Indiana Tribüne, Volume 19, Number 237, Indianapolis, Marion County, 14 May 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntagv. ie tSzltche. Tribüne- kostet durch den Xxlact 2 Sent per Woche, die EonntaaS..Tribüe'S Setl per Ooche. Beide infam IS SentS der es Cents per Vtaat. Per Pft außerhalb de, i?tdt zugefchttt i VorauZbkihlung V pei Üar omi 18 CÜD Vladama trabt. Indianapolis, Ind., 14 Mai 1L96. tu Photographie im Dienste der riminalisttk. Neue interessante Fälle der Ueberfuhrung von Verbrechern durch die Photographie führte kürzlich in Berlin der Gerichtschemiker Dr. Jeserich der Gesellschaft von Freunden der Photographie" vor. In Oberschlesien war eine Frau ermordet, der That verdächtig waren der eigene Mann der Frau und ein Genosse desselben. Beide be schuldigten sich gegenseitig der Thäterschaft und es galt, nun festzustellen, wer die That wirknch ausgeführt. An den Sachen beider hatte man Haare entdeckt, Dr. Jeserich photographirte sie in starker Vergrößerung und stellte so ohne Weiteres fest, daß die Haare, die sich an den Kleidern des Ehemannes gefunden, mit denen der Frau identisch wären, während der beschuldigte Genosse nur ausgefallene eigene Haare an feinen Kleidern hatte. Eine schwere öffentliche Urkundenfälschung konnte Jeserich durch das photographische Verfahren nachweisen, , welches verschiedene Tinten klar zur Unterscheidung bringt. Ein Mann war am 21. eines Monats vor Gericht geladen, hatte den. Termin versäumt und, um den daraus entstehenden kleinen Unannehmlichkeiten zu ent gehen, aus der 21 eine 24 gemacht. Er büßte die Dummheit mit einer schweren Strafe. Ueberzeugend klar trat im vergrößerten photographischen Bild tine Fälschung zu Tage, bei der aus einer 200 eine 1200 gemacht war. Hier erkannte man nicht nur die Unterschiede der Tinte, sondern auch die der Federn. Die ursprüngliche Zahl war mit einer Feder geschrieben, die fast bleistiftartige Schriftzüge hinterlassen, zur 1 war dagegen eine Feder benutzt, die gerändert hatte, so daß man deutlich gwei dicke Ränder und eine dünnere Mittelschlicht erkennen konnte. Aus die Nummer 1212 war ein großer Gewinn gefallen. Der Inhaber des Loses 1712 hatte auS der 7 eine 2 gemacht, den Gewinn auch glücklich abgehoben. Ehe er aber die Früchte genießen konnte, meldete sich ein zweiter Gewinner. Beide Lose wurden photographirt, und die Fälschung kam klar zur Erscheinung. Durch die Photographie entlarvt wurde auch ein FälWer aus sogenannten guten Kreisen, der aus einer 1200 eine 20.200 gemacht hatte. Er hatte ursprünglich nur eine 2 vorsetzen wollen, da aber der Abstand zwischen der 2 und der folgenden 1 zu groß geworden, hatte er aus der 1 eine 0 gemacht, um gleichmäßige Stärken herzustellen, auch die beiden letzten Nullen theilweise nachgezogen. Im Bilde sah man n'cht nur, wie weit nachgezogen war, sondern konnte auch ganz deutlich unter der ersten 0 die 1 erkennen. Später fand man noch Zettel, auf denen de? Fälscher Vorstudien gemacht hatte. Vier Jahre Zuathaus waren die Sühne. Recht verhängnisvoll ist es für einen Fälscher geworden, daß die Jeseriche Photographie auch Klexe durchdringt. Auf einem Wechsel war eine Zeile dick ausgestrichen und es wurde nun zum Zweck eines Betruges die Behauptung aufgestellt, daß hier ein Domizilvermerk gestanden. Jeserich photographirte den Wechsel und aus den. dicken klexartigen Strichen trat klar die frühere Schrift hervor: -z. B. Hotel Großfürst Alexander. Neue Friedrich, ftraße". Auch Rasuren erkennt man mit größter Klarheit. Ein ungetreuer Vormund hatte auf einemWerthpapier den Außer-Kurs"-Vermerk beseitigt. Mit bloßem Auge war nichts mehr sichtbar, im photographischen Bild erkanme man aber die einzelnen Buchstaben des Vermerks noch so genau, daß Jeserich eine Copie darnach zeichnen konnte, die mit