Indiana Tribüne, Volume 19, Number 234, Indianapolis, Marion County, 11 May 1896 — Page 3

M.S'Äs

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s'chmefter Ilse.

Roman von Clariffa Lshde. (Fortsetzung.) Wer Fremdenführer meldete sich, den Damen einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu zeigen. Die Straßen und Plätze waren dicht belebt, 'dasselbe bunte Treiben entwickelte sich dort wie am Abend vorher. Ueberall in den offenen Höfen sah man Tafeln Herrichien, an denen die Gläubigen gleich nach der Verkündigung der Auferstehung um Mitternacht sich für die langen Fasten zu entschädigen gedachten. Osterlammer, an ideu Hausthüren anaebunden, warteten kläglich blökend ihres Geschickes, zu dem krafnge Burschen, die weiten Aermel ihres weißen Hemdes zurückgeschlagen, bereits die Messer wetzten. Das Gewühl und Gedränge nahm zu, als die Nacht herannahte und Alles nach den Kirchen drängte, sich einen guten Platz zu sichern. Nur widerwillig schloß sich Wolf dem Gange nach San Spiridion an; aber er fand keinen unauffälligen Grund, um zurückbleiben zu können. Adelinen? Nähe übte einen beängstigenden Einfluß auf ihn. Er fand sie schöner als je. Die sanfte Bitte, die stets auf ihrem Antlitz lag. sobald sie sich thm zuwandte, verlieh ihr noch einen besonderen Reiz. Ein Schauer ging durch seine Glieder, so oft er nur in ihre Nähe kam. Und nun Stunden neben ihr weilen zu müssen, welch' eine unsägliche Qual! Die Kathedrcrle war, als sie eintraten, bereits Kopf an Kopf gefüllt. Ein geheimnißvolles Dunkel, nur von dem Scheine einer Oellampe am Eingange durchbrochen, erfüllte den weiten Raum. Mit leisem Gemurmel. die Osterkerzen noch unangezündet in den Händen, schob man sich langsam vorwärts. Der Professor hatte durch Geld und gute Worte auf der Galerie für sich und seine Gesellschaft einen, Platz gesichert, von dem die ganze Kirche zu übersehen war, eine schmale Bank dicht an die Brüstung gerückt für die Damen, die Herren mußten zur Seite stehen. Wolf wußte nicht, wie es kam, daß er neben Adeline seinen Platz gefunden hatte. Halb mit Pein, halb mit Lust fühlte er ihren warmen Korper dicht neben dem seinen. Der Professor, an der anderen Seite der Bank, erzählte leise flüsternd die Legende von, dem heiligen Spiridion, dem Schutzpatron Korfu's, dessen Gebeine, hier im Altarraume in einem kostbaren vergoldeten Sarge aufbewahrt, zuweilen in feierlicher Procession zu Bitt- und Dankgebeten durch die Stadt getragen würden. Da faßte eme weiche Hand die auf die Lehne der Bank sich stützende Wolf's, und wie ein Hauch tönte es zu ihm herauf: Verzechung. Wolf! Ich bin nicht so schuldig, als Sie glauben! Ich spielte nicht mit Ihnen, nein, ich habe Sie geliebt, seitdem ich Sie zum ersten Male gesehen. Aber ich hatte mein Wort berelts verpfändet, und man zwang mich, öffentlich mich dazu zu bekennen. Wenn ich Axel je geliebt, so schwand diese Liebe dahin, als ich erfuhr, daß er beinahe zu Ihrem Morder geworden war. Da schrie etwas m mir auf gegen ihn. ich fühlte, 'daß ich nie die Frau eines ManneS werden konnte, der die Waffe gegen Sie erhoben, und ich zerriß die Ketten, die mich fesselten, um mir zum mindesten die Freiheit zu gewmnen. ?ie, wenn es.isoH aenele. Sie von der Erde abzurufen, ohne Scheu wie eine Wittwe beweinen zu dürfen. Und Sie? O, Wolf, ich weiß es. wiv sind getrennt für immer, die Mauer, die Sie zwischen uns aufge-1 ruhtet, ist nicht mehr niederzureißen. Aber eins dürfen Sie mir nicht versagen: Ihre Achtung! Darum, darum kam ich hierher, well ich Sie hier wußte; 'denn ich kann nicht leben mit dem Bewußtsein, von Ihnen mißachtet, verkannt zu