Indiana Tribüne, Volume 19, Number 230, Indianapolis, Marion County, 7 May 1896 — Page 3

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Wo die Wissnlschaft aufhört, sollte der gesunde Menschenverstand anfangen. Leute von sitzender Lebensweise sind zu VerdauungSbeschwerden oder Dyspepsie veranlagt. Eine Folg, dieser Leiden sind nervöse Störungen, Nierenleiden, Hartleibiakeit vu s. w. Besonder? ist Mcl bei Kaufleuten, Studenten und Gelehrten der Fall. Letztere kerden Euch die ge naum Dimensionen deö Planeten Jupi ter, oder die Entfernung des Saturn von der Sonne auf einen Fuß hin berechnen, aber sie können oder wollen sich selbst nicht sagen, tocnlt obige Krankheiten zu kuriren sind. Gegen Leiden, Kelche die Fche sitzender Lebensweise sind, Unthätigleit der Leber, chronische Hartleibigkeit n. s. . emvsiehlt die gesammte ärztliche Welt Europa'S und Amerika'S fast einstimmig )al ächte Karlsbader Sprudelsalz und das Karlsbader Wasser. Man hüte sich vor Nachahmungen. Einer k Mendelson Co., VlleZnig: Agenten, 152 Franklin Str., N.Z). GTÄiTtt's DENTAL ?MM ) 25 West Washington Str. Zähne mit Silber tu füllen 75c, mit Gold tzl unb aufwärts 7 Zähne zu reinigen 75c: Zähne zu ziehen 25c. DaS beste Gebiß auf PTa sf . . t tt ' A m VDunnni -aiii um gures seoly a. Zähne schmerzlos ausgezogen. Br. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke Eaft und Ohio Straße, prattiztrt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. -.4fth.. Bormtttaz 10 IZ Uhr. prchunde. .chmittag, 4- Ubr. Dr. I. Wühler, 120 Sst fflcöartr; Str. Sprechstukden : . 8 bis S Uhr Vorm. ; 2 6U 3 1 Uhr Nachm.; 8 dtö 9 Uhr Abends. Telephon 1446. vrechstunden : SonnraS nur BormtttagI. Dr. THEO. A. WAGNER öio. 94 Nord Delaware Str. driZirundea : 9 10 Uhr oirnj 1 4 Uhr t.: onntsg: jiio hu ur arm. EGT Telephon. 3. Dr. I. A. Sutcliffe, bkschZfttat ftb auSIchli'klick mit wundZiktlicke Fälle und mit VksciechcS und Urtnklankhetten. No. 95 Ost Market Straße. Offtceetundka: 9 bis 10 Uhr Bo.m. 3 bts s Uhr Vlaifim. Sonntags ausgenommen. Tele xlonvtl. C. C. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. .So. Sj Nord Pennsylvania Sk. S a D wird auf Wunsch anzedandt. Dr. C. N. Schaefer, fSrzt und & f?r utQ. No. 420 Madison Ave., nahe MorriS Straße. Evreckftundkn: S v 30 Ukr MorqenS. t Uhr achmtttag, uyr dend. Telephon 282. Konrad Heeß, Saloon, 330 Massachusetts Avenue. Befte Getränke und Cigarren. LT7ITO Tl. Clemens Yonnegut 184 & 186 Oft Washington Str. .. i.wi iJTAT - s IFire 2Vee Gtiards. J'oul'bry UottixigGarden Implements. Lawn Mowers. of all kinds. ' W. Merke. Deutscher Buchbinder. 408 Eüd East, Ecke McCarty Str. Up Stairs. Herr arl Ptgank. 7 Süd Hlabasia Straße, nimm eneuungeu für mim enrgegen. Adolph Frey, (Oid Trt&iom m&t.) Hotary Public, Translator, Corresponflent etc. No. 106 Elisabeth Stret. , Tak Blake St.- Car.

