Indiana Tribüne, Volume 19, Number 227, Indianapolis, Marion County, 4 May 1896 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erschciut Täglich und Sonntag. Die tägliche Tribüne- kostet durch tenXrlger 1 Cents per Woche, die EonntagS-.Tribüne'I Cent per Woche. Leide lufasnara 15 Cents ober 65 Cents per tfontt. Per Post außerhalb bei fctabt igtschtöt t VoräüSbkjshlung f pe, UaHr. omri 18 Süd tllrtama Stratzt. Indianapolis, Ind., 4 Mai 1896. Wo wird am meisten getrunken 7 Die Frage, welche Nation am stärksten den Gaben des Bacchus undGambrinus huldigt, hat mit den modernen Forderungen auf dem Gebiete der Volksernährung und Volkswohlfahrt mehr und mehr die Aufmerksamkeit der Volkswirthe, Aerzte, Theologen. Pädagogen. Crimmalistm in Anspruch genommen und auch die öffentliche Meinung in Bewegung gesetzt. So außerordentlich rege nun das allgemeine und das Specialinteresse an dieser Frage und den daraus zu folgernden Thatsachen ist, um so mehr muß die Unwissenheit und Verwirrang, welche gerade auf diesem Gebiete herrscht, befremden. Im Auslande ist man von Alters her geneigt, die Deutschen als eine starke, vielleicht die stärkste Trinkernation auszugeben. In Deutschland gelten die Russen dafür. Die Eiferer und mehr oder weniger extremen Volksbeglückec endlich erachten jede Nation als unrettbar dem AlZoholteufel verfallen und am meisten gewöhnlich die Nation, der sie selbst angehören. Um ein möglichst wahrheitsgetreues Bild von dem Umfange des Älcoholconsums in den verschiedenen Ländern zu erlangen, muß man zu der Statistik seine Zuflucht nehmen. Den geeigneten Vergleichsmaßstab bietet die bekannte Berechnung des auf den Kopf der Bevölkerung durchschnittlich entfallenden Alcoholconsums. Die nachstehende kleine Tabelle beruht durchweg auf amtlichen statistischen Nachweisen; die jeweiligen Consummengen stellen meist den mittleren Consum für 3 bis 5 $af)xt aus dem letzten Jahrfünft dar. Bei der Umrechnung des Wein- und Bierconsums in den reinen (100 Procent) Alcoholconsum ist der durchschnittliche Gehalt an Volumenprocenten Alcohols auf Grund der in den einschlägigen technischen Werken über Wein und Bier publicirten zahlreichen Analysen festgestellt. Es ist für den Weinconsum bei Frankreich. Deutschland, der Schweiz und Belgien ein Satz von durchschnittlich 6 Procent Volumenprocente Alcohol angenommen worden, bei Oesterreich-Ungarn, Holland. Dänemark, Schweden und Norwegen ein solcher von 7 Procent und bei Großbritannien. Rußland und den Ver. Staaten von Nord-Amerika von 8 Procent. Für den Vierconsum ist durchweg ein Satz, von 4 Volumenprocenten Alcohol angenommen worden und für den Branntweinconsum ein solcher von durchweg 33 Procent. Der Alcoholconsum stellt sich pro Kopf der Bevölkerung und nach Liter berechnet, wie folgt: Briit. Bier. LchnapZ. CIco . hol. Belgien 3.7 169J 14.1 11.6S yrankreich 103.O 22.4 12.41 11.12 tittmmt 1.0 83 S 86.7 10.80 TellIchlaad 6.7 1 152 9.01 r,bbrltanie 1.7 145 0 0.4 8.73 Schweiz 55.O 37.5 3 7.90 Oefterr. Ungarn 82.1 85.0 12.45 7.09 Holland 8.8 29 0 14.1 .14 Island 3.3 4.7 14.1 5.15 wegen 1.0 15.3 12.0 4 63 erein. Staaten.... 1.8 47.0 7.74 4 60 Schwede, 0.4 11.0 4.8 2.07 Das Ergebniß dürste wohl allgemein überraschen: das Weinland Frankreich übertrisft mit 11.12 Liter jährlichem Alcoholconsum pro Kopf der Bevölkerung, das Trinkland" Deutschland, das erst an vierter Stelle rangirt, erheblich. Nur die stammverwandten Vettern der Franzosen, die Belgier, weisen einen etwas höheren Alcoholconsum als diese auf; die gallische Rasse, wenn man so sagen darf, marschirt somit im Trinken an der Spitze und läßt die germanischenNachbarn auf dem Festlande sowohl wie jenseits des Canals hinter sich. Selbst die auch als so trunkliebend bekannten politischen Freunde der Franzosen an der Newa und der Wolga bleiben um über die Hälfte hinter deren Leistung?fähigkeit