Indiana Tribüne, Volume 19, Number 239, Indianapolis, Marion County, 16 May 1896 — Page 3
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. Veit fünfhundert Jahren und Ilngcr ist .die ganze Welt nach Karltba besangen, um sich firnrcn zu lassen. .wamgm de MagenS, der Leier, der Eingetteide, der Nieren und der Blase, Gicht, Rheumatismus, Zuckerrühr, Fettleibigkeit für alle d!:fe Uebel ist von den Aerzten die Kur in Karlsbad verordnet worden. Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wunder verrichtet, kannst Du aber, bequem im eigenen Hause haben, nämlich da Karlsbader Sprudelsalz, welches verdichtetes und an Ort und ' teile in Pulverform gebrachtes Srudelwasser ist. Du bedarfst seine? bei Verftopfung, bei VerdauungSbeschwerden, bei BilioütZt gerade so, wie bei anderen und schwererm Leiden und Kranlheitm. Alle Apotheken führen eS. Achte aber darauf, nur den ächten, importirten Arti kel zu erhalten ; er ist kenntlich an dem Namenkzng der EiSner & Menselk,n Co., Alleinige Agenten, NeaIork-, f,wie an dem Wappen der Stadt Karls fctd, auf jeder Flasche. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania St,. G a S wird auf Wunsch angewandt. Dr.C. R. Schaefer, ßrzt nnd Shirurg, No. 430 Radison Ave., nahe MsrriZ Straße. Sprechstunden: 8-9 3 Udr Morqen, l 4 Uhr achmttt gS. 79 Uhr AbeudZ. Telephon 282 MM NW - l Zähne ss gut wie GoldES verhindert daß der Gau men mit dem Rutber in Be iührung kommt, so daß die schäZiichm Effekte desselben verhindert werdm. Tafts Dental JParlors, 25 Weft Washington Str.. Der NtwZ-Osftce gegenüber. Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Qit Eaft uud Ohio Straße. praktiztrt gemewschafUich mit seinem Vater Dr. Snido ell. " KM9nhtw vormittag 1 10-U Uhr. ITtgftsaiem. Wg4mtttttfll - Uhr. Dr. I. Vtthler, 180 Sst PlcCrty Str. . Sprechstunden : 8 bis ö Uhr Bonn. ; 2 bis 3 Uhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 144g. . Stzrecbstunden : SonnrazS vui Vormittag. Dr. THEO. A. WAGNER ro. 04 Nord Delaware Ctv r,chftdk : 9 10 UHr Vorm: l 4 Uhr ach.; tag: XlO-Kil Uhr ,rm. Televhon 84. Dr. I. A. Sutcliffe, beschlktigt sich auSjchlieblich mit wundärUliiben gälle und mit eschlechl und Urinkrankhetten. No. 85 Ost Market Straße. OksiceTtad: 9 bis I Uhr Vorm. 2 6t 3 Uhr Nackm. SonntagA ausgenommen. Tele phsa 41. Clemens Vonnegut 184 & 186 Oft Washington Str. V?) iXriCi W,) -fv s.iXA $?IZF.' i Wire Tree Gxiards. Faul-try Hoibisig;. Garden Irnpleinents. Lawn Mowers. of all kinds. M. Merke. Deutscher Buchbinder. 408 Süd Cast, Ecke McCarty Str. Up Stairs. Herr daxl Pingpank. 7 üb Mabama Straße. stauet ellunge fax tarea entaege. Adolpli IFjrey, (Old Freedom Right.) Kolary PuWie, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. Telephon 1269. Unterstützt die mm hetrteZs po Nnt WaschmSdche. Rs. 123, 14Q und 142 Virgiflia Avenue H.Somerviils, Manager,
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Schwester Ilse.
