Indiana Tribüne, Volume 19, Number 238, Indianapolis, Marion County, 15 May 1896 — Page 2
iaei
M
SSLs
Jndiana Tribüne. Erscheint TLglick und Sonntagv. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger 2 Cents per Woche, dle 6onntaa3.Xrt&ünc"8 Cent J per Woche. Beide usanle IS Cents der es Cents per rkonat. Per Post außerhalb de, itadt zugeschickt tu Vorausbezahlung lf ptt ün. flUtt 18 Vüd ZlUtama Straße. Indianapolis, Ind., 15 Mai 1896. D iß Katakomben von Paris. , Der Qoden. auf dem das heutige Pa. ris erbaut ist, enthält große Lager von Thonerde, Kalkstein und Gyps, welche seit den ältesten Zeiten Gegenstand der Ausbeutung gewesen sind. Obwohl flch der Zeitpunkt des Beginnes dieser Ausbeutung nicht mit völliger Sicherheit bestimmen läßt, so scheint doch so viel gewiß, daß sie schon während der Römerherrschaft als Tagbau, aber erst seit Ende des elften Jahrhunderts auch unter der Erde betrieben wurde. So kam es, daß nach und nach der Boden in immer größerer Ausdehnung und nach den verschiedensten Richtungen unterminirt wurde. Die Bezirke PetitMontrouge, Montsouris, Plaisance, La Glaciöre im Süden, Montmartre, Velleville, Mönilmontant im Norden und Nordosten, Passy im Westen der Stadt sind es hauptsächlich, unter denen sich die unterirdischen Steinbrüche hinzogen, beziehungsweise noch hinziehen. Da diese Arbeiten Jahrhunderte lang ganz und gar planlos vor sich gingen und durch keinerlei Art staatlicher Ueberwachung eingeschränkt oder geregelt wurden, so begreift es sich, daß auch viele der älteren Verkehrsstraßen in solcher Weise unterhöhlt worden sind. Die Steinbrüche dienten auch lange Zeit hindurch allerhand lichtscheuem Gesindel, Verbrechern, Vagabunden und Schmugglern, als vorzügliche Schlupfwinkel, in denen sie sich umso sicherer vor den Armen der Hascher fühlten, als sich ja sonst Niemand in den unterirdischen Gängen zurechtzufinden vermochte und diese Räume überdies, der allgemeinen Meinung zufolge, von bösen Geistern heimgesucht sein sollten. Auch an tragischen, zum Theile unaufgeklärt gebliebenen Begebenheiten ist die Geschichte der unterirdischen Steinbrüche reich. Manche Personen, die sich aus Neugierde oder aus anderen Gründen in dieses Labyrinth hinabwagten, verirrten sich und mußten ihre Unvorsichtigkeit mit dem qualvollsten Tode oder doch mit schrecklichen Todesängsten und Entbehrungen büßen. Bis zum Ende des achtzehntenJahrHunderts erfolgte die Ausbeutung der unterirdischen Steinbrüche, wie schon erwähnt, in ganz willkürlicher Weise. Zwar wurde durch wiederholte behördliche Erlässe das Verbot der Untergrabung öffentlicher Wege eingeschärft, doch wurden diese Maßnahmen wegen Mangels an nötbiaen Aufsichtsorganen nicht mit genügender Strenge durchgeführt, auch konnten sie naturgemäß nichts an dem für die Erdoberfläche gefahrdrohenden Zustande der bereits verlassenen unterhöhlten Räume ändern. Es bedürfte erst des Eintrittes dern. Es bedürfte des Eintrittes derschiedner mehr oder mmder schwerer Unglücksfälle, um das Vertrauen der Pariser in die feste Grundlage ihrer Häuser zu erschüttern und die Regierung endlich zu wirksamen Maßregeln zu veranlassen. In den Jahren 1774 1775.1776 und auch in späteren Iahren fanden wiederholt im Gebtete der unterirdischen Steinbrüche Einstürze statt, die viel Schaden, zum Theile auch Menschenopfer, immer ab?r großen Schrecken verursachten. In Folge dieser Katastrophen und der immer dringender werdenden Bitten der Vevölkerung sah sich die Regierung im Jahre 1776 endlich bewogen, eine gründliche Untersuchung der Steinbrüche durch Sachverständige vornehmen und durch Aufnahme eines Planes die mit Gefahr bedrohten Wege und Baulichkeiten feststellen zu lassen. Von diesem Zeitpunkte ab erst schritt man daran, in systematischer Weise die Versäumnisse von Jahrhunderten wieder gut zu machen. Es wurden unterhalb der gefährdeten Straßen und Gebäude Mauern und steinerne StützPfeiler aufgeführt und die leeren Zwischenräume mit gestampftem Erdreich verschüttet. Diese umfangreichen Arbeiten waren ebenso mühsam als kostspielig. sie verschlangen ungeheure Summen. Zur selben Zeit tauchte auch zum erstenmale die Idee auf, diese unterirdischen leeren Räume zur Aufnahme der Gebeine aus jenen Friedhöfen zu bestimmen, welche man aus Gesundheitsrücksichten auflassen wollte. Man wählte die .Steinbrüche in der Ebene von Montsouris und speciell die Umoebung der Tombe-Jssoire aus. Diese unterirdischen leeren Räume wurden nun ihrer neuen Bestimmung gemäß rn Stand gesetzt, so daß bereits am 7. April 1786 nach erfolgter Einweihung die Uebertragung der Gebeine aus den Friedhöfen in dieselbe in feierlichster Weise vor sich gehen konnte. Bis zum Beginn des Jahrhunderts wurden die Gebeine ohne alle Ordnung in dieser Todtenstadt aufgehäuft. Noch in diesem Zustande erhielt sie im Jahre 1787 den Besuch des Grafen d'Artois (späteren Königs Karl X.), der in Vegleitung mehrerer Hofdamen die Katakomben besichtigte. Dasselbe thaten im folgenden Jahre die Damen Polignac und'Guiche, welche einen ganzen Tag in dieser Unterwelt zubrachten. Erst HSrecourt de'Thury. der unter dem ersten Kaiserreiche Jnspector der Steinbrüche war. brachte einige Ordnung in das Knochenchaos. Er ließ die Gebeine an den Wänden der Gänge so aufscblicten. wie man sie noch heute sieht, und dleÄaume in einer mit ihrer ernsten Bestimmung ' harmonirenden Weise ausschmucken. Insbesondere vurden an den Wänden eine Unzahl