zurück, wenn auch die russische Statistik hier Lücken aufweisen mag und mit ihren Zahlen hinter der Wirklichkeit bleibt. , Das geht jedenfalls zurEvidenz au5 Obigem hervor, daß es für diese mehr oder weniger stark grasstrende Trunkenfälligkeit in einem Lande keinen erheblichen Unterschied macht, ob dasselbe ein Bierland, wie Belgien, oder ein Weinland, wie Frankreich, oder ein Branntweinland, wie Dänemark, ist. Dagegen geht ebenso deutlich aus obiger Tabelle hervor, daß es von größter Erheblichkeit für den Grad der Trunkgewohnheit eines Landes ist, welcher Art das in der Hauptsache von der Bevölkerung getrunkene Bier ist. Die hinsichtlich der Qualität ihrer Biere historisch klassischen Bierländer Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Groß britannien stehen erst in 4. bis 7. Reihe. Das wesentliche Verdienst des Bieres dieser Länder für eine normalere Gestaltung - de5 Älcoholconsums der Bevölkerung besteht darin, daß die alcoholreicheren Biere derselben wegen ihres gleichzeitig hohen Eztractgehaltes meist zu theuer sind, um einem allgemeiner um sich greifenden Mißbrauch in der Richtung des 'Alcoholismus Vorschub zu leisten. Zum Schluß sei noch auf Schweden und die Vereinigten Staaten hingewiesen, deren Alcoholconsum auffallend niedrig erscheint. In beiden Ländern hat bekanntlich seit längerer Zeit die Temperenzbewegung energisch eingesetzt. In den Vereinigten Staaten freilich ist das Durchschnittsbild infolge dessen nahezu untauglich, denn hier berühren sich die Extreme oft auf's Schroffste: neben Staaten mit rigoroser Handhabung des Prohibitivsystems und' hochgeschraubten Schanklicenzn stehen solche mit völliger Ungebundenheit. Aber auch in den Pro-
y:vtt:onssiaaten, unv das gilt vielleicht bis zu einem gewissen Grade auch von Schweden, ist der geringe Alcoholconsum oft nur ein scheinbarer. Was im Geheimen hier gesündigt wird, läßt sich zwar nicht wirklich abschätzen, fondern nur vermuthen,und es kann kaum' einem Zweifel unterliegen, daß der Alcoholconsum auch hier wie anderwärts blüht. Rußland endlich zeigt ebenfalls fehr verschiedene Verhältnisse. Was hier an die Oberfläche zur statistischen Erfahrbarkeit gelangt, ist nur ein Bruchtheil; dafür aber drängen sich die Wahrnehmungen über den Alcoholconsum der Russen dem Westeuropäer von jeher vielfach in der wenig fympathischen Form des Quartaltrinkens auf. was wesentlich dazu geführt hat. sie als eme der trunksüchtigsten Nationen anzusehen. Wird man ihnen damit auch kaum sehr Unrecht thun denn der Russe hält gemeinhin nur so weit Maß im Genuß von Alcoholica, als ihm solche zur Verfugung stehen. so kommt es doch statistisch nicht entsprechend zum Ausdruck. Beim Franzosen hingegen kann die Statistik das Verdienst für sich in Anspruch nehmen, seine Trinkernatur im Kreise der Völker an den Tag gebracht zu haben. Unsere einheimischen Löwen. Sie sind keine Wüstenkönige- ganz echte majestätischen Blutes, die einheimischen Löwen Amerika, welche man gewöhnlich Berglöwen oder Vumas oder auch Cougars nennt; aber sie sind sicherlich höchst bemerkenswerthe Bestien, die auch in europäischen Thiergärten stark verlangt werden; ist doch erst kürzlich wieder in Los Angeles, Cal.. eine derartige osficielle Bestellung von den Pariser Municipalbehörden eingetroffen. Der Berglöwe ist sozusagen das populärste Großwild an unserer Pacificküste und mehr oder weniger überHaupt westlich von den Felsgebirgen. Californien ist seine engere Heimath, aber er ist nicht nur im ganzen fernwestlichen Nordamerika, sondern auch in Südamerika und auf den westindischen Inseln wohlbekannt, obgleich sein thatsächliches Tummelgebiet sich im Lauf der Jahrzehnte sehr eingeschränkt hat. Eigentlich ist er nichts als eine riesige Katze, welche aber die schlaue Behendigkeit vonKatzengeschöpfen mit der Wildheit des Tigers und mit derStärke des