Indiana Tribüne, Volume 19, Number 232, Indianapolis, Marion County, 9 May 1896 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Ersch.int Täglich und Sonntagv Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger J Cent per Woche, die eonntagS.Tribüne"S Senil per lösche. Seide ufam 15 Cents hex M Cents per Ctonsr. Per Post außerhalb de, f ttbt zugeschickt i Vorausbezahlung V pe, lahr. onutt 18 eüd txtabama Strabe. Indianapolis, Ind., 9 Mai 1896. XU chttenisch.argentinische Grenz frage. DaS in Santiago de Chile zu Stande gekommene Protokoll über die Srenzfrage ist in Argentinien mit gemischten Gefühlen aufgenommen worden. Zwar erscheint durch die chilenische Anertennung des früher zwischen Bolivien und Argentinien geschlossenen Vertrages, wonach ein Theil der Ata-cama-Hochebene an Argentinien abgetreten wird, die Lösung des Streites gefördert zu sein, die Festlegung der örenze ist abtx noch so unentschieden geblieben wie zuvor. Man erblickt schon jetzt die Keime neuer Verwicklungen in der Forderung der Chilenen, daß nicht nur die Meinungsverschiedenheiten dem Spruche eines Schiedsrichters unterliegen sollen, welche sich bei den in Bolivien fortzusetzenden Vermessungen ergeben wurden, sondern daß die schiedsrichterliche Entscheidung auch über eine Reihe von Punkten angerufen werden dürfte, die von den Argentiniern nach dem Vertrage von 1893. als erledigt betrachtet wurden. Man hegt den Argwohn, daß Chile nicht bei den Grenzvermessungen auf dem bolivianischen Hochlande, wobl aber bei denjenigen in den fruchtbaren und erzreichen Gefilden Patagoniens neue Schwierigkeiten erheben würde. Nach dem Verlauf, den die Verhandlungen über die Grenzfrage seit mehr als 40 Iahren genommen hab, wird man die Anschauung der Argentinier begreifen. Einige kurze Angaben über die Geschichte dieser Frage des chilenisch-ar-gentinischen, Grenzstreites wird die Beurtheilung der gegenwärtigen Lage erleichtern. Im Allgemeinen hat bei der Abgrenzung der südafrikanischen Republiken immer der Status quo der Grenzen der früheren spanischen Colonialdistricte zur Zeit der Losreißung von dem Mutterlande im Jahre 1810 als Princip gegolten. Die GrenzbeZeichnungen der ersten Documente der neuen Staaten beruhten darauf, daß man das Hauptm?ssiv der Anden für eine natürliche Grenze hielt, Patagonien aber damals als einer terra in cognita keinenWertb beimaß." Erst in den 40er Jahren, als Chile den Besitz der Magellun-Straße beanspruchte und erhielt, entstand die patagonische Grenzfrage, die von den argentinischen Unterhändlern in Unkenntniß desTerrawZ mit Gleichgiltigkeit behandelt wurde, während die Chilenen mit stets neuen Ansprüchen hervortraten. Im Jahre 1381 wurde endlich der jetzt zu Rechtbestehende Vertrag abgeschlossen mit der Bestimmung, daß die Grenze durch die in den höchsten Erhebungen vorhandene Wasserscheide" gebildet werden solle, und daß, wo eine solche nicht'vorhanden, Schiedsrichter die genaue Grenze bestimmen sollten. Dieser Vertrag war von den argentinischen Vertretern ohne Kenntniß der Bodengestaltung Patagoniens unterzeichnet worden, wahreno sich die Chilenen .durch vorherige, ohne Aufsehen durchgeführte Landesaufnahmen gut unterrichtet hatten. Ihnen war es bekannt, daß 'die-Andn Patagonien nicht in ' einer ausgeprägten Kette durchziehen, sondern im .Süden durch tiefe Quer--thäler durchbrochen werden. Sie legten den Vertrag dahin aus, daß die Grenze .in den Wasserscheiden" gegeben sei. und daß .die höchsten Erhebungen" nur als nähere Bezeichnung der Wasserscheiden in Betracht kämen, sodaß daö ganze Gebiet, aus dem die Ströme nach. dem Stillen Ocean abfließen, chilenisch werden müsse. Hiermit beanspruchte Chile den werthvollsten Theil Patagoniens. d. h. die Abhänge der Andenkette, die Dank den durch die - Gebirgserhebung condensirten Niederschlägen einen fruchtbaren Wald- und Wiesenboden bilden, zudem, wie es sich in neuerer Zeit herausstellt,werthvolle Mineralschätze bil-den.-Diese Verhältnisse blieben indessen den Argentiniern nicht lange verborgen und um den Schwierigkeiten bei der " eigentlichen Grenzfeststellung zu begegnen, kam 1893 ein Zusatzvertrag zu Stande, welcher als wesentlichsten .Punkt festsetzte, daß alles Land und 'alles Gewässer östlich der höchsten Er--bedungen' zu Argentinien, westlich zu Chjle.'