Roman von Clariffa Lohde. (Fortsetzung.) Käthe lächelte. Arel aber antwortete statt ihrer: Sielte die Welt nicht an ihren Bor. urtheilen fest, ließe sich Manche? anders im Leben gestalten. In großen Geskllschaftslreisen wird es aber immer unmöglich bleiben, daß die Frau im ehelichen Leben eine Miterwerbende ist. wenn wir ein Jahrhundert weiter wären. So aber müssen wir uns in die gegebenen Verhältnisse schicken, und fuqte er mit einem warmen Blick auf Käthe hinzu, was meine liebe Cousine hier anbetrifft, so wüßte ich wirklich auch keinen Mann, der würdig wäre, daß sie um seinetwillen der Kunst entsagte oder ihr auch nur einen Theil ihres Herzens. das dieser bis jetzt ganz gehört, ent Zöge. . . - . Käthe machte eme hastig abwehrende Bewegung mit der Hand gegen das gespendete Lob und erhob sich rasch, der Pastorin Arm nehmend, um mit ihr durch den Garten zu gehen. .Ich werde die Erinnerung an die ses trauliche Fleckchen Erde wie einen Hort des Friedens mit mir nehmen in den Kampf der Welt sagte sie weich. j Die Pastorin blickte sie überrascht an und war nicht . wenig erstaunt, Thränen in ihren Augen zu entdecken. Galten ne wirklich dem Abschied vom Pfarrhause oder wurden sie dem Ab schied von anderen Hoffnungen ge weint? Als Käthe sich dann auch vom Pastor verabschiedete, sprach sie ihm noch ihren besonderen Dank dafür aus. daß er sie mit Ilse zusammengeführt hatte. .Sie haben nicht zu viel von ihr gesagt," meinte sie. Die Baronin ist eine außergewöhnlich: Frau, ebenso liebenswürdig als klra. Aber sie ist nicht, was man hübsch nennt und deshalb begreife ich. daß Wolf neben ihr ein Jahr lang hat leben können, ohne mit Leib und Leben sich ihr zu eigen zu geben und daß die Schönheit der Amerikanerin noch immer ihren Eindruck auf ihn Nicht verfehlt. Doch bin ich überzeugt, der Rausch schwindet nur zu bald und es wird die Zeit kommen, wo er seme sanfte Pflegerin vermissen und es schmerzlich bereuen wird, sie von sich gelassen zu haben." 22. Ja, Wolf vermißte sie, vermißte sie jetzt schon. Des Morgens, sobald er die Augen öffnete, suchte sem Blick im willkürlich ihre schlanke, feine Gestalt, wie sie sich, still waltend, im Zimmer bewegte, immer nur beschäftigt für ihn, mit der Sorge für seine Bequemlichkeit. Und der weiche Ton ihrer Stimme! Er hatte nicht geglaubt, daß man sich so rasch, in dem Zeiträum von kaum einem Jahre, an ein Wesen, für das man im Herzen eigentlich Nichts zu empfinden glaubt, so gewöbnen könne. Selbst ihre Augen fehlten ihm, wenn er ausfuhr oder in Neapel, wohin er sich direkt begeben hatte, durch die Museen gmg. Immer hatte es ihm Zerstreuung gewahrt, den Ausdruck dieser Augen zu betrachten, wenn em herrlicher Ausblick oder em Kunstwerk ihre Bewunderung erregte. Wie dann die Pupillen sich zu erweitern schienen und em so eigener Glanz in sie trat, ein so warmes Leuchten, das hatte er noch in keinen anderen Frauenaugen gesehen. Merkwürdig, wie der Zauber, der Adelinens Person umschwebte, schwand, sobald sie fern war. Er hatte damals, als Axel ihm seine Verlobung angezeigt, die .schöne. Amerikanerin im Herzen als eine Kokette verurtheilt, die den Flirt gar zu weit treibt und sich nicht scheut, Neigungen zu erwecken, die