Indiana Tribüne, Volume 19, Number 228, Indianapolis, Marion County, 5 May 1896 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Somttagv.
Die tägliche Tribüne- kostet durch en Träger 1 Cents per Woche, die SonntazZ..Tribüne'S Cent per Joche. Seide ,usame 15 EentS der SS CcntS per Vtasar. Per Post außerhalb d, tkdt ?geschiikt i VorauZbkjlhlung V pe, Ua,r. sfctt IS Süd Alabama Stratze. Indianapolis, 3nd., S Mai 1896. Zutr.tn mit Gesichtsmuökeln. ' Sich vor den Spiegel stellen und Grimassen schneiden, erscheint unter gewissen Umständen gar nicht so übel, wenn man in Erwägung zieht, was neuerdings Professor Dowd und andere Sachverständige der ZimmerGymnastik zu seinen Gunsten, ja zu seine? Verherrlichung geltend machen. Möge der Erstere einige Augenblicke das Wort haben: In der Neuzeit ist es ja sehr in Schwang gekommen, häusliches Turnen der einen oder anderen Art zu tret bcn und sich zu diesem Behuf Hanteln, Keulen, Brustgewichte, Kugeln u. s. w. anzuschaffen, um jeden bekannten und unbekannten Muskel unseres Leibes zu verbessern, seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Aber selbst die vielseitigsten praktischen Pfleger des häuslichenTur nens denken dabei gewöhnlich nur an die Muskeln vom Halse an abwärts. Wie steht es aber mit den Gestchtsmus keln? Liegt irgend ein Grund vor. gerade diese stiefmütterlich zu behandein? Niemand wird diese Frage im Ernst zu bejahen wagen, am allerwenigsten die Frauen. Auch ist das Gesichts-muskel-Turnen keineswegs aussichtslos. Denn auch diese Muskeln sind ebenso entwicklungsfähig, wie viele andere. sowohl was die Kraft als was die Schönheit der Gesammtmusculatur des Gesichts und damit des letztere überhaupt anbelangt. Es gibt z. B. Hunderte runder und fleischiger Gesichter. welche aber weder schön noch auch nur hübsch sind; sie gehen ganz in Fleisch auf und haben sogut wie keine musculöse Entwicklung, und daher ermangeln sie der schönen Eurven-Li-nien.die ihnen von der Natur bestimmt sind. Fülle ist natürlich sehr wünschenswerth. aber sie darf diese anmuthige Ausgestaltung ja nicht beeinträchtigen. In dieser Beziehung lafct r, rX vii Vm SYT itf.Tfi-rrt nn-r MTJrtT lUy tilli Vtlil IfkUSKUUUit VJU4. iUU4lches ausrichten, und dasselbe macht weniger Mühe, als die meisten anderen Arten von Zimmergymnastik, und ist allen Schmink- und sonstigen äußerlichen Schönheitsmittelchen vorzuziehen. Natürlich muh System in die Sache gebracht werden; ein systemloses Gesichterschneiden kann mehr verderben, als gut machen. Es kommt besonders auf die EntWicklung der Lachmuskeln , sehr an. Daß Lachen gesund ist", haben die Dichter und Philosophen alter und neuer Zeit schon oft gesagt; aber als gesichtsturnerische Uebung ist es noch sehr wenig in's Auge gefaßt worden. Wenn man in den Spiegel guckt und das Gesicht in ein breites Lächeln zieht, so lernt man zunächst erkennen, welches die Lachmuskeln sind wenn man es noch nicht ohnehin weiß , dem sie geben sich durch ihr Aufschwellen auf beiden Wangen, unmittelbar unter den Augen, zu erkennen, sowie an den hervortretenden Rundungen an jedem Mundwinkel, inmitten der Wangen. Die Entwicklung dieser Muskeln ist von großem Werth'hinsichtlich der ErHaltung der festen Eonturen der Wangen und jugendlichen, reizenden Aussehens auf möglichst lange Zeit hinaus. Im Einzelnen ist ein wenig sachverständige Anleitung nützlicher, als bloße Beschreibung. Doch mag noch Folgendes bemerkt sein: Nachdem man, wie gesagt, das Gesicht in ein breites Lacheln gezogen hat. lege man die Spitzen der drei erstenFinger jeder Handso lange die Muskeln noch zusammengezogen werden auf jeden Muskel und drücke ihn leicht nieder. Man kann auch die Gesichtszüge von selbst ihren normalen Ausdruck wieder annehmen, die Muskeln also einfach erschlaffen lassen, sie dann wieder in der erwähnten Weise zusammenziehen und so fortfahren, bis diese Partie Muskelgewebe ermüdet ist. Doch empfiehlt es sich, öfter den Fingerdruck anzuwenden. während die Muskeln noch zusammengezogen sind, da dies die raschere Entwicklung des Muskelgewebes begünstigt (wegen