Indiana Tribüne, Volume 19, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1896 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tZgttche .Tribüne" kostet durch en Träger 1 Cent per Woche, die SonntaaS..Trtbüne"S Cet per Woche. Leide zusammen IS ?etS der es Cent per Staltet.. Per Post außerhalb de, Sttdt ugelchickt U VsrauSbezahlung V pe ttahr. fft. 18 Vüd labama StraKe. Indianapolis, 3nd., 27. April 189. Arizona und New Mexico. DaZ Hauscomite für Territorien l, in Betreff des Ersuchens der Territorien Arizona und New Mexico, als Staaten in die Union aufgenommen zu werden, einen empfehlenden Bericht erstattet, allein daraus folgt noch nicht, daß der Congreß in seiner gegenwärtigen Session sich damit einverstanden erklären wird. Beide Territorien haben in den letzten Jahren zwar bedeu tende Fortschritte gemacht, allein sie genügen doch noch nicht den Ansprüchen, welche man mit Fug und Recht an einen Staat stellen kann; der Hinweis auf den einen oder den anderen Lumpenstaat dem sowohl Arizona wie New Mexico in jeder Hinsicht überlegen sind, kann nicht als Argument zu Gunsten der Aufnahme dieser Territorien gelten. Arizona hat im verflossenen Jahre 217.000 Stück Rindvieh ezportirt; Silber im Werthe von 1.137.500 wurde in den Bergwerten des Territoriums gewonnen, und die Goldproduction hatte einen Werth von $4,230, 000. Während die Silberproduction im Vergleiche mit dem Borjahre einen kleinen Rückgang aufweist, ist die Goldproduction nahezu um das doppelte gestiegen und im Laufe dieses Jahres wird sie voraussichtlich die Höhe von 10.000.000 erreichen. Die Gesammtausfuhr von Holz. Wolle, Häuten. Vieh. Edelmetallen u. s. w. hatte im letzten Jahre einen Werth von ca. 515.000.000 oder mehr als $193 per Kopf der auf 77.000 Menschen geschätzten Bevölkerung. Das zur Be steuerung herangezogene Eigenthum war mit $27.318.332 eingeschätzt; 45.000 Acres Oedland waren durch Bewässerungsanlagen der Cultur erschlössen und der Territorialschatz wies einen Ueberschuh auf, während im Jahre 1893 noch ein Deficit vorhanden gewesen war. Auch das Mutterterritorium von Arizona. New Mezico. hat im verflossenen Jahr prosperirt. Die Ernte war durchweg gut und die rei cheren Erträge der Goldminen haben den Rückgang im Silber- und Bleibergbau mehr als ausgeglichen. Für die Ausdehnung der Viehzucht spricht die Thatsache, daß 150.000 Stück Rindvieh und 120.000 Schafe ezpor tirt wurden. Durch die Canb Claims Court- ist Ordnung in viele Besitztitel, die seit langer Zeit angefochten waren, gebracht und sind dadurch stabilere Zustände geschaffen worden. Das steuerpflichtige Eigenthum von New Mexico war auf $40.000.000 geschätzt. Nicht ohne Unrecht fühlen sich die Territorien Arizona und New Mexico zurückgesetzt, weil Jdaho und Wyoming vor 6 Jahren als Staaten in die Union aufgenommen wurden und sie nicht. Nach Ausweis des Census vom Jahre 1890 hatte New Mexico allein 144.862 Einwohner, d. h. mehr als Jdaho und Wyoming zusammen, und seine Bewohnerzahl betrug drei Fünftel von der Bevölkerung von Mon tana, Nevada. Wyoming sowie Jdaho zusammen und überstieg diejenige von Montana um 13.000. Arizona's Einwohnerzahl war freilich nicht so groß, aber dieselbe stand hinter der Bevölkerung von Wyoming doch nur um 900 Seelen zurück. New Mexico hat schon zu wiederholten Malen um die Ausnähme in der Union nachgesucht. Zum ersten Male geschab dies im Jahre 1850. als Californien aufgenommen wurde, unter bcsondern Hinweiß auf den Vertrag von Guadalupe Hidalgo. Damals wurde dem Verlangen von New Mezico aus politischen Gründen nkcht entsprochen und als vor 20 Iahren dem Congreß ein Gesetz, dem zufolge das Territorium zum Staate erhoben werden sollte, vorlag, konnte zwischen den beiden Häusern Hinsicht lich einiger Details keine Einigung erzielt werden. Allein trotz seiner nicht unbedeutenden Bevölkerung ist die Einwohnerzahl von New Mexico kaum groß genug, um die Aufnahme dieses Territoriums in die Union zu rechtfertigen, und Arizona hat noch viel weniger Bewohner, nämlich nur 77,000. Montana, Jdaho. Wyoming wie Nevada waren bei ihrer Erhebung zu Staaten freilich auch nur sehr dünn bevölkert, allein das ist kein Grund zu einer weiteren Schaffung von Lumpenstaaten." Der Vorschlag. New Mexico und Arizona zu einem Staate zu verschmelzen, mag etwas für sich haben, erscheint aber doch nicht annehmbar, selbst wenn, was kaum anzunehmen ist, die Bewohner sich damit einverstanden erklären sollten. Der also zu schaffende Staat würde zwar kleiner sein als Texas, aber immer noch viel zu groß. Das Beste ist wohl, das gesunde Wachsthum der genannten Territorien zu fördern, bis ihre Bevölkerungszahl und ihre EntWickelung ihre Aufnahme in die Union in jeder Hinsicht rechtfertigen. Bei Tecumseh. Kan.. wird zur Zeit an der Gründung einer Negerniederlassung, welche den Namen Sumner erhalten soll, gearbeitet. Ein Syndicat wohlhabenderNeger hat dort einen Complex von 2000 Acres des besten Landes gekauft und legt dort eine Stadt aus. Baustellen u. s. w. werden zu billigen Preisen, welche in kleinen Raten abgetragen werden können, verkauft, doch nur an Neger. Sumner wird einen grellen Contrast gegen den Ort Fitzgerald, Ga., bilden, bei von Ansiedlern aus dem Norden ge gründe! ist, welche keinen Neger in ihrer Mitte dulden.