werden." Hatte sie wirklich diese Worte gesprechen oder war es eine Hallucmatwn der Sinne gewesen, erregt durch die schwüle, von Weihrauchdüften erfüllte Atmosphäre der halbdukklen Kirche? Heiß kochte das Blut in ihm auf, ein Wonneschauer durchrieselte ihn. Tiefer neigte er sich zu rhr herab, er glaubte, den schimmernden Glanz ihres Haares unter dem Schleiergewebe selben Gott, denselben Heiland? Er aber, Wolf, der sonst so vornehme Mann, hatte sich tn seiner Leidenschaft so weit vergessen, in ihrer Gegenwart, inmitten einer andächtigen Menge, im feierlichen Augenblicke 'der Verkündiaung der Auferstehung des Herrn seine Lippen in sündigem Verfange auf das Haupt eines scbonen. koketten WeibeS zu pressen, daö gleich ihm nichts achtete. nach nichts fragte, als nach Befriedigung der eigenen Wünsche und Begierden. Sie fühlt, sie ist an der Grenze ihrer Kraft angelangt. Weiter geht es nicht, sie muß ein Ende machen, ein rasches Ende, will sie nicht selbst zu Grunde gehen! Mit festem Schritte wendet sie sich dem Zimmer wieder tti. Wolf hatte eben noch einige Briefschaften geordnet und saßt nach der Glocke, um Georg herbeizurufen und sich zur Ruhe zu begeben. Aber ihre rasch hervorgestoßenen Worte: Bitte, gönne mir noch einen Augenblick." halten die schon gehobene Hand zurück. Etwas erstaunt blickt er nach ibr hin; dem sonst aus ihr Aussehen wenig Achtenden fällt die Blässe ihrer W-.-gen, daS seltsame Feuer in ihren Ag:n auf. Du wünschest?" fragt er und rückt ibr böflich einen Swhl an seine Seite. Eine Ahnung steigt in ihm auf, daß sie in der Kirche irgend etwas bemerkt habe, und er ist sofort entschlossn nichts zu leugnen. Noch vulst daS Blut in der Erinne runa an die lett durchlebte Stunde wiLd in seinen Adern und nimmt ihm etwas von "seiner sonstigen vornehm ruhigen Haltung. Einen Auaenblick athmet er befti S ans, dann beginnt sie, den Blick fest au sem ntltd dest:r6:

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hervo?Ieuch!en' zu sehen seinen -Dust einPlathmen. Wie Wahnsinn erfaßte es ihn. O, nur einmal seine Lipprn auf dieses, schöne Haupt drücken, nur einmal sie an sich ziehen, ihr sagen: Auch ich liebe Dich. Dich allein, auch ich bin unglücklich, wie Du es bist! Hatte er diese Worte gesprochen, hatten seine Lippen ihr Haar berührt? Er wußte es nicht; denn plötzlich zitterte ein Kanonenschlag durch die' Luft, Alles schnellte von den Sitzen empor, auch Adeline, die nun hoch aufgerichtet neben ihm stand. Die Jkonostasis (die Bilderwa'nd in den griechischen Kirchen, die im Altar das Allerheiligste verdeckt) öffnete sich, der Erzbischof irat mit einer brennenden Kerze, gefolgt von einer Schaar goldstarrender Priester hervor: Öiri3t:08 anesti!" Christ ist erstanden." Und wie mit einem Zauberschlaae hatten sich alle Kerzen in der K.irche entzündet, ein Lichtmeer wogte auf. Von dem Ehor herab ertönte das Gloria, dazwischen donnerten die Böller, erklangen die Glocken hell durch die Nacht. Odristo anesrtl!" Der Ruf pflcknzte sich aus der Kirche fort bis zu dem 'draußen harrenden Volke. Noch ein eintöniges Gebet deS Erzbifchofs, dann kam die wogende Menge in Bewegu.g, und die Kirche sing an sich zu leeren. Wieder fand sich, von den Anderen getrennt, Adeline an Wolf's Seite. Ihre schlanke Gestalt schmiegte sich, wie Schutz suchend, an ihn an. Niemand im Gedränge, so glaubte er wenigstens, bemerkte, daß er für einen Augenblick seinen Arm um sie legte, sie in aufwallender Leidenschaft an sich preßte. Und wieder kam eö wie ein Hauch von ihren Lippen. O, Wolf, diese Minute der Seligkeit wiegt ein gantts Leben auf, voll Schmerz und Entsagung!Ein Stöhnen