des erzeugten Widerstandes.) Eine andere werthvolle Uebung besieht darin, ebenfalls ein lächelndes Gesicht anzunehmen, in diesem Fall jedoch . den besagten. Mundwinkeln nicht zu gestatten, sich aufwärts zu wölben. sondern diese straff nach der Mitte der Wangen zu ziehen, alsdann mit den Daumen die Wangen nach den Mund winkeln hin zu drücken und endlich die Muskeln wieder erschlaffen zu lassen. Zur Verbesserung der Gesichtsfülle sind ferner Kinnmuskeln - Uebungen von Wichtigkeit, in Verd'.nduna mit Fingerdruck auf Kinn und Unterlippe. Bei diesen Uebungen müssen aber stets die Zahnreihen geschlossen bleiben, sonst entstehen falsche L:wegungen. Auch schwachen Kehlmusleln kann man mit Vortheil eine besondere sn . n ' l r 1 vsqmuanil angeoeiyen lazjen. virn besten lassen sich natürlich alle Uebunaen vor dem Spiegel machen. Bartlose Leute scheinen. baUi einen Vortheil über bärtige zu haben, der fiefi aber ausgleicht.7t?enu Letztere einmal die einzelnen Muskeln genugend kennen: anfo.? können sie ja die Uebungen a'l Änderen absehen, resp, sich darin uUerween lanen.,- ; ' DieS sollen nur einige Andeutungen s ei::. Fünfzehn Minuten jedes TageS auf. je eine. Uebung verwendet,, kann schon viel nutzen; selbst lnefunfnunu tiai Uebung ist nicht zu verachten!
yranrretch als Waffenlieferant SlbessinienS.
Die Behauptung, daß die Abessinier die Italiener mit französischen Massen bekämpfen, wird von einem gelegen:lichen Eorrespondenten der Londoner Times", der, wie er versichert, seine Mittheilungen aus authentischerQuelle schöpft, bestätigt. Diese Mittheilungen beziehen sich ausschließlich auf die Waffeneinfuhr' nach Abessinien durch die französischen Häfen Obok und Jibuti. Im Mai 1895 wandte sich Herr Lagarde, der Gouverneur von Obok, an Ras Makonnen mit dem Ersuchen um Lieferung von Mauleseln für die Expedition nach Madagaskar und versprach als Bezahlung dafür Kriegsmaterial. Er erhielt 1300 Maulthiere und im August wurden von einem Dampfer der Com-. pagnie Nationale in Jibuti Pulver und Patronen in solcher Menge ausgeschifft, daß damit 50 Kameele beladen werden konnten. Abessinier, die bei der Ausladung deö Kriegsmaterials zugegen waren, bemerkten, daß Herr Chefneux Menelik bereits 25 Mitrailleusen gesandt habe. - Im Februar erhielt eine nicht weiter bezeichnete Persönlichkeit Geld, um Waffen für Menelik zu kaufen, und diese Waffen wurden an Lagarde nach Jibuti. gesandt. Im März 1895 brachte eine französische Gesandtschaft, bestehend aus zwei Officieren, dreißig Kameelladungen von Pulver und Patronen sowie fünf Matrailleusen an den Hof Menelik's. Gegen Anfang des voriaen Monats wurden 10,000 Gewehre von Marseille erwartet. Gegen Ende Januar kam ein Somali nach Zeila und miethete dort in aller Heimlichkeit 110 Kameele für Jibuti. Doch der englische Resident bekam von dem ß i yy i r i y . yanoel 'AUlno, uen oen oman oci basten und verhinderte den Abzug der Karawane. Die letztere war dazu bestimmt, Waffen nach Schoa zu brmgen, die am folgenden Morgen von eiden Schiff gelandet und bis Aufbruch der Karawane in einem der Regierung gehörigen Schuppen aufbewahrt und von der Polizei bewacht wurden. Auch am 23. Januar langte ein Schiff mit Kriegsmaterial in Jibuti an und letzteres wurde unverzüglich nach Harrar abgeschickt und am 30. Januar ging eine weitere Karawane ebendahin ab. Letztere soll Mahomed Pascha, dem Sohne des Er-Sultans von Zeila. geKört baben. der aemrinschaftlich mit einem Franzottt' 'N Abessinien Handel treibt. Der Correspondent der Times" versichert, daß Herr Lagarde wegen dieser Sendungen sehr beunruhigt war, da trotz aller Vorsichtsmaßregeln Mancherlei darüber an die Oesfentlichkeit gekommen war. Die. Mityeilunaen des Eorrespondenten sind so speciell, daß sie sehr ' wahrscheinlich klingen, zumal sie nur den Verdacht der Italiener bestätigen. Kein, Rückzahlung der VltoholSteuer. In der dornt of Claims- zu Washington, D. C., sind zur Zeit an 500 Forderungen auf Rückzahlung der Steuer für Alkohol, der für Kuni und Arzneizwecke Verwendung gefunden hat, anhangig und 'w.t Forde rungen