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Roman von Clarissa Lohde. (Fortsetzung.) Doch was rede ich vom Winter? . Gibt es hier denn einen Winter? Kalte. regnerische Tage wohl zuweilen, steht i aber die Sonne am Himmel, so durch j dringt sie auch Alles mit ihrer Warme. Mein Gemahl erholt sich hier sichtlich. Bei klarem Wetter gehen oder fahren wir täglich hinaus in die herrliche Umgebung. nach den Klöstern und Kirchen, der Villa Reale, mit ihrem ausgedehn ten, aus einer Halbinsel m s Meer sich erstreckenden Parke, in dem Palmen und Orangen, Bananen und Kaffeebäume qedelhen. Der Arzt, dessen Adresse Doktor Balzer uns gegeben hat und der meinen Gemahl hier behandelt, erklärte sich neulich sehr zufrieden mit den Fortschritten von dessen, Gesundheit. Die Lunge sei im Heilen begrifsen, und das beweist nun auch der von Tag zu Tag mehr abnehmende Husten. .Wir haben hier einige sehr anaenehme Leute getroffen, unter denen mir ein deutscher Archäologe, Professor Riesenthal aus München, mit dem wir auf demselben Schiffe von Brindisi her fuhren, besonders gut gefallt. Er ist ein sehr gelehrter Mann und dobei 'doch so bescheiden und mittheilsam. Ich höre und lerne viel von ihm und bin entzückt, wenn mein Gemahl sich dazu herbeiläßt, mit ihm eine oder die andere der naheliegenden Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Anfangs zog Wolf sich gänzlich von allem Verkehr im Hause zurück und mochte mit Niemandem sprechen; seitdem er sich ab wohler fühlt, weicht schon die Menschenscheu von ihm, und wenn er erst wieder ganz im Vollgefühl des Lebens sich befinden wird, wird auch die Schwermuth und Verbltterung von ihm weichen. So hoffe ich zu Gott! Wer könnte auch beim Anblick solcher Natur schwermüthiz bleiben? Alles freut sich hier des Lebens. des Sonnenscheins, der Luft, der Schönheit: jedem geht das Herz dabei auf. Sollte das Alles auf meinen Gemahl allein unwirksam bleiben? Manchmal ist er jetzt recht gut und lieb zu mir, auS Dankbarkeit für meine gute Pflege, wie er stets mir wiederholt. Ach. begehre ich denn des Dankes? Ihn wieder gesund zu sehen, das muß und wird mir Ersatz für alles Andere gewähren, für Alles! Doch genug von mir. So gerne hörte ich. wie es allen Lieben im trauten Deutschland geht. Von meiner Mutter und meinem Bruder erhalte ich so sparsam Briefe, daß ich sehr wenig von ihnen weiß. Doch theilte ' mir Mama mit. daß Bruno zur Centralturnanstalt nach Berlin kommandirt wäre,, und daß sie deshalb, auch für einige Wochen dorthin zu gehen gedenke. Ist sie schon fort? Andernfalls bitte ich Sie, verehrter Pastor, ihr meine Grüße zu bringen und ihr zu sagen, wie sehr Nachricht von ihr ersehne. Schon in der Woche daraus beantwortete der Pastor Ilse's Brief: Mein liebes, gutes Kind!" schrieb er. Du ahnst gar nicht, wie viel Freude Du durch Deine Mittheilungen uns Allen bereitet hast. Wir sorgten uns um Dich; denn Deine Mutter ist seit einigen Wochen in Berlin, und so konnten wir nicht einmal bei ihr nach Dir fragen. Wie gut, daß Du so froh und mit offenen Auqen und offenem öeren genießest, was die schöne Reise Dir dietet. BeneldenZwerlhe! Wie Viele sehnen sich ihr Leben lang in jene Welt. die dem Knaben schon, der seinen Ho- ' - . ri i f i irr iri oer xyuie zien, merry uno theuer ist. Wie Wenige:: aber wird es zu Theil, ihre Sehnsucht befriedigen zu ' nrn p t " rönnen, uenn man so erzaylen yorr