echten asiatischen Löwen vereinigt. Im südlichen Californien wo der Berglöwe auch größer ist, als in den nördlicheren Gegenden werden jähr ich etwa 20 dieser Thiere getödtet. Dabei gibt es Leute genug, die sehr viel Zeit in den Gebirgen zubringen oder seit Jahren in den Thälern leben und doch noch niemals einen Puma zu sehen gekriegt haben. Fast ohne Ausnahme schläst der Berglöwe den Tag über an abgelegenen Stätten in Bergschluchten und Höhlen und streift nur des Nachts umher; sehr selten, daß er im Tageslicht Nahrung sucht. Es wird übrigens versichert, daß es in den Gebirgen zwischen Californien und dem mexicanischen Nieder - Californien noch immer mehr Berglöwen gebe, als irgendwo sonst. Sie finden ist aber nicht Jedes, auch nicht jedes Jägers Sache. Während dieser Löwe Pferde und andere große Thiere sowie Menschen anfällt, weiß man von keinem einzigen Fall, daß er Thier oder Mensch offen angegriffen hätte, wie es die großen Bestien der Tropen oder die verschiedenen Arten größerer Bären thun.Geräuschlos schleicht er sich an sein Opfer heran, bis er sprungfertig ist. In der Jägerwelt hat man die Ueberzeugung gewonnen, daß Rothwild sein Lieblingsgericht ist; doch halt er sich auch an Pferde, Kühe. Schweine und Farmerhunde. Er pflegt den Hals des Opfers aufzureißen und es sofort zu tödten; oft tödtet er ein Pferd oder eine Kuh durch einen einzigen Biß an der Gurgelader. Es kommt übrigens auch vor, daß er junge Füllen, Kälber oder Rothwild mehrere Meilen weit schleppt um seinenJungm etwasZartes zu liefern. Er steht im Ruf ungewöhnlich großer Zärtlichkeit für Weib und Kind Der Berglöwe läuft meilenweit, um das Zusammentreffen mit einem Menschen zu vermeiden; sollte er aber in die Enge getrieben werden, so wendet er sich mit unheimlicher Wuth gegen jeden Verfolger. Er zeigt eine fast schmähliche Furcht vor Jagdhunden,die ihn verfolgen, und wenn er ihnen nicht mehr den Rang ablaufen kann, sucht er auf dem nächsten Baume Zuflucht. Findet er aber solchen nicht. dann wehe! Er kann m ganzes Rudel Hunde nacheinander vernichten, wenn nicht der Jäger rechtzeitig mit seiner Kugel zu Hilfe kommt; denn jeder Schlag mit seiner mächtigen Tatze bedeutet dann einen todten Hund. Wunderbare Geschichten erzählt man sich von seiner Sprungfähigkeit, u. A.. daß er sich bei heißer Verfolgung wie eine geflügelte Creatur hoch über das Dickicht und Felsgesteine schwingen und viele Sprünge von je 30 bis 40 Fuß nacheinander machen kann! NührendeS Testament. Wie lange anhaltend mitunter das Dankbarkeitsgefühl von Farbigen für eine erwiesene Wohlthat ist. dafür haben auch jüngst wieder die nüchternen Acten des Probatgerichts in der Gartenstadt ein Beispiel geliefert, wie es die Blätter der berühmten Erzählung Onkel Tom's Hütte nirgends ergreifender, oder doch zum Herzen sprechender, aufweisen. Fast 40Jahre, ehe Abraham Lincoln seine unsterbliche Emancipations-Pro-clamation schrieb, war Frederick Grant ein junger Sklave auf einer Plantage Kentuckys. Angefeuert durch viele Berichte über erfolgreiche Fluchtverfuche anderer Sklaven, welche glücklich über den '.Rubicon-, den .Ohio nämlich' gekommen 'waren, 'wagte aitch'ci w einem günstigen Augenblick daö Gleiche, und eines TaacS stand er al
freier Mensch, aber ohnen einen Pfennig Geld, hungrig und wundfllßig. in der Waldstadt. Da wurde an der Werfte, wo die Binnensee-Schiffe angeankert lagen. Hugh Mac Millan. damals zweiter Maat auf dem Dampfer Tomahawk", auf seinen stumm flehenden Blick aufmerksam. Von Mitleid erfaßt, verschaffte er dem jungen Wollkopf allgemeine Arbeit auf einem Boote der Western Transit Co.", und Grant ettvies sich sehr brauchbar und brachte es bis zum Ober-Steward aus einem der Schiffe der Gesellschaft. Aber unverbrüchlich blieb sein gan zeZ Leben lang feine Dankbarkeit fü, Mac Millan. Dieser wurde im Lauf, der Jahre Agent für eine