entrang sich seiner Brust. Ja, ein Leben voll Schmerz uiü, Entsagung!" wiederholte er bitter. Sie hatten die Schwelle der Kirchthür überschritten, ein wüstes Gelärm umgab sie. Aus. jedem Hause knallten Schüsse, aus den Fenstern fielen krachend irdene Töpfe nieder, zum Schimpf des Judas Jschariot und als Symbol der ehemaligen Steinigung der Juden. Auf den Straßen umarmte und küßte man sich zum Ostergrüß, dann strömte Alles zu den Tasein in den offenen Höfen, die unter der Last der Fleischgerichte fast brachen. Auch im Hotel erwartete die Heimkehrenden eine reichbesetzte Tafel; Wolf erklärte sich aber zu müde und angegriffen, um an ihr Theil nehmen zu können, und zog sich, von Ilse begleitet, in sein Zimmer zurück. 13. Ilse nimmt den Mantel nicht ab, sondern tritt hinaus auf den Balkcki und schaut lange starren Auges auf das vom Mondlicht umsttahlte herrliche Panorama, das sie so oft entzückt 'hat. Wie von Silber Übergossen ruht das Meer, auf dessen wallendem Spiegel die klassischen Formen und Linien der Berge ein zitterndes Bild werfen. Die Schneegipfel von Epirus schimmern leuchtend herüber, Schaaren fröhlicher Menschen schreiten über den Platz. Alles ist glücklich und fröhlich nur in ihr sieht es dunkel und traurig aus wie noch nie. O, wäre sie blind gewesen in der Kirche, hätte sie nicht sehen müssen, was sie gesehen hat! Nicht einmal geachtet 'hatten sie den. geweihten

Raum, die heilige Handlung! Und wenn sie auch einer anderen Glaubensgemcinschaft angehörten, als dieses naive Volk, verehren sie nicht Alle dendem eZ klar zwischen unS werden muß, Wolf!" i . , Er sieht sie befremdet an. Ich verstehe Dich nicht." Du wirst mich verstehen." fahrt sie fort und kann es nun doch nicht verhindern, daß ihre Lippe nervös zu zittern beginnt, wenn ich jetzt die Bitte an Dich richte, mich morgen mit dem Lloyddampfer allein abreisen und nach der Heimath zurückkehren zu lassen." Er erschrickt sichtlich, verfärbt sich. Warum diese Umwege," fährt er ungeduldig auf. Sage es. lieber gleich. Du hast mir Miß Graham's wegen Vorwürfe zu machen, und ich gestehe Dir, ich habe sie verdient." Du liebst sie " Wie traurig und doch wie überzeugt zugleich sie das sagt! Unruhig rückt er auf seinem Stuhl hin und her. Soll er hier dielleicht die Rolle eines Angeklagten spielen, der vor seinem Richter steht? New, dazu wird er sich nimmermehr hergeben. WeShalb soll ich eS leugnen?" entgegnete er daher, ohne die Augen niederzuschlagen. Ja, ich liebe Miß Graham, liebte sie. ehe ich Dich gesehen hatte." Dann thatest Du ein Unrecht daran, mit dieser Liebe im Herzen mich zu heirarhen." ' Du . weißt, unter welchen Umstäntotn daS geschah. Ich habe, als ick um Dich warb, nicht von Liebe gesprochen." Aber von Zuneigung und Achtung.". Die ich Dir gegenüber auch niemals aus den Augen gesetzt zu haben cMube." Ich meine doch," erwidert sie leise, sich von ihm abwendend, Es gab heut' einen Moment, in dem ich mich Deiner geschämt habe." Wie von einem Dolchstich getroffen fährt er hoch empor. Nur mühsam bmag er die . auSbrechende Heftigkeit zu zügeln; aber in seinem Auge blitzt etwas-Kaltes, Feindseliges auf. das ihr fremd an ihm ist. . Mache es kurz," kommt es zornig bebend von seinen Lippen, und wenn eS Dir möglich ist. suche Beleidigungen meiner Person ferner zu vermeiden. Was verlanast Du von mir?" ' Auch sie tst ausgestanden und begegnet seinem Blick ohne jegiicheS Zagen: Ich sagte es ja vorhin schon: Trennuna' unserer Edie aus so ünaefimHrndlszt GskbMt ist. Hs'iÄ