Rassenkümpfe in Loutfiana.
Die blutigen Greuel, deren Schauplatz das acadische Parish St. Landry im Staate Louisiana in jüngster Zeit gewesen, haben die allgemeine Aufmerksamkeit auf die dortigen Zustände, welche ein wahrer Hohn auf unsere vielgerühmte Cultur sind, gelenkt. Mit bewaffneter Hand stehen sich dort zwei feindliche Factionen, welche von grimmem Hasse gegen einander beseelt sind, gegenüber und. soweit bekannt, sind bereits 9 Menschen hingemordet, 14 haben erhebliche Schußwunden davongetragen und mehrere hundert sind in der brutalsten Weise geprügelt worden. Hunderte von Gebäuden weisen die Spuren von Kugeln auf und der Parishpriester von Port Barre ist vertrieben worden. In Folge der zahlreichen Schreckensscenen ist die bisher lebhafteEinwanderung vollständig in's Stocken gerathen und auf den Pflanzungen ruht die Arbeit, da die Neger sich nicht ihres Lebens sicher fühlen; ja viele Schwarze haben ihre Hütten verlassen und in den Rohrbrllchen Zufluchtsstätten vor ihren unerbittlichen Verfolgern gesucht. DaS ganze Parish gleicht einem bewaffneten Lager und in demselben sind gewiß mehr Revolver sowie Büchsen zu finden, als in irgend einem anderen County von gleicher Bevölkerungszahl. Beide Parteien haben in Opelousas ganze Arsenale mit Waffen aller Art, ja sogar an Kanonen fehlt es nicht. Die Regulatoren" oder Weiße Supremacisten", wie sie sich nennen, verfügen über eine bessere Organisation, als ihre Gegner, und zu ihren Versammlungen erscheinen sie meistens in militärisch geordneten Trupps, alle schwer bewafsnet und gut beritten. Die Civil- wie die Kirchenbehörden haben vergeblich versucht, diesen anarchischen Zuständen ein Ende zu bereiten. Der Gouverneu? sandte ein Detachement Artillerie nach Opelousas, doch gelang es dem Militär, nur. in der Stadt selbst die Ordnung wieder herzustellen; in den Landdistricten vermochte dasselbe nicht, dem gesetzlosen Treiben der Weißen Supremacisten- ein Ende zu machen. Pater Malluchet. der ParishPriester von Port Barre, donnerte auf der Kanzel gegen die Ermordung eines seiner Pfarrkinder durch diese Kerle und diese antworteten damit, daß sie ihn aus St. Landry verjagten. Darauf hin wurde der Erzbischof Janssens um seine Intervention angegangen. doch auch diese blieb ohne den erhofften Effect, denn der Rassenhaß der Weißen Supremacisten" hat den Gehorsam derselben gegen ihre kirchlichen Obern vollständig untergraben. Der seit Langem schlummernde Haß ist durch einen politischen Contest zum Explodiren gebracht worden. Es sind nicht etwa zwei politische Parteien, die sich in so wüthender Weise bekämpfen, sondern die Factoren einer und derselben Partei, der Demokraten. Um die Parishämter wird demNamen nach gestritten, in Wirklichkeit aber um die Suprematie der sogenannten 'Acadiev Über die Neger. Nach ihren Führern heißen die Factionen Thompson- bzw. Fontenot - Leute; erstere werden von dem Clerk des Gerichts geführt, während letztere vom Sheriff commandirt werden. Um einen Sieg über die numerisch viel stärkeren Fontenot-Leute zu erringen, versuchte die ThompsonFaction die Neger auf ihre Seite zu ziehen. Allen Versuchen, die Schwarzen in die Wahllisten einzutragen, haben die Fontenot - Leute mit bewaffneter Hand Widerstand entgegengesetzt und sind sie selbst vor Mord und Todtschlag nicht zurückgeschreckt. Die eigentliche Ursache dieses erbitterten Kampfes ist, wie gesagt, in bitterem Rassenhaß zu suchen. Im südwestli chen Louisiana sind zur Zeit wohl an 200.000 Acadiev. Nachkommen jener französischen Ansiedler, die im Jahre 1755 von den Engländern mit Gewalt aus ihren Wohnsitzen in Neu-Schott-land vertrieben wurden, ansässig. Acadia (französisch Acadie oder Cadie) hieß früher die durch den Lorenzgolf vom Festlande abgetrennte Halbinsel an der Ostkllste unseres Continents. welche einen Theil der sogenannten Nouvelle France- bildete. Im Jahre 1604 kamen dorthin die ersten Colonisten aus Frankreich, die in den Kriegen zwischen England und Frankreich mit hingebender Treue an ihrem Mutterlande hingen. Selbst nachdem NeuSchottland im Frieden von Utrecht (1713) endgiltig an England abgetreten war, neigten die Leute nach Frankreich hin und erst mit der Abtretung Canadas und der Insel Cape Breton (1763) kamen die Engländer in den ungestörten Besitz des Landes. Der letzte Widerstand der Acadier wurde durch die Colonial Regierung in, Jahre 1755 gebrochen und die Elngeborenen. an 18.000 Köpfe stark, aus ihren Wohnsitzen vertrieben. Sie zerstreuten sich über die übrigen englischamerikanischen Besitzungen und etwa 3000 ließen sich nach manchen Jrrfahrten am Teche in Louisiana nieder. Sie sind eine sehr fruchtbare Rasse und vermehren sich ungemein schnell. Ein Acadier heirathet im Alter von 20 Jahren, und es gibt nur wenige Famitten, die nicht 10 bis 20 Köpfe zahlen. Die eigentlichen Creolen in Loüisiana blicken mit Geringschätzung auf die Acadier herab, da ledtere armeTeufel sind, die im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot erwerben müssen. Die Acadier felbst erblicken in den Negern lloncurrenten und deshalb versuchen sie dieselben mit allen Mitteln zu im terdrücken. Der Rassenkampf ist zugleich ein Kamps um die Existenzmittel und daß die Acadier die Schwarzen an dev Ausübung ihrer politischen Rechte verhindern wollen,' erscheint unter diesen Umständen wohl erklärlich. Ihr Endziel geht dahin, die Neger vollständig zu vertreiben. Dieö mag wohl in gewaltsamer Weise nicht geschehen, allein durch die starke Vermehrung der Acadier werden die Schwarzen allmälig verdrängt. Den gegenwärtigen Zuständen werden voraussichtlich wieder aeordnete Verbältnisse
folgen, aber der Haß wird nicht erlö schen und über kurz oder lang werden die Neger den Acadiern doch das Feld räumen müssen. TU Gesellschaft der Leoparden.
