Indiana Tribüne, Volume 19, Number 222, Indianapolis, Marion County, 29 April 1896 — Page 2

Jndwna Tribüne.

Erscheiut Täglich und Sountagö. Die täglich Tribüne- kostet durch den IrSger 1 SentS per Woche, die Sonntaa?.TridaeI Cents per Woche. Beide zusammen 1 Cent der 65 Cent per fRontt. Per Poft außerhalb bei Ätabt zugeschickt i oraulbezahluna $ per fjqr. - Cffuti 18 Lüd Alabama trake. Indianapolis, Ind., 29. April 1896. Lchwlmende LhantyBewohner. ' Von der Romantik des Shanty Lebens auf unbenutzten Bauplätzen und anderwärts in Großstädten ist schon öfler die Rede gewesen; nicht minder bemerkenswerth und wohl etwas schöner ist das entsprechende Lekm auf dem Wasser, in Hütten-Booten auf dem Ohio und vielen anderen westlichen Flüssen, das im Frühling losgeht unb in der ganzen wärmeren Jahreszeit anhält. Eine im Ganzen zahlreiche Bevölkerung. besonders von Pennsylvanien, Ohio. West-Virginien und dem südwestlichen New York, ist an diesem Leten unmittelbar betheiligt, meist junge Leute ohne nennenswerthe Bildung. die gerne in den Tag hinein Hausen, ohne viel nach der Zukunft zu fragen, und die lieber auf ihren Hüttenbooten fischen oder sonstigen bequemeren Verrichtungen nachgehen, als im Gebirge Baumstämme zu fällen oder in Kohlengrubcn oder an den Schütten (Nutsch-Transportwegen) zu arbeiten. Da kommen' sie aus gar manchen abgelegenen Gegenen, stets dem Lauf der Ströme folgend und von kleineren Gewässern in die größeren übergehend. In dii letzten paar Jahren haben sich diese Flußnomaden noch beträchtlich vermehrt, hauptsächlich infolge der schlechten Zeiten, durch welche Manche auch ohne besondern Vorliebe in diese Sphäre gedrängt wurden. Vielerlei Art ist ihre Beschäftigung; wie erwähnt steht das Fischen obenan, und zum Theil werden die Fische in den.kleinen Dörfern und Vorstadt-Ve-zirten verkauft.an denen man vorüberkommt. Richt Wenige verkaufen auch Holz. Treibholz und anderes, das sie am Ufer zusammengebracht und klein gespalten haben. In den langen Schlagnetzen, welche im Besitz mancher dieser Leute sind, werden keineswegs blos Fische gefangen, sondern auch allerhand Zeug aufgefischt, was von anderen Booten über Bord fällt. Kohlen und was sonst das Glück in den Schoß werfen mag. Manche Boote haben Oefen mit ziemlich guten Back-Vor-richtungen, und außer den Fischen sind gewöhnlich heiße Semmeln. Maismehl und Speck die Hauptnahrung dieser Leute, zu welchen nicht selten auch Frauenspersonen gehören. Die Kleider dieser Leute, wenn sie nicht schon die Farbe des Wassers besitzen, nehmen dieselbe jedenfalls bald genug an. Dem inneren Menschen" wird übrigens aus diesen Booten nur selten Wasser zugeführt. Dagegen wird tüchtig Kaffee getrunken stets steht der Kaffeetopf auf dem Ofen und häufig ist auch die schnöde Schnapsflasche sehr beliebt. Kinder, welche dieses Sommerleben mitmachen, wachsen natürlich ganz in den Gepflogenheiten der Alten heran; sie unterscheiden sich in ihrem Aeußern und oft auch in ihrem Wesen nur wenig von kleinen Wilden. Im Uebrigen lernen sie sehr frühzeitig schwimmen und rudern und ihren Hunger mit Allem stillen, was ikrntti in den Weg kommt. Es gehört zu den Widersprüchen in der menschlichen Natur, daß diese Leute mitunter, z. V. im Auffischen -von Steinkohle aus dem Boden des Wassers heraus, einen Eifer und eine Energie entwickeln, wie sie solche niemals an regelrechte Arbeit auf dem Lande verschwenden würden! Bemerkt mag endlich noch sein, daß in der Größe und Ausstattung solcher Boote viele Unterschiede bestehen, und neben den elendsten Kästen auch hübsch angestrichene Boote mit vielleicht fünf tapezirten Zimmern, und sogar einem Klavier darin, manchmal vorkommen. Das X.Licht im Noman. Undank ist der Welt Lohn! Ein trauriges Schicksal, welches Professor