TransportGesellschaft in Chicago, woselbst mit der Zeit auch sein dunkelhäutiger Schützling, der sich Geld genug erspart hatte, um ein eigenes Geschäft anzufangen, eine Restauration eröffnete. Wechselndes Glück geleiteten ihn; zeitweise verlor er Alles, dann wiederum wurde er wohlhabend. Aber niemals verlor er den Freund aus dem Auge, der für ihn schließlich weiter nichts gethan hatte, als was unzählige Male vorkommt und 'mit der Stunde verfliegt. Dieser Tage theilte Mac Millan ein Botenjunge mit. daß Frederick Grant, welcher erkrankt sei, ihn zu sehen wünsche. Bei seiner Ankunft fand Ersterer zu seinem Schrecken.daß sein treuer Freund im Sterben lag, als Opfer eines acuten Lungenleidens. Als letz-
ten Gefallen wollte er von Mac Mman haben, daß derselbe sein Testament niederschreibe. Dieser machte sich daran. Wie erstaunt und verlegen aber war er, als er sah, daß Grant ihm sein ganzes Vermögen als Zeichen unvergänglicher Dankbarkeit" vermachte! Alles Sträuben Mac Millans half nichts. Er nahm das Vermächtnis schließlich an, da der Afrikaner keine Angehörigen zu bedenken hatte, und dieser, die Hand des Freundes in der seinigen, verschied mit glücklichem Lächeln auf dem Antlitz. Angebliche Doppelsonne. Neuerdings sind einige unserer Wisfenschaftler auf den kühnen Gedanken gekommen, daß unser Sonnensystem, d. h. dasjenige, welchem unsere Mutter Erde anzugehören das Vergnügen hat, sich ehemals zweier Sonnen erfreut haben könnte. In der jüngsten Nummer einer amerikanischen Wissenschaftlichen Zeitschrift wird darüber u. A. gesagt: Daß wir gegenwärtig eine einzige Centralsonne haben, ist jedenfalls noch kein Grund zu der Annahme, daß dies immer der Fall gewesen sein müsse. Ueberdles mangelt es nicht an Beispielen gegentheiliger Art. Hat man doch thatsächlich Sternensysteme mit soz. Doppelsonnen entdeckt. Es wäre sehr wohl denkbar, daß sich andere solche im Laufe der Zeit zu einsonnigen Systemen entwickelt haben könnten, und diese Entwickelung eine mehr oder weniger allgemeine wäre. Eine solche Annahme in Bezug auf unser, den Erdkörper einbegreifendes System würde auch zur Erklärung einer, bis jetzt noch immer etwas räthselhaft gebliebenen Erscheinung von Werth sein: nämlich der Verwandlung eines so ungeheuer großen Theiles des ErdenPflanzenwuchses in Kohlenlager. Daß unsere Sonne allein dafür verantwortlich sei, wollte Vielen schon längst nicht recht einleuchten, trotzdem sie alle möglichen Thatsachen zusammensuchten. um sich diese Annahme mundgerecht zu machen. Die Voraussetzung einer zweiten Centralsonne aber, und zwar in viel größerer Nähe der Erde, würde die Sache bedeutend vereinfachen! So weit diese interessante wissenschaftliche Spekulation. Ehe man ihr indeß nähertritt, wäre es wünschenswerth, auch bezüglich der Art der EntWickelung von zweisonnigen zu einsonnigen Weltkörper-Systemen eine haltbare nähere Erklärung zu bieten. Oemeknnatztges. Politur für Holz. 2j Quart Regenwasser, ein Drittel Löffel Citroensaft, 1 Löffel Baumöl und 1 Löffel Spiritus. In diese Flüssigkeit taucht man einen weißen, baumwollenen Lappen und reibt die Möbel gehörig damit ein. Ist der Schmutz entfernt, reibt man mit einem reinen Lappen nach. EinKitt, derim Wasser und Feueraushält, und deshalb für Metall, Porcellan und irdenes Geschirr anwendbar ist, wird folgendermaßen bereitet. Man läßt 2 Vfund süße Milch durch Weinessig dünn gerinnen. Sobald die Milch abgekühlt ist, nimmt man die Mölke davon und quirlt das Weiße von 4 Eiern hinein, hierauf mischt man fein pulverisirten, ungelöschten Kalk hinzu und arbeitet die Mischung mit einem Spatel recht innig durch. Statt des Eiweißes kann auch frisches Rinderblut die nen. An der Luft und dann in starker Wärme getrocknet, hält dieser KittFeuer und Wasser aus. Reinigung vonDruck st emP e l n. Messingdruckstempel (nicht etwa Gummistempel), die unklar