Indiana Tribüne, Volume 19, Number 237, Indianapolis, Marion County, 14 May 1896 — Page 3
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Nach Karlsbad gehen
ist heutzutage nicht nothwen dig. Karlsbad kommt zu uns, oder wenigstens dessen Gesundheit erzeugen derThell. Da? Karlsbader Sprudelwasser und Sprudelsalz enthält die ganze Heil krast, welche den Platz seit Jahr. Hunderten so berühmt gemacht bat, d.h.. wenn Sie den ächten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen tterthlosen Nachahmungen, welche als verbesserte" f"iniprover) oder künstliches- Karls bader Salz verkauft werden. Diese sind uur Mischungen von gewöhnlichem Glau bersalz oder Seidlitzpnlver, die von gewissenlosen Handlern deS größeren Ver dienstek halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur da? ächte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der NamenSzug der ,3incr & Men'velson Co., Alleinige Agenten, New tyoxt," zu sehen. - Schreibe um Pamphlet. $r; I. Btthler, 120 Sst WeCnrty ötr. Sprechstunden : 8 bis S Uhr Vorm. ; 2 bis 3 Uhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 144G. Evrkchstuude : Sonntags nui Varmitta. Dr. THEO. A. WAGNER Sko. 94 Nord Delawar Str. vrechSundi : 9 13 Uhr Vorm 1 4Ur ach.: onntag: Sjio XU Uhr ,. Telephon Mi. Dr. I. A. Tutcliffe. bkichfliat fit auSickli'blich mit wundäi Ulichen gälten und mit GMfcIeAi8 und Uriaklankhettea. No. 9 Oft Market Straße. Office-Ttunden: biZ 10 Uhr Vorm. 2 bii 3 Uhr ackm. Sonntags ausgenommen. Tele Phon 41. 0. . EVEIITS, Deutscher Zahn - Arzt. 30. 8j Nord Pennsylvania Str. 3a3 wird aus Wunsch angewandt. . Dr. C. N. Schaefcr, förzt und Chirurg, No. 420 Madison Ave., nahe Morris Straße. epreckSunde: S-9 A) Udr MorqenS. 2 4 Uhr NachmtttasS. 79 Uhr Abend. Telephon 282. 1Fsxiirxk9m mm mms, 25 West Washington Str. Zahne mit Silber iu füllen 75c, mit Gold tzl und aufwärts ; Zähne zu reinigen 75c; Zähne zu ziehen 25c. Das beste Gebiß aus Gummu -asiS 53. Ein gutes Gebiß $5. Zähne schmerzlos ausgezogen. Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und vhio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Pater Dr. nido Bell. ki. ).. Vormittag 10 12 Uhr. pchftde. gchmttraa, 4-6 nt. Aergert Tich Dein Auge so reibe eo!cht aus, und werfe ei icht von Dir, !ondrn ende Dich au SQZS f ri J.1 1 1. ! &ta,& A lHT1y j .r i n. u vtNiiON nUiüfc. INDIANAP0L1S-1N0. u amt. m . . . w a Dir für Dein Auge das nöthige 9 laS an xerügr. unaze ugen werven iqmerzto ktnzklctzt. Brillen Waden nach den besten Methoden den Augen angepaßt. , Turner Bau- und Spar-Vereln Capital, $1.000.000.00 NO. 2 Office im DEUTSCHEN HAUS Versammlung, JEDEN SAMSTAG ABEND Uirftf orn : Bietet sichere Anlag fuer Alb. E. Metzger. Prsidnt H. Louis Sieuce.i. Vict-Pr. AfiMIN BOHX, Scretsr Casl H. Lieber. Schatzmeister Thio. Stempfeu GlO.VOSMBGUT. HOM- SilLKEN. C Ehukt. J. CCO. MU1LUR. crsparniss. Vermittelt guenstlge Aa leihen. Actien werden ausgestellt auf St 00, $joo, Sjoo. 400 oaer 500 Anineiie. Die wODchentllch BelUmnq ad mur 50c pro AathelL Keine ClntrittfrCebuefcf Kefaf AbctMtiwg. CatWhrea. KelM Verlast lm Kmtritt. Clemens -Yonnegut 181 & 1S3 Ost Washington Str. m IftAJJM
