Indiana Tribüne, Volume 19, Number 239, Indianapolis, Marion County, 16 May 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und Somttagö. Die tZgttche Tribüne- kostet durch den Triger i VentI per Woche, die Sontag,Lribüe-S Cents per Ooche. Leide usame IS Cent U Sentt per ftexat. Per Poft außerhalb de, iVtdt geschickt i ora?belung pe? Ja,r. fftr, 1 Vüd Nlabama Straße. Indianapolis, Ind., 16 Mai 1896. ' Unsere VerswerkSJndustrle im Jahre 1893. Nach Ausweis der von dem Fachmanne Rothwell gesammelten statt schen Daten haben die Vereinigten Staaten m dem verflossenen Jahre den ersten Rang unter den Edelmetalle sowie Kupfer und Eisen producirenden Ländern eingenommen, während sie in der Kohle?lproduction von England ubniroffen werden; voraussichtlich ist aber die Zeit nicht fern, in kelcher sie auch in dieser Beziehung an der Spitze stehen werden. Den Gesammtwerth aller . Producte unserer Bergwerks-Jndustrie im verflossenen Jahre berechnet Herr Rothwell auf $673,881,505, welche Summe daö Jahresproduct von 1894 im Betrage von $578,470.858 um $95.411.447 überstieg. Die im Jahre 1895 gewonnenen Metalle hatten einen Werth von $240.615.120und der Werth der nichtmetallischen Producte (wie Kohle u. s. v.) betrug $433,266,385. Da nun in dieser Berechnung nicht blos Eisenerz, sondern auch Giftn figurirt, also eine doppelte Schätzung dieses Products stattgefunden hat,, so müssen die betrefsenden Summen ($45.000.000 für 1L95 und $34.000,000 für 1894) von den Totalwerthen in Abzug gebracht werden und es bleiben als Nettowerthe $628,881.505 für. 1895 und $554,. 470.053 für 1894. Die niedrigen Eisen- und Kupferpreise des Jahres 1894 stiegen im Verlauf des letzten JahreS um ein Bedeutendes. Die Goldproduction nahm in außerordentchem Grade zu, während die Silberproduction hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Kohlenförderung wies eine Zunahme von 17 Procent auf. Die. Aluminiumproduction ist zwar um 10 Procent gestiegen, doch ist der Preis immer noch zu hoch, um seine größere Verwendung zu gestatten. An Kupfer wurden 175.294 Tonnen producirt und zwar participirte jdaran Montana mit 88,346, Michigan mit 58,850 und Arizona mit 21.954 Tonnen. Die . heimische Nachfrage stieg und die Preise besserten sich, doch ging die Ausfuhr um 12 Procent zurück. Die Ausdehnung alter, die Eröffnung neuer Goldminen und große Verbesserungen in der Bearbeitung der Minen wie deS Erzes hatten eine bedeutende Zunahme der Goldgewinnung im Gefolge ; dieselbe belief sich auf 2.265.612 Unzen fein mit einem Werthe von $46,830200, überstieg also die Productionvon 1894 um 21.954 Unzen. Die größte Zunahme fand in Colorado statt und zwar haben hierzu besonders die Cripple Creek-MinenÄeigetragen. Auch in Montana. Jdaho und California stieg die Goldgewinnung, wogegen -sie in Arizona zurückging. Das im Jahre 1895 gewonnene Silber betrug 46.331.235 Unzen fein und vatte einen Marktwerth von $30.244.296; ein Vergleich mit dem Product des JahreS 1894 ergiebt einen Rückgang um $3.515.640. Dem gegenüber stellte sich der. Durchschnittspreis um 2.3 Cents pro Unze höher, nämlich auf 65.3 Cents. Die größte Eisenproduction, welche jemals in den Ver. Staaten und in irgend einem anderen Lande der Welt erzielt wurde, wurde im verflossenen Jahre erreicht, denn die selbe stellte sich auf 9,446,303 Wonnend. h. auf 42 Procent 'mehr als 'im Jahre 1894. Nehmen wir die Eisen-' producte der Vereinigten Staaten mit 100 an, so ergiebt. sich für die übrigen Länder folgendes Verhältniß': England 79, Deutschland 66, Frankreich 2L