Indiana Tribüne, Volume 19, Number 236, Indianapolis, Marion County, 13 May 1896 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntazv. .Die tägliche .Tribüne' kostet durch dfstXrla. J Gent per Woche, die onntaaI.Tribüe'I Cet per Woche. Beide zusammen IS Cent ,de, 65 Gents per V,Lt. Per Poft außerhalb be, tdt zugeschickt t VorauSbkiahlung V pe? Kahr. onui 13 eüd Nlabama trabe. Indianapolis, Ind., 13 Mai 1896. Einer Llolhhaut Nbenteuer. ! Nicht gewöhnliche Ergebnisse, nanentlich für einen sonst nie au dem Lande kommenden Indianer, hat der Sohn eines Häuptlings der Jlachkopfe", von der Puyallup-Reservation am Pugct-Sund, während eines Iahres in zwei Wetten durchzumachen gehabt. So erzählt er wenigstens selbst, und man hat Grund zur Annahme.daß er die Wahrheit spricht. John Captain so heißt die wackere Rothhaut mit dem verenglischten Namen wurde im März vorigen Jahres in der Nähe von Tacoma, Wash., bei einem Tanzvergnügen angeheitert und weggeschleppt, was die Matrosen, nach der chinesischen Stadt, wo es früher besonders im Schwünge stand, .Shanghaien" nennen. Als er wieder zu sich kam, war er auf einem deutschen Segelboot, mindestens fünf Meilen vom Lande. Er versuchte, Lber Bord zu springen, wurde aber daran verhindert und dann in Eisen gelegt. Nach einer Fahrt von fünf Monaten, während deren er oft wegen Weigerung, zu arbeiten, mißhandelt und eingesperrt wurde, und manchmal schrecklichen Hunger litt, gelangte er mit dem Schiff nach Hamburg. Hier traf man auf dem Schiff besondere Vorkehrungen, daß er nicht auf das Land entrinnen konnte. Aber einer der Matrosen erbarmte sich seiner und steckte ihm einen Schlüsjcl zu, mittels dessen der Gefangene in einer dunklen Nacht sein Verließ offnete ; trotz aller Wachsamkeit schlüpfte er durch, sprang in den Hamburger Hafen hinein und schwamm glücklich an das Ufer. In einem Landhause außerhalb der Stadt erlangte er für einige Woche Beschäftigung. Dann suchte und fand er den amerikanischen Consul in Hamburg, welcher ihm Arbeit auf emem nach Holland und England gehenden Schiff verschaffte. John kam bis nachLiverpool, mußte sich aber von dort, da der amerikanische Consul in Liverpool nichts für ihn that, als Stromer bis nach London durchschlagen; dabei fiel er auch in die Hände der Polizei, die ihn jedoch nicht lange festhielt. In London hatte er mehr Glück bei den amerikanischen Beamten und wurde nun wieder seinem Vaterlande zugeführt; er wurde auf ein Boot gebracht, welches nach Mobile. Ala., ging. Unterwegs jedoch wurde er abermals, wie er erzählt, ganz hundsgemein behandelt. und als er in Mobile vom Capitan absolut nichts von der für seine Arbeit geschuldeten Löhnung herausbringen konnte, sondern dieser vielmehr ihn festzuhalten trachtete, desertirte John. Dann gerieth er in Mobile in die Gesellschaft von Stromern und Desperados, und auf Güterwagen nassauerte er sich nach New Orleans durch. Er bettelte und stromerte weiter, und nach vielen neuen Abenteuern tauchte er endlich in der Bundeshauptstadt auf. Hier hatten seine Leiden ein Ende, er konnte sich dem IndianerHilfscommissär gegenüber vollständig identisiciren, und seine Angaben schie nen durchaus glaubwürdig. Mit neuen Kleidern versehen, trat er gemächlich di: Rückfahrt .zu Muttern" an. Das hierfür nothige Geld wird von dem ihm zukommenden Jahrgeld abgezogen. , Seltsame Schwindsuchts-Tiät. Viele, welche. von den üblichen Methoden.der Behandlung schwindsüchtiger Menschenkinder einige Kenntniß haben, dürften sehr überrascht sein von einer neuen Empfehlung, die Dr. Bremer im Journal ofHygiene" ernsthaft begründet und in seiner Praxis bereits mehrfach angewendet hat. Er empfiehlt nämlich für Schwindsüchtige