betragen zusammen rud eine Million Dollars. Bis zum Schluß des laufenden Jahres werden ca. 200(1 weitere derartige Gesuche eingereicht werden, so daß der Gesammtbetrag der Alkoholsteuer, deren Ruckzahlung von der Bundes-Regierung verlangt wird. sich aus ungefähr 53.000,000 belaufen dürfte. Das ist ein sehr erheblicher Betrag, der bei der chronischen Finanznoth Onkel Sam'S von Bedeutung ist. Diese Forderungen , der Fabrikanten sind auf Section 61 des Wilson-Ge-setzes basirt, der zufolge ein Jeder untev den vom Schatzamte festzusetzenden Regulationen Alkohol für Kunst- und Arznelzwecke u. s. w. benutzen darf und nach Vorlage der betreffenden Steuermarken zur theilweisen oder vollständigen Rückerstattung der auf diesen Alkohol bezahlten Steuer berechtigt sein soll. Die Steuer auf die Gallone Alkohol 'von 188 Grad betragt -$2.35 und da derselbe einen wirklichen Werth von-etwa 30 Cents hat, beläuft sich die' Steuer auf unge fähr 700 Procent desselben.' Unter der vorerwähnten Section des WilsonGesetzes haben Apotheker, Fabrikanten von Parfümen und von Tausenden anderer Arlikel 'den zur Ausübung ihres Gewerbes nöthigen Alkohol getaust und Die vorgeschriebene Steuer, bezahlt. Bei dem Verkaufe ihrer Waaren haben sie angeblich die Preise derartig berechnet, daß die Alkoholsteuer t r . r i w in Ävzug lam, 0 vag ne um ven etrag derselben zu kurz kommen würden, wenn sich die Regierung nicht zu einer Rückerstattung verstehen sollte. Von den Beamten- des Schatzamtes und von emev großen Zahl der Mitglieder deZ Congresses wird nun einer solchen durchaus nicht das Wort geredet und in der-That dürfte wohl ein Gesetz zur .Annahme gelangen, durch welches die Rückzahlung einfach derboten wird. - Eine solche Maßnahme mag auf den ersten Blick als eine Härte erscheinen und vielleicht auch manchen Fabrikanten schwer-treffen; allein es wird geltend gemacht, daß in . den meisten Fällen bei der Festsetzung der Preise solcher Waaren, bei deren Herstellung Alkohol gebraucht worden, die Steuer bereits zugeschlagen ist und die Rückzahlung weiter nichts als eine seitens -der Regierung bewilligte Prämie bedeuten würde. DeS Weiteren ist ja auch . bekannt, , wie außerordentlich veynbav der Begriff vujccbicnr in unserem Lande , ist und daß .in vielen Fallen unter-demselben weitex nichts als Alkohol bauende Getränke zu ver stehen sind. Würde auch die Steuer für allen in derartigen Medicinen enthaltenen Alkohol zurückerstattet, so käme-das thatsächlich emer Steuerbe freiung gleich, die nicht, nur gegen dak m r i . & r l . i2nm vkrironl jonoern aucy nne un gerechtigkeit igegenüin 'solchen . Fabrl kanten wäre, welche ihre Getränke un
ttr dem wirklichen Namen aus den Markt gebracht haben. Als das erste Gesuch um Rückerstattung der Alkoholsteuer an den Binnensteuer - Commissär Miller gerichtet wurde, gab dieser die Erklärung ab, daß das Schatzamt noch keine entsprechende Regulationen erlassen hätte, und zugleich ersuchte er den Schatzamts - Secretär Carlisle um Verhaltungsmaßregeln. Dieser beschied den
Commissär dahin, vorläufig m der Anaeleaenbeit nichts zu thun, da er nach reiflicher Erwägung zu der Ueberzeugung gekommen wäre, daß ohne weitere Beschlusse des Kongresses die zur wirksamen und Keilsamen Durchführung des Gesetzes absolut nothwendioen Regulationen nicht ausgestellt werden könnten.' Angesichts dieses ablehnenden Bescheides blieb den Fabrikanten nur übrig, ih Forderungen bei der .Court of Claims" anzumelden. Unter den ersten Firmen, welche die Rückerstattung der Alkoholsteuer verlangten, waren die Hutfabrikanten R. Dunlap & Co., welche angeblich 530.000 zu fordern haben. Diese 5?irma ließ ihre Forderung schon im Januar des vorigen Jahres anmelden, aber die Sache schwebt immer noch, da die Advocaten der Regierung die Klage noch gar nicht einmal beantwortet haben. Viele andere Fälle sind ähnlicher Natur. Tim Sckooke des Comites für Mittel und Wege wrde der Vorschlag gemacht, die Forderungen emfach zu repuonren, und nevrajemant &tone von Vennsvlvanien unterbreitete eine Bill, der zufolge die vorerwähnte Section 61 