Röntgen und seine Nach- und Vorstrebenden auf beiden Seiten des großen Wassers ganz gewiß nicht verdient haben, bricht bereits über die Stoff-durchdringungs-Strahlen herein: das Schicksal, den Brennpunkt eines entsetzlichen Liebes-Sensationsromans zu bilden, welchen ein Blaustrumpf im Sonnenblumenstaat auf die Menschheit loszulassen im Begriff steht. Es kann nicht der Zweck dieser Zeilen sein, diesem Schauerproduct als Empfehlungsbrief zu dienen. Da? Wenige, was hiermit aus dem Inhalt verrathen wird, möge vielmehr von einem unschuldigen Lesepublikum nur als Warnung angesehen werden: Die Heldin der Geschichte läßt die X. Strahlen auf das Portemonnaie und das Herz eine jungen Mannes spielen und findet ersteres voll und letzteres noch leer. Als Neues Weib- freit sie ihrerseits um ihn. Sie werden ein Paar. Ein Freund des jungen Mannes flüstert ihm ein. daß sein Weibchen einen Anderen liebe. Der Eifersüchtige wendet die X-Strahlen nebst einer Gedanken-Registrirmaschine an und findet die schreckliche Anklage bestätigt, worauf er Selbstmord begeht. Sie aber, die zuletzt, jedoch zu spät, ihm wirklich ihr Herz zugewendet hat. gerath in wilde Verzweiflung und verbringt ihr Leben nur noch damit, auf seinem Grabe" zu sitzen und fort und fort die X-Strahlen durch dasselbe hindurch spielen zu lassen. Fhooking!" Aber das Schrecklichste ist. daß dieser Roman nur der erst? seiner Art sein wird. Schneewehen von 6 bis 8 Fuß Tiefe füllten jüngst die Straßen von 6&, Minn.

Eattsornlsche Tlovaket.

In den Alpengegenden des califor Nischen County's Mendocino besteht seit Kurzem ein interessantes PionierGeniewesen von Slovaken. Das ist schon angesichts der Thatsache überraschend, daß fast sämmtliche landbautreibende Counties des Goldftaates froh sind, betriebsame Leute zur EntWickelung ihrer Hilfsquellen zu bekommen. ja beständig auf der Suche nach solchen sind, während es diese, sozusagen noch heute nach dem Emigrantenschiff riechende" Einwanderer vorgezogen haben, in einer neuen Gegend ganz von vorne anzufangen, und sich entschiedenen Erfolges rühmen können, und zwar wirklich soliden Erfolges. Sie haben freilich ihr Wirkungsfeld gut gewählt, was die natürliche Beschaffenheit desselben anbelangt. Denn die große Viehweide des Eden-Thales, etwa 50 Meilen nördlich von Ukiah, ist nicht nur eine der ausgedehntesten, sondern auch eine der besten des Countys. Enthält sie doch 8000 Acres reiches Weideland und währscheinlich volle 1000 Acres, die sich für Ackerbau-Zwecke cultiviren lassen. Aber die Hauptfactoren des Erfolges bilden doch die Entschlossenheit und das feste Zusammenhalten der grii nen" slowakischen Ansiedler. Die l ganze Colonie hat bis jetzt nichts Amerikanlsches; sie ist w:e em vollständiges Stück Slovakei, aus dem alten südösterreichischen Vaterlande hierher versetzt. Sie erfreut sich aber bedeutender Beachtung seitens der amerikanischen Welt, trotz der albernen Münchhausiaden, welche anfangs über sie verbreitet wurden. Eine merkwürdige Rolle spielt die Persönlichkeit, welche an der Spitze dieses gedeihlichen exotischen GemeinWesens steht. Pater Joseph Peter Jerom nennt sie sich und ist Gründer, Führer, Geschästsdirector. Beichtvater. Rechtsprecher, kurzum, so ziemlich Alles, was ein leitender Geist in sich vereinigen kann, in Einer Person. Unerschütterlich ist sein Ansehen. Er ist übrigens der Einzige im ganzen Gemeinwesen, welcher schon früher amerikanische Erfahrung gehabt hat, und der einzige Vermittler zwischen diesem unverfälschten Stückchen slowakischer Welt und dem großen Amerikanerthum. Vater Jevom hatte früher nämlich ein thätiges Leben auf den PionierAnsiedlungen Montanas und Dakotas verbracht. Vor ungefähr einem Jahre erst stieg in ihm der Gedanke auf. eine neue