Indiana Tribüne, Volume 19, Number 236, Indianapolis, Marion County, 13 May 1896 — Page 1

s i i I : --: ." OO O r -TVO rfT s A W W 4 v w w P 4 tV Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgaz 19 Indianapolis, Indiana Mittwoch, öen 5. Mai 1896. o 3

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3m .Clevel. Wächter und Anzeiger" finden wir folgende statistische

Angaben über die Wirkung der Einführung minderwerthigen SeldeS auf den Arbeitslohn: So erhielten die Arbeiter bei unö im Jahre 1862, iu we'chem die Ausgäbe von Papiergeld begann, nur drei Procent höhere Löhne in Papier, als

sie in Gold erhalten hatten. Aber die

Papierpreise von 222 gewohnlichen Verbrauchöartikeln erlitten einen fast

sofortigen Aufschlag von durchschnitt

lich nahezu 18 vom Hundert über die

Goldpreise vorher. 3m Jahre 1863

erhielten die Arbeiter zwar um 10z v.H.

höhere Löhne in Papier, zahlten aber

für ihre Bedürfnisse für jeden Dollar

in Gold ZI 49 in Papier. 3m Jahre

1864, da der Papierdollar nur noch

49 Cents werth war, erhielten sie zwar

um 2öjProcent höhere Löhne als 1861

zahlten aber 90z v H. mehr für ihre

Bedürfnisse. 3m Jahre 1865 war der

Werth deö Papierdovarö zwar auf 62

Cents und waren die Löhne auf 43 v.

H. über 1861 gestiegen, die Lebens-

Mittel zc.-Preife aber auf 117 V.H,

oder mehr al das Doppelte, und 1866,

da der Papierdoar schon wieder

71 CentS werth war, stiegen die Löhne

zwar auf 52 v.H, die Preise aber

waren immer noch um 90 V.H. höher. Mit anderen Worten : die Arbeiter er-

hielten zwar für jeden Dollar, welchen sie im Jahre 1861 für dieselbe Leistung eingenommen hatten, $1.52, mußten aber für jeden Dollar, den sie 1861

ausgegeben hatten, 1866 $1.90 aus

geben.

Und das fiel in eine Zeit, da Arbeits

kräfte begehrt waren, weil der Krieg

nicht nur eine Menge kräftiger Arme der friedlichen Arbeit entzogen, sondern

auch eine große Anzahl von neuen

Industrien in'ö Leben gerufen hatte."

BraÖluttdjiid)len.

Inland.

Wetterbericht.

Zunehmende Bewölkung, vielleicht

Gewitter, gefolgt von schönem Wetter.

Kühler heute Abend und Donnerstag.

Gestrige Temperatur: Mazimum 87

Grad, Minimum 64 Grad.

Schifsel'SWassertemperatur78 Grad

--.-

Die spanische Negierung ist

offenbar in großer Verlegenheit ' In

dem Vertrag von 187 zwischen den V.r. Staaten und Spanien findet sich

olgende Stelle : Kein Bürger der Ver. Staaten, der

in Spanien, dessen Inseln oder überseeischen Besitzungen wohnt, und welcher deS Verrath?, der Verschwörung

oder deS Aufruhrstiften gegen daö Land und seine Institutionen, oder der wegen irgend eineS anderen. Verbrechen? angeklagt ist, soll vor einem

außerordentlichen Tribunal, sondern ausschließlich vor den gewöhnlichen

Gerichten prozesfirt werden, auSge-

nommen im Falle er mit den Waffen in der Hand gefangen wurde."

Letzteres soll nun bei einigen der auf

dem gekaperten Competitor befindlichen

Amerikaner nicht der Fall gewesen sein.

Von einem, Namens Milton, wird behauptet, daß er die Expedition lediglich als Berichterstatter mitgemacht habe.

Trotzdem wurden Alle, die sich auf dem Schiffe befanden, vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurtheilt.

Auf die Vorstellungen unserer Re-

gierung hin wurde die Vollstreckung deS Urtheils einstweilen aufgeschoben. Ein Kriegsgericht ist jedenfalls kein gewöhnliches, ordentlicyeS Gericht.