zu erwidern sie keineswegs Willens ist. Seine Niederlage dem Vetter gegenuber hatte ihn tief gekränkt, um so tiefer, je leidenschaftlicher er für Adeline geglüht hatte. Und er war nicht gewöhnt gewesen, im Kampfe um Frauengunst zu unterliegen. Das hatte seinen Schmerz verdoppelt, ihn in jene zornige Stimmung versetzt, die einen Zusammenstoß mit dem Vetter unausbleiblich machte. Und der Gedanke, diesen in einem Besitze glücklich zu wissen, der ihm versagt war, hatte ihn selbst noch quälend verfolgt nach seiner Verheirathung. die den Verhaßten zum mindesten von dem Genuß seines reichen Erbes ausschloß. Das war nun vorbei. Adeline hatte ihr Verlöbniß gelöst, sie war frei. Er durfte nur das Band zerschneiden, das ihn an Ilse fesselte, und sie wurde die Seine, ja Ilse hatte es großmüthig bereits selbst zerschnitten. Aber gerade das peinigte ihn. Je mehr er es letzt täglich deutlicher em Pfand, was sie ihm gewesen war, desto mehr wuchs ihr Werth rn seinen Au gen. Er kam sich klein vor, ein Spiel ball seiner Leidenschaften, und grollte Mit dem Geschick, das ihn rn solchen Zwiespalt gestürzt hatte. Besser vielleicht, er hätte diese über eilte Heirath unterlassen, wäre frei geblieben. Dann hatte er das Gluck, das gellebte Madchen sem eigen nen nen zu dürfen, voll genießen können. ff . t . . ? C . c - cm . ri aoer Ivuroe vie Ziuonne von Ave linen's Besitz stets durch einen heimli chen Gewissensbiß beeinträchtigt wer den; es war wieder, wie so ost in seinem Leben, nichts Volles und Ganzes. Und doch, wer weiß, ob er ohne Ilse's treuen Beistand in den Tagen der Krankheit und Verdüsterung seiner Seele überhaupt noch im Lichte wandelte, ob nicht Schmerz und Luft für ihn lange im stillen Grabe Ruhe gefunden hätten? Ja. wer weiß! Er mochte seine Gedanken drehen und wenden, wie er wollte, das Gefühl.eine Schuld der Dankbarkeit gegen Ilse zu haben, wurde er nicht los. Auch Georg war seit ,Jlse's Abreise in Brindisi nicht mehr der willige, hingebende Diener seines Herrn, wie zur Zeit ihrer Anwesenheit. Zwar that er seine Pflicht nach wie vor; aber die Freudileit. mit der der alte Mann
sonst' um Mols gewaltet, das Glück, das ihm aus den alten Augen geleuchtet hatte, wenn er ihn in einstigerKraft daherschreiten sah, das fehlte jetzt. Eines Abends, als Georg ihn entkleidete und er, da er sich nervös angegriffen fühlte, den gewöhnlichen Abendtrank verlangte, den fönst immer Ilse bereitet hatte, hm es unwillkürlich von des ANen Lippen: Ja. wie die Frau Baronin noch hier war, ging es dem Herrn Baron viel besser. Der Herr Baron nehmen schon wieder ab " Meinst Du? Ich glaube, das Klima in Neapel bekommt mir nicht gut." Ach, das Klima ist hier ja auch schön und warm genug; aber es ging früher Alles besser, geregelter zu als jetzt." Das ist Deine Schuld. Sorge dafür. daß es ebenso bleibt wie früher." Ja. wenn ich das könnte. Herr Baron. Der Wille ist gut. aber die Frau Baronin zu ersetzen, die so fürsorglich war und Alles so im Auge behielt, was dem Herrn Baron dienlich sein konnte, das kann ich nicht. Sie verstand's eben, wie keine sonst. Eine solche Frau! Ich habe in meinem langen Leben keine ähnliche gekannt. Sie hätten sie nicht fortlassen sollen.