von Jnschriften( frommen Sprüchen, Versen u. dgl.) in allen möglichen Sprachen angebracht, an denen der Be, sucher seine Sprachkenntnisse und namentlich seine Bibelfestigkeit üben sann. Erst von diesem Zeitpunkte ab sind
die Katakomben dem öffentlichen Besuche überlassen worden. Die Katakomben liegen im Süden von Baris unter den Bezirken Petit Montrouge und Montsouris; sie nehmen das Viereck ein, welches von der Avcnue de Montsouris und den Rues Dareau. Halle und d'Alembert gevlldet wird. Die Wanderung durch die Katakomben mackt einen sehr düsteren Eindruck. Rechts und links vom Beschauer thürmen sich längs der Wände zwei bis drei Meter hoch die menschlichen Gebeine mit zierlicher Regelmäßigkeit übereinander. Berühmte Hunde. Von Eugen Jsolani. Man pflegt im Allgemeinen nicht gut von der Unterhaltung zu denken, dle auf .den Hund gekommen ist. Wenn ich hier trotzdem das Gespräch auf diese Thiere bringe, so möge man mir derzeihen, ich spreche ja hier nur von den Auserwählten des Hundegeschlechts, von einer Reihe berühmter Hunde. Es gab deren schon in den ältesten Zeiten. So berichtet uns zum Beispiel Plutarch von einem Exemplar dieser Thiergat tung, auf welches ganz besondere Thier sämmtliche Hunde der heutigen Zeit noch jetzt, nach zweitausend Jahren stolz sein können. De solertia anima lium berichtet dieser alte römische Schriftsteller folgendes: Ein Beispiel von Hundecultur darf ich nicht über gehen, dessen Augenzeuge ich selbst in Rom war. Ein Mime, der ein verwickelte? und mit vielen Personen be setztes Stück gab, hatte dabei einen Hund, der allerhand Gesticulationen machte, die der Vorstellung entsprachen; vorzüglich aber gab er eine Probe seines Talentes bei einer Vergiftung, die Schlaf und hernach den Tod bewirken sollte. Er nahm das Brod, worin ihm das Gist gegeben wurde, und nachdem er es verzehrt, stellte er sich, als ob er zittere, wanke und schwindle; endlich streckte er sich, als ob er todt wäre, aus und ließ sich ziehen und fortschleppen, wie es der Gang des Stückes mit sich brachte. Als er dann nach dem Ver lauf des Gesprochenen und Dargestellten sich seinen Zeitpunkt ersehen, begann er allmälig sich zu bewegen,als ob er aus einem tiefen Schlafe erwache.und sah mit aufgerichtetem Kopfe umher. Dann näherte er sich Dem, dem er sollte, und bezeigte seine Freude mit Liebkosungen, zur großen Bewunderung aller Zu schauer und selbst des alten Kaisers Bespasian, der zugleich mit im Theater des Marcellus anwesend war. Aber dieser dressirte Hund des Mar cellus war nicht der einzige kluge Vier füßler aus der Familie der Hunde, von dem uns alte Schriftsteller berichten. Auch Plinius, der altrömische Natur forscher, berichtet uns von einigen sol cden Hunden. So erzählt er zum Bei spiel: Als Titiuö Sabinus sammt seinen Sklaven wegen des an Ncro, Sohn des Germanicus, begangenen Mordes zum Tode verurtheilt war. konnte der Hund eines dieser Unglückliefen nicht vom Gefängnisse fortgetrieben werden, verließ auch die Leiche sei nes Herrn nicht, als diese auf die :trae geworfen wurde, heulte kläglich und trug, als einer aus der Volks menge ihm ein Stück Fleisch hinwarf, dieses zum Munde seines todten Herrn. Als die Leiche in den Tiber geworfen wurde, schwamm er nach und suchte fie über Wasser zu halten." Aehnllche Beispiele von außerordentlicher Hundetreue haben sich übrigens bis in die heutige Zeit ereignet, aber kaum wird man die Berichte über der artige Vorfalle aus heutiger Zeit noch nach zweitausend Jahren lesen. Noch von anderen Hunden erzählt Plimus das folgende: Als Alexander der Große nach Indien zog, hatte ihm ein König von Jllyrien einen großen Hund geschenkt. Das Thier gefiel Alexander, und er ließ erst Bären, dann Eber, dann Damhirsche zu ihm. Der Hund jedoch blieb ruhig liegen und blickte diese Gegner mit Verachtung an. Er bittert über seine Faulheit' und Feig, hett, ließ, ihn der Eroberer todten. Dies erfuhr.der König und schickte ihn. einen andiren Hund gleicher Art mit der Bitte. 'ihn nicht an schwachen Thu ren,. sondern an Bären und Löwen zu versuchen. -Jgr habe nur zwei solcher vunde gehabt, und dieses sei der letzte. Alexander ließ nun einen Löwen aeaen den Hund los, den letzterer sofort niederwarf. Dann wurde ein Elephant gegen den Hund losgelassen, der sofort mit furchtbarem Gebell. aus den Koloß losstürzte und diesen durch beständige 'ngrine von rechts nach links schließ, lich so verwirrt und ermattet machte, daß der Elephant zu Boden stünte." Noch ein dritter Schriftsteller der Alten. Aelian, berichtet über einen merkwürdigen Hund: ..Als König Pyrrhus auf einem Marsche war, fand er einen Hund, der den Leichnam seines Herrn bewachte und vom Fasten ganz eniiraster war. 3 gelang dem Könige. den Hund an sich zu locken und den Fremden begraben zu lassen. Lange Zeit nachher hielt der König eine Heer. fcyau. vuno war anwesend, er kannte die Mörder seines Herrn. stürU, wüthend auf sie zu und wendete sich ab wechselnd wieder zum Pyrrhus, um öessen Hilfe zu erbitten. Es entstand Verdacht, die Mörder wurden verhört und gestanden lhr Verbrechen. Ein anderer berühmter Hund des Alterthums war der Hund deS Alkibia deS, mit dem dieser geistvolle Grieche seme Landsleute zum Narren hielt, rn dem er, ihm 'plötzlich den. Schweif in ganz eigenthümlicher Weife stutzen ließ. Als die ganze Stadt hiervon sprach. und man endlich auch AlkibiadeZ nach der Ursache semer seltsamen HandlungS weise fragte, erklärte er, daß er nur in der Absicht, die ganze Stadt möge da von sprechen, den Schweif habe stutzen rr ' "- rm , w k . lauen, oamir rne uiauux oaourcy oe schäftigt, von nichts Böserem' sprechen
könnten.