Klein-Slowakei in's Leben zu rufen, welche den alpenhaften Charaktev der alten Heimath möglichst getreu entsprechen solltee. Er pflog darüber eifrige Berathungen mit hervorragenden Slowaken in Minnesota und Wisconsin, und die besagte jungfräuliche kalifornische Gegend, mit ihrem wundervoll gleichmäßigen Klima und ihren vielversprechenden Hilfsquellen, wurde als besonders geeignet hierzu erkannt. Bald fanden sich an die 200 auswanderungslutzize Landsleute, und zwar kein mittelloser. Es kam Geld zusammen, jene Viehweide von etwa 11.000 Acres Ausdehnung sammt 1250 Stück Hornvieh und 250 Schweinen für $70,000 anzukaufen ein überaus vortheilhafter Kauf in den rechten Händen. Die ganze Colonie schlief unter Einem Zelt und lebte in jede? Hinsicht wie Eine Familie. Im Wesentlichen ist es noch bis zu diesem Augenblick so geblieben; aber in etwa vier oder fünf Monaten dürste sich ein stolzes Städtchen erheben, das sich in keiner Hinsicht von einem slavonischen Gebirgsstädtchen unterscheiden wird. Der Waldbestand der Colonie liefert das Holz dazu überreichlich, und fieberhaft klappert eine neue Sägemühle. Besucher wissen nicht genug zu erzählen von den wunderbaren Fortschritten dieser kalifornischen Slowakei, und von der financiellen Leistungsfähigkeit dieser Blitzpioniere kann man in den Banken von Ukiah und anderwärts hören. Diese Menschen scheinen nur ihre Vorzüge aus dem alten Vaterland mit sich genommen zu haben. Metzelzeit auf der Plantage. Wohl Jeder, der im alten oder neuen Vaterlande die Schweine-Metzelzeit als eine Art Festzeit" kennen gelernt und genossen hat, dürfte sich für eine entsprechende Erscheinung im südlichen Plantagenleben interessiren, welche eine mindestens ebenso bedeutungsvolle Rolle spielt, indeß meist in eine andere Jahreszeit fällt. Das Schweinemetzeln auf vielen unserer südlichen Plantagen, die am alten biederen Brauch festhalten, nimmt mit Allem, waS drum und dran hängt, eine volle Woche in Anspruch und fällt ungefähr mit der im häuslichen Leben unseres Nordens der Frühjahrs- oder Herbstreinigung gewidmeten Zeit zusammen. Auf alle Fälle wird ein Zeitpunkt gewählt, welcher für eine Pause in den gewöhnlichen prosaischen Arbeiten günstig ist. Von der gesell!gen Wichtigkeit der Metzelwoche kann man sich von Weitem kaum eine Vorstellung machen. Eine Menge anderer gesellschaftlicher Obliegenheiten wird darnach eingerichtet, und das Ceremoniell und die Aufregung sind groß. Für die Wollköpse ist diese Woche eine der glorreichsten Zeiten des Jahres. obwohl sie auch eine Woche reger Geschäftiakeit ist. " In der Küche geht die Aufregung zuerst los. Der anerkannte alte Schweine-Abstecher geht zunächst aus die Suche nach allen nöthigen Mord-Werkzeugen-, Gefäßen, Pfannen u. s. w., und nachdem er. die ganze Einrichtunz mit manchem Scheltwort zusam mengebracht, holt er den Schleisstein und unter dem Beistand zweier kleinen Pickaninnies schleift er Messer aus Leben und Tod", während seine ver schiedenen Adjutanten zahlreiche wichtige Gänge zu besorgen haben. Wie man sieht, wird die Geschichte Z

zzem ucastave belcteben. ?wem einzigen Opfer begnügt man sich nie. Das Schweinefleisch in allen Gestalten steht bei diesen Farbigen noch in hoher Gunst und ist häufig, außer den Beutelratten und anderem kleinen Wildgethier. das sie gelegentlich erlegen, das einzige Fleisch, welches ihnen das Jahr hmdurch zu Gebote steht. Ein großes Holzfeuer, zu welchem alle möglichen Abfallstück? zusammen getragen worden sind, lodert bald unter dem Topf im Hinterhof auf; vielleicht sind auch mehrere Feuer in Gang gesetzt worden. Die Hunde 'ha ben längst das Kommende gewittert und zeigen ein ebenso lebhaftes Interesse. wie die geschäftig durcheinanderrennende Menschheit. Jetzt ist die Zeit gekommen, die