von jenen sonnigen Landen, von Jtauens und Griechenlands Kunstschätzen, dann hebt sich wohl auch einmal beklommen die Brust, und man sehnt sich. gleich Faust, hinaus aus dem Wust der täglichen Arbeit, nach des Lebens goldenem Baum. Da heißt es aber dann, sich zu beschränken auch in seinen Wünschen, und das Glück da zu suchen, wo es doch allein im Grunde zu finden ist. tu ver Arvnt und treuen Pslichterfül lung an der von Gott uns zugewiesenen Stelle. .Denn wahre Befriedigung er'ifi ft('.rcy l.y , rcaa?ji ia)iienuq oocy nur aus vem Bewußtsein erfüllter Pflicht. Und dieses Bewußtsein, meine liebe Ilse, hast Du Dir errungen, und das wird Dir bleiben. wie sich Zukunft auch gestalten möge. Daß der Baron sich erholt, freut mich herzlich, und mit Dir glaube und hoffe ich, daß mit dem Körper auch seine Seele genesen werde. Manner, wie er, die am Uebermaß des Guten leiden, das ihnen geworden ist. pflegen zuweilen einer schweren Prüfung zu bedurs, ehe sie das richtige Gleichge wicht zu erringen vermögen. Und ge prüft ist er wahrlich genug. Mich sollte eö wundern, wenn seine kaum gehoffte Genesung ihn nicht zu einem glücklicheren-und befriediateren Men schen machte, als er je vorher im vollen Genutz seines Lebens und seiner Ge sundheit gewesen ist. Zu meiner Ue!rraschung erfuhr ich neulich beim Grafen Melden, daß die Verlobung des Assessors v. Wenzelen sich wieder gelöst .haben soll. Die schöne Amerikanerin hat mit ihrer Mutter Berlin verlassen, wie man sagt, um nach Amerika zurückzukehren. Der Assessor hat seine FestunaS strafe be reitS abgebüßt, da sie durch die Gnade Seiner Majestät bedeutend verkürzt wurde. .Sein Schicksal hat allgememe Theilnahme erregt, und man sagt, daß er sebr wobl anaeschrieben bei seinen Vorgesetzten sei und Carriere machen werde. Er soll sehr gesatzt uno ourcyaus nickt niedergedrückt, wie man nach dem unerwarteten Rückgänge seiner Verlobuna aefürcbtet batte. aus der Festungshaft zurückgekehrt sein. Der vermeintliche aroße Reichthum der schönen Amerikanerin ' wird-übrigens sehr angezweifelt, so daß auch nach dieser Seite hin Assessor nichts nnebüßt

hat. In Rudnitz lernte ich .auch eine junge Venv-andte Deines Gemahls, Fräulein Käthe Altweil," kennen, ewe Künstlerin von Fach, die sich im Schlosse zum Besuche aufhält und dort die junge Komteß Helene malt. Sie hat in Berlin ein Bild ausgestellt, zu dem die schöne Miß Graham gesessen und das sie Sirene" genannt hat. Dieses Bild soll großes Aufsehen erregt haben, so daß die jungen Damen von Welt jetzt danach angeln, vzn ihr gemalt zu werden. Ich habe mich viel und interessant mit ihr unterhalten. Sie ist ein kluges, denkendes Mädchen, wenn auch für meinen Geschmack ein wenig zu selbstbewußt. Das Gespräch lenkte sich natürlich auch auf den Baron und Dich, und da kannst Du Dir denken, daß ich Dein Lob nach Kräften sang. . Sie machte ganz erstaunte Augen dazu, meinte aber dann, sie könne nicht glauben. daß ein Wesen, wie Du, für den tollen Wolf passe. Ueberhaupt seie, im Allgemeinen die Männer eine Frau. wie ich Dich ihr geschildert habe, nur in Ausnahmefällen werth. Haben Sie so schlechte Erfahrungen gemacht, mein Fräulein? fragte ich dagegen. Sie erröthete, und das stand ihr gut. Macht man nur Erfahrungen an sich selbst? Ich lerne vom Leben, so weit es sich' meiner Beobachtung erschließt 14 Und da haben Sie so viele unwürdige Männer kennen gelernt?"