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Roman von Clariffa Lohde. (Fortsetzung.) Bruno war froh, oak er jent Pastor , fiXYtfsirH iff -fti-fv 5 1t fnrnmn tafi nnS I I '4f I WtVUVUiVtl WV sich von seiner Beglnwng verabschieden konnte, um ihn zu grüßen. Wissen Sie. wo Fräulein Altwiel ist?" fragte der Pastor, mit dem jungen Öfsicier einen Händedruck taufchend. Ich bin auf der Suche ach ihr." Ich glaube, sie mit txm Legationsrath von Wenzelen und Comteß He lene nach ihrem Lieblingsplatz, der großen Liirde am Abhänge, gehen gesehen zu haben. Sie kennen doch den Platz?" J3erorn, aewlk. Doch noch eins. lieber Bruno, unter vier Augen sagte er und hielt den schon zum Fortgehen sich Anschickenden noch zurück. Seien Sie recht vorsichtia und lassen Sie sich nicht ausfragen über Ihre Schwester." Bruno machte eme überlegene Bewegung mit der Hand, als wolle er sagen: Wie tonnen Sie daran zweisen.? Das ist ja selbstvetständlich!Haben Sie Ilse gesehen?- fragte er dann. Ja, ich war bei ihr " Und was denken Sie, Herr Pastör?" Darüber tm andermal. Sie wer den beim Lawntennis bereits erwartet. Auf Wiedersehen " Er zog den Hut und schlug die Nich tuna nach dem von Bruno ihm angegedenen Platze ein. Zwischen ihm und Käthe Altwiel hatte sich in den Monaten, die sie, nun schon auf Schloß Radnitz zubrachte.wo sie nach der Tochter auch noch den Ärafen und die Grafin gemalt hatte, ein eigenartig vertrauensvolleS Freundschaftsverhältniß entwickelt. Trotzdem man der jungen Malerin im Schlosse mit der ausgesuchtesten Zuvorkommenheit begegnete, fühlte sich diese dort doch mehr oder weniger als eine Fremde. Das auf eigene Füße sich stellende, von ihrer Kunst den Lebenserwerb suchendeMädchen ftand in ihren Ansichten, in ihrer ganzen Lebensauffassung naturgemäß ST r , . rt X im Mgenia zu oer granrcyen jamilie, und selbst Comteß Helene, die sich ihr mit der Anschmiegungsfähigkeit der fugend angeschlossen hatte und sie sehr ewunderte. vermochte ihren Gedanken, ihrem Wollen und Streben doch nicht u folgen. So waren denn die unden im Pfarrhause zu Hertheim ihr zu wahren Erholungchunden geworden, in denen sie mit dem verstandnlßvollen. ernsten und doch milden Pastor alle die Gedanken austauschen durfte, die sie im Schlosse zu Radmtz strenge zurück halten mußte. Er hatte ihr viel von Ilse erzählt, und durch ihn hatte sie Interesse für diese seltene hingebunas volle Natur gewonnen, wenn sie sich auch sagte, daß sie in ähnlichem Falle vorsichtiger gehandelt und nicht das Herz so ganz mit dem Verstände hätte durchgehen lassen. Daß die Liebe in einem Frauenherzen eme loiaje uevermacyl gewinnen könne, um über so wichtige Bedenken sich hinwegzusetzen und allein dem Dränge, des Geliebten Wunsche zu erfüllen, nachzukommen, das verstand sie nicht. Eine Liebe, bei der nicht auch die Vernunft ihr gewichtiges Wort mitspricht, war für sie etwas Undenkbares, auch glaubte sie nicht an ein Eheglück, das sich nicht auf den soliden Grundlagen geistiger Gemeinschaft und eines esicherten Vermögensstandes aufbaute. !esaß sie überhaupt die Fähigkeit zu lieben? Auch dari zweifelte sie bisweilen. Sie konnte sich als gefügige Gattin Nicht denken, und die Gefügig keit war doch ihrer Meinul' nach eine Bedingung zum friedliche.! Eheleben mit einem Manne. Dagegen fühlte sie sich zur idealsten Freundschaft fähig und zu allen Opfern bereit, die sie von ihr fordern konnte. So wußte denn auch der Pastor von ihrem FreuNdschaftöverhältniß mit Aiel v Löenzelen arnd oft, wenn sie von dieser Freundschaft sprach und dazu ihre Grundsätze entwickelte, die immer darin gipfelten, daß eine Künstlerin nur ihrer Jurcst leben dürse und der Ehe entsagen müsse, lächelte er still vor sich hin und dachte, wie aüe diese Theorten