einfach das . Einathmen von EssigDämpfe und das 'Essen von Erdnüssen. Ueber letztere läßt er sich folcendermaßen aus:' ' Ich verordne derartigenPatienten so viele Erdnüsse, wie sie essen können, ohne ihre Verdauungsorgane zu schädigen, und lch habe mit meiner BeHandlungsweise zwei junge Damen culirt. die vorher anderwärts mit Leberthran, 2rnc3" und anderem Zeug gequält doidm waren und schon nahezu rettungSlo verloren schienen. Man sollte meinen, diese Diät sei eine sehr unverdäüllche," aber die Erfahrung spricht nichtäfür; außerdem haben meine Patiöken, lebhaftes Begehr nach der .Peanüi", und auf solche Art bin ich überhaupt.zuerst aus den Gedanken gekommen. Denn ich Pflege, bei solchen Patienteii'zuerst zu ermitteln, was sie am liebsten essen (ein nicht zu verachtendtt alter.'.Bauernbrauch!) und sie dann so weit, wie es irgend angeht, darin noch mehr zu ermuthigen. Die besagten jungen Damen wurden von mir ein Jahr lana, mit Erdnüssen und einaeathmeten Esslgdampfen behandelt. worauf däSHusien völlig aufhorte, und rch sie als genesen erklären konnte. Man weiß ja langst, daß die Erdnuß em ausgezelchneter Fett - Erzeuger ist, und sicherlich ist sie angenehmer, als das ranzige Hai Oel, welches häufig als Kabelsau - Leberthran verkauft wird. Sie mag nicht unbedingt für alle Leidenden dieser .Art fassen, aber ich smde, daß sie sich sogar oel v len Personen mit ziemlich schwacher Verdauung vorzüglich 5:währt, wenn sie ordentlich gekaut wird. Ich halte sie auf alle Fälle für besser, als die Koch'sche Lymphe, und diese Behandlung ist die befriedigendste.' roelche ich bis. letzt für angehende Schvindfuchts-Stadien ' ' ' ' fc-illvCU 4VS, . . .: . 1 f ''

J den westauftralischen Got Feldern. Unablässig schaffen große Transpyrtdampfer trotz aller Warnungen neue Menschenmassen nach den west-

australischen Goldfeldern. Jeder kommt, um fern Gluck zu versuchen, Jeder will reich werden, und zwar in möglichst kurzer Zeit! Die Dampfer Naralla-, Flinders- und McGreaor" schifften kürzlich allein nahe an 2000 Fahrgäste in Esperance aus. Da ist es denn kein Wunder, daß die Colonie West-Australien, die 1881 erst 28.000 Einwanderer zählte, bereits das erste Hunderttausend überschritten hat und daß die Einnahmen desStaates sich innerhalb dreier Jahre verdoppelt haben. Perth. die Hauptstadt, macht bereits den Eindruck einerGroßstadt; es fehlen weder prächtige Kirchen und Paläste, noch Theater, Museen und elektrisches Llcht; hier, am Sitze der Regierung, wimmelt es von Goldbaronen, reichen - Viehzüchtern, Börsenjobbern und Glücksjägern aller Art. Dazwisch?n schiebt sich der schlitzäuaiae Chinese . überall seinen Vortheil wahrnehmend, hindurch. dunkelfarblae-Malayen und Afghanen verdienen namentlich als Kameelfüh rer und Hausirer lhr Brot. Bel wntem die meisten der Ankömmlinge aber streben weiter nach dem Osten, den Goldfeldern zu. Die eben vollendete Bahn führt von Perth nach Ailgarn und von da welter m 30 Stunden nach Coolaardie. Da ist mitten in der Wüste plötzlich .eine Stadt emporge wachsen, dle m lhrer Art. emzlg lst. Die breiten Straßen zeigen freilich, mit wenigen Ausnahmen, nur HolzHäuser, aber man merkt an ihrer Ausstattung, wie an der Lebensführung ihrer Bewohner, daß Geld keine Rolle spielt. Die Gasthöfe sind so überfüllt, daß man oft kein Unterkommen findet und im Freien übernachten muß; die Lebensmlttel haben Preise von wahrhaft schwindelnder Höhe erreicht ein mageres Mittagbrot kostet 75 Cents, ein Glas Wasser 25 Cents! Allerdings verdient ein einfacher Arbeiter seine 512.50 wöchentlich, und tüchtige Maurer-, Zlmmer- und Bergleute bringen es auf $25 bis $30, aber übrig haben sie trotzdem kaum etwas, namentlich, wenn