um Ihretwillen nicht. Herr Baron." Sie wollte Nicht bleiben." sagte Wolf kurz, und als der Alte noch etwas erwidern wollte, gab er ihm unmuthig ein Zeichen, sich zurückzuziehen. o aber konnte es wirklich nickt weiter gehen.er mußte sich dieser grüblerischen Stimmung entreißen, zu einem se ten Entscklusse kommen. Schließlich war er nicht der Mann, der eine Frau, die sich von ihm lösen wollte, gewaltsam zurückhielt. Jetzt hieß es für ihn, ein neues Glück sich gründen, nicht rückwärts, sondern vorwärts schauen. Am andern Tage schon befahl er Georg, die Koffer zu packen, um nach Rom überzusiedeln. Eine geheime Hoffnung sagte ihm, er werde Adeline dort, trotz des erst für einige Wochen später in's Auge gefaßten Zusammentreffens, schon vorfinden.und er fühlte das Bedürfniß, in ihrer Nähe neue Kraft zu gewinnen, sich von ihr wieder berauschen zu lassen, um zu vergessen, was ihn innerlich quälte und nicht zum Frieden kommen ließ. Gleich nach seiner Ankunft in der ewigen Stadt eilte er nach dem von Adeline ihm bezeichneten Hotel, um zu fragen, ob die Damen Graham oort etwa schon angekommen seien. Der Portier bejahte es: aber die Herrschaften seien seit zwei Taaen auf einem Äusflug in den Albanerbergen. Wann sie zurückkehren wurden, wäre nicht bestimmt. Etwas entmuthigt schlug Wolf den Heimweg ein. Er hatte so sehr auf den erfrischenden Einfluß des Verkehrs mit der Geliebten gehofft, und nun war das. Wiedersehen auf unbestimmte Zelt verschoben. Ihr nachzugehen, war sein erster Gedanke; aber er verwarf ihn wieder, denn wo sie finden? Besser noch, hier zu warten; zu lange würde sie ja voraussichtlich nicht fortbleibn. Ganz in Gedanken versunken den Corso entlang gehend, hörte er plötzlich seinen Namen rufen. Wenzelen, Du hier?" Er blickte auf. Egeling!" rief er. freudig überrascht. Er hatte einen ehemaligen Regimentskameraden erkannt, mlt dem er manche fröhliche Stunde im heimathlichen Berlin verlebt hatte, damals, als er noch der tolle Wolf" gewesen war. Egeling erzählte, daß er seit einem Jahre der Gesandtschaft in Rom attachirt sei. Er wur ganz voll von Begeisterung über das anregende Leben, das er hier führe, und bot sich selbstverständlich Wolf als Führer durch die Sehens Würdigkeiten an. Das Erste ist," schloß er. daß ich Dich morgen mit mir nach den Grot ten von Cernaca nehme, wo gerade das Maifest derKünstler gefeiert wird. Etwas Eigenartigeres hast Du noch nicht gesehen." Wolf nahm ohne Besinnen die Ein ladung an, nur machte er zur Bedin gung, daß er seinen Georg mitnehmen wolle, da sein Gesundheitszustand ihm ab und zu noch seinen Beistand nothwendig mache. - Wie Du willst, ich werde auf alle Fälle einen Wagen bestellen." Nein, das laß meine Sorge sein. Im Hotel bekommt man ihn am leichtesten jy&itvxLS-ir ' ES war em herrlicher sonniger Srühlingstag, als die beiden Freunde ch am andern Morgen auf den Weg machwi. Die Natur hatte ihr Feierkleid angelegt, überall sproß und blühte eS in südlicher Ueppigkeit. Sternblumen und Anemonen leuchteten in Heller Farbenpracht auö dem üppigen Grün der Campagna, aus Fels und Trümmerwerk hervor, gelber Ginster überzog das dunkle Gestein wie mit einem goldschimmernden Mantel, in der Ferne blauten die Albanerberge, Wolf wie die Augen der Geliebten grüßend. Dort weilte sie ja, sie, nach der er sich mit allen Fibern sewer Seele sehnte! Eine buntgemischte Menschenmenge war auf dem Festplatz zusammengeströmt, voran alle in ttom gerade weilenden Fremden, dem heiteren Treiben einer internationalen. Künstlerschaft aus altklassischem Boden zuzuschauen. Verschiedene Aufzöge, wenn auch ohne die glänzenden Kostüme, die man in Deutschland bei solchen Gelegenheiten zu sehen gewohnt' ist. belebten das bunte, eigenartige Treiben. Humor und Uebermuth allein führten hier, ihr lustiges Szepter. Da sah man iloty iöpfe als Helme aufgestülpt. Rüstungen ganz aus S!roh' angefertigt Kleider von Papier: aber alles hatte Chic, zeugte von Laune- und Geschmack. Wolf schritt mit seinem Gefährten Arm in Arm durch das Gewoge hin, an aufgeschlagenen Zelten, mit Blu mengewinden geschmückten Grotten vorüber, in denen fröhliche Gruppen seim" feuriäen Landwem und einem
frugalen Mahle eS sich wohs sein Neßen. Da plötzlich bleibt er wie angewurzelt stehen, wechselt jäh die Farbe. Der Ton einer Stimme ist in sein Ohr gedrungen, den er, seit er Korfu verlassen. ach. wie oft. heiß ersehnt hat! Und i. . r r , , ? nit!