geworden sind, deren Schrift- oder Wappentheile sich nach und nach durch fettstaubigen Filz versetzt haben, reinigt man schnell und gründlich durch Abdruck in heißem Siegellack. Man läßt den Stempel einen Augenblick in dem Lacksiegel stehen bis dieses kalt und hart geworden ist und wird ihn dann ganz rein fortnehmen können. Nöthigenfalls wiederholt man diese Procedur nach einmal. Hat sich der Siegellack in die Schrift des Stempels gesetzt.so fpringt dieses leicht ab, wenn es mit einem scharfen Holzstabchen herausgedruckt wird. Metallspitzen, Nadeln oder dergl. verwende man nicht, da man damit leicht den Stempel beschädigen kann. DasAbspringendesLeimes erfolgt bekanntlich häufig bei großen Trockenheit, oder wenn vollends geleimte Gegenstände der Ofenwärme ausaesedt sind. Dieser oft sebr lästiaen Unannehmlichkeit kann durch einen Zu-
satz von SIorkalcwm zum Letm voraebeuat werden. Das Chlorkalcium
verhindert nämlich den Leim, bis zum sprödem Zustand auszutrocknen. Ein so versetzter Leim hält auf Glas. Metall und dergl. und kann zum Auskleben von Etiketten benutzt werden, ohne daß diese abspringen. DieWaschtischplatten werden mit der Zeit von Wasser und Seife etc. recht fleckig, trotzdem man dieselben täglich einer Reinigung unterzieht. Man nimmt, um den früheren Glanz wieder zu erlangen, etwas kleingemachtes Wachs, gießt in einem Töpfchen so viel Terpentinöl darüber, bis es bedeckt ist. und läßt dieses dann 24 Stunden stehen. Mittelst eines wollenen Lappens reibt man etwas von dieser Masse auf die zu polirende Platte und putzt mit einem reinen Tuche nach. . Vorsicht beim Nähen! Bei vielen Hausfrauen ist es Gebrauch, die Nähfäden im Munde zu haben und beHufs Zuspitzens beim Einfädeln mit den Zähnen auszuziehen. Abgesehen davon, daß manche Farben, die zum Färben von Nähseide und Zwirn verwendet werden, an und für sich schon giftig sind, ohne daß man dabei giftige Beize anwendet, kommt es auch vor, daß man Seide, namentlich schwarze Nähseide, um ihr Gewicht zu erhöhen, mit Blei oder Quecksilber tränkt oder beschwert. Gelangen auch nur kleine Mengen dieser Gifte in den Magen, so kann durch die ständigeFortsetzung dieser Untugend dem menschlichen Organismus ernste Schädigung geschehen, und manche Hausfrau hat oft keineAhnung, woher die beständige Uebelkeit und das allgemeine Unbehagen kommt. Die oben erwähnte Untugend trägt nicht in den wenigsten Fällen Schuld daran. Daher ist Vorsicht geboten. Einlegen von Spargel. 1. Frisch gestochenen, starken Spargel putzen, in siedendem Wasser einmal aufkochen, in frisches Wasser legen zum Abkühlen. Dann giebt man ihn in die Blechbüchsen, gießt kaltes Wasser dazu und läßt die Büchse zulothen. So werden sie eine reichliche Stunde im Wasserbade gekocht. Beim Gebrauch benutzt man das in der Kanne befindlicheWasser nicht, sondern legt die Spargeln in frisches siedendes Wasser. 2) In Essig: Die Spargeln werden gereinigt. wie üblich, dann 10 Minuten in kochendes Salzwasser gelegt, abtropfen lassen, in die Gläser gethan. Essig, der gekocht und wieder abgekühlt wurde, darüber gegossen, und endlich etwas Olivenöl obenauf geschüttet. So werden sie gut verschlossen. Beim Gebrauch muß man das Oel erst gut abfließen lassen. Der .Mittagsschlaf der K l e , n e n. Es ist eme leider weit ver breitete Gewohnheit, die Kinder, welche Nachmittags schlafen sollen, unausgekleidet ins Bettchen zu legen. Man ist in der Regel zu bequem, um das Kind aus- und anzuziehen, und die Mutter weiß nicht, welches Unrecht sie an ihrem Lleblmq beacht, wenn sie daS Ausziehen unterläßt. Ganz ermatte 4. .iS1m i-i i 3 ßfi!n itif vuui v?uiuigcii urnuyi yu3 jviciuc uuj, welches iN seinen Kleidern zu Bett at bracht wurde. Anstatt erfrischt und kräftig zu fein, ist es schlecht aufgelegt und unmuthig. Sind die Bander und Knöpfe nicht gelöst oder doch gelockert worden, so sind die