Genug, sagte sie entschieden, um die Lust zu verlieren, in der Ehe. allein das Glück des Weibes zu suchen. Ich habe mich daher auf eigene Füße gestellt und suhle mich wohl dabei. Weil Sie als Künstlerin Erfola haben. Ich verstehe das, sage Ihnen aber trotzdem voraus, daß die Stunde ommen wird, wo Sie sich dennoch nach Liebe, nach einer eigenen Häuslichkeit sehnen." Sie lächelte ungläubig, brach aber das Gespräch ab. da die Komteß zu uns rat. Ich lud sie btfm Abschied ein, mich n meinem Pfarrhause zu besuchen, und ie versprach es auch. Wenn sie kommt, werde ich ihr etwas aus Deinem Briefe vorlesen, und ich denke, sie wird sich freuen, wenn sie hört, daß es dem Baron so viel besser geht. Und nun. Gott mit .Dir! Mögen diese Zeilen Dich so froh und heiter anreffen, wie Du es beim Schreiben Deines letzten Briefes warst, und die Genesung Deines Gemahls weiter fortschreiten." Mit einem befriedigten Lächeln falete der Pastor den Brief zusammen: Es geht doch Alles besser, als ich vorausgesagt hatte, dachte er, und so Gott will, fmdet die gute Ilse rn dieser so seltsam geschlossenen Ehe doch noch das Glück, das keine Frau mehr verdient, als sie. .15. Wolf befand sich in eigenthümlicher Gemüthsverfassung. Der Frühling war auf der lieblichen Insel eingezogen, eine Blütbenfülle batte sich über sie ergössen, die Sinne und Auge blendete. Ueberall, selbst aus Ruinen, sprietzle und blübte es in farbiaer Pracht: ein Rosenmeer lag über dem Garten der Esplanade gebreitet, bis zu den hochsten Spitzen der Baume kletterten sie in blübendem Geranke hinauf, krönten sie mit buntfarbig duftendem Schmuck. In der Villa Reale stieg die Blüthe der Aloe in mächtigen Bogen empor, da leuchtete der Judasbaum in seinem dunklen Roth und an die schlanken Stämme der Palme rankten sich blübende Cacteen hinauf. Oranaen und Myrthen sandten, von Meereshauch uberstruZzen, wurzige Duste rn die ust, die seltsam klar und durchsichtig die fernen Berge des nur durch eine Meerenge getrennten Eplrus so nahe ruckte, daß man sie oft mit Händen areifen zu können meinte. Und wie die Erde, schmückte sich Abends auch der Himmel; da alübte der Abendschein, bis zum Zenith seine Strahlen werfend, weit in die Nacht hinein, Meer und Land mit zauberhaftem Licht umwebend. wie es unser Norden nicht rennt. A)azu ver süße Gesang der Nachtigall, die hier sich nicht darauf 'beschränkt. Abends ihre Weisen zu flöten, sondern auch am Tage, an stillen Orten chr schmelzendes Lied ertönen läßt, das bewegte Leben und Treiben auf der Esplanade,. der Zufluß von Fremden, die herbeiströmten, aus dem weltderuymten llano das nahende Osterfest mitzufeiern. Leben. Freude. Schönheit überall, wer sollte solchen lockenden Mächten ge--nüber sein Herz verschließen, zumal, wenn mit den sanften Lüften des Frühlins auch das Gefühl der Gesundheit, der Kraft in es einzuziehen beginnt? Wolf wurde sick von Taa zu Taa mehr bewußt, daß er kein KranZer mehr sei; der Husten hatte aufgehört, seine Wangen fingen an, sich zu runden und lebhafter zu färben, sein Gang wurde elastischer, kraftvoller. ' ?lcd werde dato als Gene enen entlassen können" meinte der dort an-' sässige Arzt, :n dessen Kur er sich ge aeben batte. bei einem seiner letzten Be suche, als er Wolf und Ilse am Morgen des .Eharsreltags aus der Terrasje des Hotels beim Frühstück vegruvtt. Sie sehen prächtig aus, Herr Baron. ch gratullre aufrichtig. .Wenn man einem Menschen überhauvt zum Leben gratuliren kann," entgegnete Wolf mit süßsaurer Miene. . obo " rief der At. .so etwas w w f darf man eigentlich hier in Korfu, in' dieser Umgebung, unter solchem Hlmmel. aar mcvt aussvrecden. sacrttegium, Herr Bakon. bei Gott. Sacrilegjum!" Ja, wie lange dauert aber diese Vrackt bitt?" kndersvrack Wolf. Man erzählte mir, nach Mitte Mai schon wurde es hier unerträglich, oann kommt der Sirocco mit seinem heißen Athem und macht die Luft dick - und nebelia. treibt die Menscken in die spitzenden Mauern der Häuser zurück. und wer da rann, entflieht der vruaen den Glutb.- ' 'Ja, ja auch Korfu ist dem. Wechsel unterworfen, ßerr Baron, wie Mes in