so leicht .brüchig wurden, sobald die Frage ernstlich zur Entscheidung Heranträte. . War er doch innerlich davon überzeugt, dan äthe S warme Freundschaft zu Axel doch im Grunde Liebe sei, die nur noch unbewußt in ihr schlummere und eineS TageS erwachen und alle Zweifel und Bedenken wie im Wrnöhauch Davontragen wurde. Frei lich gehörte 'dazu, daß Axel v. Wenze lvn diese Liebe erwidere. Darüber war sich der Pastor freilich nicht ganz klar. Daß Axel sie werth, sehr werth hielt, das hatte er wohl bei den seltenen Gelegenheiten, in denen er die Beiden zusammen gesehen, bemerkt. Niemand konnte ein cchtungsvoüereS Verhalten, mehr Aufmerksamkeit zei gen als er für Käthe. Und wenn für eine der Damen im Wolden'schen rtt e, lo hatte er für lie zuweilen tx nen weicheren Ton in der Stimme, einen wärmeren Strahl im Auge. Sei ner Empfehlung verdankte sie ja auch die Bestellungen deS Grafen Wolden, der sie zu chrer Ausführung für Mo nate in sein Haus eingeladen hatte, eme Auszeichnung, die nicht Vielen zu Theil wurde, da der Gras n sehr stolzer Tlaxm uno sehr Daraus veoacht war, seine eben erwachsene Tochter nur in gleichgestellten Kreisen sich bewegen zu lassen. DaS AlleS sprach wohl für die An nähme wärmerer Gefühle für die Ju gendgespieNn, andererseits jedoch hatt die Mittheilung Frau von Bellrn'S,daß Graf Wolden ihn zum Schwiegersohn ersehen habe, den Pastor stutzig ge macht. Da sie ihm Vieles über die Ameri kanerin erzählt, die jetzt so verhängniß voll sich zwischen Ilse und ihrem Gat ten gestellt hatte, drängte eS ihn, mit ihr Zuspräche über daS Geschehene zu chmen. Ihm schien eS Pflicht, auch Qtzgi We'H direkten Willen. Wolf tve-
KHftmS ffch unaewarnt" .in feln Ün I glück gehen zu lassen. Jedenfalls wollte
er Käthe u Nathe ziehen und vielleicht : ihren Verstand erbitten. Die Gesuchten saßen wirklich unter der alten Linde. Käthe, den Kopf an einen Stamm gelehnt,den Blick gedankenvoll in die duftende Ferne getaucht, Comteß Helene, eine n'cht gerade hübsche, doch zugendsrrzche Erscheinung, neben ihr, in lebhafter Unterhaltung mit Axel begriffer, der vor den beiden Damen w einem Gartenstuhle lehnte. den er 'leise wiegend hin und her bewegte. Er galt trotz seiner reservirten Art doch für einen gewandten Eauseur, der mit Takt in jeder Gesellschaft 'den richtigen Ton zu treffen wußte. Scharf im Urtheil, zuweilen sogar schonungsloS, 'hatte er doch stets so viel Selbstbe herrschung, damit 'nie an ungeeignetem Orte hervorzutreten. Auch jetzt wußte tx daS Gespräch ganz in den dem Denken uröd Fühlen elneS noch lehr mngen Mädchens anaemessenen Grenzen zu halten. Als alter Freund deS Hauses, sein verstorbener Vater war Studiengenosse deS Grafen Wolden, seine Mutter noch entfernt verwandt mit der Gräfin gewesen, hatte er vielfache Anknüpfungspunkte mit der jungen Comteß. Man sprach von Diesem und Jenem aus der Gesellschaft, wagt wohl auch einen Streifzua in die Kunst und Literatur, ohne sich irgend wa zu vertiefen oder auf ernstere Fra gen, wie er sie mit Käthe zu behandeln liebte, einzugehen. Der Pastor wurde von den jungen Damen lebhaft, von Axel höflich bewillkommnet. Man rückte ihm einen Stuhl hin und bat ihn Platz zu nehmen, was er indessen ablehnte. Er habe nur Comteß Helene begrüßen wollen. die er schon beim Lawntennis vergeblich gesucht habe. Wird schon gespielt?" fragte ne. Man bat eben begonnen, ich glaube, Sie wurden vermißt." .Wirklich? Ja. ich habe versprochen. mitzuspielen und spiele