Indiana Tribüne, Volume 19, Number 222, Indianapolis, Marion County, 29 April 1896 — Page 3

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Selbst ein Dhspeptischcr . erfreut sich an einem Frühstück und eö bekömmt ihm, wenn eS besteht aus Pfannkuchen aus Wilde JTerry's i der Herstellung verwenden wir MaiS und f-"" Weizen.

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Schwester Ilse.

Roman von Clariffa Lohde. (Fortsetzung.) (511t) !" Unmuchig stieß diese die Uebermüthige von sich. Du scheinst gar nicht zu wissen, wie sehr Dü mich durch solche unbedachte Neden belei gst." Aber Käthe lenkte diese nun eineschüchtert ein. verstehe doch nur einen Scherz!" Auch Scherze verletzen, wenn sie taktlos sind." fuhr Käthe, noch immer heftig erregt, fort. Eines wenigstens sollte Dir klar geworden sein wahrend unseres Zusammenlebens, daß ich nicht zu dem Heere von Mädchen gehöre, die ach einem Manne schmachten. Meine Kunst ist meine einzige Liebe und wird sie immer tterben. wie oft soll ich es Dir wiederholen?" Käthe. Käthe, wenn das Wort eine Brücke wäre, ich ginge nicht hinüber." Grn abweisender Bück traf die Un verbesserliche. Denke, was Du willst: mir aber ae statte, daß ich das Gespräch abbreche und an meine Arbeit gehe. Ich habe noch einige Striche an meinem Bilde zu machen, ehe die Farben trocken werden. und mochte Euch nicht aus mich warten lassen. Damit d:ehte sie sich, den, Kopf hoch gehoben, von der Cousine ab und trat in ihr Zimmer, die Thür fest hinter sich zuziehend. 7. Die Ausstellung war eben erst geöffnet worden. Käthe hatte sie nur einmal flüchtig gesehen. Jetzt stand sie in dem Saale der Secesswmsten, ganz vertieft in das Studium dieser Malerer. Mein Himmel, so halte Dich doch nicht so lange bei dieser Häßlichkeit auf flüsterte Elly ihr zu und zupfte an ihrem Aermel. Du erregst schon Aufmerksamkeit." Käthe schüttelte den Kopf. Bitte, geh' mit der Tante zu einem anderen Saal, wenn Dein zarteS Gemüth durch die neue Kunst sich verletzt fühlen sollte. Mir ist sie interessant und Azel, wie ich glaube, auch, oder nicht?" Sie wandte sich an den Genannten, der neben ih? stand und mit Aufmerksammt das von Elly beanstandete Ge mälde betrachtete. Arel von Wenzelen war im Gegensatz zu seinem Vetter Wolf eher klein als groß von Gesta.lt. mit einem feinen ausdrucksvollen Kopf und durchaus gemessen vornehmer Haltung. Er sah klua aus und war es auch, doch lag eine gewisse Kühle auf seinen Züaen. eine gewollt? Zurückhaltung, die eine Annä heruna nicht erleichterte. Jeder, der Axel nicht genauer kannte, hätte ihn einer heißen Leidenschaft für unfähig gehalten, und. doch hatte er sich von ihr fortreißen lassen und sich in die schöne Miß Graham bis über die Ohren verliebt. Vielleicht hätte er sich aber doch gleich nach dem Bekanntwerden von ihr losgerissen, wenn man die beiden Damen Graham in Kissrngen nicht für Millionärinnen ausgeschrien und tausend Dinge über ihren Reichthum, ihre verschwenderische Lebensführung ausgestreut hätte. Daß dieses Gerede, wie gewoynlch. sehr übertrieben war, hatte er nur zu bald gemerkt; dennoch hielt er sie noch immer sur sehr vermögend und baute darauf seine Zukunftspläne für seine diplomatische Earriere; denn er brauchte unter allen Umstanden eine bedeutende jährliche Zulage, um an's Heirathen denken zu können. Daß Wolf deS Onkels Liebling und der in Aussicht genommene Erbe von Gattersberg sei. daS hatte er stets gewußt. Doch glaubte er, nach der kurz vor dem Tode seines Vaters erfolgten Versöhnung der Brüder, daß der Onkel ihn aus seinem Capitalvermögen entschädigen wetde, um so mehr, als dieser