des Wilfon - Gesetzes Widerrufen werden sollte. Der Widerruf dieser Section konnte aber keine rückwirkende Kraft haben und darum scklua Repräsentant McMlllm. als die Bill dem zuständigen Comite zur Berathung vorlag, ein Ammdement vor, dem zufolge alle Gesetze, welche eine Rückerstattung der gezahltm Alkoholsieuer autorisiren, widerrufen werden sollm und weder em Gericht noch ein Departement der Ver. Staaten sich Jurisdiktion in Betreff einer derartigen . Forderung anmaßen darf. Die Fabrikanten erklärten, daß ein solches Vorgehm der Regierung Diebstahl" und durch nichts zu rechtfertigen wäre. Nach sehr erregten Debatten wurde McMillin's Amendement schließlich mit der knappen Majorität von zwei Stimmen verworfen. Welchen Ausgang die Angelegenheit habm wird, läßt sich vorläufig mit Bestimmtheit natürlich nicht sagen; allem alle Anzeichen deuten daraus hin, daß Onkel Sam die Hand fest auf der Tasche halten und keinen Cent wieder herausrücken wird. Bankerotter Adel. Auf den Trümmern des klassischen Marcellus-Theaters in Rom, wo einst auch ein Prachtbau Julius Casar's stand, erbebt sich seit Jahrhunderten der stolze Palast Orsini-Savelli. Hier hausten schon im frühen Mittelalter die .Söhne der Barin . die machtigen Fürsten Orsini, neben den ColonnaS das gewaltigste Adelsgefchlech: ver ewigen Stadt. Wenn man durch daS Portal an der Via Monte Savello, wo zwei steinerne Baren Wacht halten, den einsamen Weg zu dem Palaste emporsteigt, zwischen Gartenanlagen und den Resten des römischen Theaters, so stürmt die Erinnerung an düstere Zeiten, an Thaten, welche die Geschichte verzeichnet, an furchtbare und aroßartige Begebenheiten mächtig auf Jeden ein. Und erst, wenn man dieSäle dieses Palastes durchwandert, wo die kostbarsten Reliquien auö ferner und naher Vergangenheit, Schätze der Kunst und Industrie, Gold und Edelgestern verschwenderisch aufgehäuft sind da fühlt man, wie groß und herrlich, wie mächtig und furchtbar dieses Fürstengeschlecht sein mußte, dem dies Alles zu eigen war. Zu eigen w! Denn heute ist's vorüber mit Glanz und Macht. An den Straßenecken Roms sah man in den letzten Tam m m 1 i i 4 gen große, sarvige ANfeylagzenel, welche das barengeschmuckte Wappen der Orsini zeigten, aber nichts Ande res enthielten, als die Mittheilung.daß all' die Möbel und Kunstwerke, die Ahnenbilder und Waffen, die Teppiche und Kleinodien des alten fürstlichen Geschechtes zur Versteigerung an den Meistbietenden gelangen würden. DaS Schicksal, welches die Fürsten Borghese vor drei Jahren ereilte, ist nun auch über die Orsini gekommen: sie sind zu Ende mit ihremGut, verarmt, ruinirt; in den Räumen, wo einst viele Geschlechter von stolzen Ahnen und Gästen sich pomphaft bewegten, wird nun der Hammer des Auktionators widerhallen, und der im Laufe von JahrHunderten gesammelte, durch Alter,Erinnerungen oder Kunst werthvolle HauSrath wird in alle Winde zerstreut. ES gibt herrliche Dinge darunter. Im großen Appartement deS ersten Stockwerkeö zieht ein kostbares Rundtempelchen von 16 Zoll Höhe, dessen acht Säulen aus rothen, mit vergoldeten Broncecapitälen verziertem JaspiS bestehen, Aller Augen auf sich. Das KranzgesimS auS Marmor trägt einen FrieS aus Lapislazuli, auf dem egyptische Symbole stehen und der 'von Sphinxen gekrönt wird. In der Cella des Tempels erhebt sich eine Juno aus Bronce auf einer SerpentinbasiZ. Hundert Dinge, die köstlich und von ungewöhnlichem Kunstwerth sind, übersieht man: nur dag Sensationellste vermag unter diesem Ueberfluß noch ewunverung zu erregen. Ein seltenes Stück auö dem '17. Jahrhundert jst die prachtvolle Pendule aus Boule mir vergoldeten roncestguren vom Franzosen Martinot. Sie hesteht auS einem 50 Zoll hohen Gehäuse mit auf Voluten ruhenden Pilastern, welche Karyatiden tragen und von vier mvthologischen' Figuren gekrönt sind.' Vas anze gipfelt tu einer Statue des Ruhmes,. - aber zahlreiche Figuren schmücken noch außerdem das großar tige Stück.. Der Festsaal ist besonders reich an Sehenswürdigkeiten; ' da rrvlt: man venettantfche Kronleuchter, iqvkrgozoeie vcococonivlen. p?ss
