Indiana Tribüne, Volume 19, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1896 — Page 1
k p o y X sVO 7 v K Aft s$ J U-lV V w V y w y y W V Offlee : No. 18 Süd Mabama Straße. Jahrgona 19. Indianapolis, Zndiana Montag, öen 27. April 1896. Ro so
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Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen. Gestrige Temperatur : Maximum 82 Grad, Minimum 61 Grad. Cyklon. T op eka,KaS, 26. April. Durch einen Cyklon, welcher Clay County passirte, wurden gestern Abend fünf Personen aus der Stelle getödtet und etwa 17 verletzt, und viel Schaden an rc;4f. AnAtviftf Ti ffitnM viiiiity um uufyiiiui. vik vvvv.1 f n sind Frank Peterson nebst Frau und Kind und Frau Ole Halverson und ein Enkelkind Petersonö. Die Verletzten gehören verschiedenen Familien an. Wie Passagiere der Rock 3S. land-Bahn auS dem Norden erzählen, begann der Cyklon etwa sechs Meilen südlich von Cliston und zog in nordöstlicher Richtung etwa 12 bis IS Meilen weit, wo er dann seine Kraft verlor. Cr passirte Cliston und Morganville und traf einen Streifen von löOSzrdS bis eine Viertelmeile Breite. In der Umgegend blieb kaum ein Stein auf dem andern und die Verwüstung an Gebäuden, Schobern und Zäunen ist furchtbar. Dem Sturm folgte ein einstündiger starker Regen. Die Leute waren meisten schon zu Bett gegangen. Die Katastrophe im Anderson'schen Hause ereignete sich um 9 Uhr 30 und war das Werk einiger Sekunden. AndersonS Kind wurde vom Sturm fortgetragen und spater als Leiche ausgefunden, alle übrigen Familienmitglieder wurden verletzt. Von Cliston und Morganvllle wurde ach Doktoren gesandt, welche aber erst yeuke morgen anlangien. rne cenge Rindvieh und Pferde wurden erschla. gen und der Schaden läßt sich noch gar nicht übersehen. Viele der Vrrunglückten mußten unter den Trümmern die ganze Nacht aushalten. 3n manchen Fällen wurden die Leu te hoch in die Luft gehoben. Die telegraphifche Verbindung zwischen Topeka und Cliston ist unterbrochen. .Auch in der Gegend von Palmer, Washington County,- soll großer Schaden angerichtet sein. Kansar City, 26. April. Auö Clay Center, KaS. wird gemeldet, daß durch den Cyklon von gestern Abend Q .MO,, sinS 03. M - stiuitiii uuifyiturnuii iuv. Kyirüchtweise verlautet, daß auch südlich und westlich von Cliston Unglücksfälle vorgekommen sind, und man erwaltet, daß sich nach Herstellung der VerbinUttnst zahlreiche Verluste an Menschenr,f,, ,mhn ". . ' . ' ZL geyen oesyalv eyr langsam in. )vtt pekuniäre Schaden im Westen von Cliston wird allein aus $20,000 angeschlagen. . Unbeliebtheit des Raine Gesetze. N e w S o r k, 26. April. Dreißig Klagen wegen Uebertretung des Raines Accise - Gesetzes find den Großgeschworenen von Kings County voargelegt vorden. Die Geschworenen sandten heute dem General-Asfissen-Gericht ihren Bericht ein, in dem sie sich weigerten, irgend welche Anklagen zu erbeben. Dem DistrictSanwalt aekiel dieses Auftreten der GroSaesckworenen nicht und wird er wahrscheinlich derlfllrfin MfffTfitn 9Infsftrtn nnA Mnmil "77 irH w tMg V f ben im mi . Scrmin cinbfrufcncn roßgffchwounen vorzulegen. Blutbad in Manjeri, 3ndien. San Francisco, 