Indiana Tribüne, Volume 19, Number 219, Indianapolis, Marion County, 26 April 1896 — Page 9
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Sie Vkewalbahn.
M ün ch ner Bericht e scene. Net wahr, meine Herren, trenn Un seroan 'S aanze Stüdtlcd'n recht sakrisch fad und z'wider wird, na' kriagt a Jeder an remstn .,els-l)l,nqer nach vand' luft, und wenn mers macha kann, c?ann wird fortg'fahr'n. wenn'Z glei mitt'n im Winter is' und koa Vleamerl, koa Graserl z'segh'n. koa Hendl und koa Fischer! drauß'n z'lriag'n ls. Nir Langlvciliqercs. wia zum Beispiel a recht lange Karneval, kann i mir gar net vorstell n. Wennst wirklich mit Zleiß allen Redut'n und MlZskirten Unterhaltunaen c!"s n 'eg ivnv. net ö mal in deiner S ammkneipi n find 'st a v.uah vo.i all hm H'schlöi,. dös d' Karneval beuüttt, um alle Mensch 'n in lZontribution zu setzen. Kaum Hast a mal trunta, da schreit a Hanswurscht wia verruckt: Kapelle! Marsch! und nacher zupst Oaner von aner Guitarr a paar unbeschreibliche Melodien 'runter, a Anderer druckt und quetscht an sein' verstimmten Maurer klavier 'mm und der Tritte pfeist aus an larinett so gotteslästerlich, dak oan Mark und Boan durchdringt und für drei Stückl von der Musi', die im Zeit alter der :'kervojltat aus vcück,lcht für die leidende Menschheit kriminalistisch a'raft werd'n soll, da mueßt no' o günserl zahl'n. Zahlst net. na timmt d'Musi' an dein' Tisch und spielt aus Rache no' a viertes Stück, wia Tara. rabumdiö" oder Nach Hause, nach Hause gehen wir nicht," und bist absc lut net zu bekehren, nacher kimmt bis versische Wachtparad' und du zaklst g'wiß oder du mueßt geh'n und bin aud. Tos san Verqnüa n, was l Ad et, daß moan. mit einer derartigen Kapelle is' abg'macht. fünfe. zehne emma bis Nachts Zwölse, und wenn net der Wirth mit'n Bratschlegl unter der Thür Posten steht, dann wirst z'sammt dein' unbegrenzten Wohlthä lakeltssmn z todt a'ärgert durch die Macht der Töne. So is' mir jet'n drei Jahr' nachanand' gangen. Heuer wär's wieder so wor'n, aber i hab' g'sagt, i mag nimmer, und bin mitten ln der Karneval ab'gfahrcn. Selbst verständlich fahrt Unseroaner. wenn er überHaupts fahrt, in's Gebirg, und da war'S schön, weil erstens bei der Zeit überall Platz gnua' is', zweitens, ls' nirgends theuriger wia im Sommer, und drittens kannst nix'n haben, weil Neambt für an Winterb'suach vorg'orgt hat. Wenn sich nun Oaner an die miserablichen kalten Betien, an'S g'felchte Fleisch und überhaupt an die ganze Eskimog'sellschaft in so an elenden Nest a'wöhnt hat, nur um die tädtlschen Vergnügen zu hintertrelben. nacher mueß er e Pechvog'l sein, wenn's eahm wia mir so untertimmt, daß er sogar noch wegen zwoa Reater lrimi nalg'richtlich werden thuet. Mit dieser (Zlnleltung verantwortete sich der Kaufmann Mar X. gegen eine Anschuldigung deS Vestechungsversu cheS, der Beleidigung und fortgesetzter Ruhestörung. i:r wurde aus emer Localbahn ohne giltige Fahrkarte be roffen, worauf er den Schanner durch beleidigende Aeußerungen zu ärgern trachtete und mittels eines Geldgeschen keö eine Strafanzeige zu hintertreiben versuchte, und als dieses minlang. störte er die Ruhe bei Feststellung seiner Per sonahen durch