oieier ,on iiingi yeiier, uoermuiqig, in silbernem Lachen zu ihm. Sein Blick wendet sich mit dem Ausdruck steigender Angst der nachlässig in einem Sessel zurückgelehnten liebreizenden Mädchengestelt zu, deren Lippen dieses Lachen entquillt. Ganz die amenkamsche Touristin, das staubfarbene Kleid fußsrei, die zierlichen englischen Stiefeletten .sichtbar lassend, auf dem schonen Kopf mit dem üppigen aschblonden Haar ein Strohhütchen von kecker Form Mit wehendem blauem Schleier, so plaudert, lacht und scherzt sie, der Gegenstand allgemeiner Aufmerksamkeit in ihrem Kreise, wie er sie so oft gesehen, wie sie ihn so entzuckt hat. Was ihm aber alles Blut zum Herzen treibt, daö ist der Anblick desl Mannes, der neben ihr sitzt, den Arm vertraulich auf die Lebne ihres Stuhles gelegt. Eme herkulische Erscheinung mit einem starkknochigen Gesicht von ausgeprägt slavischem Typus. Daß dieser Mann nur Augen für das schöne Mädchen neben ihm hat, daö er mit seinen dreisten Blicken fast ' verzehrt, wird Wolf sofort mit peinlicher Gewißheit klar. Er empfindet diese Blicke wie eine Beleidigung seiner eigenen Person. Und nun, oh, wäre er vlmd gewesen, nun neigte der Fremde sich, das GlaS in einer Hand erhebend, flüsternd an ihr Ohr, und sie wendet sich nicht ab. sie stößt ihn nicht beleidigt zurück, nein, sie lächelt, lächelt, wie sie so oft' auch ihm zugelächelt, wenn er ihr heiße Liebesworte in's Ohr geflüstert hatte, halb zurückweichend, halb anlockend, ja, sie reicht dem Zudringlichen mit der nur ihr eigenen anmuthig koketten Bewegung die Hand zum usse hm. aus die er leidenfchaftlich seine breiten Lippen preßt. Mlt einem krampfhaften Druck fakt Wolf seines Freundes Arm. der erschreckt erst zetzt dessen bleiches, verstöres Aussehen bemerkt. Was ist Ihnen, was haben Sie?" Sein Blick folgt dem starrenden Wolf's. Ah, die schöne Miß Graham " ruft er nun nicht ohne Verwunderung. vsie rennen sie aijor fragt Wolf mit vor Aufregung heiser klingender Stimme. Wer sollte sie in Rom nicht kennen. der in der Gesellschaft verkehrt? Sie war ja im Winter der Star der Saison, der Alles bewundernd zu Füßen lag. Ich habe sie übrigens seit Wochen nicht gesehen, ich glaube, sie war oerrelsl. Und zener Herr neben ihr?" fährt Wolf mit krampfhaft zusammengeprenten lppen fort. .Ist Fur t Naradin. ein reicher Russe, der nicht allein ihr Anbeter, fondern em ernstlicher Bewerber um ihre Hand ist. Und da man den Amerikanerinnen nachsagt.daß sie für Gold und Gut nicht gar zu unempfindlich sind, meint man allgemein, er werde Erhörung finden. Di'ch was ist Jhnen?" unterbricht sich Herr von Egeling Plötzlich, da er suhlt, wie Wolf's Hand zittert und sich, wie eine Stütze suchend, um seinen Arm klammert. Sie sehen aschfahl auö. Es ist nichts." stammclte Wolf, sich gewaltsam fassend, ein Schwindel! Sie wissen, ich war lange krank, die Sonne brennt hier zu heiß. Lassen Sie uns weiter gehen!" Aber es ist zu spät. Ehe Wolf mlt seinem Begleiter sich zu wenden vermag. ist er in der Grotte schon bemerkt worden. Auch Adeline erbleicht, als sie ihn erkennt; aber sie springt sogleich von ihrem Sitze auf, und den Russen brüsk verlassend, will sie mit ausgestreckten Händen auf ihn zu. Sie hier, Baron v. Wenzelen? Welche Ueberrafchung!" Er faßt die dargebotenen Hände nicht, sondern zieht nur formell grüßend seinen Hut. Sein Gesicht hst ganz weiß, seine Augen blicken kalt und starr. Adeline beißt die Lippen zusammen vor innerer Wuth. Er hat gesehen. Alles gesehen! O, dieser Fürst! . Daß sie den Wünschen ihrer Mutter nachgegeben