dem benutzten Stempel, der Jeserich unbekannt gewesen, genau übereinstimmte. Sehr gefährlich werden den Fälschern Kniffe in Schriftstücken, weil sie ( ptograph!rt leicht einen Anhalt bie- ' ten dafür, ob irgend welche nachträgliche Zusätze gemacht sind. Schriftzüge, die vor dem Kniffen bereits vorhanden gewesen, , erleiden nämlich beim Kniffen wegen der damit verbundenen Beseitigung derSatinirung eine Unterbrechung. .Schriftzüge, die nach dem Kniffen . eingefügt werden, laufen an den Bruchstellen aus. Jeserich konnte auch hiersür ewige markante Beispiele vorführen. Sehr interessant ist auch, wie Dr. Jeserich durch die PHotographie zwei Geldschrankdiebe überführte, die erst vor kurzem in Berlin unschädlich gemacht sind. Man hatte bei beiden Verbrechern ein merkwürdiges Instrument gefunden, von dem man annahm, daß es zum Herausbrechen von Stücken aus den Wandungen der Geldschranke diente. Ein solches ausgebrochenes Stück war noch vorgefun den. Jeferich photographirte dasselbe und ein zweites Metallpück, das dem Druck des Instruments ausgesetzt geWesen, und konnte an den Druckflächen beiden Stücke genau übereinstimmende eigenartige Kerbungen zur Erscheinung bringen. Leider fand der Jeserich'sche Vortrag einen vorzeitigen Schluß durch Versagung des Projectionsapparats, in Folge dessen konnten u. A. Photographien der dem Polizei, Obersten Krause zugedachten Höl lenmaschme" nicht mehr vorgezeigt werden Beleidä'. Fremder: Warum heult denn: d Dackel da so entsetzlich? Forster: A Sonntagsjäger hat vorhin g'sagt: Dös is aber a schönn Rattler!" ..

tZmaW tollkühn That.

Die Erinnerung an eines der tollkühnsten Unternehmen, welche imLaufe des Bürgerkrieges ausgeführt worden sind, wird neuerdings wieder wachge rufen durch eine dem Congreß vorliegende Mll, der zufolge dem in Charleston, S. C., ansässigen Neger Robert Smalls die Summe von $20, 000 an Prisengeldern ausgezahlt werden soll. Es ist dies ein schönes Stück Geld, allein Smalls hat auch eine nicht gewöhnliche That vollbracht, bat er doch einen zur Flotte der Conföderirten gehörigen Dampfer mit allen Vorräthen u. f. w. aus dem Hafen von Charleston entführt und das Schiff dem Union-Capitän Nichols ausgeliefert. Smalls' Ansprüche haben den Congreß bereits zu wiederholten Malen beschäftigt, auch sind von den zuständigen Comites günstige Berichte erstattet worden, allein die betreffenden Bills sind aus dem einen oder dem anderen Grunde nie zur Annahme gelangt. Da die Geschichte von Smalls' tollkühner That nur wenig bekannt, sein dürfte, sei dieselbe in Folgendem erzählt: Als der Hafen von Chärleston durch die Unionflotte blockirt wurde, diente der Dampfer Planier" als specieller Aviso für den General Ripley. den Commandanten deZ genanntenPlatzes. Anfangs Mai 1862 wurde das Schiff zum Transport ' von Geschützen von Coles Island nach James Island benutzt und am 12. Mai kehrte der Pfanter" nach Charleston zurück. Am Abend dieses Tages begaben sich sämmtliche Officiere nach der Stadt, um sich von den Strapazen zu erholen, und wurden nur acht farbige Seeleute, unter ihnen Robert Smalls, an Bord zurückgelassen. Dieser fungirte thatsächlich als Pilot des Schiffes; da aber in jener Zeit kein Neger zu dieser verantwortlichen Stellung befördert werden konnte, ließ der Capitän ihn die Dienste eines solchen versehen, ohne ihm den Titel und das Gehalt zukommen zu lassen. Smalls hatte sich schon längst mit dem tollkühnen Plane, das Schiff den Unionleuten in die Hände zu spielen, getragen, und die Abwesenheit sämmtlicher Officiere beschloß er zur Ausführung des verwegenen Streiches zu benutzen. In beredten Worten schilderte er seinen Kameraden sein Vorhaben und es bedürfte nur geringer Ueberredungskunst. dieselben für dasselbe zu gewinnen, denn außer der heißersehnten Freiheit hofften