.gehören solle, doch gab Chile hierbeden! Zusatz .las mas elevadas curabreaV que diyidan aguas" nicht Iüii-Jofc es sich später zeigte, um -Ixmnil auf dem bolivianischen Gebiete ditttRige Streitfrage aufzuwerfen - Festlegung der Grenze nicht durch die vestlichen höchsten Erhebungen, son'dern durch die am weitesten östlich liegende Kette der Anden die durch das letzte Protokoll beigelegt ist. Wie im Eingang bemerkt, hegt man in Arcjentinien die Besorgniß. daß nach dem Inhalte des letzten Protokolls der Gren'zstreit wieder in seinen ersten Abschnitt, d. h. mit Zwistigkeiten in Pa. tagonien sich erneuern könnte, und' man verhehlt sich nicht, daß die ewigen VerHandlungen ihren Abschluß erst finden dürften, wenn Argentinien einmal ein Ultimatum stellt, und Chile in Berücksichtigung.'. . seiner,. ' wirthschaftlichen . Schwäche, in Würdigung der gestärkten'KriegZckach! Argentmiens einsieht, daß der Einsatz in diesem .Conflict einen kostspieligenKrieg nicht werth ist. I n der'Travemünder Bucht kenterte ein Boot. Die drei Infassen,' zwei :Söhne des. Kaufmanns . Boß und ein. Sohn des.Mafchinenfabrikanten .Schaerffe. aus Lübeck, eriranren. j -

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Sie bayerische Landesausstellung in Nürnberg.

Vom 15. Mai bis zum 15. October dieses Jahres wird in Nürnberg eine Ausstellung dem Besuche offen stehen, die zeigen soll, was für Fortschritte Bayerns Gewerbebetrieb seit der gleichartigen und ebenfalls in Nürnberg abgehaltenen Ausstellung von 1882 gemacht hat. Das in großem Maßstabe geplante Unternehmen war um so gewagter, da es zeitlich mit der GewerbeAusstellung in Berlin und der ungarischen Landesausstellung zu Pest zusammenfällt. Immerhin wird die bayerische Ausstellung in Bezug auf Größe der Bauten und Zahl der Aussteller dem Wettbewerb Berlins fast ebenbürtig gegenüberstehen. Als Ausstellungsplatz dient ebenso wie 1882 der vor dem Laufener Thor gelegene, früher Judenbühel und dann Mazfeld genannte Stadtpark, der durch eine eigens zu diesem Zwecke erbaute kleine Eisenbahnlinie mit dem Bahnhofe in Verbindung steht. Die Baulichkeiten, die um ein gutes Drittel größer sind als diejenigen von 1882, bedecken einen Flächenraum von 43.000 Quadratmeter gegenüber 53,000 Quadratmeter der diesjährigen Berliner Ausstellung. Während die für Berlin gewählte Eisenconstruction die Feuersgefahr ausschließt, ermöglichen die in gefälligem Barockstil ausgeführten Barockbauten Nürnbergs architektonisch wirksamere Formen. Freitreppen fuhren zur breiten Terrasse des Jndustriegebäudes hinauf, über dessen Hauptportal sich ein 60 Meter hoher Kuppelbau emporwölbt. Die Anordnung im Einzelnen erfolgt örtlich nach den acht bayerischen Regierungsbezirken. Mittelfranken, dessen Hauptstadt und industrieller Mittelpunkt Nürnberg ist, hat sich als Eingang seiner Abtheilung eine Nachbildung jener Triumphpforte gewählt, durch die Kaiser Matthias im Jahre 1612 in die damalige Reichsstadt Nürnberg eingezogen ist. An 3000 Aussteller haben sich bisher für das Verzeichniß angemeldet. Mittelfranken mit etwa 1000 Ausstellern stellt naturgemäß das größte, die entlegene Pfalz dagegen mit etwa 200 Ausstellern das kleinste Contingent. Immerhin werden der pfälzische Wein, die pfälzische Bürsten-, Tuch-, Schuhund Korbfabrication recht gut vertreten sein. In Bezug auf die Gattungen des Gewerbebetriebes überwiegen die Holz- und die Metall-Jndustrie. Drei stattliche Holzbauten sind dem Münchener, Nürnberger und Kulmbacher Bier gewidmet. Ein besonderes Gebäude beansprucht auch die Ausstellung des Münchener Armeemuseums. Selbstverständlich werden aU lerlei allgemein interessante Dinge hinzukommen, so beispielsweise ein eigens zu diesem Zwecke gemaltes Rundbild der Erstürmung von Bazeilles. Auch findet im heurigen Sommer zu Nürn berg das deutsche Bundesschießen statt. Die Frage, ob die bildenden Künste sich betheiligen .sollen, ist nach längerem Hin- und Herschwanken bejahend entschieden worden, trotz