und von ihm sich hat zum Feste führen lassen! Wenn Wolf nur wüßte, wie sie den Russen im innersten Herzen verabscheute, daß sie ihn liebte, ihn allein, wie noch keinen Mann sonst auf Erden. Aber noch gibt sie das Spiel nicht verloren. Ohne auf Wolf's abweisende Kälte zu achten schiebt sie mit der Frauen ihrer Nation eigenen Ungenirtheit im Verkehr mit Männern ihienArm in den seinen und zieht ihn mit sich fort. (Fortsetzung folgt.) Im Pflaumenlandk. Mehr als die Hälste aller Pflaumenbäume unseres Landes, dessen Pflaumenernte im verflossenen Jahre ca. 40,000,000 Pfund betrug, befinden sich in dem Santa Clara Thal, das sich mit Stolz den Garten der Erde" nennt. Santa Clara, das in runder Zahl eine Million Acres umfaßt, liegt in der Mitte von Califor nien, etwa fünfzig Meilen südlich von San Francisco, mit dem es durch drei Eisenbahnlinien verbunden ist. Es ist etwa 30 Meilen vom Stillen Ocean entfernt. Das berühmte Observatorium von Lick auf dem Gipfel des Berges Hamilton. die Universität, die Normalschule desStaates.di'e Colleges von Notre Dame und Santa Clara, die'Stadt San Jos6. welche ihre 40. 000, Bewohner als das Athen des Stillen Oceans ruhmm, bieten zwer fellos dem Besucher der Landschaft herrliche Anziehungspunkte. Ohne ihres Gleichen aber steht Santa Clarq als Erzeugniß eines unerschapflicheli Reichthums da.. Mehr als dft Hälfte der aus Californien nach dem Aus lande ausgeführten Früchte kommen aus dieser Landschaft. Die beste Frucht, stammt von dem sogenannten fraiizösischen ' Pflqumenhaum", und
nirgends erreicht sie 'die gleiche VoUkommenheit wie hier. Der Baum sindet gerade hier, in einem Klima, wo ein Schneefall von zwei Zoll Höhe etwas ganzUnerhörtes ist. die geeignetste Temperatur für sein Gedeihen. Das Thal ist geschützt von der einen Seite
gegen dle kalten Wmde und die dichten Nebel des Oceans durch eine Kette hoher Berge und von der anderen Seite durch Hügel gegen den Gluthhauch der inneren großen Ebene. Em Ritt durch einen dieser ausgedehnten Pslaumengärten, wenn die Bäume in voller Blüthe stehen, bleibt Jedem unvergeßlich. Einige dieser Gärten haben eine Ausdehnung von 500 Acres und enthalten 50.000 Bäume, deren Alter zwischen 5 und 10 Jahren schwankt und die in regelmäßigen Linien mit 20 Fuß Abstand ge pflanzt sind. Mitten unter ihnen wandert der regsame Baumzüchter umher, mit geübtem Auge die Entwicklunq des schwachen Stammes oder des Fruchtansatzes verfolgend, bis zu der Zeit, wo die Frucht selbst durch die geschickte Hand des Erfahrenen gepflückt wird. Damit die gewünschte GleichMäßigkeit der Form und Ausdehnung herbeigeführt wird, muß cder Fruchtzweig sich ein so beträchtlichesBeschnden gefallen lassen, daß man ost rund um den Baum mehr abgenommene Pflaumen findet, als man auf den Zweigen gelassen hat. Da die Geißel des europäischen Pflaumenbaumes, der Rüsselkäfer, in Calisorrnen unbekannt ist. da auch vom Mai bis November kaum ein Regentropfen fällt, und die Sonne nicht den herrlichen Flaum der Früchte versengt, die die Winde weder verletzen noch verunstalten. so kann man sich ein Bild von der Fülle undPracht jedes einzelnen Zweiaes machen. In emer Ausdehnung von sechs bis zwölf Geviertmeilen, die mit Obstbäumen bepflanzt sind, finden sich mehr als 18.000 Acres, die nur Pflaumenbäume enthalten. Sie bedecken die Hügel und die Ebene. Zur Zeit der Ernte sind Tausende von Händen in Thätigkeit. Besonders junge Mädchen und Burschen bereiten die Frucht zum Trocknen unter den Strahlen der Sommersonne vor. Die Mittelernte in einem guten