unglückseligen Grunzer herbeizuholen. Sie werden nicht gewaltsam zur Schlachtbank geschleift, sondern mit Maiskörnern oder einem sonstigen Leckerbissen nach dem gewohnten Fütterungsplatz gelockt, und gerade während sie beim Fressen sind, ereilt sie das Verhängniß. Damit ist es indeß nicht so leicht; oft kommt es sogar vor. daß. sobald ein Borstenthier an den Hinterbeinen gepackt ist. alle übrigen nach allen Richtungen der Windrose ausreißen, noch große Panik bei Vieh und Mensch verursachen und eist nach aufregender Jagd, an der sich die zweibeinigen und die vierbeinigen Alten und Jungen ietheiligen, wieder eingesangen werden. Das Triumphgefühl, welches sich dabei kundgibt, kann bei keiner Jagd aus Wild größer sein. Nachdem der grausige Act vollbracht worden ist, und das Feuer seine erste Arbeit gethan hat, beschließenSchmausereien den ersten Tag. Gewöhnlich kommt das Wllrstemachen erst am zweiten Tag dran, und dann die zahlreichen anderen Arbeiten, die noch viel wichtiger sind. Gegen Ende der Woche gewinnt das Vergnügen entschieden die Oberhand, und die Lustigkeit und der Witz des Negers kommen zu vollster Geltung. Oft werden später noch in der Erinnerung bedeutsame LebensEreignisse nach dieser oder jener Metzelwoche datirt. Elephanten. Zankapfel. In diesem Fall sind es keine Gum mibäume, welche bei einer internationalen Verwickelung eine Rolle spielen, sondern leibhaftige Elephanten; auch ist es keine große auswärtige Macht, mit der sich Onkel Sam auseinanderzusetzen hat, wie im Falle des wollköpfigen Ex-Consuls Waller, sondern nur das kkeine Siam, dessen aufgeklärter König den Frieden nicht minder liebt, als die Postmarken. Immerhin ist die Elephanten-Streitgeschichte be merkenswerth und romantisch genug, um hier etwas nähere Erwähnung zu finden. Es mögen dabei die Angaben maßgebend sein, wie sie aus der californischen Heimach der geschädigten Partie mitgetheilt werden. Vor mehreren Jahren begab sich Dr. Marion A. Check' von Oakland, Cal.. als Missionär und nebenbei auch als wohlbestallter leiblicher Arzt nach Siam. dem Land des weißen Elephanten". Seine Erfolge auf medicinischem Gebiet waren sehr dienlich für seine sonstigen Erfolge und ver schafften ihm in Palästen wie in Hütten Eingang. Als echter Jankee war Dr. Cheek ein guter Geschäftsmann im Allgemeinen, und außer seinen an deren Verrichtungen betrieb er bald Elephantenzucht als eine seiner wichtigsten Erwerbsquellen. In unmittel barer Verbindung damit auch unter Benutzung der Arbeitskraft von Elephanten gründete er ein großes Holzflötze-Geschäft; hauptsächlich ließ er das begehrte Stammholz des ThekaBaumes aus den Walddistricten nach der Hauptstadt Bangkok bringen. Es wurde ihm leicht, für dieses und anderes die nöthigen Concessionen von der siamesischen Regierung zu erlangen. und alle seine Unternehmungen gediehen nach Wunsch und füllten die Taschen des vielseitigen Amerikaners. Die Gewinne aber, welche diese Unternehmungen abwarfen, erweckten die Aufmerksamkeit und Gier etlicher einheimischer Fürsten im Innern des Landes. Einer dieser nun schlug Dr. Cheek eine Geschäfts-Theilhaberschaft vor. Ded Doctor behagte das Ansin nen nicht sonderlich, doch hielt er es für unklug und gefährlich, dasselbe von der Hand zu weisen. So wurde denn ein Theilhaberschafts-Vertrag abgeschlossen. Dr. Cheek sollte die wirkliche Arbeit nach wie vor besorgen. Er ging 500 Meilen in den Holzschlag hinein, nahm auch viele eingeborene Arbeiter in Dienst und erlangte 176 Elephanten. Der Holztransport ging eine Saison hindurch ausgezeichnet. Dann aber kam eine faule Zeit, da der Wasserstand so niedrig war. daß man an ein Flötzen gar nicht denken konnte. Demgemäß gingen auch die Einnahmen zurück, und der fürstliche Geschäftstheilhaber verlor