des Wettbewerbs der Berliner internationalen Kunstausstellung. Diese letztere war die Ursache, daß dieses Jahr in München blos die gewöhnlichen Jahresausstel lungen der Künstlergenossenschaft und der Secession abgehalten werden, während die 7. internationale Kunstausstellung zu München auf das Jahr 1897 verschoben wurde. Die Nllmberger Gewerbe-Ausstellung von 1882 hatte insofern ein sehr günstiges Endergebniß, als die Ausgaben sich auf 1.141.000 Mark, die Einnahmen dagegen auf 1.508.000 Mark stellten und für 1.500.000 Mark Ausstellungsgegenstände verkauft wurden. Unbegründete Besorgniß. Unter den schier zahllosen Verehrern des edeln Havannatabaks macht sich neuerdings die Besorgniß bemerkbar, daß die nunmehr schon über ein Jahr währende Jnsurrection der Cubaner, deren Ende noch gar nicht abzusehen ist, die Tabakausfuhr rnb damit die Fabrication der besseren Cigarrensorten in den Vereinigten Staaten ungünstig beeinflussen wird; ja es ist sogar schon behauptet worden, daß vielfach die Deckblätter der sogenannten reinen Havanna-Cigarren aus mexicanischem Tabak hergestellt werden. Nach Versicherung, der zuverlässigsten Fachmänner entbehrt Beides der Begründung. Die großen Firmen unseres Landes haben noch Havannatabak genug, um mindestens ein Jahr den Bedarf decken zu können, und in Mezico gibt es fast gar keinen Tabak, der die verwöhnten amerikanischen Raucher befriedigen könnte. Der mexicanische Tabak läßt sich leicht als solcher erkennen und wenn auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, daß die Mezicaner in späteren Jahren mit den Cubanern erfolgreich im Tabakbau concurriren und Qualitäten, die als Deckblätter verwendet werden können, produciren, so ist dies zur Zeit durchaus nicht der Fall. Die mezicanischen Tabakpflanzer haben noch nicht, einmal begonnen, Anforderungen unseres Markte's Rechnung zu tragen. Der Tabak Mexicos hat ein dickeres Blatt und fehlt demselben der Glanz, welcher dem. kubanischen Product in den Augen der amerikanischen Raucher einen erhöhten Werth verleiht. Auch verlieren die aus mexicanischem Tabak hergestellten Deckblätter nach der Verar-beitung-sehr schnell das Ansehen. Im Uebrigen wird alle? in Mexico gebautn Tabak,' der... sich einigermaßen zü Deckblättern verarbeiten laßt, von den Fabriken jenes Landes selbst, die ihre Waare nach Europa ezportiren, ge-. braucht. .So liefert eine einziaeFirmä alle zwei Wochen 500.000 Stück Cigarren nach England. Genaue MitiUH.. " c. C. I ijcuuuucu yieruoer ino IN oen anglichen statrstischen Ausweisen enthalten. Der Gesammtexport von Einlagetabak aus Mexico stellte sich im Jahre 1893 .auf . 48.451 Pfund im Werthe von ZU.456. im Jahre 1894 auf 44.101Vfund :km' Mertbe .bon $lil25 und im verflossenen Ttabzt

auf 07.840 Pfund im Werthe' von

$13,507. An Deckblatttabak wurden dagegen im Jahre 1895 nur exportirt 13 Pfund im Werthe von $7. Aus Cuba wurden dagegen in unser Land an Elnlagetabak importirt: im Jahre 1893 21.694.891 Pfund im Werthe von $3.940.058. im Jahre 1894 14.578,(XX) Pfund im Werthe von $5.823.964 und im Jahre 1895 20.147,000 Pfund im Werthe von $7,233.474. Der im verflossenen Jahr aus Cuba eingeführte Deckblatttabak belief sich auf 28.133 Pfund im Werthe von $33,320. Diese Zahlen beweisen, daß von einer Verwendung mezicanischen Tabaks bei der Cigarrenfabrication in unserem Lande zur Zeit noch nicht die Rede sein kann; wenn dies mal geschehen sollte, dann werden die statistischen Ausweise anders lauten. Aller Wahrscheinlichkeit nach aber werden sich die amerikanischen Raucher sich binnen Kurzem an eine dunklere Sorte Deckblätter gewöhnen müssen. Die modernste Zeitung. Die Budapester Fernsprecher-Zei-tung ist seit einiger Zeit zur Wirklichkeit geworden. Jeder, der Fernsprechanschluß besitzt,kann dort für 50 Cents monatlich die neuesten Nachrichten hören, die von einem Mittelpunkt aus durch den Fernsprecher verbreitet werden. Durch die in den letzten Monaten eingeführten Verbesserungen dieser Erfindung des ungarischen Ingenieurs Puskas hat die FernsprecherZeitung in Budapest außerordentliche Verbreitung gefunden. Nicht nur an Orten, wo die Leute die