tin die von Aelian beobachtete Hunde geschichte erinnert eine solche aus neue rer Zeit: die Geschichte vom Hund deS Aubry", wohl des berühmtesten HundeS aller Zeiten. Montsacon erzählt von diesem Hunde in seinen. Monuments de la Monarchie
rancaise" (Paris 1729). Auch in dieer Geschichte war der Hund der Rächer eines Herrn an dem Mörder desselben. Aubry von Montdidir, ein Liebling Karls deS Fünften, war von seinem Rivalen in der Gunst des Königs, Rit er Macaire, auf der Jagd ermordet wcrden. Hercule aber, der Hund deS Aubry, fah den Mörder im Gefolge des Königs, erkannte ihn und fiel ihn. an. Natürlich hielt man ihn sofort ür den Mörder des Aubry, da er aber eugnete, sollte er seine Unschuld durch ein GotteSurtheil erweisen, das heißt, in einem Zweikam.pf mit dem Hunde eines Opfers. Auf dem Platze de notre Dame in Paris fand dieser Kampf statt. Mit einem Schilde und einem Knüttel bewaffnet stand Macaire dem Hunde gegenüber, der ihn erst mit wüthendem Geheul und Gebell um reiste, ihn dann am Genick packte, zu Boden warf und ihn zu erwürgen drohte. Auf die flehentlichen Bitten MacalreS, ihn von dem wüthenden Thier zu befreien, brachte man ihn balbtodt vor feinem Veiniaer in Sicher heit. Dann aber gestand Macaire feine That ein und wurde sofort nachdem er gebeichtet, hingerichtet. Der Dietrich. Der Frau Gutsbesitzer größter Stolz war ihre Wurstkammer. Still, ab enS und kühl war dieses Gemach ge egen, einfach dessen Einrichtung, welche nur darin bestand, daß in die Decke eine Anzahl Hacken eingeschraubt wa ren was aber an diesen hing daS war großartig. Man konnte der gu en Frau auch keine größere Freude be reiten als sich, wenn man zu Besuche am. Hieher fuhren zu lassen in diesen Raum, der in der That eine Merkwür digkeit; denn sie begnügte sich nicht da mit, nur heiiuische Specialitäten hier aufzustapeln, sondern ihre mit den Jahren ganz außergewöhnlich ent wickelte Kunstfertigkeit in der Berei ung und die erlangte Vlrtuontät m der Räucherung, befähigten sie auch, die Specialitäten anderer Völkerschaf en nachzuahmen und zwar mit dem vollsten, unbestrittensten Erfolg. ES gab nicht leicht etwas den geräucher en Missionär Aequatonalafrikas na ürllch ausgenommen soweit man auf dem Erdenrunde wurstete und räu cherte, das nicht hier von der Decke ge hangen hätte. Ein Eulturhistoriker, welcher sich diesen menschlichen ThätigeitSzweig als Forschungsgebiet auser ehen hätte, Hütte hier ein fertiges Mu eum gefunden, das ihn zu den gründ lchsten Geschmacksstudien" der ver chiedenen Völkerrassen hätte begeistern inü)icn. Man sieht, daß man es eigentlich mit einem Sparte der Frau Gutsbesitzer zu hun hatte. Aber ein Sport hat alle mal seine Schattenseiten sie bereitete und sammelte wohl, herausgeben wollte ie zedoch nichts. Dieser unschöne Zug r ti r n lyrem oni o yarmomfcyen uyarar er bereitete ihrem Manne und ihren vier erwachsenen Söhnen manches Miß vergnügen. Sie hörten die' Gattin und Mutter wohl viel von ihren Schätzen singen und sagen", ihr eige nes Sachverständigenurthell abzuge ben, wenn e5 jener gelungen war, wie der einmal eine ganz besondere Deliatefje anzufertigen, dazu kamen sie nur elten. Es kränkte sie daS und man ann ihnen nicht unrecht aeben, wenn sie zum tausendstenmale ihr gegenüber den stichhaltigen Grund vorbrachten, daß so eine Warst doch nicht zum An schauen allein gemacht sei! ES gab la Momente, wo sie welch. herziger war und ein Paar ihrer Liedlinge auf den Mittag, oder Abendtisch legte, es waren jedoch solcher Momente ;u wenige. So stund den Füns diese Wurstkammer wie ein sagenhaftes Ting gegenüber, das sie gerne einmal gründlich erforscht hätten; an Tapfer leit, das heißt dem nöthigen Appetit dazu, fehlte es ihnen wahrlich nicht; die gesunde Luft und Bewegung im Freien stärkten ir cen Etzmuth m un glaublicher Weise wehe, wenn sich da einmal der Schatten einer Gelegenheit ' 1 ? V -"fc. 1 . . M ooi. iyn in oic A.yal umzusetzen: Die Frau Gutsbesitzer wußte daS auch und hütete daher den Schlüssel zu ihrem Raritütenkabinet wie ihren Aua . apsei. Aoer eines .ages war er doch fort, wem rann sich denken, aus wen sich der Verdacht der schwer geängstig ten Frau sofort richtete: das war ihr Fleisch und Blut, oder, noch schlimmer, der eigene Gatte! Bald aber schwand dieser Verdacht, denn Gatten und Söhne hette augenscheinlich noch tieferes Mißbehagen als sonst schon, das heißt vor Abgang des Schlüssels erarif ren. &onn oatte man oocv wenigstens hie und da einmal etwa? aus der Wurstkammer bekommen, jetzt erschien aber gar mchtS mehr.' Die Frau Gutsbesitzer hatte, wie schon gesagt, ein gutes Herz. Dieses gab ihr ein. auf Mittel' und Wege zu sinnen, ihren Angehörigen doch wieder zu ihrem LieblingSgerichte zu verhelfen und es fand sich ein Ausweg. Da wirh nun mancher Leser denken: Ganz ein fach; der Schlosser sperrt auf und dann macht er einen neuen Schlüssel! Ganz recht nur war das Gut eine Einöde und die Frau Gutsbesitzer sehr spar sam. Ehe nicht mehr zu repariren war. kam da kein Fachmann ins Haus; da mußte eS auch so gehen, und es ging auch. ElneS Abends kamen,' getragen von der alten Suse, unter Vorantritt der Frau Gutsbesitzer, ein paar kolossale Salami auf den Tisch. Freude und Erstaunen waren selbstredend grenzen los. Vater und Söhne bestürmten sie mit Fragen, wie sie denn plötzlich wieder in die Wurstkammer gekommen sei und ob sich nun endlich der Schlüssel wieder gefunden habe? Dieses letztere verneinie sie seufzend. Dagegen erzählte sie Mit vielem Beha gen, wie sie durch langes Nachdenken darauf gekommen sei, 'sich aus einem Eisenftäbchen einen Dietrich"zu machen.