es lange nicht geregnet hat. Die Hitze der letzten Wochen erreichte eine Höhe von 120 Grad Fahrenheit und darüber, dabei ist aber von der Möglichkeit zu arbeiten natürlich keine Rede; Viele, sind verschmachtet, dem Hitzschlage erlegen oder füllen jetzt die Krankenhäuser. Es ist richtig: so Mancher ist reich geworden, die Erde spendet das gelbe Metall in ungeahnter Fülle, sehr viele Minen haben das Anlagecapltal bereits doppelt m Form von Dividenden zurückgegeben, und die Besitzer der Shares der Hannans-, Krösus-, Great Boulder-Mine und wie sie alle heißen, machen ihr Geschast. Bis zum 1. December v. I. hatte England rund $75.000.000 in westauftrallschen Goldminenactien angelegt, und daneben ist deutsches Capital stark betheiligt. Auch Diamanten und Opale spendet die freigebige Erde in reicher Fülle, aber trotz alledem geht die großeMasse natürlich leer aus. Bald da. bald dort taucht die Kunde von reichen Funden auf; Nuagets" (Goldklumpen) werden vorgewiesen, die Tausende werth sind das größte dieser Stücke wurde für $47.500 verkauft! Dann drängt die Masse dahin, rücksichtslos, gierig, nur vorwärts, zuerst da sein, 'sich durch Absteckung und Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften einen Claim" sichern. . Zu spat Andere waren eher da. wieder eine Hoffnung weniaer! Da war vor einiger Zeit ein Matrose Namens Rudolf mit einem deutschen Handelsschiffe nach Sydney gekommen; dort wurde er krank und lag Monate lang im Hospital. Halb genesen wurde er Matrose an Bord eines Dampfers der Adelaide Steamship Company; doch gefiel ihm der Dienst nicht, er ging ab und in der größten Noth gelang es ihm, als blinder Passagier nach West-Australien zu kommen. Er hatte bei seiner Landung ganze sieben Schillinge in seinem Besitz, machte sich aber von Freemantle sofort auf und langte in der ersten Hälfte Januar glücklich in Coolgardie an, wo er zwei außerordentlich reiche Riffe entdeckte. Den einen der Claims verkaufte er sofort an eine englische Gesellschaft für $125.000, für den zweiten sind ihm bereits $60.000 geboten, aber er will eS noch abwartend Solche Vorkommnisse beleben natllrlich wieder den Muth der Goldsucher, aber für den Einzelnen wir) es fortdauernd schwerer, vvrwärts i zu kommen; die Zeiten sind vorüber, da das Erz in der ursprünglichen Weise durch Waschapparate in Wiegen .oder Schüsseln bearbeitet wurde. Große, capitalkräftige Gesellschaften , haben mächtige Stampswerke mit Maschinen neuester Bauart aufgestellt; durch Amalgamirung, durch Chlorisiren" und endlich durch das Cyanidverfahren" (mit Hilfe von Cyankalium) wird das Erz im Großen biarbeitet und bis auf einen ganz kleinen Rest vom Golde aelöst. Für die gewöhnlichen . Digger siebt die Sache bereits so ungünstig, daß thatsächlich Hunderte dem Hungertode nahe sind; fortdauernd liest man von Selbstmorden, die Gebeine so manches tüchtigen Mannes, dem es da heim nicht gefehlt hätte, bleichen im Busch. . Herzbrechende Klagen kann man überall hören von Heimweh und Reue, aber der Weg. nach Haule ist lvett und die Kraft ist schwach. Je. denfalls ist weder dem tüchtigen Arbeiter zu rathen, nach West-Australien ztt kommen, noch auch dem kleinen Capitalisten, sein Geld dort anzulegen Millionen werden gewonnen, gehen aber auch verloren, und geschwindelt wird auch dort nicht wenig. . inderschacher. Zu den traurigsten Schattenseiten der Weltstädte gehört die entsetzliche Verwahrlosung, in der Tausende von Kindern der ärmsten Volksllasse aufwacösen.. . In . London ist .es bekannt

rtch damit am schlimmsten bestellt, und selbstverständlich können hier auch die weltberühmten Asyle des Dr. Barnardo nicht alles Elend mildern. Daß auch in der Hauptstadt des russischen' Reiches ein Theil der Kinderwett