Zerstreuung nöthig haben, wie in den Wartesälen der Aerzte, in Barbierstuben, in Kaf-fee-und Wirthshäusern, sondern auch in den Geschäftsräumen von Rechtsanwälten und Kaufleuten wird sie gehört. In Krankenhäusern und Pr! vatwohnungen wird sie. von Kranken und von alten Leuten benutzt, die daS Lesen ermüden würde. Die Fernspre-cher-Zeitung spricht den ganzen Tag, gibt aber die Neuigkeiten nicht in wirrem Durcheinander.sondern nach einem festen Plan, so daß Jeder weiß, zu welcher Stunde die ihn naher angehenden Nachrichten an die Reihe kommen. Um 7.30 Uhr beginnt ihr Tagewerk; da werden die im Laufe der Nacht aus allen Theilen der Welt eingegangenen Telegramme verlesen. Sodann folgen nacheinander: der Tageskalender, hauptstädtische Neuigkeiten, Fremdenliste, amtliche Nachrichten,Bericht über die Eröffnungscurse der Effecten- und Kornbörse, örtliche und kirchliche Nachrichten. Theateranzeigen, wissenschaftliche und Kunstnachrichten. Um 10.30 Uhr kommen auswärtige, Provinz- und Lokalnachrichten.Sportberichte. Wiener Curse. militärische, politische und Hofnachrichten. Früh am Nachmittag beginnen die Berichte vom Reichstag, die während der ganzen Sitzung fortdauern, so daß die Reden gehört werden, während die Redner im Hause noch sprechen. So geht es fort bis zum Abend. Die Borsenschlußcurse und nech andere Nachrichten werden von den Theilnehmern gehört, bevor sie gedruckt werden können. Gegen Abend, wenn die Nachrichten spärlicher zu fließen beginnen, können die Abonnenten Gesangs- und Jnstrumentalconcerte genießen, die in den Räumen der Fernsprecher-Zeitung gegeben werden. Es wird geplant, das Opernhaus und verschiedene. Concerthallen mit diesen Räumen zu verbinden. ja sogar die Kirchen sollen derart verbunden werden, daß hervorragende Predigten und musikalische Messen von dem im bequemen Lehnstuhl sitzenden Theilnehmer. ohne daß er dem Gedränge ausgesetzt ist. mit Muße gehört werden können. Ohne Schwierigkeit ließe sich der Theilnehmerkreis der Fernsprecher-Zeitung auch auf die mit Fernsprecher verbundenen Vororte ausdehnen. Wenn auch die Fernspre-cher-Zeitung nie die gedruckten Zeitun gen ersetzen oder Verbreitung merklich beschränken wird, so ist sie doch offenbar eine Entdeckung, die ihren Wt2 machen wird. Aber die Nerven! (sin marinetechnisches Problem. Der französische Marinenminister Lockroy hat eine Preisbewerbung' für den Bau eines Taucher - Torpedobootes angeordnet. Dieser Umstand' laßt darauf schließen, daß die bisherigen Versuche nicht den weitgehenden Hoffnungen entsprochen haben, die man nach dieser Richtung hin gehegt. hatte, daß man aber andererseits die Lösung dieser so wichtigen Frage für möglich hält. Das erst in den französischen Arsenalen hergestellte Taucherboot Le Gymnote" lieferte fehr befriedigende Resultate in Betreff der Fahrt auf und unter dem Wasser und auch die Bedienungsmannschaft hielt die MUhen und Beschwerden deS Tauchens leicht aus. Mit dem Gymnote" glaub te man die hauptsächlichsten Schwierigkeiten überwunden zu haben, und die Versuche des zweiten unterseeischen Torpedobootes 2t Goubet" bestätigten diese optimistischen Erwartungen. Diese beiden kleinen Fahrzeuge, bei denen Accumulatoren die Betriebskraft liefern, sind in ihren Dispositionen von einander völlig verschieden. . ßc Gymnote", der die Form eines Whitehead - Torpedos hat. mißt 18 Meter in Länge. 1 Meter 80 Centtmeter in der Breite und besitzt eine Tragkraft von 30 Tonnen; der Goubd" ist spindelförmig. 5 Meter lang und iz Meter breit. Das Tauchen erfolgt durch die Aufnahme von Wasser, durch das daS Gewicht des Schiffes wechselt. Die beibn Fahrzeuge wurden im Auftrage des früheren Marineministers Admiral Aube gebaut; der .Gymnote sollte ?anz selbstständia bleiben. der.Goubet hingegen an Bord eines Panzerschiffes gebracht werden. Mit Rücksicht auf die Rolle, die dem Gymnote-zugedacht war, erwiesen sich dessen Dimensionen als völlig unzureichend. Deshalb wurde mit dem Bau eines größeren Taucherbootes von 40 Meter Länge und 266 Tonnen Tragkraft begonnen, aS zuerst den ZZaM Sirene-, dann aber

oen oes sruyzttttg cerflordenen crpn