26. April. Zeitungen, welche der Dampfer China aus dem Orient überbringt, enthalten eine lebhafte Schilderung von der Ab schlachtung von etwa 100 Moplah Fa natikern im Tempel in Manjeri im südlichen Indien am ö. April. Die MoplahS wurden gefangen, wie Rat ten in einer Falle, und dann wurde seitens der Anhänger deS Raja Salve auf Salve auf sie abgegeben und in kurzer Zeit wälzten sich die meisten von ihnen in ihrem Blute. Der Rest aber setzte mit dem Muthe deS Fanatismus die Gegenwehr fort, indem sie daS Feuer ihrer Angreifer erwiderten, ohne en iedoch Schaden zuzufügen Den schrecklichsten Anblick bot es, wre den Verwundeten .von ihren Kameraden ! welche sich noch aus den Füßen halten
konnten, die Hälse abgeschnitten wurden. Die Szene in dem Tempel war eine entsetzliche; der ganze Boden war mit Leichen bedeckt und an einer Stelle waren S3 Leichen über einander gehäuft. Fast sämmtliche Leichen waren
auf das Schrecklichste verstümmelt, überall sah man klaffende Gurgeln und zerschmetterte Schädel, dazwischen derstreut Beile und Messer. Allgemein nimmt man an, daß daö Aergke vorüber ist, aber das Militär ist noch mobil, da Banden von aufgeregten MoplahS noch immer durch den Distrikt ziehen. Hu Ausland. Allerlei auö Deutschland. Berlin, 26. April. Die Frühjahrsliste der Beförderungen in der Armee i't soeben veröffentlicht worden und hat die bereits bestehende Unzufrtedenheit nach gesteigert. Die Zahl der pensionirten Offiziere ist größer denn je, und ihr Alter und Rang zeigt deutlich, daß der Kaiser an dem Plan der Verjüngung der Armee festhält. föine von einem Offizier deS Generalstabeö publizirte Flugschrift zeigt, daß die Penfionirungen und Besörderungen in der deutschen Armee diel schneller erfolgen, wie in der sranzöschen. Keiner von den soeben pensionuten Generälen war sehr alt oder dienstuntauglich. Zu ihnen gehört der General Spitz, ein Mann von 64 3ahren. welcher gewöhnlich daS KriegsMinisterium im Reichstage vertrat, und welcher für den Geschmack der Kaisers in der Politik zu liberal und nicht energisch zenug gewesen sein soll. Ferner find penfionirt der General von Brauchisch, Chef der Kriegsakademie und General von Caprivi, ein Bruder des früheren Reichskanzlers. Die zahlreichen Veränderungen in der Armee betreffen nicht allein. Preußen, andern auch Württemberg und Baden. Baron v. Hammerstein, der frühere Führer der Conserdativen und Redakeur der Kreuzzeitung, ist am 22. April zu drei Jahren Zuchthaus und einer Geldbuße von 1600 Mark verurtheilt worden nachdem er der Fälschung chuldig befunden worden war. Nach einer Verurtheilung äußerte er gegen einen Vertreter der Ass Presse : ES Hut mir jetzt leid, daß ich die Einladung eineS FreundeS, nach Amerika zu ommen, welche ich kurz nach meiner Flucht von Berlin im vorigen Sommer erhielt, nicht angenommen habe. Ein Redakteur in New Jork bot mir eine schöne redaktionelle Stellung an, aber wegen meiner Unkenntniß der engischen Sprache schlug ich sie aus." Die Jubiläumsfeier in Frankfurt a. M. am 10. Mai und in Berlin am 11. Mai verspricht äußerst großartig zu werden. Der Stadtrath von Frankurt hat für die Schmückung der Straßen 90,000 Mark ausgesetzt