ja auch so gern!" Darf ich Sie hinvegleltenk fragte Axel aufspringend und bot der jungen Dame seinen Arm. Und Sie?" fragte sie, ihn mit lelem Erröthen annehmend. Sie wissen, ich spiele nie Er war schon vorwärts geschritten. in einiger Entfernung folgten der Pator und Käthe. Diese hatte sogleich des würdigen Herrn Absicht verstanden und sah ihn gespannt an. ,S:e haben mir etwas zu sagen.Herr Pastor?" Errathen Sie es? Nun ja und ich bin froh, daß es mir so rasch gelungen st. Sie allein zu sprechen. Sie wissen vielleicht schon, daß Ilse zurückgekehrt st, allein, ohne Gatten und m das HauS der Mutter?" .Ich horte davon und war erstaunt. Wissen Sie auch, wer die direkte Ursache davon ist?" .Adeline Graham, wie ich voraussetze." Wie. Sie haben also auch schon davon gehört?" Auch davon, lieber Herr Pastor, die Welt ist so klein " Ja, :a, ich erinnere mich letzt, auch Bruno sprach davon, daß irgend Jemand der Dame in Italien begegnet sei und sie von ihrer Absicht gesprochen habe, nach Korfu zu gehen." So ist es Mid als ich das horte.haoe ich mir sofort Alles zusammengereimt. Sie ist wirklich eine Sirene, diese schone Adeline, wie ich ihr Bild getaust habe und wenn sie will, gelingt ihr bei den Männern Alles." Sie denken sehr klein von unserm Geschlecht. Ich meine doch " Daß es Ausnahmen grbt. gewiß. Herr Pastor; aber Wolf v. Wenzelen gehört sicher nicht zu diesen Auönahmen! Sie wollen damit doch nicht sagen. daß Sie ihn für rettungslos verstrickt in die Netze dieser Zauberin halten?" DaS glaube ich allerdings. Ach. und ich hoffte so sehr auf Jhren Beistand, Fräulein Käthe. Wenn Jemand, so könnten Sie ihn warnen Warnen, wovor? Was geschehen ist, weiß er, auch, was sie ihm angethan hat." Ihm angethan? Nun ja, auch mit ihm hat sie ja gespielt, ihn bis zur Leidenschaft gereizt. um ihn dann mit der Nachricht zu überraschen, daß sie schon verlobt sei Der Pastor schüttelte den Kopf. Und dennoch, dennoch, es ist unbegreiflich!" Sie wird ihn zu überreden gewußt haben, daß sie die Verlobung mit Axel nur ausgelöst habe, weil sie ihn liebe. Und doch that sie es sicher nur, weil Axel's Hoffnungen aus die Erbschaft durch Wols's Heiraih ihr vernichtet erschienen." Und nun speculirt sie aus Wolf, trotzdem er bereits vermählt ist?" So wird eö wohl fein. Wovor scheute eine Dame zurück)deren LebenSziel und Zweck darin besteht, Männerherzen zu erobern und sich anbeten zu lassen. So beurtheilen Sie diese. Miß Gra ham und wollen Wolf doch nicht war nen?Es wäre ganz vergeblich, wenn ich es thäte, Herr Pastor. Auf Warnun aen hört die erregte. Leidenschaft nie malS: In solchem Falle kann nur noch die eigene Ersahrung wirken, und diese 1 ?jt e"L . romml gewoyniicy zu ipai, wie vzx inei ne", armen Vetter Axel." ' .Doch nicht zu spät! Es war ja ein tfiü für ihn, daß aus der Heirath nichts geworden ist." Das wohl; aber was er innerlich dabei eingebüßt hat. wie Manches seit dem anders in ihm geworden ist, das weiß ich am besten. - Man war in der Nähe deZ SchlosseS angelangt. Sie haben also keinen Rath?" fragte er noch einmal hastig leise. Einen Rath nicht, doch lagen Sie uns hoffen, daß Wolf die Erkenntniß von felo t kommen werde, durch Andere wird er sie nicht gewinnen. '.Darf ich
j venn Mre :itfe kennen lernend
Ich hoffe, daß sie sich in kurzer Zeit so weit erholen wird, um ein Zusammensein in meinem Hause mit Ihnen ermöglichen zu können." Aber bald, lieber Herr Pastor; ich reise in den nächsten Tagen."