Jahre beträgt ungefähr 8 Tonnen Pflaumen pro Acre. Die mittlere Hohe der Ausgaben beträgt 530 pro Acre; das bedeutet für iede solche Flache emen Reingewinn von $210. Da die Erfahrung bewiesen hat. daß die in einem Apparat getrockneten oder wie in Frankreich einem hohen Grade kllnstlicher Hitze ausgesetzten Pflaumen mehr oder weniger ihren Duft verlieren, so läßt man sie in Santa Clara auf den Bäumen bis zur völligen Reife, dann pflückt man sie. wäscht sie und setzt sie eine Woche hindurch der Sonnenhitze aus. indem man sie auf Flechtwerk ausbreiiet. Dann schließt man sie sorgfältig m Kisten em. und so kommen sie in den Handel. Vrovlni VessenZUassau. Frankfurt. Das hier veranstaltete Wohlthätigkeitsfest der Künstler - Gesellschaft im Saalbau ergab an den drei Festtagen 166.000 M. Nach Abzug der Unkosten werden wohl 150.000 M. Reingewinn für die Unterstützungskasse der Künstler-Gesell-schaft und für das Kronberger Krankenhaus herausspringen. Nassau. Auf der sogen. Pulvermühle" bei Oberndorf ereignete sich ein gräßlier Unglückssall. Während der Arbeit gerieth der als Werkführer in der genannten Mühle beschäftigte H. Pfaff mit der Hand unter das lausende Räderwerk, welches den Werkführer, noch ehe dieser um Hilfe rufen konnte, nach sich zog. Man konnte den Verunglückten nur als Leiche herausziehen. R ü d e s h e i m. Die Wein-Firma Sturm von hier hat den Hamburger Rathskeller für 67.000 M. das Jahr gepachtet. Winkel. Dieser Tage feierte Graf v. Matuschka auf Schloß Vollraths (bei Winkel) mit keiner Gattin, geb. v. Greifenklau, daö Fest der goldenen Hochzeit. Die Gattin ist das letzte Mitglied deö einst berühmten Grafengeschlechts der Greifenklau. Sol?,n,oUern. Sigmaringen. In Sachen der anonymen Briefschreiberei, von welcher seit langer Zeit das hiesige fürstlich Haus heimgesuchk wurde und die so v!el Staub aufgewirbelt hat, ist in den letzten Tagen eine größere An zahl Personen durch den von Hechingen eingetroffenen Stoatsanwalt vernommen worden. Ueber den Erfolg dieser Vernehmungen ist bis jetzt zwar noch nichts bekannt geworden; seit indessen die Angelegenheit an die Oeffentlichkeit gezogen ist. haben die ano nymen Briefschreiber ihr abscheuliches Gewerbe gänzlich eingestellt. frei Stkdt,. Bremen. Hier verübte ein Küfermeister Selbstmord, indem er 'sich auf den großen Pfeiler der Kaiserbrücke stellte und die Kehle durchschnitt. Kopfüber stürzte er in die Weser. Seine Leiche wurde gefunden. Gekränktes Ehrgefühl foll das Motiv der That gewesen sein. kLhüringen A l t e n b u r g. Bei seiner Uebersiedelung von Altenburg nach Gera öerabschiedete sich der Lehrer Otto Vogt in der Altenb. Ztg." durch folgendes sonderbare Inserat: Allen lieben Freunden und Nachbarn rufen wir, da wir wegen des Bekenntnisses zum unverfälschten, irrthumslosen Gotteswort von Altenburg weichen müssen, ein herzliches Lebewohl Gott befohlen" iul" ... ',, Fehlt Euch Lebenskraft in irgend ei nnn TbeU eures Systems, oder ist euer Ler venshstem zerrüttet durch unweife Lebensart oder irgend welche Ursache ? TheiU mt urt Fehler mit und ich will euch gerne schniben wai mir am Veisten half, da ,ch auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei das Recept eines einfachen HauömittelS, das mich rettete. Verschiebt nicht auf Morgen, vaS ihr heute thun .sollt. Schreibt unter Leischluß einer Oriefmarke für Nück-Antvort an TbomaS CAfiv T T flrtr TRÄ (n1mntit Yi ip mri f motmim0W
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Eisenbahn Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia.