schlimmen Schicksalen ausgesetzt ist. entnehmen wir der Schilderung emes Petersburger Correspondenten. Derselbe schreibt: Barbarische Beyanvluna der Kinder durch ihre meijt vetrunkenen Atern, Vormünder und andere Familienwächter ist bei uns zu einem auffallenden Uebelstand geworden. Aber nicht nur in Familien, auch in den Werkstuben zeigt sich dasselbe Leid. Grausame Meister und LehrHerren drücken' mit ungerechten und sckonunaslosen Anforderungen und mit Schlägen auf die minderjährigen schutzlosen Lehrlinge, bis sie körperlich und sittlich erliegen und absterben. Und die jugendlichen Bettler und Bettlennnen in den abgelegenen Strafen, nicht immer schickt die baare Armuth sie auf den traurigen Erwerb aus! Oft thut's die Habsucht der Eltern, die dann natürlich nicht Vernunft und Anstand kennen. ' Aber im Schmutz der Straßen sem, Verworfenheit und Laster vor den Augen haben, eines Weiteren braucht es schon gar nicht für em sicheres Verkommen und Verderben der jungen Geschöpfe. Dieser Zustand schne nach Abhilfe, und so trat vor einigen Jahren hur ein Verein zum Schutz der Klnder gegen grausame BeHandlung" zusammen. Die Mitglieder des Verems. sind Vertreter aller Gesellschaftsklassen und. verpflichten sich, einen jeden ihnen bekannt werden den Fall der barbanschen lnderbehandlung dem Präsidium anzuzeigen,, welches dann Hilfsmaßregeln ergreift. Nöthigenfalls entzieht der Verein die Kinder ihren Eltern, Vormündern oder Lehrherren gänzlich und brmgt sie in ein dem Verein gehöriges Asyl. Der Verein hat sich in den wenigen Jahren seines Bestehens, wie aus dem soeben erschienenen Rechenschaftsbericht zu ersehen ist, gut entwickelt und den Kreis seines wohlthätigen Einflusses immer mehr erweitert. So viele der armen Würmer,. die jetzt vor ihren Eltern gerettet werden, könnten in den späteren Jahren dem Verein von Herzen danken, daß er sie auch vor dem sittlichen Untergange bewahrt hat. Dle Kmderfrage ist rnermn noch nicht erschöpft. Wenngleich nun eine Gesellschaft gegen die Mißhandlung der Kinder kämpft, so haben wir doch weder einen Verein noch ein Gesetz gegen den Kmderschacher, der sich m den letzten Jahren in Petersburg immer weiter ausbreitet. Wie wird denn mit den Kindern geschachert? Man sehe in die Bekanntmachungen der Tageszeitungen! Arme Eltern wünschen ihr Tochterchen abzugeben. ... Ein gesitteter, artiger. gesunderKnabe wird adeligen Familien zur Adoption angeboten." ... Solche Anzeigen sind keine Seltenheit, aber so harmlos sie auch scheinen, hinter ihnen steckt in den meisten Fällen doch die schnödeste Speculation. Jene armen Eltern, die ihr liebes Töchterchen abgeben möchten, wollen es um materieller Vortheile willen thun, wollen ihr Töchterchen verkaufen! Und es finden sich richtig Liebhaber für dieses Geschäft zu diesem oder jenem Zweck. Da meldet sich ja von selbst ein Kaufliebhaber, der ein Mädchen oder einen Knaben zu adoptiren" sucht, durch die Zeitung. Freilich meint mitunter mancher Abnehmer es auch ehrlich, indem er das Kind wirklich aus Menschenfreundlichkeit oder um sich eine Stütze aus seine alten Tage zu gewinnen, adoptirt. und man ches Elternpaar entäußert sich auch aus wirklicher Noth seines Knaben oder Mädchens. Nur mildern diese vereinzelten guten Beispiele nicht die Regel, daß man hier ein jugendliches armes Geschöpf für Geld losschlägt und da kauft, um seine Arbeitskräfte billig auszubeuten. Auch aus anderen. doch kaum edleren Gründen gelangen die AdoptionsanerbieturZgen an adelige Familien in die Zeitungen. Hier sind die Eltern reich, schwer reich, die Alles haben, aber denen doch Vieles fehlt, weil in ihrer Familie der Adel nicht vertreten