Brust- und Unter leibsorgane während des Schlafes gepreßt, an ihrer freien Bewegung gehm dert, und das Athemholen und dieVer dauuno. sind erschwert. . . ,,. Wunderbar ausdauerndes Holz. Unlänast wurde in einem Artikel über die Entdeckung sehr entlegener Spuren ehemaliger menschlicher Civilisation in gewissen Sumpf - Einöden Floridas auch darauf hingewiesen, daß eö nicht möglich sei, das Alter der betr. Wohnhäuser auch nur auf Jahrhunderte genau zu bestimmen, wegen der unverwüstlichen Dauerhaftigkeit des verwendeten Cedernholzes. In noch höherem Grade aber wohnt diese Dauerhaftigkeit dem Cypressenholz inne. dessen Haltbarkeit unter allerlei ungünstigen Umständen ebenso merkwürdig ist, wie sein langsames Wachsthum. Man hat in unserem Lande besonders auffallende Beispiele hierfür bekennen gelernt. Es sind Fälle festgestellt worden, in denen das Holz der Cypresse mehr als 1000 Jahre gehalten hat und noch immer eine feste Masse geblieben ist. Als hervorragend ausdauernd wurde eine Gattung Cypresse erkannt, welche im unteren Misslssippi - Thal äußerst reichlich wächst. Das Liegen in der Erde oder im Wasser lange Jahre hindurch scheint gar keinen Einfluß auf dieses Holz zu üben! Auch kann die Cypresse dem Wetter in einer Weise, die sich von al-. len anderen bekannten Hölzern unierscheidet, erfolgreichen Widerstand leistttu Viele alte Thüren, welche von den ersten Spaniern in Amerika aus folchem Holz hergestellt wurden, sind heute so brauchbar, wie nur je, und dies ist nur ein Beispiel von sehr zahlreichen. Ohne Zweifel hängt diese Dauer, baktiakeit mit seltsamen chemischen Eigenschaften zusammen, durch welche c. r . r v . . r: . n cn w Die tfajcui aupcii ci vclvunoen sind. Japan hat in der Schweiz 18,000 Taschenuhren in Bestellung gegeben, um diese anstatt Medaillen, an die Soldaten, welche sich im letzten Kriege besonders hervorgethan haben, zu vertheilen. Die Marquise d e San gillon. in Paris, Wittwe des Generals Rognet, hat den Armen des Seine - Departements ihr gesammtes, an 7 Millionen Frank betragendes Vermögen vermacht. Zum Testamenisvollstrecke? ist de? Generalrath des Departements benimmt. In Äruchsal starb ein Knabe, der Wasser aus einem Glas getrunken hatte, indem zuvor Maiglöckchen standen. Die Untersuchung zeigte, daß in der Pflanze zwei Giftflösse enthalten sind. Convallarin und Convallomarin, letzteres ein starkes aift. . , . . j
Vom Jnlande. .
DemEhepaarEverhartin Green Island. Mich.. . wurden jüngst Zwillingskinder geboren, welche, wenn sie am Leben bleiben, ihren Geburtstag nicht an einem und demselben Tage feiern können. Das eine Kind erblickte nämlich kurz vor Mitternacht das Licht dieser sündigen Welt und das andere wurde geboren, nachdem es schon zwölf yeschlagen hatte. Rich und Foung sind die viel verheißenden 3!amen eines Paares, das dieser Tage in Camden, Me., copulirt wurde. In Amesbury. Mass.. ist dieser Tage eine Lehrerin, welche nicht weniger als 53 Jahre unausgesetzt im Joch gewesen ist, aus dem Amte geschieden. Entweder sind die Aemter oder die Bürger in Williamsburg, Me.. absonderlicher Natur. Dort wurde nämlich ein Biedermann, ohne Opposition, zu sieben verschiedenen Aemtern erwählt. Von 74 Anklagen, welche die Grand-Jury des County Kennebec im Pohibitionsstaate in der letzten Woche formulirte, bezogen sich nicht weniger als sechzig auf Uebertretungen des Prohibitionsgesetzes. Die Statistik von Steuben, Me., für das verflossene Jahr weist ein merkwürdiges Zusammentreffen von Zahlen auf. Dort wurden 16 Kinder geboren, 16 Todesfälle ereigneten sich und 16 Hochzeiten wurden oefeiert. In Lake Crystal, Minn., wurde jüngst die Licenzgebühr für Schankwirthschaften von $o00 au $850 erhöht und eine Folge hiervon war. daß sämmtliche Werthe die Thu ren schlössen. Wie viel Flüsterbu'oen' seitdem in dem Orte entstanden sind, wird leider nicht gemeldet. Fräulein