Wie, Sie gehen von hier fort? Meine Arbeit ist vollendet." Ah, da gratulire ich!" Der Graf trat den beiden Ankomwenden lebhaft entgegen. Ihre Portrats machen wahrhast Furore, Fräulein Altwiel," redete er sie schon von Ferne an. Meisterwerke, wirklich Meisterwerke. Wollen Sie sie sich nicht auch ansehen, Herr Pastor?" Natürlich gern, Herr Graf." Er ließ sich von dem Grafen unter den Arm nehmen und nach dem Gartensaal fuhren, in dem die Gemälde zur Ansicht aufgestellt waren. Eine Anzahl von Damen und Herren stand davor, und erging sich in Ausdrücken der Bewunderung und Anerkennung. Der Pastor bemerkte Axel darunter, und horte ihn laut und emphatisch sprechen: .Nicht wahr, so etwas sieht man seiien auS zarter Damenhand hervorgehen? Ich darf wohl auf meine Jugendfreundm stolz fern. Wahrhastig ein Meisterwerk, versicherte man darauf. Und welch frappante Aehnlichkeit!" Wirklich famoS, die Herren Maler dürfen diese Conkurrenz fürchten." Wo ist aber die Künstlerin, daß wir ihr selbst unsere Anerkennung ausdrücken?" Alles scch sich um. Käthe hatte sich still entfernt. Ha, so ist sie, meinte Axel, als er cn des Pastors Seite den Saal verließ. Wo ihr Lob erschallt, da ist sie nie gegenwärtig. Ein seltenes Mädchen, die Käthe, der man so nahe stehen mui, wie ich. um sie ganz nach ihrem Werthe ckäRen zu können." (Fortsetzung folgt.) Zünfte' san mer. Münchener Gerichtsscene. Zllnfti' san mer. Aber net, daß moan. der alte Zopf mit 'n Handwert z'sammt der Lad'n, Gerechtsame und Moasterbildung waar unser Freud', die Zunst nach der alt'n Mode vor a dreißg, vierzg Jahrin. koa Idee. grüebi', zerm oder zünfti', wie 's in die etzige Zeit paßt, so moan l, und so mueß schön sein. Glaub'n 's. daß mi' 's alte Sendlingerthor g'freut, weil 's aus vergangene Zeiten stammt und so ausdauernd is , daß a mal. wenn 's an Dunnerschlag'im Sommer thuet, mit an Kracher und an Staubwirbl z'sammarutscht? o naa, da mueßt 1 lueg n. i sag Eahna aber, daß unsere Rathsväter so lang 'rum b'schließ'n wer'n, ob mer's stehn lass'n oder wegrauma, bis a mal 's Thor selber nimmer mag, nacher können's die theueren Stoaner in d?r Maillingersammlung ausstell'n. Da sagt mer von unsere Alt'n, daß gar so zopfigt war'a. Gelt! wia d'Kaufingergass n rnmmer g langt hat für d' Bierwag'n, na' ham 's d' Neuhausergass'n ang'legt und den sch'ön'n Thurm abbrocha und eahm an a HauZ hing'malt. Für's Schwabingerthor ham's was Richtiges a haibete Stund welter 'naus g'stellt, 's Siegesthor, an's Angerthor erinnert a Wirthschaft, statt' Kostthor hat mer 's Hosbräuhaus re novirt und 's Bier um zwoa Pfennig billiger geb'n. 's Jserthor laß i mir no' g'fall'n, weil die zwoa Sagfeiler sunst koan wundig n Standplatz mehr hätt'n, aber a schöne Anlag war doch schöner, wie die alt'n drei Thürm mit Spmnweb'n statt Fensterscheib'n, und dös Einzugsfest kunnten's besser auf 'n Thorbräu hinmal'n, no' a mal so fchon ,s net, wie 's moan.