Etwa drei Procent des Roheisens wurdenubrigmS aus importirtem Erz gewynnen'Die Bleiproduction nahm ,uÄ 25. Procent ab. Seebeben. Wie auf dem Festlande, so tonnen vulkanische Ausbrüche und Erderschütieiungen auch auf dem Boderr des Meeres stattfinden.' Das über diese Seebeben bedeutend weniger Beobachtungen und Untersuchungen vorliegen, als über die Erdbeben, erklärt sich von selbst. Das wesentlichste Mittel, einen Einblick in diese Erscheinungen zu gewmnen.bieten die Berichte der Schiffscapitäne. Wie die Erdbeben, so sind auch die Seebeben in gewissen Gegenden., besonders. heimisch. Bemerkenswerth ist eine erschütterungsreiche Zone im Atlanischen Ocean, die den Aequator begleitet und den St. Pauls-Felsen umgiebt. Wenn'der Boden des Meeres durch Stöße erschüttert wird, so pflanzt sich die Erschütterung- durch das Wasser fort, bis sie. dessen Oberfläche erreicht und auf die dort' gerade befindlichen Schiffe übergeht. Bei dem geringsten Grade ist gar'keine Erschütterung auf dem Schiffe.) zu verspüren.- Nur ein Geräusch läßt sich vernehmen, und auch nur den unter Deck Befindlichen, als wenn eine Leine über Bord ausliefe. So steigert sich, die Erscheinung mehr und mehr. IM btiUn stärksten Graden das Schiff .wie Espenlaub zittertoder in allen Fugen tracht", ja sogar leck wird, und 'Personen wie schwere Gegenständeinie.Höhe geprellt werden, Vtkschiedene von- einander entfernt liegende Schiffe können denselben Stoß in ganz verschiedener Stärke empfinden, da (wie auf dem Lande) d Erschütterung im Evicentrum (dem an der Oberflache liegenden Punkte, der sich senkreub5;1ee.m in der Tiefe lie-. genden A'zZg7NLspunkte befindet) ani Stärksten sei undnach der Peripherie in rnch? und meh'r abnehmen muß.

So wurde Z. V. auf drei entfernt von einander segelnden Schiffen durch daöfelbe Beben der Capitän im Epicentrum aus dem Bette geworfen; im zweiten, weiter abliegenden Schiffe wurde nur eine starke Erschütterung gefühlt, im dritten, entferntesten, nur noch ein Geräusch gehört. Die Dauer der meisten Seebeben schwankt zwischen 1 Secunde und 1 Minute. Aber wir finden auch Angaben von 2, 3 bis 5 Minuten, während deren das Schiff unaufhörlich zitterte. Ja, die arme Donna Evelma", Capitän Tooren, hat im nördlichen Atlantischen Ocean einmal sogar eine ganze halbe Stunde ohne Pause gezittert. Keineswegs erzeugt ein auf den Schiffen als heftig empfundenes Beben immer eine heftig bewegte See; es läßt sich sogar bei vorher ganz glatter See oft nicht die getingjte Erregung derselben erkennen. In anderen Fällen wieder wird eine wilde Erregung des Meeres beobachtet, die übereinstinnend mit einem Aufkochen des Wassers verglichen wird. Auch hat man ein Emporschleudern der See in Gestalt einer 80 Fuß hohen Wassersäule (die Folgen einer unterseeischen Explosion) ferner ein beulenartiges Aufwölben des Meeres und andere- Erscheinungen wahrgenommen. Ebenso wie bei Erdbeben, vernimmt man auch bei Seebeben ein Geräusch, das aus der Tiefe heraufkommt. Bald schildern es die Capitäne wie rollenden Donner, bald soll es sich anhören, wie wenn der Dampf aus dem Kessel geblasen wird oder wenn der Kiel über ein Felsenriff fchleift. Aber nicht immer kommt das Geräusch aus der Tiefe; es kann auch von dem in Schwingungen versetzten Schiffe ausgehen. Nur in feltenen Fällen hat man die Fortpflanzungsgeschwindigkeit eines Seebebens feststellen können, indem zufällig weit von einander liegende Schiffe über dasselbe Beben genaue Zeitangaben lieferten. Es ergab sich eine Geschwindigkeit von fast 4 Seemeilen in der Minute.