sie auf reichen Lohn. In letzter Stunde wurden zwei der Verschworenen wankelmüthig und blieben zurück, so daß Smalls nur fünf Mann zur Verfügung hatte. Da das Schiff beim Verlassen des Hafens dem Feuer aller Forts ausgesetzt war, so lag es klar auf der Hand, daß letztere es ohne Weiteres in den Grund bohren würden, falls seine Bewegungen Verdacht erregen sollten. Allein Smalls und seine Genossen beschlossen, ihr Leben einzusetzen, um den Preis zu gewinneu. Nachdem eine bedeutende Quantität trockenen Holzes an Bord gebracht war, ließ Smalls mit diesem die Kessel heizen, um möglichst wenig Rauch zu verursachen, und am 13. Mai. um 2 Uhr Morgens, verließ der Planier" heimlich sein Dock und dampfte nach der North Atlantic Werft", wo Smalls' Frau mit zwei Kindern.vier andere Frauen mit einem Kind und drei Männern an Bord genommen wurden. Dies dauerte 25 Minuten. Mit neun Männern, fünf Frauen und drei Kindern an Bord steuerte der .Planter" nun dem Hafenausgange zu. Als das Schiff Fort Johnson passirte, ließ Smalls mit der Dampfpfeife die ihm bekannten Signale geben und nachdem dieselben erwidert waren, fuhr er langsam weiter. So weit war Alles gut gegangen, und die Aussichten auf das Gelingen deö Wagstückes stiegen mit jeder Bewegung der Maschine. Noch war aber Fort Sumter zu Passiren, das mit seinen Geschützen die Hafenausfahrt beherrschte.. Alö das. Schiff sich diesem Fort näherte, lehnte Smalls.einen großen, dem Capt. Relay gehörigen Strohhut auf dem Kopfe, zum Fenster deö Steuerhauses hinaus und ließ mit einer Gemüthsruhe, als befände sich General Ripley selbst an Bord, um in der Bai eine Jnspectionstour zu machen, die Signale geben. Fort Sumter antwortete All riglit" und nun ging es unter Volldampf weiter. Das Schiff hielt seinen Cours auf Morris Island, das von Hatch's leichter Artillerie besetzt war, gerichtet und war längst aus der Schußweite der Kanonen des Forts Sumter, ehe der Commandeur des Letzteren die Wahrnehmung machte, daß der Planier" direct dem jenseits der Barre ankernden Union-Kriegsschiffe zusteuerte. Sofort wurde Morris Island das Signal aegeben, den Flüchtling zum Halten zu bringen, allein es war zu spat. Als Smalls der Unionflotte näher kam, ließ er eine weiße Flagge aushissen, doch wurde diese anfänglich, nicht, bemerkt und die Unionleute machten sich zum Angriff auf den Planier" fertig, da sie dieses Schiff für einen conföderirten Blockadebrecher hielten. Capt. Nichols. welcher das Kriegsschiff Onward" befehligte, hatte bereits die Stllckpforten öffnen lassen und stand im Begriff, den Befehl zum Feuern zu geben, als er die weiße Flagge bemerkte. Als Smalls näher gekommen war. rief er den Unionleuten zu, wer er sei, worauf Capt. Nichols sich an Bord deö Planter" begab und von dem Schiffe Besitz ergriff. Später wurde der .Planter" mit Smalls und dessen Kameraden nach Port Royal gesandt. wo der damalige Commandeur des Slld-Geschwaders Admiral Dupont befehligte. Im Lause de Krieges zeichnete sich Smalls zu wiederholten Malen aus. Als der Planier" unter Befehl des Capt. Nickerson im December 1863 sich im Folly Island Creek befand, wurde er von den Batterien der Conföderirten m.'Secessionvillr beschossen. Dem Capt. Nickerson fiel das Herz in die Hosen und er versteckte sich in den Kohlenbunker. Smalls befand sich

gerade aus dem Deck und als er say, daß der Capitän feinen Posten verließ, stieg er in das Steuerhaus, übernahm ohne Weiteres das Commando und es gelang ihm, das Schiff in Sicherheit zu bringen. Wegen dieser Bravour wurde er zum Capitän befördert und ihm der Befehl über den Planter" gegeben. Als solcher blieb er bis zum September 1866 in Dienst, in welchem er das Schiff nach Baltimore brachte. Dort wurde der Planier" außer Dienst gestellt und verkauft. Jndianer-ffriedenSgerichte.