Die fünf Männer hörten ihr mit vielem Interesse zu und die Würste schmolzen dabei dahin, rasch und bald. In der letzten Woche war es pressant auf dem Gute gewesen. Die Dresch Maschine war gekommen. Taalöbner
eingestellt worden etc. ; eS gab so viel zu thun, daß die gute Frau nicht ein mal dazu kam, ihre vielgeliebte Wurst kammer zu besuchen. fXefet dock war der Trubel vorüber. Ihre fünf Ange hörigen hatten sich schon zur Ruhe ge rat. sie seid t fa noch, für alle sor aend. vor ihrem WirthschaftSbucke. Nun klappte sie es zu. Sie wollte mit einem freundlichen Eindruck zu Bette gehen, zündete ein Licht an, kramte sich hren Dietrich aus der ihr zur Seite hängenden Geldtasche und ging den angen Eorrtdor hlnab, um dessen lllerledte Thüre, die Tbüre m ibren Schätzen, zu öffnen. Gehorsam spielte das Schloß ein Blick, ein Aufschrei, so wild wie ihn die Löwin ausstößt, der man während ihrer Abwesenheit die Jungen geraubt, und beinahe hätte die starke Frau eine Ohnmacht umsan gen die erste in ihrem Leben ! Eilia watschelte die alte Suse auk den Alarmruf der Gebieterin herbei. Eine stumme Geste Mit der Hand ließ ie sofort verstehen: die Wurstkammer wies bedenkliche Lücken auf. Suse mckte.' trübe mit dem Haupte. Weist's, wie kam. das, Suse?!" Suse nahm ihre Herrin bei der öand und führte sie ein Stück den Eorridor wieder zurück und zwar an ren großen anaen Kleiderrechen, an dem die An züge des Gatten und der vier Söhne des Ausklopfen? und Ausbürstens harrten. Gnädige Frau," sagte die Alte, Sie hätten vorsichtiger sein sollen, als Sie damals erklärten, wie Sie das Schloß öffneten" hier senkte sich die Hand der treuen Dienerin nach und nach in die fünf Rocktaschen der Män ner und brachte die gleichen Gegen stände, krummaeboaene Elsennädcben. hervor ich hab's schon lange ge merkt, mir aber nicht u saaen aetraut : : sie staltn jetzt alle fünf auch Dietriche!" Vom Jnlande. Die er sie ??rau. welche als Mitglied des Barreaus von West-Vir-ginien, in Richmond zugelassen wurde. ist Frau Agnes I. Morris, die Gattin des Anwalts I. Morris. Sie hat sich dem Recktssiudium an der .West-Vir-ginia Universität" gewidmet und kürzikcy lyr Examen abgelegt. DieStudenlenderkatbolischen Universität in Washington. D. C., haben neulich ihren Eommilitonen von Aale ad 0C11I03 demonstrrrt, vatz sie nicht nur auf dem Gebiete der abstracten Wissenschaften heimisch sind, sondern auch in der specifisch amerikaNischen Wissenschaft" des Baseballsvieles ihren Mann stehen. Ihr Ballclub hat nämlich den von Fale mit einem Score von 16 zu 7 überwunden. Die Eröffnung des Regierungs - Trockendocks in Port Orchard im Puaet Sund, des drittarößten der Welt, durch das Docken des Ver. Staaten - Kriegsschisses Monterey" war ein vollständiger Erfolg. Als das Wasser ausgepumpt war. zap pelten Hunderttausende von Fischen aus oem Boden, darunter grotze Lachse, Rock Eods" und viele andere Arten. Wenn aus dem Vorkommen von Ehescheidungen Schlüsse auf die Moral der betreffenden Familien statthaft sind, dann haben die Reichsten der Reichen unseres Landes durchaus keine Ursache, stolz zu sem. In den Familien der Vanderbilts. Astors und Mackads sind Ebescheldunasskandale vorgekommen, dieGoulds dagegen sind noch frei davon. Aber die letztgenannte Familie hat auch ihr Skandälchen. wie der Procen emer Abenteurerin gegen einen Gould sattsam beweist. Das Brooklyn - Institut wird sicb binnen Kurzem des -Besitzes der größten und vollständigsten Lepidopterensammlung der Welt rühmen können. In seinem Besitze befinden sich bereits die Berthold-Neumoegen sowie die Calvarey Collection und 5err Eduard L. Graes hat seme Edllection. die nahezu 20.000 Exemplare umfakt als Geschenk Übermacht, verr Jacob Doll. dessen über 56.000 Exem plare enthaltende Collection ebenfalls in den Besitz des Instituts übergehen wird, ist als Curator in Aussicht genommen. DasNeuesteaufdemVersicherungsgebiete ist die Begräbnißver5Zfs?ikn rtrsfi einn Nankee von Vj V H V w - " Massachusetts zum Vater hat. Gegen Anzahlung von zwei Dollars vaar und nachträgliche Zahlung von $75 in monatlichen Raten erhält derVersicherte nach seinem Ableben einen Jmitations - Rosenholz - -arg mit suberplattirten Griffen, eine versilbertePlatte mit dem Namen darauf gravirt.'ein Leichentuch von gutem Material, einen Leichenwagen