Die ffürbung der Meere. Professor I. Thoulet von der Facultät zu Nancy hat eine Arbeit über Färbungen der Meere veröffentlicht, welcher wir Nachstehendes entnehmen: Die eigentliche Farbe des reinen Wassers ist blau, aber in diesem gelöste oder vertheilte Stoffe ziehen die Färbung in's Grüne, Gelbe, Rothe oder Braune. Die schließlich daraus .entstehende Nuance ist demnach, wie die Mathematiker sagen, eine Function aus folgenden Variabel: 1. Tiefe des Wassers. 2. Farbe des Grundes 3. Intensität des Himmelslichtes. 4. Erhebung der Sonne über den Horizont. 5. Temperatur und Salzgehalt, welche den Brechungsindex des Wassers verändern, 6. Bewegung der Oberfläche und Richtung der Wellenbewegung in Bezug auf den Beobachter, 7. Beschaffenheit, Größe und Menge der vom Wasser in der Schwebe gehaltenen mineralischen oder vegetabilischen Körper (Algen). 8. die Gegenwart mikroskopischer Thiere und ihre Bewegungen, welche zum Theil vom Lichte und der Atmosphäre abhängen. Es ist eine natürlicherweise sehr complicirte Gleichung. Nicht wenige Meere haben nach ihrer Vorherrschenken Färbung besondere Namen erhalten. Das gelbe Meer verdankt seine Färbung dem Schlamme des Hoang-Ho, der persische Golf oder das Grüne Meer der Orientalen kleinen Thierchen, der Kuro-Siwo oder schwarze Strom der Japaner contra'tirt durch fein gesättigtes Blau mit der Färbung des Gelben Meeres. Das Weiße Meer verdankt seinen Namen den Schnee-' und Eismassen, die es nnen Theil des Jahres erfüllen und bedecken, das Purpurmeer wird durch 'leine purpurne Schalthiere, die in den Uferstrichen massenhaft vorkommen, lefärbt, das Rothe Meer durch seine Korallenbänke und durch eine oft massenhaft darin entwickelte rothe Alge Trichodesmium. das Schwarze Meer ist nach den Wolken und Stürmen, die seine Oberfläche häufig verdunkeln, benannte Eine rothe, durch Algen ereugteFarbe beobachtete man in jüngster Zeit am, Wasser des Sees von Morat '(Schweiz): Das sogenannte Milch'meer. welches man häufiger im indischen Wlttjxt beobachtet, wobei das Meer des .Nachts einer ungeheuren Schneefläche gleicht, ist eine besondere Form'Ves Meerleuchtens, welche von einem Leucht-Bacillus (baeillus phosphoreus) erzeugt wird. gemeinnütziges. AuffrischenvonBändern u-n d S p i tz e n. Bänder und Spitzen werden wie neu, wenn man sie einfach mit Kaltwasserseife in kaltem Wasser wäscht, sie darauf nur mit der Hand fest auf eine unpolirte glatte Holzfläche streicht, auf der man sie unberührt bis zum völligen Trocknen läßt. Bänder und Spitzen zeigen dann ein Aussehen wie neu, die Muster treten klar hervor und auch ihre ursprüngliche Steifheit erhalten sie zurück. EinenangebranntenBraten zu retten, scheint für junge Hausfrauen zu den Unmöglichkeiten zu gehören und ist doch denkbar, wenn man auf folgende Weise verfährt. Die schwarze Kruste muß, soweit sie dunkel ist, 'abgeschnitten' und nun der Braten in kochendes Wasser gelegt werden, in dem er 10 15Minuten langsam kocht. Sowie dieses Wasser sich dunkel färbt, muß man es durch frisches kochendes Wasser ersetzen. Durch dies Kochen wird der brenzlige Geschmack des Bratens entfernt.' Man. bräunt nun von Neuem Butter, läßt den Braten wieder Farbe darin annehmen, gießt etwas kochendes Wasser, in dem' ein Theelöffel Fleischeztract aufgelöst wurde, hinzu und brät den Braten gar. Sein Wohlgeschmack dürfte : kaum gelitten haben und weder, Sauce noch Braten das Mißgeschick. da5 jie Hausmutter betroffen bat. abnm lassen.

Versetzen der Pflaüzen. Ein ausgezeichnetes Verfahren beim Umpflanzen von Orleandern, Lorbeerbäumchen u. f. w. besteht darin, daß man die neu zu verwendendenBlumentöpfe, nachdem sie einige Tage in Wasser gelegen, auf ihrer Innenseite mit einer starken, breiartigen Masse von Kuhmist bestreicht, ein Mittel, welches das Wachsthum, resp. Blühen, in hohem Grade begünstigt. Man gibt guten, verrotteten Kuhdünger in ein altes Gefäß, schüttet nach und nach Wasser hinzu, rührt es mit einemStückchm Holz fleißig um, bis es zu einem steifen Brei wird und trägt diesen möglichst breit auf der Innenseite der Töpfe auf. Dann füllt man frische Erde ein und verfährt im Uebrigen nach den bekannten Gesetzen des Umpflanzens. Gegen Schwaben- oder Russenkäfer haben sich die nachstehenden Vertilgungsmittel bewährt: 1) Jnsectenpulver und WurmsamenPulver ZU gleichen Theilen. 