genau wußte, wie wenig ihm von seinen Eltern hinterlassen worden war. wie er schon von seinem kleinen Capital zehren mußte, um sich durch die gehaltlose Assessorzeit durchzubringen. Und er gehörte nicht zu Denen, die wenig gebrauchen. Der Präsident hatte ein vornehmes Haus geführt und den einzigen Sohn etwas verwöhnt. Axel atte sich selbst vermögend geglaubt, besonders, da der Vater auch einige Schulden, die er während seiner Universitatseit in Heidelberg gemacht, unbeanstandet getilgt hatte. Erst nach dem Tode des Präsidenten war er über dessen wirkliche Verhältnisse aufgeklärt worden, Verhältnisse, wie man sie oft in den höheren Beamtenkeisen findet. DaS Gehalt ist gewöhnlich nicht hoch genug, um den Reprasentationspflich im nach Wunsch zu genügen, und da wird allmälig das Prwatvermögen, wenn es nicht sehr bedeutend ist. hin zugesetzt, so daß nach dem Tode des Hauptes der Familie oft Mangel und Noth das Erbtheil der Hinterbliebenen werden. Die Eröffnima deS Testamentes sei nes Onkels war daher für Axel ganz niederschmetternd aewesen. Statt deS echofften. ihn über alle Sorgen hinweg hebenden Vermögensantheiles nur eine Rente von wenigen hundert Thalern jährlich, die der begünstigte Vetter idm auszuzahlen hatte, so lange er diese? Zulage noch bedürfen werde. Das war tirt und eine gewisse Mißstimmung gegen Wolf, für den er ohnehin niemalS Sympathien gehegt hatte, nur erklärlich. Dennoch hätte er Alles darum gegeben, wenn dieses Duell vermieden, Wolf nicht von feiner Kugel tödtlich getroffen worden wäre. Er, den jeden Eklat 'haßte, war jetzt in aller Leute ! Mund, von den Einen venrrtheilt, von den Anderen bedauert; beides war ihm fa der Seele zuwider. Und dazu das Verhalten seiner Braut, die schon nach der Mittheilung über den Wortlaut ves Testamentes ewe gewisse Enttau fchung nicht hatte verhehlen .können, jetzt aber geradezu den Verlobten anklagte, daß er den Vetter nicht geschont yaoe. .Jyr Aertiauen aeaen tfm war in kedter Zeit so launisch, so verärederlich

täuscht unb sie für Wolf, wie er eine

Zeit lang befürchtet, mehr empfunden 4 . rv r a ' yaoe, ai? jur iyn icioei: nann war es immer Mr5. Grnham, die zwischen ihm und ihrer Tochter wieder ausglich, und zu reinem Vrua)e kommen ließ. Seine Verstimmung aber wurde dadurch doch nicht gehoben und nur in Kathe's Gegenwart, die einen besänftizenden Einfluß auf ihn übte, verschwand sie zuweilen. Desbalb suchte er. wie auch heute, ihre Gesellschaft mit Vorliebe auf. so oft er von seiner Braut getrennt sein mußte, wie es jetzt bei deren häusig wiederkehrenden Miarä- ...... ?i " . rfp . P nezuiianoen vieisacy vorkam. Geheimräthin und Elly hatten bereits eine Anzahl der Hauptsäle durchschritten. als Käthe und Axel noch immer bei den Secessiomsten weilten Hier und da hatten sich vor einzelnen Gemälden Gruppen gebildet, in denen ledhast discutltt und gelacht wurde. Einer oder der Andere wandte sich indignirt ab. Mancher jedoch gab seiner Bewunderung auch lauten Ausdruck: das war etwas Neues, etwas heran dämmernd Großes, ein Umschwung der ganzen ttuM ! Die Technik ist bei manchem Bilde ganz erstaunenswerth," benrerkte Kähe. Sieh' nur hier. Axel, das ist von emom iekanntero Symbolisten. Was sagst Du zu dieser verhüllten Gestalt am Meeresufer? Liegt da nicht etwas drin?" Wenn der Himmel nur nicht am Hrizont so grell roth und darüber so arun wäre! Meine Augen haben das noch nie geschaut; schön kann ich daS wirklich Nicht finden. Muß denn die Kunst immer schon ein? Wenn sie nur interessant ist " Und wahr; daran lassen es aber diese Herren gewöhnlich fehlen, obwohl ie sich Naturallsten