der Welt. Vorläufig kann man es dreist noch als Isola beata bezeichnen, auf der man in Wahrheit den Götterhauch der Seligkeit einathmet. Genießen Sie noch die schönen Tage hier, so lange es geht, und sehen Sie sich mit Ihrer Frau Gemahlin das griechische

Osterfest an. Als etwas ganz Eigen-. artiges kann ich Ihnen, heut' eine . Fahrt nach dem hylläischen See und den Inseln empfehlen, wo man daran ist. die Kapellen zum Feste zu schmücken." , i . et-i )amir war oer lleme oeyaoige zjui or auch schon fort, ehe Wolf noch eine Antwort ertheilen konnte. Hast Du Lust zu derFahrt?" fragte er. ohne Ilse anzusehen. Gern, wenn es Dir Vergnügen macht Dann muß ich sofort einen Wagen bestellen. Zu lanqe dürfen wir nicht zögern, denn Alles fährt heute: ich glaube, das ganze Hotel ist fast leer." Ilse stützte den Kopf IN Die yanö und blickte dem Fortetlenden, in Ge danken verloren, nach. Wie lange wird's noch dauern, und das Alles liegt wie ein Traum, ein kurzer schöner Traum hinter mir? ging s ihr durch den Sinn. Wie weh ihr wieder Wolf's Worte gethan , hatten: Wenn man einem Menschen überhaupt zum Leben gratuliren kann!" Er dankte ihr nicht emmal das Leben, das ie mit ihrer Pflege ihm geholfen hatte ich wiederzugewinnen, dankte eö ihr nicht, weil es ihm an ihrer Seite nicht ieb geworden war. Ach. sie sagte es ich ja jeden Tag, sein Wohlwollen, seine Achtung, ja, die besaß sie. aber seine Liebe? Die sich zu erringen. schien ihr vom Geschick versagt zu sein. Wenn die Liebe erwecken soll, hier bestätigte sich diese allgemeine Regel nicht. Für sie war er Alles, ihr Glück, ihre Sonne, und wie sie damals dem Kranken ohne Besinnen ihre Tage hingegeben hatte, nur in dem Bemühen, für ihn zu sorgen, für ihn zu leben, so würde sie es auch heute noch dem Gefunden thun. Aber der Gesunde bedurfte ihrer nicht, der Gesunde sah in ihr nur eine Fessel, und eine Fessel durfte sie ihm nimmer werden! (Fortsetzung folgt.) 's Ernjahrig'. Voh L. von Murnau Es is werklich nimmer zu alawe, was heidzudag for Ansprüch an die junge Leut' geschdellt werdet Denke Se sich nor meine Herre, laßt jetzt gor der Gewerbeverein Vorlesunge abhalte ganz eztra alleen nor blos for die Bäcker; nun iwer was meene Se, werde die Vorlesunge gehalte? Ueber Ehemie! Jetzt srog ich nor, for wozu brauche dann die Backer e Chemie m ihre Backstuwe? Soll's dann noch so weit kumme, daß wer müsse e chemisch' Brot esse unn chemische Bretzle in de Kaffee dunke? Is es dann mt schon schlimm aenua, daß die Weinhändler mit der verfluchte Chemie sich zu schüfe mache, daß rner keen eenzige Troppe mehr mit gutem, Gewisse trinke kann, den mer nit selwer gebaut unn ins Fäßche gedahn hat? Nee. ich sog' eö ts mr als Verderblich unn Betrug, was dorch die. Chemie in's ehrbare Handwerk gedraache werd. Ich hab all mei Lebdag me, Sees gesotte als wie mei Vadder, unn wer hawwe all beed' e gute Sees' gesotte,' von dere die Wäss) unn aach die Mensche sin sauwer geworre. Beede hawwe mer die Sach verschdcmne unn hawwe's zu was gebrunge, unn beede sin mer in de - Schdadtrat . gewählt, worre unn hawwe unser Deel beigedraache. zum Wohl der Schdadt unn der Bergerschast. ohne daß eener von uns sich um e Chemie hätt angenumme. ; Heidzudag is die Sach' annersch. Die ganze Seefesiederer rs -jetzt m chemische Hand unn unsereener könnt . sich begrawwe