2) Aus Bleiglätte oder Mennig (Minium), sowie Rohzucker und Mehl zu gleichen Theilen wird eine Mischung hergestellt, die man an den betreffenden Stellen aufstreut. 3) Ein Theil Menniq, vier Theile Mehl. 4) 20 Theile Boraxpulver, 10 Theile gefälltes Baryumcarbonat. TeppicheundMLbelüberzüge reinigt man, indem man sie zuerst recht sorgfältig ausklopft und bürstet, um allen Staub zu entfernen; alsdann bereitet man eine gute Seifenbrühe, am besten aus venetianischer Seife, und bürstet damit die Gegenstände durch, wäscht dann die Seife mit reinem Wasser aus, löst reinen Alaun in heißem Wasser auf (für drei Quart Wasser genügt eine halbe Unze Alaun) und wäscht mit der Flüssigkeit mittels eines Schwammes die Gegenstände, deren Farbe nach dem Trocknen meist wieder gut aufgefrischt sein wird. Sägespäne zur Flaschenr e i n i g u n g. Zum Reinigen von Flaschen, Ballons u. s. w., besonders solchen, welche Fett enthielten und deren Reinigung ost viel Mühe verursacht, sind reine Sägespäne, mit nicht zu viel Wasser geschüttelt, bestens zu empfehlen. Nach mehrmaliger BeHandlung mit denselben werden sogar Flaschen, welche stark riechende Flüssigkeiten enthielten, zu jedem ferneren Gebrauche wieder tauglich. LofeNagel können zu allerhand Unglücksfällen führen, so daß keine Hausfrau es versäumen sollte, gelockerte Nägel sofort wieder zu befesti gen. Damit der Nagel jedoch wieder in der unsprünglichen Stelle der Wand haftet und man nicht eine neue Oeffnung suchen muß für ihn. thut man gut, aus Wasser und Gips einen dicklichen Brei zu rühren, etwas Watte hinein zu tauchen und diese in die Höhlung zu stopfen. Man klopft den Nagel dann sofort in die so ausgefüllte Höhlung, bevor der Gipsbrei erhärtet ist. Ist das Loch zu groß, um von dem Watteflausch ausgefüllt zu werden, so kann man mit einem Holzstückchen noch etwas in die hohle Stelle streichen, bevor man den Nägel wieder einschlägt. Auf diese Weise verdirbt man sich nicht die Wände durch Nagellöcher. Ruß für Topfrosen. In Frankreich wendet man zum Begießen der Topfrosen häufig stark verdünntes Rußwasser an, das durch Uebergießen deS Rußes mit heißem Wasser bereitet wird. Dasselbe soll sehr günstig auf die Entwicklung der Pflanzen, sowie der Blüthen einwirken. Gegen Würmer in den Töpfen, welche den Rosen schädlich werden können, ist das Nußwasser ein Hauptmittel. Man wendet es zu diesem Zweck etwas stärker als gewöhnlich an, läßt vorher die Erde ziemlich austrocknen und begießt dann durchdringend, worauf die Würmer bald an die Oberfläche kommen. Natürlich läßt sich dieses Verfahren mit der nöthigen Vorsicht auch bei anderen Pflanzen in Anwendung bringen. , Sein kritischer Bog. Berliner Gerichtsscene.

Wenn det Unjlück über eenen einbricht, denn kömmt det ooch immer jleich mandelweise. Ick muß woll meinen kritischen Dag gehabt haben, an den werde ick denken, un wenn ick hun dert Jahre alt werde.- So der Anstreich Karl Neumann, ein etwa vierzigjähriger Mann, dem man den Gewohnheitstrinker aus den ersten Blick ansah. Vors.: Mir scheint, als wenn der heutige Tag auch für Sie kritisch wird. Aber nun lassen Sie alle überflüssigen Redensarten. Das war also Ihre Frau, die kleine schwächliche Person, die eben hier im Saale war? Angekl.: Jawohl. Vors.: Sie soll kein beneidenswerthes Loos haben. Angekl.: Ja, die Ehe soll ja een Lotteriespiel sind. Det sie mit mir zufrieden sind kann, da habe ick Zeujen zu, aber sie is dieSchwartenwurst zu schlecht. Vors.: Sie haben Ihr armes Weib auf offener Straße gemißhandelt, und trotzdem hat sie keinen Strafantrag gegen Sie gestellt. Das spricht doch sehr für Ihre Frau. Angekl.: Det thut sie blos aus Raffinerirtheit un Hinterllstigkeit, damit sie in eenen anjenehmen Schein jesetzt wird. Vors.: Weshalb schlugen Sie denn Ihre Frau? Angekl.: Ick hatte mir det Morjens schon ieber ihr jeärgert. indem sie mir so ville Quasselei machte weil ick keene Arbeit hatte. Wir streikten nämlich jerade. Meine Frau nahm denn ihren Korb mit Wichse, wo sie so'n kleenen Handel mit treibt un jing fort, ohne mir eenen Jroschen im Haus zu lassen. Ick legte mir erst noch een paar Stunden schlafen un jing denn fort, um een bisken Jeld ufzutreiben. Aber wo ick ooch ankloppte,' keen Mensch hatte Jeld. oder wollte mit wat jeben. ZumJlück hatte mir een bekennte?' Budiker forn'n Jroschen