nebst Kutsche, em Grab und außerdem eine Leichenrede. Ob der unternehmende Nankee gegen eine Extravergütigung auch Trauerresomtionen liefert, ist nicht verarmt. D i e Indianer rm sudlichen Teras haben in einer zum GenuS Anhalonium gehörigen Kaktusart eine Quelle, welche dieselben Dienste thut wie Feuerwasser. Sie schneiden gewisse Theile der Pflanze in schmale Streifen, welche sie kauen und deren Saft sie verschlucken. Die Wirkung dieses Saftes kommt dem Effect echten Kentuckner Beratbaues aleick. denn ein glorreicher Rausch ist die Folge. Neuerdmgs haben sich Aerzte mit der Untersuchung dieserPflanze befaßt, in der Absicht, sie als Nervenreizmittel zu verwenden. Im Uebrigen haben schon die Azteken sich einer gewissen Abart derselben, die sie Peyotl nannten, zu dem gleichen Zwecke, bedient. Eine hübsche Katzenge, schichte wird auS Belleville. N. I.. berichtet. Die .Heldin" derselben ist eine Katze deS Grocers Ehester De Puy. Diese Kade und die des nebenan wob
I
nenden PostmetstersHolmes warfen an demselben Tage Junge. In De Puy's Laden nun wimmelt es von Ratten, welche unlängst in der Nacht DePuy's Kätzchen entführten. Am Morgen schliß sich die vereinsamteKatzenmutter in die Postofsice und machte sich mit einem der zur Post gehörenden Katzchen davon. Später unternahm sie einen zweiten Raubzug und stahl ein zweites Kätzchen. Dabei ließ sie es bewenden. Sie nimmt sich jetzt mit großer Zärtlichkeit ihrer Adoptivkinder an, während die Postofsice Katze of fenbar mit dem Rest der ihr gebliebenen Familie zufrieden ist. Unterdenolaublutigen Damen der Stadt New Fork gährt es wieder einmal ganz bedenklich. Erst vor Kurzem wurde der exklusive Ver ein der Holland Damen" gegründet, in welchen nur Damen, die ihre Abstammung von holländischen Ansiedlern nachweisen tonnen, ausgenommen werden. Nun ist Fraulem Dempsey, welche die Anregung zur Bildung dieses feudalen Vereins gegeben hatte, m denselben nicht aufgenommen und deshalb hat sie nach denselben Princivien eme neue Gesellschaft gegründet. die bereits unter den Namen Burgers und Buraesses of New Amsterdam" incorporirt ist. Da die Holland Damen" sich die von Fraulem Dempsey entworfene Jnsigmen angeeignet haben. so hat letztere neue Jnsigmen erdacht mit dem Motto: Wij stlchtten em grootsch Ryk" d. h. Wir haben ein großes Reich gegründet." Wha sools tnese rnortals Del Um eine Verbindung zwi schen den in See gehenden Fahrzeugen und dem Hafen herzustellen, hat Supermtendent Hawley von Spreaels' Towboat Eo. in San Francisco den Vorschlag gemacht, die auslaufenden Schiffe mit einer Anzahl Brieftauben zu versehen. Im Jahre 1895 sind nur 1000 Silberdollars in der Ver. Staa-ten-Münze geprägt worden, und aus diesem Grunde richten bereits die Sammler ihr Augenmerk auf die Dollars mit dieser Jahreszahl. Angeblich werden diese Münzen bereits mit 55 pro Stück bezahlt. DieserTaaeistinAurora, Arc., Roswell Silsby gestorben, der weit und breit als der Mann ohne Haare" bekannt war. Von dem Tage seiner Geburt bis zu seinem Lebensende war der Schädel des Mannes so kahl wie eine Billiardskugel. Silsby. der 76 Jahre alt geworden ist. trug von seiner frühesten Jugend an, eine Perrücke. Frau Thomas Gulrgan, welche unweit von Jeffersonville, Ind., einen Laden halt, besitzt emen machn gen Neufundländer, der Botendienste versieht. Alle Tage zu emer bestimmten Stunde marschirt der Hund nach der eine halbe Meile entfernten Eisenbahnstation, um ein Packet Zeitungen, das dort von dem Personal eines gewissen Zuges für sie abgeworfen wird. abzuholen. VonamerltanischenRrchtern sind fchon fo ungeheuerliche Urtheile gesprochen worden, daß auf diesem Gebiete füglich Nichts mehr überraschen kann. Bekanntlich hat der Richter Fox m Washington. D. C.. vor erniger Zeit eine Tochter des Generals Flagler, welche einen Negerjungen erschössen hatte, zu dreistündiger Hast und 5500 Strafe verurtheilt. Dieser Richter hat jetzt emen Mann, der eme Gans gestohlen hatte, auf 5 Jahre in's 3chthus gesandt. t vom Auslande. Die Philanthropin Frau Audiffret hinterlegte bei der Akademie der Medicin in Paris achtmalhunderttausend Francs als Preis für einen französischen oder ausländischen Gelehrten, der ein wirksames Mittel gegen die - Lungentuberkulose entdeckt. Die bis dahin aufgelaufenen Zinsen fallen ebenfalls dem Entdecker zu. Nicht geringes Aufsehen erregt die vom Unterrichtsminister verfügte Entfernung von 96 Pharmaceuten von der Dorpater Universität. Die Betheiligten wurden gleichzeitig aus Dorpat ausgewiesen. Sie sollen entgegen den Universitätssatzungen eine Verbindung unterhalten haben, der von dem Rector ein russenfeindlicher Character beigelegt wurde.' JmJahreI895sindauf den deutschen Münzstätten 5.361.226 Stück Doppelkronen und 23.941 Stück Kronen im 'Betrage von 107.614.010 Mark geprägt worden. Das wirkliche Gewicht dieser Goldmünzen betrug 85.634.627 Pfund gegenüber einem gesetzlichen Sollgewicht von 85.634,416 Pfund. An Reichssilbermünzen