ist. Im Dränge lächerlicher Eitelkeit geben sie dann ihren Knaben nebst einer ansehnlichen Entschädigungssumme an irgend eine vzrarmte adelige Familie hin, die mit Freuden nach dem Gelde greift und den Knaben mitnimmt. Uebrigens wird der Kinderschacher nicht allein durch öffentliche Bekanntmachungen, sondern auch im Stillen, unter der Hand, getrieben Geschenk von Vkutter Natur. Kürzlich ist unser anaetrautes" Vaterland (um mit Carl Schurz zu reden) wieder etwas großer geworden, und zwar lediglich durch die Güte der Mama Natur, welche in diesem Fall ihr Füllhorn nicht von oben, sondern don unten her entleert hat. Onkel Sam ist um eine Insel reicher. In südlicheren Gewässern, besonders im Stillen Ocean, sind ja Neugeburten von Inselwelten schon öfter gemeldet worden, dagegen ist in hochnordischen Gewässern eine solche, gewöhnlich aus vulkanischer Ursache beruhende Erscheinung etwas äußerst Seltenes, und es lohnt sich, sie etwas näher in Augenschein zu nehmen, wie es bis jetzt nur ein paar Gelehrte von derBundesHauptstadt und die Eingeborenen von Unalaska gethan haben. Etwa 50 engl. Meilen von der Handelsstation der Insel Unalaska ist das neue Jnselland in's Dasein getreten. Ihre Taufe" hat die Insel ja schon gleichzeitig mit der Geburt erhalten, und da sie in der Nähe von der Insel Bogosloff emporstieg.so gab es sich von selbst, daß sie den Namen New-Bogos-losf erhielt. Als die Herren Dr. Becker, Dr. W. H. Dall und Purlington im Namen des Geologischen VermessungsbüreauZ vor einigen Monaten von Washington abreisten, um die Mineralfelder Alaskas zu besichtigen, hatten sie keine Ahnung davon, daß sie schließlich noch ein Stück Vereinigter Staaten in die Welt ttboren' linden würden. Sk bieltw

sich kurze Zeit in Unalasfa aus, uns da das Wetter sehr günstig war, so beschlossen sie, auch die Insel Bogosloff zu besuchen. Erst als sie im Begriff standen, diesen Entschluß auszuführen, hörten sie von Eingeborenen, daß diese Insel nunmehr noch ein

Brüderchen gekriegt habe. Bald bekamen sie dasselbe m Sicht. . Von Weitem sahen die beiden Inseln ungefähr wie die Ende von zwei großen Brotleibe aus, nur daß sie oben sich etwas zerrissen zeigten. Die neue Insel ist, wle alles Neugeborene, ziemlich kahl. Von Pflanzenwuchs hat sie nach den letzten Berichten noch keine Spur, ebenso wenig von Süßwasser. .Als die Reisenden sich ihr näherten, bemerkten sie eine große Anzahl dunkler Flecke auf den Felsen die fast alle sehr niedrig sind und als sie das junge Land betraten, sahen sie. daß Diese Flecke Nichts als gewaltige Menaen See-Papageien, Alke, Tauchermöven und andere Seevögel waren. Alle diese Vögel erschienen sehr zahm, und man konnte ganz nahe an sie herankommen; wenn sie aber in Masse aufflogen, wurde der Himmel von ihnen beinahe verdunkelt. Es waren der Entstehung des neuen Eilandes vulkaniscke Ersckeinunaen vorhergegangen, klt sich über einen längeren Zeitraum erstreckten. Wer die Insel zuerst bemerkt hat. läßt sich bereits nicht mehr fest stellen: doch l i nachträglich bekannt geworden, daß Capltan Anderson und seine Xicute vom Schooner Matthew Turna" schon vor längerer Zeit die Insel in der Bildung begnssen sahen, wahrend die selbe nur als eme znchende Feuer- und Rauch-Masse erschien. Nicht ganz ohne Opfer lst der neue Land-Zuwachs erfolgt: der sog. Ship's Rock nämlich, r r ' 3 r je i rr : . em feyr iicincs, aoer u)vii vuh tän Cook vor mehr als einem Jahrhundert entdecktes Stückchen Natur, ist gleichzeitig verschwunden. europäische Rundschau. Teutsches Reich. Vrovini örandenbura. Berlin. Die Influenza tritt aeenwärtia wieder in Berlin evidemisck auf. In vielen Familien sind mehrere Personen alelchzeltia von der