Nicht sehr weit westlich ist der Gegenstand dieser Skizze zu finden. Es handelt sich vielmehr um den merkwürdigen Friedensstifter - Gerichtshof, welchen die Indianer im nordwestlichen Theil des Staates New York besitzen, und von welchem man nie etwas in Zeitungsberichten über gewöhnliche Friedensgerichte hört. Dieses Friedensstifter-Gericht ist alles Andere eher, als ein bedeutungsloses Spielzeug; es steht schon seit seiner Gründung unter dem Schutz des Staatsgesetzes, und seine Rechtsfprüche sind ebenso bindend, wie die. irgend eines Gerichtshofes in unserem Lande. Dabei ist es ein ausschließliches Jndianergericht; Weiße haben keine Autorität über dasselbe, und unter keinen Umständen kann der Proceß eines Weißen vor dieser Instanz verhandelt werden, gleichviel, ob derselbe die klägerische oder die beklagte Partei ist. So viel wie möglich folgen diefe Gerichte in ihrem Verfahren zur Schlichtung innerer Streitigkeiten den althergebrachten Stammesbräuchen; doch ist ihre Thätigkeit eine mehr systematische geworden. Sie bestehen im Einzelnen aus den Friedensstiftern" der drei Reservationen, welche sich dieser Einrichtung erfreuen, nämlich der Alleghany-, der Cattaraugus- und der Tonawanda-Reservation. In jeder dieser ist der älteste Friedensstifter zugleich der Vorsitzende Richter. Auf jeder Reservation bilden indeß schon zwei Friedensstifter eine beschlußfähige Zahl. Von einem solchen örtlichen Friedensgericht ist noch Berufung an den Stammesrath möglich, welcher aus den Häuptlingen der verschiedenen betheiligten Nationen besteht. Die Friedensstifter-Gerichte haben, dem betreffenden Gesetz zufolge, Macht und Befugniß. alle Angelegen heiten, Zwiste und Streitigkeiten zwischen irgendwelchen Indianern auf jeder Reservation anzuhören und darüber zu entscheiden, ob dieselben nun aus Contractfragen hervorgegangen sind oder sich auf Uebelthaten beziehen," besonders in Sachen von Grund-eigenthums-Uebergriffen; auch haben sie mit Familien-Streitfragen häufig zu schaffen. Dagegen können sie keine Kenntniß von irgendwelchen Anfprü chen nehmen, die ursprünglich auf ivgend einem Anspruch beruhen, der mit einem Weißen vereinbart worden ist. Geld-Urtheile in Streitigkeiten zwischen zwei ausschließlich indianischen Parteien können sie bis zur Hohe von $100 fällen (die Kosten nicht eingerechnet.) Wer etwa glauben sollte daß dies eine starke Beschränkung ihrer Befugnisse bedeute, der würde sich sehr irren! Denn diese Summe bildet schon ein gutes Stück Geld für den Indianer, wie man fchon daraus entnehmen kann, daß die Friedensstifter nicht mehr als $50 Jahresgehalt bekommen und dabei keine Eztra-Ge-bühren oder besondere Vortheile annehmen dürfen. Es läßt sich darnach denken, daß die Einklagung einer Summe von $100 ein großes und nicht gar häufiges Ereigniß ist. In sehr vielen Beziehungen können diese Gerichte ihre eigenen Regeln über das Zeugenverhör, über die Erzwingung von Gehorsam u. s. w. festsetzen. Das Staatsgesetz schreibt blos vor, daß die Verhandlungen öffentlich fein müssen, und daß die Entscheidung in spätestens vier Tagen nach endgiltiger Unterbreitung des Streitfalles erfolgen muß. Dagegen brauchen sich diese Gerichte um das unveräußerliche Recht jeder Person auf Processirung durch ein Geschworenen-Collegium von Ihresgleichen" durchaus nicht kümmern. und insofern sind sie selbstherrlicher, als sogar das Staats-Oberge-richt. Gar manche Fragen, welche in einem sonstigen Gerichtshof für seht knifflich" gelten würden, werden von diesen Kindern des Waldes mit sehr wenig Umständen erledigt. Nicht in allen Punkten sind die Regeln und Befugnisse dieses Gerichtshöf ganz einheitliche. Die Friedens-stifter-Gerichte der Alleghany- und der Cattaraugus-Reservation haben die ausschließliche Gerichtsbarkeit bezüglich der Gewährung von Ehescheidun gen zwischen Indianern auf der Reservation. Dle Ver. Staaten in Miniatur. Dem hohen Rathe der Volksvertreter in Washington, D. C., sind an Resslutionen und Gesetzvorlagen schon so vkele aberwitzige und abenteuerliche Pläne unterbreitet worden, daß man von den Herrschaften füglicherweise