die Geduld. Er schien zwar wieder versöhnt zu sein, als in der nächsten Saison eine doppelte Quantität Bauholz nach Bangkok geflötzt wurde; aber es zeigte sich bald, daß man nur Händel suchte, um den Amerikaner kaltstellen zu können! Damit die Regierung unmittelbar interessirt werde, übertrug de? Fürst sein Interesse an der Firma auf die königliche Familie. Jetzt wurde Lärm geschlagen über die Ausdehnung ausländischer Interessen im Allgemeinen. Ein bestimmter Vorwand, Dr. Cheek etwas am Zeuge zu flicken, bot sich in der nächsten Saison, als wieder keine Stämme geflötzt werden konnten. Die Regierung schritt nun ohne Weiteres ein und confiscirte sämmtliche Elephanten und das ganze Geschäft des Doctors. Vergeblich erhob dieser in Bangkok Einsprache. Nach mehreren fruchtlosen Eingaben klagte er sein Leid dem amerikanischen . Gesandten und verlangte mindestens $100,000 Schaden ersatz. Bereits ist beträchtliche diplomatische Correspondenz zwischen' den beiden Mächten hierüber aevflooen

worden, und schließlich wurde auch ein Theil deö confiscirten Eigenthums dem Doctor zurückgegeben. Aber ein Anspruch von $80,000 steht noch immer aus. und es war Dr.Cheek nicht beschieden. den Ausgang der langwierigen Verhandlungen zu über leben. Vor mehreren Monaten hat er in Bangkok das Zeitliche gesegnet. Sein Testament ist vor Kurzem im kalifornischen County Alameda bestätigt worden, und die Wittwe und die zwei Kinder, die zur Zeit in Oakland leben, lassen durch ihrn Anwalt die Geschichte eifrig betreiben. "Sie wollen mit Einrechnung der Zinsen noch $100.000 herausschlagen, und Onkel Sam hat ihre Forderung auch gutgeheißen und seinen Gesandten in Bangkok dementsprechend instruirt. Man kann gespannt sein, ob sich die siamesische Regierung noch lange zieren und weitere Schritte nothwendig machen wird; wie es scheint, hätte sie nicht übel Lust, wegen dieses Mammons ein Schiedsgerichj anzurufen. Berdrecher-Zunft'klberglaube. Nachdem öfters von den abergläubi schen Vorstellungen bei Matrosen, Bergleuten, Spielern. Bahn-Bedien steten und anderen Classen der im Ge-setzes-Pserch lebenden Menschenkinder und Bürger die Rede gewesen ist, sei auch einmal ein Blick aus diesbezügliche merkwürdige Glaubenssatzungen der Wilden der Civilisation, der Verbrecherwelt, geworfen. Es soll hier

natürlich nur die berufsmäßige Ver brecherwelt gemeint sein. . Daß in dieser Welt, wo das Wagen und das Glück oder Pech eine so große m v r. t c p . TU" rr ' noue spielen, oei vieler ?iuas-auo-ritter-Brüderschaft, auch der Glaube an günstige und ungunstige Vorbedeu tungen und Gegenstände weitverbreitet ist, kann ia auch nicht Wunder nehmen. Unsere meisten berufsmäßigen Embre cher glauben fest an Talismane; ja bemahe ieder dieser Gesellen pflegt be ständig irgend einen kleinen Artikel bei sich zu tragen, welcher ihm Erfolg bei seinen Expeditionen bringen soll. Die Polizei ist in der Lage, eine Menge derartiger Geschichten von alten un di" zu erzählen. Ein in unserem ganzen Lande wohlbekannter Ritter des Brecheisens z. B. tragt schon fett undenklicher Zeit einen bescylagenen Eselshuf überall mit herum, und be sonderes Interesse gewinnt dieser Ta lisman" dadurch, daß er sogar ein Erbstück ist; des Einbrechers seliger Vater hatte ihn allerdings nicht in gleicher Rolle benutzt, aber dies thut der Kraftlgkelt des Zaubers m den Augen des Sohnes keinen Eintrag, Es ist bekannt geworden, daß Letzterer einmal ein sehr vielversprechendes und wichtiges Unternehmen- ausgegeben hat, blos well er zufällig den Huf des Grauthieres zu Hause gelassen hatte. Eine hochwichtige Stellung nimmt im Verbrecher-Aberglauben der Mond em. Kenner versichern uns, daß noch nicht ein berufsmäßiger Einbrecher unter fünfzig eö wage, in der Nacht eines Neumondes