Krankheit befallen und auch die Krankenhäuser haben emen verkaltnlkmakla hohen Bestand Jnsluenzakranker. Er schossen hat sich in Potsdam derHauptmann z. D. Gerbard Zreiberr von Selb, der schon längere Zeit an Geistesaestörtbeit litt. ?tn einem solcken Anfall dürfte er die That vollführt Kaben. Der Verstorbene, der den Z?eldzug 1870s71 mitgemacht und Inhaber . , mr. t a in i .r" c i uc viiciucn rcuzes ,u, ainicuaßi eine Wittwe und vier Kinder. Po lizeilich schlössen ist iekt das WeltRestaurant von Ed. Sckumann in der Werftstraße. Ein langjähriger Kampf würde mit den Bekörden weaen der Concessionsentziehung ausgefochten, da ver Inhaber sem Schankloral zu einem Schlupfwinkel der Völlerei machte. Brandenbura. Anscheinend ein Mord verübt wurde an dem hiesiaen Stadt - Qauvtkassen - Assistenten Altstädt. Der Betreffende war seit eiNlgen Wochen verschwunden, nachdem er vorher aus dem Neuen Krug in fröhlichster Stimmung sich verabschiedet. Man fand später einige seiner Kleidungsstücke, von ihm selbst aber keine Spur. Jetzt ist seine Leiche im Gebüsch verborgen bei Radewege vorgefunden worden. Am Hinterkopfe weist der Todte eine klaffende Wunde auf, so daß angenommen wird, daß ein Verbrechen vorliegt. West - Stern berg. In dem Orte Sandow wurden 17 Personen von der Genickstarre befallen. ;Vo oiejen 17 Personen sind neun verstorben, während sieben noch krank dar'niederliegen. Eine Person ist genesen. Vrovin Vftpreugsn. Gerdauen. Kürzlich erickok sich der Jnstmann Gottfried Dröse in Allyos, und zwar deswegen, weil sem Oberinspector ihm aus besonderen Gründen zwei Scheffel Qafer an Deputat abgezogen hatte. Dröse ist 53 Jayre alt und hmterlaßt suns Kmder. Der Mann hatte zwei Kriege mitgemacht. Jnsterburg. Das Böhmische Brauhaus I. H. Bernecker ist durch Kauf für 130.000 Mark in den Besitz der Firma Jof. Litten und Co. in Königsberg übergegangen und soll in eine Aktien-Gesellschast umgewandelt werden. Stallupönen. Ergriffen in Frankfurt a. M. ist der im Herbst vorigen Jahres fahnenflüchtig gewordene Zahlmeister-Applicant Reyber vom hiesigen Drazoner-Regiment und bereits bei seinem Truppentheil eingeliefert. Weidehnen. Wegen Mordverdachtes verhaftet wurde das Dienstmädchen des Gutsbesitzers W. Die Fusgedingerin" des W. ein altes. graues Mütterchen starb nämlich, nachdem sie Kaffee, getrunken. Der hinzugerufene Arzt constatirte. daß der Tod infolge von Vergiftung eingetreten sei, was durch die Section bestatigt wurde. Der Kaffee war von dem Dienstmädchen bereitet worden und eigentlich der Frau des Besitzers zugedacht. ; Vrovlnl Tvstprttn. E l b i n g. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Polizei und V llziehungsbeamten Otto Beerwald aus Heuteich wegen gefährlicher Körperverletzung zu einem Jahre Gefängniß. Beerwald hat einem Arbeiter, den er grundlos verfolgte, 25 Säbelhiebe verfetzt und zweimal in den Rücken gestoßen. G r a u d e n z. Oberbürgermeister Pohlmann. der seit 1873 an der Spitze unserer Stadt steht und nunmehr in den Ruhestand tritt, verabschiedete sich im Sitzungssaale des Rathhauses von den angestellten städtischen Subalternund Unterbeamten. . Volueiinsvector