Alles erwarten kann, nur nicht, was wirklich im Interesse des Gemeinwohls ist. Das Ruhmesgemüse, welches die Repräsentanten der älteren Staaten auf dem Gebiete der Gesetzgebung dieser Art eingeheimst haben, hat offenbar den Senator Cannon, welcher den Babystaat Utah vertritt, nicht schlafen lassen, denn er hat seinem hohen Hause eine gemeinschaftliche Resolution unterbreitet. die eines Barnum würdig wäre. Der Staatsmann aus dem Lande der Mormonen hat wenigstens die gute Eigenschaft, ein Mann des Friedens zu sein, denn er will unser gesegnetes Land nicht in feindselige Conflikte mit den Militärmächten des verrotteten" Europa verwickeln, fondern ein Werk des Friedens schaffen. Es ist nur schade, daß der Aussührung desselben unüberwindliche Schwierigkeiten entgegenstehen, denn dasselbe würde nach seiner Vollen-

vung das größte Weltwunder aller Zeiten bilden, gegen welches alles andere Menschenwerk reines Kinderspiel sein würde. Herr Cannon will nichts Geringeres, als eine Reproduktion der Vereinigten Staaten en miiiiatiire schaffen. Diese Reproduktion soll in Gestalt einer natürlichen Reliefkarte unseres Landes in gigantischen Dimensionen in der Nähe der BundesHauptstadt Washington geschaffen werden und zwar in dem Verhältniß von einer Quadratyard auf die Quadratmeile, mit allen Bergen. Seen, Flüssen. Bächen. Städten und Dörfern. Aber das ist noch nicht Alles, denn der Vater dieses utopischen Planes will sogar, daß diese Deminutivreproduction der Vereinigten Staaten an einem bestimmten Tage die EntWickelung der Vegetation in allen ihren mannigfaltigen Phasen vom Süden bis zum Norden und vom Osten bis zum Westen widerspiegelt. Hören wir, was der Staatsmann aus Utah über seine Utopie des Näheren zu sagen hat: Vor allen Dingen muß die genaue Grenzlinie de? Vereinigten Staaten, welche eine Gesammtlänge von 10.855 Meilen hat, zu Wasser und zu Land construirt werden, worauf die Grenzen zwischen den einzelnen Staaten zu ziehen sind. Alsdann haben geschickte Topographen und Hydrographen die Oberfläche des Areals in dem entsprechenden Verhältniß zu der natürlichen

Beschaffenheit unseres Landes zu for men, mit allen Bodenerhöhungen von der Seekllste bis zu den höchsten Berggipfeln und allen Wasserläufe sowie stehenden Gewässern. Die Städte sind aus Glas herzustellen unter der möglichsten Berücksichtigung ihrer thatsächlichen Bauart und unter den Städten sollen elektrische Beleuchtungsanlagen angebracht werden, um das Ganze bei Nacht in Hellem Lichte erstrahlen zu lassen. Der mächtige Mississippi mit dem Missouri würde auf dieser Naturkarte" einen Wasserweg von 4506 Jards Länge bei einer Breite von 3 Fuß und die Ravitan Bai sowie die untere New Aorker Bai einen Teich von 100 Quadratyards bilden, auf welchem die Kriegsflotte unseres Lan des durch kleine Schiffchen zur Dar stellung gelangen könnte. Pike's Peak würde das Meeresniveau etwa um 9 Fuß überragen. Eine solche naturgetreue Darstel lung unseres Landes würde nicht nur den Wlssensdedrang besnedlgen und zur Belehrung dienen, sie würde auch den Leuten, welche sich durch Erwerbung einer Heimstätte unabhängig zu machen streben, werthvolle Fingerzeige bieten. Die zur Zeit noch im Besitze des Bundes befindlichen Ländereien haben eine Oberfläche von rund 1.000.000 Quadratmeilen. Wenn nur die Hälfte davon für Farmzwecke be nutzt werden kann, dann könnten 16, 000.000 Familien Farmen von je 20 Acres besitzen und so viel Land mit genügender Bewässernug ist vollständig ausreichend, um einer Familie die Mittel zum Lebensunterhalt zu gewähren. Damit würde der Nutzen dieser Reproduction der Vereinig ten Staaten aber noch nicht erschöpft sein. In der großen Mannigfaltigkeit unserer Civilisation werden wir in unseren Pflichten gegenüber der Regierung und unseren Mitmenschen einseitig aber de? Anblick der von mir geplanten Darstellung unseres großen Landes würde den Gesichtskreis eines Jeden erweitern und den Begriff der allgemeinen Bürgerpflicht erhöhen." Soweit Senator Cannon. Aus seinen Ausführungen ist ersichtlich, daß der Mann eine lebendige Einbildungskraft besitzt; Schade