Vor den englischen Colonialbehörden in Cape Coast Castle hat sich jüngst gegen Cannibalen der Goldküste ein Proceß abgespielt, der geradezu grauenerregende Einzelheiten übe? die Verbreitung des Cannibalismus unter den Fanti - Negern zu Tage förderte. Seit einiger Zeit cursirten beunruhigende Gerüchte unter den Bewohnern der englischen Besitzungen an der Goldkllste. Jeden Augenblick liefen Nachrichten über mysteriöses Verschwinden von Weißen ein und bald gewanncn sowohl die Behörden als auch die erschreckten Einwohner die Ueberzeugung, das Verschwinden jener Weißen lasse sich nur dadurch erklären, daß sie dem unausrottbaren Canni balismus der Einheimischen zum Opfer gefallen waren. Da gelang es endlich dev Behörde nach langer Zeit, dreier Neger habhaft zu werden, die gerade im Augenblick, wo sie ein neues Opfer ermordeten, überrascht wurden. Das abschreckende Beispiel, das der Gouverneur der englischen Colonien dadurch den anderen menschlichen Bestien geben wollte, daß er die drei Verbreche? ohne Verhör und formelle Beweisführung henken ließ, verfehlte für eine Zeit lang keinesfalls seine Wir. kung. Aber ein großer, schwer zu verbessernder Fehler wurde durch dieses standrechtliche Verfahren begangen. Einer jener Mörder war nämlich mit einem Leopardenfell angethan. Dies hätte jedenfalls der Behörde auffallen und zur Richtschnur für die weiteren Nachforschungen dienen sollen. Durch die sofortige Execution der entdeckten Mörder erschwerte sich die Behörde selbst ihre Aufgabe, denn der Ursprung, der Zweck und die Organisation jener unheimlichen Verbindung blieb ja nach wie vor in tiefes Dunkel gehüllt. Und schließlich war die Wirkung jener Urtheile wie man es übrigens sofort hätte einsehen können nicht von langer Dauer, und das schreckenerregende Treiben der Mörder begann nach wenigen Monaten von Neuem. Als wieder einmal zwei Mörder auf der blutigen That betreten wurden, schlug Mr. Smyly. ein Advocat der Krone, ein langsames und vorsichtiges Verfahren vor. welches denn auch vom erhofften Erfolge begleitet war und die Gesellschaft der Leoparden" in ihrer ganzen Brutalität und Grausamkeit enthüllte. Die Leoparden. die unlängst ihre blutigen Thaten vor dem Richter der Englischen Colonie Cape Coast Castle zu verantWorten hatten, gaben ihrer Unmenschlichen Verbindung einen religiösen Anstrich, denn in allen Erscheinungen ves öffentlichen und privaten Lebens der Schwarzen kommt immer Fetischismus zum Durchbruch. Die Lebensanschauung der Neger ist pessimistisch. Die Neger glauben, daß der Mensch ewigen Verfolgungen feindlicher Naturkräfte ausgesetzt sei. gegen die er sich nur durch den Beistand geheimer Mächte schützen kann. Diese Lehre gab den Grund zum Entstehen de? in mannigfaltigster Gestalt angebeteten Fetische. Die Gesellschaft der Leoparden" an der Goldküste blieb treu den altehrwürdigen" Traditionen ihres Stammes. Sie stand unter dem Schutze einer walzenförmigen Büchse von der Höhe eines Fußes und dem Durchschnitte eines halben Fußes. Auf dem Deckel dieser Büchse befand sich eine Pfeife aus Antilopenhorn. Der freie Raum rings um die Pfeife mußte, damit der Fetisch seine Macht nicht verliere, mit Menschenfett ausgefüllt werden. Unter dem Vorwande nun, eine religiöse Vorschrift zu erfüllen, verübten die Leoparden" ihre grauenhaften Mordthaten. Das größte Aufsehen erregte in diesem Processe die Thatsache, daß zu den Mitgliedern des Benins ein Mann gehörte, der, obwohl Neger von Geburt, europäische Erziehung genossen und als angesehener Kaufmann bisher in Cape Coast Castle lebte. Kaitell so heißt das Ungethüm versuchte ursprünglich vor dem Richter frischweg seine Schuld zu leugne!.'. Als er die Erfolglosigkeit seines Vorhabens einsah, enthüllte er. daß die Statuten des blutigen Vereins jedem Mitgliede die Pflicht auferlegten, jedes vierte Jahr einen Tribut in Gestalt eines Menschen darzubringen. Als Kaitell zur Einlösung seiner Pflicht eingeladen wurde, entschloß er sich, den NachtWächter seiner Factorei zu opfern. Kaitell wurde ergriffen, als er mit noch einem Mitgliede des Vereins, Beide in Leopardenfellen, den Leichnam seines Nachtwächters zertheilte, um die einzelnen Stücke an die Complicen -abzugeben. ,,, StwaS Vevölkerunssstatlftik. Der frühere französische FinanzMinister Jules Röche hat eine AbHandlung veröffentlicht, die emen mteressanten Vergleich zwischen dem Europa vor zweihundert Jahren und dem heutigen darbietet. Gegen Ende der Regierung Ludwia's XIV.. schreibt Röche, stand Frankreich unbestreitbar an der Spitze der avillsirten Welt und diese beschränkte sich auf Europa. Die Franzosen war ein Volk von 20 Miliionen, die am meisten geeinigte und in sich ausgeglichene Nation. England hatte zu gleicher Zeit, nach Macaulay. kaum 6 Millionen Einwohner. Das Deutsche Reich, in dreihundert Staaten zersplittert, hatte nicht mehr Einwohner wie Frankreich, und darunter befand sich Oesterreich mit 10 bis 12 Millionen; Preußen eben ein Königreich geworden, hatte kaum 2 Millionen. Rußland lag am Ende der Welt und und zählte in der europäischen Bewegung noch nicht mit; es hatte 1724 blos 6.640.000 Einwohner männlichen Geschlechtes, was eine Bevölkerung von 12 bis 13 Millicnen ausmacht.