sind geprägt 1,460257 Fünfmarkstücke und 185,322 Zweimarkstücke im Betrage von 7.672.429 Mark. Das wirkliche Gewicht dieser Silbermünzen betrug 85.250.575 Pfund gegenüber einem gesetzlichen Sollgewicht von 85.249.213 Pfund. In das Dorf Troschtfchang. im Bezirke Swenzjansk, kam unlängst ein junger ungarischer Kauf mann und wurde von einer aus vier Köpfen bestehenden Bauernfamilie eingeladen, bei ihr über Nacht zu bleiben. Während der Nacht, als der Kaufmann fest fchlief. überfiel ihn die ganze Fa. milie plötzlich und erdrosselte ihn. Sodann schleppten die Verbrecher die Leiche aus dem Hause und warfen sie in einen benachbarten Sumpf. Da das Verschwinden des Kaufmanns . kein Aufsehen erregte, so wäre der Mord vielleicht nie aufgedeckt worden, wenn die Verbrecher die Sache nicht selbst zur Anzeige gebracht hätten'. Sie erschienen eines schonen Morgens alle vier bei der Polizei und meldeten das Vorgefallene, wobei sie angaben, daß der Geist des Ermordeten ihnen die ganze Zeit her keine Ruhe gelassen habe und ihnen jede Nacht erschienen sei. Dieser Umstand hatte sie veranlaßt sich selbst den Gerichten auszuliefern.' " ?N ach e in er Statistik deS Londoner Handelsamtes begehen sechsmal so viel Heizer und Trimmer der britischen Kauffahrteiflotte Selbst-
mord. als Seeleute fremdet Handelsfchiffe. Die leichteste Erklärung ist natürlich die, daß die Leute wegen der furchtbaren Hitze der Kohlenräume zu viel Spiritussen genießen. Unter den Heizern und Trimmern der Marine aber kommen Selbstmorde äußerst selten vor und das sind doch auch keine Heiligen. Oder wird es den letzteren nicht erlaubt, in angetrunkenem Zustand in die Heizräume zu steigen? Der Generalregistrator glaubt, die Ursache der abnormen Zahl der Selbstmorde der in Rede stehender- Heizer und Trimmer darin zu finden, daß dieselben über die Maßen angestrengt werden. Im Allgemeinen kommt in England unter der männlichen Bevölkerunq im Alter von 2050 Jahren 1
Selbstmord auf 5000 Seelen, unter den Heizern und Trimmern der Kaufsayrteiflotte 1 aus 900. Elnem rn der inneren Stadt Wien wohnhaften Advocaten wurde eine ganz eigenartige Ueberraschung zu Theil: Vormittags erschien in seinem Bureau eine Wäscherin, die sich nach der Wäsche des Herrn Doctors mit der Bemerkung erkundigte, sie sei zum Abholen besagter Wäsche bestellt" worden. Der Advocat hatte aber keme Wäscherin bestellt und schickte die Dame vom Waschtrog weg. Eine halbe Stunde später kam aber wieder eine andere Wäscherin und nun spielte sich das gleiche Frage- und AntWortspiel ab. Der zweiten Wäscherin folgten eine dritte, vierte, fünfte die Besuche der Wäscherinnen nahmen kein Ende. Im Ganzen waren zwanzig Wäscherinnen gekommen, um die Wäsche des Herrn Doctors" abzuholen. Die waschenden Herrschaften waren sämmtlich einem Spitzbuben aufgesessen, der sie nicht nur hatte anlaufen lassen, sondern ihnen auch kleine Geldgeschenke entlockte und nebenbei dem Advocaten einen argen Schabernack spielte. Der sunsundzwanzlgjährige Kaufmann Zöllner in Berlin hatte sich vor etwa vier Monaten mit der neunzehnjährigen Tochter eines im Nordosten der Stadt wohnendenHandwerkers R. verlobt, obwohl die Angehörigen der jungen Leute die eheliche Verbindung entschieden zu hintertreiben suchten. Vor etwa drei Wochen erkrankte das junge Mädchen an einer Gehirnentzündung, wurde nach der königlichen Charrtö geschafft und verstarb dortselbst. Zöllner gerieth durch den Tod seiner Braut in die größte Aufregung, die sich schließlich m Tiefsinn verwandelte. Der ehemalige Verlobte begab sich zur Leichenfeier nach dem Begrabnißplatz, von wo er gegen fünf Uhr Nachmittags in die Wohm rw i i nung semer Cllern zuruakeyrle. Kaum hatte der zunge Mann zedoch die Thür geöffnet, als er plötzlich besinnungSlos zusammenbrach. Em sofort hinzugerufener Arzt konnte nur den infolge Herzschlag eingetretenen Tod des bedauernswerthen jungen Mannes constatiren. I m h e u r i g e n W i n t e r ist, wie seinerzeit gemeldet wurde, bei Oetz ein Holzknecht aus dieser Ortschaft durch eine Lawine verunglückt. Als er einige Tage nicht heimkam, mußte man annehmen, daß eine Lawine ihn getödiet habe. Die Leiche ist'jetzt gefunden worden. Der Unglückliche hat im Schnee jedenfalls noch lange gelebt und ist wahrscheinlich verhungert. Er hatte ein zimmergroßes Loch ausgehöhlt und sich offenbar herauszuarbeiUn versucht, was ihm abev nicht gelang. Ein sehr werthvolles Bibelmanuscript ist kürzlich nach Rußland verkauft worden. Mann hatte es vor drei Jahren in einem Dorfe bei Caesarea ausgestöbert, und eine englische, wie eine amerikanische Universität wünschten es zu erwerben. Die Verhandlungen, die zu diesem Zwecke angeknüpft wurden, rückten aber wegen der weiten Entfernung des Ortes und der Unruhen des letzten Jahres nur langsam von der Stelle und wurden schließlich noch dadurch gestört, daß man in Rußland von dem FundeWind bekam und nun eigene Verhandlungen mit dem Priester jenes Dorfes an