nur. daß seine Phantasiegebilde in das Reich der Utopie gehören. , m " Deutsche Lokal-Nachrichten. dhfinprottlnf. Aachen. Die Strafkammer verurtheilte 14 Studenten der technischen Hochschule wegen Zweikampfes mit tödtlichen Waffen zu je drei Monaten Gefängniß. Die 24jährige Magd Anna Friderichs aus Vlankenheimerdorf. wurde vom hiesigen Schwurgericht wegen Kindesmords zu drei Iahren Gefängniß verurtheilt. Coblenz. Der Musketier Klaber vom Infanterie - Regiment !No. 63 wurde durch den Kaiser wegen Straßenraubes und Tödtung zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe, Entfernung aus dem Heere und wegen vorsätzlicher Brandstiftung zu einem weiteren Jahre Zuchthaus verurtheilt. D ins lacken. Letzthin begingen hie? die Eheleute Rentner Levi Elkan das seltene Fest der eisernen, das heißt der 65jährigen Hochzeit. Düsseldorf. Nachdem die Vorarbeiten für die Erbauung einer festen Rheinbrücke bei Düsseldorf alle glücklich erledigt sind, wird dieser Tage mit den Bohrungen im Rhein begonnen, um denBoden für die Fundamentirung der Strompfeiler zu untersuchen. Noch in diesem Jahre sollen die Pfeiler bis über Wasser gebaut werhn & ad) sin. Dresden. Zur Zeit wird eifrig an der Herstellung einer Telephonlinie zwischen Wien und Dresden gearbeitet,. durch welche auch ein directer Verkehr zwischenPrag und Dresden einerseits und Prag und Berlin andererseits ermöglicht, werden soll. Wie aus Hamburg berichtet wird, ist es jetzt dort geglückt, in der Person eines früheren Versicherungsbeamten mit Namen Heyer denjenigen Menschen aufzugreifen,, welcher in einer Reihe von größeren Städten, darunter, neben Dresden, in Hannover. Karlsruhe, Frankfurt a. M., Düsseldorf, München, Breslau u. s. w., in den letzten Monaten größere Geldbeträge durch Einforderung vonKautionen erschwindelt.hat. Auch in Hamburg versuchte er in gleicher Weise zu operiren, atng aber hierbei in's Netz. i r n a. . Auf dem Mühlsteinwerk, platze 1er' Firma Gebr. Israel wurde der 46 Jahre alte Schmied Staude aus Großsedlid von einem umfallen-

den großen Mühlstem erschlagen. Ein eigenartiges Verhängniß ist es jedenfalls, daß vor etlichen Jahren ein achtjähriger Sohn des Verunglückten in Copitz ebenfalls von einem umgef'allenen Stein erschlagen wurde. P l a u e n. Im Mühlgraben bei Oberreichenau wurde dieser Tage der Zahnkllnstler Karl Pietsch aus Nlauen als Leiche aufgefunden. Man nimmt an. daß derselbe sich infolge andauernden Krankseins das Leben genommen hat. Weh len. Kürzlich entleibte sich durch Erschießen der Stadtverordnete Julius Leberecht Haase, früherer Besitzer des Hotels Zum Deutschen Reich". Langanhaltende Krankheit soll den 69jährigen Mann zu dem Schritte getrieben haben. Zittau. Hier erschoß sich mittels eines Revolvers im Massenquartier an der Kaiserstraße der Soldat Hofmann der .13. Compagnie., Die Beweggründe, die den Unglücklichen, der Tags zuvor noch in bester Stimmung der Hochzeit seiner Schwester

beiwohnte, rn denTod getrieben haben, sind völlig unbekannt. rosthsrzoath, Qfi$tu Vretzenheim. Der alte, . niedrige Thurm unserer Pfarrkirche ist durch den Mainzer Maurermeister Herrn Strohm nunmehr niedergelegt und bald wird sich an seiner Stelle ein hoher, neuer Thurm erheben. D a r m st a d t. Der StadtcomMandant Oberst Otto ist als General in, den Ruhestand versetzt worden. Bei. einer in Griesheim unter jungen Burschen stattgefundenen Schlägerei wurde ein junger Mensch durch einen Messerstich in denUntnleib derart verletzt, daß die Eingeweide theilweise ausgetreten sind. Äer so schwer Verletzte wurde, nachdem ihm die erste ärztliche Hilfe geleistet, tn das Krankenhaus hierher verbracht, erlag jedoch bald darauf seinen Verletzungen. Als Thäter wurde der 18 Jahre alte Mau rer Joh. Mischlich aus Griesheim ein gezogen. W o r m s. In einem Anfalle von Schwermuth hat sich Lieutenant v. 6. in seiner Wohnung erschossen. Am 25. April waren es 25. Jahre, daß der Domchor - Verein dahier m's Leben gerufen wurde. Derselbe zählt gegenwärtig ca. 200 Mitglieder, an deren Spitze, laut Statut, immer der jeweilige Geistliche der Dompfarrei die Leitung zu führen