Nordlicht uf Pump jejeden, 'der war aber längst alle, als ick jejen Mittag rum durch die Perlebergerstraße jing, wo mir meine Olle mit ihren Wichskorb entjegen kam. Ick sagte zu ihr: Marie, jieb, mir mal sünf Jroschen! Sie sagte, det sie nischt hätte. Du lügst, sage ick.jieb Jeld, oder Du kannst hier in Perleberg mit Jlanz Deine Wichse kriejen! Sie sehen, Herr Jerichtshof, ick war noch jar jemiethlich. Vors.: Nur weiter. Angekl.: Ja, weiter war eigentlich nischt. Sie wollte immer noch nich. un da habe ick ihr so 'ne sechs bis sieben Backpfeifen jejeben. Sie schrie nun jleich, als wenn sie ihren irdischen Wandel aushauchen sollte, wo denn ville - Menschen zusammenliefen un een Schutzmann mir ufschrieb. Vors.: Damit ist dieser Theil der Anklage erledigt. Da Ihre Frau Sie wegen der Mißhandlung nicht bestrast wissen will, können Sie nur wegen groben Unfugs bestraft werden. Wie war es nun mit der GefangenenbefreiUNg? Angekl.: Det is weiter nischt als een Mißverständniß. Ick gehe so langsam weiter un sehe bei die Fennbrücke, det da wieder een Uflauf is. Ick loose een bisken zu un komme gerade hin un sehe, det in die Mitte von die Menschen een Schutzmann steht, der eenen Jungen am Arm hat, der lag uf'n Boden und schrie un wollte nich usstehen. Ick frage eenen Mann, wat der Junge gedhan hat. Er erzählt mir, det er eene Ente mit'n Steen dodt jeschmissen hat. Un denn hätte een Mann den Vojel mit 'ne Stange aus dem Wasser jeholt un hätte den Braten mitjenommen. An denn wäre ein Schutzmann jekommen, det war derselbe, der mir vorhin ufjeschrieben hatte, der wollte den Jungen nu arretiren. Det is ja een tüchtiger Junge, sage ick, mancher Mann jeht mit'n Jewehr un eenen Hund den ganzen Dag uf die Entensaad un kriegt keene Feder dodt, un der Bengel schmeißt eene mit'n Steen. Ick drängele mir denn nu weiter durch un sehe, wie der Schutzmann den Jungen schüttelt un hochreißt, er schmeißt sich aber immer wieder hin un is nich wegzukriegen. Herrja. denke ick, der Bengel macht sich unglücklich. Un ick springe zu un helfe den Schutzmann, indem ick den Jungen anpacke, uf die Füße stelle un ihm sage: Junge, jeh doch mit, Du machst Dir ja eenen Widerstand jejen die königlich preußische Staatsjewalt schuldig! Un dabei schüttele ick den Jungen so'n bisken nachdrücklich, det der Schutzmann ihn eenen Oojenblick' losläßt, und ehe ick mir versehe, .reißt der Junge sich loS und drängt sich durch die Menschenmenge, und da läuft er hin. Mein Schutzmann will ihm nach, rennt aber in' der Rasche jejen meine Persönlichkeit an, so det wir Beede zu Boden fallen. Als der Schutzmann wieder uffpringt, is der Junge über alle Verje. Wie det nu eene Jefangenenbefreiung sind soll, is mir schleierhaft. Vorf.: Es wird Ihnen schon klar werden. Nach der Bekundung des Schutzmannes haben Sie den Knaben einfach von ihm losgerissen und dem Beaniten den Weg vertreten, als er den Ausreißer verfolgen wollte. Der Schutzmann hat S!e bei Seite schieben wollen, Sie haben ihn umfaßt, und dabei sind Sie allerdings Beide zu Fälle gekommen. Sie haben den Beamten dann auch noch einige Zeit lang am Fuß festgehalten, wodurch der Junge einen genügenden Vorsprung bekom. Angekl.: Wenn eener fallt, denn klammert man sich an alles an, un wenn et een Schutzmannsbeen iö. , Durch die Beweisaufnahme wurde der ' Angeklagte in beiden Punkten überführt und zu sechs Wochen Gefängniß und sechs Wochen Haft verurtheilt. O0tt C!ttf Itt9f

