Unglück liche eine Leiche. - Kürzlich brkrankte :n einem Orte des oberen Ennsthales ein altes Bäuerlein. Da sich sein Zustand m sehr bedenklicher Weise verschlimmerte, wurde ein Priester gerufen, der dem todtkranken Manne die letzte Wegzehrung reichte. Nachdem die Ceremonie beendigt war, bemerkte derGeistliche, der noch eine Weile im Krankenzimmer verweilte, daß der Kranke seinem Weibe mit der Hand winkte und ihm dann heimlich Etwas in's Ohr raunte. Zum Erstaunen Aller erfuhr man alsbald, daß der Sterbende noch ein PfeifchenTabak zu rauchen wünschte. Sein Wunsch wurde erfüllt, und bald blies das Bäuerlein die blauen Rauchwolken seelenvergnügt aus sei nem Stummel. Nachdem er eine Weile geraucht, sagte der Kranke: Jetzt is mir leichter!" Sprach's und entschlummerte sanft. Die mit Kohlen beladene Tjalk des holländischen Schiffers Ernst Kroeze aus Onde-Pekela ist auf de? Fahrt nach Wmdschoten untergegangen und dabei sind die Eheleute Kroeze, deren acht Kinder und ein Schiffsknecht rnn's Leben gekommen. Da die See vollkommen ruhig war, so nimmt man an, daß durch ein entstandenes Leck das Fahrzeug, welches volle Fracht hatte.voll Wasser schlug, so daß eine Rettung, zumal zur Nachtzeit, nicht möglich war. Holländische Fischer hörten Hilferufe, steuerten auch auf die Unglücksstelle zu, fanden aber nichts vor, was auf eine Noth schließen ließ. Sie glaubten dieserhalb. sie wären getäuscht worden. Zwei Kinder, welche sich umschlungen hielten, fand man als Leiche in der Nähe von Heinitzpoldcr. Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß holländische Schiffer mit ihrer Familie stets an Bord leben. JnwievielStllckewird die böse Schwieermama verrissen", wie viel Coupletdichter haben sich mit einer Strophe auf die böse Schwieger mutter einen billigen Erfolg geholt, wie viel Caricaturenzeichner haben sie uns in abschreckender Gestalt vorgeführt? Wer kann es zählen? Und doch, fragt man in der WeU herum und sucht nach der bösen Schwie-germama.-so stellt es sich heraus, daß diese Fsgur nicht in so zahlreichen Gestalten in d.'r Wirklichkeit zu finden ist. wie man nach Theaterstücken, Couplets und Caricaturen glauben sollte. Sie sind besser, als ihr Ruf, die Schwiegermütter, und wohl die beste aller Schwiegermütter ist Frau Anna Ritschel in der Favoritenstraße in Wien, die sich inZhren Schwiegersohn verliebte und was die Hauptsache ist. in die sich auch der Schwiegersohn verliebte. Frau Ritschel, heute eine Frau von 32 Jahren, heirathete vor etwa zehn Jahren einen Wittwer, der ein zehnjähriges Mädchen hatte. Der Wittwer starb vor drei Jahren und theilte das Vermögen unter Frau und Kind. Paula, die Tochter, lernte einen Advocaturs-Beamten kennen, in den sie sich verliebte. Die Mama gab ihre Einwilligung und im vergangenen Fasching fand die Hochzeit statt. Die Ehe war Anfangs sehr glücklich, aber die Schwiegermama verstand, dasHerz ihres Schwiegersohnes zu gewinnen, und jetzt sind die Beiden nach Italien durckgebrannt. -s ii in t x t to u x D i g c r im t x ) c ut in Neuburg der Realschüler Härtis von Nennertshofen Selbstmord beangen. Er wurde von einem Schutz.iann als Leiche in seinem Koffer, zer auf dem Speicher stand, a'.'fgefunoen. Der Koffer war sehr groß und ohne Schloß, nur mit einem Eisenband zur Anbringung eines Vorhängschlosses versehen; der Knabe dürfte durch Ersticken den Tod gefunden haben. Als Motiv der verzweifelten That wird Furcht vor Strafe angegeben.
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