Polen hatte 10 bis 11. Spanten 6 ms 9. Italien, ebenfalls zerstückelt, 10 bis 11 Millionen. Die führenden Ratio nen Europas zählten zusammen 50 bis 60 Millionen, das ganze Europa 120 bis 130 Millionen. An der Spitze stand, wie gesagt. Frankreich, nicht blos wegen der Zahl seiner Bewohner, sondern wegen seines Reichthums. seiner Einheit, seiner Kraft. Zur Zeit der Revolution hatte sich wenig geändert; Frankreich zählte 25 Millionen, Deutschland ungefähr ebensoviel, darunter Preußen 6 Millionen, Großbritannien hatte 12 Millionen. Frankreich stand immer noch an der Spitze, und das ist einer der Hauptgründe des napoleonischen Siegeszuges. Als der Krieg von 1870 ausbrach, stand Frankreich nicht mehr an erster Stelle; diese nahm, mit 78 Millionen (in Europa und Asien). Rußland ein. In dem übrigen Europa stand aber Frankreich mit 33 Millionen immer noch an der Spitze; ihm folgte Oester-reich-Ungarn mit 36 Millionen ; die Länder, die heute das Deutsche Reich bilden, zählten etwa 33 Millionen, also so viel wie Frankreich; Großbritannien hatte kaum 30. die Vereinigten Staaten33 Millionen, also ebenfalls so viel wie Frankreich. Seither hat sich eine wesentliche Veränderung vollzogen. Mit Elsaß-Lothringen verlor Frankreich 1.965.000 Einwohner, und diesen Verlust, sowie den directen Kriegsverlust, hat Frankreich bis heute knapp eingebracht: es zählt jetzt noch
33 Millionen, unddamit ist es auf den fünften Rang gesunken. An erster Stelle steht Rußland mit 100 Millio nen; dann kommt das Deutsche Reich mit jetzt 52z Millionen. Oesterreich Ungarn mit über 43 Millionen, Groß britannien mit nahezu 40 Millionen. Nach Frankreich kommt Italien mit 31 Millionen. Während also Frank reich wahrend des letzten Jahrhunderts seine Bevölkerung nur um 50 Procent vermehrte, hat England die semige bei nahe vervierfacht, Rußland mehr als verdreifacht, Deutschland mehr als verdoppelt (Preußen verfünffacht), Italien fast verdoppelt. Außerhalb Europas sind die Vereinigten Staaten zu 70 Millionen gewachsen, und Ja pan, mit dem man im Kreise der civilisirten Nationen jetzt ebenfalls zu rech nen beginnt, zählt 42 Millionen, also auch mehr als Frankreich. Jules Röche findet mit Recht diese Zi fern sehr be denklich sür Frankreich und hält als Nutzanwendung seinen Landsleuten die Lehre vor, sie sollten nicht vergessen, daß' das erste Element der nationalen Kraft, das mächtigste Werkzeug und das kostbarste nützlichste Capital der Mensch selbst sei. Schulnervosität und Turnen. In einem soeben veröffentlichten Aufsatz über Schulnervosität und Schulüberbürdung" spricht sich der bekannte Berliner Nervenarzt Prof. Dr. Eulenburg über die Wirkung des Turnunterrichts bei geistiger Anstren gung aus und bekämpft die Meinung, daß diese Wirkung auf die Schüler eine wohlthätige sei. Eine Anordnung, welche den Turnunterricht als Gegenaewicht gegen die Anstrengung des Ge Hirns empfehle, sei verderblich, wie der berühmte Turnier Physiolog Masso bewiesen habe. Der Turnunterricht biete weder eine Vorbereitung sür die geistige Thätigkeit, noch eine Erholung nach derselben, er dürfe also weder an den Anfang noch an das Ende der Lehrstunden gestellt werden. Auch die, Ausfüllung der Pausen durch turnerische Uebungen, sei zu verwerfen, well dieselben eine Anstrengung der Muskeln zu der Anstrengung des GeHirns noch hinzufügen. Die einzige Erholung nach angestrengter geistiger Thätigkeit bestehe in Ruhe des Kör. pers und Nahrungsaufnahme. Die wesentlichste Anforderung der SchulHygiene müsse also darin erblickt werden, die dem jugendlichen Alter entsprechende Befriedigung des Schlafwie des Nahrungsbedürfnisses in ausgiebigem Maße zu sichern; nur hierdurch würden Arbeitskraft und Gesundheit der Jugend dauernd erhalten. Das Erforderniß von Ruhe und Nahrungszufuhr nach geistiger Arbeit sej übrigens eine physiologische Thatsache, die neuerdings durch Kraepelin wieder eingeschärft sei. Gemeinnütziges. Kalk flecken zu beseitigen. Kalk flecken aus Kleidern entfernt man am leichtesten durch Abreiben mittels eines mit Essig getränkten Lappens. Nur muß man die Reinigung möglichst bald vornehmen, ehe die Flecken zu tief einfresscn. Rott von nickelvlattirten Gegen st ändenzuentfernen. Die Rostflecken werden gehörig emgefettet, dann nach einigen Tagen unter Benutzung von Ammoniak (Salmiak) i I " i Mil einem ucye rucylig avgelicvcn. Der Ammoniak löst den Rost völlig ab. ohne der Plattirung zu schaden. Hat dies Verfahren nicht gründlich genug gewirkt, so betupfe man die Flecken, aber ja nur diese, mit verdünnterSalzsäure und reibe sofort tüchtig