Abgang Postzug 7 30 55m Expreß 1 1 $m Expreß 12 40Wm Ac:omodation 4 00 3irn Expreß 7 (0 Am Expreß 1 1 50 Nm Ankunft Expreß 3 ö m Expreß . . -. 4 15 Vm Accomodation 10 00 !Lm Expreß 3 20 Am Schnellzug 5 00 Vm Accomadation 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und
St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 9?n Expreß 10 30 Bm Expreß 10 30S?m Limited Expreß... 3 10 Am Expreß 6 40 N Ankunft Expreß 7 10 Vm Expreß 11 30 Tm Limited Expreß 11 30 2?m Expreß OONm Erpreß.. 11 00 Nm St. LouiS Diviston. ang Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 60 Vrn Expreß. 11 20 Am Expreß. tZalich 11 46 Nm Ankunft Expreß täglich 4 OONm xpretz 2 50 Vrn Limited Expreß 6 30 92m Expreß 6 00Vm Thicago und EincinnaU Division östlich, Abgang Schnellzug 3 4Z Vm Nccomodatton täglich 7 05 Vm Accomodation 11 00 Vm Postzug 3 00 Nm Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation 6 35 Im Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 Vrn Jnd'pl5 Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm vchnellkPost 11 bOÄttn Lafayette Accomadation .... 5 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 33m Lafayette Accomodation . . . 10 45 Vm Schnellpost 2 50Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nm Danville Accomodation K 05 Nm Expreß 1159 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danville Accomodation 10 35 Vm Expreß 2 50 32m Expreß 6 55Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30 Vrn Accomodation Expreß 3 25Nm QstViif f -ffli t ti4i 4vp iiw um Accomodation Expreß 10 00 Nrn Lake Erie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20Nm Exvreß 7 OONm Smnell'Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 20Nm Pittkburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50 Vm Columbui Accomodation.. . L 00 Vm Expreß 3 30 Nrn Richmond Accomodation. . . 4 OONm Expreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30t?m Accomodation 3 20 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Diviston via Koksmo. Abgang Erpreß.. 11 00 In... t-&f4tp Ankunft Expreß 3 35 35m Expreß 3 15 Nm LouiSville Diviston. rv ji 1 1. . Abgang Expreß Louisoille Accomodation.., Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodation Epezial täglich 3 45 93m 810 Vrn 325 Nm 4 03 Nm 10 20 23m 10 50 23m 5 50Nm 11 OONm Cincinnati, Hamilton und Jndianapoliö. Abgang Expreß 3 40 Vrn Cincinnati Aceomodotisn ..10 50 Vm Expreß 7 45Nm Expre k 6 30 92m Expreß 6 20Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 10ö5Nm Expreß 12 15 Vm Indianapolis und Vincenneö. Abgang Expreß 8 00Vm VincenneS Accomodation.. . 4 00 Nm Ankunft VincenneZAccomodationlO 40 Nm Expreß b vO Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 23m Expreß 11 15 Vm Expreß 6 45 Nm Ankunft Expreß 9 55 23m Expreß 250 Nm Expreß., 9 00Nm Indianapolis, Decatur und Weftern. Abgang Expreß 8 30 Lm Accomodation 3 40Nm Schnell. Expreß 11 20Nm Ankunft Schnell, Expreß ........ 3305m Accomodation ............ 10 40 Vm Expreß 4 60 23m Louikville, Neu, Albasy und Chicago. Abgang Expreß 12 25 V Expreß 1160 23m . Monon Aecoodation 4 00 Nm Ankunft Expreß 3 25 Vm Nonon Accomodation 10 45 Vm Expreß .... 6 10 Nm The Twentleth Century, eine iru5genichnere Oochnrschrtft, welche fortlchrittluh gesinnten Leser sehr u empfeh ten ist. In d Tendem zwar sozialistisch, werden dch andere fortlchrUUiche Thesrira darin unparteiisch besprochen. Na bestelle twttt betd urndolllt ZMUsölOI Co IS pect, lwt .-v-