unddie Bürgerschaft hat noch weitere 26,000 Mark aufgebracht, für welche Summe eine Illumination deS Kaiser Wil-helmS-Denkmal inS Werk gesetzt werden soll Man erwartet,' daß der Kaier bei der Enthüllung eine bedeutende Rede halten wird. In Berlin wird unter freiem Himmel in der Nähe deS Schlosses ei rr i t. r rar ollesoren l aogeyailen weroen, an welchem der Kaiser selbst theilnimmt, und darauf wird am Nachmittag eine riesige Parade folgen, an welcher sich 20,000 Veteranen aus allen Theilen Deutschlands betheiligen. Ein revolutionärer Ausruf für den Maitag, welcher am Donnerstag im Vorwärts erschien, ist konfiSzirt wor den. Die Zahl der Todesfälle in Folge von Influenza un.d Lungenentzündung ist in den letzten Wochen in Berlin sehr gestiegen. Die Internationale Frauenconserenz tritt hier in Berlin am 16. September zusammen und tagt in zwei Sitzungen. Die amerikanische Bildhauerin, Frau Cadvallader-Guild hat von der deut schen Regierung den Auftrag erhalten, zwei Statuen zu liefern, welche daö neue Postamt in Magdeburg schmücken sollen. Eine Anzahl deutscher Bild Hauer hat gegen die Uebertragung der Ausführung der Arbeit an eine ame rikanische Dame Protest erhoben. 7 m grauiem Allee vuce, erne zunge Amerikanerin, welche auf dem WelleS ley College'graduirt und in Heidelberg Philologie ftudirt hatte, hat daselbst mit Ehren ihr Doktorexamen abgelegt May Howe und Her? Lavin, beide
auö Amerika, traten am Dienstag im königlichen Opernhause in Lucia di Lammermoor auf. Frl. Howe feierte 'als Lucia einen künstlerischen Triumph, aber Herrn LavinS Edgardo war eine schwache Leistung.
Daö ReichStagöcomite für daS neue! Civilgesetzbuch hat daS Amendement der Conserdativen und deS Centrums bezüglich der Abschaffung der obligatorischen Cidilehe abgelehnt. AlS ein merkwürdiges Beispiel deS Duells als einer deutschen Institution erscheint ein Fall, welcher sich in neuester Zeit abgespielt hat. 3n einem Gericht in West-Deutschland wurden drei Personen eineS feigen Angriffs gegen einen vierten engeklagt. Der Assessor, welcher die Sache zu verhaudeln hatte, drückte die Anficht auS, daß die Aufführung' der Angeklagten nicht gentlcmännifch gewesen sei, woraus einer der Angeklagten, ein ReserveOffizier, ihn zum Duell forderte. Der Assessor, welcher gleichfalls ReserveOffizier ist, weigerte sich daS Duell anzunehmen auS dem Grunde, weil er ein Urtheil in seiner Eigenschaft alö Richter abgegeben habe. DaS MilitärEhrengericht bestand jedoch darauf, daß der Assessor die Forderung annehmen müsse, und alS er bei seiner Weigerung beharrte, wurde sein Name auS der Armeeliste gestrichen. , Hl . Die Krisis in Frankreich. Paris, 26. April. Die össentiche Meinung begünstigt entschieden Meline alS den Mann, welcher mit der Bildung eineS neuen Ministeriums betraut werden füllte. Die Demonstration von gestern Abend bilde nur daS Vorspiel zu einer Agitation, welche den Senat hinwegschwemmen werde, und den Triumph der Demokratie über die Reaktion bedeute. Die konservaiven Blätter betrachten die TivoliVersammlung als einen schlimmen Anfang, und meinen, daß die nachfolgenden Manifestationen ernste Folgen nach sich ziehen können. Die