nennen. Sie sehen eben die Welt und die Menschen mit ihren Augen " Das heißt, mn kranken Augen; unsere großen Meister sah5n anders. Weißt Du. was die Griechen als höchste Kunst erkannten? Die Jedem im Volke verständlich war, und an der sich nicht nur Künstler und Kunstverständige, sondern Aäersleute, Fischer und Vogelsteller freuten. Wen aber erfreuen diese sogenannten Farbensymphonien, diese häßlichen, verrenkten, stierenden Menschen, diese zrellgrünen Wiesen mit den unmöglichen großen Schafen und Schweinen, den violetten Kühen? Ich denke, Niemandem. Nein, das ist keine Kunst mehr, das sind Kunststückchen, wie die Zauberkünstler sie uns vormachen. wenn sie durch ihie Fingerfertigeit Wunder vorführen, die doch keine Wunder sind.Käthe lachte. Und was ist nach Deiner Ansicht wahre Kunst?" Suchen wir sie. Käthe! Sie ist noch nicht todt und lebt auch noch unter uns." Ja, suchen wir!" sagte sie. den hüb schen Kopf mit herausforderndem Ausdruck nach ihm hindrehend. Schon m einem der Nächstliegenden Säle blieb Axel vor dem Porträt einer Dame stehen. Das aljo genügt Deinen Kunstansprüchen?" fragte Käthe. Ja, denn es gibt Natur, doch nicht abgeschrieben wie eine Photographie, sondern in ihrer Individualität aufgefaßt, die Wahrheit in ihrer vollendetsten Form. Der Kopf ist durchaus nicbt schön; aber es spricht aus diesen Zügen etwas, was uns den feinen Beooachter und denkenden Kunstler verräth: Seele! Wo findest Du die in den Porträts der 9!aturalisten?" Von der Seele freilich will man da nichts wissen." meinte Käthe. Man strebt nur danach, der Natur auch in ihren Zufälligkeiten gerecht zu werden und das führt zuweilen zu Jrrthü mern." Von denen Du Dich doch aber fern zu halten suchst, Käthe, wie ich zu meiner Freude an dem Bilde meiner Braut bemerke." Sie sah ihn lächelnd von der Seite an. Findest Du es gut und sind die Grahams auch damit zufrieden?" Ach, da traust Du Amerikanerinnen zu viel zu. Alles. waS Kunst heißt, ist ihnen ein völlig unbekanntes Gebiet. Sie werden Beide zufrieden sein, wenn es Dir gelingt, AdeliuenS Schönheit gerecht zu werden." Das ist schwer, um so mehr, als ich alle Augenblicke, wie auch heute erst, Absagen wegen Migräne erhalte." Leider meinte Axel, zu Boden blickend, befindet sich Adeline seit letzter Zeit nicht ganz wohl." Käthe sah ihn von der Seite an; sie fand, er sehe bleich und verstimmt aus. Aber sie mochte nicht weiter fragen, fondern schritt steigend mit ihm die Reihen der Säle entlang, bis sie in ernem von ihnen die Geheimrathin er müdet auf einem Sopha fanden, müh rend Elly ihnen etwas verdrießlich zu rief: Aber bleibt Ihr lange! Mama ist schon ganz schwach; wir wollen doch bei Bauer Kaffee trmken Die Tante hat ja nur zu befehlen. saate Arel artig und bot 'der alten Dame seinen Arm, um sie hinaus zu führen. Doch war es nicht leicht, einen Platz zu stnden. ais man eine Weile dem Strome der Lu twandem den gefolgt war. gelang es Axel, einen eben frei gewordenen Tiscb zu sichern. Kaum hatten sie sich gesetzt, als ein . . rw , iPtf. ff Herr von einem ver ceveniicye aussprang und zu ihnen trat, um ihn zu begrünen. ES war ein College Axel's. Doctor i. nc.3iM.il. cyrmmer, ver mn iym im uusivaiii gen Amte arbeitete und auch den a men bekannt war. .Gestatten Frau Gebeimrächin. daß ich einen Augenblick mich zu Ihnen setze?" wandte er sich artig zu der alten Dame. Sehr angenehm, Herr Doctor." Gut. daß ich Sie hier treffe. Wen zelen," wandte er sich sogleich zu dzesem, seinen Stuhl an dessen Seite sch:e öend. Komme aeradewegS von Josty, wo ich mir erlaubt babe. em Äeüunss