Schimpfen und Schreien. Hiegegen erklärte Herr X. Meine Herren! Die schönste Einrichtung in der Welt iZ' so a Vicinal, oder wia d'Leut sagen Malefizbahn. Wennst drei Kilometer fahrst, brauchst a schwache Stund: so a Zug mit vier Wagerl nackelt und wackelt dahin wia a Blitz, zug wenn er 's Laufen lernt, kosten thuet die Fahrerei mehrer wia was Richtiges und oamal kriegst d' Fahr karten im Bahnhof, 'S aneremal im Wagen. I sitz bet mein Ausflug b mts aus der Vlcinalbahn und wart auf'n Conduktär. da kimmt er und fragt nach der Fahrkart'n. I hab mein dreißig Pfennig in der Hand und sag: thuans nur Oane berer. Sie Haben'S doch allewell selber mitbracht so oft i no da herem g fahrn bin. Nern mein Lieber, sell ls' seit 'n Herbst ander?, jetz'n müss'n d' Karten lm Bahnhos g'löst wer n sagt er: Be dauere! döS kost't Cahna blos sechs Mark. Was? Sechs Mark? auf der richtigen Bahn zahl i blos a Markl Straf, wenn so was vorkimmt und Ihr da herinnet wollt sechs Mark? Um so a Geld krieg i fast an ganzen Kilometer von der Bahn und an solchen Rum p?lkarr'n g'schenkter drein! Mir gangst mit eure verkehrten Anstalten, um sechZ Markl müeßt ihr a ganze Woch'n alle Tag viermal hin und herfahren. A Maß zahl i Cahna wenn mer an der Endstation san, und damit zahl no hübsch d'raus, l geh' selber auf's Ma chen aus, da seid'S an' Unrechten kemma. Da wär mir in der Stadt d' Tramway no' lieber, da wennst dei Papierfetzerl um a Zehnerl hast davon flieg'n lassen, nacher steigst ab oder kaufst a neues, aber sechs Markt zahl'n. so was muaß nimmer geben, ihr treibts ja großartig. Aha! sagt der Conduc tär, a Maß woll'n 's zahl'n; dös wird sich nett auswachs'n, i bin Beamter im dienst nh &p Irinn 'n et )T?ofc inMn -w tmm W qmi. jetzn hamcr no a Bestechung aa. Mich reut nur, daß i net hab halten lassen und mein Hetzer als Zeugen herbracht. da kriagt d' Schandarmerie a schöne Arbeit. Meine Herrn! so was kann nur mir passtr'n! So an Beamten im Dienst. a zwanz'g Stund von der Ztadt röeg muenen s a mal g' eda'n bam. mir iS ganz wehleidig um'S-Herz wor'n. Die Bauern tm Wagen drinnet bam mi' ang'schaut wia an Spitzbuam. der am Pranger steht und schad is. deß in dene ZU net gier a fahrende Schanoarmerie statlon eing'richt iS, nacher aina'ö a tiSl sauberer. Bereits an'S AuSsteia'n lmS'n Aua hab i denkt, eh' d' Station ttmmt, dös wär koa Kunst für Uner t oan. dir o aueter Turner is, aerM
CondüNar lö nlmmer weg. öer hÄi mich bereits wia sein Arrestanten be trachtet, also bin i sitzen blieben und hab mein Zorn unterdrückt. Mir kemma an die letzte Station, da war der Crpediter aa.scho' daher, g'rad als hätt' er a Ahnung, daß wieder amal was los wär. Der kimmt und möcht aa sechs Markl, i aber werf a Markl auf d' Ban! und schrei: der Erste, wo mir no' was will, den beförder i auS'n Wagen raus, heb mein Stock auf und geh. Weiter haben'S nix mehr woll'n und Polizei war koane da. I geh' in's Wirthshaus und denk mir: Gott sei dank! die sechs Markl wer'n jetz'n in Tiroler Wein umg'wandelt, am Abend war sogar die Eisenbahnverwaltung bis zum Stationsdiener 'runter in meiner G'sellschoft. i glaub die Angelegenheit wäre erledigt und am Fastnachtsdienstag fahr, i hoam, da kimmt