- Wenn 's jetzn 'n Auaustinerstock ausräumen, nacher wer'n 5 eahm hoffentlich aus Abbruch versteigern. A Taferl mit der Inschrift: Hier waltete vierzig Jahr die irdische Gerechtigkeit" dös g'langt scho' lang, aber weiß-blau emailllrt mueß sein, damit s net rostig wird. Warum wird denn blos 's alte Gemäuer so 'schont? I' hör nixn davon, daß a alter Stellwag'n vom Zechmoaster, der Gluckerkrueg von der Tintenlisl, a Strauß! vom ewigen Hochzeuer, a Lleoesvrtes vom Ftnessensepperl, oder a Rahmerl vom Kausensnix als a Rarität aufbewahrt word'n is'. D'rum sag i: was Recht i9' t.i ii.u r m.f I, uui viuu icv, guui juu rnitt Mit dieser Einleitung, die von der Zuhörerschaft sehr beifällig aufgenommen wurde, trat ver sunfzigiayrtge Sattler- und Tapezierermeister Anton X. vor die Schranken, um sich gege die Anschuldigung der Körperverlebung .'md Ruhestörung zu verantWorten. Zurechtgewiesen, nur bei der Sache zu bleiben, erklärte er weiter: Was hilft denn heutzutag 's Reden! nixn, auf die alte Manier mußt's die Leut mucka! die Keckheit von die Jungen wird alleweil ärger. Die thuan a'rad. als g'hört Unseroaner nimmer her. Gehst in a BräuhauS, und du hältst no zehnmal Platz gnua, da ruat und rührt si' Neamd,. ja für die klanst'n Bambs'n und sogar für d' Hund thaten's Stühl reservirn und du kunnst ang'srler'n. Fruhender hast solchene Leut nur ang'schaugt oder eahna auf d' Achsel klopft, an Wink mit der Hand und weg warn's! I moan. daß mer jetz'n net a mal mehr dös G'schau hab'n. Wenn di' frühen der a rechter stockhaariger G'söll nei recht versteh' hat woll'n. na' hast viel leicht g'sagt: Entschuldigen Sie! vielleicht noch a Platz frei?" Gott be wahre! Mit der rechten Hand hast a Tischeck g'faßt. mit der linken Seit' und an Ell'nbog'n voraus hast a Drucker! 'macht, war's a Aelterer, der di' net verstanden hat, na' hast da zu g'sagt: A kloanS wengl Herr Nachbauer! so, für an Kloan g'langt's scho' dös Eckerl". und a Junger ift entweder rausg'ftellt wor'n oder du hast eahm'ö z'kenna geb'n mit an Wort! in Güte: .Steh umma Kuah kalbi! So Kloaner, du hast jüngere Füeß. wia i!" , Da war'L zünftt'. und co.r., wi' nrrrM
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llber heutzutag! "Kruzitürk'nswas is' dös! Um drei Qurtl für dreißig ' Pfennig muaßt rausa; zur schönst'n I Concertmusi' singt, brüllt, pfeift und I strampft a Jeder: d'Buam mit zehn
Jahr'n setz'n zwoa Mark! zum Tarok z'samma. und d'Kinder wer'n mit vier Wocha schon in's Wirthshaus mitg'nomma und mit drei vier Ludln voll Bier g'stillt, 's fehlt nur nh für an jed'n Concertsaal a Kinderwagl-Ein stellhalle und a Kasperltheater, nacher bleibt koa Mensch mehr dahoam, Con-cert-Jourärzte und a paar Bader zum Verbinden und Bluatstill'n san a Frag' der Zeit, wie mer vielleicht no' neb'n an led'n Wlrthshaus a Stlch-, Hieb- und Schußwaffenverleihanstalt errichten thuet. Die Herren Soldaten zahlen halbe Preis', weil a Jeder scho' was Zünftig's dabei hat, a G'wehr oder an Sabl. Weil aber g'rad d'Polizei neuorganisirt wird, da moan daß recht guat wär, wenn überall in denne Lokal so a Art Garderob errichtet wird, wo jeder Gast gegen zehn Pfennig zuvor sein Todtschläger, Revolver oderGrissmesser abgeben müeßt. A oanziger Schandarm g'langet zur Visitation. Sehgn's. Herr Staatsanwalt, diese Absicht hab i am 1. März im Dingsbräu zu meine zwoa Freund ausg'sprocka und i glaub, daß so weit net unrecyt war. Aber da warn drei junge Bürscherl an unsern Tisch, die hat's net g freut. Zwoa ham no' a paar Madl'n aa dabei g'habt. Z'erst ham's anander g'stöß'n, na' hams zischelt und tuschelt und z'letzt hat der Frechste davon g'sagt: Säh, Herr Nachbar! gelt dös is zwider, i bin zwanz'g Jahr alt, hab a Jahr ausg'lernt und weil i militärfrei wor'n bin, wird in drei Monat a'heirath." Ja!" sag i. Frosch nacketer, und g'lernt hast nixn, bist und bleibst a Murkser, laufst a ganze Stieg'n vom städtisch' Arbeitsamt weg, gehst in zebn Krankenunterstützungsverein'.daß k' 3 v ;m r.vttn T!. v yuufli 0uv :HUiuviiuu u gen kannst, 's Wei' nimmt Zugehplätz oder naht Hohlsäum, d' Kinder schickst aus'n Bett'!, Hauszins zahlst koan. 