hat. Der Herrenkeller" wurde vor Jahren als Vereinslocal käuflich erworben. G lsagLsttrringn Saarburg. Hier wurde ein zweiter Polizeibeamter Namens Grau unter dem Verdachte verhaftet, den im Polizeiarrest vor Hunger gestorbenen Musikanten Stick eingesperrt undTage lang ohne Nahrung gelassen zu haben, flauern. Amberg. Der seit Kurzem im Wittwerstand lebende 35jährige Blecharbeitn Heinrich Hirsch, sowie dessen 6 Jahre alter Sohn Karl wurden in einem Steinbruch todt aufgefunden. Mord.undSelbstmord liegt unzweifelhaft vor. Das Motiv der That soll in Hindernissen liegen, die eine. Wiederverehelichung des Mannes mit einer Wittwe unmöglich machten. Dingolfing. Der Schiltzmann Johann HoZdsenberger ist nach Unterschlagung einer Summe von ca. 1000 M. an Scharwerk- und FlurwacheBeiträgen und Zurücklassung seiner Familie flüchtig gegangen. München. Die Bierausfuhr aus München im Jahre 1895 hat laut Mittheilung des städtischen Aufschlag, amtes 1.459.224 Hektoliter betragen, gegen 1894 um 27,551 Hektoliter mehr. Hiervon waren 1449 Hektoliter Weißbier. Im Rangirbahnhof zu Laim gerieth beim Rangiren eines Güterzuges der Stationsmeister Gerstl zwischen die Puffer zweier Wagen, wodurch ihm der Brustkorb eingedrückt wurde. Der Unglückliche war sofort todt. Am Jsarufer bei Harlaching erschoß sich der Obersecretär eines hiesigen Amtsgerichts. In dem Befinden der jüngst im Hoftheater verunglückten Hofschauspielerin, Frl. Borchers, ist erfreulicher Weife eine Besserung eingetreten. Würz burg. Nach - vorausgegangenem Wortwechsel wurde der verheirathete 33jährige ArtilleriedepotArbeiter Michael Selsam von dem ledigen 20jährigen Schreinergesellen Valentin Werner von hier auf offener Straße erstochen. vk,tnpsal,. E d e n k o b e n. Dieser Tage wurde der älteste Mann hiesiger Stadt und des ganzen Kantons Edenkoben zu Grabe getragen. Es ist dies der 94j Jahre alte Privatmann Daniel Reich, geboren am 25. September 1801. Der Verstorbene war allgemein beliebt und geachtet. L a n d a u i. Pf. In offenbar geistesgestörtem Zustande machte der frühere Bäckermeister und jetzige KohlenHändler Adam Riebe! mittels eines Revolverschusses seinem Leben ein Ende. v?ürttrnb,rg. ; Ravtnsvurg. In Flammen, Gemeinde Vogt, ist das Wohn- und Käsereigebäude des Käsers Stilz abgebrannt. DaS Mobiliar konnte zum größten Theil gerettet werden. Brandftiftung wird vermuthet. Stuttgart. Durch königliche Entschließung wurde der Filderbahn gesellschaft die Concession zum AuSbau der Bahn von Möhringen nach Vaihingen a. F. behufs Anschluß an die K. Württ. Staatsbahnen, sowie von Möhringen über Echterdingen und Bernhausen nach Neuhausen ertheilt. Dieser Tage feierte der Senior der hiesigen Weingärtner, Wilhelm Löffel, in. seltener Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag. T r o s s i n g e n. Nachdem jetzt hier Salz gefunden worden ist, beginnt der Staat auch weitere Bohrungen in Entfernungen von 2 Kilometer. ES werden auch in Laufen bei Rottwett Bohrversuche gemacht und soll Aus-' sieht vorhanden sein, auf Salzlager zu stoßen.

' Tuttlingen. Neulich Nachts brach in dem in der Kirchstraße gelegenen Häußler'schen Hause Feuer aus. welches das Gebäude vollständig eini äscherte. Von dem Mobiliar konnte ' nichts gerettet werden. Auch die dane-

den stehende Wirthschaft Zur Weinstube" wurde von den Flammen ergriffen, welche deren Dachstuhl zerstörten. Der Käufer des Häußler'schen Hauses, Tuchmacher Stortz Sohn, wurde als der Brandstiftung verdächtig verhaftet. Untertürkheim. Eine ältere Dame, sowie deren Magd wurden hier in ihrem Zimmer bewußtlos aufgefunden. Der Arzt stellte Vergiftung durch Kohlenoxydgas fest. Seinen Bemühungen gelang es jedoch, die Beiden wieder zum Bewußtsein zu bringen. Durch falsche Behandlung der Ofenklappe soll das Unglück entstanden sein. ffave. Karlsruhe. Der sog. Wunderdoctor Mjaewski, der wie gemeldet, verhaftet und nach seiner Entlassung gegen Caution flüchtig wurde, ist dieser Tage in Zürich, wo er sich unter falschem oder anderem Namen aufgehalten hatte, ermittelt und festgenommen worden. Seine Auslieferung hierher dürfte demnächst