ab. Die Sachen sind dann abzuwaschen und nach erfolgtem Trocknen mit Tripel oder dergleichen zu Poliren. Durchfall und Darmkatarrh kleiner Kinder. Wenn Kinder an Darmkatarrh und Durchfall leiden, so muß man sie vor Erkältung schützen und ihre Diät regeln. Alle festen und schwerverdaulichen Speisen. selbst Milch, dürfen solchen Kindern nicht mehr verabreicht werden, sondern nur Abkochungen von Salep, Arrowroot und von Hafer, dem man auch Eigelb zufügen kann. Behält man die Milch bei. so halt es meistens t)i schwer, die mit Darmkatarrh verbundene Diarrboe zur Seiluna zu bringen. Zweckmäßig ist es auch, wenn man den eben erwähnten HeilungSmittem verni Kochen eine Messerspitze voll GummiArabicum beiiUat. Gleickzeitia ist . zu empfehlen, den Kindern täglich zwei-
mal den Unterleib mit Lemol tnju
retden und m'it einer wollenen Binoe warm zu halten. In den meisten Fallen beseitigt man auf die angegebene Weise ohne jede Arznei das llcfccl. DasEierfrefsenderHühner zu verhindern. Meist fressen solche Hühner ganze Eier, welche mit ganzen Eierschalen gefüttert werden; man zerdrücke daher diese vorher. Hat sich bei Hühnern das Eierfressen als regelmäßig wiederkehrender Uebelstand herausgestellt, ist es schwer, es abzugewöhnen, so ist das Schlachten zu empfehlen. Vielleicht lohnt sich der Versuch. Gipseier in die Nester zu legen; es ist möglich, daß die Hühner durch das erfolglose Anpicken solcher Cier von dem Eierfressen abgelenkt werden. Aufziehen der Truthühner. In wärmeren Strichen kommt die Truthühnerzucht besser fort, als an kälteren Orten. Die Truthühner brauchen warme, sonnige Lage und hinlängliche Bewegung im Freien. Nässe ist ihnen ganz besonders verderblich ; wenn z. B. die dicken Regentropfen massenhaft auf ihre zarten, schlecht geschützten Köpfe fallen, werden sie dadurch oft getödtet. Die erste Anzucht der Jungen mit gehackten Eiern u. s. w. ist etwas mühsam; sind sie aber einmal flügge .so sind sie um so leichter groß zu ziehen. S werden hauptsächlich mit Mais gemästet, in Frankreich meistens mit Wallnüssen; doch werden sie nicht so grausam wie Gänse gestopft oder genudelt". St reufür den Geflügelstall. Als allerbeste Streu für Geflügelställe sei Torfmull und Sand empfohlen. Torfmull bindet das flüchtige Ammoniak, erhält es vollständig dem Dünger und schafft reine, gesunde Stallluft. Der Sand festigt die Masse, verlangsamt deren Zersetzung und liefert dem längereZeit eingesperrten Geflügel ein unentbehrliches Verdauunasmittel. Namentlich für Taubenschläge sind Torfmull und Sand unübertreffliche Streumaterialien. Damit die im täglichen Gebrauch befindlichen silbernen Löffel und sonstigen Dinge ohne mühseliges Putzen .das zudem auf die Dauer die Sachen immerhin angreift, strahlend blank sind, bietet das Wasser, in welchem man die Kartoffeln kocht, ein treffliches Mittel. Man legt die Löffel etwa 5 bis 10 Minuten in das abgegossene kochendheiße Wasser und reibt sie darauf einfach trocken. AngebrannteSveisensind immer eine wenig angenehmeSache für die. welche sie genießen, aber am schrecklichsten von allen Dingen schmeckt eine angebrannte Milchsuppe. Das rasche Umschütten in einen sauberen Topf, bei dem man acht geben muß. daß man nicht das. was schon am Boden haftet, mit in den reinen Topf bekommt, nützt bei Milchspeisen nicht. Dagegen hilft trefflich zur Verdeckung des Geschmackes derZusatz von einem bis zwei Löffel Cognac. Rum oder Branntwein, mit dem man die Speise noch einige Minuten kocht; war das Anorennen nicht gar zu schlimm, so merkt man
nichts mehr von dem Ungemach, das auch der besten Hausfrau einmal passl ren kann. Als einfachstes Feuerl ö s ch m i t t e l kann eine Lösung von Alaun in Wasser, und zwar so stark. daß sich Alaun nicht mehr lost, empfoh len werden, die in dünnwandigen Flaschen oder Eimern aufbewahrt und beim Ausbruch eines Brandes in die Flamm: geschleudert wird. Das Was ser verdunstet alsbald, das zurückble: bende Alaun aber umhüllt den Brennstoff mit einer Kruste, so daß neuer Sauerstoff nicht hinzutreten kann, also die Flamme ersticken muß. Em anderes wirksames Löschmittel kann man aus 60 Procent Steinsalz, 30 Procent fein gepulverten Alaun und 10 Procent Soda bereiten. Von Inland.. A'm Dock derRed Star Linie" in New York spielte sich neulich kurz vor Abgang des Dampfers Noorland" eine aufregende Scene ab. Dort erschienen die EinwanderungsBeamten Zentgraf, Arnheimer und Flynn. um einige nach Europa zwangsweise zurückzusendende EinWanderer abzuliefern. Unter diesen befand sich auch de Russe Alexander Septak, der als Contractarbeiter nicht