Wichmann überreichte dem Scheidenden mit einer Ansprache ein prachtvolles Album, das die Bildnisse der Beamten enthält. Marienburg. Hier fand eine gemeinsame Sitzung der städtischen Körperschaften statt, um diejenigen Schritte zu berathen, welche geeignet sind, dahin zu führen, daß Marienbürg eine Garnison erhält. Thorn. Nach zweitägiger VerHandlung verurtheilte das Schwurgcricht den Arbeiter Digaszewski aus Steinau.welcher im April 1894 Nachts den Besitzer Brehmer aus Steinau. mit dessen Frau er ein ehebrecherisches Verhältniß unterhielt, erschlagen hatte, zu 15 Jahren Zuchthaus. Die Anklage lautete auf Mord, die Geschworenen gaben ihr Verbiet jedoch nur auf Todtschlag ab. Provinz sommern. Greifenhage n. Ueber . das Vermögen des Kaufmanns Oscar Wilh. Rob. Günther hierfelbst lst das Concursverfahren eröffnet. Verwalter der Mass: Rechtsanwalt Gültzow. K a m m i n. Der ln Fritzow im hiesigen Kreise geborene Musketier August Franz Albert Bötticher der 1. Compagnie des JnfanterieRegiments General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen (8. brandenburgisches) No. 64 ist wegen Fahnenflucht, vorsätzlichen und rechtswidrigen Preisgebens von Diengegenständen in zwei Fällen, einfachen Diebstahls nach zweimaliger Bestrafung wegen Diebstahls und wegen Bettelns mit einem Jahr und zwei Monaten Zuchthaus, sowie 3 Wochen Haft, Entfernung aus dem Heer und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 2 Jahre bestraft. Naugard. Das hiesige kgl. Amtsgericht hat ggen den Kaufmann Rich. Littau. früher in Ostrowo. Nau-

yard und Stettin wohnhaft, die Untersuchungshaft wegen betrügerischen Bankerott verhängt. Vrovini Vosn. Neuiomischel. Der Kreisphysikus Dr. Brinkmann Hierselbst hat in Konin bei der 62jährigen Eigenthümerfrau Napierala daselbst die Trichinose constatirt. Zwei Söhne, ein Schwager und ein Hütemädchen der Napierala, welche sämmtlich geräuchertes Fleisch und Wurst gegessen hatten, warn ebenfalls, wenn auch nur leicht, erkrankt. Posen. Hier wurden auf dem evangelischen und dem jüdischen FriedHofe sämmtliche . Denkmäler zertrümmert und die Gräber zertreten. Der Staatsanwaltschaft wurde sofort Anzeige erstattet. R a k w i tz. Der emeritirte Lehrer Emanuel Jungnik feierte hier sein fünfzigjähriges Amtsjubiläum. Dem Jubilar wurde bei der im hiesigen Schützenhause veranstalteten Feier von dem Kreisschulinspector Pastor Fla tau-Jablone der Adler der Inhaber des Hohenzollernschen Hausordens überreicht. S ch i l d b e r g. Kürzlich sollte hier die Verheirathung des Kaufmanns B. aus Ostrowo, mit Frl. Br., der Tochter einer Kaufmannswittwe, stattfinden. Kurz vor der Trauung sollte dem Bräutigam die Mitgift behändigt werden, 6000 Mk. B. hatte aber 8000 Mk. erwartet und verzichtete nun auf die Heirath. Er reiste ab und ließ die Braut im Hochzeitskleid zurück. Vrovln, Kt,lNn. L a u b a u. Unter dem Verdacht, den Schuhmacher Gras durch Hinabstoßen in das Wasser des Queis von der Bertelsdorser Brücke ermordet zu haben, erfolgte dieser Tage die VerHaftung des Arbeiters Menzel von hier. Reichenbach u. d. Eule. Einen Act abscheulichster Bosheit begingen zwei 14jährige Fabrikarbeiter in Langenbielau. Es gelang ihnen, ein Stück giftigen Farbestoff aus der Fabrik, in derbste beschäftigt waren.fortzuschmuggeln und nun forderten sie einen 12jährigen Knaben, der ihnen begegnete, auf. .das Gift zu essen. Als er sich weigerte, drohten sie ihn zu schlagen, dagegen versprachen sie ihm, wenn er das Stück esse, ihm fünf Pfennig zu geben. Hierdurch ließ sich der Knabe bewegen, den Giftstoff zu verzehren, doch schon auf dem Wege nach Hause trat Erbrechen ein, und obgleich' bald ärztliche Hilfe eintraf, mußte er nach stundenlangen, schweren Leiden seinen Geist aufgeben. S a g a n. Zu vier Monaten Gefängniß wurde der Gutsbesitzer Walter ausNeuwalden von der hiesigen Strafkammer verurtheilt. Walter hatte das Getriebe seiner Dreschmaschine, nicht ordnungsmäßig verkleiden lassen; der Schulknabe Giesel kam in die Koppelung, verletzte sich schwer und starb an den Verletzungen. ' Provinz Sachsen. Erfurt. Vubenhände haben das im Treppenhaus des Rathhauses besindlicke Gemälde .Venus und Tannfür 10 9t

1 ein c?üi nadt mit Elephanten, tiltxtmtn, Yrunkvaaenunb ufik.