ders des Gymnote", Gustave Jede-, erhielt. Gustave Zede" war ganz und gar nach dem Plane des Gymnote", aber in weit vergrößertem Maßstabe gebaut worden, allein dabei stießen die Ingenieure auf sehr große Schwierigketten, namentlich m Betreff der Accumulatoren. die am 30. Mai 1894 eine Explosion und einen Brand hervorriefen und ausgewechselt werden mußten. Die Versuche, die mit dem Gustave Jede" im December 1894 veranstaltet wurden und m deren Verlauf dasBoot bis auf 15 und 20 Meter Tiefe tauchte und sich unter Wasser mit einer Fahrgeschwindigkeit von 6 bis 8 Knoten bewegte, waren nicht befriedigend, weshalb der begonnene Bau emes dritten unterseeischen Bootes in Cherbourg, des Morse", der 36 Meter Länge, 24 Meter Breite und 146 Tonnen Tragkraft hat, unterbrochen wurde. Wenn diese unterseeischen Boote zwar einen Erfolg hinsichtlich der Schiffahrt erzielten, so konnte ihr militärischer Zweck nicht erreicht werden. Der Gustave Zede" und der Goubet" sind mit einem militärischen Apparat ausgestattet; der erstere hat in der Achse in seinem oberen Theile ein Torpedoschleuderrohr, der zweite hingegen zwei Rohre. Die Benützung dieser Apparate bietet aber die größte Schwierigkeit. Die Untersee - Boote sind blind", oder richtiger gesagt, schrecklich kurzsichtig"; so bald sie untergetaucht sind, wirkt das Wasser wie ein mattes Glas, das die Lichtstrahlen durchläßt, aber nicht gestattet, die Gegenstände zu unterscheiden. Als ich auf dem Goubet" in der Rhede von Cherbourg sechs Meter tief untertauchte," fagt Herr de Lanessan, sah ich hell genug, um lesen zu können, unterschied aber nicht die Wände zweier Schiffe, die nur drei oder vier Meter von mir entfernt waren. Unter dem Wasser sieht matv in der That horizental wie vertikal nur auf sehr kurze Distanzen, auf zwei, höchstens drei Meter." Um aus den Taucherbooten einen wirklichen Nutzen zu ziehen, muß man ihnen Augen" geben; bisher sind die Versuche erfolglos geblieben; man hat ohne Erfolg optifche Apparate versucht, die sich auf da? Princip der Camera obscura stützten. Das Programm der Preisbewerbung um den Bau eines Untersee - Bootes deckt auch noch andere schwache Punkte aus. Man kann nicht genau die Tiefe feststellen, zu der man beim Tauchen gelangt; überdies läßt das stabile Gleichgewicht in der horizontalen wie in der vertika len Bewegung viel zu wünschen übrig, Der Temps" erwähnt noch die Typen von Taucherbooten, die in den verschiedenen europäischen Marinn versucht wurden: die beiden Nordenfeldt-Boote in der Türkei, das Peralboot in Spanien. der Pullius", die Palla-Nau-tica", der Delfino" und der Audace in Italien und verschiedene in Deutschland, über deren Brauchbarkeit keine Angaben vorliegen. Außer Europa besitzen nur die Vereinigten Staaten Taucherboote, den Baker", zwölfMeter lang und 2 Meter 70 Centimeter breit, der in einer Tiefe vyn neun Metern recht gute Versuche gemacht haben soll, und ein zweties doppelt so lan? ges Boot, das nach den Plänen John P. Hollands von einer eigens gegründeten Gesellschaft erbaut wird. Dieses Boot wird sich ans dem Wasser gleich einem gewöhnlichen Torpedoboote mit Dampf und unterhalb des Wasserspiegels mit Accumulatoren bewegen, Es hat die Form einer nach beiden Enden spitz zulaufenden Cigarre und seine Fahrgeschwindigkeit wird acht Knoten unter und 16 Knoten auf dem Wasser erreichen. Dte.Accumulatoren reichen, für eine 16 - stündige Fahrt aus. Die Tauchfähigkeit erreicht 20 Meter. Vom In land Zuyersässigen Mittheilungen zufolge wird die diesjährige Pfirsichernte im Staate Georgiq un? mindenstens 50 Procent größer sein,, als die vorjährige, auch watai vor aussichtlich die Früchte um einige Tage' sruher, als gewöhnlich aus den Marks gebracht werden können. Mr die Cynsumenten im Norden ist, dies ejne will, kommene Nachricht, da in den Nordstaaten wahrscheinlich die Ernte gering ausfallen wird. Im Sharer - Gemeinwe sen zu Harvard, Mass.. ist der älteste Shaker unseres Landes, Ezra Beaman Newton, aus dem Leben geschie-' den. Der Verstorbene, welcher das un. gewöhnlich hohe Alter von 101 Jahren erreicht hat, lebte bis zum Jahre 1843 mit Weib und Kindern auf einer ihm gehörigen Farm in