lasse, wann er von dem lewwe sollt, was mer in die gechewardige Zeite als einzelner Seefesiedermeschter verdient. E wohr's Glick muß . ich sage, daß eö is, daß .ich mem. Sachelche, schun , vor der chemische Beriod ins trockene gebracht, haw unn meine. Kinner e guti Schulbildung haw genieße lassen tönne, denn die- gute Schulbildung -is heidzudag nn mehr zu entbehre unn was e moderner Seefesieder sein will, der muß uff der Unrverschrdad gewesse sem oder uss der dechrnsche Hochschu! unn kann kee Seesesieder werre. wann er nit vorher Herr Doktor is geworre. Mei Aelteschter der is,.wie Se wisse, e. Parier, weil er vum sckdudiere nit abzubrmge war, aber mer Jungschter, des Neschthäckche,hat's nor soweit ausgehalte im Gymnasium. bis datz er ewwe grad sein .Senjährigs hat gemacht gehadd. .Schwer genug is ihm's ja worre und wie er fertig war mit dem Exame, da hat er gebeddelt, daß er braucht nimmer in die . Schul zu gehe, unn .eme praktische Beruf möcht er. sich zuwenne,.hat er gemeent. Do isch nu awwer guter .Räth deier unn kummt nit über .Nacht, wie die Leut of sage. HerrZeh.' waS hawwe mer uns vesunne, ich unn mei Alte, um for den Bengel en. braktische ,Beruf .ausfinnig zu. mache, awer eS hat wolle nix, badde. Do uffemal ummt der Schorsch dahergelosse mit 'm Dagblättche in der Hand unn weist uff m Ardikel, wo's cheeßt. daß die Bäcker Chemie: schdudiere solle, unn daß. .der Gewerbeverein extra for sie Vorlesunge von eme. Brofessor, will. Halde lasse. Und unner die Anzeege. da schdeht eine, die heißt: Offene Lehrstelle. ' Ein - kräftiger,, gesunder - junge? Mann,, welcher daö Reifezeugnis zum Einjährig -..Freiwilligen -Dienst. hat, kann als Lehlzng eintreten in die Ba ckerei. von AdamKrauß. .Vadder". meent der Bub, ich möcht Backe? werre, dann das is c braktischer Beruf uu aach a nobler,Be ruf, weil mer -Chemie, schdudiere . muß unn auch 'S Eeniabrig hawwe. Hat den, Bursch nit der Größewahn aebackt. dak .er will ZSacker werre. .damit er .sich einbilde kann, erwär'.e Shemlkti! 1 1

- Nu, ich sog allsefort, nur immer laaffe losse, was sich nit halte laßt" unn hann bei mir gedenkt, wann ich e Seefesieder bin gewesse, bevor ich mich ins Brivatlewe zurickgezoche haw, dann is es aach keen große Schand. wenn mei Jingschter e dichtiger Bäcker werde Will, unn ich wollt' ihm weiter nix in de Weech lege for um sein Dädigkeitsdrieb sich bedätige zu lasse. Mei Alt! hat zwar gemeent. es wär' doch schad, wammer des Eenjährig hädd unn ni? weider werden sollt' als nor blos gerad e Bäcker; awer der Jung hat in

fenn Großewahn for die Bäcker als Wissenschaft angefange zu schwärme, daß uns beede ganz angscht is worre unn schließlich hat sich mei guti Gredche aach gedrööscht unn ihr Einverchtandnitz gegewwe. daß ich mit dem Bäcker Krauß sollt redde. Ich geh also hin zum Herrn Krauk unn bitt' ihm en gude Dog, unn .Herr Kraub". sag ich. .Sie suche en Lehrjung, wo das Eenjährig hat", sag ch, .unn ich hadd so een. wo aern dhät die Bäckerei lerne, weil er die for n gelehrte Beruf Halde dhut." Der Herr Bäckermeschder Krauß is der. Nicht gewesse, wie er gehört hat. daß mei Sohn die Bäckerei for en gelehrte Beruf dhät halte, unn mer sinn eenig zeworde, daß der Bub sollt am naaschoen Mondag in die Lehr eindredde. E angi Red' hat mir der Herr Krauß gorgehalde von Wege dene Anschbrich. wo mer an en moderne Bäcker, mache dhät unn daß aus dem Vorgehe vom Äewerbverem zu entnehme sei, was for t hohi Schduf die Bäckerei erreicht. awwe vhu, unn daß die Chemie als ä unerHüßliche Nothwcnnigkeet for die Baaer sich erwisse havd. unn ob mei Schorsch werklich sei Eenjährigs gemacht hawwe dhu. Mer Ware aber wie gesagt schun ganz im Reene unn ich war an der Dhür unn will