ttg umrahmte Spiegel, alte Gobelins, die sich durch Feinheit der Arbeit, leb-' hafte Farbenmischung des aus Granadaseide gebildeten Gewebes und die reiche Umrahmung aus Grotesken, Genien und Medaillons mit lieblichen
Stillleben, Vögeln, die unter Blumen und Laubwerk nisten, auszeichnen. Eme wahre Fülle von Gemälden berühmter Meister ziert alle Wände und ebenso ist Ueberfluß an edlen Statuen vorhanden. Abnehmer fanden sich für Alles. Aber die Preise, welche man zahlte, sind Nicht besonders hoch; bei. der Auction Borghese ging es noch besser. Doch wurde immerhin die lebensgroße Marmorsigur einer Diana von BerniNt auf hohem Rococosockel für 20.000 Lire in's Ausland verkauft und eine Reihe von Gegenständen erzielte 1000 bis 10.000 Lire. Der Gesammterlös der Auction ist noch nicht bekannt. Ohne die Rivalität der Orsini und ColonnaS schreibt der Chronist Ludwig's IX. von Frankreich, Commines, wäre der Kirchenstaat der glücklichste Wohnsitz, den man wählen konnte, denn da zahlt man weder Steuern, noch sonstige Gebühren." Heute ist es ganz anders, sowohl mit den Steuern, wie mit der RivaZtat der Orsini und Colonna. Der Aufstand der Matadele. Der vor einigen Tagen von BuluUayo in England eingetroffene Missionar Heim hat sich über die Ursachen des Ausflandes der Matabele folgendermaßen ausgesprochen: Es ist sehr schwer, eme Ursache für den jetzigen Aufstand anzugeben. Ich glaube aber, daß die Viehfrage die Schuld trägt. Die Eingeborenen sind stets erbost darüber gewesen, daß die Britisch - Südafrikanische Gesellschaft ihnen ihrVieh nimmt. Ende letzten Jahres wurde das Abkommen getroffen. daß die Gesellschaft 45 Procent nehmen und das übrige Vieh den Ein geborenen lassen sollte. Außerdem mögen manche Weiße die Eingeborene' grausam behandelt haben. Daran hat die Gesellschaft keine. Schuld. Diese hat die besten Leute, die sie finden konnte, zu Commissären für die Eingeborenen ernannt. Verging sich ein Beamter, so hat die Gesellschaft ihn strenge bestraft. Natürlich sind viele Fälle nicht an das Tageslicht gekommen. Ein Fall von Grausamkeit möge Erwähnung finden: Im letzten August oder September glaubte ein gewisser Handler, daß einer semer Leute ihn ermorden wollte. Beweise dafür hatte er nicht. Aber er holte sich einen Anderen von seinen Leuten und prugelte ihn fast zu Tode. Dann schnitt er ihm ein Ohr ab und band ihn an den Wagen. Die Sache kam heraus und der Weise wurde strenge bestraft. Von sechs solchen Fällen, wird selbstverständlich nur einer zur Strafe gezogen. Die Gefangennahme Dr. Jameson's mag auch das ihrige zu der Erhebung : beigetragen haben. Mabele, Lobengula's Bruder, weilt jetzt wieder unter den Matabeles. Voriges Jahr verbannte ihn Dr. Jameson aus dem Lande, weil er im Geheimen die Jndunas zum Rathe versammelte. Mabele besitzt noch immer viel Einfluß auf seine Landsleute. Wahrscheinlich hat er zum Aufstand geschürt Der Missionar glaubt, daß die Lage nicht so gefährlich ist. wie Manche glauben, da die Matabele keine Munition haben. Die eingeborene Bevölkerung des Matabelelandes wird auf 160.000 Seelen geschätzt. Wie viele davon Mäschonas und wie viele Matabele sind, läßt sich nicht sagen. Wahrscheinlich ist die Zahl der letzteren gering, da die Mehrzahl mit Lobengula bei Annäherung der Briten über den Sambesi - zog. Zu Besteuerungszwe? cken' ist eine Zählung der Eingebore-nen-Hütten vorgenommen worden. Bei der letzten Zählung waren es 42.000. ' Die weißen Ansiedler beschäftigen die Mäschonas und Schaanpons in den Gruben und verwenden sie auch sonstwie. Ihr Betragen war bis vor Kurzem vorwurfsfrei. Gewaltthätige Verbrechen kamen äußerst selten vor. Die Mäschonas benahmen sich so friedlich, daß die Administration aus ihnen eine Schutztruppe für die ländlichen Distrikte organisirte. Qttt'Ult falscher Oediss,. Heutzutage ist das Tragen falscher gähne außerordentlich weit verbreitet. Unterstützt von der größeren Billigkeit der künstlichen Zahne und Gebisss. und man hgt sängst aufgehört, Harm einen bloßen Dienst der Eitelkeit zu sehen. Noch immer wissen viele mit solchen