Vierzeh' Tag später die Verhandlung. Ersten? war dös im Leben keine Bestechung, sondern a billiger Ausgleich einer überspannten Forderung, zweitens hab i Neambt be leidigt und drittens bin i als Fahrgast einer Bicinalbahn anständig zu lehan deln und kenn niz'n von an Beamten, der Neambt was einz'red'n hat, wenn Jeder seine Sach'n zahlt. A Beamter schaugt bei mir a biZl anders aus, wia fo a Mannsbild, der mit'n Staat gar nix' z'thuan hat. A Beamter mueß mindestens vom G'setz was versteh', sunst bis i aa a Beamter. Also moan i. daß mi' freisprecht. Herr X. hatte den Erfolg, nur wegen Uebertretung bahnpolizeilicher Vor schriften mit fünf Mark bestraft zu wer den. Also fünf Markt? meinte er. oane is' bereits zahlt, san Sechse, die Lauferei und die Kost'n, so a Bahn rentirt sich. Aber döS sag' i Eahna. nur mehr mit der StaatSbahn wird
g fahr n und a Vlclnalbahn siecht mi' nimmer, überbauvt. warum bin i im Winter so weit surt, liaber krieg' i 's nächste Jahr d Influenza oder a andere Sucht, na bleibt' mer dahoam und trink 'n Thee. Auf Z-rciersfüßen. (Berliner GerichtSfcene.) Wenn man so jut wie velheirath' is, blos det man noch nach't Standesamt mub. un wird denn noch von ihr anjezeigt, det man sein scheenetJeschäft un seinen Wirkungskreis in'n Stich lassen muß, da wlrd wohl am Ende Jeden die Jalle in't Blut treten Diese Erwiderung des Arbeiters R. galt dem Vorsitzenden des SchösfengenchtZ, der den augenschemllch ausgeregten Menschen zur Ruhe ermahnt hatte. Vorsitzender: Nun, dann machen Sie die Sache kurz, damit Sie wieder m Ihren Wirkungskrels kommen. Was wollen Sie mit dem Packet da? Angekl.: Da habe lck meme blaue Schürze un meinen Riemen in. Ja helfe heite bei n Umzug un habe jroßen Schaden durch diesen Termin. Am 31. März müßten eijentlich jar keene Termme anzesetzt wer'n. Vors.: Sie sollen sich nun der Sachbeschädigung dadurch schuldig gemacht haben, daß Sie eme Thürfüllung m der Wohnung der unverehelichten Müller eingeschlagen haben. Angekl.: Det habe ick. Aber wie sonderbar det Allens in der Welt so kommt. Ick werde bedrogen un ausjeschlossen un verhauen un zerschunden. un wenn ick denn det duhe. wat mlr die Polizei sagt, denn muß lck hier zum ersten Mal in meinem Leben uf die Anklagedank. Un wat sie is. die blos vyn'n Männerbedrug lebt un eenen LebenWandel fiehrt. wie er im Buche steht. det heeßt im Buche von die Polizei, die zieht sich nobel an un tmt nu zezen mir als Zeijin uf! Wo bleibt da die Moral? Vors.: Wenn Sie derartige überflüssige Betrachtungen machen wollen, geht allerdings viel Zeit verloren. Erzahlen Sie doch ganz kurz, was Sie zu Ihrer Entschuldigung anzuführen haben. Angekl.: Ick lernte die Marie Mul lern um Weihnachten rum kennen, un weil sie insoweit ja eene janz ansehn. liche Person is. war ick ooch nich abjeneigt. ihr zu heirathen. Ick war bei nahe icden Abend bet lhr un jtng so um Zehne rum wieder weg. wie sich det for cenen anständijen Menschen jeh'ört. Aber bald horte lck von lhre Nachbarn, det sie ooch noch häufig den Besuch von eenen Dischler empfing, un det sie sich jeäußert hätte, sie würde sich det mit mir noch reifllu :ebeileien. indem ihr een Handwerker doch lieber wäre als een