damals Deiirem' Wünsche nachgab, mich Dir zu vermählen, war es in der siehe ren Hoffnung, wenn Gott Dir die Gesundheit wieder schenken solUe. mir auch Deine Liebe gewinnen zu können. Ich sehe jetzt ein, daß mir daS nicht gelungen ist, numals gelingen wird. Schon als wir von Gatteröberg abreisten, stand der Entschluß in mir fest, sobald ich diese Ueberzeugung gewonnen hätte, ein Band, das unter diesen Umständen nur zur drückenden Fessel werden kann, wieder zu lösen." Die Freiheit, die mein Tod Dir gegeben hätte, wäre Dir sicher wünschter gewesen," stößt er jetzt bitter, seiner selbst nicht mehr mächtig, hervor. .Wolf!" Ihr Auge flammt aus, sie ist nicht mehr die liebevolle Gattin, die hingebende selbstlose Pflegerin, nein, das seiner Würde, seines 'Werthes sich voll bewußte Weib. DaS das geht zu wett," stammelt sie ganz außer sich. Du zwingst mich. Dir zu sagen, was sonst nie über meine Lippen gekommen wäre. Wolf, ich weiß MeS. Ich kenne die Gründe, die Dich zu dem Wunsche, mich zu heirathen, bewogen haben, lernte sie leider zu spät kennen." Nun?" wirst er. als sie einen Augenblick zögert, mit herausfordernder Kopfbewegung ein. Hatte ich sie früher auch nur geahnt, so seh? auch mein Herz für Dich sprach, nie wäre ich die Deine geworden. EineS aber stand seit der schmerzlichen Stunde, da mir diese arausame Enthüllung gemacht wurde, fest in meiner Seele. Wäre es anders gekommen, wie es gekommen ist, hätte Gott Dich, wie Du damals sicher glaubtest, wirklich abgerufen, eine Erbschaft, die andere ältere Rechte schädigte, hätte ich niemals angetreten." Noch finsterer wird seine Stirn, noch kälter der Blick seines Auges. Da Du trotz der üblen Meinung, die Du von mir hegtest, doch bei mir geblieben bist," sagt er mit schneidender Stimme, 'bei deren Klang ihr Herz sich schmerzhaft zusammen zieht, wirst Du verzeihen, wenn ich an der Größe solchen Qpfermuthes zu zweifeln wage." Jetzt erbleicht sie bis zu den Lippen, ihre Hand faßt nach der Stuhllehne, weil es sie wie ein Schwindel überkommt. Ich beklage." sagt sie dann, gewaltsam sich fassend, daß Du n eine selbstlose That nicht glauben willst, beklage es um Deinetwillen. Doch hätte ich gehofft, mir ein besseres Andenken bei Dir erworben zu haben, das ich als Trost in mein einsames Leben mitnehmen könnte." Damit wendet sie sich und verläßt, das Haupt wie unter einer schweren Last gebeugt, das Zimmer. Er will ihr nach, sie zurückhalten; sie

aber macht eine streng abweisende Bewegung, die Thür fest hinter sich zu ziehend. Einen Augenblick starrt- er ihr fassungslos nach. Dann sirrkt er aufstöhnend in einen Stuhl. Soll das wirklich btx Abschluß seiner Ehe sein, soll er so von einer Frau scheiden, die, mag er die Sache drehen, wie er will, ihn zu Dank verpflichtet hat, wie sonst keine auf Erden? Die eben durchlebte Scene uderdenkend, findet er sich Ilse gegenüber elend und undankbar. Er ist und bleibt ihr Schuldner, und daß jedes Wort Wahrheit ist, das sie gesprochen, obwohl er das einen Augenblick in seiner Erregtheit zu bezweifeln wagte, daö hat er von ihrer reinen Stirn, aus ihren klaren Augen gelesen, hinter denen kein Falsch ist. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er sich gedemüthigt von einer Frau. Daß Ilse, was sie gesagt hat, auch ausführen daß sie von ihm sich trennen wird, davon ist er fest überzeugt. Sie hat eben, wie Doktor Balzer sie schon .damals ihm geschildert, bei aller Sanftmuch einen starken Charakter, der da weiß, was er will, und nur nach reiflicher Ueberlegung handelt. Sie wird von ihm gehen, und er kann es nichl hindern. Will er's denn aber hindern? (Fortsetzung folgt.) . Der Schatz des Sultans. Unter den vielen Merkwürdigkeiten, welche der Fürst von Bulgarien bei sei' ner jüngsten Anwesenheit