Kau - Werkzeugen Beglückte gar nicht, was sie im Munde tragen, und bilden sich ein. der Hauptstosf aller falschen Zähnen sei Elfenbein. tzange Zeit war dies sicherlich der Fall, aber dgrüber ist man hinaus. Ware dem noch immer so, würden die Preise nicht nur hoher geblieben, sondern noch immer mehr gestiegen seinl Der Vorrati an Elfenbein nimmt ja puS verschiedenen Ursachen sichtlich ab; aber die falschen Menschenzähne sind ziemlich unschuldig daran. Ihrer Mehrheit nach haben die heutigen falschen Zähne nicht den Elephanten gesehen." ' Immerhin können sie sich eines a. deren stolzen Ursprunges rühmen, nämlich von den Königen der hochnordischen Region, welche als Walrosse bekannt sind. Diese sind eS hauptsächsich, welche so vielen unserer Menschen, linder' zum Beißest verhelfen müssen, sofern dieselben etwas zu bejßen t)ben. ' Große Mengen Walroß - Stoßzähne sind in den letzten Jahren zu keinem anderen Zweck bei uns importirt worden. als um zu künstlicher Menschenzähnen verarbeitet zu werden, und sie stehen an hübschem Aussehen durchaus picht hinter den echten" elfenbeinernen zurück. Nur sind sie nicht ganz so dauerHaft. Infolge dessen ist der Vedars auch 'entsprechend größerer, und daS Gtfchäft Wird vor allzu großer Berbillkung bewahrt. ES kommt übri-
gcnSauch noch jetzt nicht gerade selten vor. daß reiche Leute sich besondereGebisse aus einem garantirt echten Ele phantenhauer machen lassen, den sie vorher in Augenschein genommen haben, und bis zu $5(X) oder noch mehr
für ein derartiges Geditz bezahlen. Vielleicht vernehmen manche Vegetarianer mit Freude, daß der Grundstoff vieler heutigen falschen Zähne überhaupt nicht von Thiere kommt. Man hat Elfenbein" - Zusammensetzungen, welche ausschließlich pflanzlichen Ursprunges sind, und diese Industrie ist noch immer im Wachsen. Wenn wirklich die von mancher Seite vorausgesagte Zeit kommen sollte, in welcher die ganze Menschheit ohne natürliche Bezahnung herumläuft, so dürften wir auch so weit gelangt sein, für eine lächerlich geringe Summe den Mund mit künstlichen Zähnen füllen zu können, wer weiß, am Ende rücken dann noch die ehemaligen Besitzer natürlicher Zähne für die nachgeborene Menschheit beinahe in so un gewiß mystische Beleuchtung, wie für rfns die Centauren! Bis dahin dürfte aber auch schon längst das letzte wirkliche Elfenbein aus dem Geschäftsderkehr verschwunden fein. Allerhand Schwabenstreiche. Von Theodor KrauS. Daß die biederen Schwaben von Hause aus mit übertriebenem Scharfsinn nicht begabt sein und erst mit dem Schwabenalter" von vierzig Jahren gescheidt werden sollen, ist gewiß nur eitel Verläumdung und Vorurtheil. Das beweist schon das schwäbische Bäuerlein, das mit dieser Eigenthümlichkeit seiner Landsleute gehänselt wurde und auf die Frage, ob denn das mit dem Schwabenalter richtig sei. zur Antwort gab: Ds ischt freili wahr; aber wann de Schwabe vierzig Jahr alt werde, müsset se au scharf aufpasse, daß se's richtig' Minütle nit verpasse, sonst bleibet se grad so dumm, wie d' andere Leut'." Aber seitdem das Volksbuch izon den sieben Schwaben ezistirt, das Jeder kennt, gilt nun einmal ein Schwabenstreich" für daS Gegentheil eines Geniestreichs und wird in:mer dafür gelten, obwohl diese Art Streiche durchaus nicht nur in Schwaben im Schwang" zu sein pflegt. Schwabenstreiche im weiteren Sinne des Wortes sind auch alle die Schildbürgereien, die von einzelnen deutschen Gemeinden erzählt werden und im Volksmunde fortleben und deren einzelne. wie z. B. das Hornberger Schießen, längst zu sprichwörtlicher Berühmtheit gelangt sind. Es ist durchaus nicht das sächsische Schilda allein, dessen Name auf solche Weise unsterblich gemacht worden ist; vielmehr hat fast jede deutsche Provinz ihr kleines Abdera, von dem allerhand schnurrige Anekdoten in Umlauf sind.