hatte landen dürfen. Als der Mann aus dem Värenlande des Dampfers ansichtig wurde, suchte er sich gemaltsam von seinen Begleitern zu befreien ynd warf sich, als ihm dieses nicht gelang, zu Boden, um ein jämmerliches Geschrei anzustimmen und wie ein Rasender um sich zu schlagen. Erst mit Hilfe eines Knüppelhelden gelang es, den Verzweifelten auf den Dampfer zu traaen. -EinBewohnervonCameron, Mo., hat eine Katze, welche zu? Zeit einen Wurf wilder Zaninchen säugt. Die Katze hatte Junge geworsen, doch verendeten dieselben bald nach der Geburt. Als ein Nachbar am Tage darauf ein Nest wilder Kaninchen fand, wurden die Thierchen der Katze gebracht, welche sich der kleinen Nager mit mütterlicher Sorgfalt annahm. Aus dem Zarenreiche kommt an unsere Farmer die Mahnung, ihren Weizen- un Maisbau zu verringern. Die nissM$e Regierung macht nämlich amtlich beknnnt, daß nach der 23flcnbun der sibirischen Eisenbahn alljährlich aus Sibirien an 70 bis 150 Millionen Bushels Getreibe, nach Deutschland exportirt werden könnten. Dadurch werden die Getreidepreise noch tiefer. heräbgedrückt werden, so daß die amerikanischenFarmer nicht mehr concurriren können. Sie müssen sich d?her auf die Production von Artikeln, in denen das neuerschl'ossene Sibirien nicht concurriren kann, verlegen, wie Fleisch. Geflügel, Autter. 5läse u. s. w. Das Sprichwort Pack schlägt sich. Pack verträgt sich" fand neulich in San Jos, Cal., eine drastische Illustration. Ein dortiges Vied:rweib ließ seinen Mann unter der Anklaae der brutalen Behandlung ein-
lochen und der Verhaftete würde vom Richter auf ein halbes Jahr in's Gefängniß gesteckt. Während der Kerl hinter den schwedischen Gardinen saß. ließ die Frau sich von ihm scheiden. Wie groß war des ManneS Erstaunen, als er amTage seiner Freilassung von der Frau begrüßt wurde, die ihn um Verzeihung bat und ihm vorschlug, sie zum zweiten Male zu heirathen. Der Pinsel ging auf den Vorschlag ein und eine Viertelstunde später waren die Beiden wieder Mann und Weib. Mit Feuer in seiner Kohlenladung ist das britische Schiff Brablock" in den Hafen von Sousolito eingelaufen. Das Fahrzeug war von Newcastle. N. S. W., 66 Tage unterwegs und hatte auf der ganzen Fahrt mit immensen Schwierigkeiten zu kämpfen. Heftige Gegenwinde, darauf Tage lang vollständige WindstMe und endlich Feuer an Bord. Die Ladung Cardiff - Kohlen hatte sich entzündet und die Gefahr war groß geworden, so daß man schon die Boote verproviantirt hatte, um jeden Augenblick das Schiff verlassen zu können. Wider Erwarten erreichte man noch glücklich die Farrallonen und ein glücklicher Zufall führte in der Nähe derselben ferner den Schleppdampfe? Vigilant" in den Weg, welcher die Brablock" schleunigst nach Sousolito bugsirte, wo das Schiff mit Wasser voll gepumpt und das Feuer auf diese Weise gelöscht wurde. M D$v nnslanZs. JnLNiezerftörteeine Feuersbrunst die Kirche Samt Sauveur, welche eins der schönsten und herrlichsten Bauwerke der Stadt war. Auch das an die Kirche angrenzende Hospital wurde vom Feuer ergriffen; zwei Typhuskranke, eine Frau und ein Kind, kamen in den Flammen um, drei Soldaten trugen bei dem Rettungsarbeiten schwere Verletzungen davon. Fünfzehn Soldaten, die zu den Rettungsarbeiten commandirt waren, mußten ferner, da sich bei ihnen Symptome schwerer Vergiftung zeigten, in das Militärlazareth geschafft werden. Sie hatten den Befehl gehabt, die Avotheke des brennenden Hospitals auszuräumen und tranken dabei giftige Medicin, die sie für Likör hielten. Vier derVergifteten sind gestorben, die übngen elf schweben in größter Gefahr. Erschossen hat sich in Monte Carlo ein Berliner Namens Carl Gosevius. Techniker und 29Jahre alt. Gosevius, dessen Eltern in Pommern leben, besuchte acht Jahre inBerlin das Gymnasium und diente dort als Einjähriger bei der Artillerie. Vor fünf Jahren ging er nach Paris, wo er als Oberingenieur in einem großen Etablissement Anstellung fand. Er verliebte sich nun in eine dortige Sängerin, die aber einem bekannten Pariser Sportsmann mehr zugethan war als ihm. Vor einigen Tagen reiste das Liebespaar nach Monte Carlo, wohin ihm auch Gosevius folgte, um mit der ebenfalls aus Deutschland