Als Beweise für die Zunähme der Obstcultur im Staate Washington können die folgenden Zahlen gelten. In Aakima County dienen 3546 Acres dem Obst-und Beerenbau und zwar sind 1736 Acres mit Apfel-, 785 mit Pflaumen-, 416 mit Pfirsich-, 204 mit Birnen und &4 mit Kirschenbäumen; auf dem Rest werden beeren cultivirt. s I n B r o o k l y n, N. I., k a u f t e Herr Feinberg seinem vierjährigen Söhnchen ein Pony nebst Wagen. Der Kleine lud seinen Freund, ein gleichaltriges Bürschchen, zu einer Spazierfahrt ein; das Pferdchen ging durch. Beide stürzten aus dem Wagen und der kleine Feinberg erlag zwei Stunden später seinen Verletzungen. iEin sehr eifriger Zeitungsleser ist ein Bndermann in Carthage. Mo., der neulich zu einer Gefangnißstrafe von 7 Tagen verürtheilt wurde. Ehe er zur Verbüßung derHaft abgeführt wurde, ersuchte er den Herausgeber des dortigen Localblattes. zu dessen treuen Abonnenten er seit Iahren' gehörte, ihm dasselbe in das Gefängniß zu schicken. lDurch dieFeststellungder Thatsache, daß das bisher als Halbinsel" betrachtete Labrador eine Insel ist,' hat die Erdkunde eine unerwartete Bereicherung erfahren. Die Insel ist viermal so groß wie Pennsylvanien. Sehr werthvoll würde sie für Canada sein, wenn die außerordentlich reichen Eisenerzlager daselbst ausgebeutet werden könnten. In' der Familie des Präsidenten Cleveland wird im nächsten Juli der Ankunft von Meister Adelbar engegengesehen. In Hinblick auf dieses interessante Ereigniß wird Frau Cleveland in diesem Jahre srüher als gewöhnlich nach Gray Gables Lbersiedeln. Marien, das jüngste Töchterchen desPräsidenten, wird beim demnächsten Kommen des Storches zwei Jahre alt sein. An das vor einigen F ahren in verschiedenen Orten erlassene Verbot gegen das öffentliche Traaen

der logenannten Mutter HuvoaroKleider erinnert eine Ordinanz, welche dieser Tage die Solone von Talbotton. Ga., angenommen haben. Dieselbe gestattet D a m e n auf Bicycles, das Trottoir zu benutzen, Frauenzimmer. welche in Bloomers dem gleichen Sport huldigen, müssen auf dem Fahrdamme bleiben. Zur Zeit wird in Baltimore, Md., das Haus der daselbst im Jahre 1879 im Alter von 94 Jahren gestorbenen Elisabeth Patterson Bonaparte niedergerissen, jener Unglücklichen Baltimorer Kaufherrntochter, die in ihrer Jugend den jüngsten Bruder des großen Napoleon, Jerome Bonaparte, heirathete, aber bald auf den Befehl Napoleons von dem elenden Jerome, von dem sie ein Kind unter dem Herzen trug, verlasse wurde. In dem erwähnten Hause in Baltimore an der Ecke der Cathedral- und RichmondStraße . verbrachte die Verlassene sonderbarer Weise als stolze Napoleon - Verehrerin ihr langes Leben. Das Haiis ging aber später in den Besitz Anderer über. Die aus einerAnzahl amerikanischer Damen bestehende Washington Memorial Association" hat das ur Errichtung einer Statue George Washington in Paris nothwendige Geld aufgebracht und von den Behörden der Seinestadt die Erlaubniß erhalten, die betreffende Statue dafelbst in der .Rue Washington, einer der schönsten Straßen von Paris, auffiellen zu lassen. Von einen, zu diesem Zweck seitens der Association ernannten, aus Frau George Hearst in San Francisco und Colonel und Frau L. D. M. Sweat in Portland. Me.. bestehenden Comite ist der bekannte amerikanische Bildhauer Daniel Ehester French in New York mit der Herstellung der betreffenden Statue betraut worden. Herr French, ein hervorragender Künstler in seinem Fache, ist der erste amerikanische Bildhauer, dem die Ehre zu Theil wird, daß eines seiner Werke öffentlich in Europa aufgestellt wird. In den Seefahrerkreisen der Pacificküste herrscht ernste Besorgniß um den Dampfer Lakme". Man hatte erwartet, daß derselbe ungefähr am 10. April Cook's Inlet erreichen würde. Die Lakme" ging MitteMärz nach Seattle in See. Nach ihrer Ankunft im Sunde wurde sie sofort für eine Fahrt nach Cook's Inlet gechartert und ging in See, ohne Vorbereitungen für eine lange Seereise getroffen zu haben. Ueber 125 Personen hatten Passage genommen, und dasFahrzeug, war so überladen, daß man sich kaum zu rühren vermochte. Außer den 125 Passagieren befanden sich noch 20 Mann Besatzung an. Bord. Viele der letzteren waren aus San Francisco. Die Lakme" ist ein altes Fahrzeug, und gilt nicht als eines der festesten. Früher hatte sie Verwendung als Walfischfahrer gefunden. Auf der zuletzt von ihr gemachten Fahrt nach demNorden rannte