's G wand und d Einrichtung Nimmst vom Abzahlungsg'schäst, wirst nach der ersten Ratenzahlung vier Wocha weg'nllnterschlagung eing'sperrt, nachher bist fertig bis auf s Leima. Solchene wia Du. gibt's mehra!" Aber da ham s g'spitzt und die zwoa Maderl war'n ganz weg. Was", sagt er. a Murkser ham's g'sagt? Gelt! Gelt! zünftig soll'n mer no' sein und vor die Moaster Bucker! macha! an Thaler Wochalohn und 's ganze Ess'n, Sonntags drei Mal ln d' Klrch und um Gebetläut'n hoam. a Dreikönig rauch'n statt a Cigarr'n, zwölf Mal um's Heirath'n eingeb'n und dreizehn Mal abgewies'n wer'n, a G'sölln- und a'Moasterstück macha, fünf Jahr als Handwerksbursch umanand laufa und sechs Jahr zum Militär nachher. wenn mer a alter Kerl is, m a Herberg in d' Grueb'n z' Woadhaus'n einHeirath n oder ledig m s Spital emasetz'n und sieben Umgäng zum Ess'n d' Wocha. dös wär 's Richtige für die Arbeiter, moana die Protz'n". D' Fortsetzung auf den Protz'n hab i mit an Liebestascher! abg'schnitt'n und aus Ja und Na die ganze G'sellschast außag'wergelt. Sogar oane von die Madeln hat Haar lassen' müess'n, vielleicht war's gar die künstige Frau von dem keck'n Kameraden, a Drumm von an Kleidl is liegen blieb'. Jetzt hams die ganze Raubersg'schicht und g'schnen hat nur die Bande, net i, denn so kann mi gar Koaner ang'langa. daß x schreien müeßt. Aber zünfti san mer. Der Angeklagte wurde nur wegen groben Unfugs zu zwanzig MarkGeldstrafe verurtheilt, wegen der KorperVerletzung aber freigesprochen. Dazu bemerkte er: Den Parigraphen vom Unfug hab i weiter net dick! Was Alles Unfug sein soll, . begreif i no net. auf koan Fall is dös G'sctz zünfti!" - Werden. Aus seines eignen Wesens Drang Entsprießt der Keim der Erde. Ihn treibt des Lebens innrer Zwang, Daß er zur Knospe werde. Die Knospe hebt das stille Haupt, Das sonnenangeglühte,.. Und aus sich selber, reich belaubt, Entfaltet sich die Blüthe. Der Vogel, der dem Neste kaum Mit banger Furcht entflogen. Hebt seine Schwingen durch den Raum Und fliegt zum Himmelsbogen. Aus hartem Felsen ringt sich los Mit wildem Drang die Quelle. Und fort stürzt in des Meeres Schooß Schnell wachsend Well' auf Welle. Und was da keimt und sproßt und webt Im Himmel und auf Erden, Es wird, aus innerm Drang belebt, . ES wird, denn es muß werden! Nur ivas das Menschenherz verschließt. Das schleppt sich schwer und trage! Du hemmst ja, Herz, was in di, sprießt. Durch deine eignen Schläge. Und nur allein dein Schicksal ist: Durch Mühsal und Beschwerden. WaS du in deinem Wesen bist, Mit Schmerzen erst zu w e r d e n ! I, Meerschaumpfeisen, lange deutsch, Pfeifen, Cigarrenspitzen tc, bei Wm Muöo. 1V9 OS Washington Str. Fehlt ?uch Lebenskraft in irgend ei nem Theil eures Systems, oder ist euer Ner vnrshstem zerrüttet durch unweis Lebensart oder irgend welöe Ursache ? heilt mir eure Fehler it und ich will euch gerne schreiben wa mir am Meisten half, da ich auch Hilfe nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei im klec,pt eines einfachen Hausmittel, das mich rettete. , Verschiebt nicht aus Morgen, vaS ihr heute thun sollt. Schreibt unter Verschluß einer Lrtefmarke für 5UlckLntort a TbsmaZ
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