stammenden Sängerin eine Aussprache zu suchen. Daß eme solche stattgefun den, ist nicht bekannt, scheint aber unwahrscheinlich, denn man fand in der Nähe des Kurhauses Gosevms als Leiche vor; er hatte sich mit emem Revolver eine Kugel in die Schläfe gejagt. I m Laufe dieses Sommers soll die Insel Laysan. welche ein Vertreter von Baron Rothschild aus London vor nicht langer Zeit berührte, von dem Director des neuen Bremer Museums. Herrn Professor Dr. Schauinsland, durchforscht werden, denn nicht nur die Fauna des Landes, sondern auch die niedere Meeresfauna auf dem Riff und den Sandbänken bieten viele vollständig unbekannte Arten. Die Insel Laysan ist unbewohnt; man erreicht sie von Honolulu aus mit Guano - Segelschiffen. Auf diesem Wege wird Schauinsland, dem dafür ein Stipendium von der Berliner Academie der Wissenschaften und financielle Unterstützung reicher Naturfreunde, gewährt worden ist. gegen Mitte Juni dort eintreffen. Jedenfalls wird er während seines mehrwöchentlichen' Aufenthaltes daselbst eine reiche Ausbeute finden. Uebrigens will er nicht nur Laysan, sondern die Hawaiischen Inseln überhaupt in weniger bekannten Gegenden erforfchen, auch das interessante bewaldete Hochplateau zwischen dem Mauna Loa und dem Mauna Rea. Später sollen Neuseeland und die südlich davon gelegenen subantarktischen Inseln besucht werden. Während die Hinreise durch die Ver. Staaten von NordAmerika führt, erfolgt die Rückreise über Sidney und Colomba. I n auyen scheint ein wahres Duellfieber zu grassiren. Dort hat der Oberst a. D. v. Schwanewede den praktischen Arzt Dr. Rohr auf Pistolen gefordert. Ursache der Forderung war ein Zeitungsartikel, in welchem Dr.Rohr gegen das nue sächsischeWahlgesetz Stellung nahm, für das v. Sch. in einem vorher erschienenen Artikel einoetreten war. Durch den Artikel des Dr. Rohr fühlte sich v. Schanewede beleidigt, er ließ daher durch den General a. D. Schulz und den Oberst a. D. Steindorf, welche als Kartellträger fungirten. Dr. Rohr eine Förde rung zugehen. Rohr lehnte jedoch die Annahme der Forderung ab mit der Erklärung, daß er zwa? zu eine? fach lichen Erörterung der Meinungsverschiedenheiten bereit sei, im Uebrigen be? eine Ursache zu einem Duell in seinem Artikel finden könne. Einige Tage nach dieser Fo?de?ung hat in genannte? Stadt zwischen dem Lieutenant Lindemann und dem Assistenzarzt Dr. Schredel ein Pistolenduell stattgefunden. Der Officier wurde im Obe?schenkel schwer verwundet, im Stadtkrankenhause mußte ihm das linke Bein abgenommen werden. Geldangelegenheiten sollen in diesem Fall zu dem Zweikampf geführt haben. Der Assistenzarzt Sch?edel ist da?auf zu? Deutsch - Ostafrikanischen Schutztrupde. bei de? e? schon f?Lher ein halbes Jahr langDienst gethan hat, abgereist.
?4)
V V V V W Früllking8zeit! l O) Dr. August Hamburger
Der grcche deutsche Äölnireiniger eine auszezeichnete Fnlhlwgs-Mcdizin, Heilt alle Magenleidcn aus'S sicherste und schnellste.
tOHHKS4H$H-mSM
:r i
FEEL ? Disease cornmonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous. "Z'TZ.: s RIPANS TABULES "'ZT:.!'"'. ? RIPANS TABULES "r;eS:b.C:.:f.0.: RIPANS TABULES TotZJX ? RIPANS TABULES Ripans Tabules Regnlate the System and Prescrve the Health. rU"""l asy tu t4 1 Gives 1 Qui4 w act. K -m - K, Ripans Tabules ure sold by drupgists, or bv mall (g JtxCl'tCt if the pnc (50 cents a box) is eeiit to The Ripans W 1 Chemical Company, Xo. 10 Spruce St., New ork. KX&XSX3föraSXS& vial 10 cenu.
i n schwache, nervöse Personen, kpiaa von Gewigenldisskn. EchlaftoYgKit ode, fldmt Träume, liederreike. Rücken und opsjchmerzem. tan, rrvthen. Zittern. btik klopskn.Aenaftlichkeit.Nnentschlossenheit.Triidftnn nd erschöpfende ulftüssen. erfahre au dem Jugendfreund", wie einfach und billig e, scklechttkrankkekt, und Kolaen dttZuaendsünden rRndllch gekeilt und die volle Gesundheit und der Frohsinn wiedererlangt werden önnm. Gan, neue Heilverfahren. Jeder fein eigener r,t. Schickt 35 ent in Stamp und Ihr bekommt da Buch versiegelt und frei zugeschickt von der ..vrtv Klinik und DtApensary," 2 West 11. Str.. New L 2 4m Der Herren Freund. Unsere vollkommene Spritze frei mit jeder fflasche. Macht keine Flecken. Verhütet Strikruren. Heilt Tripper und klterMsz in 1 M 4 Taaen. Frägt Stpolbckern bal&Z. Versandt bei Civrefi für il.OO. Slait abretsire : MALYDOR M FG. CO.. LANCA8TER. OHIO. iHmiiiiiiiiiitiiiiinmmmi t - yl.l.V..l7.Y fl I n i e k t i o n. V Vfcr firtrtttftif t ftftttt &An Att (3 nnArrTi tik w r?itt lormrtttrtt w I M y U wrw M t V m j Slett, garantirt in von 3 bis 6 Xagen; tetne 1 2 der Behandlu notbia, und ebne die an T a .tisitkiM aik,i4t k.i (Vt.n.kH..