Winnie Simpson in Garfield, Wash., erwirbt ein reich liches Nadelaeld mit der Eichhörnchen jagd. Sie handhabt ein Schießgewehr mit solcher Sicherheit, daß sie durch schnittlich pro Tag 30 Eichhörnchen erlegt. Auch eine großartige Suada besitzt die junge Dame; denn als neulich in Garfield ein Rednertournier für Manner und Frauen abgehalten wurde, errang sie den ersten Preis. Die Lehrerin einer Schule in Machias, Me., beschloß neulich, sich des Anschauungsunterrichts zu bedie nen. um eine kleine Dosis Wissen in die dicken Köpfe ihrer Zöglinge zu brm gen. Um den Begriff langsam" zu erklaren, schritt sie das Schulzimmer langsam auf und ab, worauf sie an emen klemen Krnrps die Frage richtete Wie bin ich gegangen?" Krumm beinig, Ma'am!" schrie das Bllblein mit lauter Stimme. In Kamiah, Jdaho. ist der älteste Indianer vom Stamme der Nez Perces gestorben. Wie alt der Mann, der sich nach seiner Civilisirung Billy Williams nannte, geworden ist laßt sich naturlich Nicht mit Bestimmt heit sagen, doch unterliegt es keinem Zweifel, daß er lange vor Beginn un seres Jahrhunderts geboren wurde, Billy Williams hat die ersten weißen Forscher Lewis und Clarke, welche un fern Continent vor über 90 Jahren durchquerten, gesehen und wußte viele interessante Mittheilungen über die Reise dieser beiden kühnen Männer zu machen. Nach seinen Erzählungen sind d:e Traditionen 'des Stammes von seinem Sohne, der Pastor der Ersten Presbyterianer-Kirche in Kamiah ist. Niedergeschrieben worden. Ein unternehmender Long Isländer Namens Henry Busse, der ausgediente Karrengäule, steif und lahm gewordene Rennpferde sowie Ro sinanten ähnlicher Güte in Steaks" und. Chops" verarbeitet, beschloß jungst, die Stadt New York der Wohl thaten seines Unternehmens theilhaftig werden zu lassen. Zu diesem Zwecke suchte er bei der Snitätsbehörde Go tham's um die Erlaubnißt nach, an der Ostseite Verkaufsstellen für feine pserdvollen" Waaren zu etabnren zu dürfen, allem ihm wurde em ableh nender Bescheid zu Theil. Das Fleisch gesunder Pferde muß ebenso theuer sem, wie Rindfleisch, folglich kann bil liges Fleisch, wie Sie es zu liefern beabsichtigen, nicht von gesunden Thieren kommen", lautete das Schreiben das vom New Yorker Sarntatsrath aus ging. Die wissenschaftliche Ex pedition, welche sich zum Zwecke astronomischer Beobachtungen der im Monat Auaust stattfindenden Sonnen Finsterniß nach Japan begeben wird, hat ihre Ausrüstung beendet und wird in einigen Tagen an Bord der Jacht Coronet" von San Francisco dorthin absegeln. Die Facht ist das Ei genthum von Arthur C. James von New Vork. Die Gesellschaft besteht aus Capitan James und Frau, Pro fessor Todd vom Amhurst College und Frau, Professor Garrish vom Harvard Observatorium, Professor Thompson. Dltector des mechanischen Departements des Amhurst College, dem Lieutenant Pemberton, welcher im Austrage der Regierung sich der Erpe dition anschließt; Arthur W. Francis und Dr. Vanderpool Adriance, der Letztere als Arzt der Gesellschaft. In Honolulu wird em Ausenthalt von einigen Tagen genommen werden. Während er die Vorbereitungen zu der Expedition in Washington traf,brachte Capitan James m Erfahrung, daß der Langengrad. in welchem Honolulu liegt, bisher noch nicht genau festgestellt worden ist. Es soll nun auch emes der 'Jiele der Expedition sein, wenn möglich, dies zu ergründen. Von Honolulu begiebt sich die Gesellschaft direct nach Jokohama. und von da nach der Insel Aesso, wo die Sonnenfinsterniß am Besten sichtbar fein wird. Von Desso kehrt man ohne weiteren Aufenthalt wieder nach San Francisco zurück. Die ganze Reise ist auf minbestens sechs Monate berechnet. Meersöaump seifen, lange btutföt Pfeifen, Cigarreaspitzen ;e., bei Om. Nucho, 190 Ofi Oashington OK.
Ovn auSlfttftt I n vem vet Saardurg gelegenen Dorfe Saaraltdorf hat der Bauer Schäfer seinen Sohn erstochen.