erfolgen. KanZleiassistent Georg Aßmus, welcher im Jahre 1864 Soldat wurde und seit 1864 beim großh. Ministerium des Innern beamtet ist, feierte kürzlich das Jubiläum einer 50iäb?. Dift. zeit. An diesem 1 einem Ehrentage wurden ihm vielseitige Auszeichnungen zu Theil. Offenburg. Der Wilderer Emil Christ von Ulm, der am 12. Jan. d. I. den Jagdhüter Ott über den Haufen schoß, wobei Ott wie durch ein Wunder mit demLeben davon kam, wurde vom Schwurgericht zu 3 Iahren 8 Monaten Gefängniß unter Anrechnung von zwei Monaten Untersuchungshaft verurtheilt. P s o r z y e t in. Ver hier am Jspringer Straßenübergang postirte Bahnwart Willibald Schneider wurde auf, einem Dienstgang im Jspringer Tunnel von emem Zuge überfahren und . sofort getödtet. Der EnzPsingzgau - Sängerverbaud hält sein Preis- und Wettsingen dieses Jahr in Dill-Weißenstein ab und zwar am 23. und 29. Juni. Der Fest-Präsident. Hr. Maschenfabrlkant Trautz m Weißen stein, stellt dem Verband seine große Maschinenhalle, sowie das Terram zum Festplatz unentgeltlich zur Versu gung. Ra statt. Einige junge Leute suchten sich m der Nahe der Friedrichs feste die Zeit durch Scheibenschießen mit dem Revolver zu vertreiben. Der 23jjährige Sohn des Glasermeisters Anton Schneider schaute in das Rohr des Revolvers, der versagt hatte; in demselben Augenblick entlud sich der Revolver, das Geschoß drang dem iun gen Manne durch das rechte Auge in den Kopf und die schwere Verwundung führte den Tod herbei. W e i n h e i m. In dem Steinbruche von Herpel und Wilhelm kam es beim Anwarmen von Dynamit zu emer Ez plosion, wodurch der Schmied Joh. Meyer, von Hohensachsen schreckliche Verletzungen erhielt, welchen der Unglückliche erlegen ist. Der Verunglückte ist ,35 Jahre alt und hinterlaßt eme Frau mit einem Kmde. ' Oesterreich'Ungarn. Eferding (Oberösterreich). Bei emer Feuersbrunst, welcher hier geherrscht hat, sind 23 Hauser rnederge brannt. G a b l o n z. Bei dem Orte Morchenstern ist dieser Tage an dem Stein metz Nesvadba ein Mord verübt wor den. Die Leiche wurde in einem Bache aufgefunden und bei näherer Untersuchung zeigte sich, daß demTod ten der Schädel eingeschlagen worden war. Es sollen bereits mehrere Perso nen als der That verdächtig verhaftet worden sem. L e m b e r g. Ein wahnsinniger Bauer in Brzozow ermordete seine Frau, feine Schwiegermutter und seine drei Kinder. Emem der kleinen Wesen trennte er den Kopf vom Rumpfe. M e r a n. Ein Waldbrand in der Nähe von hier hat einen Schaden von 20.000 Gulden verursacht. Das Feuer soll gelegt worden sein. Wien. Der aus Wien verschwun dene Besitzer des Lannersaales", Urbarn, hat aus Antwerpen an seine Gattin geschrieben, daß er im Begriff stehe, sich nach Amerika einzuschiffen. Im Vorort Rudolfsheim erschoß ein 60jahriger wohlhabender Mann Namens Fuchs seine seit Jahren gelahmte, geistesgestörte Frau und darauf sich selbst, auS Furcht, daß, wenn er vor seiner Frau sterben würde, diese ms Irrenhaus gebracht werde. Fuchs bezahlte vor der That alle Rechnungen, ordnete seine Angelegenheiten und hinterlitß Briefe - an seine verheirathete Tochter, den Hausbesitzer, den Hausmeister und die Polizei mit Angaben der Motive seiner That und einem Entlassungszeugniß für das Dienstmädchen. Schweiz. A a r g a u. In Aarau starb Adolf Kern, der Begründer und langjährige Leiter des Geschäftes, welches die halbe Welt mit mathematischen Jnstrumen ten, namentlich Reißzeugen, versah. .Bern. In Bern starb Nationalrath Rudolf Häni, Vertreter des Seelandes, Verwalter des Salzamtes ves Kantons, Bern und früher Director der landwirthschaftlichen Schule auf der Rüt. Luzern. Schon wieder ist (in Hildisrieden) Jemand von einer tollwüthigen Katze gebissen worden und hat in Pasteur-Jnstitut verreisen müssen. S t. G a l l e n. Die Einwohnergemeinde St. Gallen bewilligte Fr. 145,000 für den Neubau einer Zweiganstalt des Waisenhauses. auf dem Sommerligut. . Im Trübbachtobel- bei Azmoos hat . ein bedeutender Erdschlipf stattgefunden. Eine kürzlich Verstorbene Hausirerin hinterließ Fr. 80,000 Vermögen.

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