Die Sache bereitet Spanien aus

mehr als einem Grunde große Verlegenheit. General Wehler droht mit

Abdankung, falls das Urtheil nicht

vollstreckt wird. Ob diese Nachricht aus Wahrheit beruht, ob Weyler viel-

leicht gerne die Gelegenheit ergreift, von einer möglicher Weise hoffnungS-

losen Sache wegzukommen, läßt sich

einstweilen nicht sagen. Der wichtigere Punkt ist die Stimmung des Volke

in Spanien. Wenn das Ministerium

nachgiebt, dann droht eine Revolution. Die Spanier sind, wie die ganze la-

teinische Rasse, ein leicht erregbare?

Volk. Aus festen Füßen steht die

spanische Regierung so wie so nicht.

Angenommen Präsident Cleveland be steht mit Nachdruck auf seiner Förde rang, dann muß sich die spanische Ne

gierung zwischen zwei Möglichkeiten

entscheiden : Einer bewaffneten Znter

vention von Seiten der Ver. Staaten oder einer Revolution, zum Mindesten

VolkSausstanden zu Hause. Ein AuSveg wäre vielleicht die vor lausige Verschleppung der Sache.

Einstweilen müssen wir uns damit

begnügen, daS Weitere abzuwarten.

ThoS. Slater hat eine Botschaft

sur leben Mann aus Seite 2.

Cyklon.

Lincoln, Neb, 12 Mai. Ein

Cyklon traf unsere Gegend heute Nach

mittag. Eine trichterförmige Wolke

schoß auS einem Sturmcentrum herab

und die ganze Bevölkerung suchte in

Kellern und anderen Zufluchtsorten

Unterkunst. 3m Schulhause stürzten

die Kinder in wilder Verwirrung in den Keller, wo der Heizofen aufgtflellt

ist und viele von ihnen wurden im Ge

dränge verletzt. Der Cyklon traf die

Nordseite der Stadt auS nordwestlicher

Richtung in einer Breite von 200 bis

300 JardS und machte aus seinem

Zuge Alleö dem Erdboden gleich, dar-

unter auch mehrere Häuser. 3n einer

Entfernung von etwa 2 Meilen hob fich

die Wolke wieder, senkte fich aber 5

oder 6 Meilen weiter noch einmal zur

Erde und dürste dort großen Schaden angerichtet haben.

Bericht über die Nicara-

gua-Kanalbill. Washington, 12. ?kai. DaS

HauScomite sür zwischenstaatlichen und ausländischen Handel hat beschlossen, mit einigen Amendemenls den Mahone'schen Entwurf der Nikaragua -

Kanalbill zur Annahme zu empfehlen. 3a Abwesenheit von 6 Mgliedern

deS Comites stand daö Votum 7 zu 4-

-

Ausland. Der Matabelen-Krieg. Buluwayo, 12 Mai. BealeS

Kolonne hat den Matabelen am Samstag eine Niederlage bei Movene beigebracht, ohne selbst Verluste zu erlei den.

Cecil RhodeS ist noch in Gwelo. Eric SelouS, ein Neffe deS berühm-

ten JägerS F. C. SelouS, welcher an

dem Feldzuge gegen die Matabelen

theilnahm, ist in Gwelo dem Fieber erlegen.

Gwelo, 11. Mai. 3n e'nem

Engagement bei Movene am Samstag

unterhielten die Matabelen 15 Minuten lang ein heftige! Feuer, Cecil

RhodeS und Capt. Metcalfe standen

in der Front Man benutzte gegen den

Feind Mapm-Gefchütze und diele Leute wurden getödtet, und die Ma'.abelen mußten sich zurückziehen. Der

Kraal in Movene und andere Gebäude

wurden zerstört. Die Verfolgung wird fortgesetzt.

Cholera in Egypten. Alexandria, 12. Mai. Gestern

wurden hier 27 Todesfälle in Folge von Cholera angemeldet.

40MajestätSbeleidigungen.

Berlin, 12. Mai. Vierzig Ver-

Haftungen wegen Majestätsbeleidigung

sind in Frankfurt am Main im Laufe der letzten drei Tage vorgenommen worden.

a-t."'

Schiffs. Nachrichten.