- Diese eigenartige Rolle spielt z. B. in Äraunschweig das oft genannte Schöppenstädt, in Meiningen Wassungen, in Baden Ueberlingen am Bodensee. in Hessen Schwarzenborn, Griesheim. in Mecklenburg Teterow, in Friesland Vüsum.in Schleswig Fockbeck, im Kölnerland Dülken u. s. w. Manches von dem, was den wackeren Bewohnern dieser Ortschaften nachge sagt wird, mag eine thatsächliche Grundlage haben; vieles aber ist auch bloße Erfindung, wie sich schon daraus ergibt, daß einzelne besouders dumme Streiche in vier, fünf ganz verschiedenen Landesgegenden fast gleichlautend erzählt werden. So findet sich die bekannte Anekdote von den fünf Bllrgern, die glauben, es sei einer von ih, nen abhanden gekommen, weil beim Abzählen jeder vergißt, sich selbst mitzurechnen, mit geringen Varianten in Bopfingen, Saulgau,- Büsum u, a. O, Die nicht minder populäre Geschichte vom Ulmer Spatz-; der mit einem Hälmlein in sein Nest fliegt und so den Ulmern zeigte, wie sie einen großen Balken der Länge nach durch's Stadtthor zu bringen vermöchten, den sie vordem schlauer Weiseimmer nur der Breite nach durch die schmale Oeffnung zu bringen versucht hatten, wird genau so von Schöppenstädt und von Mistelgau in Oberfranken erzählt, bloß daß hier eine Hummel die Leute zurechtweist. Solche Parallelen ließen sich noch viele finden. Von den Bopfingern in Wurttemberg geht die Sage, sie hätten Salz auf den Acker gesät, weil sie meinten, das ließe sich Kulanzen: es wuchsen aber nur Brennnesseln. Ein andermal bauten sie ein Rathhaus, wußten aber nicht, wo sie mit der ausgegrabenen Erde hin sollten. Da meinte der BürgerMeister: Da macht Ihr eben das Loch noch größer, dann wird die Erde schon hineingehen." In Ganslosen ich württembergischen Donaukreis ward an der Kirche eine Sonnenuhr angebracht. Der Schultheiß aber fürchtete, der Regen möchte die schöne. Malerei bald abspülen und ließ vorsorglich ein Schutzdächlein über der Uhr herrichten! In Mundingen sah eines Bauern Sohn, als er den Schweinestall öffnen wollte, aus dessen Thürritze ein verdächtig langes. gelbesDing sich herausringeln. Ganz entsetzt alarmirt er seinen Vater und dieNachbarn: es sei eine Ngtter im Stall. Darauf mußte der herbeigeholte Schmied mit dem Stemmeisen auf das verdächtige Ding- loshauen. Sofort fing drinnen im Stall ein jämmerli ches Grunzen und Quietschen an, und als man öffnete, sah man mit Erstaunen das Borstenvieh ganz '.verzweifelt im Kreis herumrennen. Woraus schließlich der Bauernsohn die tiefsinnige Bemerkung machte: z.Vatter. des Ding, des do auö dem 'Loch raus guckt Hot, ischt, glaub'e als. der Sauschwänz g'wä ond koi' Natter!" Von den Karlstädtern in Unterfranken wird erzählt, sie hätten im Schwedenkrieg ihre silberne Kirchen, glocke'im Main versenkt, um sie vor dem Feinde zu verbergen. Um sie später bestimmt wiederzufinden, machten sil an der Stelle des BootSrandeS, wo sie die Glocke in's Wasser binablieken.
emen Kerbschniis. Sie G?oäe that heute noch im Main. Einen ähnttchen Streich lieferten die Teterower. als sie einmal den Besuch ihres Herzogs erwarteten. Damals fingen sie einen wunderschönen Hecht von zwanzig Pfund, den wollten sie dem hohen Herrn vorsetzen. Da es bis zu dessen Ankunft aber noch zwei Monate hin
waren, setzten sie den Fisch wieder in den See. und um ihn später dort gleich wieder, fangen zu können, banden sie ihm eine Schelle um den Hals. Der Herzog kam später wirklich nach Teterow; aber den Hecht hat er nicht zu 5ssen bekommen! Daß die Fockbecker gesalzene Haringe in einem Teich aussetzten.damit sie sich dort fortpflanzten. daß die Hosdruper das Summen einer Hummel im hohlen Faß für denSchall einer Kriegstrommel hielten und die Flucht ergriffen, diefe und ähnliche Histörchen sind beliebte Nummern unserer Volkslesebücher. Weniger bekannt ist der schlaue Rath, den ein Bürgermeister von Dülken seinen Landsleuten gab, als sie ihren Kirchthurm reparirten. Sie wollten nämlich einen schweren Balken hinaufziehen, aber das Seil erwies sich als viel zu kurz. Da schlug das weise Gemeindeoberhaupt vor, man solle nur den Balken Halbiren und jedes Stück für sich allein hinaufziehen, dann werde es schon gehen. Ein Dlllkener war auch das brave Bäuerlein. das einen unbezahlten Schuldschein auf der leeren Rückseite noch einmal abschrieb und das Gericht damit erkläre: Ja, seh'n Sie. Ihr Herreu, es