Autorite bestätigt die Nachricht, daß die revoluionären Comites beschlossen haben, den Maitag zu einer großen politichen Straßendemonstration zu benutzen. Paris, 26. April. Um 3 Uhr Nachmittags wird gemeldet, daß Herr Sarrien, Minister deö Innern unter Bourgeois, die Bildung eineö neuen Kabinetö übernommen hat. Heute Abend erklärte Herr Sarrion dem Präsidenten Faure, daß er keine Aussicht auf Lösung der derzeitigen Krisis sehe, als die, daß man ein Veröhnungökabinet bilde, um sich mit dem ortschrittlichen Programm in Einklang zu setzen. Herr Sarrion behielt sich edoch seine Erklärung, ob er den Aufrag der Bildung eineö KabinetS übernehmen wolle, bis morgen vor, um mit einen Freunden berathschlagen zu önnen. Heute Abend hielt hier Sarrion eine mehrstündige Conferenz mit Herrn Bourgeois ab. Hl I a ma g ata in H a v r e. Ha vre, Frankreich, 26. April. An den QuayS hatte sich heute Abend eine große Volömenge versammelt, um den japanischen Feldmarschall, MarquiS Aamagata, zu begrüben, welcher auf dem Dampfer La Tou'aine um 6 Uhr eintraf. Der MarquiS wurde mit Hochrufen empfangen und die Vertreter der japanischen Gesandtschaft in Paris gaben ihm im Salon deS DampferS einen enthusiastischen Empsang. Dieselben waren auS Paris dem Marschall entgegengereist. Auch Seitens der Beamten von Havre wurde der japanische Feldherr auf daS Herzlichste begrüßt. In einem Interview mit einem Ver treter der Assoe. Presse erklärte Lama gata, die Reise, welche er anläßlich der Krönung in St. Petersburg mache, sei die denkwürdigste seines Lebens. Ueber politische Angelegenheiten wollte er sich nicht auösprechen, da seine Mission keine politische sei. Er erklärte aber, daß seine Reise höchst angenehm gewesen sei, und daß er ganz entzückt von dem herzlichen Empfang sei. der ihm in Amerika bereitet worden sei. Morgen reist der geldmarschall nach PanS. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, sind mittelst Hobd'ö Sarsapaulla er zielt. Dieses Mittel sucht seines Slei chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d S. Ho od'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicht. 26.
Schisiö. Nachrichten,
Angekommen in : N e w I o r k : Umbria" von LiverPool; Aachen" von Bremen. Lissabon: Donna Maria" von New Sork. Liverpool: Etruria" von New Sork. New Jork: MaaSdam" von Rotterdam; Palatia" vom Hamburg; La Bretagne" von Havre; Zaandam" von Amsterdam. Liverpool: Parisian" von Portland. Southampton: Saale" von New Jork. Hl allerlei. DerCounty-RichterN. L. Bennett in Campbell County. Ky.. hat bei der letzten Sitzung des Fiscalgerichts eine Sensation eigener Art hervorgerufen. Er that den Anwesenden zu wissen, daß er eine Verfügung erlassen habe, durch welche sein Gehalt von Z1700 aus $1400 herabgesetzt wird, da das County nicht mehr bezahlen könnte. Zugleich fügte der wackere Richter hinzu, daß er die den Gerichtshof bildenden Magistratesaufgefordert hätte, die Gehaltsreduction anzuordnen, von diesen jedoch sein Ansinnen zurückgewiesen worden wäre. IN oen andjtävtchen von Kentucky gehören wunderliche Aufzüge von Leuten in lächerlichem Pompe durchaus nicht zu den Seltenheiten, und solch' ein Schauspiel