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v V4 v "j" i Oberkellners, für Sie zu escamotiren. i Die neueste Nachricht von Äatteröberg -" Axel wechselte die Farbe. Hoffentlich keine schlechte?" Im Gegentheil; aber Sie werden baff sein. Der Herr Baron Wolf liebt, i wie e scheint, die Welt stets auf eine ' ganz besondere Art in Erstaunen zu versetzen. Er, der vermuthlich Sterbende. schlagt dem Tode plötzlich ein Schnippchen und. verwundern Sie sich nicht zu sehr, zieht es vor, statt des häßllchen Sensenmannes em hübsches jun ges Weib zu umarmen." Also doch, riefen die Damen wie aus einem Munde. Erklären Sie sich deutlicher," sagte Axel, der noch iik Zweifel war, ob nicht Alles eine Mystification sei. Der Kranke, kaum erst in der Reconvalescenz sich Befindende, sollte an's Heirathen denken? Unmöglich, welches Mäd chen würde sich zum Eingehen solcher Ehe entschließen? Keine jedenfalls, die der stolze Wolf geneigt sem konnte, zur Baronin v. Wenzelen und Schloßhernn von Gattersberg zu machen." Elly hatte heute schon von Eva v. Strachwitz so etwas gehört warf die Geheimräthin ein; ich nahm es jedoch ur ein leeres Geschwätz, über das gar nicht weiter zu reden sei " Und doch rnuß dieses Ge chwatz wohl auf Wahrheit beruhen," fuhr Doctor Schimmer fort und nahm ein Zeitungsblatt aus der Tasche, das er Axel hinübeverchte. Lesen Sie selbst! Die unglaublichste Geschichte, die ich je gehört habe." Axel faltete daS Blatt auseinander und las den Hochaufhorchenden halb-üz-Z vor: (Fortsetzung folgt.) Brasiliens schwarze Tiamartte. Wenn man sonst heutzutage von schwarzen Diamanten" hört, denkt man gewöhnlich an die Steinkohle, die a langst mit jenem poetischen Namen geschmückt worden ist. Im vorliegen den Fall jedoch ist dieBezeichnung ganz wörtlich zu nehmen. Der Gedanke, daß aus dieser südamerikanischen Republik ganz besonders viele Diamanten nach Südafrika exportirt werden, welches doch die größten Diamantfelder der Welt enthalt, mag aus den ersten Blick geradezu wie eine verunglückte Saure-gurken-Geschichte aussehen, und dennoch entspricht er vollkommen den Thatsachen. Ja aus keinem anderen Lande werden so viele Diamanten nach Südafrika ausgeführt, wie aus Brasilien, und so nothwendig bedurft. Nur daß es lauter schwarze Diamanen sind. Diese werden nur höchst selten zu Schmuckzwecken benutzt, sind aber so werthvoll, daß wohl die ganze Dia-manten-Jndustrie an jener interessanen Spitze des dunklen Erdtheils sowie anderwärts nicht ohne sie denkbar wäre, wenigstens nicht in ihrer heutigen Entwickelung. Sie bilden die häreste Substanz, welche der Mensch bis etzt kennen gelernt hat. Dennoch ist es gelungen, sie mittels eines, bis vor Kurzem unbekannt gewesenen Versahrens mit emec Maschine in Wurfelchen verschiedener Größe zu spalten, aber nur m ganz bestimmten Limen. Sie müssen die Spitzen der sonst stählernen Bergbauer-Boyrer und die Jabne fast aller Diamant-Kreissägen abgeben. Mit dem stählernen Theil der Jnstru mente werben sie nur vereinigt, wenn sich der Stahl in geschmolzenem Zustand befindet. Die schwarzen Diamanten Vrasiliens haben ein Gewicht von einem halden bis zu 100 Karat, sehr selten mehr; doch hat man einmal einen solchen von 320 Karat entdeckt, welcher als große Curiosität für 540.000 von emem Museum erworben wurde. Man hat in neuerer Zeit oft von künstlichen Edelsteinen gesprochen; aber noch alle Versuche, diese schwarzen Diamanten künstlich herzustellen, sind fehlgeschla gen. Obwohl die Möglichkeit nickt ausgeschlossen ist. kommen vie Kosten höher, als der Marktpreis beträgt. Schwurgericht und Rassenfraeg. Unter den neuerlichen Entscheidung gen unseres