m ein Haus emzu brechen, trotzdem die Dunkelheit ihn dann mehr zu begünstigen scheint. Freilich ist darum noch keinem anstan digen Menschen zu rathen, in Neu-mond-Nachten seme Wohnung für ab solut einbruchssicher zu halten. Es gibt Einbrecher, welchen es vor gewissen Zahlen furchtbar schaudert, und die niemals in ein Haus oder in emen Laden eindringen mochten, wel cher diese Zahlen zeigt. (Manche wer den hieran vielleicht ra ihrer Verwun derung ersehen, daß die Neu-Numeri rung von Straßen auch zur Erhöhung der Sicherheit mancher Hauser sowie zur größeren Gefahrdung anderer bei tragen kann.) Dieselbe Unheilszahl soll, dem Zunstglauben zufolge, ge wohnlich auch der Polizist an sich tra i en, welcher zuerst den leichtfertigen, ch Nicht um die Zahl kümmernden Einbrecher beim Wickel nimmt. Andererseits aber: Wenn ein Ritter vom Dietrich bereits einem Sicherheitswachter in die Hände gefallen ist. es aber möglich gefunden hat, ihm wieder zu entwischen, so ist die Nummer dieses Polizisten für den Einbrecher weiterhin eine Glllcksnummer. Die meisten zünftigen Einbrecher wenden sich von einem Haus ab. wenn gerade eine schwarze Katze auf der Stiege sitzt. Desgleichen gehen sie in kein Haus, wenn an der Thüre ein Trauerzeichen angebracht ist. Am allerabergläubischsten jedoch (z. B. gegen schieläugige Personen oder gegen verbogenes Geld) sollen die Taschendiebe sein. Europäische Rundschau. Deutsches Reich. VmoVinl ?radnbura. e r l i n. Ein Dorf mit 10 Millionen Mark Schulden ist gewiß eine Seltenheit. Den Vorzug dieser außerordentlichen Schuldmlast genießt das Dorf Schöneberg bei Berlin, das bisher mit drei Millionen in derKreide sak und nunmehr eine weitere Anleihe über sieben Millionen ausgeschrieben hat. Wer hat Lust, sein id hineinzustecken? Eine Truppe Zigeuner, die nahezu iz Jahre Ux d:r Polizei unteraebrackt waren, sind endlich abgeschoben worden. Nach langwierigen Verhandlungen mit der österreichischen Regierung hat sich Oesterreich zur Aufnahme der Zigeuner bereit erklärt. während die preußische Neaieruna die Kosten der 17monatlichen Verpflegung und des Abschubes bis zur Grenze übernimmt. Die Zigeuner brachen, als ihnen die Entlassung aus der un freiwilligen Gefangenschaft angekündiat wurde, in lauten Jubel aus. der auch in Zechgelagen sich kundgab. Die Kosten für die Zigeuner hiesigen Unterbalts werden auf 2500 Mark beziffert. Hierzu kommt noch die Ausgabe für die drei Pferde der Zigeuner und das Standgeld für zwei Wagen. Zwar sind Pferde und Wagen meistbietend verkauft worden, doch war der Erlös bei weitern nickt- bocd aenua. um die

KoLen zu decken.

p a n d a u. Aus der Spree wurde die Leiche eines dem Arbeiterstände angehörigen Mannes gelandet. Bei dem Todten fand man 400 Mark baares Geld, sowie eine Schiffskarte nach New tyoxl vor. Die Legitimationspapiere wiesen nach, daß der Ertrunkene ein ostpreukischer Arbeiter war, der sich auf der Reise nach Amerika befand. Er hat vermuthlich den unweit der Spree belegenen Auswandererbahnhof Ruhleben verlassen und ist verunglückt. Vrsvtnk 0)trfuftN. B a r t e n st e i n. Geschäftskundige Diebe haben in der hiesigen Synagoge Nachts sämmtliche Goldfranzen von den Vorhängen und Decken abgeschnitten. nachdem sie durch eine Brandprobe den Goldgehalt derselben geprüft hatten. Königsberg. In dem 10 Kilometer von hier gelegenen Betriebsgebäude der Actienbrauerei Wiebold brach Feuer aus. Die neue Mälzerei und die Darren wurden ganz zerstört, ebenso einige benachbarte Gebäulichleiten. R a g n i t. Die Leickines Mannes wurde im Walde bei Sommerau gefunden. Sie wies Schnitt- und Schußwunden auf. Alle Werthsachen fehlen. Es hat anscheinend vor de? That ein schwerer Kampf stattgefunden. Von dem Thäter fehlt jede Spur, vrovlnk v?stpr,ug,n. C