-j .. W W ItllUVtll jl II Ml tUl 5 IHIIttyUICIIB VVU U f V kS ß nnmih Hr CnVtfKf Y $im II 2 5(8tou' achsolger). porVker. Hasi. er. 9ft itf am N V.nA(M I mww tty y Manneskraft leicht, schnell und oauerno wieder hergestellt. Schwache, Nervosi tät. Kräfteverfall und alle Folgen vo Jl arndsündeu, AuSschwei fungen, Uederarbeitungu. s. w. gänzlich und gründ Ilcq oeseulgr. eoem vx gan uns orpertym wird die volleKra stund Stärke zurückerstattet. Einfack,. natür .'lches Verfahren, keine Magenmedicin. Em ehlschlag ist unmöqlich. Buch mit Zeug. nlsseu und Gebrauchsanweisung wird per Post frei versandt. Man schreibe an Dr. Hans Treskow, 822 Broadwa, New YorL Tach - Material. t. r. SMITHER. Handler in SteSdach.Material, 2 und SpId ead Roonna. wasserdichte Eheeting, feuer festem Svhalt'gilj, Strohpsppe. Dach und vietall Farben ?c. ,c. Office: 109 Weft Maryland Ctrafte. Telephon 861. Dachdeckers i. JSHtge und verantwortlich: Dachdecker. Sie dächer, Trinidad und ilfonite phaltDScher. Alle Arten ComptsittonI'TScher mit bestem Via terial. Office: No. 169 ; Sürd : 180 W. Marylandstr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. Theodor Mein, Abstracto of Titles. Ecke Market und Pennsylvania Str. Thk Lemckk, Suite 229, eine Treppe hoch. Telephon 1760. Indianapolis. COPYRIGHTS CAlf I OBTAIIf A PATENT ff for ETJ! awer and an bonest opinton. writa to M U N 5 de CO., wno bare bad oaarl; of ty yean' ipenenoe ta the patent basinesa. CornmiiDlca Uoom rtcUy confldential. Uaadbaok ot la xoTnatloa eoncernin Patent and how to ob tala them lent free. Also a eatalogn oX machan toal and aclantloo booka ent free. Patent taken tbrough Mona & Co. reeedra ffeculnotlcalntbe Sctenttne Amerlraa, and tona ara brought wldely befora the pobllc wttb oat coat to the inTentor. Thu alendid paper, Uenad weakly, eleaanUy lllnttrated. baa br far the largeet circulation of ans acientifle work in tba world. 93 year. Sample conies ent free. Buildlng Editton.tnontbl7. tl20 a year. Blngla eoptea. US ante, ktwt number eoutatoa beaotlfui platea, in eolora, and Photograph of new booae. with plant, enabling oaildero to how tba tatest deslgna and eeoure contra et a. Addreat IUIH & CO. KKW YORK. 3til BhqidwaT. 6aar llttl fbrtamMharbn mateav work for , by Aut Pr, AaMta, Tnaa, an4 ja. Hona, Tolatfo, imta cat. Oth.rt ara aotaff aa wall. h ot 70U? 8ooiaara aarfaOa.aa a ta. Toa caa da tka work aa4 H aaa. rkaravar TM ara. Eaa a. taaan ara aaailx aaratnff fraai et M I lt a dar. A U araa, W ibow ra how aad atart yoa. Caa work la anara tima v all tb tfaaa. Hig lauay ter warteara. - Fall ara nkiew aainan ,a,a, EW aail aaiNiI smlin nf.t
1 U--JjiV
GmWR WriTCTDinrifTSro-
AMKAlOjmLMAKKSr
V
T mJ h
lLZ L"
YJVh
ft,najUt4atCW-g3,rTi - .. .r r
Nimm lvas heilt. Nimm es jetzt.
'lkocnig's Tropfen, v:vrara-B,iVx: 1-T' , 2SSStteSSiniBttdttSiSSiiSeS In Atinr rtrft iiiintir.yinPn H 1 n r I H Hl AI Wslf II.NMI. wnwb iiiiiu nhiini w ro fteooattftw. CttaHatMOi atm BAR F1XTURES, DRAIN BOARDS ANDALI Tln, ZlnCt Broso, Coppor flicket and oll Kltchei end ü Plated Utensiln CiGOOaAVood, r.larblOaPor U k celain. Etc CEORCC WM. HOFFMAN, Tale Kaa nfa eurer aad ftoprlatar 20SEaeTWaMiaTOMST1aoiaNAaut. 4 a,a t t ijpanaaal BMttviin 4 IHt liAn-Kttrknct MilbNU. sv S2525252SZS2SZSZSZS2SZS2S aaejevaat aa a. a ataaaaa Zum Verkauf in Apotheke 15 Cents der Pfund -) grA',J 1 1 f 5Die kurze und einzige direkte Bahn nach (DiHirrcDjacK-. Vestibul Züge dfahrt toen JndianapoliZ : No. 30 Chicago Limited, Vestibüle Pullman, Speise u.Parlorwagen taglich 11 50Bm Ankunft Chicago 6.30Nm Äo. 36 Chicago Nacht Expreß, Vefti bule und Schlafwagen täglich... 12.25 Ankunft Chicago 7.20Vm No. 10 Mono Acc. täglich, auöge nommen Sonntag? . 4.00Nrn Ankunft in Indianapolis : No. 33, Vestibüle täglicö 6 10Nm No. 35, Vestibüle täglich 3 2595m No. 9, Mono Acc. täglich, auöge nommen Sonntag 10 45Vm Pullman BeftibuUSchlafwagen für Chicago stehen am westlichen Ende des Union Bahnhof! u. können täglich um 8.30NM. bestiege? tottdene Ticket.Office: N. 2 West Wallzingto Etr. ttür Raten, arten, Zeittabelle tc cki mal ftch an G e o. W. H a y l e r, D. P. . CINCINNAT! INDIANAPOLIS .0of0N tf0o k-- C.cVT ToIdi ist die belteitefte Bahn nach CEFÜCIMWATE, it Cafe und Speift'Car Dieuft zwischen Cincinnati. Indianapolis & Chicago, die beste Linie nach Dahton. Lima, Toledo, Betrott und nördlichen Michigan Sieforti. , Direkte Verbindung in Ctncinnatt ebne Wage eazielnaq Washington, Baltimore, Philadelphia und New Lork und allen Punkten südlich. Information deüalicb Rate. Noute .wir ertbetlt tn der i. H. D. Ttiket.Osre. a. Wen Washington etc ten alten .50 et C-toe", vac ävetnotan etr-) vno ta der Union eiattia. G e 0. W. H a h l e r D. V. A. HERMANN UNKE, 197 Süd Veridian Straße. Deutscher Olesferschmied,. ' ?!äfirmeffer. Ctntn ' und cZc Orten
i v(S , - 1
',-, -.l-3-' VXV
j
iTMWM aMiaaytir aBfcay.iiwi v
C-.L-r, -11 " a4sla, krHn( r'IVg'""