knüpfte. Das Ergebniß derselben war, wie gesagt, die Erwerbung des Ma nuscripts seitens der russischen Regierung, oder, wie auch behauptet wird, des Zaren. Es wird vermuthet, daß das Manuscript der Codex N. ist. von dem sich 33 Blätter auf der Insel Patmos, sechs Blätter imVatican, vier im British Museum, zwei in derWiener Hofbibliothek befinden. Es ist auf feinem Pergament und in Silbertinte auf rothem Grunde geschrieben: umoreeislungssähigkeit des Fahrrades darzuthun, sind bekanntlich wiederholt Vergleichsrennen veranstaltet worden, in denen ein Radfahrer sich mit einem Reiter gemessen hat. Wenn auch derartige Versuche meist zu Ungunsten des Radfahrers ausgefallen sind, fo haben sie doch unter Berücksichtigung anderer Umstände gezeigt, daß der Radfahrer für denReiter ein sehr gefährlicher, ja sogar in der Praxis ein überlegener Concurrent sein kann. Aber auch andere Rennen sind ausgeführt worden, z. B. mit Eisenbahnzügen, die -trefflich geeignet sind, die Leistungen des Radsportes in vortheilhaftestem Lichte erscheinen zu lassen. Vor Kurzem hat ein Radfahrer Donald Menzies aus Capstadt, wenn auch unfreiwillig, einen Match mit einem Strauß ausgefochten. Auf einer Tour von Capstadt nach SomersetWesi begegnete Menzies einemStrauß, der sich von dem ' Fahrer anscheinend derart angezogen fühlte, daß er erst um ihn herumtanzte und schließlich mit ihm ein Wettrennen, aufnahm. Anfangs konnteMenzies. der an diesem Vergleichsrennen Geschmack fand mit dem' Strauß gleichen 'Schritt halten und das Rennen würde voraussichtlich resultatlos verlaufen sein. Nach, einer halben Meile jedoch schien der Strauß sich zu langweilen und begann sich seU ner kurzen Flügel als Segel zu bedienen. Nun gelang es ihm.den Radfah rer rasch zu überholen und in ' kurzer Zeit war der. Strauß aus dem Gepchtökreise Menzies verschwunden. '
fK
Die s Nebcrgangszcit 0! vom Winter zum j Ärübiabre brinat vieler- V Frühjahre bringt vielerlei Leiden, aber ebenso sicher bringt das altbewährte Seilmittel ( ( 4
AAAAAAAAAAAAA
Mi 8 ? . Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous. Ä"!!!! ? RIPANS TABULES Ä0!.! E RIPANS TABULES "ÄrS.!.!!! ? RIPANS TABULES ÄSÄ.: . E RIPANS TABULES Ripans Tabnles Regnlate tbe System and Preserve tue Health. l8" asy totale I Gives 1 Huich to act. A y Ripans Tabules nre sold by dropgisU, or bv mall fis TIjPJI PjT M if the price (50 cents a box) is sent to The Kipana U g Chemical Company, No. 10 Spruce St., New York.
ouiupiu 1 (Schwache, nervöse Versonen. plag von Gkwlgenbiffkn, Schlaflosigkeit vn schlechten TrSumrn. Sliederreißen, Röcken und opttchmerzen. akarr. Srrdthen. Zittern, btxi klopfen. engftlichkeit.Nnentschloffen heit. TrRbstnn nb erschöpfenden Auiftüffen. erfahren an dem Jugendfreund", wie einfach und billig Ge, schlechttkrankbekten und Folgen derJuaendsündn, gründlich gekeilt und die volle Gesundheit und der Lrohstnn wiedererlangt werden können. Gan, neue Heilverfahren. Jeder fein eigener r,t. chickt 25 Cents in Ctarnpl und Ihr bekommt da nch versiegelt nd frei zugeschickt von der Privat ltnlk und Ditpensarn." 23 Weft 11. Str.. Rew vork. . 9. I I KispriHe Der Herren Freund, -i Unser, vollkommene Spritze frei mit jeder fflasche. MaH keine Flecke, erhütrt Etrikturen. Heilt Tripper und EiterLutz in 7 b. 4 Taqcn. Frägt pvlhekern dafür, versandt bei Erpreß für (1.00. TUn adresfire: MALYDCR MFG.CO.. LAKCA8TEH.OHIO. k3? V.S.Vl.9 y 1 IiHt liTliA wl i 5 tt i C t t i O H. I Eine permanente fiut i 9 der hartnäckigsten von Sonorrlzea und 2 Sleet, garanUrt in von 3 bl5 C Tagen; kein , , andere Behandlung notdig. und ohne die an j ekelnden eiultate det innednien on u. 2 5 bede. Sopaida oder Sandelst. I. Ferre & fto. 1 (roiT Nachfolger). PviVler, Pari, er. t w kauft von allen Druggiste. 2 WWi Manneskraft leicht, schnell und oauernö wieder hergestellt. Schwächt, Nettiosi tär.Krafteverfallund alle ftolqen von Ju gendsünden, Auöschweimttgen, Ueberarbeitungu. s. w. gänzlich und gründ ittd) beseitigt. Jedem Or gan und orperthen , wird die volleKraft und Vtarke zurückerstattet. EinkackeS. natür ltche Verfahren, keine Magenmedicin. Em Fehlschlug ist unmöglich. Buch mit Zeug, nissen und Gebrauchsanweisung wird per Poft frei versandt. Man schreibe an Dr. Hans Treskow, 822 Broadraj, Kai Yort Theodor Stein, Abstracter of Titles, Ecke Market nnd Pennsylvania Str. The. Lemcke, Suite 229, eine Treppe hoch. Telephon 1760. Indianapolis. Zermalmten und ganzen -U' ' v ' i C o k e zu haben bei der tnd'polis Gas Co. Dach ' Material. T. F SMITHER. Händler in Lieedach'Material, 2- und ply ead Rovstna, wasserdichte Eheetina. seuer festem vhalt gilt, Strohpappe. Dach nd Metall .Farben ,e. ,c. Office: 1G9 öeft Mrhlad Straft. Telephon 861. Dachdeckers i. Fähige und verantwortliche Dachdecker. Sie. dScher, Trinidad und Silfontte iphaltDScher. lle rten SompisttionDScher mit bestem Via terial. Office: Ro. 169 ; Sard : 180 W. Marylandstr. : Telephon 861. Indianapolis, Ind.