Vundes-ObergerichtS ist eine, die etwas mehr, alskvorübergehendes Interesse verdient. Kann sie doch dahin ausgelegt werden, daß sie das allgemein anerkannte Bürgerrecht, als Angeklagter von einer Jury feinesgleichen processirt zu werden", den farbigen Mitbürgern abspricht; zum Mindesten laust sie m ihrer that llchen Bedeutung darauf hmau. Im Staat Mississippi war ein Neqer unter der Anschuldigung des Mor, des vor Gericht gebracht worden. Bei der Verhandlung suchte es sein Anwalt alsbald dahm zu bringen, daß auch ein oder mehrere Farbige in das Geschworenen - Collegium aufgenommen wurden. Er wurde damit einfach ab gewiesen. Kein Einziger von der wollköpsigen Rasse wurde auch nur als Geschworenen - Candidat beigezogen ; nicht einmal diese Anstandsheuchelei hielt man für nöthig. Der Angeklagte wurde schließlich schuldig gesprochen. Sein Anwalt legte Berufung ein und erklärte jenes Verhalten des Gerichtshofes für verfassungswidrig. So schleppte sich der Proceß von emer Instanz zur anderen bis zum BundesObergericht, und dieses hat nunmehr das erstlnstanzllche Urtheil ausrecht er halten, resp., es hat erklärt, daß es dasselbe nicht umstoßen könne. Es hat nicht, wie manche Kritiker dieser Ent scheiduna sagen, eine positive Meinung darüber ausgesprochen, ob ein Neger, welcher eines Verbrechens beschuldigt ist, em Recht hat, von einem Geschwo renen-Collegium processirt zu werden. das ganz oder theuweise aus Angeyo rigen seiner Rasse besteht: es hat nur die Meinung abgegeben, van die fetze des Staates Mississippi an und für sich Personen der farbigen Rasse keinen geringeren Rechtsschutz gewahr ien. als anderen, und daß das Bun-

ves-Obergericht sich nicht in VerHandlungen einmischen könne, die vor einem Staatsgericht unter den Staatsgesetzen stattgefunden hätten. Das ist Alles. aber es ist auch gerade genug. Die Bundesverfassung so entscheidet d:r höchste Gerichtshof unseres Landes gibt uns zwar das Recht, zu sagen, ob die Gesetze eines Bundesstaates das gleiche Recht für Alle zugestehen oder nicht; aber sie gibt uns kein Recht, darüber zu entscheiden, ob die Anwendung dieser Gesetze in den Staatsgerichten eine Absprechung dieses Rechtes bedeutet oder nicht. In der Anwendung der Gesetze können sonach alle verfassungsmäßigen Rechte der Bürger mit Füßen getreten werden, ohne daß das Bundes - Obergericht irgendwelchen verfassungsmäßigen Schutz dagegen bieten kann, so lange nur der papierene Wortlaut der Staatsgesetze keinen Anlaß zum Ein-

schreiten bietet! In der That sein ausgedacht. Man denke daran, welche Consequenzen sich daraus z. B. für die Opfer der tyrannischen Handlung von Prohibitionsgesetzen in diesem oder jenem Staat ergeben. Daß solche vom höchsten Gericht des Landes gar keinen Schutz zu erwarten haben, ist freilich schon bei früheren Entscheidungen zur Genüge erkennbar gewesen. Obiger Standpunkt aber vereinfacht die Sache noch mehr, und solche Opfer können sich darnach die Muhe und Kosten ganz ersparen, die Rechts-Hohepriester anzurufen. Auch ein Gewinn. Doch um wieder zur Rassenfrage zuruckzukehre'h: Wenn das Bundes-Ober-qericht die Bundesverfassung m diesem Fall richtig ausgelegt hat. so hat offenbar das berühmte Vierzehnte Amendement"' seinen Beruf verfehlt; es ist einfach für die Katz". Wenigstens braucht für kein amerikanisches Gemeinwesen, in welchem stark entwickelte Rassen-Vorurtheile der einen oder anderen Art bestehen, dieses Amendement irqend etwas zu gelten. Beiläufig bemerkt, wäre es recht intessant. zu erfahren, ob das BundesObergericht, im Falle in Mississippi die vielgefürchtete Neger-Herrschaft" je einträte was freilich