sie auf den Grund, und wurde dabei schwer beschädigt, doch es gelang ihr, wieder flott zu werden und in den Hafen zu laufen, wo sie reparirt wurde. Man nimmt nun an, daß der Dampfer auf feiner Fahrt Unglück gehabt und irgendwo Schutz gesucht hat. Die Bering - See - ZollkutterFlotte, welche vor einigen Tagen inSee ging, hat Ordre erhalten, sich nach dem vermißten Dampfer umzusehen. Sollte er gefunden werden, so wird er nach Cmalaska geschleppt werden. I m Durschnitt kommt ein Professor auf je sechs Studenten der John Hopkins Universität, denn wie aus dem officiellen Register erhellt, zählt das Institut 106 Docenten und 596 Studenten. Das Studium der deutschen Sprache erfreut sich besonderer Gunst, denn 167 Studenten widmen sich demselben. 143 studiren Englisch und Angel-Sächsisch. 132 Physik. 126 Mathematik und Astronomie, 123 Chemie. 104 Geschichte, 92 Biologie, 92 romanische Sprachen, 81 Latein, 56 Griechisch, 49 Philosophie, 49 Pathologie, 46 Sanskrit und vergleichende Sprachwissenschaften, 37 Geologie und Mineralogie und 18 sämmtliche Sprachen, die an der Universität gelehrt werden. Die deutschen Karpfen in den amerikanischen Gewässern sind mit Ausrottung bedroht. Da diese Fische, welche sich nach ihrer Einführung außerordentlich vermehrt haben, die Brüt anderer Fisch-Gattungen fressen so wird die Bundes-Fisch-Commission auf allgemeines Verlangen: keine Karpfen mehr ziehen und keine mehr aus-, fetzen und überall dieselben in den von ihr controlirten Gewässern vertilgen. Fisch - Commissär Brice hat erklärt, daß überhaupt keine Fisch-Arten aus dem Auslande mehr eingeführt werden fallen; die eingeborenen Arten, oder die bereits eingeführten, die nicht andere. Arten vernichten oder vertreiben, sollen um so sorgsamer gepflegt werden. Auch die englischen Schleie soll dasSchicksal ihres deutschen Verwand-

ten toeuen. Ovtt Inland!. Der Polrzeidlener Ofer aus Dudenhofen war zur Beaufsichtig gung der Confcribierten mit in Speyer gewesen und hatte mit letzteren des. Guten "zu viel gethan. Auf demHeim--Wege gerieth er mit dem Maurer Wirthwein in Streit. Nachdem beide nach Hause geschafft waren, ließ sich Polizeidiener Ofer. hinreißen, in die Wohnung des Wirthswein mit gezogenem Säbel einzudringen. Wirthwein setzte sich zur Wehr und nahm den Angriff, mit einer" Axt bewaffnet, auf. Beide Kämpfer wurden lebensgefährlich verletzt. ' MitreichenLegatenhat der reiche Oelhändler George Meme Smith, welcher dieser Tage in London im Alter von 73 Jahren starb, seine Diener undAngesiellten bedacht. Seine Vermächtnisse beliefen sich zusammen auf $1.325.000. Sein Kutscher erhielt Z1125, jeder seiner Gärtner S500; mit . ' einer gleichen . Summe wurde jeder seiner 200 Ladengehilfen bedacbt. wabrend den Vorstehern seiner

70 Londoner Läden Legate m ver ' Höhe von $1250 bis $2500 zufielen. Dcm Pfarrer der Kirche, die er besuchte, hinterließ der mildthätige OelHändler das runde Sümmchen von j $20.000. In Straubing haben s L z"" c w i t

mehrere aoeloueue ilcmgesunoen. Das eine Duell fand zwischen einem Hauptmann und einem Pr?mier-Lieu-tenant wegen Differenzen statt, die aus Anlaß der sonntäglichen Kirchenparade entstanden waren. Der Premier erhielt eine leichte Kopfverletzung. Der nämliche Hauptmann hatte dann ein Säbelduell mit einem Bankier, dessen vor mehreren Jahren erfolgten Uebertritt vom Judenthum zur katholischen Kirche er kritisirt haben soll. Der Hauptmann erhielt in diesem Duell Verletzungen am Kopfe, im Gesicht und an der Brust. Die Berliner ActienGesellschaft für Eisengießerei und Maschinenfabrication, vormals C. Freund und Comp. Charlottenburg, hat von den Berliner Wasserwerken ein Wasserrohr zumReinigen erhalten, das von dem alten Stralauer Wasserwerk herrührt und 30 Zoll Durchmesser hat. Das Rohr ist von dem Former Ribbe, der sich heute noch in der Fabrik befindet, seiner Zeit gegossen worden und trägt unter einer Krone die Inschrift: Gegossen in Gegenwart Sr. Majestät des Königs Friedrich Wilhelm IV. am 28. April 1864." Speciell an dieser Inschrift hat Ribbe, aus dessen Händen vor nunmehr fast 42 Jahren das Rohr hervorgegangen