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hauser- deraUig beschädigt, daß eine Restaurirung nöthig geworden ist. Schon früher würde dort das Gemälde Die Doppelehe- beschädigt und der Thäter blieb unermittelt. Der flüchtige Weinhändler Burghardt von hier ist in Mailand verhaftet worden. Zwei Beamte der hiesigen Sparkasse wurden verhaftet, weil sie ldurch falsche Eintragungen 175 Mk. veruntreuten. Quedlinburg. Seit längerer Zeit ragt im Süden unserer Stadt auf der Höhe des Bleichberges, dessen Anlagen von jetzt an Bismarckhain" heißen, ein gewaltiger, 20 Meter hoher steinerner Thurmbau empor, von dem sich dem Beschauer ein herrlicher Rundblick auf das Harzgebirge, die Stadt und die weite Ebene mit Dörfern und Städten erschließt. Dieser gewaltige Bau führt den Namen Bismarckthurm"; sein Grundstein wurde vor einem Jahre am 80. Geburtstage des Fürsten Bismarcks gelegt. Vrovln, Schl,n,iaSolftn. Alt - Heikendorf. Neulich feierten die Eheleute H. Kähler und Frau, geb. Böge, aus der Dähnenkathe im Alter von 73 Jahren im Hotel Stadt Kiel- das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Durch Pastor Mühlenhardt wurde dem Jubelpaare ein Geschenk von dem Kaiser im Betrage von 30 Mark überreicht. Altona. Ein 22jähriger Kutscher NamensStapelfeldt verfolgte eine hiesige junge Dame fortgesetzt mit seinen Liebesanträgen. Als er.bon dem Bruder der Dame, dem Kaufmann Klute, zurückgewiesen wurde, feuerte er einen Revolverschuß auf Klute ab, welcher diesen tödtlich verwundete. Stapelferdt wurde verhaftet. E l m s h o r n.' Das Compastorat in Elmshorn ist vakant und soll zum 1 September d. I. durch unmittelbare Berufung seitens des Consistoriums besetzt werden. Haderöleben. Eine große Stiftung hat Clausen-Knopp in unserer Stadt errichtet. Derselbe hat nämlich 200.000 Mark der Stadt vermacht zwecks Errichtung eines Heims für alte, würdige Bürger und Bürgerin nen. provi? Sannon?.

Hannover. Der Ausbau der Hannoverschen elektrischen Straßen bahn bis Hildesheim ist von den Be hörden genehmigt worden. Die Ar beiten werden in allernächster Zeit beginnen. Die Unterhandlungen mit den an der Bahnstrecke beleaenen Ge meinden wegen Abgabe elektrischer Kraft schweben noch. Vom hiesigen Schwurgericht wurden die Arbeiter Chrlstlan und August Brandes wegen Falschmünzerei', und zwar Christian Brandes zu 4 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust, Aug. Brandes zu 3 Jahren Gefängniß und 5 Jahren Ehrverlust, Heinrich Behrend wegen wissentlicher Ausgabe falschen Geldes zu IJahren Gefängniß und 2 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Hildesheim. Der Hilfsgefanoenenaufseher Heise wurde wegen Sitt lichkeitsverbrechens mit Gefangenen von der hiesigen Strafkammer zu 5 Jahren Zuchthaus und 10mhrigem Ehrverlust verurtheilt. L e h e. Der im letzten Herbst in Angriff genommene Bau eines neuen Postgebäudes hat bei dem gelinden Wetter dieses Winters so weit gefördert werden können, daß neulich be reits der Dachstuhl aufgestellt werden konnte. Der vierstöckige Neubau ist nach den Wünschen der Reichspostverwaltung von Herrn Rebstock aufgeführt und ist für eine lange Reihe von Jahren von der PostVerwaltung gemiethet. ... Vrovini 9ftfaUn. A h a u s. Die Baumwollspinnerei Ellermark bei Glauermark lst, mlt Ausnahme von Kessel und MaschinenHaus, vollständig niedergebrannt. Dortmund. Von dem hiesigen Sckwuraerichte wurden die, beiden Bergleute Peter Schimanski ausRuzel und Joses Bura aus Habmgyorst wegen Körperverletzung mit TodeSerfolg mit Zuchthaus, und zwar ersterer mit 15, letzterer mit 13 Jahren, bestrast. Auch wurden den Angeklagten die Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Iahren aberkannt. Sie' hatten am 15. Februar zu Habinghorst den Bergarbeiter H. Lohsträter aus Brllninghausen gemeinsam mit einer Eisen stnge mibhandclt. so daß der Tod eintrat. Minden. Im Chor der hiesigen katholischen Domkirche, der auf Pfahlrosten steb!. werden auaenblicilich wieder Reparaturarbeiten ausgeführt. Wie es scheint, hat infolge Sinkens der Pfahlroste eine starke Versetzung ves Mauerwerks stattaefunden. , ,, Junge und alte Pkanner sollten nicht verfehlen die Anzeige von Thos. Slater auf Gelte 3 zu lesen. MUtt o WWS Mntö. Vorstellung in n Ring, mit ?kgitt. in i wicpniuc, cnciv all xr ttfrarIm im ctitB. li Aechtem

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