in Konstant!nopel einer Besichtigung unterzog, be fand sich natürlich auch der kaiserliche Schatz. Für den gewöhnlichen Sterb lichen ist eine solche Besichtigung mit allerlei Schwierigkeiten verbunden. Man bedarf dazu eines kaiserlich: Jrades, d. h. eines Erlasses, welcher demjenigen aleicht, der über Krieg und Frieden entscheidet. Man erhält ihn durch die Vermittlung einer Botschaft, doch nur im Gefolge irgend einer hervorragenden Persönlichkeit. Ist man so glücklich, einen solchen Anschluß ge funden zu haben, so wird man m einem Kaik deS Sultans durch zehn Ruderer in weißen Hemden nach der Serailspitze hinübergefahren, wo sich das alte Schloß düster und geheimnißvok erhebt, umgeben von schlecht gepflegten Gärten. Ein hoher Beamter, der Hüter deS Schatzes.. kommt dem Besucher entgegen. Dreißig Gefährten folgen ihm und unterstützen ihn bei der Feierlich, keit der Schatzöffnung. Sie bilden Reihen zu beiden Seiten deS großen Thores. Von Hand zu Hand geht dann ein großer Beutel von grünem Sammet, welcher die Schlüssel enthält. Sind sie endlich in die Hände deS Hüters gelangt, so betrachtet dieser die Schlüssel eingehend, vergleicht sie mit einander, zeigt sie seinen Gehilfen und öffnet dann die äußere Thür. Hinter ihr ist ein Gitter von Schmiedeeisen, geschlossen durch riesige Barren, welche mit ebenso riesigen Schlössern befestigt sind. Auch diese werden mit vieler Umständlichkeit gkfnet und man be findet sich nun in einem dunkeln, ge heimnißvollen Raum, der in drei Abtheilungen den Schatz der Sultane um faßt. In der ersten Abtheilung , be merkt man den aroken aoldenen Tbroa. der .die Mitte de Saales ewnimst. E5!? .Ät Tausenden voI FudineI

smaragden und Perlen geschmückt und trägt folgende Inschrift in französischer Sprache: Dieser Thron wurde im Jahre 1814 während des Krieges dem Schah von Persien, Ismail, genom men und vom Sultan Selim hierher geschickt." Ein anderer Thron in der selben Abtheilung ist ein kostbares Er Zeugniß türkischer Kunstfertigkeit aus dem 16. Jahrhundert. Seine Form ist die einer Kanzel, wie man sie in den Moscheen sieht. An jeder Ecke erhebt sich eine Säule, die auf ihrer Spitze ein Juwel trägt. Da5 ganze Kunst werk ist von Sandelholz und Elfenbein, eingelegt mit Perlmutter und Schild patt, Silber und Gold. Die Perl, muttereinlage bilde! Ranken phantasti. scher Blumen, deren Kelche aus Edel, steinen bestehen. Oberhalb des Thro. nes ist eine goldene Kette befestigt, an der ein riesiger Smaragd hängt. Prachtvolle Rüstungen sind überall zu bemerken; unter diesen zeichnet sich ein Kettenpanzer aus, den Sultan Murad IV. 1633 bei der Einnahme von Bag dad trug. Daneben befindet sich auch der Säbel desselben Monarchen, dessen Griff und Scheide mit glatt geschnitte nen Diamanten besetzt sind, und ein Gefäß, welches ganz und gar mit einem Mosaik von Diamanten bedeckt ist; es mögen etwa 2000 sein. Die meisten Gegenstände des Schatzes sind in Glas kästen oder Schränken untergebracht. Der Hintergrund der letzteren ist mit prachtvollen Satteldecken austapezirt, die auf Atlas oder Sammetgrund reiche Perlstickereien zeigen, ja einige sind buchstablich mit echten Perlen besät. Ein goldener Helm in Kegelform, Steigbügel von massivem Golde, eine unzählige Menge von Dolchen, Säbelnund anderen Waffen, alle mit edelstein. verzierten Griffen und damascirten Klingen, sind in vollständiger Unord nung aufgehängt. Uhren aus Frankreich oder Wien, Basen von modernem Porzellan, Spieluhren, Pistolenkaften, silberne Bestecke und Zahnstocher, Zigarrenetuis und lederne Brieftaschen befinden sich unmittelbar neben Stücken von geradezu unschätzbarem Werthe.