ist, sein Machwerk wiedererkannt. In Savignäno, einem kleinen Pfarrdorf des Apennins zwischen Florenz und Bologna wurde dieser Tage die Leichenfeier für einenGrafen Mattei abgehalten, der zwei Millionen für wohlthätige Zwecke hinterlassen hatte. Da nun das Gerücht verbreitet worden war, der Verstorbene habe für jeden, der zu seinem Todtenamt komme, ein Geschenk von einer Lira bestimmt, so strömten die armen Bauern aus der Umgebung in hellen Haufen herbei; man redet von 8- bis 10.000 Personen. Am Eingang zur Kirche entstand infolgedessen ein fürchterliches Gedränge, das auch verfchiedene Unfälle herbeiführte; ein Knabe wurde erdrückt, einem Mann ein Arm gebrochen und eine Frau kam in der Sacristei vorzeitig nieder. Gegenwärtig weist Rußland sieben Pasteur - Stationen auf und zwar in den Städten Petersburg. Moskau. Warschau. Odessa. Charkow. Ssamara und Tiflis. Behandelt wurden in diesen Stationen 2886 Personen. Der Procentsatz der Todesfälle war, wie auch in früheren Jahren, bei Wolfsbissen sehr hoch und ging aus den einzelnen Stationen von 2.22 bis 3.75 Procent; sehr gering dagegen war die Anzahl der Todesfälle infolge des Gebissenseins von tollen Hunden: 0.5 bis 1.05 Procent. Der Durschnittssatz der Todesfälle für alle Stationen betrug 1.05 gegen 1.24 Procent. Am übelsten ist immer noch die Ssamarasche Station daran, wo der Durchschnittssatz allerTodesfälle 3.2 Procent betrug. In der Mehrzahl aller Fälle traten Wasserscheu und Tod noch )or Beendigung der Kur ein. und üde?z Haupt zu einer Zeit, wo die Patienten die Immunität noch nicht erhalten haben konnten. Eine norddeutsche Staatsanwaltschaft gibt in einem Steckbrief hinter eine unbekannte Verbreiterin" falscher Zweimarkstücke folgende Kennzeichen: Die Unbekannte behauptet, ihr Vater sei gestorben, dagegen lebe ihre kränkliche Mutter noch und Bruder; der Vater sei Arbeiter gewesen, sie selbst sei schon im Alter von 13 Jahren von zu Hause weggegangen und habe 5 Iahre'als Köchin gedient. Sie sei protestantisch. Ihr Dialect wird von einer ous RheinhesseN stammenden Gefangenen als der in der Nähe von Mainz gesprochene bezeichnet. Mainz spricht sie Mahnz aus, für Semmel sagt sie Weck, für Möhren gelbe Rüben, für Junge Bube." Hierzu bemerkt ein Mainzer Blatt: Wenn man sie dingfest gemacht, soll man sie dreimal rasch hintereinander sagen lassen: Mei'm Oehm sei Schamb.'s'sche iS gestern vum Maletebemche in de Bacheschlampes geplotscht un Hot sich die Quetsch verbellt!" Bringt sie dies fertig, dann stammt sie allerdings aus unferer Gegend, aber gelbe Rüben" soll wohl Gelweriwe" heißen, und Bube" ver Pflichten noch'zu nichts." Der frühereCavalle-rke-Officier Martin in Paris, der auö der Armee wegen Betrugs beim Spiel ausgestoßen wurde; ' ist wegerp Unterschlagung von 15.000 Francödwihck anvertraut waren, zu 18 Monaten Gefängniß verurtheiltorden. Das Geld hatte er. ;auf Rennplätzen verspielt. ' ' ' ' ei "ÜMefcr Tage mußte i m Zoylogifchen , Garten zu, Frankfurt a. Vf. der Elephant Albert" wegen seiner .Bösartigkeit erschossen werden.' Gewählt wurde zur Vollstreckung' - des T'rdesurtheils'rin'klemkalibriges In.' faterie -Gewehr (Modell 88) Mit, diesem. Gewehr wurde auf etwa drei Schritte Entfernung -ein Schuß abge-. geben, der . aber vyllig wirkungslos, blieb ; Albert" - wurde nur ' aufmerksa'm. hob denMüssel' Und sicherte Nach allen Seitens Nach rtwa halbstündigemWarten nahm das Thier endlich die Stellung ein. daß es die Schläfe dem Schützen zukehrte; Der Schuß krachte und der Elephant fank lautlos zu Boden. Nicht ein Glied zuckte. DerSchütze ar der Afrikareisende undThierhänditz Josef Menges, der schon zahlreiche Elephanten auf der Jagd erlegt hat. Am Tage darauf gab es im Zoologi,'chen Garten ein Elephanten - Essen, oessen umfangreiches Menu sich ausschließlich aus den vorzüglichsten und -delsten Theilen des seltenen Wildes zusammensetzt. Es sollte hierbei, da her getödtete Dickhäuter seines jugendjichen Alters wegen noch Verhältnißmäßig zart sein muß. erprobt wep hen, oh sich das Elephantenfleisch kulingrisch verwenden läßt.

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