Boylston. In letztgenanntem Jahre schloß er sich der Secte der Shaker an und verließ seine Familie", um fortan ' in Harvard zu leben. VufdenLrnienderEcking t on Soldiers Home und Beltstraßenbahn - Gesellschaften in Washington, D. C., werden während der nächsten drei Monate versuchsweise Luftmotorwagen zur Verwendung gelangen. Bewähren sich dieselben, dann sind dieGt? sellschaften verpflichtet, den ganzen betrieb mit Luftmotoren durchzuführen. Sollten sich diese dagegen alsBetriebsmittel unzulänglich erweisen, dann haben die Gesellschaften auf ihren Linien innerhalb zweie: Jahre dl? elektrische . Kraft mit unterirdischer Leitung einzuführen. DieNewYorferFrauenClubs" tragen sich mit dem Plane, an der Ecke des Broadway pnd der 26, Straße ein Gebäude aufzuführen, wel ches den Plänen nach zu den impysgntesten und schönsten der Stadt gehören wird. Dasselbe soll einschließlich deS Grundstückes zumWerthe von N.200. 000, ca. 2.500,000 kosten und wird im Renaissance - Styl aufgeführt werden. ES wird 14 Stockwerke oder 30 $ß hoch, von zwei runden Thürmen emgesaßt sei, em Theater mit einer Capacität von 1200 Sitzen, eine Banketthalle, Salon, Clubzimmer u. s. w. enthalten. Die Banketthalle soll nacö dem Muster derjenigen im herzoglichen. Palast zu Genua und die uongen großen'Versammlungöräume dementspreckend deraestellt werde. Ein Dackaar-

ten mit Observatorium, sowie ' eine große Bahn für Radfahrerinnen im Erdgeschoß werden ebenfalls nicht sehlen. Richter Coffey in San

Francisco hat neulich den Beweis geliefert, daß er mit Recht zu den witzigsten und schlagfertigsten Richtern an der Pacific - Küste gehört. In seinem Gerichte stand ein complicirter Fall, in welchem der frühere Richter Bowers, ein fchon bejahrter Herr, welcher vor Jahren zu den Leuchten des OberGerichts gehörte, die klägerische Partei vertrat. Im Brustton der Ueberzeugung versuchte er den Nachweis zu führen, daß das Recht auf Seiten feines Clienten wäre, und schloß seine Ausführungen mit folgenden Worten: Ich sehe hier viele grauhaarige Juristen. derenAnsichten. wie ich nicht zweifele. mit den Ausführungen, die ich soeben vor Ew.' Ehren gemacht habe, übereinstimmen Männer, deren Silberhaar bekunden". Als Herr Vowers soweit gekommen war. wurde er vom Richter Coffey lächelnd unterkrochen: Ich hege nicht den geringsten Zweifel, daß Sie Recht haben. Judge. und es ist wohl angebracht, daß Sie sich auf die grauhaarigen Herren berufen. Ich möchte Sie jedoch daran erinnern, daß es hier einen Rothkopf gibt, dessen Ansicht in diesem Falle von der größten Wichtigkeit ist." Alles lachte, denn Richter Coffey selbst hat brandrothes Haar In Folge des jungst erfolgten Todes deS Chevalier Louis de Gonzague Baillairge und des Fräulein Julie Tessier, welche -beide an einem und demselben Tage in Quebec im Alter von 87 Jahren starben, ist eine höchst romantische Geschichte bekannt geworden. Beide gehörten ebenso rei chen wie angesehenenFamilienCanadaS an und waren vor ca. 70 Jahren mit einander verlobt. Aus einem mysteriefen Grunde, der bis auf den heuiigen Tag ein Geheimniß geblieben ist. fand die Verheirathung des Paares nie statt, abev beide blieben einander in treuer .Freundschaft ergeben. Der Chevalier besuchte seine Freundin regelmäßig an jedem Tage, es sei denn, daß er durch Krankheit daran verhindert war. Als er vor Kurzem -seinen regelmäßigen Besuch machen wollte. wurde er nicht vorgelassen, da Frl. Tessier erkrankt war. Diese Mittheilung ergriff den alten Herrn derartig. daß er sich sofort nach Hause begeben und zu Bett legen mußte. Einige Tage daraus starb er und wenige Stunden . j K r. rr spaier war aucy n. x,ttt eme Leiche. Bor. etwa 50 Jahren hatte der Chevalier in der St. Louis - Straße zu Quebec em ihm gehöriges Haus in der luxuriösesten Weise eingerichtet. doch ist dasselbe nie bewoHnt worden. Der Verstorbene hatte sich in der katho lischen Welt dadurch einen angesehenen Namen gemacht, daß er Hunderttau sende von Dollars zum Bau von Kir chen und Klöstern in Quebec hergab und'autzevdem vier Mlsslonsnrchen im Auslande unterhielt. Er war der Vet & fm aa " nyer ves vrapeau ve .arillon . jener