muß schon ganz absonderlicher Natur sein, um mehr als vorübergehende Aufmerksamkeit zu erregen. Dies war neulich in Lawrenceburg der Fall. Ein Ausreißerpärchen aus dem Hinterwalde, das sich den Alten zum Trotz lieb hatte und heirathen wollte, bildete die Hauptattraction. Der Bräutigam. William A. Casey mit Namen, war ein hoch aufgeschossener, spindeldürrer Bursche, der mit himmelblauen Beinkleidern, hohen Schaftstiefeln, lederfarbener Jeansiacke und ebensolcher Weste betlerdet war; aus semem Haupte prangte ein weißer Filzhut und an dem Aufschlag der Jacke trug er eine nestge rosafarbene Schleife. Seme Braut, Alice Palmer. nebenbei bemerkt em dralles, frisches Mädel, trug ein grünes, blaupunktirtes Calicokleid. Die Costüme ihrer Begleiter waren ähnlich. Hand in Hand zogen die Verliebten zum größten Gaudium der guten Lawrenceburger durch die Straßen und von Lawrenceburg begaben sie sich nach Jeffersonville, Ind.. wo sie glücklich m den Hafen der Ehe bugsirt wurden. Eine E n t s ch ä d i g u n q S - klage eigenthümlicher Art ist aeaen die Wirthe Patrick, William und Michael Drislane, drei Brüder, Namens der Frau und des Kindes von Herbert I. Porter in Bellows Fall. Vt.. anhängig gemacht worden, welch' Letzterer vor Kurzem, sammt zweier semer Bruder, schuldig befunden wurde, unweit Brattleboro in böswilliger Absicht Verkehrshindernisse auf das Geleise der Boston und Maine Eisenbahn ge legt zu haben. Es wurde vor Gericht nachgewiesen, daß Porter zur Zeit der Begehung des Verbrechens, durch welches em Bahnungluck herbeigeführt wurde, betrunken war. Die Entschädlgungsklage gründet sich auf dle persönliche Haftbarkeitsklausel des Ver monter Prohibitionsgesetzes, wonach em Wirth oder Sprntuosenhandler in einem Falle, wie dem obigen, gezwungen werden kann, an die Familie eines Verbrechers, der zur Zeit der That betrunken war, für die Ze:t, wahrend welcher die Familie ihres Ernährers beraubt ist. weil sich der Verurtheilte im Gefängniß befindet, zwei Dollars pir Tag zu zahlen. Porter beging das Verbrechen im Oktober vorigen Iah-'.-es. brachte längere Zeit in Untersuchungshaft zu und wurde dann zu drei Jahren Zuchtbaus verurtheüt, die er gegenwärtig abbüßt. Zur Besserung der fiskalischen Austernbänke an der Westlüste von SchleZwig-Holstem sind kürzlich auf Veranlassung des preußischen Landwirtbschaftministers etwa 2j Millionen Austern aus Auray in der Bretaane nack Susum überführt und in den Austernbänken der dortigen Geaend anoeiiedelt worden. Die Austern entstammen der Mchterei des Serrn Martin de KeraurionS und wurden in vier Güterwagen als Eil gut über Paris-Herbesthal-Köln und Hamburg besowert. Jnnerhalb24 Stunden mrt vier Urenkeln gesegnet zu weroen ist eine Erfabruna. die au machen we nigen Sterblichen beschicken ist. Die verwittwete Seoain von Abercorn aekört m diesen Weniaen. Sie kann allerdings auch 120 Nachkommen zählen. Vor wenigen Tagen schenkten drei Enkelinnen der Herzogin zugleich ihren Gatten innerbilb 24 Stunden Herr H. K. Schmidt. NebraSka City, Neb., sagt : Dr. August König's Hamburger Brustthee ist ein LieblmgS mittel in unserer Nachbarschaft gegen chnnpsen, Husten und Ufthma.