In den Glaskästen sieht man gvoV, runde wesafee mit ungeschliffenen Steinen angefüllt; auch Gold und Silber münzen aller Art befinden sich darin. Ter kaiserliche Schatz enthält außerdem eine ganze Reihe kostbarer Vasen aus Bergkrystall. Jaspis und Onyx, Scha len aus Persien und Indien, und eine Sammlung orientalischer Porzellanein Goldfiligran gefaßt. Ter interessanteste Theil deS Schatzes aber ist jedenfalls die Ausstellung der Prachtgewänder der Padischas, von demjenigen Mahomet's II. (14ö3) an bis zu oem Mahmuds, welcher 1839 starb. In langer Reihe sind sie auf Holzgestellen in hohen Glasschränken aufgehängt. Alle diese Gewänder sind von kostbarem Brokat, mit Stickereien überladen, schwer und dick, so daß sie von selbst stehen. Die Gürtel sind mit Juwelen besetzt und halten kostbare Dolche mit kdelstemgriffen. Dle Tur bane, welche daS Ganze krönen, haben reiche Aigrctten, die durch herrliche Steine gehalten werden. Wohl 20 Zoll hoch ragen die ältesten empor. So hoch empor ragten auch die Hävp ter der großen Sultane, welche sie der einst bedeckten. Tann werden sie klei ner und kleiner, als ob mit ihrem Abnehmen auch die Machtabnahme ihrer Träger gekennzeichnet werden solle, und zuletzt verschwinden sie ganz. Eine einfache Uniform mit einemFez darüber. die Tracht Sultan Mahmud's, zeigt sich uns alZ letztes Stück der glänzenden Reihe. Viel schneller, als man eS wünscht, wird man an all diesen Merk. Würdigkeiten vorübergejagt, um dann poch einen flüchtigen Einblick in di, Bücherei zu erhalten, die auS einigen Tausend Bänden Handschriften besteht, welche nicht senkrecht aufgestellt, son dern wagerecht übereinander gestapelt sind. Man glaubt, daß sie einen Theil der Bibliothek der byzantinischen Kaiser bildeten und daß sich unter ihnen eine Sammlung alter, nicht herausgegebener griechischer und latei nischer Klassiker befinde, aber Niemand hat so viel Einblick in die Büchermassen gewinnen können, um die? zu bestäti gen. Wieder im Freien angelangt, über schreitet man den Hof, um in einem Kiosk nach der Seite des Meereö hin auszuruhen. Tort kann man in Herr licher Aussicht, Rosenduft und schwärzem Kaffee schwelgen, der in kleinen türkischen, oft julrelenbesetzten Tassen angeboten wird. Dann wieder hinein in 's Kaik und mit schnellen Ruderschlägen in 15 Minuten nach Beiler Bey hinüber, um einen entzückenden kleinen Palast zu besichtigen, der auf der asiatischen Seite liegt und schon oft hohen Gästen alöWohnung angewiesen wurde. Den Beschluß macht darauf in Dolma Bagdsche der große Palast mit seinem durch zwei Stockwerke gehenden Thronsaal, seinen herrlichen Marmorbüdern und seiner sondetbaren Bildergalerie. Nun hat man die ganze Trilogie ge nossen, die Einem von JradeS weaen zukommt, und man muß in die Tasche greifen, um den großen Üblichen Bak schisch für die Kaikdjis daraus hervor, zuholen. . Genaue Berechnung. .....Mir fehlt ein Brief meines BräutigamS!" Aber wie kannst Du bei dieser Unmasse von Briefen wissen, daß Dir einer fehlt?" Ich hab' die Küsse immer gezählt, die er mir gesandt hat. ES sind jetzt gerade 2 Millionen und nun fehlen mir 1000!" Solider Ausverkauf. Ekpeditor: Wie lange soll Ihr Inserat über den Ausverkauf wegen Geschäfts aufgäbe erscheinen?" Kaufmann: Na! Vnrlüusig einmal auf zwei Jahre!" Fehlt Such Lebenskraft in irgend tu neu, Theil eures System, oder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache ? ? heilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schttiben wa mir am Weiften half. a ich auch Hilfe Nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei daS 5l,pt eine einfachen HauSmittelS, daS mich rettete. - - ; ; - Verschiebt niöt auf Morgen, vaS ihr heute tbua sollt. Schreibt unter Veischlu einer r)riefmarre für ' Z?2ckQttort an rbomaB OtXt y. O. Cj IZif KslamsK OiJ.