berühmten alten Fahne, welche die franzosischen Canadier aus der Expe dition des Jahres 1753 geführt hat ten. Neuerdings scheint Präsident Cleveland wieder für seine Sl cherheit zu fürchten, denn er läßt sich letzt aus seinen Fahrten zwischen Wa shingtyn unh seinem Landsitz zuWood sey Lane beständig von mehreren De tectivs in Civil begleiten. Dies geschah auch im letzten Sommer, allein alsHerr Cleveland in diesem Frühjahr auf's Land zog. yielk er wahrend der ersten paar Tage eine solche Vorsichtsmaßregel nicht für nöthig. Seit dem kleinen Fahrunfall, der ihm neulich Abends Zustieß, schemt er zedoch wieder angstlich geworden zu sein, und nimmt jedesmal, wenn er aufs Land fährt, Polizisten in bürgerlicher Kleidung mit Er hat jetzt im Ganzen 27 Polizisten und Detectivs zu semem Schutze angestellt, und scheint aus irgend einem Grunde zu befürchten, daß ihm eine Gefahr droht.' ' Auchin unserer gesegne, i - L m . , er! t. j. i. icn epuoni yar oas spricyniorrz Wer den Papst zum Vetter hat, kann Cardinal leicht werden" volle Giltig keit, wie aus dem folgenden Vorkommniß erhellt. Vor einiger Zeit unterzog sich Lieutenant Schofield, ein Sohn des Lieutenant - GeneralsJohn M. Schofield, vor der zuständigen Commission einer Prüfung behufsBeförderung; er wurde für untauglich befunden, weil er an einem Gchörfehler. leidet. Kriegssecretär Lamont stimmte der Entscheidung nicht bei und ordnete eine nochmalige Prüfung an, die jedoch dasselbe Ergebniß lieferte. Inzwischen ging General Schofield nach Washington und wußte Herrn Lamont zu bereden, eine. dritte Prü fung vornehmen zu lassen. Wäre der Candidat ein gewöhnlicher Sterblicher, so hatte es sicherlich bei einer einmaligen Prüfung sein Bewenden gehabt. F. M. Close von Oakfand. Cal., hat eine Erfindung gemacht, die nach der Erklärung von Sachverständigen berufen istin der Küstenverthejdizung eine hervorragende Rolle Ljv spielen, und eS hat sich schon eine Gesellschaft gebildet, um dieselbe auszünützen. Die Erfmduna besteht in ei nem unterseeischen Beschoß, welche? vom Ufer aus abgeschickt und unter einun feindlichen Kriegsschiff zur Explosion gebracht werden kann. Der Erfind hat seit Jahren an seiner MorhMaschine gearbeitet und ist überzeugt, daß die Torpedos, die er gegenwärtig in Arbeit hat, den Erwartungen pollkommen entspreche werden. Dieselben sind 11 Fuß lang, wie Cigarren .geformt, und werden ungefährt je 700 Pfund Dynamit enthalten, mehr als inreichend, um daS größte Schlachtchiff zu vernichten. Angeblich können i Torpedos vom Lande aus auf ein Schns. welches zwei Metten Veit entfern isi, .mit Sicherheit abgefeuert verden,' Der MecLaniSmüS. durch welchen Ut-Ekplosion herbeigefstZrt vird. ist dorlaufig noch dcheknni

Osn NnSlanv. D r. M a x B r e i t u n g in Koburg, einer der schärfsten Gegner deS Cigarrettenrauchens, faßt seine Ersahrungen. die er auf Grund eingehenden Studiums dieser Leidenschaft gemacht hat. in die Worte zusammen: Jede Cigarette kostet einen Herzfaser." Die Lüttich er Staatsanwaltschaft hat in den neueröffneten, von Parisern betriebenen Spielsälen des Badeortes Chaudefontatne. für den in der französischen Presse schon viel bezahlte Reclame gemacht worden ist. sämmtliche Spielgeräthe beschlag nahmt. Von einem f r a n z ö s i -schen Forscher sind kürzlich interessante Studien über den Bakteriengehalt der Luft angestellt worden. Auf dem Meer. 60 engl. Meilen von der Küste entfernt, kommen auf den Kubikmeter Luft nur 0.6 Bakterien, näher an der Küste betrug der, Gehalt an Bakterien schon 1.8, auf hohen Bergen 1 bis 3. im Park Montsouris schon 480. in der Rue de Rivoli 3480. in einem Hause 4500. in alten Häusern 36.000 und in dem Krankenhaus de la Pitie 79.000! Wer also der modernen Bakterienfurcht folgend ganz sicher gehen will, muß sich, wie weiland Robinson Crusoe auf einer nöglichst cntsernten, kleinen Insel im stillen Ocean niederlassen. In den französischen Blättern ist häufig von einem König Toffa in Dahome die Rede, der seine Söhne eine Zeitlang in. Frankreich erziehen ließ. Dieser König Toffa. ein Vetter des gefangenen Behanzin blutigen Andenkens, genießt in Dahome großes Ansehen. Die französische Re-