Herzleiden fükren zu plöizlirirenr Tode, ab nie ohne vorherige Warnung, wie Obnmachtk Schwäche oder Huugeranfälle. uuregelmütziger oder mtermittinnder PulS. Herzklopse. ErftiSungSan. falle, urzathmigkeit. vschwellung der Jütze und Knöchel u. s. w. Dr. MUes Zeart Eure
heilt gerzleiden. Herr Geo. L. Emith von der Seo. L. Lmith Man ttl Co.. Comabillc jtn., schreibt unterm 20. Februar 1894 : .Ungefähr ein Jahr laug litt ich fürchterlich au Herzbeschwerden, die s schlimm wurden, bafe ich im Bett auffitze mußte, m Luft zu bekomme. Ich raubte mein Geschäft aufgebe und konnte kau um herschleiche. Mein Freund Herr Juliu? E. Voght. einer unserer hervorragendsten votbeker. rieth mir. cl mit Tr. MileZ' Heart Sun ,u versuchen. Nach Ge brauch von etwa über einer Flasche verschwandeu die CchDrrzcu sowohl als da? Herzklopfen. Ich habe seither ichs die geringste Beschwerden gefühlt und gehe heute meine Geschakte so regelmäßig nach all je zuvor.' Neberall bei votbeker lu babe. Buch über Her und Nerven frei versandt. Man adrefftre : Dr. Mllea Meüic&l Co., Elttiart, Ind. Dr. MileS' Heilmittel mache gesund. 'Sprodlmge. Lady Ediih King - Noel und Lady Frances.Gresley je einen !ohn und The Hon. Mrs.' Fred. Anon gleich zwei vöOhne! Auf den Schienen der Bahnstrecke Gleiwitz - Laband wurde jüngst die Leiche des juzendlichenBahnarbe?vers Hanke gesunden. Die Polizeiilchen Ermittlungen ergaben, daßHan ke in der Nähe des Fundorts durch Schläge auf den Kopf mit einem Hammer und durch Messerstiche in dicBrust getödtet und von den Mördern alsdann auf die Schienen gelegt worden war, um den Anschein zu erwecken, als sei er zufällig überfahren worden. Durch einen Güterzua wurde der Lei che ein Arm abgetrennt und die Gesichtshaut abgerissen. Jetzt nun wurde der eigene Vater des Hanke, em Weichensteller, unter dem Verdacht der Thäterschaft festgenommen. DerMord ist m der Nähe der väterlichen Wobnung verübt worden. Zwischen Vater und Sohn bestand ein äußerst femdseliges Berhältnitz. ! yolizeigericht. Die Delinquenten deS Polizeilicherö theilten sich in verschiedene Gruppen die, welche deS süßen WeineS oder deS Bittern zu voll waren erhielen die gewohnte Dosis. Mit derselben Strafe kamen eine Reihe von Naturschwärmern davon, welche bei Mutter Grün übernachtet hatten und einen Zug besteigen wollten. Darunter befanden sich auch zwei gerade auS dem Zuchthaus Entlassene, Frank King und ThomaS Lee. Dieselben waren mittellos und versuchten nach Chicago zu kommen. Zu guter Letzt kam auch noch der Kinderraubfall vor. Die grau Wallace wurde aus ihren Wunsch verhört und verwickelte sich tief in Widerspräche. Monk Wilson, der mit angeklagt war, gelang eS sich zu rechtsertigen und wurde entlassen. Nach Schluß deS PolizeigerichteS gaben die Kinder eine kleine Vorstellung. Polizeirichter, Prosekutor, Polizisten und Detektives sahen zu und alS nachher eine Kollekte abgehalten wurde, stellte sich ein schönes Stück Geld herauS. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Muster-güte l Ungewöhnliche Aufregung. ES kommt kaum mehr als ein Mal im Leden vor, daß man Mufterhüte zu weniger als die HaMe des Wyolesale Preises kaufen kann. Diefe einmalige Gelegenheit ist jetzt da. Ein grobes wohlbekanntes Wholesale HauS verliert und die 150 Käuferinnen der Hüte gewinne dabi, Sie selbst können eine von den 150 feinr Die $4 Hüte (Wholesale. Preis) gehen zu ?i.y&. Die 5; Hüte (Wholesale.P.eiS) gehen zu S2 39. Die $7 und ZS Hüte (Wholesale.PniS) sehen zu $3.98. Die $9 und $10 Hüte (Wholesale.PreiS) und alle feineren gegen zu $5.79. lleS prachtvolle Hüte. Sehen Sie diese! oea an. m II 83 G.
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