könnt mir halt Passiren, daß ich den Schuldschein verlöre; dann hätt' ich doch noch die Abschrift." Solche Einzelfälle von Bauernschlauheit erzählt der Volksmund noch unendlich viele. Da verordnete einem der Arzt Pulver, von denen er jede Stunde eins in Wasser" nehmen soll. Am nächsten Tage geht es dem Patienten bedeutend schlechter, und auf die Frage, ob er dmn die Pulver richtig genommen habe.meint er: Ja, die hätt' er wohl genommen, aber so jede Stunde sich in's Wasser zu setzen, das greife doch an! Ein anderer Bauer kommt einmal in die Stadt und sieht, wie die Waisenkinder paarweise spazieren geführt werden. Dees weiß der Teufel," sagt er ganz verwundert, i komm' jetzt scho' an die zwanzig Jahr in d' Stadt, aber die Knirpse werdet ihr Lebtag nit größer; so han i se scho' g'seh'n. wo mei' Vater selig noch g'lebt hat." Noch geistreicher scheint ein biederer Ulmer Bürger geWesen zu sein, der einen ihm bekannten Schmied mit den Worten anredet: Meischter Hans, seid jetz' Ihr vergangene Woche g'storbe oder Euer Bruder?" Der Schmied sagt, sein Bruder sei gestorben, worauf sein Vesuch kopfschüttelnd meint: Jscht's wahr." Meischter Hans? Mir ischt aber berichtet worden, daß Ihr selbscht g'stoben seid, und die Leut'. die mir das g'sagt haben, sind doch keine Kinder; ich glaul diesen Leuten mehr als Euch!" Von den zahlreichen Anekdoten, die speciell den Schultheißen und Bürgermeistern des Schwabenlandes nacherzählt werden, seien hier nur zwei erwähnt. Einer von ihnen hatte einmal dem Oberamt dienstlich berichtet, daß in dem Dorfe alle Nußbäume durch den Frost im Frühjahr gelitten hätten. Als nach einiger Zeit der Oberamtmann zur Jnspection erschien und dem Bürgermeister vorhielt, daß es im Ort überhaupt keine Nußbäume gebe, kratzte sich der hinterm Ohr und meinte: Ja, das weiß ich wohl; es sind halt Zwetschgenbäume; aber der Teufel schreib' das Wort Zwetschgen." Die andere Geschichte ist jüngeren Datums und handelt von einem Schultheißen, der einem Landstreiche? aus Gutmüthigkeit ein Leumundszeugniß ausgestellt hat und deswegen als Zeuge vor Gericht kommt. Der Richter hält ihm vor, wie er das Amtssiegel dazu mißbrauchen könne, einem solchen Lumpen ein Zeugniß auszustellen. Ja. Herr Richter," vertheidigt sich das Dorfhaupt, i hab' mir halt glei' gedacht, daß mit dem Kerle was net in Ordnung isch, und deswege han i au mit mei'm Stempfele nur grad' so hindupft." Diesen kleinen Geschichten ließe sich eine weit größere Zahl anreihen.die beweist, daß der schwäbische Bauer nichts weniger als auf den Kopf gefallen ist und daS Mundwerk meistens auf dem rechten Fleck sitzen hat. Wer dafür und für den faftig-derben deutschen Volkswitz überhaupt Interesse hat, findet die denkbar reichste Ausbeute in einer mehrbändigen Sammlung Was sich das Volk erzählt." die Heinrich Werkens vor einigen Jahren herauszugeben begonnen hat (Jena, Hermann Costenoble). Früher waren solcke Blüthenlesen deutschen Volkshumorö ein besonderer Zweig unserer Literatur; es sein an das .Lalenbuch. den Eulenspiegel", an des StrikerS Pfaffen Amis". Jörg WickramS Rollwagenbllchlein",PauliS Schimpf und Ernst" u. a. erinnert. In neuerer Zeit hat Hebel mit seinem vielgelesenen Schatzkästlein- ein solches Sammelbuch geschaffen, das sich lange lebendig erhallen wird; aber was es bringt, ist nur der kleinste Theil des reichen Schatzes an Humor, der in zahllosen, theils schon gedruckt verstreuten, theils nur mündlich überlieferten Anekdoten und Geschichten überall in deutschen' Gauen im Volke fortlebt. Meke am Telephon. Von zwei telephonisch mit einander verbundenen Familien ladet die eine die andere auf den nächsten Sonntag zum Abendessen ein. Die eingeladene Familie ist gerade abwesend und wird durch daS DienstniSdHefl vertreten' Ihre prompte Antwort lautet: Nächsten Sonntag kann die Herrschaft nicht, da habe ich AuSgang." M Höchste Zeit. Junge Frau (Nachts 1 Uhr auf ihren Gatten wartend): Um Gotteswillen, er wird doch Vrtd kommen?.. Mein ganzer schöner gorn verraucht ja sonst!"
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