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H. C. POMEROY, gegenüber der DaS Ochleisen U DiamantS. Ais jetzt hatte man die Erfindung des DiamantschleifenS dem berühmten LouiS de Berqum zugeschrieben, der um die Mitte des fünfzehnten Jahr. Hunderts in Brügge geboren ward. Diese allgemeine Annahme beruhte le diglich auf einer Stelle deS BucheS von Robert de Berquen (eines GoldarbeiterS in Paris und Abkommen deS aenannten bürgerlichen Steinschneider), betitelt: Wunder von West- und Oftindien, oder neueö Verfahren mttlkdel steinen. 1661" (in wörtlicher Uebersetzung). . Nun aber hat ein belgischer Publicist auf Veranlassung einer kürz lich in Brüssel stattgehabten Schauftel lung von. Edelsteinen einige Nachforschungen in dieser Richtung angestellt und Documente entdeckt, welche daS Verdienst Louis de Berquen's auf ein Minimum hezabdrücken. Die verspätete Behauptung des Pariser Juweliers, findet durch keinerlei Zeugniß der ent sprechenden Epoche eine Bestätigung; dahingegen ist in einer Beschreibung von Paris, durch Guillebert de Metz vom Jahre 1407, bereits von mehreren kunstsinnigen Arbeitern die Rede, wel che Diamanten verschiedener Formen polirten. Daraus geht hervor, daß die Kunst des Diamantöschltifens in Europa im fünfzehnten Jahrhundert nicht erfunden ward, sondern sie bloö vervollkommnete, und war Brügae, auch gegenwärtig noch der Hsuptsttz für die Kunstindustrie in Belgien, dalS schon der wichtigste Platz für die Dia mantschleiferei. Daher, gebührt der Ruhm, den man bis jetzt Berquen al lein zuerkannte, der ganzen Corporation der Steinschneider von Brügae! Uebrigms wollen wir nicht uiurwähnt lassen, daß die Kunst deSSchlei. fenS von Diamanten und überhaupt von Edelsteinen in der Türkei schon Jahrhunderte lang bekannt war und ausgeübt wurde. Zu diesem Ende iediente der türkische Steinschneider sich eineö sehr einfachen Jnstrummtes: ei ner horizontalen Scheibe. nämlich, auf die er Pulver deS schwarzen DiamanteS ßreute.und welche er mittelst eineS Violinbogens in Bewegung, respective Umdrehung versetzte. Der Stein selbst war mit Wachs, durch Lackgummi oder Harz befestigt. , i .- Ser verlor Soh. Von Th. Vroß. Da steht er nun, nach raschen Wander schritten, Verzagt und scheu am langersehnten Ort: Die Mutter hat zu viel um mich gelitten. Und sicherlich mit einem kalten Wort Schickt sie mich von der Schwelle ftr WaS weiß ein jungerThor vom Mutterherz m. Von diesem Quell, so reich und wunderbar. Wo trotz der tausend trüben, bitt'ren. Scbmeen Nur immer wieder Liebe, süß und klar. Doch niemals Haß zu finden war! Geh' nur hinein und sprich ein Wort der Reue! Mit heißen Thränen wird dein Müt terlein Umschlingen dich in alter Lieb' und Treue, Da werden Schuld und Leid vergessen sein Geh' nur hinein! . XffaDTinjrittrriTI m Saloon u. Billiard-Hall No. 92 Oft Washington 0tr. Jokn Zoiiachor, Cl A.

Treten Sie zetzt em. E. j. B EBB. Eigenthümer.