u l m. Ein Unfall während deö Gottesdienstes ereignete sich in der katholischen Kirche zu Lissewo. Die über dem Muttergottes-Altar schwebenden Engel stürzten plötzlich herab zwischen mehrere dort knieende Personen. Drei Frauen sind erheblich verletzt worden und mußten aus derKirche herausgetragen werden. D t. E y l a u. Der Fleischermeister Nowitzki war beschäftigt, Langholz einzufahren, wozu er sein eigenes Gespann benutzte. Beim Antreiben schlug ein Pferd aus und der Huf traf Nowitzki derart in .den Unterleib, daß er besinnungslos zusammenbrach. An dem Aufkommen des Verunglückten wird gezweifelt. Lauenburg. Im Beisein deS Maaistrats- und StadtverordnetenCollegiumS fand die feierliche Einführung unseres einstimmig auf 12 Jahre wiedererwählten Bürgermeisters Zem ke durch Landrath v. Somnitz statt. Marienburq. Hier ist ein Be-amten-Wirthschafts-Verband in's Leben getreten, dessen Mitglieder gehalten werden, nur aus denjenigen Geschäften ihre Vedarfs-Artikel zu kaufen. welche laut Beschluß des Vorstandes hierzu gewählt werden. Vrovin, Vomtnirn. K a m m i n. Dem Braumeister MazSchiller Hierselbst wurde die dem selben von dem Kaiser verliehene Ret-tungs-Medaille durch Bürgermeister Stivanski überreicht. Schiller hatte im Sommer vorigen Jahres den Kna ben Zielesch mit eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens gerettet. N e u e n k i r ch e n. Auf dem Ausbau Marienhof brannte eine dem Bauern Adolf Dall gehörige Scheune nieder. Pasewalk. Die Stadtverordneten beschlossen in außerordentlicher Sitzung, die höhere Stadtschule auf Kosten der Commune durch Einrichtung einer Obertertia und Untersekun. da zu erweitern. Tempelburg. Vom Blitz erschlagen wurde bei einem heftigen GeWitter, das sich über Pielburg und Umgegend entlud, die Arbeiterfrau Lene. Sie saß vor dem Kamin, ihr md im Schooße haltend. Das Kind blieb merkwürdiger Weise unverletzt. Vrovin, Vojtn', Posen. Begnadigt wurde der Rittergutsbesitzer Mikulski aus Gr.Sikierski, welcher, wie von uns mitgetheilt, vom hiesigen Landgericht wegen seines Duells mit dem Gutsbesitzer Groeger zu 300 Mark Geldstrafe verurtheilt worden war. Schneidemühl. Beim Schaukeln den Tod gefunden haben die bei, den acht-' und viereinhalbjährinen Töchter des Arbeiters Hirsch. Die Kinder schaukelten sich auf einem zwischen zwei gemauerten Pfeilern hängenden Thorflllgel am Eingange zur hiesigen jüdischen Badeanstalt. Hierbei gerieth ein jedenfalls schon morscher Pfeiler in's Schwanken, stürzte um und begrub die Kinder unter sich, so daß Beide sofort getödtet wurden. S ch r i m m. Im Krajkowoer Walde wurde von Forstbeamten ein ungefahr 22jähriges. gutgekleidetes, unbekanntes Mädchen ermordet aufgefun-

den. Der Hals war bis auf die Wirbelsäule durchschnitten. Der muthmähliche Mörder ist in der Person eines gewissen Stawny aus Swiatnikl ergriffen worden. Stawny trieb sich seit längerer Zeit vagabondirend in der Gegend umher. vrovin, HktileNe. B e u t b e n. L)as letzte .Versetwird on Eine ?HA Äradatiennadel Oir krsenden i Cffäßlmt nHtfcerte

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zungsresultak' am ihiesigenEymnastum bildet gegenwärtig das Tagesgespräch. In der Unterprima wurden von 4? Schülern 23 nicht versetzt, in der Obersecunda von 43 nur 20. Untersecunda von 45 nur 23. Obertertia von 39 nur 73. Untertertia von 55 nur 30. Quarta von 70 nur 45. In den unteren Klassen ist das Verhältniß zwar günstiger, immerhin beläuft sich aber der Procentsatz der Sitzengebliebenen" bei der Gesammtschülerzahl auf über 33z Procent. K a t t o w i tz. Der Arbeiter Michael Klakus ermordete seine frühere Geliebte Wanda Kirschhübel von hier aus Eifersucht. Der Mörder und die Ermordete sind noch nicht 18 Jahre alt. Klakus wurde verhaftet. Vrovin, Kahsn. E