Angekommen in :

Liverpool: Bothnia" von Boston. QueenStown : Majestic" von New

Sork.

Moville : Ethiopia" von New Sork.

Allerlei.

Wte Staats - FischcomMission des Staates Califormen hat beschlossen, die Karpfen auszurotten, atii diese andere Nische nicht aufkom-

men lassen. Zu diesem Zwecke hat die Commission in allen Flüssen, in denen Karvfen vorkommen, aroke Mengen

von Black Bah- aussetzen lassen. Diese Fischart' ist überaus gefräßig und man erwartet, dak sie die Kar-

psenbrut in kurzer Zeit- vollständig

vernichten wuo. Ein Clerk ded Bundes-

Schakamtes, welcher "in der Abther

lung für Einlösung' von Papiergeld arbeitet, will durch langjährige Beob-

achtungen festgestellt haben, daß auS Washington, D. C., die reinsten Notm zur Einlösung kommen, während Wcaao die fchmuigsten lchickt. Nächst

Chicago kommt St. ouis und dann Cincinnati. Aber nicht bloS am schmutzigsten ist das Chicagoer Papiergeld; es ist auch meistens so zerrissen, daß das Flicken doppelt so lange dauert, als das Zählen. Eine Liebes- und Heirathsgeschichie, die in ihrem ganzen Verlafe gewiß eigenartig ist. hat sich in Litchfield, Conn., zugetragen. Dort heirathete nämlich eine Schöne von 50 Sommern, die in dem städtischen Gesöngniß als Köchin beschäftigt war, einen um 20 Jahre jünoerm Gesängenen. Frau Kate Coakley dieS ist der Name der alten jungen Frau beklagte sich bei dem Gefängnißaufsther, daß sie mit Arbeiten überbürdet wäre, und der zuvovkommende Beamte designirte einen jungen, strammen Burschen, der eine Freiheitsstrafe zu verbüßen hatte, zum Assistenten der Küchenfee. Letztere fand an ihrem Gehilfen außerordentliches Gefallen und bald hatte sie sich in denselben Über die Ohren verliebt. Da die verliebte Köchin den jungen Gefangenen vorzüglich fütterte und auch hübsche Ersparnisse besaß, so drückte der Umwordene ein Auge zu und versprach ihr die Ehe. Sofort nach seiner Freilassung ließ er sich mit der Küchenfee copuliren. worauf das Paar eine Hochzeitsreise nacb New Nork antrat. Bei einer Uebung deS

31. Jägerbataillons am Plabutsch bei

Graz schoß em Jager semen Kameraden in den Rücken und zerschmetterte ihm das Rückgrat, dann gab er.nocb einen Schuß auf einen Oberlieutenant ab, ohne ihn jedoch zu treffen und flüchtete. Als er eingeholt wurde, fand man noch scharfe Patronen bei ibm.

Hiesiges.

Nnter den Näbern.

ZachariaS Petty, ein alter Mann,

28 Hoöbrook Straße wohnhaft, überschritt daS Big Four Geleise an der Kreuzung der Biddle Straße gestern Nachmittag um 3 Uhr als eine heran-

sausende Lokomotive ihn erfaßte, seinen linken Arm vollständig zermalmte und ihm außerdem die Hirnschale eindrückte. Dr. CollinS vom DiSpensarium brachte den Schwerverwundeten in daS City Hospital, woselbst derselbe

um 4 30 Uhr verstarb. Alles nur

Mögliche war angewandt worden, um ihn am Leben zu erhalten, aber er starb

ohne daS Bewußtsein wiedererlangt zu

haben. 3n seinen Kleidern wurde nichts gefunden, waS ihn hätte identi-

fiziren können. Petty war morgenS

von Haufe weggegangen und als er

zum Abendessen nicht zurückkam, waren

seine Frau und sein Sohn sehr in

Sorge um ihn. Sie erfuhren, daß der Körper eines unbekannten ManneS

n der Morgue läge und als der Sohn

sich nach derselben begab und ihm die Leiche gezeigt wurde, erkannte er die-

selbe als die seines Vaters.

Niemand konnte gefunden werden,

der Augenzeuge bei dem Unfall war.