ierung zahlt ihm jährlich 30.000 rancs, hat ihm den Großcordon der hrenleaion verliehen und stellt ihm jederzeit eine Ehrenwache. Er führt den Titel Majestät" und hat sogar einen Orden vom schwarzen Stern" stiften dürfen, der von französischen Officieren und Beamten wie.von Ausländern getragen wird. Toffa, der aus Handelsgeschäften jährlich außerdem einen Gewinn von etwa 100.000 Francs ziehen soll, ist die Säule-der französischen Herrschaft in Dahome. Einem g e w i f f e n P i e t ro Carducci aus Monterotondo Marittino. der feit Jahren in Rom ein großartiges Leben führte, ist es gelungen, einem gewissen Edward d'Aulby, in London wohnhaft, und wie es scheint, nicht mit besonders hervorragenden GeisteSgaben ausgestattet, recht nette Summen aus der Tasche .zu locken. Besagter d'Aulby wollte durchaus ein Graf werden. Carducci erfuhr davon. verschaffte ihm ein kunstvoll aus geführtes Pergament, laut welchem d'Aulby zum Besitzer der Grafschaft von Borghetto, bourbonischen Ursprunges, gegen Kauf ernannt wurde. Der Grafentitel nebst prunkvollem Wappen kostete, dem Engländer die Kleinigkeit von 23.000 Lire. Curioser Weise existirt diese Grafschaft in der That als Besitz der neapolitani schen Familie GrottertoCarafa. D'Aulby wollte aber auch ein äußeres Zeichen seines Adelstitels haben, und der. willfährige. Pietro Carducci ernannte ihn sofort zum Großcordon der Krone von Italien gegen eine Entrichtung von nur 1500 Lire. Jetzt aber kam die Polizei hinter dieSchliche des Italieners und der Jndustrieritter mußte auf drei Jahre in das Gefängniß wandern. GegeneinMitglied des Petersburger high Ilse ist dieser Tage vom Petersburger Bezirksgericht ein in seiner Art einzig dastehender Proceß entschieden worden. Die Fürstin Elisabeth Esperowna Trubezkoi. glückliche Besitzerin von mehreren Kindern und Enkeln, hatte vor vier Jahren in der Sommerfrische . bei Petersburg die fünfjährige Tochter Concordia eines Psalmensängers der orthodoxen Kirche kennen gelernt. Die Fürstin fand viel Gefallen an dem kleinen Ding, lud es häufig zu sich ein und gab es endlich gar nicht mehr heraus. Die Eltern machten zuerst gütliche Versuche, ihr Kind wiederzubekommen,vandten sich dann an die Polizei, aber die Fürstin gab das Kind nicht her. So kam denn die Affaire vor das Gericht. Der Vertheidiger der Fürstin erklärte naiv, die Eltern könnten das Kind nicht zurückfordern, da es eine vorzügliche Erziehung genieße, in einem Comfort lebe, den ein Psalmensänger nicht bieten könne, sich aus diesem Comfort heraus nicht mehr in einfachere Verhältnisse gewöhnen könne und außerdem materiell von der Fürstin sicher gestellt sei; Der Anwalt der Eltern machte dagegen geltend, daß das Gesetz die elterliche Gewalt nur dann beschränke,' wenn die Eltern diese mißbrauchen,' keineswegs aber zu dem Zweck, daß das Kind in einem Luxus erzogen xoix de, den das elterliche Haus nicht bieten könne, alldieweil nicht alle Menschen reich und Fürsten sein können.' Die vorzügliche" Erziehung des Kindes beschränke sich darauf, daß das neunjährige Mädchen richtig russisch spreche und etwas zu schreiben beginne. Während es daheim sicher schon weit mehr gelernt hätte, und die materielle Sicherstellung" laust, darauf hinaus, daß die Fürstin in ein Sparkassenbuch auf den Namen der kleinen Concordia 1400 Rubel eingezahlt habe. Damit könne aber doch ein an Glanz und Uep pigkeit gewohntes Mädchen im späteren Leben nichts anfangen. . Da? Gericht verfügte die kleine' Concordia der Für? stin Trubezkoi wieder abzunehmen unh ihren Eltern wieder zuzustellen. . r c n e v e o n v e x t c i gc n thjjmlichkkii hei den Titusawren haben die durch den Hublinitze? Landrath, Prinzen Karl von Ratihor, ver öffentlichten amtlichen Bekanntmachungen. Aus dem Kreisblatte ist nämlich ersichtlich, daß dasPrädicat Herr", nur. gewissen Kategorien von Personen beigelegt wird. . .Der Bauer, der Förster und der Lehrer, sind danach keine Herren", während dem Arnts' Vorsteher und praktischen 'Vitü bisfei Yräd!cat zu2:2Äk:n ist. Q,5:rlk der Herr" Lndrath die Titulawr!

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