i s l e b e n. Einen Todtschlag verübte der Geschirrführer Otto in dem bei Eisleben gelegenen Ottoschachte. Er gerieth mit dem Bergarbeiter Scherlitz aus Eisleben in Streit, stach mit dem gezogenen Messer nach Scherlitz und traf ihn in's Her. Das Opfer stürzte todt nieder. Der Mörder entfloh aus dem Schacht und entkam ungehindert. Erfurt. Kürzlich hat sich die seit Jahren unter dem Stadtmusikdirektor Rudolph stehende Theaterkapelle aufgelöst, da der Magistrat es abgelehnt hat, die erbetene Unterstützung zu gewäh ren. Auf dem hiesigen Friedhof erschoß sich am Grab seiner Frau der Hilfsbremser Josef Montag von hier mittelst eines mit Wasser und Schrot geladenen Terzerols. Montag hinterläßt fünf Kinder. Weißenfels. In November v. I. wurde ein hiesiger Kaufmann wegen Majestätsbeleidigung zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt, trotzdem der Staatsanwal? selbst dtt GlaubWürdigkeit des Belastungszeugen angezweifelt hatte. Der Mann wanderte ins Gefängniß und jetzt, nachdem er

schon ewige Monate abgesessen hatte, ist er nach Wiederaufnahme des Verfahrens freigesprochen worden. Vrovtn, Hhl,wig-Soisttn. A l t o n a. Der Totalisatorticket Fälscher JohannesPetersen wurde we gen bedeutender, auf der Vahrenfelder Rennbahn begangener Ticketfalschun gen von der hiesigen Strafkammer zu anderthalb Jahren Zuchthaus verurtheilt. E l m s h o r n. Auf der Werft von Thormählen & Co. ist neulich em Pe troleum-Motorboot fertiggestellt, worden, das für Wladiwostock im russl schen Asien als Schlepper an der dor tigen Küsten bestimmt ist. Flensburg. In Ausübung ih res Berufes ertranken durch Kentern des Bootes vier Fischer auö Aargab bei Ringkjöbing auf hoher See. Zwei der Ertrunkenen.Zwillingsbrüder, waren Familienvater, G a r d i n g. Rector Maaß hierselbst ist zum Rector in Hornbürg, Kreis Halberstadt, gewählt. Heiligenhafen. Die Kosten für Vertiefung des hiesigen Hafens von 3 auf 4 Meter sind auf 50.000 Mark veranschlagt. Die Baggerungsarbeiten sind der Firma Holtzmann und Co. übertragen und werden dieselben dem nächst ihren Anfang nehmen. VrvVink Tann ,V, r. Leer. Eine Baptistentaufe von gleichzeitig 30 Personen fand hier Natt Die Taufe geschah in einem besonderen ausgemauerten Bassin durch voll ständiaes Untertauchen der Täuflinge lauter Erwachsenen, Männlein wie Weiblem. Die Secte findet lm Kreise Leer immer mehr AnHanger. U e l z e n. Letzthin wurde auf ei nem Ackerttllcke beimVavenberae in un mittelbarer Nähe der Chaussee von hier nack Esterhol, die Wittwe Sckenk aus Emern ermordet aufgefunden. Kops und Hände waren blutig und die Kleidung zerrissen. Die etwa 40 Jahre alte Frau war zu Einkaufen m derStadt gewesen. A e r d e n. Äur Deckuna des Voß deficits. das jetzt noch 1.191.592 Mark betraat. hat die Amtssparkasse un abre 1895 49.954 Mark Reingewinn erzielt. Es sollen wieder 70 Procent er Staatsteuern vom Kreise eryoben werden zur weiteren Deckung. Z.'rovltt, MNkai,n. Hagen. Fünf Personen sind in Ältenhagen unter dem Verdachte der Falschmünzerei verhastet worden: em Metzgermeister, dessen Ehefrau und Schwiegermutter, der Knecht und ein Steinbrecker aus Westboven. Die Verhafteten wurden dem Amtsgerich te aescklossen voraesübrt. Ein im biess gen Gefängniß 5knhaftirter soll den Verrathe? gespielt yaven. L i m b u r a. Dieser Tage wurden In einem Schachte des Schieferbergwerkes bei Niedererbach drei Bergleute durch herabfallendes Gestein verscküttet. Einer der Verunglückten konnte mit als Leiche aus den Trummern hervorgeholt werden. Die beiden anderen erlitten schwere Verletzungen an fc deinen und am Rücken. frei rsandt l! ftt? 12 gflftJ'Sfr Irr fir 2 Csupons I2ts. auch frei 9aar für S0 Coo5, ilrrfir 2gfKofft 30 Ct.

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