! Der Sohn hatte den Vater mit der Ätittgabel attakirt, dieser ergriff das sogenannte Metzgermesser und tödtete den Angreifer. In dem Dorfe hat der Schnapsteufel die Herrschaft. Der Senat der Universität München hat dem Cultusministertum die Frage der Zulassung von Frauen zum Universitäts-Studium anläßlich eines speciellen Falles zur Entscheidung unterbreitet. Es han. delt sich um eine Engländerin, Miß Ethel Gertrud? Skeat. welche in Cambridge Naturwissenschaften studirt hat und sich in München für Geologie und Paläontologie weiter ausbilden will. Die naturwissenschaftliche Section der philosophischen Facultät beantragt, die Dame versuchsweise als Hörerin", nicht als förmlich immatriculirte Studentin, unter gewissen Bedingungen zuzulassen. Der Senat hat keine bestimmte Stellung genommen, sondern die Entscheidung dem Ministerium überlassen. In militärischen Kreisen von Christiania wird gegenwärtig viel von einer neuen Mitrailleuse gesprachen, welche der Waffenschmied Sigbjörnsen in Horten construiri hat. Die kürzlich mit dieser Mitrailleuse angestellten Versuche sollen sehr besriedigende Resultate ergeben haben. Die neue Mitrailleuse schießt freilich nur 300 bis 400 Schüsse in der Minute, gegen ungefähr 600 Schüsse der Maxim - Mitrailleuse, hat aber dieser gegenüber den großen Vorzug, daß man bei ihr die Feuergeschwindigkeit reguliren kann. Dazu kommt noch, daß diese neue Mitrailleuse durchaus nicht complicirt ist. und nur ungefähr 800 Reichsmark kostet, während die Ma xim'sche um sechsmal theurer zu stehen kommt. In Satif (Algier) waren Arbeiter beschäftigt, einen 15 Fuß tiefen Graben auszuheben. Plötzlich fühlte der Aufseher die Ränder manken und stieß Warnungsrufe aus; deren ungeachtet wurden zwei Araber verschüttet. Die Rettungsarbeiten begannen sofort, aber erst nach 2z Stunden gelang es, den Kopf des einen Verunglückten freizulegen. Dieser, Namens Mutali, befand sich sehr wohl und verlangte zunächst nach einer Cigarette. Als er sie in Brand gesteckt hatte, erklärte er. daß ev sich in kauernder Stellung befinde und daß die Füße seines todten Kameraden ihm auf den Knieen lägen. So verhielt es sich auch. Es bedürfte aber noch weiterer Arbeit von drei Stunden, um die Leiche vollständig auszugraben. In Ober - Birma soll jetzt die Ausbeutung der Mineralschätze des Landes in großem Maßstabe begonnen werden. Seit dem letzten December hat man bei Choukpazat im WunthoDistvict nachGold gegraben und ist auf eine ergiebige Goldader gestoßen. Die von England eingeführten Maschinen sind jetzt bei den Gruben aufgestellt. Wuntho ist eine Station an der MuThal - Eisenbahn, halbwegs zwischen Mandalay und Mogaung. Bei Lawksawk, im südlichen Theile des ShanLandes, hat man ein großes Kohlenläge? entdeckt. Die Kohle liegt angeblich dicht unter der Oberfläche, und das Lager besitzt eine ungeheuere Ausdehnung. Das Klima des DatsukGebietes, wozu Lawksawk gehört, soll sehr gesund'und besonders für europäifcke Ansiedlung geeignet sei?. Es erhebt sich 25003000 Fuß über dev Meeresoberfläche und die Hitze soll in den heißesten Monaten nicht größer sein, als in England. In Harrington, einem englischen Landstädtchen, hängt an einem Hause ein Barbierschild, auf dem Folgendes geschrieben steht: acob Tavrant, Zimmermann, Tischler. Barbier. Maurer. Dachdecker. Pflasterer, reparirt alle Arten Werkstühle und Maschinen, hat auch einen Schlossergesellen bei sich, um alle Schlosserarbeiten zu , machen, hängt Glocken auf. schlachtet Schweine, Kälber und Schafe, scheert Hunde, zieht Zähne aus. frisirt die Haare, reinigt Brunnen, bessert Strohdächer aus. verrichtet Gartenarbeit und geht, wenn er gerade Zeit hat, auch Votenwege." In dem unmittelbar bei Hamburg liegenden Orte Schiffbeck hat dieEhefrau des Seemannes Weitner ihr neugeborenes Kind getödtet und die Leiche mit Hilfe ihres Bruders in einen Brunnen geworfen. Beide wurden festgenommen. Es hat sich ergeben, daß d:e Frau, deren Mann sich seit drei Jahren auf See befindet, zu ihrem Bruder in einem unerlaubten Verhältniß gestanden, schon früher zweimal geboren und die Kinder mit Hilfe ihres Bruders getödtet hat. Beide Verhafteten sind in vollem Umfange geständig. Jndemetwazweie.nniische Meilen von Brüssel entfernten Orte Jette - Samt - Pierre hat eine Feuersbrunst gewüthet, der fünf Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Das Feuer brach in einer dem Schreine, Geyssens gehörigen Werkstätte aus; die Schreinerei stieß an ein Holzlager, über dem sich ein großer Verfammlungssaal befand. Darüber wieder lagen die Schlafräume der Familie Geyssens. Das Feuer wurde um 2z Uhr in der Schreinerei bemerkt und griff mit rasender Schnelligkeit um sich. Bald erschien auf dem Dache über den Schlafzimmern ein 12jähriger Sohn des GevssenS im Hemd und fchrie um Hilfe. Er wurde von beherzten Männern gerettet. Erst um 4 Uhr gelang es der freiwilligen Feuerwehr des Ortes und der aus Brüssel herbeigeeilten Hilfe, das Feuer zu bewältigen. Unter den Trümmern fand man fünf Leichen. Die Verunglückten sind der 48jährige Wirth Geyssens, feine 46jährige Frau fowie eine 14jährige Tochter ein 7jähriger Sohn und ein 8jährigev Neffe. Nach Ansicht der Sachverständigen sind diese. . Todesfalle der fehlerhaftm Bauart zuzu-
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