Als Dr. CollinS bei der Unglücks-

statte eintraf, fand er eine Menge

Menschen um den Unglücklichen ver-

sammelt, aber Niemand hatte gesehen,

wie daS -Unglück sich zugetragen hatte. Wahrscheinlich ist, daß Petty zwischen den Schienen entlang ging, einem da-

her kommenden Zuge auSwich und so von einer in entgegengesetzter Richtung fahrenden Locomotive erfaßt wurde.

Ein Eisenbahnbeamter war kurz nach

Vtty's Tode im City Hospital, um Erkundigungen einzuziehen. ES wird

daher angenommen, daß einer der Bremser den Unfall gesehen und an-

gezeigt hat.

-

Polizeigericht. Der von vorgestern auf heute verschobene Fall von W. F. HauSmann,

welcher einen alten Mann mit seinem

Bicycle umgefahren und außerdem geschlagen hatte, kam heute zur Ver-

Handlung. HauSmann wurde sür schuldig befunden und in Anbetracht

seiner sonstigen guten sittlichen Füh rung zu $10 und Kosten verurtheilt.

Ein Betrunkener wurde zu $1 und

Kosten verdonnert. Joseph BrookS wegen' Tragen ver botener Waffen zu $10 und Kosten.

Ein alter Deutscher, 3ohn Stumph,

75 Zahre, hatte deS Guten zu viel ge

nassen, wurde aber vom Polizeirichter

seines hohen Alters wegen freige sprachen. Ebenso 3ohn Sinor, ein alter Ve teran.

Jesse Scott und Henry Reese, zwei

junge Lümmel, wegen KleindiebstahlS

angekreidet, kamen dieömal noch mit einer derben Strafpredigt davon. R. H. Murray wurde auf die Anklage hin, Leuten unter falschen Vorspiegelungen Geld herauSgepreßt zu haben, gestern verhastet. Er ließ eine Anzeige in verschiedene Zeitungen einrücken, daß Aufwärter für Peck'S Hotel in St. Joseph, Mich., verlangt würden, sür $30 Gehalt, freie Kost und Wäsche. Aus diese Anzeige meldeten sich Verschiedene, von denen er je $1 erpreßte. ES stellte sich herauS, daß ein Hotel Peck in St. Joseph

gar nicht eziftire. Der Schwindler

wurde unter $1000 Bürgschaft an die

Großgeschworenen überwiesen.

Eduard Kellermeyrr und Harry Meyer . fuhren vor einiger Zeit auf

ihren BicycleS in größter Schnelligkeit

die College Avenue hinauf. In der

Nähe der Vine Str. standen verschiedene Personen, welche, da die Fahrräder zu schnell herangesaust kamen, keine Zeit mehr hatten, auSzubiegen und sich in Sicherheit zu bringen. Die Beiden fuhren direkt in die Personen hinein, mehrere leicht und eine grau so schwer verletzend, daß die-

selbe j-tzt an Krücken gehen muß.

Beide wurden zu je $5 und Kosten verurtheilt. ' Ein Neger, Namens Caldwell, soll

ein Bicycle gestohlen haben. Erwürbe

an die Großgeschworenen überwiesen

ZameS Edgey und Grant William-

son geriethen beim Poolspiel miteinander in Streit. ES stellte fich heraus, daß Williamson von Edgey, Letzterer war der Angreifer, stark am Arm derletzt wurde.

Edgey wurden $10 und Kosten auf-

erlegt.

Der Fall William Rooertö wegen

Kleindiebstahl ist auf morgen verschoben. " S1

Von der Grippe. Wie Dr.Miles'Nervine einem von KentUtkyS Geschäftsmännern die Gesundheit wiederbrachte.

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Der kleine Stadtherolv.

Frau Doretha Niemann und Sohn

und Herr Louiö Kirschbaum mit Familie werden morgen mit dem Dampfer Normannia via Hamburg, und Herr

Michael Huber nebst Frau, sowie Frau

Bertha Johann und Frau Auguste Müller mit dem Dampfer Spaarndam

am Samstag via Rotterdam eine Er-

holungöreise nach Deutschland antre-

ten.