ganz ausrr in 4. .! Tj . ' X 1 , gescyionen in uno ein crityi vvu Farbigen die Weißen vom Geschworenendienst aussperren sollte, in einem entsprechenden Fall ganz denselben Standpunkt einnehmen würde! Wer glaubt's? Parfüm in neuer Rolle. Abermals hat die Kunst, sich wohlriechender zu machen, unter den fashionabelsten der fashionablen Dämchen einen vielversprechenden Fortschritt" zu verzeichnen. VJlan ist nicht mehr zutrieben oamil. den äußeren Menschen nach Hunderten verschiedener Uecepte zu parfümiren. sondern versucht auch, em Bischen von innen her nachzuhelfen. Wie- beinahe alle überspannten Mode-Gedanten. ist auch dieser nicht auf amerikanischem Boden gewachsen, sondern unter dem Pariser Himmel, findet zedoch auch bei uns einen langsam zunehmenden Kreis von Verehrerinnen. Freilich lag dieser Gedanke nicht sehr weit ab. Ist doch unser Zeitalter m hohem Maße em Zeitalter hypodermischer Einspritzungen. heute zur Beruhigung der Nerven, morgen ur Erregung der Nerven, übermorgen als Mittel gegen Seuchen und Schwindsucht, als Lebens-Elixir u. f. w. So verfielen denn manche Leutchen ganz natürlicherweise auf die Idee, auch Wohlgerüche unter die Haut zu spritzen, damit sie von dort wieder derausdünsten können. Es werden dazu natürlich sehr seine Spritzchen benutzt, deren Spitze gerade oberhalb des Handgelenkes eingeführt wird, worauf mit einem leichten Druck wenige Tropfen des gewünschten Parfüms eingespritzt werden. Die Wirkung. welche beim Wiederausdunsten des Parfüms entsteht, wird als eine sehr lebhafte und entschieden stärkere und anhaltendere bezeichnet, als sie auf anderem Weg mit den Parfümerien erzielt werden kann. Dabei sollen sich die Evastöchter rasch an diese sin de 8iecle"-Mcthobe, sich für die Nasen anziehender zu machen, gewöhnen, und von besonders schädigenden oder auch nur unangenehmen Seiten dieses Sports hat bis jetzt nichts verlautet. Eine gesundheitliche Schädigung braucht wenigstens nicht nothwendig:?weise dabei zu entstehen; das wird wohl ganz vom Charakter der Parfümerien abhängen, welcher aber von den Damen schwerlich einer Prüfung unterzogen wird. Etliche unserer ostlichen HautevoleeDamen sollen bereits dermaßen in diese neue Art der Selbstparfümirung verliebt sein, daß sie ihre sonstigen Wohlgeruchs-Mittelchen völlig verabschiedet haben. Und diese Movemame wird sich wobl einige Zeit behaupten. bis vielleicht eine nochüberspanntere an ihre Stelle tritt. Erklärlich. A: Schau' nur. was für komische Gesichter der Metzgermeister da schneidet!" B: Ja weißt Du, seit er privatisirt ist er einem roissenschaftlichen Verein beigetreten: nun mochte er recyl ge cyeloi cmsschauen und da thut er sich halt noch ein wenig hart! A m Stammtisch. Wa!um so trübsinnig, Herr Doctor?, Je nun. ich bin eben ein vergessener Arzt. Aber, ich bitte Sie. Herr Doctor. Sie bei Ihrer grotzen Praxis und Beliebtheit vergessen sein Unsinn! Darüber klage ich ja auch incht, aber meine geehrten Patienten . rr , m ..!.:. ri.ia 1 ? vergessen mn norueoe siel uicm mji licheS Honorar! . Hl Tcthit (SnA SebeuSkratt in iraend ei nem UäI eure Svstnns. oder ist euer Ner j veniystem zerrüttet durcy unwene evensart oder traenb welck? unaste ( YDetii tntt eure Kebler mit und ick will euck gerne schreiben wa mir am Meisten half, da ich auch Hilfe ' m 4. . r voiynenv!g catte. Herner lenoc icp aucy frei daS Rec,pt eineS einfachen Hausmittels, das mich rettete. LersSiebt nickt aus Moraen. vaS isir beute thu sollt. Schreibt unter Veischlu? einer riennarre sur smkr-nrorr an omas I .a m r n. mn ä M .r. vl!x

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