jewöhnlicher Arbeiter. Nu bitte ick Ihnen. Herr Jerichtshof. wo bleibt da die Moral? Vors.: Nur weiter. Angekl.: Mir war det schon mehr mals umfallen, det lck lhre Stubenthür verschlossen fand, wo sie doch zu Hause sind mußte. Eenmal schlich ick mlr läse an dtc Thur un horchte. Ja hörte deitlich, det drinnen zwee Per sonen sprachen, als lck aber kungelte wurde det mäuschenstill. Nun wußte ick Bescheed. Ick jing ruhlg wieder weg. schluckte meinen Herzensstachel mit een Paar jroße Schnapse runter un damit war die Sache abjedahü. Den andern Dag schickte ick ihr durch meine Wirthin ihr Mädchen eenen Brief, blos mit 'n kleenet Jedicht. aber verständlich. Hier hab' ick et. (Liest.) Anne - Marie. Du solltest Dir doch schämen, Jleich zwee Brautijams uf eenen Mal zu nehmen, Anne - Marie. det is doch wirklich stark. Sei so jut un schick mir meine zwanzig Mark." Det Machen bringt mir den Bnes zu rück, wo d!e Müllern ufjeschrieben hat: Du bist woll een bisken bräjenklüterig. für die. zwanzig Mark hast Du reichlich bel mlr arncic ffen un icorun ken!" Denken Sie diese Jemeinheit. Herr Jericht-hof, wo ick lhr doch die zwanzia Mark, die ick mir hon meinen sauren Schwein überjespart hatte, reell
un regulär zum iisr)eberi leieöcn rfitic. Det ärjerte mir natierlich un ick denn nu selbst hin zu ihr. Ick klingele wieder verjebens. keen Mensch macht offen. objleich ick drinnen deitlich lachen höre. Nu ick hin nach'n Pollezeibllreau. Ick bat. ob sie mir nich eenen Schutzmann mitjeben wollten, det ick doch meene zwanzig Mark kriejen dhäte. . Nee. sagt der Wachmeester, zu sowat wäre die Pollezei nich da, da hätte sie ville zu dhun. wenn sie sich um solche Sachen kümmern wollte, da müßte ick schon eenen andern Weg inschlajen. Is jut. Herr Wachmeester, ick verstehe Ihnen, sage ick un entferne mir. Ick wieder hin zu die Müllern. Als mir wieder Keener öffnet, nehme
ick mein rechtet Been un stoße damit dreimal feste jejen die Thür. Mit eenem Mal stoße ick mit dem Fuß durch die olle Füllung, so det ick bis an't Knie in ihre Wohnung bin. Ick fühle, det mir Eener unten an meine Hosen packt un zieht mein Been hoch, det ick mir uf die andere Seite von die Thür nich halten kann, un Eener, den ick nich sehen kann, ruft: . Marie, nb mal schnell die Säge her, ick werde ihm sein Eisbeen mal abschneiden!" Un denn merke det Eener mir die Stiefeln auszieht, un ieber meinen Fuß wird wat Nasset leiossen. Ick schrele derbe um Hilfe, un die Nachbarn laufen herbei un alle reißen sie an mir, det lck so lang werde wie'n Darm un endlich müssen die da drinnen mir loslassen un ick falle mit eenen Stebel un een nässet Been halb ohnmächtig uf'n Flur hin. Is denn det nich ooch Sachbeschadijung? Un nu soll ick bestraft wer'n, wo ick doch weiter nischt jedhan habe, als wat mir die Pollezei jerathen Hai? Vors.: Wieso, das verstehe ich nicht. Angekl.: Nu. der Wachmeester hatte mir doch jesagt. wenn sie mir nich os en machen wollte, denn konnte lhr kee ler dazu zwingen, denn müßte ick cenen andern Weg inschlagen. Damit habe ick verstanden, det ick die Füllung schlagen könnte. Vors.: Aber Angeklagter, damit verderben Sie ja Ihre Sache, die, wenn Ihre Darstellung richtig