Der Sohn von Chr. Michel, Post-

meiste? und Friedensrichter von Marion Park, Arthur Michel, wurde gestern

von seinen vielen Freunden zu seinem

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Die Untersuchung deS städtischen

WasserS durch Dr. Ferguson hat ergeben, daß die im letzten Jahre hier vorgekommenen Typhuöfälle von dem

Genuß städtischen Wasser herrührten.

Die erste Untersuchung wurde am

15. März vorgenommen und gleich darauf ein Circular an sämmliche

Aerzte der Stadt geschickt und um ge-

naue Angabe der vorgekommenen TyphuSfälle ersucht.

Seit den letzten Tagen im April un-

tersucht Dr. Ferguson das städtische Wasser bacteriologisch und fand, daß

dasselbe Bacterien enthält.

Von 45 bekannt gewordenen Typhuöerkrankungen hat Dr. Ferguson

statistisch festgestellt, daß 16 Fälle vom

Wassertrinken im Hause. 8 vom Milchtrinken, 5 vom Wassertrinken in der

Schule und 8 vom Wassertrinken im

Geschäft herrührten. Die chemische Untersuchung ergab, daß daö Wasser genügt ; die bacteriologische dagegen, daß daS Wasser Bacterien enthält. Um ganz sicher zu sein, wurde daS Wasser 12 Tage lang auf Bacterien untersucht.

Dr. Ferguson sagt, daß daS Wasser

unbedingt vor dem Genuß abgekocht

merden müsse, wenn man fich vor der

größten Gefahr schützen wolle. Sine Sandfiltration deö städtischen WasserS

ist sür Indianapolis ganz unbedingt

erforderlich.

Auch der größte Theil der städtische

Brunnen, wovon 400 untersucht wur den, hat schlechtes Wasser. ' Dr. Hurty äußert sich, wie folgt:

i rr. ' l

ilfii -V-

eine rankhnt hat jemal so diele Eigenthümlich fein gezeigt, wie die Crirve. Keine Krankheit lafjt ihre Opfer o geschwächt, unfähig. schlakloS. nervenlo dne d Snppe. Herr D. W. Hilton, EtaatS.Agknt der Mutual Lise Insurance Co. von Kentucky. sagt : .I 1889 und '90 hctte ich zwei schwere Anfälle der Srippe. von dene der letzte mein ?tervensvstem fo bedenklich zerrüttete, dah man an meiikcm Leben ver niseUe. Sm Monate lang genog ,ch keine Schlaf, außer mit fiilfc von Schlafmitteln, die mich zwar be täubten, aber keine Erholung gewährten. Ich war muh nur einer großen geistigen Schwäche, todtdnn gender körperlicher Schmerzen und der Thatsache be wufzt, daß ich stündlich schwächer wurde. In diesem Zustande versuchte ich ti mit Dr. MileS' Restorativ Nervtve. Nach zwei Tagen gewahrte tch eine merkliche Besserung und nach Berlaus nueS Mo natS war tch hergestellt, zum grotzen Erstaunen Aller, d mnnen Zustand gekannt. Ich erfreue mich seither ausgezeichneter Gesundheit und habe Ihre Heilmittel dule meiner Freunde empfohlen. Loul.ville, 22. Jan. 1895. D. KI. Hilton. Dr. Nileö' Heilmittel machen gesund.

Den Bürgern der Stadt wird eS

natürlich sehr unangenehm sein, zu

hören, daß daS städtische Wasser sowohl, als auch die Brunnen voll von

Bacterien find. Dr. Ferguson hat zur Genüge nachgewiesen, daß wir den Genuß fürchten müssen. Wenn seire Untersuchungen, was ich nicht im Ge-

ringsten bezweifle, fich voll bestätigen

sollten, so muß Indianapolis sofort

Sandfiltrirung annehmen."

Der Präsident der Wasserwerke,

Herr DaviS, that sehr erstaunt, alS er

Kenntniß von dem Bericht deS Dr. Hurty erhielt. Er glaubt einfach die Angaben nicht und behauptet, daß

im städtischen Wasser keine Bakterien

enthalten sind, da eine bakteriologische

Untersuchung, welche er alS Präsident der Wasserwerke angeordnet hatte, daS

NichtVorhandensein von Bakterien fest-

gestellthat.

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