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Eisenbahn 'Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Bandalia. Abgang Postzug 7 30 Pm Expreß 11 50 rn Expreß 12 40 Nm Aomodation 4 00Nm Expreß 7 00Nm Expreß II 20 Nm nkunft Expreß 3 35$m Expreß 4 15 Vm Accomodation 10 00 Vm Expreß 3 20Nm Schnellzug KVOVm ccomadatio 7 40Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndianavoliS und Sleveland Division. Abgang Expreß. 4 16 Du, Srpreß 10 30Vm Expreß 130Vm Limited Erpreß 3 10 Nm Expreß S 40 Nm Ankunft Expreß 7 1 VuErpreß.. 1130Vm Limited Exyreß 11 30 ?m Erpreß 6 00Nm Erpreß 11 00 Nm Et. LouiS Diviston. Lbgana Expreß Limited Expreß . Erpreß Expreß, täglich Ankunft Expreß täglich Expreß Limited Expreß Erpreß . .. 730Tm 11 50 Vm ....1120NM . .11 45 Nm .... 4 00Nm .... 2 50 35m .... 30Nm 6 0035m lhicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgana Schnellzug 3 45 Vm Accomodation täglich 7 05 Sin Accomodation 11 00 Vm Postzug 3 00Nm Accomed. snur Sonntags). Accomodatwn 6 35 Am Ankunst Rushvill Accomodation. Postzug 1140$rn Jnd'pli Ace. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation..' 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Ehicago und Eincinnati Division westlicy. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scinell.Poft 11 bONm kafazette Accomadation 5 00 Nm Schnellzug... ....12 15 Vm nkunft Schnellzug 3 30Vm Lafazett Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Not Accomodation 6 15 Not Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 32m Danville Accomodation. ... 6 05 Nm Expreß 11 69 Vm nkunft Erpreß 7. .. 3 25m Danville Accomodation. ... 10 35 Vm Erpreh 2 60Nm Erpreß 6 55 Nm Peoria Division östlich. Abgang xpreß 6 30 km Accomodation Erpreß 8 25 Nm nkunft Erpreß 11 40 Vm Accomodation - Srpreß lOOONm Lake Crie nd Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß. 1 20 m Exvreß 7 00Nm SchnellExpreß Ankunft Schnell Erpreß Expreß 10 20 Vm Erpreß 2 50Nm Erpreß 6 20 Not PittSburg, Cineinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Divifw. Algana-Erxreß 4 ColumbuS Accomodation.. . 8 Expreß 3 Richmond Accomodation. . . 4 Erpreß 6 nkunft Richmond ceomodation Schnellzug 11 Expreß 12 Accomodation 3 Erpreß 6 Erpreß 10 50 Vm 00 Vm 30 Nm 00 Nm 10 Nm bVm 40 Vm 30 Nm 20 Nm 60 Not 15 Nm Ehicago Divisten via Aokomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35 Vm Srpreß 3 15 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 46Dm LouiSville Accomodation. . . 3 10 Vm Schnellzug 3 25 Not ... Accomodation 4 0)Nm Ankunft ccomodatio 10 20Vm Schnellzug 10 60 Sin Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich HOONm Ciueinnati, Harnilto und Indianapolis. Abgang Expreß 3 40 Vm Eincinnati Aceomodotio . . 10 60 Vm Expreß 7 45Nm Expre l 6 30Nm . Erpreß 6 20 Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm erpreß 11 45 Vm Erpreß 7 45NM. Erpreß 10 65 Not Erpreß 12 15 Dm Indianapolis und BineenneS. SSgäng Expreß 8 00Lm . VincenneS Accomodation... 4 00 Not nrunft VineenneS AccomodationlO 40 Nm Srpreß 6 00Nm Cincinnati, Wabash . und Michigan Abgang Expreß S35Vm Expreß 11 15 Vm Expreß S45Nm UickuZift Expreß 9 65Vm .Expreß 2 60Nm Srpreß SOONm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß.. S30Vm Accomodation 3 40Nm Schnell Expreß.. 11 20 Not Lnkunft Schnell Expreß 3 30Vm Accomsdatio', 10 40Vm Srpreß 4 60Vm LouiSville) Rew Ulbany und Chicago. Abgang-Exoreß ...12 25 V erpreß 1160VM . yonon Aeconudatisn 4 00Nm Nkrft-Erpreß 3 25Vm . . Vanon Aceonudation 10 45 Vm C?ttß 610 9?rn Tüo TnepUvtd Century, ete t:r5clchrtte Oochenschrift, welche forZriU: (rstt Lcs.-rn sehr empfeh VKLijL Cn r Xn,btn per sorialistisch. werde andere fort.chrirllich, Theorien dw xarteiisch besprochen. cnt5leiire bei da Surdolät I?rN,11odriF Oo l V.sx xzstt es 12