usfmache for um heem zu gehe, da fallt mer bletzllch sidheeß ein, daß ich doch aach müßt an die Ehr' von mei m Sohn e bische denke, denn ich weeß, was die junge Leut alls or en Schbuhdz hawwe uff das Een--ährig unn do denk ich ewwe, ich muß 'or de Schorsch aach in deere Beziehung sorche, for damit daß er da nit in Verleecheh?:t geradde sollt; unn so srog ich halt de Herr Krauß: .Nit wohr, Herr Krauß. Sie sin doch Reserveosfizier?" .Nee- sächt er. .das wär' er nit." .Herr Krauß", sag' ich .nemme Se mer's nit for iwwel.aber ich kann mein Sohn, wo das Eeniahng Hot. nor zume Bäcker in die Lehre gewwe. wo Reserveoffizier ist, dann der Eenjährigeschand verlangt das. von wegen de: Rebudazion." Der Herr Krauß is ganz rod geworre unn hat kee eenzige Wörtche mehr geredd; ich aber bin heemgegangen unn haw zu meim Sohn gesagt. daß ich sei Ehr' geredd hadde, unn wann er Bäcker werden wollt, dann könnt' er nor zu so eem in die Lehr gehe, wo aach Reserveosfizier wär. Das hat dem Buwwe eingeleucht' unn weil in der ganze Schdadt keen Bäcker zu sinne war. wo Reserveoffizier is, is r . ri r... t t ! .1 er . von seim roizewaun iunen yc messe unn will von der Bäckerei niz mehr wisse, unn unner die Wissenschafde rechnet er sie aach nimmer trc' der Chemie, weil unner die Bäcker in Reserveosfizier sin. Oestcrreich'Unganl. M a t t e r s d o r f. Der beim Müller Wagrandl in Zemendorf beschäftigte Fr. Strumpf schoß aus einem Fenster der Mühle auf die im Hofe mit dem Aufhangen von Wasche oeschas tigte Magd Heider; dieselbe sank todt u Boden, eine andere Magd, die in ihrer Nähe stand, wurde lebensgefährlich verletzt. Gleich darauf krachte in der Mühle efa zweiter Schuß; die Hausleute eilten herbei und fanden Strumpf als Leiche; er hatte sich selbst erschossen. Die Motive der Thatsind noch nicht aufgeklärt. Oldenburg. Der abzutragende Thurm derSt. Johanniskapelle stürzte ein. Von fünf aus dev Kuppel ve schäftigten Arbeitern wurden zwei der tot. Wien. . Seit einigen Tagen ist der Besitzer. deS Etablissements .Lanner saal". . Urban. .'verschwunden. , Man furchtet, daß er wegen ' schlechten Ge schaftsganges Selbstmord ' verübte. Urvan war erst seit drei Monaten der heirathet. CHveiz. . A a v g a u. In Zofingen wurde ein vrotestantiscker Vkarrer m acht Tagen Gesänaniß verurtheilt, weil er auf den dringenden Wunsch einer Mutter, aber 'gegen den Willen deS religionslosen VaterS n Kind getauft hatte. Das Bad Schinzach feiert Heuer das 'Jubiläum, stmeö LOOjahrigen Bestehens.' Bern. In Bern ist eS nunmeh, gelungen, die Identität deS'AianneZ festzustellen, der vor einigen Tagen, in den Bärengraben, fiel und' von zwei Mren zerfleischt wurde. ' Es war der '42jährige Kellermeister Christian Wüthrich aus Eggiwyl im Emmenthal. Derselbe war am verhängnißvollen .Abend, schon um 7 Uhr betrunken.'ünd überhaupt dem. SchnapS ergeben. Wüthrich war nach Bern gekommen,' um sich nach Arbeit umzusehen. ' ; : GlaruS. Bei der Näfelser Schlachtfeier entbot der Landammann Blumer, dem für seine Freiheit kämpfenden Volke der Abessynier den sympathischen Gruß der Glarnev. , Mucho's Tigarrenladen befindet sich in No. 199 Oft Washington Str. -- Fehlt Such Lebenskraft in irgend ei nem Tbeil eure SvstemS. oder ift euer 5!er tnsystem zerrüttet durch unveifLs!eniart oder irgend welche Ursache ? . Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne fchniben va mir u 5Ze!sten half, da.' ich auch Hilfe othrsendig batte. Ferner sende ich auch frei vaZ Recept nneS einfachen Hausmittel, dai tch nttett. . Verschiebt nicht auf Vorg, va Ur heute thun sollt, Schreibt unter veischlui' einer stnerre für Zorä. anTbomaZ UZZ, y. 0. Cci 7i NS..

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