ist. für Sie a gar nicht schlecht stand. Angekl.: Denn will ick det retuhr nehmen, aber mir hat Eener jesagt, so müßte lck sagen, denn käme lck frei, denn vor Jericht da jilt Allens, sagte er, da kannst Du die schwierigsten Sachen machen. Vors.: Da sind S schlecht berahen. Wir wollen aber jetzt mal die Zeugin hören. Diese entwickelt emen riesigen Zun genschlag und muß wiederholt vom Vorsitzenden zur Mäßigung ermahnt werden. Sie muß zugeben, daß sie dem Angeklagten die Treue gebrochen hat und daß derselbe das Recht hatte, sehr gereut und erregt zu sem. Der Gerichtshof verurtheilt ihn deshalb nur zu dem niedrigsten Strafmaß von 3 Mark Geldstrafe. Humoristisches. Doppelsinnig. A.: Warum hast Du gestern an unserem Stammti ch gefehlt?- B.: Ich konnte nicht kommen, meine Frau hatte Ge burtstag.- A. : So? Hast Du lhr twas geschenkt?" B. : Im Gegentheil! Sie hat mir einen gesunden,-kräftigen Buben geschenkt!Falsch ausgefaßt. Ma dame: ..List, holen Sie mir doch meinen Faulenzer (Stuhl) in deN'Garten.Mädchen (geht zum Herrn): Herr Mey. er möchten m den Karten zur Madame kommen." . Die Grenze. Tramp: Ma dame, geben sie mir E!was zu essen . . Dame des Hauses (drohend): Ich werde den Hund rufen, wenn . . Tramp (mit Würde:) ,.ch danke Jh. nen, aber ich ee niemals Hundeflelfch." Nothwendige U e b u n a. A.: Ich sehe jetzt immer eine aroße Anzahl Polizisten Bicycle fahren!B.: Warum nicht! Die Polizisten gebrauchen gerade soviel körperliche Be wegung wie andere Leute.In derSonntagSschule. Lehrer: Vorausgesetzt. Du wärest ein König, was würdest Du thun?Tommy: Ich würde niemals mehr meln Gesicht waschen!Ansichtssache. Chef (zum Prokuristen): ..Unser Buchhalter ist doch der Fleißigste unter dem Kanzlei personale!" Procunst: Gerade den sehe ich täglich don 3 i Uhr beim Vulte schlafen!- Ehef: Trotzdem! D'.e Anderen schlafen noch mehr!" EinErfahrener. Unschul bist Verurtheilter: Können Sie sich vorstellen, welche Gefühle meine Brust durchglühten, als sich mir endlich die Thore deS Gefängnisses zur goldenen g.-eiheit öffneten?- ' Herr: Bollkoni' men. ich bin ja Wittwer!" Theorie und .Praxis. A: Was wirst Du nun mi$ dem vielen Gelde anfangen, das Dir Dein Buch gegen die Ehe eingebracht hat??. B; Ich werde meme Anna heirathen!" Mitleid. Hans: Weshalb wemst Du nicht, wenn dle Großmutter Dich haut?- - Fritz: Ach, eS thut ja nicht weh!- Hans: Aber mit so 'ner alten Frau solltest Du doch Mlt leid haben!" - Unmodern. ...Und weß halb bezweifelst Tu, daß Frau Schwarz gebildet und aus feiner Familie ist?Ich bitte Dlch eme Frau, die jähr aus, jahrein kerngesund ist!!" . ,,, Fehlt Such Lebenskraft in irgend ei nem Theil eures SvftemS, oder ist euer Ner venfhstem zerrüttet durch unweis Lebensart oder irgend welche Ursache? Theilt mir eun Fehler mit und ich will euch gerne schroben wa. mir am Meisten half, da ich auch hilft nothwendig batte. Ferner sene ich cwchjrti lai Slettdt eineS einfachen Hausmittels, daS mich rettete. ' , . ; . ... Verschiebt nicht auf Morgen, vaS tbr heute tdu'a sollt. Schreibt unter Seischluß, einer Briefmarke für RutKSrrtioort .an VomaS vlat, V. 0. oz 7S4, amazso vttck.
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