nnn
rjzV7r
!n i
7
M"V!Z
cjvyi.
i
4
r
musM
z
'SM
5
fScr
l'.j ja f
,niMnr" i,W' , '. ,..
GMMW vMÄSMiiiMz r COPYRIGHTS, V
CATt I OBTA1N A PATENT t l"or prompt innrer and an bonert opinion, wrlt to M V N N df CO., who bT bad aaarljr flfty rean xperienoe tn the patent boaineaa. Commnnteationa ttrictly eonfldentlaL. A Haadbak of la funnation concerninjr Patents and bow to Ob taih them teat fr. Also a catalog-aa o mecbao. tcal and clentiflo booki ent fre. . Patents taken tbromra Mann k Co. raoalT rfeeiAl notloeln tbe ftclectlfle Amerieaa. and thue ara brougbt wldelr besoretbe pabltewlth out eoat to tbe laTentor. Tbit tpleodid paper lMued weetlr. eleantly Uloatrated. baa bj fax the largeet ei real ti au of any aelenUfle work la tbe world. S3 a year. Sample eoplea ent free. Balldlnjr Edition, moothly. ti&O e year. glntfe coplea. Ua oenta. Krery number eontatni beeottoi platea, tn eolora, and pbotompaa of nev boiuei. wlth plane, eaabltns d wilder j bow taa Ute t aesifrni and ecure oontraeta. Addrea MUHN & CO. MIW YORK, &61 BKUDWAT.
yv
8t. Jakobs 0el sichere und schnelle K Heilung für . Rheumatismus, K Neuralgie, Nucken-, u. Hüftenschmerzcn, Verrenkungen und Quetschungen, Brand- und Bruhwundcn. 5 ) ) viu iu ceou. "ZS2SZS3SSSZSaS2S2SSSZSSS2S2: OHCE TRIED, ALWAYb OSED. 8 0 ficotnttMk CiAiaatttO r i BAR FIXTURES, . . DRAIN BOARDS I ANDAtA n T!n. Zlnc Drosöe Coppor. il ritckfit nnd nll Kltchon end Plated UtenflHo 8 ClsiaOa Wood r.larbto Per celoln. Etc fd CEORCE WM. HOTFMAU. tola Kaaafaetarar aad ftoprtetac. 2dSCaTWAaMinTONSTIaoiAN4oua, I V THE BAR-KEEPERS FRIEHO. Zum erkauf in Apotheke 25 Gent per Pfund. 0 mmm il li i t um i 1- .i. .-.cr-r-- ' V. l ivl't ir ktvjt gtia - ""' "7" " " i 7 .' Die kurze und einzige dtrette ahn nach Ljin:jcDJcEcj Vestibül Züge Abfahrt von Indianapolis : No. 30 Chicago Limited, Vestibüle Pullman, Speise u. Parlorwagen täglich 11 50Bm kunft Chicago 5.30N o. 36 Chicago Nacht Expreß, Vefti bule und Schlafwagen täglich. . . 12. 25 in Ankunft Chicago 7.20V Slo. 10 Monon Acc. täglich, auSge nommm Sonntags 4.00m Ankunft in Indianapolis : No. 33, Vestibüle täglich 6 lOÄm No. 35, Vestibüle täglich 3 255m No. 9, Monon cc täglich, auSge nommm Sonntag 10 46Bm Pullman Veftibul.Schlafwagen für Chicago stehen am westlichen Ende des Union BahnhofZ u. können täglich um SLONm. bestiegen werden. Ticket.Office: Ne. i West Sashinato Str. Für Skaten, arten, Zeittabelle te, end & ftch an G e o. W. H a y l e ?, D. V. N. ist die betteitefte Bah ach OllVIIVll, mit Cafe und Cpeife'Car Dieuft ,wtschea Cincinnati, Indianapolis & Chicago. die beste Linie nach Dahton, Lima, Toledo, Detroit und nördlichen Michigan ResortS. Direkte Verbindung tn Sincinnati ohne Wagen wechfelnach Washington, Baltimore, Philadelphia und New Sork und allen Punkten südlich. Information bezüglich Rate. Hon t ,c. wird erteilt in der E. H. A D. Ticket.Oce, Weft Washington Str dem alten Be Htve', cke Meridian Etr-) nnd in der Union Etatto. Geo. W. Hahler D. V. A. IILRZIXX L1XKE, 197 Süd Neridiaa Straße. Deutscher Messerschmied, Rasirmeffer, Schnren und alle tittn Schneidiuftrumente kbrwrt ad aelchliffe.
fflago. j
(SMÜ1
Xv o . rC I NCI N N Afl Indianapolis lGot0N ,0o k- TODETROITl
